Was, wenn du deine Stärken gar nicht kennst? Nicole Zätzsch (334)
Shownotes
„Stell dir mal einen Werkzeugkoffer vor. Deine Stärken sind dein Lieblingshammer, dein Lieblingsschraubenzieher. Und die hast du spannenderweise immer bei dir."
Wir wollen alle gerne wissen, welches Potenzial in uns steckt. Doch was, wenn wir gar nicht genau wissen, was unsere Stärke wirklich ist? Was, wenn sich unser größter Antreiber plötzlich gegen uns wendet und aus einer Stärke sogar eine Bedrohung wird? Nicole Zätzsch ist ausgebildete Stärkencoach. Sie begleitet Führungspersönlichkeiten dabei, resilient, offen und flexibel mit Veränderungen umzugehen.
Nicoles harter Weg zu ihrer Stärke
Die Arbeit für und mit Menschen ist für sie kein Neuland. Nach ihrem Jura Studium war Nicole viele Jahre in der Businesswelt erfolgreich als Angestellt unterwegs, zuletzt als Personalleiterin bei KPMG. Dann kam der Ein Burnout bescherte ihr nicht nur eine Zwangspause, sondern auch die Gelegenheit der Reflexon. Sie kam - im Guten wie im Schlechten - mit ihren Stärken in Berührung.Heute ist Nicole eine der gefragtesten Stärken-Coaches im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet mit Vorständen, Geschäftsführern und Führungspersönlichkeiten, die mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum suchen. Ihr Instrument: das CliftonStrengths-Profil von Gallup, eingebettet in die Methodik der Positiven Psychologie.
Das Schicksal forderte Nicole heraus und servierte ihr einen erneuten gesundheitlichen Tiefschlag. Übrig blieb ihr eigener Kompass und die beharrliche Überzeugung: Stärken sind keine weichen Wohlfühl-Konzepte, sondern das schärfste Werkzeug für wirksame Führung.
Stärken, Talente, Potenziale, Kompetenzen: Was ist was? Nicole sortiert das begriffliche Durcheinander mit Präzision. Talente sind angelegt, Stärken entstehen durch Übung und Freude, Kompetenzen können ohne beides erworben werden. Der Unterschied entscheidet darüber, ob du in Situationen aus echter Kraft handelst oder aus Drill. Und Potenziale? Das sind die Stärken, die noch nicht gelebt werden, weil das Umfeld es nicht zulässt oder der Mut fehlt.
Der Stärken-Werkzeuggürtel und das Mischpult. Jede Stärke hat eine Sonnen- und eine Schattenseite. Wer seine Hauptstärken kennt, weiß auch, wann er automatisch nach dem Lieblingshammer greift, obwohl der Schraubenzieher besser wäre. Nicole beschreibt diese Regulation als Kernarbeit: nicht Label auf Persönlichkeit kleben, sondern lernen, das Mischpult bewusst zu bedienen. Das gilt für Empathie genauso wie für Leistungsorientierung oder Kontrollbedürfnis.
Worüber wir noch gesprochen haben:
- Schattenseite Empathie: Warum ruinöse Empathie Führung untergräbt
- FIELDS-Modell: Flow, Energie, Ergebnisse, Lernen, Sehnsucht als Marker für gelebte Stärken
- Burnout als Wendepunkt: Wie Körpersignale Entscheidungen treffen, die wir verdrängt haben
- CliftonStrengths vs. andere Diagnostiken: Was den Apotheker-Schrank mit 34 Schubladen auszeichnet
- Future Skill neu gedacht: Warum Stärkenbewusstsein wichtiger ist als jeder konkrete Skill
Nicole Zätzsch ist jemand, der das, was er lehrt, auch gelebt hat. Und zwar auf eine Weise, die nicht nur klug macht, sondern berührt. Diese Folge ist Einführung und Essentials-Kurs zugleich: für alle, die wissen wollen, was wirklich in ihnen steckt, und wie sie damit führen lernen. Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Nicole
➡️ Nicoles Website ➡️ Nicole auf LinkedIn
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Transkript anzeigen
00:00:01: Du kommst in eine stressige Situation.
00:00:03: Wir wissen ja, Reizreaktion denkt nicht lange.
00:00:07: Gereift nach Lieblingskammer-Lieblingsschraubens hier.
00:00:09: Nicole reagiert natürlich mit der Höchstleistung und will alles gleich perfekt machen.
00:00:13: Wir wissen sie kontrolliert gerne.
00:00:15: Sie guckt strategisch drauf.
00:00:16: Also die Hauptstärken springen automatisch an.
00:00:20: Jetzt ist aber nicht jeder Situation so gegeben.
00:00:22: du hast es grad schön mit dieser Flexibilität beschrieben dass genau die Stärke das Richtige ist.
00:00:27: Das heißt es geht beim stärkten Arbeit um Regulation reagiere ich automatisch.
00:00:35: In welchen Situationen hast du das nicht so gut?
00:00:37: Und wie kann ich da und wir nutzen da gerne das Bild des Mischpultes ran zu gehen, das ein bisschen
00:00:41: runterzuregulieren?".
00:00:43: Ich hatte nicht diesen Moment, dass ich plötzlich nicht mehr aufstehen kann was viele beschreiben die im Burnout haben.
00:00:49: Ich habe zum Glück ein bisschen früher gehandelt weil irgendwann aus meiner Verantwortung heraus Ich hatte Angst, dass mir Dinge gegen die Wand fahren im Job und auch Angst hatte, dass ich irgendwann die Kinder morgens nicht mehr fertig machen kann.
00:01:01: Und sozusagen als Mutter ab komplett ausfalle.
00:01:04: Das hat mich dazu bewogen, irgendwann zu sagen, ich glaube, ich muss hier was
00:01:08: verändern.".
00:01:09: Good Work!
00:01:10: Der Podcast für gute Zusammenarbeit und innovative Arbeitskultur.
00:01:16: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.
00:01:20: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!
00:01:23: Mein Name ist Juli Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins-Podcast-Netzwerk.
00:01:30: Und stark sind wir am Start heute – im Sinne des Wortes.
00:01:34: Wir reden heute über Starken als wir gehen mal wieder ein bisschen mehr auf die individuelle Seite.
00:01:39: Wir hatten jetzt einige Folgen auch rund zum Thema Lebensgeschichten, größere Transformation Und ich glaube, das passt da ganz gut in die Reihe.
00:01:49: Ich hab mich ein bisschen umgeschaut auf dem Markt wie es so schön heißt?
00:01:53: Wer passt da zu diesem Thema?
00:01:55: Wer kann uns da wirklich profund Auskunft geben?
00:01:58: und da musste ich gar nichts sehr lange suchen denn wir sind bereits gut verbunden im guten Austausch.
00:02:03: Sie selbst hat auch einen Podcast bei dem ich schon mal zu Gast war was sehr, sehr schön war!
00:02:09: Heute ist sie bei uns.
00:02:10: Nicole Setsch ist da.
00:02:11: Sie ist starken Coach und Ausbilderin Und was genau sie ausbildet und wie.
00:02:17: Vor allen Dingen, was ist überhaupt stärker Nicole?
00:02:20: Das können Sie unserem besten Selbstverraten.
00:02:23: Ich sage jetzt erstmal Hallo liebe Nicole!
00:02:25: Schön dass du hier bist bei Good Work.
00:02:27: Hallo liebe Juli ich freue mich total in den Tag mit dir zu starten.
00:02:31: Siehst du, du nimmst mir gleich an die Anmoderation.
00:02:33: Da kommen wir auch gleich zu.
00:02:36: Nämlich wie bist du in den Tage startet liebe Nicole?
00:02:39: Ja auf die Frage habe ich mich natürlich heute sehr gefreut, weil ich hier das kleine Streberlein heute mache.
00:02:45: Hast du extra ausgesucht?
00:02:46: oder komm gibst zu?
00:02:48: Ja hab' ich so ausgesuch ganz genau.
00:02:49: Nein wir haben das nämlich heute so gemacht mit Mann und ich machen Scheinfassen für fünf Tage nach so einem Programm.
00:02:56: Und dass ein ayurvedisches Heilfasten ist, war nicht nur Programm das ich einen Porridge gefrühstückt habe der vorbereitet wurde praktisch.
00:03:05: Sondern ich hatte in einer App die Vorgabe Yoga zu machen zur Meditieren und noch Mundfigene.
00:03:11: also das ist alles gelaufen.
00:03:13: Das
00:03:13: ist aber echt streber.
00:03:14: Leiner kriegste wirklich fünf Fleiß Punkte oder anders als gedrückt, ich würde sagen fast stark.
00:03:19: das ist ja schon unser Thema.
00:03:20: Bist du schon länger in diesem Thema unterwegs?
00:03:23: So Fasten und so.
00:03:24: es ist jetzt auch ein bisschen kann man fast sagen ein Hype.
00:03:27: Es ist ein bisschen hype und gegen den habe ich mich immer gewährt, weil fast mir eigentlich total unsympathisch es ist.
00:03:31: Weil das für mich so eine Härte hat.
00:03:33: was ich aber total gerne mag is Ayurveda, Ayurvedakuren Und die mache ich seit vierzehn Jahren seit meinem Burnout.
00:03:40: Das war einer der Maßnahmen, die ich damals mir gegönnt habe und bin da ein großer Fan von.
00:03:45: und jetzt versuche ich mal diese Comic.
00:03:47: Ich bin dir mal gespannt.
00:03:48: Okay na siehst du da hast wir jetzt schon Mal gleich Ein kleines Stichwort hier gelassen Zu deiner Geschichte.
00:03:54: Du selbst erlebt hast, bevor du dich dem Thema unserem heutigen Thema zugewandt hast.
00:03:59: Das werden wir natürlich hier besprechen!
00:04:01: Also Knoten ins Taschentuch liebe Hörerinnen, ihr kennt das Spiel.
00:04:05: Wir starten aber erst mal mit deinem Thema.
00:04:08: Du bist stärken Coach?
00:04:10: Ist ja auch schonmal interessanter Begriff finde ich und auch Ausbilderin.
00:04:14: vielleicht fangen wir mal mit so einer Art Begriffsdefinition an.
00:04:17: was ist denn überhaupt stärker?
00:04:19: also Was fasst du darunter?
00:04:23: oder vielleicht habt ihr in eurer Community da auch eine regelhaften Definition dafür?
00:04:29: Es gibt sogar aus der Wissenschaft, dass ja positivem Psychologie eine Definition, die würde ich hier bemühen und zwar Stärken sind Muster.
00:04:38: Muster in unserem Verhalten Gedanken und Gefühlen.
00:04:41: Unbewusste Muster, die wir unser Gehirn immer wieder greift und immer wieder abläuft.
00:04:46: Und spannenderweise sind die Stärken aber schon lange, lange da.
00:04:50: Das heißt sie sind biografisch geprägt.
00:04:52: wie alle kommen auf die Welt schon mit so einem bestimmten Anteil Talenten und je nachdem was wir erleben und wenn wir beobachten wählen sich dann schon sehr früh diese Muster aus.
