Kann ein Büro eine Seele haben? Peter Demidov (335)
Shownotes
„Man kommt irgendwo rein und man fühlt sich wohl. Man kann es nicht in Worte fassen, was es ist. Aber es ist da."
Peter Demidov ist General Manager Germany bei Mindspace, einem der führenden Flex-Office-Anbieter weltweit mit über 45 Standorten in Europa, den USA und Israel. Wer wissen will, was Menschen wirklich ins Büro zieht, sollte sich seine Perspektive anhören. Denn Peter ist "rumgekommen", hat unkonventionelle Formen von Offices erlebt und genutzt. Bevor er zu Mindspace kam, baute er bei Rocket Internet buchstäblich mit leeren Händen den E-Commerce-Markt in Aserbaidschan auf, mit einer Sowjetwohnung als erstem Office und Babuschkas als unfreiwilligem Empfangskomitee.
Flexibilität ist Trumpf
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren radikal verändert, gerade in puncto Räumlichkeiten. Die Frage nach dem Wie hat die Frage nach dem Wo abgelöst. Es geht längst nicht mehr um die Trennung zwischen Arbeiten und Leben. Es geht um sinngebende und sinnvolle Arbeitsumgebungen.
Die legitime Frage
Unsere Erfahrungen aus der Pandemie haben eine berechtigte Frage hinterlassen: Wenn ich die gleiche Arbeit von zu Hause erledigen kann, warum dann ins Büro? "Jede Firma, die diese Frage nicht beantworten kann, wird ein Problem haben," sagt Peter. Das Büro der Zukunft muss die Antwort liefern, nicht einfordern.
Mehr als ein Schreibtisch.
Die Debatte um Homeoffice und Back-to-Office läuft Peter zufolge am Kern vorbei. Ein Büro, das Menschen wirklich anzieht, ist kein Ort zum Pflichterfüllen, sondern ein Ort mit Atmosphäre, mit Gemeinschaft, mit dem, was er die „Seele" einer Location nennt. Diese Seele entsteht durch Menschen, durch Design, durch die kleinen Entscheidungen, die keiner zufällig trifft, und durch eine Community, die sich über die Zeit bildet, nicht plant.
Worüber wir noch gesprochen haben:
- Rocket Internet in Baku: Wie man ein Startup ohne Netzwerk, ohne Sprache und ohne Büro aufbaut
- Flex-Office-Segmente: Was SMBs, Corporates und Einzelmitglieder wirklich voneinander unterscheidet
- Büro als Markenversprechen: Warum Kultur nicht von der HR-Abteilung, sondern vom Ort gemacht wird
- Innenstädte im Wandel: Einzelhandel stirbt, Gastronomie boomt, und das Büro sucht seinen Platz dazwischen
- Hilton trifft Mindspace: Was passiert, wenn Flex-Office und Hotellerie fusionieren
Peter Demidov bringt in dieses Gespräch nicht nur Marktkenntnis ein. Es hat eine Geschichte im Gepäck, die zeigt, dass die besten Einsichten über Arbeit und Raum nicht aus Studien oder hochdekorierten Architekturbüros kommen. Kreative, ästhetische, sinnvolle Lösungen entstehen im Erleben. Ein Gespräch über Vibe, Naivität und die Frage, ob das Büro der Zukunft noch eine Seele haben darf.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Peter und Mindspace
➡️ Website von Mindspace ➡️ Peter auf LinkedIn
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Transkript anzeigen
00:00:01: Nee, Büro war nicht schön.
00:00:05: Ich musste das ein Team finden, aber ich musste auch einen Office finden und in meinem Kopf war okay.
00:00:09: Das Early-Stage-Startup muss natürlich günstig sein und was günstiges finden.
00:00:13: Und dann bin ich da rein und habe jemand gefunden, mal klar, wie wir etwas finden können.
00:00:17: Ich hab gesagt, okay, wir haben ein günstigeres Office, super flexibel, wo können wir was finden?
00:00:22: Der hat gesagt so Flexibilität gibt es gar nicht.
00:00:24: entweder man mietet sich für zehn Jahre oder fünf Jahre oder drei Jahre Oder wir müssen ganz woanders gucken.
00:00:31: Und danach haben wir uns irgendwann, glaub ich in diesen alten sowjetischen Wohnungen, haben wir dann unsere Innenstadt wirklich so eine kleine Wohnung gemietet mit so alten Sofas und alten Tischen.
00:00:42: Man musste durch einen Hof durchgehen, wo Babushkas Gemüse und Tomaten verkauft haben.
00:00:47: Da musste man einmal durch.
00:00:49: Dann kam man irgendwann in dieses kleine Mini-Wohnung mit Teppich an der Wand und da war unser Office.
00:01:02: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.
00:01:06: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!
00:01:09: Mein Name ist Julian Koski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins-Podcast Netzwerk.
00:01:17: Und heute werden wir gemütlich, werden wir aufgeräumt.
00:01:22: Wenn wir sortiert wie so Büroräume vielleicht manchmal aussehen.
00:01:26: Manchmal auch total langweilig und manchmal aber auch sehr kreativ.
00:01:30: Sehr inspirierend!
00:01:32: Das zumindest würde ich bei meinem heutigen Gast vermuten dass er eine Arbeitsumgebung hat die wirklich sehr inspirierendes denn das hat er sich zumindest sein Unternehmen auf die Fahnen geschrieben.
00:01:43: sie wollen das Thema zusammenarbeiten, also Flex Offices wirklich auch mit einem gewissen Designanspruch verknüpfen und nicht nur das.
00:01:53: Wir reden heute mit Peter Demingdorf und er ist General Manager bei Mindspace.
00:01:58: Mindspace bietet Flex Offaces an in Klammern so etwas wie Co-Working.
00:02:03: da wollen wir gleich noch genau zu kommen ob er den Begriff so treffend findet oder nicht.
00:02:08: auf jeden Fall weiß er ganz genau, was Menschen suchen.
00:02:11: Wenn sie ins Büro gehen oder wenn Sie eben zu ihnen in einen der vielen Offices weltweit kommen.
00:02:17: Ich glaube allein in Berlin haben sie sieben Stück und nicht nur einfach irgendwie sondern sie verbinden es in einer Art und Weise.
00:02:23: Naja hört am besten selbst rein!
00:02:26: Wir gehen jetzt erstmal rein und ich sag Hallo lieber Peter schön dass du hier bist bei Good Work.
00:02:32: Hallo Jule freut mich auch Dass ich dabei sein kann.
00:02:35: Ging schon der erste innere Widerstand auf bei dir beim Wort Co-Working?
00:02:40: Ich frage aus Gründen.
00:02:41: Ähm, ja natürlich!
00:02:43: Heutzutage hat sich das ganze Co-working so ein bisschen einen negativen Klang beim Manchen weil man viele Leute mit Co-workings assoziieren und in einem offenen Raum... Vielleicht so eine Bierzapferanlage, wie man das noch von WeWork kennt.
00:03:02: Alle am Feiern sind laut.
00:03:05: Das ist natürlich auch etwas was es gibt.
00:03:07: aber natürlich ist das Flexbase noch viel mehr als nur das Co-working.
00:03:12: Also der Funk ist raus aus dem Thema co-working.
00:03:14: können wir den Podcast hier an dieser Stelle beenden Peter?
00:03:19: Ja, der Funk ist nicht raus.
00:03:20: Aber ich würde sagen er hat sich ein bisschen... Er hat sich entwickelt in den letzten Jahren.
00:03:25: Hören wir jetzt klassische Musik lieber!
00:03:28: Genau, Jazz.
00:03:29: Ah okay was eine coole Analogie oder?
00:03:34: Coworking is'n Jazz Club.
00:03:36: Coworkings is'N Jazz Club.
00:03:37: ja es wird entspannter.
00:03:40: Sehr gut sehr gut.
00:03:42: Da gehen wir natürlich, ich mach mal hier wieder meinen berühmten Knoten ins Taschentote.
00:03:46: Kriegst du die Standardfrage?
00:03:47: Die Einzige bei Good Work gestellt, danach geht's muntereklektisch voran so wie uns der Gesprächsfluss davon trägt.
00:03:55: aber die erste Frage ist Wie bist Du heute lieber Peter?
00:03:59: Ist es schon Nachmittag wenn du dich noch erinnern kannst in den Tag gestartet?
00:04:03: Heute bin ich mit der Sonne in den tag gestartet.
00:04:07: Das musst du glaube ich erklären.
00:04:09: Ich glaube bei uns macht man das.
00:04:11: Ja, ich wach eigentlich immer mit der Sonne auf.
00:04:14: Was in Berlin im Winter immer ein bisschen schwer ist und schwierig ist morgens weil es die Sonne eigentlich nicht wirklich gibt bis dann irgendwann spät, bis man schon im Büro sitzt aber heute richtig schön mit der sonne aufgestanden zuhause reingescheint und das ist eigentlich mein liebstes Aufstehen.
00:04:30: Das ist cool
00:04:31: oder?
00:04:31: Und von automatisch ohne Weckerschaft.
00:04:34: Ach herrlich!
00:04:35: Ich hatte auch schon ein paar Gäste hier die sich zum Lebensprinzip gemacht haben.
00:04:40: Und gib zu, du bist nur deshalb nach Berlin gezogen damit du mindestens die Hälfte vom Jahr lang schlafen kannst wenn du das machen möchtest.
00:04:46: Genau, genau.
00:04:47: Das ist der einzige Grund oder?
00:04:48: Das ist ein Winter-Schlaf.
00:04:49: Ich habe mich... Die Research gemacht und hab gesagt in Berlin dass man dann am besten ab Oktober bis Mai schön ausschlafen kann.
00:04:58: Du hast so überlegt bei diesem Morgenstatt.
00:05:00: daraus schließe ich, dass du nicht so einer der Anhänger bist von Five AM Club und von.
00:05:06: ich mache morgens Yoga und Eisbaden.
00:05:09: Du weißt schon, was alles?
00:05:10: Nein.
00:05:13: Ich muss sagen ich habe eine Zeit lang in den Staaten gelebt und in Zendigo und bin da wirklich jeden Morgen um sechsunddreißig aufgestanden nicht weil ich plötzlich Bock hatte sondern weil mit der Sonne das einfach irgendwie automatisch ging.
00:05:27: meine Uhr hat mir gesagt jetzt ist die Sonne raus jetzt kannst du auch stehen und ich war frisch und hatte Bock auf einen Tag.
00:05:34: Deswegen daran glaube ich schon.
00:05:35: Aber nein, Pfeiffer-EM Club ist leider nicht zu mich.
00:05:38: Ich schlafe immer gerne um so lange ich muss und leider ist das immer ein bisschen länger im Winter.
00:05:44: Wir kommen gleich zu den Co-Workings.
00:05:45: Bleibt noch ein bisschen bei dir und weil deine Geschichte ist ja auch extrem spannend finde ich halt schon mal ein bisschen hier unsere Hörerinnen und Hörern bei der Stange.
00:05:54: wenn du es dir ganz ganz frei aussuchen könntest hättest du Bock irgendwie einen Job zu machen wo's wirklich vor allen Dingen um Natur geht.
00:06:02: Also ich meine, du hast schon ganz viel in deinem Leben ausprobiert also wo du irgendwie diese Elemente der Natur sehr unmittelbar irgendwie in deinen Job auch integriert.
00:06:10: Fändst du das spannend?
00:06:12: Was auch immer sein.
00:06:13: Ganz egal, darfst dir ganz frei aussuchen!
00:06:16: Ja, ich denke jetzt sofort an die... an das Meer und
00:06:19: an den Strand
00:06:21: oder den Sand und an das gute Wetter.
00:06:25: Ich glaube in der Form könnte ich mir auf jeden Fall vorstellen mehr Zeit draußen zu verbringen, auf jeden Fall.
00:06:33: Ich glaube in der letzten Zeit habe ich gemerkt, ich komme... Besonders wenn das Klima ist eigentlich nicht wirklich zulässt, dass man jetzt aber mal spazieren geht für eine Stunde dann vermisst man das ein bisschen.
00:06:43: also schon die Möglichkeit haben den größten Teil des Tages draußen zu verbringen ist glaube ich schon sehr Luxus, also für mich zumindest Luxus besonders wenn man Bürojob hat und sehr viel Zeit drin verbringt, besonders vom Computer.
00:06:58: Das ist eigentlich schon ganz cool, wenn man das anders machen kann.
00:07:02: Ich denke gerade also meine Corporate Zeit zurück und dann habe ich eine Zeit lang in einem Büro gesessen aber alles grau!
