Was hebelt Frauen wirklich aus der Karriere? Julia Neuen (340)
Shownotes
„Jede Lebensphase hat leider das Potenzial, uns aus der Karriere zu hebeln."
Was passiert eigentlich mit Frauen zwischen Kinderwunsch, Elternzeit und Wechseljahren, während sie gleichzeitig Karriere machen sollen? Für Julia Neuen liegt hier der blinde Fleck fast jeder Personalstrategie. Wir drücken Frauen in Karrierewege und tun so, als gäbe es die echte Biologie der Frau nicht. Ihr Konzept beginnt genau dort, wo dieses Schweigen aufhört.
Julia Neuen gilt als eine der wichtigsten Stimmen für Frauengesundheit und Vereinbarkeit in Deutschland. Ohne Studium, ohne Startkapital und ohne unternehmerische Vorbilder hat sie gleich mehrere Firmen aufgebaut, zuletzt Peaches, die erste Beratung für Female Lifecycle Management. Nebenbei ist sie Mutter von vier Kindern, VdU-Landesverbandsvorsitzende und eine der pointiertesten LinkedIn-Stimmen zu Wirtschaft und Gesellschaft.
Aus einer Beobachtung wird ein Unternehmen.
Julias Weg ins Unternehmertum beginnt mit einer Freundin, die nicht schwanger wird und an den Prozeduren der Kinderwunschmedizin fast zerbricht. Julia baut ihr einen Stundenplan aus Expertinnen, Ernährung und mentaler Begleitung. Drei Monate später ist die Freundin schwanger, und aus der Erfahrung entsteht Storchgeflüster, das zunächst niemand haben will und mit Corona über Nacht durch die Decke geht.
Frauengesundheit gehört in die Personalstrategie.
Peaches macht Schluss mit dem Chichi-Ansatz. Statt weicher Worte führt das Team vertrauliche Eins-zu-eins-Interviews quer durch alle Hierarchien, wertet HR-Daten aus und übersetzt beides in einen messbaren Maßnahmenplan. Frauengesundheit wird in Personalstrategien mitgedacht und nicht rausgedacht, weil sie messbaren Einfluss auf Performance und Wertschöpfung hat.
Führungskräfte entscheiden über weibliche Karrieren.
Ob eine weibliche Karriere gelingt, hängt massiv an den Führungskräften. Das zeigt auch eine aktuelle Studie von Peaches und Mercer. Julia erklärt, warum die Wechseljahre schon Ende 30 beginnen können, warum hinter Gelenkschmerzen oft ein unerkannter Östrogenmangel steckt und was passiert, wenn beim Personalabbau am Ende nur noch Thomas 1, 2 und 3 im Unternehmen sitzen.
Worüber wir noch gesprochen haben:
- Der Leihopa: Wie ein 75-jähriger Mitarbeiter Julias Generationenhaus mit vier Kindern und 60 Tieren zusammenhält
- Lufthansa als Menschenseminar: Was die Kabine über Zusammenarbeit unter Druck lehrt
- Bootstrapping: Weshalb Julia bis heute ohne Investorengeld arbeitet
- Skandinavien: Wo Familie kein Defizit ist und Vereinbarkeit selbstverständlich gelebt wird
- Ich atme ein, ich raste aus: Julias Buch über eine gereizte Republik erscheint am 27. September
Julia Neuen ist ein Energiebündel mit klarem Kompass und großem Wortwitz. Sie verbindet unternehmerische Härte mit echter Fürsorge und beweist, dass Frauengesundheit kein Wohlfühlthema ist, sondern ein Hebel für Wettbewerbsfähigkeit. Ihr Antrieb ist gesellschaftlich: Die CEOs von morgen können nur geboren werden, wenn wir es Frauen erlauben, Kinder zu bekommen. Ein Must-Hear für alle, die Personalstrategie und Arbeitskultur zukunftsfähig denken und endlich mal Klartext hören wollen.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links
➡️ We are peaches ➡️ Julia Neuen auf LinkedIn
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die CEOs von morgen können nur geboren werden, wenn wir Frauen erlauben, Kinder zu bekommen.
00:00:06: Und an dem Punkt sind wir aber nicht!
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work – dem Podcast für gute Zusammenarbeit und für zukunftsfähige Arbeitskultur.
00:00:21: Mein Name ist Juli Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audio-Salon im Brandeins-Podcastennetzwerk.
00:00:29: Da geht es heute sehr weiblich zur Sache und weibliche nicht nur in dem Sinne, dass wir jetzt wahnsinnig feminin unterwegs wären.
00:00:37: Wir haben eine Gäste so viel sage ich mal gesagt aber wir widmen uns auch der Frage was hat denn Frauengesundheit?
00:00:45: Auch mit Arbeitskultur zu tun!
00:00:47: Mit dem Female Lifecycle werden wir uns beschäftigen aber vor allen Dingen mit einer Frau die wie angestammten Hörerinnen und Hörervelden ist schon entdecken.