00:05:02: Wir sind damit jeden Tag am Start bewusster oder unbewusster und das sind die Instrumente die Werkzeuge dafür Damit wir richtig gut und entspannt in gesund Leistung bringen
00:05:13: können.
00:05:14: Mit anderen Worten diese Muster sind irgendwo schon quasi angelegt in uns.
00:05:19: Also das ist nicht unbedingt etwas, was wir erwerben?
00:05:22: Sowohl als auch angelegt sind die Talente und dann übst du bestimmte Fähigkeiten.
00:05:27: Du machst es immer wieder als junger Erwachsener, als Kind, als Jugendliche.
00:05:32: Und indem du immer wieder übst – also praktisch Kompetenz, so spielst du auch von Kompetenzen – aber indem du mal wieder übst wird man stärker draußen.
00:05:39: Ah, okay.
00:05:39: So verhält sich das zueinander weil da sette ich jetzt auch noch mal gern abgegrenzt wie grenzt sich das zu Talenten ab?
00:05:45: also das heißt dass was angelegt ist es das talent.
00:05:49: und Und wie ist denn der wirkmechanismus?
00:05:51: Es ist so Ich habe ein talent und weil mir das irgendwie gegeben ist in die wiege gelegt wurde hab ich freue daran das auszuleben dadurch übig und werde besser.
00:06:02: Ist es so
00:06:02: genau?
00:06:03: Also die Freude spielt noch alle, aber vor allen Dingen die Umstände.
00:06:06: Spannenderweise kannst du anhand von stärken Profilen jetzt relativ gut nachvollziehen bei Erwachsenen was bei denen vielleicht auch in der Kindheit oder Jugendlos war.
00:06:15: also wenn ich... Genau!
00:06:16: Wenn es mir Freude gemacht hat jetzt Mannschaftssport zu machen oder so habe ich das natürlich immer wieder weiter ausgebaut.
00:06:22: Ich hab bin trainiert worden im Wettbewerb Das hat mich motiviert.
00:06:26: also hast du eine Wett bewerbsorientierung als Stärke vielleicht entwickelt.
00:06:29: oder was ich extrem spannend finde, ist die Empathie.
00:06:32: Die ja heutzutage immer wichtiger wird auch im Aspekt der Führung und ich erlebe immer wieder Menschen, die die Empathy als Stärke wirklich greifbar wirklich weit oben haben und nicht nur so tun wie ob das die in der Regel so aufgewachsen sind dass sie schon als Kind Relativ vorsichtig sein mussten in ihrem Obenfeld mit ihren Eltern innerhalb der Familie zu gucken, was ist denn hier gerade Phase?
00:06:53: Wie kann ich als Kind hier sicher und gut durchkommen.
00:06:56: Und dadurch ist sowas wie dieser Radarempfänger, wie die Empathien standen.
00:07:00: das heißt es kommt sehr auf die Umstände an wie wir aufwachsen welche Herausforderungen wir haben als größeres Kind vielleicht die Verantwortung danach oder so und da durch
00:07:09: trainieren.
00:07:10: Okay, da müssen wir jetzt mal eins nach dem anderen.
00:07:13: Rall Nicole.
00:07:15: Hast du mir so viele Appetit haben hingeworfen?
00:07:18: Ich bleib' bei dem letzten Thema Empathie und ich weiß wie gefährlich und verführerisch Umkehrschlüsse sind.
00:07:26: also mit anderen Worten wenn wir einen Menschen erleben den wir als sehr empathisch empfinden Also wirklich wahrhaftig empathisch nicht irgendwie diese Du weißt schon aufgetünchte Make-up Empathies sondern wie richtig das Gefühl haben, können wir doch logischerweise nicht immer daraus schließen.
00:07:43: Aha!
00:07:45: Der oder diejenige kommt wohl aus einem Umfeld wo das eine Überlebensressource war?
00:07:50: Oder ist es so einfach?
00:07:51: Ist es wahrscheinlich nicht?
00:07:53: Es könnte auch sein dass er Leben am Modell oder Lernen am Model dieser Mensch auch erfahren hat wie besonders gut es ist wenn ich in nem empathischen Umfeld... Also es könnt ihr ja in beide Richtungen gehen, oder?
00:08:05: Es kann absolut in beide Richtung gehen einerseits stärken Erlern zu haben, über Vorbilder.
00:08:11: Also Verhalten abgeschaut zu haben vorgelebt dazu bekommen und aber auch wenn man so will ganz krass gesprochen als eine Art von Überleben-Strategie weil hinter stärken stecken Bedürfnisse und die wollen wir alltäglich abdecken.
00:08:24: also zum Beispiel ich bin ein kleiner Kontroletti.
00:08:27: Ich habe wirklich Streben danach immer alles im Griff zu haben also bin nicht so strategisch denkend.
00:08:31: ich bin auch jemand dem Leistung sehr wichtig ist Und da stecken bestimmte bedürfnis jeweils hinter und das dann bewusst zu werden Woran das liegt?
00:08:39: Magst
00:08:39: du, dass man mit uns teilen hier?
00:08:41: Mich würde das ja mal interessieren.
00:08:42: Also jetzt ohne das so küchenpsychologisch runterzuspielen aber wenn wir das sehen Wenn wir Menschen erleben in unserem Umfeld und jeder jede von uns die jetzt uns zuhören auch kennen Personen kennen Frauen kennen Männer kennen vielleicht auch Erranwachsene Die genau dieses Muster sehr deutlich ausgeprägt haben die immer in einem vorausschauenden Modus sind also alles absichern wollen am liebsten Alles der Kontrolle haben.
00:09:08: Was für ein Bedürfnis könnte dahinter sein?
00:09:10: Also in jedem Fall einen Kontrollbedürfnissen im Sinne von darauf eingestellt zu sein, was kommt und gut vorbereitet zu sein.
00:09:18: Und das wird in der Regel durchaus auch schon bei uns in der Kindheit angelegt, wenn es Umstände sind.
00:09:23: Ich erlebe das bei meinen eigenen Töchtern ehrlich gesagt weil ich als Mutter immer gearbeitet habe und auch durchaus Kinderfrauen oder Unterstützung hatte die damit unterstützt haben.
00:09:32: Bei der Kleineren, die jetzt siebzen ist, merke ich das sehr stark dass die sich selber.
00:09:36: Routinenschaft, Abläufe die kontrollierbar sind.
00:09:40: Weil die glaube ich schon in einer relativ frühen Phase zwar wusste sie wird geliebt aber Mama ist jetzt nicht dauernd da um mich an die Hand zu nehmen und von a nach b zu führen.
00:09:47: das heißt aber relativ schnell die Notwendigkeit.
00:09:50: Ich muss mitdenken Und ich plane und
00:09:56: Bleiben wir nochmal bei diesem Grundmechanismus von stärker.
00:09:59: Ist es denn auch vorstellbar dass sich eine Stärke entwickelt obwohl ich überhaupt kein Talent dazu habe?
00:10:04: Also nur, ja weil du sagst das ist ein Muster und es könnte sein dass ich etwas immer wiederholt tue entgegen meiner vielleicht Talentseite.
00:10:14: Und trotzdem werde ich wahnsinnig gut daran.
00:10:17: Ist das vorstellbar oder ist das jetzt sehr theoretisch konstruiert?
00:10:20: Nee, nee.
00:10:21: Das ist durchaus vorstellbar.
00:10:23: und was es dann aber als Kompetenz von einer wirklichen Stärke abgrenzt ist, was du dabei spürst wenn du's ausöbst.
00:10:31: Das heißt ne mein Beispiel ich war früher, kommt vielleicht ja noch dazu lange Personalleiterin musste viel mit Excel-Tabellen arbeiten Und ich kann eigentlich gar nicht wirklich gut bezahlen.
00:10:41: Es macht mir keine
00:10:42: Freude.".
00:10:42: Das heißt, das war etwas was ich perfektioniert habe wo ich es verweise konnte in den Excel-Tabellen unter und rund weil ich war zuständig für die Zentrime Runde, für sehr viel Geld.
00:10:51: also musste sich das machen.
00:10:53: aber wenn du so willst, wirklich nur gelernt.
00:10:55: Aber es hat mir nie Freude gemacht.
00:10:56: Wogegen in meiner damaligen Rolle Aufhebungsverträge verhandeln als Juriste musste ich auch und komischerweise schräg sich das anhört, hat mir das sogar Freude bereitet weil da konnte ich strategisch denken.
00:11:06: Ich konnte diese Beziehung zu den Menschen aufgreifen um pflegen.
00:11:10: Das heißt, da habe ich Stärken eingesetzt Abgrenzung zu nur Kompetenzen, im Sinne von habe ich gelernt.
00:11:18: Es macht dir Freude es gibt dir was du bekommst immer wieder in so Flowzustände Du lernst leicht und das will regelrecht aus dir heraus drängen.
00:11:28: Okay also da werden dann nochmal die abgrenzungen zwischen stärken und kompetensten.
00:11:33: Dann noch ein Wort was wir auch da sind Talent haben wir jetzt glaube ich schon ganz gut gefasst.
00:11:38: Was ist denn Potenziale?
00:11:41: Potenziale würde ich etwas bezeichnen, was dem Grunde nach ... Also wenn du so willst noch nicht gelebte Stärken.
00:11:48: Noch nicht vollentwickelt.
00:11:50: also es ist ein Talent da man spürt, wenn man da schon so ein bisschen mit reingeht Da tut sich was, da entsteht auch eine Lebendigkeit.
00:11:57: Ich komme leicht dazu zu Ergebnissen aber Es wird halt noch nicht geliebt weil ich zum Beispiel im falschen Umfeld bin.
00:12:03: Weil wir stärken spielt's auch mal große Rolle.
00:12:06: in welchem umfeld bin ich tätig und kann ich das auch wirklich einsetzen?
00:12:10: Wir beide sind jetzt selbstständig, haben uns das gebaut wie wir wollen und mit Sicherheit auch unsere Stärken dabei im Blick.
00:12:16: Weil dann sind wir erfolgreich, dann läuft es gut.
00:12:19: aber wenn du jetzt auf einer Stelle sitzt die dem nicht so entspricht und die dir vielleicht nicht zu gestalten kannst, dann gibt es da bestimmt auch noch unentdeckte Potenziale.
00:12:28: Ich hab ja auch, weiß ich nicht ob du das gesehen hast hier neulich mal auf LinkedIn so ein Beitrag gepostet wo es auch um diese verschiedenen Stufen ging.
00:12:36: Wo ich sagte im Prinzip wäre es schon sinnvoll mal zwischen Skill und Kompetenz zu unterscheiden weil Skill ist ja was sehr also in meiner Übersetzung was sehr konkretes technisches ganz genau eine Kompetenz ist für mich viel weiter gefasst als der konkrete Skill Und dann darüber hinaus wäre ja dann die Stärke, also das wäre da nochmal quasi breiter gefasst und als oberste quasi Abstraktionsstufe vielleicht auch zeitlich betrachtet so wie wir es jetzt hier gerade auch miteinander quasi verhandelt haben.
00:13:08: Das Potenzial.