00:07:09: Die Wende grau die Decke grau, die Schreibtische grau... Alles sehr modern aber super grau.
00:07:16: Ich habe da echt einen Knall gekriegt.
00:07:17: Ich hab da manchmal echt von Bäumen tagsüber geträumt, das war für mich so erst mal so ein Principle.
00:07:23: also wenn ich mich selbstständig mache und ich würde sagen es war ein großer Treiber.
00:07:28: Kannst du diese Sehnsucht nachvollziehen?
00:07:29: Ist das was ihr vielleicht auch so manchmal mitbekommen von euren Kunden oder im Gespräch mit den Menschen die zu euch kommen?
00:07:38: Klar!
00:07:39: Selbstverständlich.
00:07:40: Man muss sich mal überlegen man verbringt so viel Zeit in Büro Man verbringt den größten Teil seines Lebens in diesem Büro, man sieht die Büroumgebung und die Arbeitskollegen öfter als man seine Familie sieht.
00:07:54: Ich glaube das ist schon wichtig.
00:07:55: dass es dann wenigstens ein Ort ist wo man gerne hingeht oder wo man sich wohl fühlt oder wo die Atmosphäre recht positiv ist wenn man das nicht hat ist natürlich ein großes Minus weil siebzig Prozent der Zeit die man an irgendwo verbrängt ist so ein grauer Lehrerraum der einem nicht viel gibt was ja Superoptimal ist, würde ich sagen.
00:08:15: Mindestens mal!
00:08:17: So jetzt sind schon so paar Begriffe gefallen rund um deinen Namen.
00:08:20: Du hast die Sonne ein paarmal wehend Die Natur des Tageslicht schöne Räume.
00:08:26: Wenn ich jetzt mal so ein bisschen zurück gucke und ich habe eine kleine Information von dir aus gefunden Dass du dich in deiner ersten beruflichen Station an einem Ort aufgehalten hast wo alles das ganz bestimmt nicht gegeben war oder vielleicht Sonne schon aber nicht Nicht beim Arbeiten und schon mal gar nicht irgendwie, hier ist Peter.
00:08:47: Das ist diese Person die einmal sehr viel Wert darauf legen wird das Arbeitsumgebung ganz besonders schön aussieht.
00:08:54: Erzähl mal wo bist du da gestartet?
00:08:55: Wo warst du unterwegs?
00:08:56: Du weißt wahrscheinlich auf was ich anspiele oder...
00:08:59: Ja klar!
00:09:00: Klar, ich glaube du meinst meine Station in Azerbaijan bei Rocket Internet.
00:09:07: Ich glaub das war einer meiner ersten Jobs nicht der erste, gab es ein paar andere Stationen aber war schon der erste Wichtige.
00:09:14: und da habe ich die Möglichkeit bekommen bei Rocket internet ein neues Venture zu launchen und so war das eine Copycat von Ebay damals.
00:09:24: Und die haben so den Kaukas-Markt für sich entdeckt und gesagt, wir müssen das da hinbringen.
00:09:27: Da gab es noch nicht viele Firmen, da gab's den Markt eigentlich überhaupt nicht.
00:09:32: Genau dann haben sie jemand gefunden der A, die die Sprache spricht weil ich ursprünglich aus Russland komme und viele auch russisch noch sprechen in Aserbaycan und B, der blöd genug ist überhaupt dahin zu fahren uns zu sagen dass man sowas macht genau bin.
00:09:49: dann Bin dann dahin, ohne zu wissen was mich erwartet und was da alles passieren wird.
00:09:54: Weil viel wurde mir nicht mitgeteilt.
00:09:56: nur help us dahin und baust mal copycat von ebay.
00:10:00: genau
00:10:01: das sind ja schon ein paar anahmen.
00:10:02: also erstmal vielleicht sagst du nochmal so zwei drei setze weil jeder hat das world rocket internet gehört und trotzdem könnte ich mir vorstellen dass sich jeder von meinen hörern und hören so genau das so einzuordnen weiß Und wie die dann ausgerechnet auf den Kaukassus kamen.
00:10:17: Also ich meine klar, Handel kann man sich vorstellen online Handeln und dass man dacht um Handel deck das funktioniert da ganz gut nur halt eben nicht online.
00:10:26: Muss man erst mal so die zwei Welten oder mehrere Welten zusammenbringen, oder?
00:10:29: Ja ja absolut.
00:10:31: Also es war die Zeit Rocket Internet.
00:10:33: Die hatten sehr viele Firmen Deutschland und irgendwann kam sozusagen die Zeit wo man gemerkt hat viele Business Modelle besonders vom E-Commerce also vom Marktplatz gibt es nicht in den meisten Entwicklungsländern.
00:10:44: In Asien gab's die noch nicht in Südamerika.
00:10:47: Und dann ist man hat die Business Idee dahinter war, lasst überall hin skalieren so schnell gekönnen.
00:10:52: Um da sozusagen die Ersten zu sein um dieses Business-Modell aufzubauen und eins von denen war natürlich das eBay Marktplatz Business Modell.
00:11:01: In der Zeit waren wir eigentlich schon überall in Asien, in Südamerika, in Zentral Europa und ein Ort wo sie nicht waren, das war der Kaukasus.
00:11:11: Und es ist auch... Ich kann mich erinnern früher als ich ein kleines Kind war und immer so einen Kinderglobus hatte mir alle Länder irgendwie angeguckt habe und geguckt was in die Hauptstädte.
00:11:20: Das war eine Gruppe von Ländern in der Sowjetunion.
00:11:23: Es waren genau diese Länder, wo ich dachte, was sind das für Länder?
00:11:27: Wer ist denn da überhaupt?
00:11:28: Wie kommt man dahin?
00:11:29: weil man nicht so oft von denen hört?
00:11:30: Wenn's von denen war also bei Jane Ja!
00:11:33: So wie's kam bin ich dann da gelandet.
00:11:35: Und Rocket Internet hat sich gesagt, genau die wollen auch mal im Kaukel sind gucken ob man da auch schnell so was entwickeln kann und wie der Markt darauf reagieren würde weil am Anfang ging es eigentlich nur um Testums testen.
00:11:47: Das heißt, deswegen hat man glaube ich eher so Junior-Leute wie mich.
00:11:51: Also fast Praktikantenlevel sozusagen hingeschickt und wirklich auszutesten.
00:11:55: ist da ein Markt?
00:11:56: Kann man da überhaupt was ausbauen?
00:11:58: Würde da jemand online bestellen?
00:11:59: Verstehen die Leute überhaupt den zusammen?
00:12:01: Können sie überhaupt online verkaufen?
00:12:04: Und dann wenn man sieht okay das ist dein Markt, dann fängt man langsam zu investieren an und Leute einzustellen
00:12:09: So ein bisschen wie bei Zappo oder dieses Urgeschichte von Design Thinking und von Lean Startup.
00:12:16: Da wird das ja immer zitiert, dass sie am Anfang quasi Schuhe gekauft haben gegenüber im Schuhgeschäft und da von Fotos gemacht und überhaupt erst mal so eine Hypothese testen.
00:12:27: Wird es überhaupt angenommen?
00:12:28: Also gar nicht jetzt wirklich im Sinne schon die gesamte komplette Infrastruktur hochziehen.
00:12:33: Und also du kamst da jetzt an.
00:12:35: Ich stell's mir gerade so vor, geschniegelt, Sport aus dem sozusagen güldenden Westen mit deinem, ich sag mal, Remover-Klappkoffer und dann Hallo Baku hier bin ich!
00:12:46: Genau so, genau sowas.
00:12:48: Ich war ... ich hab sogar damals meinen Chef getroffen.
00:12:51: der konnte nicht nach Azerbaijan einreisen weil er hatte kein Visum.
00:12:55: das heißt ich habe den Getroffen in Istanbul zum ersten Mal und der hat sich neben mich gesetzt oder ich hab mich neben ihm gesetzt während der da mit dem Computer irgendwie paralleler irgendwelche Sachen gemacht hat Und der hat mir dann einfach meine Targets erklärt.
00:13:06: was muss ich alles erreichen?
00:13:08: Bevor überhaupt irgendwie.
00:13:10: hey wie geht's was machst du?
00:13:11: Dann die Targets.
00:13:12: so viele Leute müssen eingestellt werden innerhalb von einer Woche innerhalb von zwei Wochen müssen wir so viele Supply und Läden finden, die online verkaufen.
00:13:19: Und innerhalb von vier Wochen müssen ja so viele Bestellungen schon live
00:13:23: haben.".
00:13:23: Ich habe den angeguckt, ich hab erstens nichts verstanden überhaupt was der damit meinte weil das waren so Key-Terms, die ich gar nicht kannte.
00:13:32: Das zweite dachte ich okay also irgendwer da ist ein Witz oder da ist eng jemand oder jemand wartet auf mich.
00:13:36: und ich hab gefragt wartet jemand da auf mich?
00:13:38: Dann gesagt ne ne ne das schaffst du schon!
00:13:41: Und dann ging's los.
00:13:43: Also ich mein, wie?
00:13:44: Ja ja.
00:13:45: Ich hab danach auch meinen Vater irgendwie angerufen und gesagt, ich glaub in zwei Wochen oder eine Woche oder vielleicht in zwei Tagen schon wieder zurück.
00:13:56: Das ist ja alles ein Scherz.
00:13:58: aber ne bin dann da hingeflogen und habe genau einen Office von einem alten Bekannten gefunden hat mich dahin gesetzt Und habe angefangen online Job Descriptions reinzustellen.
00:14:14: Also wirklich anzeigen, dass ich Leute suche.
00:14:16: für mein Team und damit hat das angefangen musste sich alles von vornherein selber schreiben muss dich auf russisch übersetzen Online packen noch die Seite und dann innerhalb von einem Tag habe ich sie dann alle in dieses Office eingeladen und hatte dann jeden Tag meine zehn, zwanzig Interviews.
00:14:31: Vorher hab' ich noch nie Interviews gemacht, noch nie jemand eingestellt.
00:14:34: Ich hatte keine Ahnung wie das funktioniert nach welchen Kriterien ich überhaupt jemand einstellen sollte.
00:14:39: aber das war das coolste an der ganzen Experience weil man wirklich alles Learning... Man wurde ins kalte Wasser geschmissen.
00:14:45: oder
00:14:45: muss man das lernen?
00:14:47: Also du hast so ein bisschen Kaufmannsladen gespielt.
00:14:50: Du weißt, das meine ich mit voller Wertschätzung aber das ist ja Wahnsinn oder?
00:14:54: Die erste Amtshandlung war die Leute einstellen.
00:14:57: Ich hätte jetzt da hätte ich auch schon ordentlich Respekt.
00:14:59: also wie gesagt Hut ab.
00:15:01: nur Wie bist du an die Supply herangekommen?
00:15:04: du hattest nicht das super Netzwerk oder wurdest du da wenigstens irgendwie mit Kontakten versorgt?
00:15:11: Nein, nein.
00:15:11: Wir sind wirklich dann mit den Leuten.
00:15:13: nicht hatte Glück.
00:15:14: also ich hatte wirklich glück.
00:15:15: die ersten Also die ersten zwei leute glaube ich die geheilt wurden die waren dann bis zum ende da.
00:15:21: der erste sogar den ich geheiert habe der ist dann irgendwann General Manager von Bollt in Deutschland geworden danach.
00:15:28: Also ich hatte sehr viel Glück.
00:15:29: einfach schon bei den Leuten, wenn man immer sagt das wichtigste ist natürlich die Leute und das Team.
00:15:34: Das stimmt schon, da stimmt schon.
00:15:35: Und irgendwie hatte ich da, hatte ich Glück dass das erste CV das auf mein Tisch lag.
00:15:39: Irgendwie das Foto hat ganz nett gelächelt.
00:15:41: Ich dachte okay der ist cool denn nehm' ich frische aus der Uni.
00:15:46: Die Supplyer haben wir sind wirklich in der Innenstadt laden für laden.
00:15:51: Sind wir abgeklappert?
00:15:52: Sind wir reingegangen und haben gesagt hey Kennt ihr das Internet?
00:15:55: Kennt Ihr eBay?
00:15:57: Habt ihr schon überlegt online zu verkaufen?
00:15:59: und dann haben wir das erklärt.
00:16:01: Am Anfang haben alle uns rausgeschickt sofort und gesagt, nee, das wollen wir nicht!
00:16:06: Und irgendwann sind wir besser geworden und haben verstehen was die hören wollen, was das Upside ist, was der Downside ist.