00:01:01: Good Work Prinzip Nummer fünf unterwegs, das ist nämlich Denken in Möglichkeiten.
00:01:06: Wir beschäftigen uns hier in dieser Sendung mit Arbeitskultur in ganz weiten Perspektiven manchmal ganz eng im Team geschillen aber manchmal auch ganz stark im Thema Unternehmertum.
00:01:17: Da schauen wir heute hin und wir schauen noch da rein was es zu tun hat mit dem Female-Lifecycle und der Arbeitskultur, inwieweit wir Frauen unterstützen müssen.
00:01:27: Ihre Kraft voll einzubringen!
00:01:29: Und da haben wir jemand hier die das ganz besonders kann – sie ist Multipreneurin, sie hat ganz viel Unternehmen schon gegründet und sie is ein echter Wirbelwind einer Aktivistin.
00:01:39: Julia Neuen ist hier und ich freu mich ganz stark dass sie da ist.
00:01:42: Ich sag jetzt einfach Hallo liebe Julia schöneste hier bist bei Good Work.
00:01:47: Liebe Jule, vielen Dank für die Einladung.
00:01:49: Ich freue mich sehr heute hier zu sein!
00:01:52: Ja toll, dass du einen Zeitslot, einen kleinen Platz in deinem Terminkalender gefunden hast denn du bist ja sehr abbeschäftigt oder Julia?
00:02:01: Ja also ich finde immer Zeitslots.
00:02:04: aber du hast recht ja es ist mittlerweile wirklich explodiert und wie das dann so ist mit dem Erfolg ist dann auch Bums der Terminkalender voll.
00:02:16: Das kann ich mir bei dir sehr gut vorstellen.
00:02:19: Frage schon mal zum Intro, wie zuckst du bei dem Thema wenn wir sehr auf dieses Feminine adressieren?
00:02:27: würdest du dich selbst denn eigentlich wo du ja so in der Mitte dieser Themen unterwegs bist als Feministin bezeichnen?
00:02:35: Das ist eine sehr gute Frage, die mir auch noch nie so gestellt wurde.
00:02:42: Unfassbar!
00:02:42: Nein also ich habe gar kein Problem mit dem Begriff Feministin.
00:02:46: Ich weiß dass einige es haben.
00:02:49: glaube ich, gerade im Kontext jetzt von Peaches würde ich mich sehr als Brückenbauerin bezeichnen und als Realistin.
00:03:00: Und vielleicht auch ein bisschen als Zukunftsmacherin weil es natürlich darum geht irgendwie unsere Unternehmen ja auch fettbewerbsfähig in Zukunft aufzustellen und da bedarf es eben deutlich mehr als das was wir in der Vergangenheit
00:03:14: gemacht haben.
00:03:15: Okay, also der Rahmen ist gesetzt.
00:03:17: Wir erleben dich schon mal in den ersten Sätzen auch als Macherin, als eine Frau die Unternehmer gestenkt und dabei auch die kleinen und großen Hebel bewegen will, die dafür sozusagen wirksam sich entfalten können.
00:03:30: Aber erstmal bleiben wir bei einer Entfaltung nämlich bei deiner persönlichen Wie?
00:03:34: Und das ist hier unsere Standardfrage bei Good Work!
00:03:37: Wie bist du in dem Tag gestartet liebe Julia?
00:03:42: Mit einem
00:03:43: Geburtstag,
00:03:44: ehrlicherweise.
00:03:46: Hat mein ältester Mitarbeiter heute Geburtstag und wird fünfundsiebzig.
00:03:52: Wow!
00:03:53: Genau also du siehst die Leute arbeiten sehr gerne mit mir zusammen und er begleitet uns schon viele Jahre und ich habe ihm gesagt dass er frühestens in zwanzig Jahren darüber nachdenken kann um Rente zu gehen.
00:04:08: So, damit haben Sie heute Morgen eine kleine Geburtstagsparty.
00:04:13: Also ihr nehmt Diversity in allen Belangen ernst bei Peaches.
00:04:16: Darf ich fragen, welche Rolle er begleitet?
00:04:18: Dein Geburtstagskind der Geburtstagsgast...
00:04:21: Er ist wirklich bei uns privat angestellt weil er ist sozusagen ein Laioper.
00:04:28: also er kommt jeden Morgen ist ja quasi um sieben Uhr hier und bringt dann meine vier Kinder erstmal in die Schulen im Kindergarten und überall wo Sie halt so hin müssen Und dann kommt er nach Hause.
00:04:41: und wir haben ja sehr viele Tiere.
00:04:43: Wir haben ja sechzig Tiere, die möchten jetzt kommen.
00:04:45: Sechs...
00:04:45: Achtung!
00:04:46: Stopp, stopp, Stopp!
00:04:47: Julia du gehst da so selbstverständlich drüber ich muss das grad mal sacken lassen.
00:04:50: Sech-null was dürfen wir uns vorstellen bitte?
00:04:53: Alles
00:04:53: was nicht gemolken werden muss.