00:13:09: Wenn wir so drauf schauen finde ich den Spruch oder den Begriff Future Skill ehrlich gesagt ein bisschen in die Irre führend weil Woher sollen wir denn wissen, was wir in Zukunft für konkrete Skills brauchen?
00:13:23: Vielleicht ist es eher Future Potentials.
00:13:25: Was wir mal stärker in den Blick nehmen sollten – was sagst du da zu dem Thema?
00:13:30: also kannst du diesem Gedankengang irgendwie folgen?
00:13:32: oder sagst ne ne jule das sind schon ganz konkretes Kills die wir in zukunft brauchen.
00:13:38: Ich kann dem Gedanken sehr gut folgen und ich kann mich auch gut an deinen Poster erinnern, weil das natürlich bei mir ganz viel angestoßen hat.
00:13:45: Mein Blick darauf ist dass Future Skills der falsche Begriff ist, dass ja aber letztlich genutzt wird, weil Skills etwas ist was wir in einer Berufsweltheit gut abhaken können.
00:13:55: Und so was wie Potenziale ist zu nebulös und selbst Stärken gelten ja teilweise, spannenderweise in der Wirtschaft immer noch als esoterisch.
00:14:02: Also von daher ...
00:14:04: Lustig oder?
00:14:06: Ja, erschreckend letztlich, weil das wirklich ein Produktivitätsmerkmal-und Voraussetzung.
00:14:12: Und spannenderweisenskillsowas da kann man achja chaka chakka hat sie nicht oder kann er noch und von daher glaube ich ein Konstrukt an der Stelle so besser.
00:14:22: Also
00:14:23: vielleicht auch so ein Kompromiss, wo man sagt, man beugt sich in der Sprache.
00:14:26: aber wenn man es wirklich mal richtig auseinander klamüsert und ich glaub da hat diesen Fable teilen wir jetzt vorher Aussprache wirklich auseinanders zu nehmen und so gucken was bringen wir denn das semantisch auf die Strecke macht dass so viel Sinn?
00:14:39: So dann gehen wir noch einmal bevor wir wirklich dann noch tiefer einsteigen auch nochmal in vielleicht sowas wie Missverständnisse.
00:14:45: also stärker wird ja vielleicht auch Vielleicht nur in meiner Fantasie, vielleicht erlebst du das aber auch mit härter verwechselt oder?
00:14:55: Also dass man stärker im Sinne von jetzt musst du mal ganz stark sein.
00:15:00: Also stark wenn ich das Wort höre ist da schon.
00:15:03: deswegen musste ich eben so schmunzeln bei dem esoterisch also für mich erstmal nichts Weiches stärke.
00:15:13: Aber ja ich lasse das mal so bei dir lass mal nicht da so ein bisschen drauf rumdenken
00:15:18: Ja, da kann ich echt drauf rumdenken.
00:15:19: Das ist total spannend weil natürlich mein Blick darauf mittlerweile total, sagen wir mal verbildet ist.
00:15:27: und durch all das was ich all die Jahre seit über zehn Jahren jetzt intensiv mich damit beschäftigen und von daher mir ist bewusst dass der Allgemeine Sprachgebrauch zu stärke genau das beschreibt was du gerade aufgreifst dieses ja er sich so fest machen.
00:15:43: Anspannen,
00:15:44: Kabberspannen!
00:15:46: Genau Und gleichzeitig, wenn wir in dem Bild bleiben kann das auch was ganz Schönes sein.
00:15:52: Also diese Körperspannung steht ja auf für einen in sich verankert stabil zu stehen also praktisches Bild der Stabilität mit beiden Beinen fest aufs Boden zu stehen und gleichzeitig verankern bei sich selbst.
00:16:05: und dahin würde ich es gerne eher so ein bisschen bringen.
00:16:08: Ich finde das schön.
00:16:09: über diesen Anknüpfungspunkt Sturheit und mangelnde Mobilität vielleicht auch, die würde ich gerne wechseln.
00:16:19: Die passt da eigentlich gar nicht hin und hilft uns im Sinne von Future Skill ja auch nicht weil wir wissen dass wir angesichts der vielen Pulikrisen etc.
00:16:27: eine hohe Flexibilität brauchen.
00:16:31: Genau das wäre nämlich das nächste.
00:16:32: inwieweit verhindert eine sehr stark ausgeprägt, aber die Frage hast du jetzt schon im Prinzip beantwortet.
00:16:39: Stärke eben dass wir anpassungsfähig sind das könnte ja auch so ein bisschen der blinde Fleck sein.
00:16:43: wenn ich mich auf meine starken konzentriere bin ich ja gleichzeitig zwar in positiven stabil ganz bei mir vielleicht aber nicht so beweglich an passungsfähige wie ich sehr auch sein muss.
00:16:54: also da ist ja immer das eine gegen das andere oder
00:16:58: Ja, und das ist tatsächlich im ersten Blick so das eine gegen das andere.
00:17:01: Und letztlich liegt aber genau darin die Magie der stärken Arbeit, die mich seitdem nicht mehr loslässt und warum ich ungern an der Oberfläche bleibe.
00:17:10: Weil was viele von uns machen und auch viele Unternehmen leider wenn sie an das Thema Stärken rangehen sind, jetzt machen wir alle mal einen Test.
00:17:17: Super!
00:17:17: Jetzt wissen wir wieder ein oder andere Tickt und dann verschwindet es in der Schublade.
00:17:22: Die magie der starken Arbeit ist dass du nicht nur Label drauf packst.
00:17:26: Jetzt haben wir ein Test, und jetzt weiß ich Nicole keine Ahnung.
00:17:28: Hat Strategie weit vorne?
00:17:30: Und eine Höchstleistung, Leistungsorientierung, eins, zwei ... Es geht mir nicht um die Labels, sondern es geht genau um dieses Bewusstsein der Regulationen.
00:17:38: Dadurch bleibt das dann nicht da.
00:17:40: Also anzusetzen über... Das bin ich!
00:17:43: Das sind meine Muster wie wir Eingangs hatten, die teilweise unbewusst auch wirken.
00:17:49: Und wann komme ich an die Grenzen mit diesem Muster?
00:17:51: Ich gehe in eine Situation rein, werde überrascht von der Situation.
00:17:55: Automatisch reagiert mein Gehirn mit Mustern!
00:17:59: Ich beschreibe das immer so ein bisschen stell dir mal ein Werkzeugkoffer vor.
00:18:02: deine Stärken sind dein Lieblingshammer lieblings Schraubens hier und dir hast du spannerweise immer bei dir.
00:18:07: Das ist wie so ne Tasche, die hast du um deinen Körper bestraft
00:18:09: Wie Bockter Baumeister mit seinem Gürtel
00:18:11: Genau, wie der Bob der Baumeister.
00:18:13: Du hast so einen schönen starken Werkzeuggürtel um dich rum!
00:18:16: Du kommst in eine stressige Situation... Wir wissen ja, Reizreaktion denkt nicht lange.
00:18:22: Gereift nach Lieblingshammer-Lieblingsschraubens hier.
00:18:24: Nicole reagiert natürlich mit der Höchstleistung und will alles gleich perfekt machen.
00:18:28: Wir wissen sie kontrolliert gerne.
00:18:30: Sie guckt strategisch drauf.
00:18:32: Also die Hauptstärken springen automatisch an.
00:18:35: Jetzt ist aber nicht jeder Situation so gegeben.
00:18:37: du hast es gerade schön mit dieser Flexibilität beschrieben dass genau die Stärke das Richtige ist.
00:18:43: Das heißt es geht beim stärken Arbeit um Regulation, um sich bewusst zu sein Das reagiere ich automatisch.
00:18:50: In welchen Situationen passt das nicht so gut?
00:18:52: Und wie kann ich da, und wir nutzen da gerne das Bild des Mischpultes ranzugehen, das ein bisschen runterzuregulieren?
00:18:58: Ja, nee, das kann ich mir total gut vorstellen!
00:19:01: Und da wahrscheinlich auch wieder die Aussage dass ja keine starke Persid einer anderen überlegen ist.
00:19:08: Absolut!
00:19:09: Also es gibt kein gutes oder schlechtes Stärkenprofil sondern es ist immer Ausdruck unserer Persönlichkeit, unserer Individualität.
00:19:16: Menschen brauchen sich deswegen Weil wir halt nicht alles selber machen können, was wir als Solo-Selbstständige manchmal ein bisschen blöd finden.
00:19:23: Aber dem Grunde nach brauchen auch wir anderen
00:19:24: heute.
00:19:25: Ja natürlich!
00:19:27: Und was ist die Entwicklungsrichtung?
00:19:29: Ist es A sich seiner starken bewusst zu sein?
00:19:32: also im Sinne von ich weiß jetzt welche Stärken ich im Zugriff habe wie mein, um mal den Bob wieder aufzuzählen und zu wissen wo greife ich denn intuitiv hin?
00:19:43: Oder ist es vielleicht sogar auch die Entwicklungsrichtung noch ein Schritt weiter, dass ich sage, das sind die Stärken, die ich habe.
00:19:50: Ich möchte aber vielleicht noch andere ausbilden oder ich möchte mich auch mal davon imanzipieren können und sagen liebe Stärkung.
00:19:57: gut, dass sich euch Haberbe heute Mal nicht.
00:20:02: Die drei Wege, die du gerade angeboten hast würde ich den Weg eins und drei zusammenpacken.
00:20:06: Da geht es letztlich um die Regulation.
00:20:09: Also stärken Bewusstsein bedeutet dir klar zu werden was anspringt in unserem Bild?
00:20:14: Und damit bewusst umzugehen nämlich entweder die Intensität zu reduzieren indem du praktisch bildes Muschpol das hier ein bisschen vom Gas gehst das Ganze ein bisschen runter holt.
00:20:25: Also, damit richtig zu spielen auch.
00:20:28: Und dazu muss ich dir erst mal verstehen... Ich muss ja erstmal wissen was meine Stärke ist, damit ich damit auch irgendwo fein justieren kann und feinarbeiten kann.
00:20:36: Genau.
00:20:37: Genau!
00:20:38: Zu wissen, was sie ist?
00:20:39: Was sie für dich bedeutet?
00:20:40: Was Sie bewirkt aber auch beandern ne?
00:20:42: Weil wir sind das sind häufig die blinden Flecken.
00:20:44: Wir wirken damit ja auch auf andere sich dessen bewusst zu werden welches Bedürfnis dahinter steckt.
00:20:49: mein Beispiel mit der Kontrolle warum hat's ihr das?
00:20:52: okay?
00:20:52: klar Weil als Kind die und die Themen dafür gab.
00:20:57: Und jetzt zu wissen, okay ich kann auch mal im Moment aushalten nicht direkt dieses Bedürfnis zu befriedigen.
00:21:03: Dann kommen wir zu deinem Weg drei vielleicht nicht zu sagen, ich setze heute meine Stärken gar nicht ein aber ich verzichte heute mal bisschen auf diese Hauptstärke.
00:21:11: Aber automatisch würdest dich einholen, aber bewusst daran zu gehen.
00:21:16: Und dann sprachst du noch in deinem zweiten Weg an Entwicklung.
