Immer gearbeitet. Im Alter trotzdem arm? Natascha Wegelin (325)
Shownotes
Warum Frauen an der Börse die besseren Anleger sind – und es trotzdem nicht tun.
„Bis eine Frau mal bei uns landet in dem Programm und bis eine Frau mal einen Aktiensparplan hat, was dafür an Arbeit reingeflossen ist: Raus aus der Selbstmanipulation, raus aus irgendwelchen Abhängigkeiten, aus Erwartungen von der Gesellschaft, Familie, Umfeld. Hat ein Mann ja, diesen Kampf müssen Männer halt nicht kämpfen."
Natascha Wegelin, besser bekannt als Madame Moneypenny, ist Gründerin und CEO der Madame Moneypenny GmbH, SPIEGEL-Bestseller-Autorin und Investorin. Seit 2015 baut sie Deutschlands führende Plattform für finanzielle Bildung speziell für Frauen auf und begleitet damit bereits über 12.000 Teilnehmerinnen in den Weg in die finanzielle Selbstbestimmung. Ihr eigener Weg begann mit einem Schock: ein Finanzberater-Vertrag, der ihr fast 18.000 Euro kostete. Was folgte, waren über tausend Stunden Selbststudium und die Erkenntnis, dass das Problem kein persönliches ist, sondern ein strukturelles.
Scham, Prägung, Patriarchat – warum Finanzen für Frauen kein neutrales Thema sind. Frauen investieren statistisch besser als Männer. Sie erzielen höhere Renditen, handeln weniger emotional. Und trotzdem beginnen sie mit einem strukturellen Rückstand: niedrigere Gehälter, schlechtere Kreditkonditionen, kürzere Erwerbsbiografien durch Elternzeit. Natascha nennt das Phänomen klar beim Namen. Auf der einen Seite steht die Motherhood Penalty, die beschreibt, dass Mütter weniger verdienen als kinderlose Frauen. Auf der anderen Seite der Fatherhood Bonus: Väter verdienen mehr als kinderlose Männer. Altersarmut in Deutschland ist weiblich. Und das ist kein Zufall, sondern Systemfrage.
Finanzwissen ist nicht Finanzkompetenz – und der Unterschied ist entscheidend. Was Madame Moneypenny leistet, ist keine Finanzberatung, sondern etwas Grundlegenderes: Mindset-Arbeit. Glaubenssätze lösen. Den Mut aufbauen, für sich einzustehen. Natascha erklärt, dass Finanzkompetenz am wenigsten mit Zahlen zu tun hat. Sie hat damit zu tun, in Zusammenhängen zu denken, langfristig zu planen, kalkulierte Risiken einzugehen. Wer das in seinen Finanzen kann, kann es auch im Unternehmen. Und genau deshalb lautet ihr Plädoyer auch an Arbeitgeber: Financial Literacy ist Unternehmenskompetenz.
Worüber wir noch gesprochen haben:
- Motherhood Penalty & Fatherhood Bonus: Der erschreckende Einkommensunterschied zwischen Eltern in Deutschland
- Purpose vs. Business: Warum Natascha das Wort „Herzensbusiness" kritisch sieht
- Fokus als Strategie: Wie Madame Moneypenny durch radikales Weglassen gewachsen ist
- Radikale Akzeptanz: Was Muttersein Natascha über das Entscheiden-Können gelehrt hat
- Delegieren lernen: Warum die Assistenz die wichtigste erste Einstellung im Unternehmen ist
Natascha Wegelin ist eine der klarsten Stimmen, wenn es darum geht, finanzielles Empowerment aus der Schublade des Nischenwissens zu holen. Was sie mitbringt, ist nicht nur Expertise. Es ist die eigene Geschichte einer Frau, die den Schmerz der Unwissenheit kannte und daraus etwas gebaut hat, das anderen erspart bleibt. Und die dabei nie vergisst: Es ist kein individuelles Versagen. Es ist ein strukturelles Problem. Das macht den Unterschied.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Madame Moneypenny:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich glaube, dass der ökonomische Nutzen von Frauen und Müttern massiv unterschätzt ist in Deutschland.
00:00:05: Und deswegen besteht immer noch mehr Interesse daran Männer zu holen die halt mittelmäßige Arbeit machen an der Stadt eine Frau zu holend die halt erstklassige Arbeit macht.
00:00:14: Der Unterschied zwischen Müttern und Vätern im Einkommen liegt bei sechzig Prozent, siebzig bis sechzehn Prozent in Deutschland Spitzenwert in der EU.
00:00:24: Das ist aber eigentlich noch das Beste.
00:00:25: Es gibt die Motherhood-Panelty, die beschreibt, dass Mütter weniger verdienen als kinderlose Frauen.
00:00:31: Fair enough, Elternzeit und so weiter.
00:00:33: So jetzt gibt es den Fatherhood-Bonus.
00:00:37: Väter verdienen mehr als Kinderlose Männer.
00:00:41: Also genau umgedreht!
00:00:42: Wie kann das denn sein?
00:01:05: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.
00:01:10: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!
00:01:12: Mein Name ist Tülle Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins-Podcast Netzwerk.
00:01:21: Wir reden heute über ein Thema – und ich weiß genau….
00:01:25: Naja fangen wir anders an?
00:01:26: Ich drück mich vielleicht manchmal um das Thema und denke deswegen dass andere sich auch darum drücken ob es so ist.
00:01:32: da habe ich mir heute jemand eingeladen.
00:01:35: Die kennt sich damit aus, nämlich von Hause aus.
00:01:38: Sie beschäftigt sich mit der finanziellen Selbstbestimmtheit und dem finanziellem Empowerment vorrangig von Frauen – ich denke mal nicht nur ausschließlich aber das ist zumindest die Zielgruppe, die sie anspricht!
00:01:50: Und wenn ihr ihren Namen hört dann habt ihr vielleicht schon eins ihre Spiegelbesseller Bücher gelesen.
00:01:55: Natascha Wegelin ist zu Gast.
00:01:57: Wenn ich den anderen Namen nenne, dann macht's ganz... sicherlich bei den ein oder anderen Klingeling.
00:02:03: Madame Moneypenny, das ist nämlich der Name unter dem sie agiert und ich bin ganz gespannt was sie uns zu erzählen hat.
00:02:10: wir gucken heute auf das Thema Feme, Finance und vor allen Dingen Empowerment.
00:02:16: Also das heißt wie Frauen sich finanziell auch besser aufstellen denn dafür ist sie Nummer die Nummer eins Expertin.
00:02:22: ich freue mich ganz arg Natasha dich hier zu begrüßen.
00:02:25: schön dass du bei Good Work bist.
00:02:26: ja hallo hallo vielen Dank für die Einladung.
00:02:29: Ja also ich räume noch mal ein bisschen auf.
00:02:32: Du bist selbst Unternehmerin, du bist Investoren Du bist Gründerin von Madame Moneypenny.
00:02:38: Ich bin mal gespannt, wie lange es mir gelingt nicht Miss Moneypenney.
00:02:41: Auch passiert das eigentlich?
00:02:43: Häufig sehr, sehr häufig und auch das was du sagst so in der Arzt.
00:02:46: Sie hat ja einen echten Namen.
00:02:48: Das ist mir gerade letztens passiert da er dich im Fernseher auftritt.
00:02:51: auf die Moderatur war sie ja stimmt ich muss ja stimmt ihr habt ja auch einen richtigen Namen.
00:02:58: Nein, dein richtiger Name wird ja immer bekannter.
00:03:01: Du firmierst ja quasi zwar unter Madame Moneypenny aber als Autorin spätestens bist du ja mit deinem Namen durchaus sehr sichtbar.
00:03:10: also insofern kann man sich ja wohl mal die Mühe machen diese beiden Dinge voneinander zu trennen und wieder zusammenzubringen.
00:03:17: Natascha, bevor wir da richtig reinsteigen in das Thema.
00:03:20: Gibt es eine sehr empauernde Frage?
00:03:23: Nämlich die Frage wie bist du heute in den Tag gestartet?
00:03:25: Das ist unsere einzige Standardfrage hier.
00:03:28: Wie bin ich heute in der Tage startet?
00:03:30: Tatsächlich relativ müde muss ich zugeben.
00:03:32: Wir kommen ja gerade aus der Zeitumstellung, der Wochenende stattgefunden hat was mich vor überhaupt nicht tangiert hat.
00:03:38: aber jetzt mit Kind ist einfach ein anderes Spiel.
00:03:43: Aber nein, abgesehen davon bin ich eigentlich dann doch auch ganz entspannt in den Tag gestartet.
00:03:49: Um das Klischee der erfolgreichen Unternehmerin abzuschließen oder abzurunden hast du sowas wie ein Morgenritual?
00:03:56: Also gibt es so was?
00:03:58: Habe ich ihn mal über Bord geworfen mit dem Mutter da sein ehrlicherweise.
00:04:03: Hat sich ... Ich war lange auch so...
00:04:05: Five AM klappt!
00:04:07: Ich hab's versucht, it´s not me.
00:04:09: Also ich habe es wirklich versucht.
00:04:11: Es ging gegen komplett ... also es gab wirklich mal Zeiten, da stand ich um fünf Uhr morgens im Fitnessstudio.
00:04:18: Ja, das habe ich auch ein paar Monate tatsächlich durchgezogen.
00:04:20: dann kam Corona und dann ging Fitnessstudie sowieso nicht mehr.
00:04:25: und dann bin ich nach draußen quasi gewechselt auf den Sportplatz und so.
00:04:28: aber ja die Zeiten gab es auch einmal.
00:04:32: Es gibt ja, und da liegt ja durchaus eine Verbindung zu dem was du machst so ein Denken in Rezepten dass Menschen auf die Idee kommen nur weil sie etwas prozesshaft nachtouren was vielleicht andere erfolgreiche menschen machen.
00:04:44: würde ihnen genau das gelingen.
00:04:46: Du nix schon und krinst ein bisschen?
00:04:49: wie überzeugt bist du davon?
00:04:53: Naja, ist glaube ich ein bisschen die Frage nach Korrelation und Kausalität.
00:04:56: Nur weil ich morgens um fünf Uhr in den Studio bin und irgendwie keine Ahnung, Oprah Winfrey das auch macht oder nicht?
00:05:03: Keine Ahnung.
00:05:04: Weißt du es natürlich nicht dass ich jetzt genauso erfolgreich werde.
00:05:07: und trotzdem glaube ich schon das und das merke ich bei mir eigentlich auch immer, dass so gewisse Routinen... irgendwie auch gut tun.
00:05:14: Also wenn man nicht so jeden Tag verneuern wie starten muss oder auch Sport mit unterzubringen, sondern wenn man da einfach feste Termine hat, feste Routinen hat und ehrlicherweise sind es ja eigentlich immer wieder die gleichen Sachen, die dann erfolgreiche Menschen irgendwie auch tun.
00:05:29: Die haben ein bisschen ihren Kram auf der Kette, die sind organisiert achten auf sich machen, Sport haben einen gepflegten Terminkalender
00:05:35: usw.,
00:05:36: kann das natürlich total auf die Spitze treiben.
00:05:38: Das kann dann, glaube ich, jeder für sich selber so ausklamüsern.
00:05:41: Aber das gehört natürlich ein bisschen.
00:05:43: was dann noch mehr dazu will ich damit sagen.
00:05:45: Aber trotzdem schafft es einen sehr guten Rahmen.
00:05:49: Ich glaube auch, dass ist ja immer wieder diese Routine entlasten uns von der qualständigen Entscheidung zu treffen und das kann ja schon ganz smart sein.
00:05:59: Ich bin mir ziemlich sicher, liebe Natascha, dass Sie allermeisten dich kennen.
00:06:04: Wenn nicht können sie das hier an der Stelle mal nachholen?
00:06:07: Wir haben es ein bisschen schon gesagt.
00:06:08: Du hast eine Plattform die sich ebenso nennt Madame Moneypenny mittlerweile auch wirklich in richtig profundes Unternehmen.