00:16:10: und irgendwann ging das los.
00:16:12: Und dann hat man langsam Laden für Laden.
00:16:14: Haben wir dann die ganzen Produkte online gestellt oder fotografiert, hatten die SKUs sozusagen online Und fing an mit dem Verkauf von deren Produkten.
00:16:24: Genau, das war so der erste Schritt.
00:16:27: Irgendwann haben wir dann gemerkt dass natürlich das sind die teuersten Produkte die verkauft werden.
00:16:31: also die Preise sind recht hoch in der Innenstadt wenn man jetzt Schuhe oder Technologie verkauft.
00:16:36: und da haben wir gefragt wo kaufen sie denn alle ihre Sachen?
00:16:39: Und dann haben wir schnell irgendwann oder nicht schnell es hat ein bisschen gedauert herausgefunden dass die ganzen Produkte werden gekauft oft.
00:16:49: Und Bazaar war so eine Stunde entfernt, Cedarac ist das, eine Stunde von Waco entfernt und da waren die ganzen Produkte, da waren sozusagen die ganz großen
00:16:57: Händler... Da war quasi das Analog eBay ja?
00:17:00: Da war wirklich das Analogue eBay also wirklich genau so und wir haben gemerkt okay dann müssen wir hin, das sind auch die günstigsten Preise, die besten Produkte sind dann da hin und das ist riesig, wie eine Stadt sozusagen.
00:17:14: Da haben wir angefangen die ganzen Händler abzuklappen und gesagt, hey, wollt ihr mal online verkaufen?
00:17:18: Wie sieht's aus?
00:17:19: Kennt ihr das Internet?
00:17:21: Ja klar!
00:17:22: Also ich meine ganz ehrlich...
00:17:25: Und die kannten alle nicht das Internet, sondern Computer und so.
00:17:29: Dann war ja, wollt ihr online verkaufen?
00:17:30: Wie gesagt, wieso online?
00:17:31: hier ist doch alles gut!
00:17:32: Das waren ja auch alles Leute, die wer weiß nicht.
00:17:34: Es gab einen, der hat dann in den Handel gegangen also er kannte sich nicht damit aus.
00:17:41: Aber dann haben wir irgendwann gemerkt, die sind dieses ganze Konzept von Internet.
00:17:46: Also Computer, dann Laptop... Das sind die einfach alles nicht durchgegangen, sondern die sind ja direkt aus Handy gegangen.
00:17:53: Damit haben sie sich sozusagen mit dem Internet...
00:17:56: Diese Evolutionsschritte haben die ausgelassen komplett?
00:17:59: Absolut!
00:18:00: Komplett ausgelassene.
00:18:01: und da haben wir gesehen, die machen Fotos ohne Fake-Nike-Shore oder so und von denen haben Sie immer Fotos gemacht.
00:18:05: und dann haben Sie Dings und ich habe gefragt was machst du denn
00:18:07: da?!
00:18:07: Und dann hat er mir gezeigt, der packt das auf Instagram Alles, seine neuesten Sachen.
00:18:11: Die Einkommen packt ja schon hat dann eine Seite und da sehen das die Leute kommen dann in den Laden und kaufen sie dann im Bazaar Und dann habe ich mich dann okay, die haben mal die verkaufen alle online nur diese sind irgendwie ganz anders schon unterwegs genau und Das hat uns dann geholfen und wir waren dann in dem bazaar sozusagen relativ aktiv.
00:18:29: Ja wie cool.
00:18:30: also jetzt könnte man eine ganze Stunde darüber reden weil Ganz ehrlich hier waren ja schon ganz viele Menschen zu Gas bei Good Work aufgebaut haben.
00:18:38: Ich denke jetzt zum Beispiel auch an myposter.de und der fing nämlich auch so an, dass er Bilder aus dem VW Golf rausverkauft hat also irgendwie diese Demutsnummer die du da am Anfang mitgemacht hast überhaupt erstmal den Menschen erklären was habe ich denn hier für ein Geschäftsmodell?
00:18:55: Und das braucht ja erst mal Spucken überhaupt zu beobachten, an der kommt doch keiner vorbei oder?
00:19:01: Also wenn du etwas Neues aufbauen willst musst doch einfach mal das vom Prinzip her verstehen und auch wirklich den Weg des Schmerzes gehen.
00:19:09: Oder wie heißt hier der Immobilienmakler auf Ola-Ola, auf Mallorca?
00:19:14: Pascal Tremous oder Tremos heißt da ... Ich glaube er heißt Pascal.
00:19:19: Na ja du weißt schon!
00:19:20: Der hat wirklich von Haus zu Haustür gegangen ist und mittlerweile die Millionen Dollar Willen da verkauft.
00:19:26: Das funktioniert's wahrscheinlich am Anfang nicht.
00:19:28: Auf jeden
00:19:28: Fall, auf jeden Fall.
00:19:30: Ich glaub ein bisschen naivität Ganz wichtig, dass man da ein bisschen irgendwie rangeht mit offenen Augen und sagt okay das wird schon.
00:19:41: Es wird schon irgendwie... Man muss es ausprobieren weil ich glaube damit mit dieser Eigenschaft sind wirklich sehr viele Leute sehr erreicht geworden wenn man auch ein bisschen naiv daran geht um Sachen versucht auszuprobieren und pusht und puscht und guckt wo man weitermachen kann.
00:19:55: Und das zweite ist natürlich dieses sich davon abbringen lässt.
00:19:59: Also wenn jemand Nein sagt oder wenn es alles nicht klappt, das sind ja auch die, glaube ich, erfolgreichsten Interpreneure, die dann immer weitermachen und immer weiter machen und sich nie... Und alle Menschen, die ich bei mir im Umkreis kennengelernt habe, die erfolgreich sind, das ist ein Nein, das macht nichts in ihrem Universum oder irgendwie, wenn etwas völlig schief geht, persönlich und professionell, es ist einfach nur so eine Stage, da geht's immer weiter, immer weiter.
00:20:26: So ein Dura-Zellhasel ist immer, immer weiter.
00:20:30: Immer weiter und dann kommt es auch irgendwann.
00:20:32: Dann wird man auch irgendwann erfolgreich.
00:20:33: Und ich glaube das eine super wichtige Eigenschaft.
00:20:36: Total!
00:20:38: Wir fällt noch ne Geschichte ein.
00:20:39: Lilly Radu war hier zu Gast.
00:20:41: Ist die Gründerin von Wie Collective?
00:20:43: Die irgendwie auch mit einer Art... Tasche, die hatte da auch so eine große Vision auf so ne Mode-Messe ist und da einfach mal Apple angehauen hat.
00:20:52: Weil sie wollte ne Kooperation mit denen machen und das gab ehrlicherweise außerdem Prototypen noch nicht viel.
00:20:57: Und die sagte nämlich auch diesen schönen Satz, es passt hier so gut I don't take no for an answer!
00:21:02: Das ist glaube ich so.
00:21:04: Es ist ja oft nur die Frage wie ernst meinen wir's?
00:21:07: Gut, und jetzt nochmal die Frage.
00:21:09: Also schönes Büro können wir uns das schon mal von der Backe schmieren oder?
00:21:13: Das hattest du ganz sicherlich in Baku nicht.
00:21:15: Oder beschreib mal wie es da aussah.
00:21:17: Nee, nee, Büro war nicht schön.
00:21:19: Genau!
00:21:21: Erstens ich musste das ein Team finden aber seitlich muss auch ein Office finden.
00:21:24: Und in meinem Kopf war okay... Das ist Early-Stage-Startup, wir müssen natürlich günstig sein und was günstiges finden.
00:21:30: Und ich bin dann herein und habe jemand gefunden, Marc klar, der mir wie etwas finden könnte.
00:21:33: Ich habe gesagt okay, wir haben ein günstigeres Office, super flexibel.
00:21:37: wo können wir was finden?
00:21:38: Der hat gesagt so Flexibilität das gibt es gar nicht.
00:21:40: also entweder man mietet sich wie früher für zehn Jahre oder fünf Jahre oder drei Jahre oder wir müssen ganz wohl anders gucken.
00:21:47: und danach haben wir uns eng waren glaube ich in diesen alten sowjetischen Wohnungen haben wir da an uns in der Innenstadt wirklich eine kleine Wohnung gemietet mit so alten Sofas und alten Tischen.
00:21:58: Man musste durch einen Hof durchgehen, wo ... Barbuschgas Gemüse und Tomaten verkauft haben, da musste man einmal durch.
00:22:06: Und dann kam man irgendwann mit dieses kleine Mini-Wohnung mit Teppich an der Wand und da war unser Office.
00:22:12: Ich war richtig stolz weil das hat damals so weiß ich nicht, fünfhundert Euro im Monat gekostet oder so?
00:22:18: Und ich dachte, ah, ich habe richtig gespart für die Firma, für Rocket Inter.
00:22:22: Also eigentlich bin ich am Sorot war zu dieser Zeit!
00:22:26: Genau, das war sozusagen das erste Office und da bin ich noch nicht mal in Kontakt gekommen mit diesem ganzen Flexible Work.
00:22:32: Aber die Realität war, wenn man Flexibilität brauchte gab es dann auch gar keine Solution.
00:22:37: Wir mussten eine Wohnung finden einfach um ja überhaupt irgendwie flexibel arbeiten zu können.
00:22:43: Du musst das Muster brechen.
00:22:45: Und im Prinzip eigentlich hast du da ja schon so ein Nied erkannt, den jetzt gerade jungen gegründete Unternehmen oder Geschäftsmodelle brauchen.
00:22:53: Du weißt einfach gar nicht wohin die Reise geht.
00:22:56: Ja und dann waren wir in dieser Wohnung.
00:23:00: Ich kann mich ja ändern.
00:23:01: irgendwann hatten wir auch Investoren Wir hatten einen Bistorn von der World Bank.
00:23:05: Und die mussten dann irgendwann vorbeikommen und uns besuchen, mein Chef hat wieder gesagt du ich schaffst nicht.
00:23:11: Mach tu das mal!
00:23:12: Ich komm irgendwie mit dem Wiesel rüber und jetzt muss ich mit den Bistoren sprechen.
00:23:16: Ich weiß gar nicht was ich hier mache.
00:23:18: Ich weiss gar nicht wie alles funktioniert.
00:23:20: Dann hab' ich meinen Chef gesagt soll ich die ins Office reinbringen?
00:23:23: Und er so ja klar.
00:23:24: Und ich so aber bist du sicher in unser office?
00:23:26: Und sowas.
00:23:26: Ja ja ich dachte okay alles klar.
00:23:28: Oder geh ich da auf die Straße... Und dann stehen die da an der Bushaltestelle.
00:23:33: Sie kamen aus Washington,
00:23:35: D.C.,
00:23:35: angeflogen mit Anzug und so einem Koffer in der Hand und standen da und ich dachte okay.
00:23:42: Dann habe ich gesagt bitte ist heute kein Markt, dass die über Buschgaster Gemüse verkaufen.
00:23:48: Genau, bitte nicht.
00:23:51: Natürlich waren die alle da und ich bin dann mit ihnen durchgelaufen.
00:23:56: Ich bin in dieses Office rein.
00:23:58: Es sah aus, wir hatten acht Leute oder so, die vom Computer saßen.
00:24:01: Das war alles eher düster.
00:24:04: Und dann saßen wir auf dieses Sofa im Wohnzimmer.
00:24:07: Ich saß gegenüber von denen.
00:24:09: Die haben mich nur angeguckt wie ein Verrückter und haben gesagt, wollen wir vielleicht ins Hotel gehen?
00:24:16: Ich dachte, ja das ist keine so schlechte Idee.
00:24:19: Im Endeffekt ging es gut.
00:24:20: die haben investiert also so schlimm war's nicht aber wart glaube ich trotzdem eine verrückte Erfahrung wenn man jetzt zurückdenkt.
00:24:27: Absolut haben die noch mal irgendwas gesagt so nach dem Motto Ja das hat uns eigentlich sogar eher beeindruckt?
00:24:33: Ja die haben halt gemerkt wie... Die haben schon auch gemerkt den Fakt, dass jemand dahin kommt.
00:24:38: Überhaupt das alles macht in dem Land und das aufbaut und wie kreativ man sozusagen Solutions findet um irgendwie trotzdem eine Lösung zu haben jetzt ein Office zu haben wenn man nicht einfach nur Zugang zu der ganzen Infrastruktur hat.