00:21:20: Ja, es geht auch um Entwicklung also es geht durchaus auch darum sich bewusst zu machen das und dass habe ich eh am Start hängt mir an meinem Körper wie bei Bob der Baumeister, wir schaffen es.
00:21:31: Und was ist da nicht so drin?
00:21:32: Ich habe das ganz häufig in stärken Coachings Kommunikationsfähigkeit also dieser Fähigkeit auf die Bühne zu gehen, dass du immer wieder machst, Jule wo du mit Botschaften rangehst oder moderierst und auch dir Rampensaus ein bisschen rausholt.
00:21:46: Kann ich jeder will nicht jeder!
00:21:49: müssen aber viele machen spannenderweise in Führungsrollen, sich auch mal vor die Mannschaft zu stellen.
00:21:54: Und das kann man üben und nicht nur über eine Methodik sondern tatsächlich die Stärke als solche auch ein bisschen mehr polieren indem ich ran gehe und einerseits gucke mit welchen Stärken welche unterstützen mich vielleicht dabei?
00:22:05: beziehungsweise wie schaffe ich mir Situation wo ich immer wieder das übe weil eier bei der talent plus üben gleich stärken
00:22:13: Genau, und dann auch entsprechende Freude dran zu entwickeln.
00:22:16: Sehr schön!
00:22:17: Und ich merke schon also hast du sowas wie starke wenn wir mal zu deiner Starke kommen?
00:22:21: Deiner persönlichen wie Struktur.
00:22:22: weil fällt mir schon auf wie du hier.
00:22:26: Unsere Hörerinnen und Hörern werden es hoffentlich gutieren, dass wir hier so ein bisschen das eins nach dem anderen abhaken.
00:22:32: Aber ich finde man ist ja bei solchen Themen auch schnell mal versucht einfach so ins darüber reden zu kommen und ich hätte ganz gerne hier mal einen wenig mit dir wenn wir schon eine Expertin haben einer ausgewiesene das auch profund und wirklich strukturiert anzugehen.
00:22:47: Jetzt kommen die Menschen zu dir, sagen die liebe Forsfege sie sind ja starken Coach.
00:22:52: ich hätte gerne mal gewusst was ist denn meine starke?
00:22:54: oder ist es eine naive Vorstellung?
00:22:57: weil auf deiner Webseite darf ich hier mal so zitieren steht Ich unterstütze fand ich auch schon übrigens schönen Begriff Führungspersönlichkeiten Resilient offen und flexibel mit Veränderungen umzugehen Das heißt kommen die mit einem konkreten Führungsanliegen gibt es auch schon relativ viele Menschen, die sagen ich würde mal gerne wissen was so wirklich meine Stärken sind.
00:23:21: In der Regel kommen Menschen zu mir seit vielen Jahren mit einem Anliegen wo's rund um Führung geht meist auch Selbstführungen.
00:23:27: aber wie wir ja immer wissen fängt mit Selbstführung an.
00:23:30: also von daher landen war da eh und Es sind dann schon die Klassiker im Sinne von Ich erreiche mein Team nicht ich struggle in der Führungs Ich bin überfordert.
00:23:40: Ich habe ja selbst, hatte ich eingangs kurz erwähnt eine Burnout-Historie und diese Phase kurz vor einem möglichen Burnout das begleite ich sehr häufig weil wir da noch gut rankommen und da entsprechend unterstützen können Und jeder, der mit mir aber arbeitet hat gar keine Wahl.
00:23:56: Der muss erst mal einen Stärkentest machen.
00:23:57: Das heißt ich bin total...
00:24:00: Könnte man jetzt ja fieserweise sagen das ist dein Bob der Baumeister Gürtel oder?
00:24:05: Absolut!
00:24:05: Oder ist er so ein bisschen, ja das ist halt nun mal das Ticket wenn du mit mir arbeiten möchtest.
00:24:09: es ist meine oder mein wie soll man sagen ja meine spezifische Art die Dinge anzugehen
00:24:14: Absolut.
00:24:15: Und warum?
00:24:16: Weil ich dadurch sehr viel schneller sein kann, weil das mittlerweile für mich einfach eine Methodik ist, wo ich sehr schnell bei den Menschen ankomme und sie auch schnell ausstatten kann... Wir sind wieder beim Bock!
00:24:28: Der nervt uns heute aber jedenfalls bei dem, worauf Sie easy-peasy zurückgreifen können, weil es ja nicht nur so dieses Aja Klarschig jetzt machen wir mal stärken sondern es stärkt dich in einer Selbstwirksamkeit.
00:24:40: also zu verstehen okay Das macht mich aus.
00:24:43: Das fand manche bislang ein bisschen eigenartig vielleicht, aber das ist eigentlich etwas was richtig gut ist, was mir automatisch zufliegt und was ich gerne mache.
00:24:51: wie nutze ich es denn jetzt sinnvollerweise?
00:24:53: Und darauf kann ich dann zurückgreifen und kann aber auch gemeinsam ans regulieren gehen weil in der Regel dass auch eine Basis ist um an Glaubenssätze zu kommen und andere
00:25:02: Themen.
00:25:02: Ja gut!
00:25:02: Es ist natürlich auch erstmal schön ressourcenorientiert.
00:25:05: also das heißt du versorgst den Mensch auch erst mal mit ordentlich Wind unter den Flügeln.
00:25:10: Wie sehr erlebst du das dann?
00:25:13: deine Klienten und Klientinnen sehr, sehr stark in die Ursachenforschung abtauchen wollen?
00:25:18: Wir hatten es ja eben.
00:25:19: Also dass zum Beispiel man sagt Ja, wo kommt das denn her?
00:25:22: Warum ist das denn so?
00:25:23: Erlebst du das stark oder ist das vielleicht eine Verwicklung, die ich jetzt überinterpretiere, wo du die Menschen auch vielleicht schnell rausführen kannst?
00:25:31: also überinterpretieren tust du's nicht was Natürlich ich nicht leisten kann und das machen wir auch nicht gemeinsam.
00:25:38: Ich bin nicht Psychologin, ich bin von Hause aus Juristin früher fünfzehn Jahre lang Personalerin.
00:25:43: Das heißt, ich bringe andere Aspekte mit Und wir machen keine Ursachenforschung in dem Sinne, was wir aber schon machen ist verstehen zu wollen.
00:25:51: Wo kommt es her?
00:25:52: Weil das Spannende ist.
00:25:54: jeder der sich vielleicht mal mit Coaching auseinandergesetzt hat viele unserer heutigen Handlungen basieren auf einer Haltung die teilweise auch eine kindliche Haltung ist und dann sich in dem Moment zu erwischen sozusagen In der Situation geht's mir meist nicht so gut.
00:26:08: Mein Beispiel von damals war es, dass ich im Rahmen dieser blöden Tante vor dem gesamten Vorstand bei KPMG muss irgendwelche Zahlen präsentieren.
00:26:16: Und ich weiß, ich kann's eigentlich nicht.
00:26:18: Da war ich nicht die mit dreißigjährige, die da irgendwie stabil als Juristin im Raum standen sondern da war ich ganz schnell die Kleine also so die Kleiner, die irgendwie ihrem Papa was erklären musste und kein Mathe konnte Und das zu verstehen und sagen, hey shit!
00:26:33: Das ist genau die Situation, die ich damals immer hatte.
00:26:35: Ich bin doch jetzt erwachsen und kann noch was, dass hilft.
00:26:39: Ja nee, das kann nicht mir sehr gut vorstellen.
00:26:42: Okay also das heißt es kommen Menschen mit Führungsanliegen können wir nachvollziehen besprechen das gehen in diese Methodik rein.
00:26:50: und ich glaube jetzt sind wir mal an der Stelle wo wir das auch vielleicht mal beschreiben weil du arbeitest ja hier nicht mit irgendeinem Tool sondern du hast dann ein bestimmtes Vorgehen Jetzt hier keinem Werbeblock, aber das du es einfach mal kurz benennst und was deine Methodik ist.
00:27:03: Was dein Dachverkasten ist an der Stelle?
00:27:06: Sehr, sehr gern.
00:27:07: Und genau wie du sagst es ist keine Werbung weil es gibt wirklich sehr, sehr viele gute Stärken Diagnostik Tools am Markt.
00:27:13: ich habe auch alle durch, hab' alle ausprobiert.
00:27:16: Die Basis für alles ist die positive Psychologie.
00:27:18: Kommen nachher vielleicht nochmal ein bisschen tiefer rein.
00:27:21: Also grundsätzlich ist stärken Arbeit wissenschaftlicher erforscht seit über dreißig Jahren.
00:27:26: Der gängigste Test den es da gibt ist kostenfrei Das ist der sogenannte Charakter-Stärkentest.
00:27:32: Ich arbeite tatsächlich nicht so gerne mit dem man kann aber mit dem Start.
00:27:36: Wenn man das jetzt hört und sagt stärkenspannend, startet mal mit dem Charakterstärken-Test gibt's bei www.
00:27:42: glücksforscher.de Und da hat man schonmal so einen ersten Einstieg ist auch zu tiefster Forsch.
00:27:47: Ich bin Fan von Clifton String von Gallop seit vielen, vielen Jahren.
00:27:51: Warum?
00:27:52: Weil sich dieses Vokabular dort die Sprache absolut im beruflichen Kontext abspielt und dass nochmal etwas ist wo ich unterwegs bin als Business Coach Das heißt meine Themen und diejenigen die ich begleite.
00:28:03: der geht zum Führung.
00:28:05: Und die Fragestellungen wie dieser Test, diese Diagnostik entstanden ist waren damals Fokusgruppen.
00:28:11: Wie entsteht erfolgreicher Arbeit?
00:28:13: und dadurch spielen sich die thirty-vier Begriffe komplett im Arbeitskontext?
00:28:17: Jetzt können wir nicht alle thirty vier nennen.
00:28:19: ich hatte ja auch schon mal so ein bisschen.
00:28:21: bei dir durfte ich ja schon Mal ein bisschen geprofiled werden.
00:28:25: auch dazu kommen wir gleich noch.
00:28:26: aber vielleicht magst du mal so zwei drei begriffen nennen
00:28:29: sehr gern beispielshafter einfach also sind insgesamt vieren dreißig begriffe.
00:28:34: Talente nennt man sie dort dann, um einige davon werden anzustärken.
00:28:38: Und die kommen aus vier Bereichen Einflussnahme Beziehung Durchführungs-Talente und Denktalente.
00:28:44: Und ich beispielhaft.
00:28:45: jetzt einfach pro Bereich von den Vierbereichen.
00:28:48: greifen wir mal für Beziehungen zum Beispiel so was wie das Einfüllungsvermögen Ich nenn es gerne die Emotionalempartie Das ist dieser Radarmfänger, den ich vorhin schon im Bild gespürt
00:28:59: habe
00:29:00: Genau.
00:29:01: Und auch hinspüren und es muss teilweise noch nicht mal was gesagt werden, man nimmt praktisch so die Schwingung im Raum auf und das färbt, dass ist ein bisschen die Schattenseite, die häufig erwähnt wird, das eigene System.