00:06:14: wie viel Mitarbeitende hast du mittlerweile?
00:06:17: Aktuell müssen es so zu sein.
00:06:19: Ja,
00:06:19: also schon das ist schon nicht mehr einfach nur ein Block wie es mal gestartet ist.
00:06:24: zu deinem Weg kommen wir nachher später nochmal aber ich würde jetzt erstmal damit man verstehen vielleicht im paar Setzen wer wendet sich mit welcher Frage an euch?
00:06:34: Wir richten uns speziell an Frauen.
00:06:37: Das kommt aus meiner eigenen Erfahrung, dass ich damals dachte es ist alles von Männern für Männern wie quasi die Welt nun mal funktioniert.
00:06:44: leider und ich habe damals selber sozusagen Safe Space gesucht und nicht gefunden mich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen.
00:06:51: deswegen habe ich gesagt okay mache ich aber dann auch nur für Frauen.
00:06:55: oder wer kommt zu uns?
00:06:58: Ich sage es mal so Typische Frau von nebenan, ne?
00:07:01: Das ist jetzt nicht die ... Und da gibt's glaub ich dann immer Missverständnis.
00:07:05: Das sind jetzt nicht top CEOs oder so, die irgendwie noch sich überlegen wie verdoppelte ich mein Geld in Krypto über Nacht um den zwar im Privat-Shed oder so.
00:07:16: Sondern bei uns geht es wirklich darum, die Kontrolle über ihr Geld haben möchten oder auch zurückhaben möchten.
00:07:25: Wir haben unser Einstiegsprogramm Finance First, das richtet sich eben genau an diese Frau und dieses Gefühl also es kommt eigentlich genug Geld rein Aber irgendwie bleibt nichts hängen.
00:07:34: Ich erreiche meinen Sparziel.
00:07:36: Wahrscheinlich habe ich gar keine, muss vielleicht in mein Kontostand stagniert.
00:07:40: oder haben wir auch auf den Fall ... Ich überweise was auf ein Sparkonto weil ich mir vornehme, zu sparen und dann fünf Tage vor Ende des Monats buhre ich es wieder zurück ums darauf auszugeben.
00:07:51: Das ist so die eine Kategorie.
00:07:55: die Grundlagen des Umgangs mit Geld.
00:07:57: Wie funktioniert Geld eigentlich?
00:08:00: Wie gehe ich damit um, wie habe ich es auch in der Kindheit gelernt, damit beschäftigen wir uns sehr viel und dann eben auch... Und das ist wahrscheinlich so der Hauptteil der Frauen, die sagen jetzt, ich möchte mein Geld anlegen.
00:08:09: Ich möchte Vermögen aufbauen oder ich muss auch ein Vermögend aufbauten weil ich weiß dass ich höchstwahrscheinlich eine Rentenlücke habe und das trifft alle aller meisten Frauen in Deutschland leider ja zu, eine Rentennücke zu haben Themen sozusagen so aufzubauen, den eigenen Vermögensaufbau so zu strukturieren diese Rentenlücke halt zu schließen.
00:08:32: Und da kommt auch noch ein paar die sagen ja Rentenlücke bin ich jetzt irgendwie so on track etfs und so weiter habe ich.
00:08:37: also was gibt es denn noch?
00:08:38: Die dann in Immobilien eintauchen wollen in Krypto vielleicht nochmal das Thema Vermögen sichern vermögen abzusichern wie soll ich Geld für meine Kinder anlegen usw.
00:08:48: aber ich glaube dass sind ich sage es mal ganz normale Probleme von Frauen, die eigentlich jede in irgendeiner Schattierung hat.
00:08:59: Genau!
00:08:59: Also es gibt da so wahrscheinlich Stufen.
00:09:01: Hört sich nach so einem Art gestuften Modell an also dass man sagt das gibt erstmal wirklich das was jeder von uns betrifft und ich stelle mir die Frage wir kommen tatsächlich... also ich mach nochmal ein bisschen einen kleinen Cliffhanger zu deiner persönlichen Geschichte aber vielleicht mal einstiegs.
00:09:17: warum braucht es unbedingt diesen Female Anstrich.
00:09:21: Du hast es schon ein bisschen adressiert, weil wir reden so viel über Diversity, über Quoten und Übersichtbarkeit.
00:09:28: Warum auch bei dem Thema Finanzen ist das noch einen richtig blinder Fleck?
00:09:31: oder machen wir den größer als er ist?
00:09:34: Der ist ein total blinner Fleck glaube ich.
00:09:35: schon.
00:09:36: also einmal klar oft kommt die Kritik naja die Aktie ist ja die gleiche gern ob jetzt meiner oder frauen im bislang der gleiche Ja auf jeden Fall klar.
00:09:45: aber der Weg dahin ist ein anderer.
00:09:47: also erst mal Frauen nochmal eine andere Notwendigkeit und Dringlichkeit.
00:09:51: Altersarmut in Deutschland ist weiblich immer noch, ja?
00:09:54: Also ein Großteil der Frauen blüht eine Rente um die Tausend Euro.
00:09:58: Viel höher ist die durchschnittliche Rente in Deutschland übrigens auch nicht für Frauen oder Männer.
00:10:02: Auch gar nicht so viel höher.
00:10:03: Ich wollte gerade sagen... Aber da reden wir über tausend zweihundert Euro plus minus.
00:10:08: Das ist halt einfach ziemlich wenig Geld so.
00:10:12: Was davon der gesetzlichen Rente, obwohl da ist sogar schon alles mit drin, gesetzliche Rente und so weiter auch private Vorsorge.
00:10:18: zu der Durchschnitt.
00:10:18: und mit tausend zweihundert Euro wer kommt damit aus?
00:10:21: Inflationen ist ja noch gar nicht mehr drinnen und alles.
00:10:23: Und ich muss ja auch noch versteuern und Krankenversicherung.
00:10:25: also es ist natürlich einfach viel viel zu wenig.
00:10:28: Da ist die Dringlichkeit, die Notwendigkeit für Frauen erstmal nochmal höher sich damit zu beschäftigen.
00:10:35: Und der zweite Punkt, warum braucht es diesen female Ansatz?
00:10:39: Habe ich schon gesagt.
00:10:39: Weil der Weg dahin einfach ein ganz anderes.
00:10:42: Frauen und Männer sind so unterschiedlich sozialisiert was Macht angeht was Erfolg angeht Was Geld angeht.
00:10:49: Finanzen sind Männersache macht.
00:10:51: mein Mann hat meinen Papa immer gemacht dieses typische Rollenbild das uns ja auch eingetrichtert wird oder was wir auch sehen bei unseren Eltern.
00:11:02: Mädchen lernen also eigentlich lernen keiner den Umgang mit Geld richtig, aber Jungs wird's dann noch eher zugeschoben oder auch zugetraut.
00:11:10: Was ich übrigens auch nicht fair finde.
00:11:12: Rein aufgrund von Geschlechtheit zu sagen okay du bist der Mann und machst das die Finanzen haben ja auch keinen Plan ne?
00:11:17: Das ist ja das Interessante.
00:11:19: wenn die Frauen dann investieren, investieren ja auch besser als Männer kriegen jährlich eine höherer Liete raus.
00:11:23: Das heißt eigentlich sind wir dafür prädestiniert sozusagen!
00:11:26: Ich wollte gerade sagen... Wir bringen schon ganz viele Dinge mit.
00:11:29: Frauen sind nämlich an der Börse erstaunlich unemotional im Gegensatz zu Männern.
00:11:33: Also das in einem von Strichen emotionale Geschlecht, was man ja eh schon zur Diskussion stellen kann ist an der börse also sozusagen noch mal verdrehte.
00:11:45: und ein Großteil unserer Arbeit die wir wirklich machen auch in unserem Programm ist Mindsetarbeit, Glaubenssätze auflösen diese ganzen Prägung dieses angepasst sein, was Mädchen und Frauen nun mal ein Stück weit verlangt wird.
00:12:05: Das sozusagen erst einmal rauszukriegen.
00:12:06: Und deswegen dieser Empower, dieses Self-Empowerment da liegt wirklich... das ist jetzt nicht ein Schlagwort oder so.
00:12:13: Das ist eigentlich der Kern dessen, was wir machen die Frauen sozusagen rauszuholen auch aus Abhängigkeiten in der Partnerschaft den zu sagen hey das ist dein Geld du hast aber auch die Verantwortung dafür.
00:12:23: also jetzt mach fast draus Und das ist sehr, sehr viel Arbeit sozusagen fast schon an der psychologischen Basis.
00:12:32: Ja total!
00:12:33: Wenn man so will.
00:12:33: also da rollen auch oft mal die Tränchen in unseren Calls und so weiter.
00:12:37: Das steckt einfach ja... Die Voraussetzungen sind einfach komplett anderen bis eine Frau mal bei uns landet in dem Programm und bis eine frau Mal ein Aktien-Sparplan hat was dafür Arbeit reingeflossen ist.
00:12:52: Raus aus der Selbstmanipulation, raus aus irgendwelchen Abhängigkeiten.
00:12:56: Aus Erwartungen von der Gesellschaft, Familie und Umfeld.
00:13:00: Da hatten man ja ... diesen Kampf müssen Männer halt nicht kämpfen!
00:13:05: Und deswegen setzen wir so weit vorne an.
00:13:08: Also wenn man die so zuhört, denkt man wir reden hier in den Neunzehn-Siebzig.
00:13:11: Aber es ist ja wirklich offensichtlich dass das was wir vielleicht mal so in die Stereotyp-Schublade stecken ein Stück weit einfach Realität immer noch ist.
00:13:21: wie schambehaftet ist das Thema?
00:13:24: Enorm!
00:13:24: Aber für Frauen ist ja alles scham behaftet.
00:13:27: Alles was mit Geld und Macht zu tun hat ist für Frauen scham behaftet Und Geld ganz enorm.
00:13:32: also Ich sag mal, Frauen können ja eh schon wenig ... Wir sind zu alt und zu jung.
00:13:37: Zu groß oder zu klein?
00:13:38: Zu laut, zu leise!
00:13:39: Das ist ja so ... Was dürfen wir denn sein?
00:13:41: Ein kleiner Korridor,
00:13:42: oder?
00:13:43: Sehr sehr kleiner Korridor, indem man sich bewegt.
00:13:46: Man kann sich natürlich auch versuchen frei zu machen von diesen Erwartungen.
00:13:51: Aber das Thema Geld ist unheimlich charm behaftet weil auch da also Frauen schämen sich eigentlich für alles beim Thema Geld.
00:14:00: ich habe zu viel, ich hab zu wenig Ich weiß zu viel, ich weiß zu wenig.
00:14:05: Ich habe ein Fehler gemacht und nicht genug Erfahrung.
00:14:09: Aber es macht ja auch total Sinn in den patriarchalen Strukturen, die wir leben, weil Geld ist gleich Macht!
00:14:16: Ja, und es gibt keinen Interesse.
00:14:18: Ich hab auch in meinem Buch schreibe ich irgendwo ein Set so ... Das Patriarchat hat keine Interesse an finanziell selbstbestimmten Frauen, weil die müssen zu Hause bleiben oder die Kehrarbeit verrichten damit der Mann, der Ernährer der Familie arbeiten gehen kann.
00:14:31: Der Laden läuft wie er im Aussehen vieler Männer laufen soll?
00:14:35: Ganz genau!
00:14:36: Und deswegen ist ja das eine so das Individuum, meine Glaubenssätze mit denen ich komme, meine Prägung mit denen sozusagen kommen.
00:14:44: Das andere ist aber auch Die Strukturen und das System, was mir aufgedrückt wird, fängt an beim Ehegansplitting.
00:14:51: Es steht jetzt glücklicherweise zur Diskussion aktuell.
00:14:54: mal schauen, dass sich da so tut.
00:14:56: Aber das habe ich auch in der Buch aufgeschlüsselt.