00:24:51: ich glaube dass das Modell hat ihn generell ganz gut gefallen Und die waren natürlich sehr daran interessiert dass jemand nach in diese Länder kommt Asabajan Georgien Uzbekistan.
00:25:03: Wir spulen ein bisschen voran, also an dieser Geschichte sieht man ja schon so viel wie du gestartet bist.
00:25:09: Also auch mit diese ... Wie du sagst naivität.
00:25:13: ich würde aber auch sagen mit dieser Passion oder mit dieser Leidenschaft Dinge wirklich voranzubringen und sich da ein Stück weit gegen Kritik was heißt zu wappnen das stimmt nicht.
00:25:22: ihr habt hier schon versucht euer Geschäftsmodell überhaupt mal zu verstehen.
00:25:26: Was war deine letzte Station jetzt von Mindspace?
00:25:30: Delivery Hero?
00:25:31: Die sind ja auch gerade in den, in den Nachrichten SWS Big.
00:25:36: Absolut!
00:25:37: Genau.
00:25:37: Und wieder so ein Momentum oder?
00:25:39: Also vielleicht erklärst du das kennt wahrscheinlich jeder aber trotzdem noch mal mit eins zwei Sättchen damit man das ganz gut einsetzen kann.
00:25:45: Ähm genau es war auch eine Interesse.
00:25:47: ich bin auch zufällig reingekommen.
00:25:48: Ich war irgendwann im Food-Tag und zwar habe ich von einem kanadischen Startup gearbeitet und hab für die den holländischen später auch den deutschen Markt gemacht.
00:25:57: und da das Businessmodell Office, Offices also Firmen und auch Co-Working Provider mit Restaurants zu verbinden.
00:26:07: Dass die Leute rausgehen können und sich Essen abholen können.
00:26:12: Hat super funktioniert war ein richtig cooles Produkt und so sind wir gerade nach Holland gezogen.
00:26:16: dann kam die Pandemie aus dem Nichts und dann haben die Restaurants zugemacht irgendwann und dann hat auch niemand mehr aus dem office gearbeitet.
00:26:23: das ganze Business Modell war irgendwann.
00:26:25: Er hat leider nicht mehr funktioniert.
00:26:27: Kollabiert, ja.
00:26:28: Und dann bin ich nach Deutschland und habe versucht das noch zu retten.
00:26:31: aber Delivery Hero war dann einer unserer Kunden und bin da irgendwie dadurch reingerutscht und gefragt ob ich Lust hab weil natürlich für die Food Delivery Firmen war es eine sehr gute Zeit.
00:26:41: plötzlich haben alle Essen bestellt und hier sind dann sehr groß geworden und expandiert.
00:26:47: bei Delivery Heroes habe ich ein neues Vertical aufgebaut und zwar haben wir Restaurants connected mit den Lieferanten Das heißt, wir haben eine Older-Management App und Tool gebaut für die Restaurants.
00:26:59: Damit sie einfacher ihre Bestellung machen
00:27:02: können.
00:27:03: Okay gut.
00:27:04: also ist es so ein Prinzip wenn da jetzt mal so ein kleines Muster ableiten würden dass du vor allen Dingen immer neue Geschäftsmodelle gerne das sich das reiz diese Knobelaufgabe also vielleicht auch Aufgaben die erstmal schwer lösbar erscheinen?
00:27:19: Das ist was wo ich hell wach werde und auch echt Bock habe das auszuprobieren.
00:27:24: oder
00:27:24: Genau, da bin ich glaube durch Rocket Internet so reingerutscht und zwar ein bisschen im Dunkeln.
00:27:31: Tappen und Sachen ausprobieren.
00:27:33: Und versuchen, neue Sachen aufzubauen zu experimentieren oder Sachen die es vielleicht schon gibt in einem anderen Kontext aufzubauern und zu testen und auszuprobieren und dann gucken ob das funktioniert oder woanders.
00:27:46: Das hat mir ganz gut Spaß gemacht weil wir brauchen natürlich ein bisschen Mut.
00:27:49: man muss immer irgendwie eine Vision im Kopf haben.
00:27:51: Man muss sehr experimentierfreundlich sein und auch nicht so down sein wenn man's nicht klappt dass man die ganze Zeit immer wieder was neues macht was Neues macht was neues macht und wenn man etwas gefunden hat was funktioniert Dann macht man das und genau, das war dann auch bei Delivery Hero der Fall.
00:28:06: Ich habe am Anfang sogar was Generelles gemacht und bin dann, dann wurde ich gefragt hätte ich Lust denn ein neues Vertical aufzubauen?
00:28:13: weil das war gerade sozusagen die Zeit von Expansion und vielen Ideen und das Kapital war auch da und dann bin ich da so reingeraten.
00:28:21: Jetzt bin ich ja mal total gespannt, wie Mein Space dich dann begeistern konnte.
00:28:26: Weil in meiner Wahrnehmung von außen ist jetzt die Geschichte von Co-Working nicht zu Ende erzählt das nicht aber es ist ja ein bestehendes und etabliertes Geschäftsmodell.
00:28:35: also was war jetzt nochmal so?
00:28:37: der Punkt dass du sagtest okay das ist eine coole Aufgabe da möchte ich unbedingt rein.
00:28:42: Ja Ich habe die Founder getroffen Dan und Jota Und die haben mir so ein bisschen erzählt was sie denken, wo die Reise hingeht mit den Co-Wirking und FlexOffice Providern.
00:28:57: Wie sich gerade die ganze Welt irgendwie verändert wegen natürlich diesem Homeoffice nicht Homeoffices Hybrid Office.
00:29:04: Und wenn man auch irgendwie gezeigt wie keiner noch so richtig eine Antwort hat dazu Wo die Reiser hingeht.
00:29:10: also keine Firma kann wirklich sagen wie Sie in fünf Jahren drei Jahre zwei Jahre Arbeit arbeiten wird Und das war nicht spannend, weil es wieder so ein bisschen was kreiert.
00:29:20: Was ich vorher hatte eine black box.
00:29:22: keiner weiß wo die reise hingehen wird.
00:29:24: jeder weiß dass leute arbeiten werden auf engter art und weise in irgendeinem ort.
00:29:29: aber Wer da jetzt der beste provider sein wird oder in welcher form die arbeiten werden das konnte niemand beantworten und das fand Ich recht interessant weil natürlich ich bin fest davon überzeugt Es ist ein sehr wachsender markt und sehr interessanter marks besonders was was flex an geht.
00:29:45: aber Ich hatte auch das Gefühl, dass noch niemand so richtig das alles beantwortet hat in welcher Form wo die Reise hingeht.
00:29:51: Was was die ganzen Flex-Provider anbieten werden.
00:29:54: in der Zukunft und das finde ich recht interessant weil ich schon glaube in den nächsten fünf Jahren wird sich da sehr viel verändern und es wird auch eine sehr interessant wäre.
00:30:03: Das sind ja auf jeden Fall auch viel größere Fragen, die da gewälzt werden als nutzen wir jetzt Teams und machen wir Hybrid oder zwei Tage so.
00:30:11: Also ich beobachte an mir eine Gewisse wie soll ich sagen Fatigue wenn ich so Sätze lese?
00:30:16: Wie das Büro der Zukunft ist?
00:30:17: Pünktchen, pünktion, püntchen.
00:30:18: wo ich mal denke aha sagt wer?
00:30:21: Woher wollen wir das wissen?
00:30:22: Ich glaube mich hätte man auch damit gekriegt wenn jemand sagt Wir wissen es alle nicht aber was für Fragen stellen wir uns heute?
00:30:28: Das ist ja spannend!
00:30:29: Nimm uns doch mal ein bisschen mit, welche Fragen hat sich so jemand wie Jotan gestellt?
00:30:33: Vielleicht auch nochmal, magst du ihn noch einmal mit vollem Namen nennen und dass wir das hier noch mal gucken.
00:30:39: Weil ich glaube gerade er oder die beiden Gründer stehen ja auch wirklich für tiefe Betrachtungen und Gedanken dazu.
00:30:44: dem Thema
00:30:45: Ja auf jeden Fall.
00:30:46: also die sind ja schon Jotam Allroy und dann Sakai Die sind ja seit elf Jahren fast zwölf Jahren in dem Business haben damals ihre erste Location in Tel Aviv aufgemacht Und sind relativ schnell danach durch zufällige Kontakte und auch Investoren nach Berlin gekommen.
00:31:06: Wir haben dann wirklich in der Zeit vor elf Jahren, in Berliner Friedrichstraße die erste Location sozusagen aufgemacht, lange überlegt ob sie das machen sollen oder nicht.
00:31:16: Keiner wusste was wirklich ist ein großes Risikobusiness.
00:31:20: am Ende des Tages weil man natürlich einen Lease für sehr lange Zeit also für zehn Jahre unterschreibt haben lange verhandelt, lang überlegt ob sie es wirklich machen sollten und ich glaube innerhalb von drei Monaten war die Location voll.
00:31:32: Nachdem man sich dann gelaunched hatte.
00:31:34: Sehr schnell hat man gemerkt, Lukita ist ein Product Market Fit.
00:31:37: Dann ging's auch schon parallel nach Hamburg... Und dann wurden die nächsten Locations in Hamburg, weiteren Berlin und Münchern aufgemacht.
00:31:47: Das war natürlich eine sehr interessante Zeit weltweit weil das habe ich auch als ich dann kurz nach Aserbaycan, das war die Zeit von den Hyperscaling.
00:31:59: Also wirklich Grove at all cost!
00:32:01: Das heißt diese ganze Tech-Firm, das waren die Philosophie wahr?
00:32:06: Schnelligkeit, schnell skalieren, schnell weltweit in alle Märkte reingehen und ein Office finden... Mag
00:32:11: Zutritt auch schaffen,
00:32:13: ja?
00:32:13: Genau, mag Zutritte...
00:32:14: Kostet was ist Wolle?
00:32:15: Kostett was is Wolles.
00:32:16: Schnelligkeit war das A&O.
00:32:18: als ich für das kanadische Startup gearbeitet habe, da kann ich mich auch erinnern Wir hatten so eine Global-WeWork-Pass.
00:32:24: Ich bin in jede Stadt reingegangen und habe gesagt, wir hätten gerne das Office.
00:32:28: Da hat keiner gefragt, was kostet das?
00:32:30: Wie lange wird es dauern?
00:32:31: Man hat nicht lange verhandelt wie heutzutage, sondern man hat das Office einfach genommen.
00:32:36: Am Ende des Tages habe ich gesagt, habt ihr schon ein Office?
00:32:38: Habt ihr die Leute eingestellt?
00:32:39: Wie schnell habt ihr das geschafft?
00:32:40: Das waren die meisten... Die
00:32:43: KPIs sozusagen!
00:32:44: Ja
00:32:45: ja absolut.
00:32:47: Das
00:32:47: war ungefähr welche Zeit, dass wir das hier noch mal rauben?
00:32:50: Das war, was war das denn?
00:32:52: Zwei Tausend Fünfzehn.
00:32:54: Ja ich hätte auch dazwischen dreizehntin und achtzehn war die Partie richtig so am Brennen.
00:33:00: Genau genau!
00:33:01: Und dann kam natürlich mit WeWork und den Flex Co-Working Providern, die waren ja perfekt, sie sind auf den Schultern von diesem... Von diesem Tech Grove sozusagen auch dann groß geworden, weil das war das perfekte Produkt.
00:33:13: Man wollte in einen Markt rein und da wollte man so schnell wie möglich, wie ich damals in Asaba Jan ein Office finden, ein Team hiren und anfangen zu arbeiten damit diese ganzen Sachen die nebenbei sind wie ein Office finde sollten nicht zu viel Zeit kosten.
00:33:26: Und dass hat Reworker möglich und alle Co-Working Provider auf wie Mindspacer möglich.
00:33:30: deswegen lief es unglaublich gut, weil parallel ging's der Wirtschaft auch recht gut.
00:33:35: Das heißt man hatte nur sehr kleine Vacancy Rates.
00:33:38: Es gab generell nicht so viel Platz und wenn es irgendwo Platz gab dann waren groß größere Firmen drin.
00:33:43: Und wenn jetzt eine kleine Firma kommt die inzwischen nur zwei oder vier oder sechs Leute hat, dann war es sehr schwierig für den Office zu finden – zu flexiblen Konditionen.
00:33:52: Also wir leben ja heute in einer komplett anderen Zeit, oder?
00:33:55: Das ist ja wirklich wie einmal auf den Kopf getreten.