00:29:12: Das macht etwas mit
00:29:13: einem.
00:29:14: Dann kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:29:17: Was ich gerade als Stichwort genannt habe, ist auch nochmal wichtig, so einen Schattenseiten gehen wir gleich nochmal drauf.
00:29:21: gerne ein ganz wichtig verstärken Genau, das als ein Beispiel für einen Beziehungstalent gibt aber auch so was wie Harmoniestreben.
00:29:29: Die Brückenbauer ist auch ein Beziehungstalent und ähnliches.
00:29:32: dann bei den Denk-Talenten.
00:29:33: eins hatte ich schon genannt die Strategie.
00:29:35: du hast sie mir auch auf dem Kopf zugesagt Nicole scheint sehr strukturiert zu sein.
00:29:41: Ich vermute die bei dir auch, weil du sehr systemisch denkst.
00:29:45: Also ich sag jetzt einfach mal nehm' mich!
00:29:49: Ja genau.
00:29:51: oder ein anderes Denktalent ist zum Beispiel das Intellekt.
00:29:54: Das finde ich ein Anspannnis.
00:29:57: Wispi geht z.B.
00:29:58: an ganz viele, dass so die Freude am Lerninterlekt kommt nicht so häufig vor.
00:30:01: Ich nenn's immer hoch der Talente, weil es sind Menschen... habe ich bei dir auch vermutet damals beim Profiling, die gehen tief.
00:30:08: Die wollen verstehen und brauchen Rückzug zum Lesen.
00:30:11: Sie beschäftigen sich mit allen möglichen Themen.
00:30:13: Und sie gehen auch gerne in die Auseinandersetzung über gesellschaftliche Themen und politische Diskussionen.
00:30:19: Das ist Interlekt!
00:30:20: Was gibt es noch?
00:30:21: Dann haben wir bei den Durchführungstalenten so etwas wie Verantwortung aber auch so was wie Leistungsorientierung.
00:30:27: wirklich viel immer wieder hier vom Tisch schaffen zu wollen also die To-do Liste ist der ewige Treiber Kann ich auch aufzeigen sagen, yes!
00:30:34: Das ist so eine Kasse, die schon zu erkennen
00:30:37: gegeben.
00:30:39: Genau.
00:30:39: und dann haben wir noch die Einflusstalente.
00:30:41: Spannenderweise muss man als Führungskraft nicht unbedingt Einflußtalente haben weil man führt ja Menschen.
00:30:45: Man kann auch aus Beziehungstalenten sehr gut herausführen.
00:30:49: aber Einflüssnahme ist zum Beispiel sowas wie klasse Schwettbewerbsorientierung.
00:30:53: hat man für ihn schon motiviert zu werden durch den direkten Vergleich links und rechts mit anderen.
00:30:58: Oder aber auch so was wie die sogenannte Höchstleistung, die tickt anders als die Leistungsorientierung.
00:31:03: Leistungsorientieren viel schaffen Quantität höchst Leistung und Exzellenz streben also der Diamantenschleifer.
00:31:12: Ich
00:31:12: weiß ganz genau den Allermeisten die uns zuhören wird der Mund wässrig und ich kann mir vorstellen die wollen jetzt alle wissen was bin ich denn?
00:31:19: oh oder seh ich mich da sehe ich mich Ist das so ein Gefühl, wie das Kind kommt in den Laden mit lauter Bonklesern und weiß gar nicht, wo es zuerst hinkreifen soll?
00:31:30: Was du so erlebst bei deinen Klienten.
00:31:33: Also weil das ist ja was sehr, was uns alle fasziniert.
00:31:36: wir wollen uns verstehen ergründen und so viele schöne Angebote die erst mal sehr positiv aufgeladen sind.
00:31:42: also was ist so die Wirkung die Du beobachtest?
00:31:47: Es ist spannend, dass du das so beschreibst.
00:31:49: Weil es wäre schön, wenn immer die Offenheit dafür da wäre.
00:31:52: Wenn jemand individuell ... auf eigenen Wunsch zum Coaching kommt, ist da in der Regel eine große Offenheit für das.
00:31:58: Wenn es ich arbeite auch mit Teams und dass wir stärken Workshops machen und auch mit der Diagnostik oder ohne diese arbeiten ... Da kann dann schon teilweise erst mal so ein bisschen unbehagend sein wie jetzt soll ich über meine eigene Stärken mit meinen anderen Kollegen-Kolleginnen sprechen?
00:32:13: Und dann können die ja da so reingucken und so.
00:32:15: Also da kann auch mal unbehagen entstehen und da ist es schön wenn sie erleben wie verbindend es ist und wie bestärkend gemeinsam als Team darauf zu schauen, weil man in seiner Individualität erkannt wird.
00:32:28: Und ja deswegen dieses Bombon-Gefühl ist leider
00:32:32: nicht immer da.
00:32:33: aber bleiben wir dann mal und ich meine jetzt haben wir das alles so schön.
00:32:36: aufgerücht und da sollt ihr auch so sein.
00:32:40: Du hast jetzt hier schon eben ein bisschen die Schattenseiten angetippt, also das heißt jede Stärke hat auch einen wie soll ich mal sagen einen Preis oder eine andere Seite vielleicht ein Kontext wo sie weniger förderlich zweckdienlich ist.
00:32:54: und geben wir mal ein bisschen auf die Schattenseite.
00:32:56: jedes einzelnen jeder einzelne Starke ein
00:32:59: Sehr, sehr gerne.
00:33:00: Und ich finde da fängt halt wie gesagt diese Magie an weil es für mich dann auch dieser Arbeit mit der eigenen Stärke und dem eigenem Profil beinhaltet.
00:33:08: kann man sich so vorstellen jede Stärke hat zwei Seiten eine Sonnen- und eine Schattenseite.
00:33:13: Die Sonnenseite ist quasi das, wo die Stärke mein Erfolgsbaustein ist.
00:33:17: Die hat mir geholfen!
00:33:18: Da kann man drauf gucken auf das eigene Profi und sagen ja ich weiß ganz genau warum ich da bin oder bei dem und dem Projekt konnte ich das einsetzen.
00:33:26: Das heißt wir wissen auch meist was daran so gut war oder isst.
00:33:30: Und dann hat aber jede Stärke auch eine Schattenseite, die dann auftritt wenn wir übertreiben.
00:33:35: Wenn wir in den sogenannten Overuse gehen und das tun wir alle naaslang.
00:33:39: also ich kann man sich vorstellen deswegen habe ich es ja auch immer wieder reingeholt leistungsorientieren höchstleistung.
00:33:44: wenn die frau zu viel davon macht dann ist es nicht nur für sie selber anstrengend dass heißt Trotz Burnout-Erfahrung habe ich eine Tendenz dazu, immer noch mal, dass da reguliert werden und wir nerven auch anderen mit unseren Schattenseiten.
00:33:56: Stichwort Kommunikationsfähigkeit.
00:33:58: die geborenen Rampensäure, die gut sind auf der Bühne, haben meist einen hohen Redeanteil.
00:34:03: Das kann man auch
00:34:04: nerven!
00:34:07: Was ist die Schatten-Seite?
00:34:08: Ich hatte Ideen das ein oder andere Mal diskutiert aber würde mich deinen Tag nochmal interessieren was ist die schatten Seite von Empathie?
00:34:19: Da gibt es mehrere.
00:34:21: Also die Hauptschattenseite, die die Betroffenen oder diejenigen selber meist spüren und sofort bringen ist dass sie sich schlecht abgrenzen können.
00:34:28: also das ich nutze dann mal gerne das Bild einer Jalousie wo die Lamellen immer offen sind wo immer alles durchgezogen wird und wir haben Probleme abzuschoppen.
00:34:38: Und wenn man sich abschottet, dann berichten die häufig auch davon dass sie dann überziehen in ihre Reaktion.
00:34:43: Also das sie lange lange alles durchlaufen lassen und sogar ganz eng und streng werden dürfen um sich endlich mal abzugrenzen.
00:34:51: Und die Schattenseite kann aber auch.
00:34:52: Stichwort Ruinöse, Empathie.
00:34:54: Das kennen einige vielleicht aus diesem Konzept des Radical Candle von Kim Scott.
00:35:00: Wenn man zu sehr Einführungsvermögen vorne anträgt und vielleicht noch kombiniert mit einem Harmoniestremen, fällt es einem manchmal schwer klare Botschaften zu senden.
00:35:09: Und darunter leidet gerade bei Führungen das Gegenüber wenn ich nicht klar und deutlich mache wegen Potenzial... Aktuell nicht so gut, wo kann es hingehen in deiner Entwicklung?
00:35:20: Was müsstest du ändern, sondern immer auch hören.
00:35:22: Passt schon und alles ganz schön.
00:35:24: jetzt Geben wir noch mal eine Stufe höher nämlich auf die Schattenseite des Modells insgesamt.
00:35:29: also inwieweit gibt's ja so zwei klassische Kritikpunkte Die inventaren Diagnostiken gegenüber gebracht werden.
00:35:36: Also zum einen das ist halt zu gewissen Etikettierung einfach verleitet also simplifiziert weil es ist nun mal ein Modell.
00:35:44: Wir alle lieben die Zuckertütschenhoryskope und ungefähr in die Güte werden auch manchmal solche Diagnostiken eingebracht.
00:35:51: Wie gehst du damit um?
00:35:52: Also mit dieser Form der Kritik, also irgendwie weit fühlst du dich selbst auch manchmal da ein Stück weit zu Holzschnittartig wenn du sagst wir operieren hier mit diesen Zuschreibungen.
00:36:04: Da ist durchaus was dran.
00:36:05: und die größte berechtigte Kritik am Clifton Strength an dieser Methodik, dass sie ihre Studien, die sie ja machen nicht teilen.
00:36:12: Also Sie stellen sie sozusagen der breiten Masse zur Verfügung.
00:36:16: Und das ist natürlich wissenschaftlich gesehen nicht sinnvolles Marktunternehmen.
00:36:22: Wir sind natürlich auch auf Profit aus.
00:36:24: Dieses Holzschnittartige empfinde ich spannenderweise beim Clifton Strength nicht als ausgeprägt, warum?
00:36:31: Ich habe selbst als Coach sich Zertifikate für Insights und so weiter was andere Leute auch kennen.
00:36:39: Und da hast du meist nur so vier Schubladen die du aufmachst Gelbrot, Grün-Blau oder dies oder jenes.
00:36:44: Beim Cliften Strength hast du insgesamt thirty-four Talente.
00:36:47: das heißt Bildlich gesprochen ist es für mich immer wie so ein Apotheker-Schrank mit thirty vier Schubladen.
00:36:53: Und davon sind ganz schön viele offen und paar so ein bisschen geöffnet, das heißt ich habe eine größere Vielfalt und außerdem ist das Holzschnitteartige, das merke ich dann wenn nicht mit Teams arbeite.
00:37:04: Es hilft uns insofern, als dass wir dir eine gemeinsame Sprache finden.
00:37:09: Weil wir dadurch ... Wir könnten natürlich auch an Stärken rangehen und sagen, jeder beschreibt seine eigenen Stärke mal.