00:15:00: also Frauen verdienen weniger, Frauen bekommen weniger Boni, Frauen sind weniger in Führungspositionen vertreten in Deutschland.
00:15:07: Deutschland ist ja glaube ich übrigens immer noch Spitzenreiter, also negative Spitzen Reiter.
00:15:12: Die Eilkommenslücke zwischen Männern und Mütter und Vätern ist in Europa weit, in Deutschland am größten.
00:15:19: Frauen bekommen schlechtere Kreditrahmen... Wir müssen mehr Zinsen für den gleichen Kredit bezahlen.
00:15:27: Wir bekommen weniger Investment, also einmal weniger Euro-Investment falls wir eins bekommen.
00:15:34: aber das überhaupt.
00:15:35: Frauenteams ein Investment bekommen.
00:15:37: ich glaube reine Frauenteams nach glaube ich ist jetzt nochmal auf unter ein Prozent des gesamten Startup Investments.
00:15:44: Volumen geht an reine Frauenteam Und ein Prozent.
00:15:48: Es gehen sowieso schon viel weniger an die Startlinie, das muss man ja auch sagen... Ja
00:15:53: absolut!
00:15:53: ...die
00:15:53: sich überhaupt und von den wenigeren werden aber auch noch tatsächlich weniger dann mit dem Investment ausgestattet.
00:16:00: Total.
00:16:00: Und man kann sich auch die Frage stellen warum gehen sie denn weniger in die Start-Linie überhaupt?
00:16:03: Dann kann man sagen ja nicht mutig gönne du du du, aber auf der anderen Seite ich meine wie frauenfreundlich ist die Startup Szene.
00:16:10: Also
00:16:13: ich meine, schöne Grüße gehen raus an Verena Pauster.
00:16:16: Die ist ja nun mal Vorsitz im Startupverband.
00:16:20: also eigentlich läuft daher eine ganze Menge in die Richtung und ich glaube wir kommen heute noch paar Mal auch an dem Thema vorbei Wie viel ist Struktursystem und wieviel ist dem Individuum, was kann man sagen anzugreiten?
00:16:35: Das nicht.
00:16:35: Aber wie viele Verantwortung liegt auf denen Schultern oder auf jenen Schultern?
00:16:39: Und das können wir jeweils so für Hebel ansetzen.
00:16:43: vielleicht mal ein paar typische Glaubenssätze, damit wir das hier so ein bisschen plakativ machen.
00:16:47: Was sind Glauben-Sätze von Frauen ganz konkret die dir oder euch in eurer Arbeit immer wieder begegnen?
00:16:53: Also so die Evergreens der inneren Wahrheiten, die immer wieder auftauchen?
00:16:59: Also ganz klar Spitzenreiter finanzende Männersache.
00:17:04: Ich kann das sowieso nicht... also irgendeine Form von.
00:17:06: ich bin zu blöd dafür!
00:17:07: Ich kann Mathe nicht, ich war nie gut mit Zahlen, ne?
00:17:09: So dass alles Dann, was wir auch recht häufig erleben sind sozusagen Impulskäufe.
00:17:19: Geld ist da um mich zu belohnen beim Ausgabeverhalten.
00:17:25: So wie das letzte Hemd hat keine Taschen.
00:17:28: Was lohnt es sich zu sparen?
00:17:29: Warum muss ich etwas hinterherlassen?
00:17:31: Kannst du sowieso nicht mitnehmen und alles in dem Bereich die Bösen reichen.
00:17:36: Also alle Reichen sind geizig, Geld ist böse ... Wer viel Geld hat, ist dann nur durch unlautere Mittel reich geworden.
00:17:46: Also so ein Reichenbashing ... Ja ich denke das sind die Kategorien also meistens irgendwas mit Geld an sich.
00:17:55: Die Reichen sind böse und natürlich auch ganz viel was mit der Person an sich zu tun.
00:17:59: Ich kann das nicht, bin zu doof, finde ich gut genug.
00:18:03: So eine Art brauche ich gar nicht erst versuchen.
00:18:05: Und da haben wir tatsächlich in unseren Programmen eine Übung, wo wir den Frauen neunundneinzig Glaubenssätze eben genau dieser Art vorleben und vorlegen und dann gehen die nach und nach durch.
00:18:16: Ich habe letztens ein Gespräch mit einer Kundin von uns, die hatte vierundfünfzig ... Vierundfünftig von diesen limitierenden Glauben setzen!
00:18:23: Vier-und-fünf-zig?
00:18:24: Also mehr als sie hilft, der Wahnsinn.
00:18:25: Ja,
00:18:26: und das sind ja nur zehn oder nur hundert auf also... Also, ja.
00:18:32: Da sieht man, wie tief das dann auch sitzt.
00:18:35: Das ist tief?
00:18:36: Was ist so ein Average Rate?
00:18:38: Das war jetzt fifty Spitzen
00:18:40: rein?
00:18:40: Ja es ist schon enorm!
00:18:43: Dadurch kann sie ja noch klass sein.
00:18:46: Ich würde mal sagen die meisten gehen vielleicht mit zu zehn bis fünfzehn raus aber auch da wenn es richtig hart wird.
00:18:54: Wenn es sich anfühlt wie ein Fakt.
00:18:56: Da reichen ja auch zwei drei.
00:18:57: alle Reichen sind geizig.
00:18:59: Punkt,
00:18:59: ja natürlich sind alle reichengeizig.
00:19:01: Ich kenne nur reiche geitzige Leute so, ne?
00:19:03: Unsympathisch!
00:19:06: Auch, also erfolgreiche Frauen wirken auch unsympathische von der Gesellschaft.
00:19:13: So viel zu Maganna, so wenig richtig machen.
00:19:16: man muss sich davon lösen.
00:19:18: Das finde ich total spannend was du sagst.
00:19:19: im Grunde reichen schon zwei oder drei von diesen Sätzen wenn die so richtig tief innerlich verankert sind.
00:19:25: Wenn das wirklich innere Wahrheiten sind, ja wie sollten wir die dann überwinden?
00:19:30: Vielleicht noch mal damit was so auch einschätzen können.
00:19:32: Sind es eher Angestellte Frauen, die zu euch kommen?
00:19:35: Sind das eher selbstständige Unternehmerinnen?
00:19:38: Wie verhält sich das etwa?
00:19:39: Ja also es ist ziemlich bunt.
00:19:42: ich würde sagen angestellt zu selbstständig wahrscheinlich so siebzig dreißig also schon mehr angestellter als Selbständige wobei sehr interessant ist wenn die bei uns aus dem Programm rauskommen sind viele danach auch dann selbstständig.
00:19:55: Meistens nicht direkt von null auf hundert, aber man muss schon sagen dadurch dass wir wirklich uns die harten individuellen Zahlen anschauen.
00:20:04: und wenn da steht okay um deine Rentelücke zu schließen musst du ab heute achthundert Euro sparen verdient es aber nur zwei fünf ja und diese sind schon irgendwie gehen schon rein raus.
00:20:15: das ist bei vielen also erst mal ein Schockmoment.
00:20:18: Bei vielen ist die Sparerate utopisch.
00:20:21: Nicht bei allen, aber bei manchen.
00:20:23: und das ist schon so ein Schockmoment dass sie denken Boah Gott ja.
00:20:26: Aber auch einen Moment der Erhellung und Klarheit weil die nächste Frage ist dann okay wie kann ich irgendwie dahin kommen wenn es jetzt nicht möglich ist heißt ja nicht dass es nicht vielleicht in fünf Jahren möglich ist Und für viele ist das der Anstoß Gehalt zu verhandeln vielleicht den Job oder die Arbeitsstelle zu wechseln in eine andere Firma, um da ein besseres Gehalt zu bekommen.
00:20:49: Oder sich mit einem Psy-Tasse auch noch selbstständig machen.
00:20:53: Das macht ganz viel auf im Kopf an Möglichkeiten.
00:20:58: Die
00:20:58: Not der Druck ein Stück weiter?
00:21:00: Ja total absolut!
00:21:03: Alters, typische Alterskohorten die bei euch aufschlagen sind es eher jüngere Frauen mittler in alters oder kommen auch durch das die ich sage jetzt mal stephanie susannes mit fünf fünfzig zu euch
00:21:14: ja auch also meistens geht ab Mitte dreißig los weil wir schon auch sagen also dass ist unsere erfahrung nach so ein alter da bin ich schon mein geld für immer brauche.
00:21:25: auch logischerweise wenn ich was investieren will muss ich erst einmal was haben, ob wir's verdienen und so.
00:21:31: Und vielleicht haben die dann verschiedene Lebensbereiche auch schon geregelt?
00:21:34: Vielleicht Partnerschaft oder Kinder oder so keine Ahnung ... Und dann merken sie ach okay jetzt liegen hier liegt ihr vielleicht zwanzigtausend Euro auf dem Konto oder sowas.
00:21:41: was kann ich damit machen?
00:21:43: das ist oft zu einem Aufhänger aber auch das gerade angesprochen.
00:21:47: auch viel so.
00:21:49: Ende vierzig Anfang fünfzig wenn dann die Scheidung ins Haus steht.
00:21:53: also es ein ganz großer Ganz großer Anlass sozusagen, sowohl ich befinde mich gerade in der Scheidung oder kurz danach.
00:22:00: Weil viele dann erst merken wie abhängig sie eigentlich die ganze Zeit waren vom Partner.
00:22:06: Oder auch gerne Scheidungsvorbereitung zu wissen Ich möchte mich gerne trennen.
00:22:11: aktuell kann ich es vielleicht nicht oder ich bin mir nicht sicher ob ich finanziell wie ich da stemmen kann was ein gutes Timing wäre und so.
00:22:18: Und wir kommen dann sozusagen zur Scheiduns Vorbereitung Zu uns ins Programm um sich selber erstmal aufzustellen die Scheidung dann zuvollziehen.
00:22:28: Mhm, okay ja also gibt es so kann man sagen fast sowieso ein Life-Cycle wo diese Finanzthemen auch in einem weiblichen Erwerbsleben deutlich eine Rolle spielen.
00:22:39: wie ist es rund um?
00:22:41: ich gründe ne Familie?
00:22:42: Ich meine das ist man ja sowieso mehr als eingebunden.
00:22:46: an vielen Stellen ist da überhaupt noch Raum und Platz auch wenn's logischerweise vernünftig wäre.
00:22:50: aber ist da so viel Raum sich damit zu beschäftigen?
00:22:54: Also manche, also wir haben auch recht viele Schwangeren dann der sagt okay ja jetzt noch mal die letzten Konzentrationszeit sozusagen zu nutzen.
00:23:06: Ja, also wie gesagt.
00:23:07: Es geht wirklich durch alle Lebensphasen durch bei uns und jeder hat so einen eigenen Anlass irgendwie, ne?
00:23:14: Und manche sind da auch sehr vorausschauend und sagen, nee ich hab es eigentlich gar kein Problem aber ich möchte auch keins haben!
00:23:20: Ich möchte mich jetzt schon mal so gut aufstellen und dass wir eine Rennlücke haben das ist mittlerweile zu den meisten Frauen mal durchgekommen, genau sich rumgesprochen.
00:23:30: Da geht's dann halt darum diese Dringlichkeit für sie selber zu erzeugen es jetzt macht und ich ist in zehn Jahren.
00:23:37: In zehn Jahren ist immer noch besser als in zwanzig Jahren, aber wir reden da von Vermögensunterschieden von mehreren hunderttausenden Euro die halt zwischen ... Ich hab noch zehn Jahre und ich habe noch zwanziger bis zur Rente
00:23:47: liegen.".
00:23:49: Also Alarmklöckchen ist angestellt.
00:23:52: drehen wir es mal positiv rum.
00:23:54: Woran erkennt man denn eine Frau?
00:23:56: Sondern nennen wir's ruhig mal Frau, weil darüber reden wir heute vorrangig die finanziell selbstbestimmt ist also jetzt nicht nur am Kontostand muss mutmaßlich sondern wenn du jetzt mal so ne Person ermahlen solltest von einer Person von einer weiblichen Person die in der hin sich gut aufgestellt ist als nicht perfekt sondern einfach dass wir so ein Bild haben wie geht ihr durchs Leben?