00:33:58: Oder vielleicht fangen wir mal erstmal damit an... Ihr habt seit glaube ich über forty-fünf Standorte habt ihr, oder hab' ich richtig recherchiert?
00:34:05: Genau!
00:34:06: Also weltweit allein sieben in Berlin.
00:34:10: Wer sitzt bei euch, also wer mietet euch?
00:34:12: Wir sind eure Kunden.
00:34:13: Sind das vor allen Dingen einzelne Co-Worker?
00:34:15: Sind es vor allem den Corporates?
00:34:16: Sind das kleinere Teams oder ist es eine bunte Mischung?
00:34:22: Also wir unterscheiden glaube ich unter drei Hauptsigmente.
00:34:25: Das erste Segment sind natürlich Small SMB's, Small und Medium Size Businesses von zwei bis fünfzehn oder zwanzig Personen in einem Office für dies natürlich Flexibilität recht wichtig und auch wichtig, dass die mit uns wachsen können.
00:34:39: Dass sie mit uns kleiner werden können, dass sie in andere Städte gehen können.
00:34:43: Das genau das ist glaube ich das Allerwichtigste!
00:34:46: Und dann das zweite Segment sind Corporates.
00:34:51: Traditional Enterprises aus Deutschland, aber auch größtenteils natürlich aus Amerika die expandieren.
00:34:57: Die ein flexibel Partner haben wollen weil heutzutage besonders nach der Pandemie haben viele Corporates in Asien und Amerika haben in ihrem Portfolio müssen die eine gewisse Bandbreite an Flexibilität haben.
00:35:09: das ist wenn mal was passiert weltweit dass sie schnell aus dem Vertrag raus können Und nicht dann irgendwo für zehn Jahre oder fünf Jahre drin sind.
00:35:17: Deswegen ist das jetzt auch ein großer Prozentteil von unserem Kundenstamm geworden, die haben natürlich andere Anforderungen.
00:35:23: Die wollen vielleicht Privatisierung und einen kompletten Flow für sich haben.
00:35:27: Genau!
00:35:28: Das dritte Segment sind einzelne Memberships dedicated desks.
00:35:33: Das sind sozusagen Freelancer, Coworker selbstständige, die auch Flexibilität brauchen und offen im Office arbeiten können.
00:35:43: Was würdest du sagen, ist der Unterschied?
00:35:45: Warum Menschen zu euch kommen und eben nicht zu rework gehen mit allen Problemen oder wohin auch immer.
00:35:52: Es gibt ja auch noch Design-Offices.
00:35:54: also das heißt ihr seid hier nicht die einzigen Anbieter es gibt ja kleinere Anbiete.
00:35:58: was würde ich so sagen ist so typisch Mindspace?
00:36:00: Ja ähm Ich glaube dass allerwichtigste und das was Dan und Jota haben sich sozusagen das ganze Business-Modell darauf aufgebaut Ort von einer Location, wo man ist, ist unglaublich wichtig.
00:36:13: Das ist so ein bisschen die Seele von wo man drin ist.
00:36:17: Man kann es nicht ins Worte fassen was das ist aber man kommt irgendwo rein und man fühlt sich wohl.
00:36:23: Es ist okay ob man das jetzt in der Wohnung hat?
00:36:25: Ist das gleiche bei der Arbeit Und Vibe sind natürlich verschiedene Elemente.
00:36:29: Das Design wie es aussieht.
00:36:32: Die Community, die Atmosphäre, vielleicht die Musik die im Hintergrund läuft Das ist etwas, was eine sehr wichtige große Rolle beim Mainz bespielt.
00:36:41: Dass wirklich jede Location eine Identität hat und ne Seele hat.
00:36:46: Das zweite ist natürlich der Community Faktor.
00:36:49: Die Leute sollen den Kontakt haben, die sollen sich spüren als wären sie Teil einer Community, die lokal ist.
00:36:56: Was ich immer merke, zum Beispiel im Moment sind sich bei uns in Kurfürstendamm in der Location und die Leute kennen sich.
00:37:02: Es ist wirklich so eine eingeschweißte Community oder eine Mischung aus den Leuten, die bei Mindspace sind aber auch von denen, die hier im Office sind Und sie haben eine sehr spezifische Identität und haben diese Community gebildert und Leute, die neu reinkommen werden Teil dieser Community.
00:37:17: Das finde ich auch sehr spannend und ist eine wichtige Rolle.
00:37:20: Und das Wichtigste ist, die Community ist überall anders.
00:37:22: Also jede Location hat eine andere Seele weil sie vielleicht auch in einem anderen geografischen Ort ist.
00:37:28: aber die Community wird dementsprechend auch ein bisschen anders und individuell angepasst.
00:37:35: Und das Dritte ist lokal.
00:37:37: Mind Space versucht immer sehr lokal zu bleiben, also dass heißt sich wirklich anzupassen an dem wo sie gerade sind und nicht einfach nur ein Copycat zu sein von jeder einzelnen Location, dass es gleich aussieht.
00:37:51: Es mag den einen oder anderen geben der da vielleicht ich sag jetzt im Wort das klingt ja abqualifizierend bisschen stumpfer ist, ich meine das aber überhaupt.
00:37:59: Mir fällt jetzt gerade kein besseres, sagen wir mal ein bisschen flexibler ist was diesen Vibe betrifft.
00:38:05: und dann gibt es Menschen die sind da sehr feinstofflich.
00:38:08: Ich würde mich jetzt mal ganz unverschämterweise eher zu den Feinstofflichen zählen weil wenn ich in Hotel komme beispielsweise, ich nehme jetzt mal die Analogie und schon so das Gefühl habe dass es deinem Headquarter so eine Abteilung Interior Design gibt und die dekliniert das einfach mal für alle Niederlassungen durch dann weiß ich schon, okay.
00:38:29: Ich kann hier vielleicht ein Okay-Isch über Nachtung haben aber das wird definitiv nicht so sein wo ich eben genau das erlebe was du sagst nämlich dieses Seele Wie macht ihr das?
00:38:39: Also ich meine jetzt mal ganz ehrlich wie übersetzt du das?
00:38:42: es ist ja schnell gesagt nur überhaupt nicht einfach das in der Realität zu gießen.
00:38:47: also wie kriegen die Dinge bei euch die räumende Seele?
00:38:51: Absolut absolut!
00:38:53: Also ich glaube dass erste sind Menschen Also Hospitality.
00:38:58: Und deswegen genieße ich so ein bisschen in diesem Bereich zu arbeiten, weil früher war ich im Tech und wir haben mit Produkten gearbeitet und dann haben wir mal gesagt ja Menschen sind Teil dieses Produktes die Menschen machen das Produkt aber im Endeffekt war es eine App auf dem Telefon und da sind keine Menschen hier.
00:39:13: wenn man in den Raum einen Mindspace reingeht ist das erste mit dem man zu tun hat sind die Hospitalities, die Community Leute oder die Salesperson von Mindspace und wir sind ja Teil vom Produkt.
00:39:24: Sie sind ja das Produkt, weil unsere Member jeden Tag mit denen zu tun haben und mit denen sprechen.
00:39:29: Und da dieses menschliche Beziehung ist ja schon Teil dieser Seele, weil sie durch Menschen gemacht wird, was eine riesige Rolle spielt.
00:39:37: Das zweite sind natürlich solche Sachen, also Hospitality & Service ist glaube ich das erste.
00:39:42: Das Zweite ist natürlich Design!
00:39:44: Design und wie Sachen aussieht.
00:39:46: Und da ist es, glaube ich jahrelange Erfahrung und auch vom Mindspace und von den Foundern die Liebe zu Detail und Liebe zu Design.
00:39:55: jede kleinste Sache oder Bild oder kleine Artifakt.
00:39:59: ja das steht nicht zufällig dar sondern ist geplant.
00:40:02: wir haben ein Designer Team, das daran arbeitet weltweit.
00:40:06: Aber das Witzige ist wieder es sind nicht die gleichen Produkte über weltweit kaufen und überall gleich hinstellen sondern wir haben wirklich jemand der aus Tel Aviv nach Berlin kommt und in den ganzen Flow Märkte Geht hier die größten, die grössten in ganz Deutschland.
00:40:21: Viele gibt es ja hier in Berlin und die nimmt halt ein Budget und geht dahin und fängt an Sachen da quer bezukaufen und aufzustellen kommt mit riesigen Boxen an und fangt dann auch an die Locations zu beschmücken.
00:40:34: das heißt auch dass ist nicht irgendwie industrialisiert oder das ist alles systematisch gemacht sondern eine Person die ganz viel Liebe zur Design und so zu Kunst hat und diese Sachen kauft sich überlegt Konzept macht unsere Location ausstattet, genau.
00:40:51: Inwieweit haben die eure Kunden und Kundinnen, die zum Teil ja nicht nur ein paar Wochen oder mal once in a while da reinkommen und ihren Arbeitsplatz da aussuchen?
00:41:00: Haben die auch irgendeine Einwirkung?
00:41:02: Können sie ihre Meinung dazu sagen?
00:41:03: oder können die das sich irgendwie in irgendeiner Form einbringen?
00:41:06: Frage wollen die das überhaupt?
00:41:09: kommen noch so gedanklich nochmal aus dieser Welt, wo jeder seinen Arbeitsplatz hat und da steht der selbstgebastelte Kalender.
00:41:16: Und da ist die Tee-Kollektion und die Handcreme-Sammlung!
00:41:20: Du weißt wie es aussieht?
00:41:21: Die sind nicht immer unbedingt ästhetisch anspruchsvoll aber als sehr persönlich und individuell.
00:41:26: Das ist ja jetzt in einem Co-Working in der Form gar nicht möglich.
00:41:29: Also können sie sich irgendwo da einbringen und wollen Sie das überhaupt?
00:41:33: Absolut absolut.
00:41:35: also wir haben In Deutschland.
00:41:40: Jede Location hat eine andere Art von Community, also eine andere art von Leuten.
00:41:47: und das ist das Interessante daran man weiß am Anfang nicht in welche Richtung die Reise hingehen wird weil es kommt immer darauf an welcher Gegend ist das was für ne Art von Firmen?
00:41:54: sind das größere Corporates oder kleine Start-ups?
00:41:56: sind hier aus dem FinTech oder sind diese mehr als im AI?
00:41:59: Das macht im Endeffekt alles die Community.
00:42:02: und dann sobald es zu einer Community wird dann spielen die natürlich eine große Rolle, weil man sieht sich.
00:42:07: Man spricht miteinander und hat viele Happy House- und Community Events.
00:42:11: Man hat generell viele Events, die passieren in der Location.
00:42:14: Das heißt, man lernt sich kennen und man lernte auch.
00:42:18: das Wichtigste, was die Entwicklung von einem Standort angeht ist.
00:42:21: Was funktioniert?
00:42:22: Was funktioniert nicht so gut?
00:42:23: Was gefällt euch?
00:42:24: Was fällt euch nicht so good?
00:42:25: Was würdet ihr gerne haben?
00:42:27: Was würde dir gerne nichts sehen?
00:42:28: Und diese Entwicklung passiert auch die ganze Zeit durch ständigen Kontakt mit den Members und den Kunden Aber es ist überall anders.
00:42:36: Es gibt Locations, die sind sehr privat... Da ist Privatsphäre sehr wichtig, da ist so Isolierung sehr wichtig.
00:42:42: Dass es ruhig ist, ist unglaublich wichtig und das sind eher größere professionellere oder ältere Firmen.
00:42:49: Und dann gibt's Locationen, da alles mehr Community-lastig ist.
00:42:53: Die Leute unterhalten sich gerne in der Küche, sind gerne in Breakout Rooms und da hat man auch eine ganz andere Vibe als man den hat.
00:43:00: Deswegen klar also im Endeffekt... Das ist das Schöne!
00:43:03: Es ist ein Haus und die Seele vom Haus wird gemacht von den Leuten, die da drin wohnen.
00:43:08: Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:43:10: Deswegen reite ich da drauf rum!
00:43:11: Du hast die drei quasi Kundengruppen jetzt schon mal aufgenommen oder beschrieben und wie würden sich Feiner dann nochmal so die Bedürfnisse unterscheiden?
00:43:21: Also was sucht der vielleicht prototypische Einzelkämpfer, sagen wir es mal an der Stelle.
00:43:27: Also der Mensch, der allein für sich, für seine Einzelunternehmung in Desk sich bucht... Was sucht er?
00:43:34: Was für Bedürfnisse hat der Prototyp?
00:43:36: stellvertretend also das ist natürlich gibt's immer Ausnahmen aber ihr habt da ja sicherlich reichlich an Erfahrung schon gesammelt.