00:37:14: Und wir kriegen auch Feedback, kann man auch super machen ohne Diagnostik?
00:37:17: Dann haben wir doch auch ne Sprache!
00:37:19: Aber so einigt man sich auf bestimmte Begriffe und versteht dasselbe darunter und das hilft.
00:37:24: Das wird nämlich auch oft gesagt, der sagt naja komm.
00:37:26: also im nächster Punkt ist wahrscheinlich funktioniert es ja über eine Selbstauskunft, Ich selbst fülle eine Art von Fragebogen aus.
00:37:35: Inwieweit ist das auch ein Punkt, dass das System ein Stück weit korrumpierbar ist?
00:37:39: Also wenn jemand ganz smart in solchen Dingen kann er dann auch ein wohlfälliges oder ein wohlfeiles Bild für sich da entstehen lassen was natürlich an sich in meiner Welt keinen Sinn macht.
00:37:49: aber Menschen tun Dinge ja.
00:37:52: Menschen tun Dinger und das habe ich auch bei anderen Tests erlebt auch ich selber wenn ich es ausgefüllt hab man hat ne soziale Erwünschtheit irgendwie drin beim Clifton strength und das jetzt wieder ein bisschen werbeteil, aber empfinde ich es tatsächlich nicht so stark ausgeprägt weil du nach zwanzig Sekunden rutscht die frage weg.
00:38:08: Das heißt du bist gezwungen sehr schnell zu antworten und außerdem sind es nicht so fragen wo du definitiv weiß worauf es einzahlt.
00:38:16: Das weißt du beim Paar, wie Wettbewerb so wahrscheinlich durch oder bist du zukunftsorientiert?
00:38:21: Oder er Vergangenheit?
00:38:22: okay das versteht man dann schon.
00:38:23: aber sind nicht immer Gegensätze sondern es sind teilweise Aussagepaare die gar nicht so recht zueinander passen und dadurch wird da ein bisschen ausgeräumt.
00:38:32: Vielleicht noch als letzter Punkt Du hast eben Teams angesprochen.
00:38:37: Ein Punkt und dem Punkt muss ich ganz ehrlich sagen teile ich auch ein Stück weit Es ist ja Ein Tool, eine Betrachtung, eine Perspektive die sich auf das Individuum richtet.
00:38:48: Jetzt wissen wir aber dass die allermeisten Themen Kontexte eben systemischer Artenweise sind.
00:38:55: Also das heißt, sie sind im System begründet und nicht unbedingt in der Persönlichkeit des Einzelnen oder in der Wechselwirkung aus Beidem.
00:39:03: Inwieweit verlagern wir da manchmal systemische Probleme auf die Schultern eines Einzelne.
00:39:09: Also sprich wenn jetzt einer sagt naja du gehst auch mal deine Stärke hier nehmen wir mal Redeanteil bis man zurück spielen wird so wäre alles viel einfacher an der Führung.
00:39:18: möglicherweise ist es aber nur ein Mühe was zu der Gesamtkonfliktgelage führt.
00:39:24: Und das heißt, irgendwie weit gibt es da ein Problem oder anders gefragt müsste man nicht auch ist immer ein Betten in eine systemische Betrachtung.
00:39:34: Super super schöne Frage.
00:39:35: und ja es wäre sehr viel wirksamer es in eine Systeme betrachtungen einzubetten.
00:39:42: absolut und natürlich wirkt sowas auch um so mehr, wenn es nicht nur der Einzelne macht, sondern ein ganzes Team oder sogar eine ganze Organisation.
00:39:51: Absolut!
00:39:52: Was ich ganz wichtig finde dieser Gedanke, die du sagst, schubt sich das dann nicht zum Einzelnen rüber?
00:39:58: Dann ist es halt in seiner Verantwortung Verstehe ich und gleichzeitig erlebe ich immer wieder, dass man dadurch in dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit kommt.
00:40:06: Wir lieben ja beide wäre mit ihrer Zuversicht und mit dieser Wieder-an-Steuerer zu kommen sich ausgeliefert zu sein.
00:40:14: Und das erlebe Ich halt immer wieder bei der Stärkenarbeit Dass das ein Effekt ist, dass die Leute sich wirklich wir sind wieder Bei dem körperlichen Aufrichten schon fast sich stabiler fühlen und sagen Jetzt weiß ich, welche Hebel ich hier bei mir zumindest bedienen muss.
00:40:28: Und dann kann ich auch im Außen was verändern.
00:40:31: Das heißt, ich bin komplett bei dir sinnvoll während systemischer Ansatz und sinnvoll ist es bei dieser Arbeit immer je mehr in der Organisation erreicht werden können umso besser damit man da nicht die einzelne Don Quixote mit seiner Tätigkeit, mit seiner starken Arbeit ist und gleichzeitig schenkt es dem Einzelnen ein ganz anderes Bewusstsein und Selbstwirksamkeit zu empfinden.
00:40:55: Nicole, ich glaube jetzt gehen wir mal rüber.
00:40:57: oder zu deiner Geschichte?
00:41:00: Denn du hast sie schon ein paar Mal angetippt.
00:41:02: Du warst fünfzehn Jahre lang im Konzern als Personalleiterin.
00:41:06: Wie sicher wie bewusst warst du dir deiner Stärken in dieser Rolle?
00:41:11: also Jetzt im Nachhinein sagst du das konnte ich gut es hat mir Freude gemacht dass weniger.
00:41:16: aber geben wir nochmal zurück in diese Zeit.
00:41:20: Wie souverän bist du da schon mit deinen Stärken umgegangen?
00:41:23: Oder wie bewusst hattest du sie auf dem Bildschirm.
00:41:26: Ich hatte sie nicht so bewusst, dass ich da jetzt Labels dran packen kann... Und ich hatte sie nicht so bewusst auf dem Bildschirm, dass sich in schwierigen Phasen da drauf als Ressource zurückgreifen konnte.
00:41:39: Ich war glaube schon immer relativ mir meiner selbstbewusst – das ist eine schöne Stärke im kliftenstrengenden Selbstbewusstsein gleich sich seitener Selbstbewussten – im Sinne von.
00:41:48: ich hatte immer einen ganz guten inneren Kompass und immer eine ganz gute Klarheit darüber, dass ich was kann.
00:41:54: Also das wurde mir zum Glück auch relativ Früher wahrscheinlich schon im Job rückgemeldet.
00:41:59: Beziehungsweise hatte ich einen tollen Chef, der mich auch früh schon gefördert hat und sehr verantwortungsvolle Jobs reingepackt hat.
00:42:05: Und wo ich gemerkt habe, ah das läuft ja!
00:42:07: Das funktioniert du kommst an.
00:42:09: Und von daher... Ich hatte gutes Bewusstsein dafür dass sich was kann und nicht nur in Sinne von Kompetenzen sondern dass das offensichtlich auf etwas mit meiner Art, mit meiner Persönlichkeit zu tun hat.
00:42:19: Gleichzeitig wie bei so vielen verließ mich dieses Bewusstseins in schwierigen Situationen also diese Stabilität nicht so da war.
00:42:27: Und was mich vor allen Dingen damals nicht hatte, was ich so schätze an dieser Arbeit mit den Stärken und was dann wirklich erst durch meinen Crash mir bewusst wurde dass sich damit arbeiten kann Weißt du, weil dieses, okay das kann ich.
00:42:39: Das heftig mich mir jetzt an.
00:42:41: Damit bewerbe ich mich ist ja eine Sache aber dass sich damit was regulieren
00:42:45: kann.
00:42:46: Genau also regulatorisch jetzt nicht im.
00:42:48: ihr wisst schon liebe Hörer und Hörern die vielleicht aus dem Hintergrund Versicherung Banken kommen nicht so gemeint sondern wirklich das zu steuern.
00:42:57: Vielleicht magst du mal berichten also hat sich das irgendwie angebahnt weil ich könnte mir vorstellen dass uns menschen zuhören die vielleicht in ähnlichen belastungssituationen sind weil wir haben ja auch vorstellungen wie sowas.
00:43:10: ist das so ein burn out so abrupt über uns herein bricht oder vielleicht nicht?
00:43:14: gab es eine ankündigung oder gab's dinge wo du sagst das waren eigentlich schon signale die ich einfach platt gemacht habe
00:43:21: Ganz genau.
00:43:22: Und soweit war mein Fall auch klassisch, ich habe mich dann nachher auf viel damit auseinandergesetzt.
00:43:26: Es gab viele Signale, es gab seit Jahren Signale.
00:43:30: Wann ist mir das überhaupt?
00:43:31: Also die schlimmste Zeit wo ich dann rausgekippt bin regelrecht aus dem Job da war ich Und da waren unsere Kinder noch klein, wie ich hab zwei Töchter.
00:43:40: Die Kleine war damals drei die große war sieben kam gerade in die Schule.
00:43:43: das heißt es waren auch Familie und im privaten Kontext Herausforderungen.
00:43:47: so dieses gibt's hier nicht mehr einfach nur im Kindergarten ab und dann sind Sie lange betreut sondern Es gab aber auch andere Themen.
00:43:54: Und was in den Jahren vorher einfach auch war, das Spagat wurde immer größer.
00:43:59: Ich hab einen hohen Anspruch an das, was ich mache also nicht nur viel sondern halt auch von der Qualität.
00:44:05: genau sehr gut bitteschön.
00:44:07: und diesen Anspruch hatte ich damals auch immer noch im Job auch nacht mit dem beiden Kindern und spannenderweise habe ich mich mit Vollzeitkräften verglichen und ich habe mich mit voll Zeit Mamas verglichenen.
00:44:18: Also bitte
00:44:19: schon überall die Perfektion in allen Ebenen.
00:44:23: Und sowas Tolles wie Vereinbarkeit kannten wir ja damals noch nicht.
00:44:26: Also es hört sich jetzt so ein bisschen sarkastisch an, aber im Nachhinein gucke ich da auch so ein bißchen sarkastic drauf.
00:44:32: Manchmal denke ich hier am Mental Load-Vereinbarkeit.
00:44:34: Wir kannten die Begriffe nicht.
00:44:36: Wir haben halt irgendwie gestruggelt und haben irgendwas
00:44:38: gemacht.".
00:44:39: Und so ging es mir damals auch.
00:44:40: Ich habe also versucht, sowohl in einem Einfeld als an einem anderen Feld super Leistungen abzuhofen und super einen Recht zu machen.
00:44:47: Und ich hab mich komplett verloren über die Dauer.
00:44:49: Also ich hab nicht mehr kapiert, ah Nicole braucht auch noch was, sie braucht vielleicht auch mal Zeit für sich oder so etwas wie Yoga oder wie auch immer.
00:44:56: Das heißt, ich hatte mich nicht mehr im Blick.
00:44:58: Und hat sich das angekündigt?
00:45:00: Ja definitiv!
00:45:04: Jahre hinweg ganz massiv mit Nasennehmhöhlen zu tun.
00:45:07: Also die Klassiker, Kindes- und Kindergarten, ihr nehmt jede Krankheit mit.
00:45:10: Und ich hab mich halt schlechter von erholt.