00:24:20: Also, ich würde mal sagen ... Schöne Frage übrigens.
00:24:23: Ich würd' mal sagen eine gut aufgestellte ... also finanziell gut aufgestellte Frau systematisch meine ich jetzt.
00:24:34: Wenn sie in einer Partnerschaft ist haben die ein ganz klares ... Kontenmodellen, für das sie sich entschieden haben.
00:24:39: Wir plädieren immer ganz gerne für das Dreikonten-Modell.
00:24:42: Es gibt ein gemeinsames Konto und dann zwei individuelle Konten, dass jeder sein eigenes Konto hat, jeder damit machen kann was er will, jeder auch seine Altersvorsorge damit betreibt.
00:24:52: Dann gibt es einen Ehevertrag idealerweise oder auch im Partnerschaftsvertrag.
00:24:56: man muss nicht verheiratet sein um Verträge schließen zu können miteinander.
00:24:59: Auch noch mal guter Hinweis ja?
00:25:00: Ja also super super wichtig!
00:25:03: Und damit meine ich nichts... den Standard-Pamphlet, sondern wirklich darin sind Ausgleichszahlungen geregelt.
00:25:10: Darin ist gereglt wer geht wann wie lange in Elternzeit.
00:25:13: man kann ja auch dann immer noch davon abweichen aber trotzdem dass es da Regelung gibt wert zahlt welchen ausgleich ein wehn wenn jemand in der Elternzeit war oder danach Teilzeitarbeit und so weiter.
00:25:24: also welchen finanziellen Ausgerecht gibt das für meine Kehrarbeit?
00:25:26: So Punkt Und auch über die Ehe dann auch drüber hinaus.
00:25:31: Also, die gemeinsamen Kinder bleiben die gemeinsame Kinder auch nach der Scheidung und jemand muss mit denen zum Kinderarzt fahren.
00:25:36: Irgendwann muss die Kehrarbeit auch dann übernehmen.
00:25:38: also das heißt das gehört alles in einem Ehevertrag.
00:25:41: Dann hat diese Person Ich bin jetzt so gedanklich bei Verträgen, Rentenversicherungsverträgen usw.
00:25:49: Das ist natürlich individuell aber die Person weiß was sie hat und warum.
00:25:54: Und dann ist der idealerweise kein Riestervertrag mit drin, mit zwanzig Prozent Kosten und auch keine private Rentnerversicherung.
00:26:01: Mit achtzehntausend Euro Kosten wie es bei mir war sondern wirklich Verträge.
00:26:05: also Versicherungsverträge sind schon gut und wichtig aber die sollen natürlich einfach passen und zwar zu mir passen nicht zum Berater den er mir verkauft genau.
00:26:17: und dann gibt es bei dieser Person auf jeden Fall ein ein automatisiertes, ein automatisierten Sparplan.
00:26:27: Und damit meine ich jetzt einmal einen ETF-Sparplan aufgebaut, auf einem guten Portfolio an meiner Risikopereitschaft und so weiter.
00:26:36: Aber auch ein System zu wissen, okay, fünfhundert Euro pro Monat ist immer mal eine Sparrrate, die gehen automatisch von meinem Girokonto ab.
00:26:43: Wum kommen da direkt rein in den ETF-Sparplan?
00:26:48: Hat ein ... also Basierend auf Rentenlöcke, also die fünfhundert Euro sind nicht aus der Luft gegriffen.
00:26:53: Sondern sie hat sich an, vielleicht sind es auch fünfhundzwanzig Euro oder so.
00:26:56: ja?
00:26:58: Das muss man schon rückwärts rechnen wie viel Stand-up ist.
00:27:00: ich sehe viel zu viele Frauen, die sagen Ja, ich mache ja was Ich bin ja abgesichert, ich mach hier hundertfünfzig Euro und hier so ein Sparplan das reicht halt vorn und hin.
00:27:06: natürlich für niemanden reichen Hundertfünftig Euro.
00:27:10: Genau, und zum Thema Mindset würde ich sagen.
00:27:12: Ich glaube beim Thema Mindsett ist man halt nie fertig.
00:27:15: Ist auch so schön in der Persönlichkeitsentwicklung aber... Bist
00:27:17: du selbstfertig?
00:27:19: Nein, nein!
00:27:21: Es ist ja auch.
00:27:21: das Leben spielt immer wieder neues rein.
00:27:24: Dann kommt ein neuer Job, dann kommen neue Filme, dann kommt ein Kind, da kommt eine andere Partner.
00:27:28: Also es ist eher bei uns so weiter.
00:27:30: Man hat ja immer wieder andere Themen.
00:27:32: Aber ich glaube, der Schlüssel liegt nicht darin, alle schon zu wissen.
00:27:35: Sondern handlungsfähig zu sein und auch vermeintlich der Handlungsfähige zu sein.
00:27:39: Alleine zu wissen es gibt Glaubenssätze.
00:27:41: Ich habe Glauben-Sätze, das mal zu reflektieren.
00:27:45: Vielleicht auch was ist bei mir in der Kindheit passiert?
00:27:47: Und warum also sich selber zu verstehen?
00:27:49: Das ist glaub ich so der Schlüsse weil erst dann kann man's ja sozusagen ändern.
00:27:54: Und ich würde auch sagen diese Person hat eine nicht nur Finanzwissen sondern eine wirkliche Finanzkompetenz.
00:28:02: Man kann wissen, was ein ETF ist.
00:28:04: Das heißt aber noch lange nicht, dass man einen guten ETF-Sparplan hat, der gesamtheitlich eingebettet ist.
00:28:10: und vielleicht noch ein letzter Punkt Human Capital, dass dieser Person bewusst ist und dass sie das auch aktiv praktiziert in sich selber zu investieren, weil da ist immer noch das Besteasset, was wir haben.
00:28:19: Damit man nicht Gesundheit, damit man nicht Wissen ... Damit man ja auch ins Netzwerk zu investiert.
00:28:25: Vielleicht gerade auch weibliche Netzwerke.
00:28:29: Ja, und dann ist man schon ... Das trifft auf die wenigsten zu.
00:28:34: Wer hat da alle Boxen getickt?
00:28:36: Ich bin durchgegangen und hab gedacht, ob ich das Natascha-Screening durchkrieg.
00:28:42: So hat jeder seine eigenen Bauerstellen.
00:28:44: Darauf
00:28:44: bauen wir unsere Programme auch auf.
00:28:46: Also der Best Case, den wir quasi kreieren wollen.
00:28:49: Das ist die Idealpersona.
00:28:52: Genau!
00:28:53: Wir gehen mal rüber in die Arbeitskultur.
00:28:57: Zusammenhang, also der ist ja relativ augenfällig auch.
00:29:00: Also ich glaube irgendwie du sprichst oder man spricht so von seventy-fünf Prozent der Frauen zwischen fünf dreiechund fünfzig trot altersarmut und ob es dann achtzig sind?
00:29:08: Oder drei ein sehr großer Teil vielleicht sogar noch mehr.
00:29:13: wie viel wird auch vielleicht in den Unternehmen verschlafen?
00:29:16: weil wir haben jetzt sehr viel über das eigene die Eigenverantwortung gesprochen die sicher nicht ein großer Anteil ist Und wir kommen ja auch gesellschaftlich, sagen wir mal aus einer Prägung wo uns suggeriert wurde.
00:29:28: Wir sind eine soziale Marktwirtschaft.
00:29:30: für dich gibt es auch Sicherungssysteme.
00:29:32: das ist ja nun mal unser Verständnis.
00:29:34: Das heißt aber nicht dass wir keine Eigenverantwortung haben und ich glaube an der Schraube wird hier in den letzten Jahren auch kommunikativ immer ein bisschen mehr gedreht.
00:29:43: gehen wir mal zurück in die Unternehmen.
00:29:44: wie viel verschlafen vielleicht doch die Unternehmen selbst?
00:29:47: oder wo siehst du da die Verantwortung?
00:29:50: Ja, ich sehe da auch eine große Verantwortung.
00:29:52: Also ... Ich glaube einer der größten Hebel ist die Elternzeit.
00:30:02: Auch als ich das Buch recherchiert habe und mir das überlegt hab es mir so der Gedanke gekommen also eigentlich gibt es im Arbeitsumfeld echte Gleichberechtigung erst dann wenn die Frau nicht mehr als größeres ökonomisches Risiko gesehen wird als der Mann.
00:30:19: Und das ist immer noch statt heute
00:30:22: so?
00:30:22: Es war eine Angestellte von mir.
00:30:26: Die war lange Zeit auch in der Managementposition, in der Medizin
00:30:30: usw.,
00:30:30: und die hat mal diese Geschichte erzählt.
00:30:33: es wurde eine Position sollte neu besetzt werden und sie war auch dafür verantwortlich.
00:30:36: Sie war eine Personalabteilung da und dann hatten sie zur Auswahl ein Mann und eine Frau beide gleich qualifiziert Auch Gehaltsvorstellungen, alles gut.
00:30:46: Alles sehr ähnlich und sie hat sich sozusagen dafür ausgesprochen die Frau halt zu nehmen.
00:30:51: Und dann sagte ihr Chef wiederum aber ja was will die denn haben so gehalstechnisch?
00:30:56: und es war vollkommen im Rahmen.
00:30:59: Also auch mal eine frau die sozusagen ihren preis kennt und den auch kommuniziert.
00:31:03: und dann sagte der original Na für dem preiskriecher auch ein Mann und hat dann einen Mann genommen.
00:31:10: Also was steckt da alles drin?
00:31:12: Da steckt die Erwartung drin, dass sie Frau günstiger sein muss.
00:31:15: Das ist schon eingepreist als der Genderpaker.
00:31:18: Es ist eingepreist!
00:31:19: Die wollen ja auch die Frankreich günstige.
00:31:21: und dann noch Elternzeit
00:31:22: usw.,
00:31:23: also wenn bei uns zum Beispiel... Also die Frau ist leider immer noch das größere ökonomische Risiko.
00:31:27: aber warum?
00:31:27: Weil es so selbstverständlich ist, dass die Frau zwei Jahre in Elternzeit geht acht Wochen, wenn's hochkommt.
00:31:34: Das ist ein kulturelles Problem in Unternehmen.
00:31:38: Ganz klar!
00:31:38: In Deutschland ist gar nicht Navi, das ist jetzt zum Beispiel überhaupt nicht der Fall und da so drippelt es dann glaube ich runter mit... Total
00:31:45: diesen Trickle-Down gibt's auf jeden Fall
00:31:47: voll.
00:31:48: Ja
00:31:48: Ich frag mich sowieso ob wir das nicht irgendwie umfehmieren müssten.
00:31:51: also es gibt sicherlich einen Gender Pay Gap aber was ja noch größer ist ist ja der Mother Pay GAP.
00:31:56: Also ich sag mal den Moment wo Frauen einfach Mutter werden Dann klafft's ja richtig auseinander oder?
00:32:02: Der Unterschied zwischen Müttern und Vätern im Einkommen liegt bei sechzig- bis sechzehn Prozent in Deutschland.
00:32:07: Spitzenwert in der EU!
00:32:12: Das ist aber eigentlich noch das Beste... Es gibt die Motherhood Penalty, die beschreibt dass Mütter weniger verdienen als kinderlose Frauen.
00:32:19: Fernav, Elternzeit usw.. So jetzt gibt es den Fatherhood Bonus.
00:32:25: Väter verdienen mehr als Kinderlose Männer.
00:32:29: Also genau umgedreht.
00:32:30: Wie kann das denn sein?
00:32:31: Ja, ja, weil stabiles Umfeld schon mal her hat seiner Lebens... Frau Altenrückenfreil,
00:32:35: genau!
00:32:36: Ach der ist jetzt Vater, den gehört ein bisschen mehr.