00:43:44: Ja ja der Freelancer also das erste ist natürlich Location.
00:43:48: Man will da arbeiten wo man auch gerne hin fährt wenn man jetzt wohnt relativ zentral sein in einer Gegend, wo man weiß ich nicht entweder Kontakte treffen kann oder Freunde treffen kann.
00:43:59: Oder Business Partner treffen können oder Essen gehen kann.
00:44:04: das ist glaube ich das Wichtigste.
00:44:05: dass zweit ist die Flexibilität also ein Ort wo jetzt sich Freelancer nicht alles organisieren muss und alles da getränke Kaffee, ein Meeting Room der man sich buchen muss.
00:44:14: Ein Event das man sich vielleicht buchen müssen wenn man Kunden einlädt dass man die mit denen sozusagen alles machen kann.
00:44:18: Das ist alles all inclusive fürs.
00:44:20: ich glaube das ist das attraktivste Paket.
00:44:22: und das dritte was natürlich für dir auch wichtig ist Community gibt es die Möglichkeit von anderen Leuten zu lernen andere Leute kennenzulernen vielleicht auch potenzielle Kunden kennenzulehren oder Leute mit dem man zusammenarbeiten kann?
00:44:35: Das ist auch eine wichtige Rolle glaube ich für dieses Segment.
00:44:38: Inwieweit ist dieses Versprechen manchmal auch ein wenig vollmundig?
00:44:42: Also, weil ich kenne ja diese Geschichten auch von... Das kann man nachvollziehen.
00:44:47: Da hat jemand jetzt gerade gegründet und sagt, super!
00:44:49: Dann gehe ich da in dieses Co-Working.
00:44:52: Und das Corporate habe ich ja quasi schon so ungefähr die ersten drei Lieds schon frei Haus geliefert oder kann mich ganz toll austauschen mit den Menschen.
00:45:01: findet das wirklich statt?
00:45:03: Oder würdest du sagen naja ganz ehrlich es ist auch viel.
00:45:07: haben wir unsere drei Corporate Kunden, die sind miteinander im Austausch und wir haben hier unsere Coworker.
00:45:13: Die sind wiederum mit sich im Austauscht aber so über diese Zielgruppen hinweg passiert jetzt wenn wir ehrlich sind nicht so viel.
00:45:21: Es kommt darauf an dass ich glaube Das Ziel Gleichgesinnte zu treffen, das stimmt auf jeden Fall so.
00:45:28: Also ich glaube die Möglichkeit ist da und das sehen wir auch die ganze Zeit dass sich da das Kontakte da geknüpft werden noch Freundschaften geknübt werden von Leuten die durch das gleiche Problem vielleicht in einer anderen Branche gehen und sich dann zusammenfinden Sachen miteinander austauschen.
00:45:42: Das habe ich auch an meinem Freundeskreis habe ich das gemerkt was viele Leute kennengelernt haben bei sie einem in einem Co-Working Space zusammengearbeitet haben.
00:45:49: Einfach und sich dann irgendwann entschieden haben, lass uns doch mal ein Office zusammennehmen usw.
00:45:54: Das gibt es auf jeden Fall.
00:45:55: was die Möglichkeit angeht irgendwie Leads zu finden und Sachen besser zu verkaufen Es kommt immer drauf an ich glaube das ist nicht so.
00:46:05: Die Frage kann das FlexOffice das bieten?
00:46:09: Obwohl wir können, weil wir können natürlich verschiedene Sachen machen.
00:46:11: Wir haben Screens wo man seine Produkte vorstellen kann, wir haben regelmäßige Events wo man sein Produkte ... wir haben Panels wo verschiedene Founder ihre Sachen vorstellen.
00:46:21: das heißt schon dass man so ein bisschen die das Ökosystem schafft das Leute die Möglichkeit haben Sachen zu teilen aber alles andere was du verkaufen und ließ angeht.
00:46:29: es kommt immer auf die Firmen oder die Founder drauf an wie sie das machen und wie die das strukturieren.
00:46:35: Mir ging es auch jetzt vor allen Dingen, also das wäre ja sicherlich so eine insgeheime Hoffnung von Gründern auch berechtigterweise.
00:46:41: Mir ging's eigentlich eher darum in wie weit man dann doch wieder so ganz feine nur so semipermeable Membranen um sich rum hat dass man sich dann doch weder eher mit den Menschen austauscht die vielleicht in der ähnlichen Situation sind, dass dann die Körper ein bisschen ihren Dasein dort gestalten und daneben die Coworker, dass da nicht so wahnsinnig viel Austausch ist.
00:47:03: Ja, das sind natürlich andere, andere Segment.
00:47:06: Aber es kommt immer darauf an.
00:47:08: Natürlich gibt's jetzt ein riesiges Corporate aus Amerika.
00:47:11: Das kommt und sagt ja wir wollen die Flexibilität aber wir wollen auch Privatisierung.
00:47:15: Wir wollen unseren eigenen Space, wir wollen unsere eigene Möbel, wir werden alles selber gestaltet haben.
00:47:20: Wir wollten am besten unsere eigene Küche haben, dass wir da nicht rausgehen können.
00:47:23: Klar, das gibt's auch!
00:47:26: Dann gibt's Firmen, die auch größer sind, auch corporates sind... ...aber die kennen das und sie wollen sozusagen weil Im Endeffekt kommt es immer nicht darauf an, was die Firma will.
00:47:36: Sondern es kommt drauf an, dass die Mitarbeiter wollen oder was sie suchen weil wir haben zum Beispiel heutzutage viele Firmen, die berechnen und haben Quoten und wie viele von ihren Mitarbeitern überhaupt ins Office kommen.
00:47:48: Und da machen Sie das Budget fürs nächste Jahr.
00:47:51: Das heißt ist in unserem Interesse auch im Interesse vom Local GM sozusagen die Leute zu motivieren damit man größeres Office dann mieten kann und mehr Budget dafür hat.
00:48:01: Und da kommt es auf an, was die Mitarbeiter sagen.
00:48:04: Es gibt Mitarbeiter, die wollen leise ... Weiß nicht, zum Beispiel ein Ingenieur?
00:48:09: Der möchte vielleicht leise, der möchte privat arbeiten und will nicht so laut ist oder mit vielen Leuten zu tun haben.
00:48:15: Dann gibt's Leute, die das wollen.
00:48:17: Die wollen dahin kommen, damit sie sich mit anderen Leuten austauschen können.
00:48:20: Vielleicht auf eine Happy Hour gehen, vielleicht gibt's einen Abends-Event mit Pizza und Drinks.
00:48:24: Das ist viel interessant!
00:48:25: Aber das kommt immer drauf an auf den Leuten, die in einer Firma arbeiten Und da versuchen wir es natürlich immer anzupassen und zu gucken, was den passt.
00:48:35: Gehen wir mal in diese Gruppereien die Corporate oder vielleicht auch aus Unternehmen, die quasi Flächen bei euch anmieten?
00:48:42: Was beobachtest du gerade um diese Leidige Back to Office Diskussion?
00:48:48: findet die wirklich so hart statt, wie es in den Medien dargestellt wird?
00:48:52: Oder ist es eigentlich ein verzweifelter Ruf der Unternehmen, denen Sie ja im Zweifelsfall gar nicht einlösen können.
00:48:57: Weil viele Unternehmen haben ja auch schon Flächen abgemietet.
00:49:00: also das heißt würden wirklich jetzt jeder jeden Tag ins Büro kommen hätten sie gar nicht genug Platz.
00:49:06: Also Wie wird's denn wirklich exekutiert?
00:49:08: was bekommt ihr damit?
00:49:10: Sehr gute Frage.
00:49:12: Ich glaube wie schon am ganz am Anfang gesagt, ich glaube nicht wirklich dass jemand weiß in welche Richtung es gehen wird.
00:49:18: Ich glaub es gibt keine einzige Antwort dazu.
00:49:22: Es gibt natürlich die eine extremer wie ein Amazon oder größere Firmen die sagen um bessere Effizienz und die Effizient zu steigern machen wir fünf Tage die Woche.
00:49:31: Und da gibt's jetzt immer mehr Firmen, die wieder zu dem Standard zurückgehen.
00:49:35: Dann gibts aber auch die andere Seite der Medaille von Firmen.
00:49:38: Die sagen wir machen... Wir sind nicht keine Kinderkärtner.
00:49:42: Unsere Mitarbeiter sind alle Erwachsenen, die können alles machen was sie wollen und die machen das komplett offen haben vielleicht ein kleines Office und wenn die Leute kommen wollen oder nicht?
00:49:51: Und dann gibt es die anderen!
00:49:53: Neunzig Prozent der Industrie und die haben, glaube ich keine Antwort.
00:49:57: Wir gucken ein bisschen nach links und gucken bis hin nach rechts und gucken Und versuchen es halt hybrid zu halten.
00:50:03: deswegen da verändert sich viel und wir sehen ganz verschiedene Sachen.
00:50:07: Wir sehen Leute die sehr Firmen die große Space ist mieten aber dann sehr wenige leute kommen.
00:50:14: Wir sehen auch wo kleinere Office gemietet werden für Firmen Die eigentlich einen riesen Namen haben und nicht mehr Platz brauchen und das dann offiziell auch relativ voll ist Und auch zwischendrin ist da eigentlich recht viel.
00:50:24: Ich glaube, es ist ein bisschen so'n Abtasten momentan.
00:50:28: was brauchen wir?
00:50:29: Eigentlich in welche Richtung geht das?
00:50:31: wollen würde doch Grüße machen weil woran wir das merken ist dass der Brief ändert sich die ganze Zeit wo man auf einen anderen Tag sagt man okay das ist die Größe das wollen wir haben und dann irgendwie zwei Monate später wenn man doch etwas völlig anderes was Kleine oder vielleicht auch was größeres
00:50:47: Man iteriert sich sozusagen voran und schaut und passt sich da an auch.
00:50:52: Also ich persönlich sage ja schon seit vier Jahren, die Zahnpasta geht nicht mehr in die Tube zurück.
00:50:56: Das hat sich einfach mal jetzt als eine Realität etabliert und das wird wahrscheinlich egal wie sehr es ist dass die Firmen Wünschen nicht mehr komplett zurück zu drehen sein.
00:51:05: Die Frage ist halt immer wo liegt jeweils der sweet spot?
00:51:08: Stichwort Kultur, das ist unser Überthema hier.
00:51:12: Ich frage mich jetzt gerade ob wenn jetzt ein großes Unternehmen erklärtliche Flächen bei euch oder was vergleichbarm anmietet.
00:51:21: Könntest du dir vorstellen, das ist dann wie so eine Art?
00:51:23: Nehmen wir mal einfach als Platzhalter jetzt einen Namen wie Siemens.
00:51:27: Gibt es denn vielleicht die Siemens Mindspace Kultur?
00:51:30: also gibt's da nochmal so ne spezifische Mindspace-Kultur, die die Menschen entwickeln, die aus dem Corporate bei euch sind?
00:51:37: Also ist das dann wie eine Firma in der Firma?
00:51:39: Kannst du dir das vorstellen?
00:51:41: Ist das etwas, was ihr sogar schon vielleicht beobachtet?
00:51:44: Klar!
00:51:45: Absolut.
00:51:45: Natürlich, die Firma bringt ja sozusagen ihre eigene Kultur mit und diese Kultur wird dann Teil von dem Gebäude in dem man ist und da ist es eher eine Sache von Größe und Impact von dieser Firma.
00:52:00: Das heißt natürlich wenn jetzt Siemens zwei von drei Stockwerken nimmt, dann wird Siemens auch eine große Rolle spielen was die Kultur angeht.
00:52:08: und wie wieder die Kultur ist Muss es aber nicht.
00:52:13: Es kann auch sein, dass eine kleine Firma viel mehr sozusagen nach außen geht und vielmehr sich zeigt und viel mehr involviert ist und siehmerns eher weniger Leute ins Office kommen.
00:52:21: Aber natürlich klar Die die man spielt da glaube ich ein kulturspricht ne wichtige Rolle Und ich glaube jede firma bringt ein bisschen von sich selber mit.
00:52:32: Das finde ich spannend.
00:52:33: Ich hatte jetzt die frage genau eigentlich andersrum gemeint aber das finde ich auch lustig diese perspektive Dass man dann sagt ah nee ich gehe nicht an den standort ich sage jetzt mal Kurfürstendamm, das ist mir zu... was auch immer.
00:52:44: Das ist jetzt wirklich ein Schuss ins blaue Nummer!