00:45:12: Die Klassika ... Man kommt aus dem Urlaub und fühlt sich eigentlich nicht erhohlt.
00:45:15: Wochenende hilft nicht mehr.
00:45:17: Irgendwann ging es dann in den Jahr vorher auch los mit Herzrhythmusstörungen.
00:45:21: Wo der Kandiologe oft zu mir meinte, na ja gut das ist Ihr Thema, ist ihr Stress kann hier nichts machen, ist nix Physiologisches.
00:45:27: Und irgendwann auch Schlaflosigkeit.
00:45:29: also ich habe über Monate in Wegnachts quasi nicht geschlafen.
00:45:34: Und dann klappt der Körper irgendwann zusammen, das ist
00:45:37: so.
00:45:38: Was macht er?
00:45:38: Der macht dann irgendwie hier mal Schicht im Schacht.
00:45:41: Er nimmt eine Entscheidung ab die du vorher nicht bei Bewusstsein sozusagen gefällt hast obwohl schon ganz viele Signale da waren.
00:45:49: also ist es wirklich so eindrücklich?
00:45:52: Ja, das ist eindrücklich.
00:45:53: Also ich hatte nicht diesen Moment da sich plötzlich nicht mehr aufstehen kann was viele beschreiben die im Burnout haben.
00:46:00: Ich habe zum Glück ein bisschen früher gehandelt weil irgendwann aus meiner Verantwortung heraus Ich hatte Angst, dass mir Dinge gegen die Wand fahren im Job und auch Angst hatte, dass ich irgendwann die Kinder morgens nicht mehr fertig machen kann.
00:46:11: Und sozusagen als Mutter ab komplett ausfalle.
00:46:15: Das hat mich dazu bewogen, irgendwann zu sagen, ich glaube, ich muss hier was verändern und habe mir dann erst mal eine Auszeit von drei Monaten, also unbezahlte Auszeiten verunterweist.
00:46:25: Sie haben mich noch nicht mal krankschreiben lassen, zeugt auch von meiner Persönlichkeit.
00:46:30: und habe dann erst mal mit einer Auszeit praktisch ausgehandelt, mit meinem Vorstand und jemand anderen als Ersatz für drei Monate.
00:46:37: Und in der Auszeit gemerkt, so easy peasy ist das Thema nicht, weil ich bin das als Projekt angewangen.
00:46:43: Mir war schon bewusst dass es ein Burnout ist aber ich dachte kein Problem, mach's Ayo weder Kur, überlegst mal was dir ändert in deinem Alltag und dann bist du nach drei Monaten hier wie Fönix aus der Asche Und rockst wieder deinen Job und alles ist tutti.
00:46:56: War aber nicht so.
00:46:57: Ich musste dann realisieren, dass ich doch ein ganzes Jahr lang insgesamt ausgefallen bin und dann sogar beruflich eine neue Entscheidung getroffen
00:47:04: habe.
00:47:05: Projekt Burnout quasi!
00:47:07: So bist du es angegangen als Strategie als Projektmanagerin?
00:47:12: Und so lässt sich das leider nicht verhandelt wie Du das schilderst.
00:47:16: Wie viel Schmerz ist denn in einem, dass man irgendwann an einem Punkt vorbeikommt wo man sagt Stärke hin oder her, die muss ich jetzt mal kurz in die Pause schicken.
00:47:26: Ich muss hier komplett anders
00:47:27: denken.".
00:47:28: Also das ist ja auch ein Abschied von etwas, oder?
00:47:31: Total und vor allen Dingen Abschied nicht nur vom Umfeld sondern von einer Identität.
00:47:37: also das ist der größte Schmerz für mich gewesen Einerseits sich verraten vom eigenen Körper zu fühlen.
00:47:42: deswegen ich bin auch immer noch relativ allergisch wenn ich krank bin Und so mich schwach fühle.
00:47:47: also ein paar wieder mit starkes Schwach Da wären bei mir schon gehen wieder die Alarmglocken an, weil dieses Verlassen zu werden von einer eigenen Kraft und einem eigenen Körper fand ich gruselig.
00:47:57: Und dann loszulassen diese Identität.
00:47:59: Ich bin auch eigentlich die, die immer alles rockt, die für alle da ist, die kann das wahrlich mehr.
00:48:05: Um sich eine neue Identität zu finden und aufzubauen.
00:48:10: Hast du das wirklich so richtig bewusst dann aufgebaut oder geplant?
00:48:15: Ist das eher, wie muss man sich das vorstellen?
00:48:17: Weil ich stelle mir das jetzt gerade so.
00:48:18: Du warst dann wirklich auch im Scheidungsklinch mit deinem Körper der dich im Stich gelassen hat.
00:48:23: Also ihr habt euch da gegenseitig was an den Kopf geworfen um das mal sehr bildlich auszudrücken und ist ja nicht so ganz einfach in der Situation zu überlegen wer oder was will ich denn jetzt mal sein?
00:48:36: Nee genau dieses wer oder Was will ich sein?
00:48:38: Das braucht er auch.
00:48:39: also Die Reise war die, ich hab mir wie gesagt erst diese drei Monate um Bezahlte Freistellung genommen.
00:48:45: Hab dann innerhalb dieser drei Monate schon viel gesundheitlich für mich getan also mit Alchoweda und Yoga und alles Mögliche Und habe aber gemerkt dass sich aus eigener Kraft nicht hochkomme.
00:48:55: Also das ist eigentlich die Spirale immer tiefer geht und dann dankenswerterweise eine Faltenstherapie angefangen, die mir sehr geholfen hat und die hat mir dann verordnet jetzt holen sie sich da den gelben Schein.
00:49:05: Sie lassen sich jetzt mal krank schreiben Das ist ne Krankheit was sie da haben.
00:49:07: also das ist jetzt hier nicht irgendwie normal Läuft grad nicht und hat mir dadurch dann die Erlaubnis gegeben, selber rauszusteigen für ein Jahr.
00:49:16: Hab Elternzeit genommen, die Kinder waren ja noch klein und hab in der Zeit dann diese Identitätsarbeit gemacht weil die wäre vorher gar nicht möglich gewesen.
00:49:23: da ging es nur irgendwie ums überlegen.
00:49:25: Genau man braucht erst mal so eine gewisse Grundlage um darauf überhaupt auszusetzen.
00:49:29: Und ist das auch wieder so ein Projekt gewesen?
00:49:32: Das klingt jetzt wirklich sehr strukturiert oder Manchmal ist es ja auch so, ich fühle mich ein Stück weit gespiegelt.
00:49:38: Ich hatte eine ähnliche Frage nicht so dramatisch wie du mit Burnout aber dass ich mir dann noch mein Jahrelternzeit genommen habe und während ich da drin war, hatte ich das Gefühl, es passiert ja gar nix.
00:49:51: also es ist ja einfach Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, ich mach ja gar nichts!
00:49:55: Also ich hätte mir jetzt nicht da so einen Zeugnis ausstellen können, da hab' ich meine Identität aufgebaut.
00:50:00: im Nachhinein Würde ich sagen, dass ganz viel passiert.
00:50:03: Aber im Erleben selbst würde ich sagen profane Alltag und ein bisschen hier und dort gelesen.
00:50:10: Wie würdest du das beschreiben?
00:50:12: Genau.
00:50:12: also da bin ich eh nicht aufgestellt wie du Jule.
00:50:15: Für ein paar Monate war Marmelade einkochen und bis in einem Garten noch Bromwurst, so mein Ding... Genau, und dachte so ja das ist doch schön jetzt hier mal runter zu kommen regelmäßig zum Joghurt zu gehen.
00:50:28: Und dann habe ich gemerkt ich seh durch ne?
00:50:31: Sobald ich ein bisschen wieder mehr bei Kräften war hab ich mich für eine Coaching Ausbildung angemeldet weil es lag ja irgendwie nah als Personalerin da meine Coaching aus Bildung zu machen.
00:50:41: und wie so häufig in solchen Coachingausbildungen arbeitest du erstmal viel mit dir selbst Und da wurden mir meine Stärken sehr gut nochmal gespiegelt.
00:50:50: Ich war vor allen Dingen dann in meinen Stärkern, weil ich so musste ja dauernd Probekutschings machen und habe dauernde gemerkt, das kann hier richtig gut hier mit jemandem über seine Themen zu sprechen oder Inspiring zu gehen, den zu erkennen.
00:51:02: Das war plötzlich etwas, dass so richtig mein Herz aufgegangen ist.
00:51:05: Dadurch ist mir dieser Übergang leichter gefallen.
00:51:08: Dann hätte es eigentlich schön weitergehen können mit der hellen Reise aber ... Reudiger Kollege Carper hat dir noch mal eine Botschaft geschickt und das war nicht nett, oder?
00:51:18: Nee.
00:51:19: Das war nicht nur nicht nett.
00:51:20: Das waren großer Schocker.
00:51:22: Also der Burnout war im Jahr ab dem Jahr ab den Jahr ab.
00:51:25: zwei Jahrzehnten habe ich mich dann selbstständig gemacht nachdem Jahr.
00:51:28: Und im Sommer ist es jetzt gerade acht Jahre her.
00:51:31: Ich hatte einen Schlaganfall als Verhältnismäßig-Jungen dafür.
00:51:37: Spannenderweise der erste Gedanke um Gottes Willen nicht schon wieder, was hast du falsch gemacht?
00:51:43: Also ich hatte Angst dass es durch meinen Stress war.
00:51:46: Ich da schon wieder auf einem wirklich massiven Stress Level war.
00:51:49: die Selbstständigkeit flog nach zwei Jahren.
00:51:53: Ich war super, also im Jahr viertausend achtzehn konnte ich mich vor Aufträgen kaum retten und es hat wahnsinnig Spaß gemacht.
00:51:58: aber das war unfassbar anstrengend und ich habe gespürt ist irgendwas dass das zu viel wird.
00:52:03: Und dann hat mein Körper auch da wieder einen Strich gemacht, meine Neurologe sagt, aber es lag nicht an dem Stress und es war eine Laune der Natur was auch immer.
00:52:11: Ich bin jetzt nicht so spirituell bewannert, dass ich sage, das Universum hat's mir geschickt, aber aus irgendeinem Grund hat der Körper gesagt, so machen wir nicht weiter und hatte dann also die Innenhaut praktisch in der Heilschlagader hat sich aufgerollt.
00:52:24: Das passiert bei jüngeren Menschen ist der Grund für den Schlaganfall Und war dann auch tatsächlich für ein paar Tage halbzeitig alles um eingeschränkt, gelehmt.
00:52:34: Auch vom Blickfeld her hab zum Glück Stens in der Halsschlagader die mich dann gerettet haben an der Stelle und damit umzugehen hat lang gebraucht.
00:52:43: also da war ich wirklich dann erst mal wieder sehr enttäuscht auch von mir vor meinem Körper von unserem Verbund der doch eigentlich stabil geht.
00:52:51: Hatte
00:52:51: dir einen ganz guten Modus operandier gefunden miteinander?
00:52:57: Dachte ich, und ich war vor allem wieder schwach.