00:32:38: Es ist wirklich verrückt.
00:32:41: also ich habe das gelesen dass es kann nicht euer Ernst sein und ich glaube davon wie gesagt eh ganz Blitting usw.. Das ist einfach enorm.
00:32:50: und auch dieses Thema was du auch von angesprochen hattest so individuelle Verantwortung vs.
00:32:57: Struktur, auch Gehaltsverhandlungen.
00:33:00: Meine Frau hat mir gesagt, es sei euer Gehalt.
00:33:02: Bei mir wäre noch niemand der vernünftig sein Gehalt verhandelt hat.
00:33:04: Ganz ehrlich!
00:33:07: Das ist vielleicht so ein Glaubenssatz.
00:33:09: Frauen sind die schlechteren Verhandler.
00:33:10: Da hätte ich nämlich auch tatsächlich die Frage, ist das so?
00:33:14: Da bin ich jetzt keine Expertin, aber ... Man kann schon in Klischee sprechen und sagen die Frauen trauen sich generell weniger zu.
00:33:22: Das sieht man auch im Bereich Finanzen.
00:33:23: Frauen trauern sich das Thema Financen einfach de facto weniger zu und Gehalt und Sichtbarkeit für sich einstehen und selbstwert.
00:33:32: Und so, dass es sicherlich spielt da eine Rolle.
00:33:36: Aber ich kann ja als Unternehmen vielleicht aktiv auf die Leute zugehen sagen Hey, ich glaub du hast immer eine Gehaltserhöhung verdient oder so.
00:33:43: Oder aktiven Bonusauspult?
00:33:45: Oder es gibt ja.
00:33:46: manchmal gibt's dann immer mal wieder so kleinere Geschichten die ich ... Das ist jetzt so anecdotisch das in Zoom-Interviews wenn dann die Frau das Gehalt sagt dass dann eine quasi Personalerin auf der anderen Seite an diese Frau in den Chat schreibt noch mal zwanzigtausend drauf, oder so.
00:34:06: Also wirklich dieses Empowerment unter ... Wie
00:34:10: sagt man?
00:34:11: Sisterhood.
00:34:12: Genau,
00:34:12: dieses Sisterhood untereinander.
00:34:15: und gleichzeitig muss man auch sagen ohne die Männer funktioniert es ja auch nicht weil sie sind in ihren Machtpositionen und die wollen das wahrscheinlich auch nicht abgeben, fair enough.
00:34:23: aber trotzdem ist es glaube ich schon ein großes Vorhaben da die Strukturen in Deutschland, in den Unternehmen zu lockern.
00:34:33: Man sieht jetzt in den USA ... Die Mitarbeiter werden wieder zurück ins Office beordert.
00:34:40: Homeoffice ist irgendwie over.
00:34:42: Das beschneidet aber gerade auch Frauen und speziell auch Mütter enorm im Alltag.
00:34:47: Erst ein Unterschied ob ich eine Stunde ins Büro pendeln muss oder halt nicht.
00:34:51: morgens und abends einen Kind zur Kita bringen und wieder abholen
00:34:54: usw.,
00:34:55: das ist einfach ... Und man sieht da schon auch in den USA die Zahlen, dass da weniger Frauen erwerbstätig sind.
00:35:02: Das ist einmal MAGA, eine ganze MAGA-Bewegung und aber auch der Fakt, dass diese Flexibilität gerade wieder flöten geht.
00:35:10: Und das sind so Dinge, die kann dann unter dem durchaus selber ... Man kann ja vielleicht auch Ausnahmen machen.
00:35:17: Die Mütter können irgendwie schon zu Hause bleiben oder zwei von ... drei von fünf Tagen oder so.
00:35:24: Das muss dann aber von oben kommen, das ist nicht individuelle Verantwortung.
00:35:28: Überhaupt nicht!
00:35:31: Ich bereite da noch mal ein bisschen drauf rund.
00:35:33: immerhin reden wir ja auch über Arbeitskultur.
00:35:37: was würden Unternehmen gewinnen?
00:35:39: Also jetzt sowohl kulturell als auch wirklich auf der Performance Seite wenn sie des Thema Finanzkompetenz gerade für Frauen stärker anregen würden oder unterstützen würden, supporten würden.
00:35:53: Was gewinnt?
00:35:54: Ich stelle mir gerade so Fragen wie sieht ein Unternehmen aus das dahingehend auch gut aufgestellt ist also ähnlich wie eben sondern dass wir sagen hier sind mittelgroßes vielleicht größer unternehmen und die bieten da auch ganz gezielt Maßnahmen an dass man sich informieren kann, dass man die eigene Kompetenz aufbauen kann.
00:36:13: Es geht ja nicht um Beratung also Gottes Willen, das ist ja nicht die Idee sondern zu sagen einfach zu unterstützen, dass die finanzielle Selbstbestimmtheit gerade von Frauen verstärkt wird.
00:36:22: was gewinnt das Unternehmen dadurch?
00:36:25: Also ich glaube, ganz großen Attraktivitätsbonus bei Frauen und Müttern.
00:36:30: Wenn man das will!
00:36:31: Es gibt ja auch genug Unternehmen wie sagen... Gehen wir weg damit?
00:36:34: Also diese ganze Flexibilität und eine gewisse Art von Offenheit und Aufklärung.
00:36:40: also Ich glaube dass es ein sehr sehr großer weil's halt so wenige Unternehmer machen in Deutschland ähnlicherweise Das wäre im Bereich Employer Branding wäre das glaube ich.
00:36:51: Warum machen Sie das nicht?
00:36:52: Jetzt springen wir mal auf die andere Seite.
00:36:54: Was verlieren sie dadurch?
00:36:56: Ist es einfach, weil der Elefant ist so riesig im Raum ... Ja
00:37:01: ich glaube es ein Trugschul!
00:37:02: Also wenn wir unter dem Strich geht es darum ein Unternehmen soll profitabel sein oder ja soll irgendwie dem Shareholder wer auch immer das ist Geld bringen.
00:37:11: und ich glaube der große Wirklich das große Missverständnis, was sich immer noch hält in Deutschland speziell vielleicht auch ist dass Männer die besseren Angestellten sind.
00:37:22: Dass sie mehr schaffen.
00:37:27: Weil eine andere Begründung kann es eigentlich nicht geben ja?
00:37:29: Dass denn Männern mehr zugetraut wird.
00:37:32: Und sorry mal, es war so Entschuldigung.
00:37:35: Ohne jetzt jemand auf dem Schlip drehen zu wollen.
00:37:36: Aber wir kennen alle den Spruch eine super performende Frau ist ein mittelmäßiger Mann und ich glaube daran schon ein bisschen.
00:37:49: Das ist das Gleiche bei den Thema Finanzen bis die da angekommen sind.
00:37:52: Bei dem ETF-Schwarplan haben sie so eine Reise hinter sich und so viel Fleiß und soviel Arbeit reingesteckt.
00:37:58: Die Männer starten ja einfach von Grund auf ... Höher.
00:38:02: Also
00:38:03: die müssen jetzt nicht, also bis eine Frau mal CEO wird weiß ich was die da alles überleben musste während der Mann ja mein... Keine Ahnung.
00:38:11: Mein bester Kumpel ist hier als CEO.
00:38:13: oder bin ich jetzt ein CEO?
00:38:15: Ich überspitze das jetzt aber und ich glaube dass es wirklich ein Missverständnis Wenn man sich grade Mütter, wenn ich mir angucke bei meinem Unternehmen oder auch was ich mit meiner Mutterschaft getan habe.
00:38:28: Es gab vor Jahren mal ein Start-up oder ein Unternehmer, der gesagt hat, ich steh nur noch mütter ein!
00:38:34: Die sind so gut organisiert und
00:38:36: so effizient,
00:38:38: die haben keine Zeit für Bullshit, die müssen fucking um Fünfzehn in eine Kita sein, so komme was wolle!
00:38:44: Und die kriegen ihre Sachen auf die Reihe und zwar in einer Schlagzahl.
00:38:49: Und ich glaube, dass der ökonomische Nutzen von Frauen und Müttern massiv unterschätzt ist in Deutschland.
00:38:56: Deswegen besteht immer noch mehr Interesse daran Männer zu holen die halt mittelmäßige Arbeit machen anstatt eine Frau zu holend die halt erstklassige Arbeit macht.
00:39:04: Also es macht... In der
00:39:07: Logik voll.
00:39:10: Ich bleibe auch nochmal bei dem Thema überhaupt finanzielle Kompetenzen erwerben, weil da ist ja eine gewisse Widerspruch.
00:39:15: auf der einen Seite.
00:39:17: Habe ich als Unternehmen nachweislich und aus guten Gründen das Interesse daran, dass meine Mitarbeitenden kostenbewusst fast unternehmerisch mit den finanziellen Mitteln im eigenen Unternehmen umgehen?
00:39:31: Aber das andere Thema blende ich.
00:39:33: außer kann man sagen, ja das muss jeder für sich selbst lösen.
00:39:35: Aber ich glaube dass da auch eine Verbindungslinie liegen kann, dass ich sagen kann okay wenn ich jetzt solche Angebote mache für meine Mitarbeitenden, dass sie sich informieren können.
00:39:44: also wirklich es geht nicht um hier irgendwelche du weißt schon Anbieter reinzuholen sondern es geht um Informationen.
00:39:53: was.
00:39:53: wie würden wir da auch noch mal so das oft geforderte unternehmerische Denken auch unterstützen?
00:39:59: Sicherlich klar.
00:40:01: Spätestens wenn jemand Budgetverantwortung hat, sollte man mal nachfragen, wo der das gelernt hat.
00:40:05: und Budgetverordnung in Privat ist natürlich sehr ähnlich zu Budget-Verantwortungen im Unternehmen ganz gut.
00:40:11: Also Finanzkompetenz ist ja auch ... tatsächlich am wenigsten mit Zahlen zu tun.
00:40:17: Es hat eigentlich damit zu tun, in Zusammenhängen zu denken, in Opportunitäten zu denken langfristig vor allem auch zu denken also nicht alles jetzt rauszubealern sondern zu planen und einen Plan zu haben Risiken abzuwägen kalkulierte Risiken einzugehen.
00:40:33: Also es ist ja auch deswegen sage ich Finanzwissen und Finanzkompetenz ist ein riesengroßer Unterschied.
00:40:36: das hat eigentlich nichts miteinander sozusagen zu tun wenn man das ganze größer denkt als wirklich Finanzkompetente Menschen, ja?
00:40:45: Also die ... in Systemen denken.
00:40:49: Die auch Zusammenhänge sehen und Schlussfolgerungen erkennen
00:40:53: usw.,
00:40:54: das ist glaub ich ... kann glaube ich jedem Unternehmen nur helfen, da so viele wie möglich sozusagen davon sitzen zu haben plus also es ist immer besser die Leute an mehr Kompetenzen als weniger.
00:41:06: Das hat noch nie geschadet.
00:41:08: Ja,
00:41:08: hat noch nicht geschadete.
00:41:09: irgendwie Leute zu edukaten.
00:41:12: Was siehst du für einen strukturellen Unterschied zwischen weiblichen Angestellten und Frauen, die selbstständig sind Unternehmerinnen in Bezug auf Finanzemprauen?
00:41:20: Du kannst ja wie gesagt nur über diejenigen sprechen.
00:41:24: Besonders gut, die zu dir zu euch kommen.
00:41:26: Gibt es da so ein strukturalen Unterschied?
00:41:28: oder würdest du sagen, nimmt sich nicht so viel?
00:41:32: Ich glaube, es nimmt sich tatsächlich gar nicht soviel.
00:41:35: Also die selbständigen... Bei denen wird es dann irgendwann dringlicher, weil die müssen halt noch mal anders.
00:41:42: Also die fallen ja sowieso durch jedes Rentenvorsorge raster quasi jetzt nicht durch jedes aber die meisten fallen ihm wieder oder kümmern sich nicht drum und da muss ich natürlich... Da habe ich meine privaten Finanzen um meine Unternehmensfinanzen.