00:52:46: Das mit so Siemens-Lastik?
00:52:48: Ich gehe lieber dahin.
00:52:49: Ich meinte jetzt eigentlich auch andersherum dass die Mitarbeiter aus dem Körper, die bei euch sitzen sich in ihrer Kultur nochmal unterscheiden von denen sie ins Headquarter gehen.
00:52:59: Weißt du, dass man sagt ah, das sind hier unsere Mindspacel also genau anders herum.
00:53:04: Könntest du dir das auch vorstellen?
00:53:05: Klar, klar.
00:53:06: Ich meine Siemens ist ein gutes Beispiel weil wir hatten
00:53:09: jetzt einen Platzhalter.
00:53:10: Wir hatten lange zum Beispiel traditionelle deutsche Corporates die ja oft ihre eigenen Gebäude haben und Engels Real Estate haben Da meistens, wenn es damals gab's ja immer so abzweige Innovation Hubs oder so.
00:53:23: Genau, genau!
00:53:24: Venture Capital Hubs.
00:53:25: und die haben dann gesagt auch von der Identität her hey wir sind nicht Corporate Wir wollen hier auch ein bisschen mehr Techie und Start-up sein.
00:53:31: Deswegen müssen eigentlich... Wir sind die coolen Wir gehen eher in einen Flex Office damit wir auch diese Kultur leben können weil da sind eher mehr Start Und wir können von denen lernen und die können von uns lernen.
00:53:43: Klar ob das dann auch wirklich ist Das ist da mal dahingestellt.
00:53:46: Aber klar, diese Welle gab es und gibt's auf jeden Fall immer noch.
00:53:51: Also das heißt, da gibts ne Schöppe von.
00:53:53: wie gesagt nochmal Disclaimer.
00:53:56: Das is nur ein Platzhalter.
00:53:58: Da gibts die Schöppel Siemens in Mindspace aber auch andersrum.
00:54:01: also die Kulturen tauschen sich sozusagen aus Und ich weiß, wir haben es ja eben genauso gesagt.
00:54:08: Keiner weiß wie die Zukunft wird?
00:54:09: Welche Fragen stellt ihr euch wenn ihr in die Zukunft guckt?
00:54:12: Welchen Fragen stellen sich eure Gründer?
00:54:14: Weil damit waren wir ja jetzt auch in den Teilen eingestiegen.
00:54:17: also was sind so Grund?
00:54:18: vielleicht ein bisschen metaperspektivische Fragen.
00:54:22: Ja sehr gute Frage!
00:54:23: Ich glaube es geht glaube ich wenn man nicht so makroökonomisch denkt.
00:54:30: Wo entwickelt sich der Markt hin?
00:54:33: großen DAX-Unternehmen oder die Firmen im Silicon Valley, wenn sie um über Real Estate nachdenken.
00:54:39: Wenn Sie über Expansion nachdenkeln.
00:54:42: Wo geht die Reise hin?
00:54:43: Wie stellen diese sich vor?
00:54:44: Wie wird die Portfolioaufteilung gehen?
00:54:46: werden das erkleinere Team größere Teams?
00:54:49: brauchen sie Flexibilität?
00:54:50: wollen sie ihren eigenen Standort bauen?
00:54:52: ich glaube dass sozusagen da lernen wir am meisten.
00:54:55: im Moment ist es natürlich AI.
00:54:57: was machen der AI?
00:54:58: Firm Lange haben Leute darüber gesagt, okay jetzt werden die Firmen viel kleiner und sie brauchen ja für weniger Leute.
00:55:05: Ob das so stimmt weiß ich ist auch dahin gestellt weil natürlich der Eifirm auch sehr groß sind und auch sehr viele Leute einstellen gerade und wir sehr viel Wachstum sehen überall in verschiedenen Standorten.
00:55:16: Und was für uns interessant ist es zu verstehen wie planen die für den nächsten fünf Jahre?
00:55:21: Für die nächsten zehn jahre?
00:55:23: ja so real estate Strategie Und was brauchen die für ein Partner, um das so erfolgreich umzusetzen wie möglich?
00:55:31: Was wir sehr interessant finden ist dass die großen Firmen haben eine sehr bestimmte Philosophie.
00:55:36: Was sie ihren Mitarbeitern bieten wollen, was Design angeht, was Office angeht und die kommen dann meistens in neues Land wenig expandieren und sagen Das hätten wir gerne können dir das umsetzen.
00:55:46: So und da werden die immer besser das zu definieren weil im Endeffekt, ich glaube das ist auch ein sehr guter Punkt den wir noch nicht erwähnt haben.
00:55:56: Es geht nicht mehr darum einfach nur einen Office zu haben um ein office zu haben.
00:56:01: Ein Office ist wirklich der Ort der Leute motivieren sollen dass man ins Office kommt.
00:56:06: Das heißt es muss mehr sein als nur noch Tisch und Stuhl, ein Office muss ein Ort sein wo Leute Bock haben von ihrem Home-Office da hinzugehen weil sie sagen hey ich gehe lieber ans Office ist eine coole Location, da gibt es sehr viele Anbindungen.
00:56:18: Es gibt sehr viele Sachen die ich parallel machen kann und es gibt vielleicht Fitnesses, es geht Sport... Da gehe ich gerne hin!
00:56:23: Und ich glaube sehr viele große Firmen stellen sich diese Frage und haben schon angefangen sie zu beantworten.
00:56:28: und auch wir stellen uns die ganze Zeit die Frage wie können wir dieser Ort werden wo Leute gerne hingehen dass sie gerne ins Office?
00:56:33: Wie können wir Firmen helfen das die gerne zu uns kommen und dass die Mitarbeiter auch sozusagen gerne zu denen ins office kommen?
00:56:40: Ich glaube das ist sozusagen die größte Challenge die wir gerade haben, aber auch da wo es sehr spannend wird glaube ich in den nächsten Jahren.
00:56:48: Menschliches Verhalten ist ja sehr widersprüchlich.
00:56:51: grundsätzlich.
00:56:52: also wir sehen ja auch eine Befragung und ich glaube du hast das ja auch ihr habt's ja auch unter anderem verfolgt über die Zivilstudie.
00:57:00: dann sagen Menschen zum Beispiel sowas zu ich glaub zwanzig Prozent oder nee glaube ich war noch mal ne andere Zahl egal.
00:57:07: Ich will hier keine falschen Zahlen nennen.
00:57:08: Also auf jeden Fall gibt es so eine Aussage die heißt also für ein schönes Büro mit all diesen Faktoren, die du eben genannt hast.
00:57:15: Würde ich sogar ein Stück weit auf Gehalt verzichten?
00:57:19: Oder ich würde auf jeden Fall häufiger reinkommen.
00:57:23: Sagen die Menschen in der Befragung um dann aber wo zu arbeiten?
00:57:27: wenn möglich im Homeoffice weil es einfach bequemer ist.
00:57:30: Weil sie nicht pendeln müssen und so aus nachvollziehbaren Gründen wie geht ihr mit diesen Widersprüchlichkeiten um.
00:57:37: das macht sehr verdammt schwierig auch Dinge vorherzusehen oder
00:57:40: ja Ja, absolut.
00:57:42: Man muss sich auch mal vorstellen die Generation Z oder die Jungen, die wir jetzt auch bei uns zum Beispiel haben, sind ja in der Pandemiezeit angefangen zu arbeiten.
00:57:51: Das heißt sie waren nie im Office
00:57:54: Das sozialisiert.
00:57:57: Genau,
00:57:57: genau.
00:57:58: und dann kommen sie immer zu uns und dann sitzen die da und müssen eigentlich fünf Tage in die Woche ins Office kommen und denken sich dann warum denn?
00:58:05: Wer macht denn sowas?
00:58:07: Und die kommen dann und sagen erklär mir bitte mal, warum muss ich denn fünf Tage die Woche ans Office kommen?
00:58:13: was ist da überhaupt für eine Logik dahinter?
00:58:14: wer macht denn so etwas?
00:58:16: Und ich finde, der Punkt ist sehr gut.
00:58:18: Den muss man erstmal... und ich glaube die Aufgabe ist diese Frage zu beantworten.
00:58:23: Und jede Firma, die diese Frage nicht beantwortet kann, nicht logisch beantworteten kann, wird ein Problem haben weil es eine legitime Frage.
00:58:32: Wenn man die ganze Arbeit, die gleiche Arbeit auch von zu Hause machen kann warum dann ins Office?
00:58:38: Ich glaube damit ist das ein bisschen.
00:58:40: wir sehen, dass man mehr bieten muss diesen Leuten als einfach nur ein Tisch und Stuhl.
00:58:45: Man muss diese Sachen finden, diese Reize.
00:58:47: Und ich glaube es ist nicht nur Office.
00:58:49: Es geht generell um die Innenstadt, die gerade dieses Problem hat auch mit Einkaufszentren und Läden usw.
00:58:55: Was muss die Innen Stadt?
00:58:56: Was muss dieser Ort einbieten damit Leute wieder Bock haben dahin zu gehen?
00:58:59: Und ich glaub Sport spielt eine große Rolle.
00:59:01: Lifestyle spielt eine grosse Rolle Essen und Trinken und Arbeit und all das muss irgendwie zusammenkommen dass die Leute dann auch das Gefühl haben okay da würde ich gerne hin zwei drei vier fünf mal die Woche.
00:59:12: Ihr habt jetzt selbst auch ein Experiment gewagt, ja geht in Connix mit Hotel.
00:59:19: Also das heißt es gibt eine Anknüpfung.
00:59:21: was genau habt ihr da probiert oder was verprobt ihr quasi?
00:59:25: Genau wir haben eine Partnerschaft mit dem Hilton Hotel am Gendarme Markt und die Idee ist halt eine Symbiose zu schaffen aus der... dem Flex und Co-Working Bereich mit der Hotellerie und dem Wellness, dass man sozusagen genau das damit ansprechen kann.
00:59:43: Dass die Leute nicht nur jetzt zur Arbeit gehen sondern die Leute auch die Möglichkeit haben die Facilities von einem Hotel zu genießen und jetzt Wellness und Pool und Sauna usw..
00:59:54: Und auch andersrum, das kann ja auch ein Durchaus- und Buchungsargument für das Hotel sein oder?
00:59:58: Also das heißt der Geschäftsreisende, der jetzt in Hilton bucht hat dann die Möglichkeit sich auch einen flexiblen Arbeitsplatz für den Tag oder so zu mieten.
01:00:07: Also geht es in beide Richtungen?
01:00:09: Absolut!
01:00:10: Besonders wenn man regelmäßiger Pendler ist, der regelmäßig in eine Stadt geht und auch da arbeitet will vielleicht ein Ort haben wo man auch dann regelmäßig in der Nähe arbeiten kann und flexibel sein kann.
01:00:20: Deswegen das ist so ein bisschen, was wir gerade versuchen zu exploren.
01:00:27: Du magst es neue Dinge zu entwickeln?
01:00:29: Und dazu muss man sich ja auch ab und zu mal ein bisschen aus der Situation rausbehmen und draufschauen von Metaperspektive und ich würde ganz gerne zum Ende des Gesprächs nochmal auf diese perspektive Stadtentwicklung kommen.
01:00:42: also was wir hier sehen is ja ein kolossales quasi aussterben der Städte, vor allen Dingen was den Einzelhandel betrifft.
01:00:49: Ich wohne jetzt in einer mittelgroßen Stadt in Wiesbaden, das wir hier sehen ist genau dasselbe wie überall.
01:00:54: die Einzelhändler meiden die Innenstadt also es eingeschäft nach dem anderen schließt.
01:01:00: gleichzeitig sehe ich aber total viel in der Gastroszene.
01:01:03: Also ich weiß nicht ob das ein lokales Phänomen ist Diese Industrie die bebt, die lebt.
01:01:10: Die entwickelt sich weiter auf wahnsinnig kreativ.
01:01:13: also das belebt es.
01:01:15: was erwartest du persönlich?
01:01:16: Was ich da noch tun wird?
01:01:17: Also wie werden sich diese Bubbles Einzelhandel Gastronomie arbeiten vielleicht auch Mobilität zueinander verhalten?
01:01:27: ja ist eine sehr gute Frage und ich glaube Für viele steht eine riesige Challenge, die sich genau das gerade stellen und keiner kann so richtig gut beantworten.
01:01:38: Wir sehen es ja auch eigentlich in fast allen größeren Städten dass der Einzelhandel zusammenbricht.