00:53:00: Vorher hab ich gerockt bis zum Geht nicht mehr, war erfolgreich und dann war ich wieder schwacher.
00:53:05: Und viele erst mal Monate lang aus, weil die Folge des Schlagernfalls waren das Teile der Gehirnzeit unterversorgt und so Teile für Konzentration angespannt waren.
00:53:16: Das heißt es hat für mich wirklich Wochen bis Monate fast bis Corona gedauert.
00:53:21: dass sich nur in Portionen arbeiten konnte, weil das einfach zu viel für mein Gehirnt war ist nicht verarbeitet worden.
00:53:26: Und das war noch mal ein ganz schön doller Kampf, wo ich dann aber dankenswerter Weise auch da wieder dazugekommen bin es anzunehmen und zu sagen okay jetzt gucke ich mir nochmal an wie gehe ich damit rum was mache ich daraus?
00:53:38: Und mir dann auch mal wieder eine Erlaubnis gegeben habe nämlich so zu arbeiten Nicht nur wie's mir gut tut Da könnte man ja sagen Ich mach jetzt einfach weniger und daran bin ich nicht gut.
00:53:48: Wollte
00:53:48: ich gerade sagen Das ist vielleicht doch so'n bisschen der naheliegend Weg zu sagen, ich reduziere einfach und manchmal spielt das hin.
00:53:56: In dem Sinne ja doppeldeutig auch ganz schön ein Streich oder dass was wir glauben, was uns gut tut ist vielleicht gar nicht das, was es uns wirklich gut tut?
00:54:04: Genau!
00:54:04: Also Marmelade einkochen wäre dann wieder nicht das Richtige gewesen sondern ich habe mich inhaltlich fokussiert.
00:54:10: Das wo ich jetzt so fragte es mich eingangs wie wird's vorgestellt werden?
00:54:13: damals hätte ich immer noch diesen executive coach als label genommen.
00:54:17: mittlerweile sage ich stärken coach weil ich mir seit acht Jahren erlaube, meiner Passion komplett zu folgen und zu sagen ich bin der Überzeugung das ist etwas, dass es richtig wichtig auch für unsere Welt.
00:54:28: Und da können wir ein Stück weit was verändern, auch wenn's systemisch gedacht noch besser greifen würde.
00:54:34: Das heißt Ich fokussiere mich darauf nicht nur in meinen Coachings sondern auch mit der Ausbildung unter anderen Aktivitäten
00:54:40: Also ganz lupen rein positioniert und man kann sagen, also da bist du für mich auch tatsächlich ich sage das ganz voller Anerkennung.
00:54:47: Auch ein Rollmodel weil nicht nur in deinem in dein Führungs Podcast sondern auch in dein Profiler den Du ja zusammen mit noch Kollegen machst wenn Michael Trautmann Jan Köster geht es ja nochmal ganz dezidiert rein Und was hat sich für Dich in Deinem Erleben verändert?
00:55:03: Dadurch dass du dich da fokussiert hast, konzentriert hast, dass du dir da die Erlaubnis gegeben hast auch Dinge nicht mehr zu tun.
00:55:13: Lebendigkeit und Leichtigkeit sind daraus entstanden.
00:55:17: Ja es sind große Worte und ich habe lange danach gestrebt ganz bewusst Und habt das bei mir massiv erlebt?
00:55:24: Erlebst du beim Menschen, die wirklich ihre Stärken priorisieren und schauen, dass sie so unterwegs sein können.
00:55:29: Weil genau das der Effekt ist, du fühlst dich lebendig bei dem was du tust weil du voll in deinem Element bist und es entsteht auch eine Leichtigkeit.
00:55:37: Es ist keine harte Anstrengung mehr sondern es geht einem wirklich leicht von der Hand.
00:55:42: Hat das irgendwie auch... wir gucken nochmal zum Schluss ein ganz bisschen.
00:55:45: Das ist nur um das kurz anzukoppeln.
00:55:49: Hat das auch eine Resonanz zu dem, was du eingangs auch schon mal sagtest zur positiven Psychologie?
00:55:54: Also wie siehst du da die Verbindungslinien?
00:55:56: Total.
00:55:58: Also da kann man wissenschaftlich belegen dass Menschen, leben und sie ausleben können in einem Umfeld sind, wo sie sie leben können tatsächlich solche Effekte haben.
00:56:09: Wir nennen das bei uns bei Anfult in der Ausbildung also dass es stärken.
00:56:13: Orientierung für Kinder- und Jugendliche nennen wir das sogenannte Fields Modell.
00:56:17: Worum geht's da?
00:56:18: F steht für Flow man kommt immer wieder ins Flow Momente.
00:56:22: E steht für Energie Also dass du gerade diese Leichtigkeit diese Lebendigkeit spürst auch bei dem was du tust.
00:56:29: Dann das zweite E steht für Ergebnisse.
00:56:32: Du erreichst spielend leichte Ergebnisse auf einem hohen Niveau, des L steht für Lernen von Fields nämlich dass du leicht in diesem Bereich auch lernst alles worum es bei Menschen geht.
00:56:42: Das ist etwas was mir zufliegt Und es ist so eine Sehnsucht.
00:56:46: Wenn wir etwas wirklich gut können, dann drängt das auch aus uns heraus.
00:56:50: Wir können's schlecht zurückhalten.
00:56:52: Also dich ein Jahr lang nicht auf die Bühne zu schicken wäre ja nicht nur dämlich, sondern es würde was mit dir machen!
00:56:57: Ja
00:56:58: ich denke gerade noch an sowas andere.
00:57:00: In mir schlummert auch gerade was wo ich denk warum kann das sich einfach mal die Klappe halten?
00:57:03: Aber es geht nicht.
00:57:06: Da bin ich mal gespannt, was da vielleicht noch genau.
00:57:08: Weil S ist wirklich diese Sehnsucht auch und dem auch nochmal.
00:57:11: Wir haben das wieder mit den Potenzialen nachzuspüren und zu gucken, was wäre wenn?
00:57:16: Was könnte dadurch vielleicht auch gelebt werden?
00:57:18: Und wie würdest ihr dann gehen?
00:57:20: Und was braucht es auch dafür?
00:57:23: Würdest du so als Resümee sagen dass die schwache Seite der Stärken – und das hast Du ja wirklich erlebt Hautnerv – eine wichtige Voraussetzung ist die stärken Esst erwachsen und vollendet auch zu leben.
00:57:38: Absolut, absolut!
00:57:40: Genau also die Stärke in ihrem vollen Ausmaß zu begreifen und bewusst einzusetzen.
00:57:47: deswegen dieser Stichwort Future Skill.
00:57:50: ich nutze es teilweise auch gerne aber für mich ist das Future oder der Future Skill wie auch immer man den hat gepackt tatsächlich steckenbewusst sein weil wir sind damit eh am Start Bob, der Baumeister bist du unbewusst eh mit unseren Werkzeugen am Start.
00:58:05: Wie geil ist es denn zu wissen was ich aus mir heraus wie einsetze damit ich gut mit den jeweiligen Herausforderungen umgehen kann?
00:58:13: Und deswegen für mich ist Stärken-Bofos sein der Fugerske.
00:58:18: Weißt Du was das ist?
00:58:19: ein wunderbares Schlusswort lieber Nicole kommt vielleicht so ein bisschen woop aber Ich finde dass hat das so schön auf dem Punkt gebracht.
00:58:27: Nicole, ich danke dir ganz herzlich erst mal für diesen wirklich Deep Dive.
00:58:31: Das ist, würde ich sagen mindestens meine Essentials-Folge in das Thema Stärken und natürlich ganz besonders für deine persönliche Geschichte hat mich sehr berührt und sehr bewegt und ganz viele Räume oben im Kopf wieder aufgemacht.
00:58:44: Ich dank dir ganz herzlich!
00:58:45: Sehr gerne, es war mir eine große Freude.
00:58:47: Danke dass ich da sein durfte.
00:58:48: Yule
00:58:49: Härte ist nicht dasselbe wie Stärke und Stärke nicht dassalbe wie Talent.
00:58:54: Das sind ein paar der Gedanken, die ich aus dem Gespräch mitnehme.
00:58:57: Ihr wisst, ich mach am Ende immer noch mal hier so'n kleines Wapp-Up überlegt mit auch einem bisschen zeitlichen Abstand was so nachschwingt.
00:59:04: Und mich hat natürlich die Geschichte, die sehr besondere und sehr persönliche Geschichte von Nicole bewegt Auch das sie das hier mit uns teilt, das is ja überhaupt nicht selbstverständlich gleichzeitig so mutmachend zu schauen, wie man aus
00:59:20: einer
00:59:21: wirklich solchen Tiefenkrise wieder zuversicht schöpft und einen neuen Weg für sich beschreitet.
00:59:27: Und das hat sie wirklich in Vollendung gemacht!
00:59:30: Ich habe selten mal jemand erlebt der so sehr seinen inneren Kern gefunden hat, den Beruflich dann auch auf dem Punkt bringt und das völlig entspannt ist.
00:59:39: Und ich glaube an der Stelle sind wir alle nicht hinters Licht zu führen.
00:59:42: Wir merken ob jemand es ernst meint, ob jemand wirklich da seiner Berufung folgt?
00:59:49: Das ist nicht so verwechseln mit der Naja.
00:59:51: schon fast Blei schweren Aufgabe, dass das jeder unbedingt tun muss.
00:59:56: Aber wenn wir Menschen treffen die das eine etwas gefunden haben was sie besonders gut können und was sie auch beruflich nach vorne bringen wollen dann nimmt uns das in den Waren also mich auf jeden Fall.
01:00:08: ich hoffe euch auch.
01:00:09: Ich hoffe ihr konntet aus dieser Folge die ja mindestens mal gleich zwei Etiketten verdient hätte nämlich einmal die Story Etikette Und aber auch Essentials weil wir hier so viel lernen konnten.
01:00:21: Ihr konntet genauso viel mitnehmen wie ich.
01:00:23: und schaltet wieder ein.
01:00:25: Übrigens, es fällt mir etwas auf!
01:00:27: Es wird wieder etwas zurückhalten.
01:00:29: damit irgendwelchen Kommentaren auf den Plattformen.
01:00:31: deswegen hier nochmal ganz klar die Einladung um nicht zu sagen, die freundliche Erinnerung.
01:00:37: Lasst ruhig ein paar Sterne da!
01:00:39: Schreibt in die Kommentare bei Spotify was ihr auf dem Herzen habt.
01:00:44: ich versuche so gut wie es geht alles zu beantworten.
01:00:46: mich erreichen ja immer wieder viele viele Rückschriften hier auf dem Kanal über LinkedIn über E-Mail was mich jedes mal sehr freut.
01:00:56: Und ja, ich will ja einfach wissen was euch bewegt.
01:00:59: Was ich euch hier jede Woche sozusagen präsentieren kann dass ihr noch ein Stückchen mehr Good Work in eurer eigenen Welt
01:01:07: habt!
01:01:08: So oder so schaltet nächste Woche wieder einen.
01:01:10: seid dabei wenn es wieder heißt.
01:01:12: herzlich willkommen bei Good Work.
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