00:41:57: das heißt ich muss quasi doppelt fit sein und auch nochmal ein bisschen mehr planen und interessanterweise übrigens wo wir gerade so Bei Finanzplan bei Selbstständigen sind oftmals wie das eigene Gehalt nicht mit eingerechnet.
00:42:10: Dann präsentieren wir irgendwelche Ausgaben, Excel-Tabellen und so weiter und sagen ja sehr schön wo ist dein Gehalt?
00:42:18: Also das heißt die leben quasi, wenn ich keine GmbH hab und so.
00:42:22: Da ist ja die Sache nochmal anders.
00:42:24: also wenn es Freiberufler sind oder Einzelunternehmung dass sie gar kein reguläres Gehalt einfahren.
00:42:30: Die vergessen sich das Gehalt einzuplanen.
00:42:32: Es gibt Miete Office Angestellte usw.
00:42:35: Das eigene Gehalt wird entweder vergessen einzuplanen oder Ja Ich weiß ja noch gar nicht was am Ende übrig ist.
00:42:41: Ich nehm das, was ich dann halt übrig habe.
00:42:44: Wo ich immer sagen ... nee, wir machen das mal anders rum!
00:42:48: Das Unternehmen soll dir dienen und nicht umgedreht?
00:42:51: Wie viel brauchst du denn und packt das Gehalt da rein?
00:42:53: Klar sind das jetzt am Anfang nicht Zehntausend Euro-Monat, aber perspektivisch sollten wir uns schon dahin bewegen, dass es irgendwie auch Sinn macht, das ganze Spiel hier.
00:43:01: Ja genau also.
00:43:02: von daher auch wieder beim Thema Mindset sozusagen.
00:43:05: und auch Wert und ... dass es nicht nur ein Herzensbusiness ist, sondern wirklich Geld abwirft.
00:43:15: Da gibst du mir gerade eine gute Stichwort, weil wir reden ja hier, wir grenzen uns ja bewusst bei Gutwerk ein Stück weit auch von Newark ab und schauen da immer in der art kritischen Wirkung rüber.
00:43:25: Und da dreht sich ja vieles um die Themen Purpose und Sinnbestimmtes Arbeiten.
00:43:30: Inwieweit Alles schön und gut, vielleicht auch eine Verstrickung zum Thema finanzielle Unabhängigkeit.
00:43:36: oder mache ich da innerlichen Knoten auf der gar nicht ist?
00:43:42: Ich sehe das auch kritisch bis skeptisch.
00:43:47: Das ganze Purpose-Thema Weil ich finde ... Man muss dazu sagen, das Claymar.
00:43:51: Ich hab total mein Purpose gefunden in meiner Moneypenny!
00:43:53: Also, ich hab gut reden.
00:43:56: Du bist raus.
00:43:57: So ein Beispiel dafür, wo mich wirklich meinen Purpose trägt auch durch schlechte Zeiten und so weiter.
00:44:03: Gleichzeitig würde ich das natürlich aber auch nicht machen, wenn ich damit kein Geld verdienen würde.
00:44:08: Da bin ich schon purpose-driven, aber auch Performance.
00:44:10: Und muss irgendwo vor meine Angestellten bezahlen.
00:44:13: Es muss sich halt unterm Strich lohnen.
00:44:17: Ja, ich hab also dieses Purpose-Thema war ... Ich würd mal sagen so den letzten.
00:44:23: Vielleicht auch in den letzten Jahren war mir das ein bisschen zu dominant.
00:44:27: Dann hieß es auf einmal oh ja wir müssen alle noch Arbeit machen die uns zutiefst erfüllt und so.
00:44:32: Und ich denke dass ist vielleicht der Volltreffer wenn dem so isst ne?
00:44:38: Aber das ist überhaupt kein Given für mich!
00:44:41: Also ich kann auch wunderbar nine to five arbeiten Den ich nicht hasse, den ich schon irgendwie gerne mache.
00:44:48: Aber ich muss es nicht mein Hobby zum Beruf gemacht haben, finde ich übrigens ganz gefährlich das Hobby zum beruf zu machen weil da hat man nämlich kein Hobby mehr.
00:44:55: und gleichzeitig glaube ich auch dass sich vielleicht auf Frauen keine Ahnung so ein bisschen dahinter verstecken.
00:45:01: Ich habe es aber mal perpes gefühlt.
00:45:03: also meine Mietiker hier nicht bezahlt macht ja meinen Mann aber ich hab es mir perpes gefunden.
00:45:07: Und jetzt hier mein ich kann dieses Wort Herzensbusiness stellen sich mir die Nackenhare auf.
00:45:12: Entweder ist es eine Herzensangelie oder ein Business, ja schön, wenn du beides gefunden hast in einem aber das ist ja wirklich dann doch auch relativ selten der Fall und da darf ich dann also immer noch mal bisschen die Erinnerung so Ja, es ist schön dass jetzt hier so emotional investet bist.
00:45:30: Lass uns mal auf die Zahlen schauen!
00:45:32: Also da die ganz klar die Pragmatikerin am Werk Was du da so zusammenfasst, ist ja im Prinzip machen wir uns dann manchmal auch korrumpierbar der eigenen Purpose und Sinnerfüllung.
00:45:46: Weil das kann ja im schlimmsten Fall wirklich sich... Ich kann mich in einer Situation wiederfinden,
00:45:54: wo
00:45:54: ich wirklich prekär aufgestellt bin.
00:45:55: Aber immer noch das große Fähnchen hoch halte aber mein Purpose.
00:45:59: Ja absolut total!
00:46:00: Also es gibt ja Menschen die nehmen Kredite auf und verschulden sich für ihren Purpose, für ihr Herzensbusiness... Also ich versuch da wirklich immer so ein paar Umsatz vor Kosten.
00:46:12: Erst mal Umsatz machen, dann Kosten hochziehen und so wenig kosten wie möglich keine Schulden dafür aufzunehmen.
00:46:22: Und das Schöne ist ja, wir leben ja im digitalen Zeitalter.
00:46:27: Es kostet ja eigentlich de facto nichts.
00:46:30: Also eine Selbstständigkeit!
00:46:31: Ich brauche ein Laptop wenn überhaupt und ein paar Tools da drauf... ich muss jetzt nicht den neuesten Schoko-Riegel irgendwie erfinden.
00:46:37: Also ja, ich finde das ist da total die Balance.
00:46:43: Es gibt ja dieses schöne Konzept von Iki Gai.
00:46:46: was mir gerade einfällt und da ist auch nicht nur hey worauf hast du Lust im Leben sondern was kannst du gut?
00:46:51: Und wofür wirst du auch bezahlt?
00:46:53: Ich kann auch viele andere Dinge gut
00:46:55: für
00:46:55: die bezahlen mich immer niemanden.
00:46:58: Weil nie mal kein Problem lösen so.
00:47:01: Also mein Hefezopf wird echt toll aber ich will
00:47:03: dir nichts
00:47:03: sagen.
00:47:06: Da gibt es einen ernsten Grund und ich glaube, da würde ich jetzt mal so im letzten Viertel unseres Gesprächs einschwenken auf deine persönliche Geschichte.
00:47:15: Du bist ein Pragmatikerin?
00:47:17: Ich glaube, so haben wir dich jetzt schon kennengelernt und das kommt ja auch nicht irgendwo angeflogen vielleicht dann noch länger liegt länger zurück als deine eigentliche Gründung.
00:47:25: zu fünfzehn bist du glaube ich gestartet oder
00:47:27: Ja
00:47:28: und das war jetzt auch erst einmal.
00:47:30: Sind wir ehrlich, war das ein Herzensbusiness oder war es eher so der Mut geschuldet?
00:47:34: Das war ein Business-Business.
00:47:39: Ich habe mal da Manipenier gegründet als ich noch in einem anderen selbstgegründen Unternehmen am Start war Und das war, also es war so ein bisschen scratch your own itch.
00:47:51: Also ich war da auf der Suche und wusste nicht wem kann ich da vertrauen?
00:47:55: Dann habe mich eine Finanzmarklerin über den Tisch gezogen und mir über teute Produkte verkauft.
00:48:00: Ich wollte schon meinen eigenen Schmerz damit lindern lösen... ...und bin dann oft dem Weg darauf gekommen dass es anderen ja auch noch gehen könnte oder wirklich geht.
00:48:15: Dann habe ich überlegt, was wären die Maßnahmen, das ein bisschen größer zu stricken.
00:48:21: Und auch ganz ehrlich hätte da ... Hätte das nicht ... recht schnell auch verfangen, hätte ich es wahrscheinlich nicht weiterverfolgt.
00:48:29: Also ich hab da schon direkt eine Business-Opportunity ganz klar... also ich habe da schon meine Market-Research halt auch so ein bisschen gemacht, ne?
00:48:36: So ist das Thema finanziell Frauen überhaupt besetzt von wem?
00:48:40: Da gab's noch so einen zwei Blogs aber die waren relativ klein und also ich bin ja schon kalkuliert daran gegangen als so.
00:48:47: oh jetzt schreibe ich mal irgendwie ein paar Blogartikel.
00:48:50: Ich mein der Outcome ist ja immer das gleiche, ja man schreibt erst mal ein paar blog Artikel oder damals Facebook-Gruppe noch auf.
00:48:58: Aber das verschworen auch mit dem Hintergrund des unternehmerischen Erfolgs dann irgendwo?
00:49:04: Ich rede hier ja oft über das fünfte Gutwerkprinzip,
00:49:08: d.h.,
00:49:09: Denkendenmöglichkeiten und ich finde, es fängt immer damit an dass man etwas beobachtet, oder?
00:49:15: Und dass man das Problem sieht.
00:49:16: Genau,
00:49:17: dass man ein Problem sieht!
00:49:18: Was war Lupenrhein noch mal?
00:49:19: Du hast es hier so ein bisschen charmant hingestellt.
00:49:23: was war deine Erfahrung?
00:49:24: du hast konkret eine kleine Bauchlandung erlebt und wie war diese Verbindung zu dem... Du hast den Schmerz gesehen.
00:49:31: vielleicht magst du es nochmal etwas
00:49:32: präzise
00:49:33: erfassen.
00:49:33: Ja genau also.
00:49:34: ich hatte meine erste Gründung das war wgesuche.de.
00:49:36: wir haben damals gegründet und dann war ich zum ersten Mal nicht angestellt.
00:49:40: Also ich war davor sowieso nur einmal angestellter.
00:49:44: Thema möchte ich jetzt freiwillig einzahlen in die gesetzliche Rente.
00:49:48: Ja oder nein, kann man sich ja dann überlegen?
00:49:50: Ich habe gesagt, ne, hab' ich bis jetzt noch nicht so viel Gutes von gehört?
00:49:53: und gleichzeitig auch der Gedanke aus meinem Sicherheitsbedürfnis heraus.
00:49:57: Okay aber woher kommt denn da meine Rente wenn sie nicht von da kommt?
00:50:01: Und hatte mir eine Freundin, eine Finanzberaterin in Anführungsstrichen vermittelt oder empfohlen und er mich auch dahin und er hat mir dann hauptsächlich eine Rentenversicherung verkauft.
00:50:12: So eine Rührupgeschichte Ja und ich habe das halt unterschrieben, weil Kekse waren lecker.
00:50:21: Keine Ahnung von gar nichts.
00:50:25: Dann hab' ich da eingezahlt in diese Rentenversicherung über drei Jahre und dann war auch gar Thema Finanzen gar nicht weiter großartig.
00:50:32: Thema bei mir, also private jedenfalls nicht.
00:50:35: Und dann kamen bei mir irgendwie so die ersten Finanzblogger zum Thema ETFs und Aktien.
00:50:40: Dann bin ich da super super super nischig von vor zehn Jahren.
00:50:44: Das sind niemanden interessiert.
00:50:48: Ja, dann habe ich mich mal so ein bisschen auf die Reise begeben.