01:01:44: aber auf der anderen Seite sehe ich auch ne riesige Möglichkeit.
01:01:47: im Endeffekt glaube schon dass Leute miteinander Menschen miteinander Zeit verbringen wollen.
01:01:52: Das heißt den Nied wird es immer geben.
01:01:55: langfristig die Frage nur in welcher Form.
01:01:58: Ich glaube Gastronomie wird immer eine riesige Rolle spielen, dass es zentralisierter ist.
01:02:02: ich glaube auch Wohnen wird vielleicht nochmal eine größere Rolle spielen und immer mehr in die Innenstadt gehen und da würde glaube ich viel passieren.
01:02:11: aber ja so ne richtige richtige Solution habe ich noch nicht gesehen.
01:02:16: für uns das interessant besonders so Einkaufszentren die in vielen Städten sind, die oft immer noch leer stehen.
01:02:23: Ich glaube, in Holland und Amsterdam haben sie das alles ganz gut genöst.
01:02:26: Die sind da ja immer ein bisschen...
01:02:28: Genau, genau!
01:02:29: Die sind ja sehr gut.
01:02:30: Es gibt so viele Sachen wie Food Markets, Kunstkalarinen, Event Spaces.
01:02:35: Da wird sehr viel Neues gemacht und es funktioniert auch ganz gut.
01:02:40: Auch bei Hauptstädten und Dubaiern also München, Berlin, Hamburg muss man sich jetzt nicht so große Sorgen machen weil ich glaube schon dass das Office immer wieder, wiederkehren wird in einer Form.
01:02:51: Vielleicht kleiner vielleicht konsolidierter aber es wird immer noch eine Rolle spielen.
01:02:56: Sport Fitness wird auch glaube ich ne große große Rolle spielen weil da auch ganz viele interessante Konzepte dir gerade entwickelt werden dass man die Möglichkeit hat sozusagen etwas zu bauen wo Man nicht nur ins Fitnesscenter gehen kann, sondern verschiedene Arten von Sport und Kurse machen können.
01:03:11: Wo die Kinder vielleicht mitkommen können.
01:03:13: Ich glaube da wird sich auch viel tun in dieser Richtung.
01:03:17: Deswegen ja ich glaube jetzt braucht es Kreativität weil wir haben in diesem wie lange haben wir jetzt in dieser Innenstadt diese Art gelebt?
01:03:26: für schon einige Zeit?
01:03:28: Und jetzt müssen wir das halt komplett umdenken, weil der Nid jetzt ganz anders geworden ist.
01:03:33: Und ehrlicherweise denke ich jetzt gerade wieder an deine schöne Barco-Geschichte zurück.
01:03:37: Denn für mich gibt es so zwei Designprinzipien, die sich da zeigen nehmen zum einmal das Entgrenzen.
01:03:44: Also dieses etwas ist nicht nur Job oder nur Leben oder nur privat sondern da vermischen sich Dinge.
01:03:52: also da gibt es diese strikte Trennung nicht mehr und das drückt sich auch im Räumlichen aus Und das andere ist die Umwitmung.
01:04:00: Also etwas, was vorher mal Wohnung war kann jetzt auch das sein wie bei dir in Barkow und vielleicht geht es ja genauso gut andersrum.
01:04:07: oder was mal keine Ahnung.
01:04:09: Die Holländer haben zum Beispiel überhaupt kein Problem aus einer Kirche ein Nightclub zu machen.
01:04:13: Das ist in Deutschland schon bisschen schwieriger.
01:04:16: die Vorstellung also da tut man sich findet man Sakrileg ja kann man auch diskutieren.
01:04:21: Also dieses Thema das Prinzip der Umwittmung finde ich auch hoch spannend oder?
01:04:26: Also, könntest du dir vorstellen in Mindspace?
01:04:28: In einer laisierten Kirche oder so zum Beispiel.
01:04:32: Klar!
01:04:32: Klar warum nicht wenn die Möglichkeit besteht und man das Sinn macht und dass man das machen kann und es finanzierbar ist.
01:04:39: Warum denn nicht?
01:04:41: Alles was funktioniert alles was Spaß macht alles was Leute zusammenbringt ist glaube ich interessant.
01:04:48: deswegen Auf jeden Fall, ich glaube man muss in diese Richtung denken.
01:04:52: Man muss kreativ werden.
01:04:54: Was man nicht möchte?
01:04:55: Ich glaube was kein Stadtplaner möchte ist das die Innenstadt leer wird oder dass da immer weniger Leute hinfahren weil ich glaube das möchte auch keiner.
01:05:04: aber ja
01:05:06: Also ich könnte mir so ein Barco-Modell mit den Barbushkas vorstellen, das halt überlegt doch mal auf der sichem Prinzip wäre für euch die Barbushcas wieder einzubringen.
01:05:19: von euer Konzept.
01:05:20: Könnte
01:05:20: man überlegen!
01:05:21: Vielleicht müsste ich auch immer nach Barco fliegen und mir ein bisschen Inspiration holen und dann mal gucken, ob wir das mit reindenken können.
01:05:28: Letzten Endes noch eine kleine Inspiration möchte ich gerne mit dir teilen.
01:05:33: Ich war nämlich gerade gestern in In Weil am Rhein bei Vitra auf dem Gelände und habe dürfte da auch mal in die hochheilige Sammlung der Möbelstücke, nicht nur Vitra sondern auch andere.
01:05:46: Und da hab ich nochmal was gelernt, was sich vielleicht sogar schon einmal wusste aber schon wieder verdrängt hatte.
01:05:51: das Sitzen auf einem Stuhl ja immer den mächtigen Vorbehalten war.
01:05:57: früher also Das war ein Symbol von Status dieses Der gehundesgemeine Mensch, der saß nicht auf dem Stuhl.
01:06:05: Früher, früher like viele hunderte Jahre zurück und jetzt sehen wir ja eher dass es vielleicht uns gar nicht so zuträglich ist dieses einen ganzen Tag setzen.
01:06:17: also Inwieweit kommen wir denn da wieder auf unsere Natur zurück?
01:06:21: Ich fand das total spannend.
01:06:22: Weiß nicht, ob es auch so ein Gedanke ist, der in deinem Kopf irgendeine Tür aufmacht.
01:06:26: Stimmt!
01:06:27: Ja für uns bei uns jetzt in der Flexbranche ist das Standing Desk.
01:06:32: Das neue Status Symbol und zwar ist die Möglichkeit im Stehen zu arbeiten, dass jetzt die neue Evolution von dem Sitzen arbeiten war's eine kleine... Und dann gibt´s natürlich auch diese neuen Lauf Die Walking Pads genau, das ist auch so eine neue Evolution vom Arbeiten.
01:06:51: Aber ja also leider... Das ist leider die Realität und ich glaube zu schnell wird sich das nicht ändern.
01:06:56: aber um wieder zurückzukommen zur Natur und klar wir kommen ja da irgendwie alle her und haben uns... Wir kommen nicht vom Sitzen!
01:07:04: Genau, wir kommen nicht vorm Sitzen.
01:07:05: Wir kommen von Computersitzten.
01:07:08: Aber das ist die Entwicklung.
01:07:10: deswegen natürlich wenigstens die Flexibilität zu haben da ein bisschen mehr draußen zu sein, wäre schon was Schönes.
01:07:19: Jetzt guckt doch mal an wie wir hier zweit das hin gekriegt haben wieder Full Circle da zu landen wo wir gestartet sind.
01:07:26: Perfekt!
01:07:26: Mehr Tageslicht mehr Nature oder?
01:07:28: Ja.
01:07:29: Haben wir genau hingekriegt.
01:07:30: Super Lieber Peter, magst du dir noch irgendwas wünschen für damit du den Satz die Zukunft des Büros ist Pünktchenpünktchens vollenden kannst?
01:07:39: Wann wäre der Satz richtig cool?
01:07:43: Die Zukunft Vom Büro ist immer noch sehr offen, glaube ich.
01:07:48: Aber auch sehr spannend weil sich gerade sehr viele Möglichkeiten ergeben die wie ich hoffe wo auch Mindspace eine große Rolle spielen wird.
01:07:57: Okay also wir bleiben gespannt.
01:08:00: Wir bleiben im besten Sinne naiv und begeistert.
01:08:03: Vielen Dank für das wirklich wirklich inspirierende Gespräch und deine wunderschöne Geschichte.
01:08:09: Und wir schauen alle mal nach Mindspace Und guck mal, was es da so gibt.
01:08:13: Danke!
01:08:14: Vielen Dank, Jule.
01:08:15: Hat sehr viel Spaß gemacht.
01:08:17: Aus jedem Gespräch bleibt mir ja mindestens ein Gedanke übrig.
01:08:21: Manchmal ist das auch eine Geschichte und hier ist ... Das werdet ihr euch wahrscheinlich schon denken die Geschichte von Peter aus Baku.
01:08:29: Was mich so fasziniert hat ist, was man da alles rauslesen konnte.
01:08:32: wie dann wir wieder zu dem Full Circle quasi gekommen sind dass es ja auch etwas mit dem zu tun hat was er heute macht.
01:08:40: Meine Gedanken gingen wirklich dahin, wie wär das denn?
01:08:42: So ein Marktplatz zu haben und einen Büro mittendrin.
01:08:46: Und ganz viele Einflüsse und Gerüche und so'n ganz eklektisches Treiben mit ganz vielen Farben.
01:08:56: Irgendwie hat mich das wahnsinnig inspiriert.
01:08:58: In meinem Kopf geht's eine kleine Schublade auf oder mehrere sogar.
01:09:03: Ich dachte dann auch noch mal vielleicht ist es jetzt sehr gekapert für diese Geschichte hier an meinem Buch zwischen alter Neulich gut.
01:09:11: Da hatte ich nämlich so eine Szene beschrieben in Marrakesch und habe gesagt, naja vielleicht ist ja die Zukunft der Arbeitswelt ein bisschen mehr wie Marrakech, wo es ganz viel zu entdecken gibt und ganz viel so versteckt ist und farbenfrohen.
01:09:23: Man gar nicht so ganz genau weiß, wo bin ich jetzt eigentlich?
01:09:26: Wenn plötzlich so ne Holztür aufgeht und man sich drucken muss und plötzlich ist man in einem wunderschönen Riad im Innenhof.
01:09:35: Wenn wir ehrlich sind, in unsere Bürolandschaften heute ja oft genau das Gegenteil.
01:09:39: Und in dieser gedanklichen Abbiegung, da möchte ich mich gerne noch mal ein bisschen aufhalten und vielleicht geht es euch ja genauso, dass ihr es auch sagt also wenn ich's mir aussuchen könnte so ganz frei dann würde es wahrscheinlich mein Arbeitsplatz ganz anders aussehen.
01:09:56: In diesem Sinne, also lassen wir unseren Gedanken unserer fantasievreien Lauf über die Zukunft der Arbeit.
01:10:01: Weil jeder, der heute sagt, die Zukunft ist Doppelpunkt.
01:10:07: Der darf uns das mal gut erklären, woher er das so ganz genau weiß?
01:10:10: Ich habe da auf jeden Fall mehr Fragen – deutlich mehr als Antworten!
01:10:15: Eine Frage hab ich Wer hört mir zu?
01:10:18: Wer hört hier Good Work zu?
01:10:20: und ein bisschen was weiß ich ja, weil an Zahlen, denn ich sehe einfach wie viele Daunutzer sind.
01:10:26: Und diese Zahl freut mich sehr wächst und wächst!
01:10:30: Was auf jeden Fall hilft ist – ihr wisst es schon!
01:10:34: Ein Like da zu lassen?
01:10:35: Ja, geschlecht von Anfang und vor allen Dingen aber auch den Podcasts zu abonnieren.
01:10:41: Dann ist es wie so ein kleines Zeichen an den Algorithmus.
01:10:45: Ah, okay dieser Podcast ist relevant der wächst in der Hörerschaft und das macht uns die Arbeit hier und uns ist wirklich also da steckt ja auch ein kleites Team inzwischen dahinter.
01:10:55: bei Good Work!
01:10:56: Ist für uns natürlich komplett wichtig und relevant denn dass die Voraussetzungen das es soweit so laufen kann denn das wollen wir alle gerne weiter für euch jede Woche mindestens einmal anbieten.
01:11:08: Also von daher hinterlasst gerne ein paar Sterne bei Spotify und klickt auf abonnieren, denn verpasst ihr keine Folge.
01:11:19: Und schaltet nächste Woche aller spätestens wieder ein wenn es heißt herzlich willkommen bei Good Work!
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