00:50:50: Ein bisschen rein zu recherchieren.
00:50:52: Dann hat sich das Gefühl breit gemacht, es war keine gute Idee was ich da unterschrieben habe.
00:50:57: Und dann hab' ich eine Kostenübersicht angefordert und dann hab ich einen Brief bekommen.
00:51:00: Da standen was von achtzehntausend Euro drin.
00:51:02: Ich dachte erst, dass das einmal gut ist, aber das waren nicht mal guter.
00:51:05: Das war deutlich weniger!
00:51:08: Genau, achtzehntausend Euro in irgendwelchen Kosten.
00:51:09: Die Markler dann natürlich ordentlich mitverdienen klar und das war für mich zu der AHA-Momente.
00:51:14: Ich dachte mal ganz kurz ich dachte eigentlich zahlte gerade dreinhalb Euro im Monat meine Rentenversicherung ein.
00:51:19: Du zahlst in die Rente von jemand anders?
00:51:21: Ich
00:51:21: zahle jetzt von jemand anderes ein.
00:51:23: und wie kann das eigentlich sein?
00:51:24: Emanzipiert und jung und gebildet, Akademikerin grade so ein Unternehmen gegründet ... Und da aber so ja gar kein Plan.
00:51:35: Mein Papa hat einen Bausparer für mich abgeschlafen.
00:51:37: Also, ne?
00:51:38: So komplett blank.
00:51:40: Genau und dann ... Damals war Facebook noch ganz groß.
00:51:43: Ich da mal so ein bisschen recherchiert und dann auch mal in so eine Gruppe reingepostet.
00:51:48: Eine Aktiengruppe reingapostet... Und da kamen nur scheiß Kommentaren, es waren nur ... Lass doch einfach was an dir machen und schnopp den reichen Mann!
00:51:57: Es wurde überhaupt nicht ernst genommen.
00:52:03: Und gleichzeitig habe ich so mit meinen Freunden gesprochen und bekann, wie macht ihr das denn auch?
00:52:06: Ja gar nicht.
00:52:07: So macht mein Papa, macht mein Freund, macht meinen Mann... Ich fahre da mal ganz kurz!
00:52:11: Das klingt irgendwie alles überhaupt nicht gut hier.
00:52:14: Dann hab' ich angefangen Blogartikel zu schreiben meine Reise so ein bisschen dokumentiert und die Bücher, die ich gelesen habe zusammenfassend geschrieben.
00:52:21: Dann ging es bei mir los.
00:52:22: Also Down the Rabbit Hole, Bücher gelesen, Seminare, bam-bam-bamm.
00:52:25: Ich hab mich eigentlich eingeschlossen.
00:52:27: Mir hat das dann selber beigebracht und daraus ist denn sozusagen Madame Moneypenny als Business, sag' ich mal entstanden zu sagen okay wenn ich mir das schon alles hier auf der Platte lade kann ich auch Geld damit verdienen weil andere haben ja auch das gleiche Problem
00:52:39: Und ich glaube, das ist so exemplarisch was du schilderst.
00:52:41: Was sich ganz oft bei erfolgreichen Gründern sind die sehen ein relevantes Problem von dem sie irgendwie das Gefühl haben oder nicht nur das Gefühl sondern die inner überzeugen dass Sie etwas dazu beitragen können, dass dieses Problem kleiner wird und zwar für eine hinreichend große Menge an Menschen die Klammer auf dafür auch noch bereit sind Geld zu zahlen.
00:52:59: Das ist ja Grundung am Ende und wir spulen ein bisschen vor es ging relativ schnell bei dir los.
00:53:06: Du hast dann auch Produkte, Beratungsprodukte angeboten.
00:53:09: ist das heute immer noch sowas was du machst dass du sagst du hast Produkte also du hast irgendwie mal ein Konzept und das lässt sich dann auch das berühmte Wort eskalieren digital oder bist du von dem Konzept wieder Richtung in die individuelle Beratung abgewicht?
00:53:24: Nie gar nicht!
00:53:25: Also individuelle Verratungen haben wir noch nie angebotend habe ich auch nicht weil ich keine lizenzierte Finanzberaterin bin.
00:53:32: Wir haben aktuell genau drei Programme.
00:53:35: Und bis vor zwei Jahren haben wir nur ein Programm, also ... Ich bin da wirklich sehr ... ich glaube, sehr stark an Einfachheit und sehr stark am Fokus in den Anfängen von meiner Moneypenny als ich noch so ein bisschen unerfahrene war.
00:53:48: Da hatte ich einen E-Book, da hatte ich, ich glaub, drei Onlinekursen, dann hätte ich noch einen Journal
00:53:54: usw.,
00:53:55: und da war ich alleine.
00:53:57: Aber das ist alles in Newsletter, Instagram, Facebook, alles komplett alleine gemacht.
00:54:03: Und irgendwann dachte ich mal so, nee, da habe ich so ein Konzept vom Fokus zum ersten Mal gelernt.
00:54:09: Diese Power, die da drin steckt, dann habe ich alles runtergestrippt und habe noch einen Kurs angeboten.
00:54:15: Noch einen einzigen Online-Kurs.
00:54:17: Ab da ging es eigentlich durch die Decke.
00:54:19: Was vorher nur ein Online-Curse war, hab ich immer stetig weiterentwickelt.
00:54:23: Das ist heute jetzt ein richtiges Programm, was acht Wochen geht Hab ich schon gesagt, wir haben ein Programm für Einsteigerinnen.
00:54:32: Das geht sechs Monate, dann haben wir eins für ETFs Rentenlücke und so weiter.
00:54:37: Und da haben wir jetzt noch mal ein größeres.
00:54:39: Es geht zwölf Monate für Kryptoimmobilien ... Für die?
00:54:44: Genau!
00:54:44: Und das ist sozusagen unsere Produkttreppe.
00:54:47: Und danebenher machen wir auch nichts.
00:54:49: Also ich schmette alles immer ab.
00:54:52: Das klingt jetzt alles sortiert und aufgeräumt unter uns.
00:54:58: Wie leicht, wie schwer war es für dich zu sagen alles weg?
00:55:02: Wir machen nur noch eins.
00:55:04: Also was waren so ... War das auch wieder eine Not die da angeklopft hat?
00:55:08: oder gab's vielleicht doch mal unternehmerisch nach Herausforderung ?
00:55:11: Oder war das einfach so die rationale Einsicht, die dich dazu bewogen hat?
00:55:16: Wahrscheinlich multifaktoriell, wie sie immer ist.
00:55:18: Ja der gesagt am Anfang war ich ganz alleine und habe schon gemerkt, das wächst mir gerade ein bisschen mehr kopf hier alles.
00:55:23: also ich hab ja auch Ich hab die Bücher ja komplett selb.
00:55:27: Ich habe die Cover selber designen, ich habe die Bücherselber geschrieben, ich hab die selber lektoriert und die online gestellt mit WordPress dann irgendwie ein Plug-ins irgendwas zusammen gebastelt um den Shop hinzubekommen.
00:55:39: Die Kurse...ich hab die Skripte gemacht, ich habs die Präsentation gemacht, eingesprochen, gefilmt, geschnitten, hoch.
00:55:45: Also ich hab alles gemacht!
00:55:48: Und ich glaube, es ist dann relativ vielleicht noch easy das so hinzustellen.
00:55:52: Aber es dann auch zu maintain und die Kunden anfragen soll ich jetzt erst als Buch kaufen oder soll ich den Online-Kurs machen?
00:56:00: Also ich glaube auch dass man auch potenzielle Käuferinnen Interessenten verwirren kann mit zu vielen Dingen, zu vielen Culture Actions.
00:56:11: was soll ich denn jetzt machen?
00:56:12: Dann verharren die in ihrer zu viele Möglichkeiten und machen dann halt gar nichts.
00:56:17: Und ja, aber wie gesagt ... Ich hab da auch das Buch Essentialism auf Ohne, ich glaub, das habe ich erst später gelesen.
00:56:23: Aber ich hab mir ganz nüchter meine Umsatzverteilung angeschaut und hab gesehen es gibt einen Winner der Achtzig-Zwanzig!
00:56:31: Es gibt ein Winner, der Aachziehprozent des Umsatzes reinholt.
00:56:34: Wenn ich den ausbauer, wenn ich alles andere wegschmeißen und nur den Fokus darauf mache war für mich so eine total easy Entscheidung.
00:56:42: also Wie denn sonst?
00:56:45: Alles andere weggeschmissen, gekillt.
00:56:48: Und natürlich krehen.
00:56:49: dann, ich wollte es noch kaufen und so, kannst du jetzt halt nicht mehr whatever.
00:56:53: Also bitte zur Finanzstandard für fünfzehn Euro anbiete oder auch nicht.
00:56:57: Jetzt macht jetzt auch keinen Unterschied in den Leben von den Menschen sondern die Programme machen wirklich einen Unterschiede.
00:57:03: Okay, also das heißt es war dann so eine Mischung aus Selbsterfahrungen aber auch die Einsicht und eine ganz logische... wie heißt's immer so schön?
00:57:12: Sich mal ehrlich machen oder?
00:57:14: Die Karte mal hinlegen.
00:57:15: Ja genau!
00:57:16: Und auch weg von diesen so shiny Object-Syndromen.
00:57:21: Also ich mach dies noch und das noch und da schließt sich vielleicht ein bisschen der Kreis zum privaten Finanz.
00:57:28: Nur weil mir etwas gefällt, heißt es noch lange nicht dass ich es kaufen muss.
00:57:32: Ich kann ein Pulli total schön finden und ich gehe in den Laden und denke so oh so ein toller Pulli.
00:57:39: Und gleichzeitig weiß ich aber auch brauche ich nicht wunderschöner Pulli Toll, dass den jemand kreiert.
00:57:47: Aber eigentlich brauche ich ihn nicht so richtig.
00:57:49: Und vielleicht ist es auch im Unternehmertum bei vielen Dingen, die man toll findet oder aufregend.
00:57:58: Jetzt fühle ich mich noch mal selbstwirklich mit einem Klamotten-Label... Ich habe auch hundert Ideen auf meiner Liste von Kreditkarte über App für Kinder, an Ideen mangelt es ja nicht.
00:58:11: Aber ich glaube, Strategie ist am Ende auch das was wir halt nicht tun.
00:58:16: etwas zu tun ist immer leichter und hier noch eine Ressource drauf.
00:58:19: und da jetzt machen wir hier noch fünfzehn andere Projekte irgendwie immer eine leichtere Entscheidung als zu sagen so nein machen wir nicht so.
00:58:27: bleiben bei dem
00:58:28: sehr spannend.
00:58:29: Es gibt ja diesen Satz vielleicht ist das auch Abteilung klar umsatz.
00:58:32: Ich mag ihn trotzdem präsentieren wie man heißt alles was du besitzt besitze doch ein bisschen dich.
00:58:38: Ich persönlich bin davon zutiefst überzeugt, weil ich kenne genau diesen Reflex.
00:58:42: Wenn du etwas siehst und dann gibts ja auch so jetzt mal im Kleinen der Pullover im Großen die Auslandsimmobilie jetzt mal fern ab der Frage ob man sich das überhaupt leisten kann oder nicht.
00:58:53: also einfach nochmal vergegenwärtigen dass alles was ich in mein Leben habe inkorporiere hier auch wieder eine Aufforderung hat es sich darum zu kümmern und ein bisschen ist genauso
00:59:04: absolut.
00:59:04: trotzdem hast du dich entschieden Menschen einzustellen
00:59:09: Ja.
00:59:10: Da könnte man ja auch wieder sagen, warum war es nicht leicht dazu zu sagen ich arbeite mit einem Netz an Freelance?
00:59:15: Wäre ja die andere Alternative gewesen.
00:59:18: Also bei uns ist jetzt gerade Mischmasch also wir haben schon immer auch viel mit Freelancern gearbeitet und genau bei uns.
00:59:25: das ist einfach glaube ich eine ganz gute Kombination.
00:59:30: Freelancer, es hat einfach alles vornachteil.
00:59:34: Wir benutzen zum Beispiel Freelancers sehr stark um kurzfristig zu skalieren.
00:59:38: also wenn wir eine Kampagne machen und dann geht's durch die Decke und dann brauchen wir noch mal oder einzelne Projekte oder so oder wir haben auch Freelanser mit denen wir schon jahrelang zusammenarbeiten ist auch alles passt auch alles.
00:59:50: und gleichzeitig habe ich auch ganz gerne meinen Kernteam.
00:59:53: und wo ich oft weiß, die arbeiten auch nur für mich.
00:59:56: Und nicht noch für andere... Wie gesagt, das ist alles vorn Nachteile.
00:59:58: Die Freelancer arbeiten für viele verschiedene bekommen dadurch nochmal andere Eindrücke anderen Input den sie auch bei uns.
01:00:02: dann aber ja genauso habe ich mich entschieden überhaupt auch ein Team aufzubauen.
01:00:09: man können ja auch sagen Ja in heutigen Zeit so machst doch irgendwie alles alleine Aber das war halt nicht mein Modell von Leben und von Geld verdienen da Sie am Ende doch wieder alles alleine machen.
01:00:21: Also ich war irgendwann an einem Punkt, dass ich dachte okay es kann jetzt auf der Größe bleiben und ich mach's noch alleine mit zwei drei Freelands da drüber rum.
01:00:29: Dann bleibt das aber auch so dann kannst du nicht wachsen oder
01:00:35: nicht
01:00:35: mal zehn oder ich muss jetzt den Schritt gehen und ein Team aufbauen was mir halt wirklich Arbeit abnimmt und so.
01:00:43: Und das war dann auch ein bisschen den Notär, der erste Versuch des Teamaufbaus ist klicke ich gescheitert ja direkt wieder alleine und dann im zweiten Anlauf hat es aber ganz gut geklappt.
01:00:53: Auch das ist eine un-going challenge.
01:00:56: Auf jeden Fall da bist du selbst die Unternehmerin!
01:00:59: Ich lasse bewusst jetzt mal die Frage dem großen Themenkomplex inwieweit KI dein Geschäftsmodell verändert hat oder beeinflusst?
01:01:07: Mal bewusst legen.
01:01:08: vielleicht hast Du Lust nochmal zu uns zu kommen weil Wichtig, dass die Menschen dich hier auch bei Gutwerk, wenn sie sich nicht über andere Kanäle kennengelernt haben.
01:01:17: Vielleicht noch so ein letzter Punkt?
01:01:19: Ich weiß du hast, sprichst auch von radikaler Akzeptanz.
01:01:25: Was meinst du damit?
01:01:26: das war auch so ein Learning was du mal präsentiert hast.
01:01:29: dir weht ja nicht nur Rückenwind von hinten sondern auch manchmal Gegenwind ins Gesicht.
01:01:35: steht es in dem Zusammenhang?
01:01:36: was kannst du dazu sagen?
01:01:37: Ja total also.
01:01:38: ich bin wenn jemand der viel Hoffnung immer hat, sowohl in Produkte als auch in Menschen und so weiter oder in Situationen.
01:01:50: Und ich hoffe eigentlich immer noch auf den guten ... Dass es doch noch gut wird!
01:01:55: Ja dass der Mitarbeiter doch noch performt und nochmal eine Chance geben und so.
01:02:00: Oder das Produkt irgendwie doch noch abhebt.
01:02:02: Oder dass das Kind bis morgen gesund wird und nicht dann noch nach München fahren kann.
01:02:08: Meistens ist es halt einfach nicht so.
01:02:10: Und diese radikale Akzeptanz, aber ich muss sagen das habe ich erst durchs Mutter sein, so richtig verinnerlicht.
01:02:15: Wenn das Kind krank ist, ist das Kind halt krank!
01:02:17: So dann lieber alle Meeting schon mal absagen für die ganze Woche als immer von Tag zu Tag zu hässeln und zu sagen ja also heute doch nicht aber morgen bestimmt... solche Dinge, Missstände zu akzeptieren und Entscheidungen zu treffen um weiterzumachen.
01:02:36: Also ich glaube so dieses Verharren-Innen wird vielleicht noch und gucken wir mal wie es morgen ist auf eigentlich allen Ebenen.
01:02:44: ehrlicherweise Ich glaube aus meiner Erfahrung nimmt mir das einfach zu viel Energie in mich im Halbraum zu bewegen halbe Sachen dann zu machen halbe Entscheidung und morgen nochmal Das nimmt mir zu viele Kapazitäten weg.
01:03:02: Mir fällt es auch immer noch sehr schwer, aber ich glaube wirklich so diese Radikale Akzeptanz, das Kind wird nicht bis morgen wieder ... Es war nur nie bis Morgen wieder gesund.
01:03:11: Warum soll's diesmal
01:03:12: bis morgen gesund sein?
01:03:14: Sag alles ab und dann einen neuen Plan machen.
01:03:19: Und das könnte ja fast so eine Brücke auch sein.
01:03:21: Bei manchen Investitionen muss man ja auch irgendwann mal sagen, ist es jetzt so schlau noch gutes Geld schlechten hinterher zu werfen?
01:03:28: Auch da Radikal sagt... Das ist immer
01:03:29: die Hoffnung!
01:03:30: Immer die Hoffnungen.
01:03:31: Im Prinzip, Hoffnung ist schön und ultimativ.
01:03:34: Ja
01:03:35: absolut, ja.
01:03:37: Vielleicht eine letzte Frage an dich, liebe Natascha.
01:03:39: Deine Zeit ist kostbar und ich will sie nicht über die Maßen strapazieren.
01:03:43: Welche Frage hätte dir als Unternehmerin sehr früh, sehr gut zur Gesicht gestanden, dass du dir schon früher die richtigen Fragen stellst.
01:03:52: Welche Frage?
01:03:55: Bist du vollkommen bescheuert?
01:03:58: Dann hättest du es vielleicht nicht gemacht als gesagt ja und dann... Da
01:04:01: denke ich viel drüber nach.
01:04:03: tatsächlich so dieses Bist du das Wahnsinns, das zu machen?
01:04:07: Und es braucht aber auch einfach diese gesunde ... Also wenn mir jemand gesagt hätte, Natascha deine nächsten zehn Jahre sehen so und so aus, hätte ich gesagt no way.
01:04:17: Ich leh' den Corporate!
01:04:19: Bitte lock mich in bei Corporate und irgendwie acht bis zwanzig Urlaubstage und fixes Gehalt und alles so.
01:04:26: Nee, aber jetzt mal im Ernst, welche Frage hätt ihr mir gut zugesicht gestanden... Ich glaube schon, dass am Anfang muss man einfach wie es wahrscheinlich viele selber machen weil man die Ressourcen nicht hat.
01:04:41: Mir hätte es gut getan früher abzugeben also die Fragestellung dahinter irgendwann so zu switchen von was gibt es noch zu tun?
01:04:51: Was muss ich noch tun?
01:04:52: hinzu... Wer könnte das tun?
01:04:55: Irgendwann ist halt so der Sweet Spot, wo man Delegieren lernen muss oder auch die Akzeptanz.
01:05:00: Ich bin ja Control Freak, zu sagen ich gebe Dinge ab.
01:05:05: Mir hat es damals absolut mein Leben gerettet eine Assistenz einzustellen und da war meine Glaubenssätze total hinderlich... Weil ich dachte, meine Assistenz bin es hier nicht die Queen so.
01:05:17: Was für brauche ich jetzt eine Assistenze?
01:05:19: Was soll die mir schon irgendwie?
01:05:20: also hey hat mir das selber nicht sozusagen zugestanden dass sich support verdiene ja dass ich jemanden verdiene der mich unterstützt damit ich das auch in den long run spielen kann dieses spiel hier?
01:05:33: Also ja, vielleicht die übergeordnete Frage.
01:05:34: So welche Glaubenssätze hindern mich gerade noch an meine Ziele zu erreichen?
01:05:37: und dann wäre ich wahrscheinlich drauf gekommen, sage ich muss alles alleine schaffen, gehe hier durch Wände.
01:05:41: wenn ich es nicht mache macht's keiner vernünftig oder so Genau.
01:05:45: und dann die früher Die erste Position einzustellen das war auf jeden Fall empfehle ich eigentlich immer sind ist in meiner Assistenz meines Erachtens wichtigste Stellen im Unternehmen überhaupt.
01:05:57: gerade am Anfang
01:05:58: Gamechanger Total.
01:06:00: Sehr schön zu sehen dass madame Moneypenny, die sich so intensiv mit Frauen und ihren finanziellen Glaubenssätzen auseinandersetzt.
01:06:07: Auch selbst immer noch was zu beackern hat!
01:06:10: Ein tolles Gespräch.
01:06:11: Vielen vielen Dank liebe Natascha, dass du die Reise geteilt hast und vor allen Dingen deine plungeneinsichten zum Thema finanzielle Unabhängigkeit gerade nicht nur für Frauen.
01:06:21: Freu mich wenn Du wieder mal vorbei schaust.
01:06:23: Danke
01:06:24: dir sehr.
01:06:26: Ich weiß nicht, wie es euch geht.
01:06:27: Aber das hat mich wirklich ganz schön gepackt und auch ehrlicherweise an zwei Stellen ganz besonders.
01:06:32: Nämlich einmal mein finanziell schlechtes Gewissen... ich glaube da geht bei uns allen noch was sich damit auseinanderzusetzen.
01:06:39: Das hat sie ja sehr eindrückliche geschildert, die liebe Natascha!
01:06:43: Und aber auch bei der Frage, wie viel können wir denn abgeben?
01:06:48: Also das ist jetzt so ein bisschen meine unternehmerische Sicht Und diese hin und
01:06:53: her Pendeln
01:06:54: zwischen wie viel Eigenverantwortung, wieviel muss ich selbst machen?
01:06:57: Wieviel kann ich an das System abgeben.
01:07:00: Wo muss ich mir auch welche Unterstützung holen?
01:07:02: Das sind ja fast auf drei Ebenen schon die gleiche Frage.
01:07:06: Und das nehme mich auf jeden Fall mit plus natürlich der ganz konkreten Hinweise, wie es um diese finanziellen Glaubenssätze gerade von Frauen bestellt ist – da bin relativ erschüttert, was sich da so in uns zementiert hat gesellschaftlich aber auch individuell.
01:07:23: Von daher ich fand das ein tolles Gespräch.
01:07:26: sie ist eine sehr beeindruckende Persönlichkeit.
01:07:27: Ich hoffe ihr seht es genauso wie ich und wenn euch das Gespräch gefallen habt dann wisst ihr schon was zu tun ist.
01:07:33: schaut einfach mal bei Spotify da geht's am allereinfachsten am liebsten so viel Stern an meiner Hand zeigt fünf.
01:07:40: Und wenn ihr auf Apple zum Beispiel, kann man auch einen Kommentar hinterlassen oder beziehungsweise eine Bewertung.
01:07:46: Ich glaube bei Spotify auch!
01:07:47: Wir freuen uns hier immer sehr sehr sehr denn Good Work wächst nach wie vor sehr stark und da habt ihr ganz wichtigen Anteil dran.
01:07:55: also Von daher, wir werden jetzt in Zukunft immer häufiger auch nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen sein.
01:08:01: Manchmal ganz so folgen und manchmal ausschnittweise.
01:08:04: Wenn ihr dazu Kommentare habt, bitte unter info at goodwork-salon.de.
01:08:10: Wir sind immer neugierig hier von unserem gesamten
01:08:12: Team.
01:08:13: Soll ich euch
01:08:13: auch lieb grüßen?
01:08:15: Was ihr so wahrnimmt wie euch Good Work gefällt und erzählt es gerne weiter!
01:08:20: Und nächste Woche schaltet ihr wieder ein.
01:08:21: wenn.
01:08:21: das heißt herzlich willkommen bei Good Work.
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