00:04:56: Nein, aber wir haben sehr viele Tiere und wir wohnen ja auf dem Land.
00:05:04: Die möchten ja Frühstückmorgen haben und ich bin ja auch oft gar nicht da.
00:05:08: Und damit wir hier nicht mehrere Todesfälle zu beklagen haben, haben wir halt seit vielen Jahren diesen wunderbaren Leihoper der sowohl sich um die Kinder morgens kümmert denn mittags auch mal ein ordentliches Gulaschkocht der aber sich auch um die Tiere kümmert, um den Garten kümmt und eben all solche Dinge übernimmt.
00:05:26: Und ich glaube das ist ein wunderbares Miteinander weil damit haben wir ... mein Papa und so, die sind ja alle mit hier.
00:05:33: also wir haben wirklich Generationshaus geschaffen wo immer alle total ja wo immer Alle willkommen sind und darüber hinaus sagt er aber auch immer Wir halten ihn fit.
00:05:45: Also bei dir trifft das Wort Ökosystem wirklich den Nagel auf den berühmten Kopf.
00:05:50: und also ich fasse mal zusammen.
00:05:52: Du hast ein Unternehmen, du hast vier Kinder die sind wie alt?
00:05:56: Drei, ne gar nicht fünf ist die kleinste dann kommt acht, dann kommen zehn und dann kommt dreizehn.
00:06:03: Ja wow!
00:06:04: Also mitten drin Mit einem Magen würde man in Berlin sagen.
00:06:07: Du hast sechszig Tiere, wir haben verstanden alles was nicht zu melken ist also wahrscheinlich sowas wie Hund, Katze und Hühner vermutlich oder?
00:06:17: Angora-Häschen!
00:06:18: Das
00:06:18: klingt auch eine tolle Story weil meine Tochter verdient damit ihr Taschengeld.
00:06:23: So Kinder kommen selten nach den Nachbarn ist mein Lieblingsspruch Und du weißt worauf du dich einstellen kannst liebe Julia.
00:06:33: Und deswegen meine Frage.
00:06:34: Wie oft kommt es vor, dass eine Aufgabe nach Verantwortung oder Verantwortungsübernahme ruft und das du die Hand unten hältst?
00:06:43: Also da ist ne Aufgabe, die verweist ja also keiner kümmert sich drum wie leicht fällt es dir nicht zu melden und zu sagen na gut dann mach ich's!
00:06:52: Du meinst jetzt
00:06:53: im Allgemeinen?
00:06:54: Im
00:06:54: allgemeinen!
00:06:56: Ich krieg's meist gar nicht mit.
00:06:59: Also bei mir ist es ja wirklich so, dass ich sagen muss... also ich hab' alle Leute die bei mir im Peaches Team arbeiten wir sind ja eine fully remote Company das heißt die sind alle sehr selbstständig und ich muss sagen Wir sind schon so ne Hyperformatruppe Und das merkt man schon daran, dass die brauchen alle kein betreutes Arbeiten.
00:07:21: Also das merkst du durch die Reihe weg und die sind eher so die, die hier antreten.
00:07:27: Und wenn dann die Hand gehoben wurde und das schon wieder untereinander verteilt wurde, komme ich irgendwann um die Ecke und sage was war denn da?
00:07:34: Also ich muss sagen dadurch dass mein Terminplan echt so wahnsinnig voll geworden ist fragen die mich eher was sie mir noch abnehmen können.
00:07:42: Nee, da muss ich es auch gar nicht... Das bin ich auch übrigens nicht bei meinen Kindern.
00:07:46: Ich bin ja so ein Typ der schon denkt da muss man auch mal selber durch oder so.
00:07:52: also dieses Hand unter den Arsch halten würde ich ja sowieso nie machen Weil ich immer denke, das macht's ja nicht besser.
00:07:59: Nee, das machen sich besser!
00:08:00: Mir ging es auch so darum ... Weißt du?
00:08:01: Du kennst ja das Phänomen, dass in der Schule ... Wer will Elternbeirat oder in manchen Regionen heißt Elternpflegschaft übernehmen?
00:08:10: und es gibt einfach diesen Typus-Mensch ohne jetzt zu Stereotyp unterwegs zu sein die sich dann auch engagieren, die Dinge auch übernehmen Und die sagen, komm, das Machen wir jetzt oder die irgendeinen Missstand sehen.
00:08:20: Dann gibts die Menschen, die sofort dabei sind und sagen, dann machen wirs hätte wäre jetzt meine Vermutung gewesen, dass du eher zu dieser Kategorie gehörst.
00:08:29: Und dann gibt es die Leute, die sich immer so ... Sie können sich mit Blicken unsichtbar machen unter sich gucken und hat nichts mit mir zu tun und möge sich ein anderer kümmern?
00:08:39: Ich bin
00:08:40: ja vernünftig.
00:08:40: Ja, da hast du recht!
00:08:42: Da bin ich schon ... Also zum Beispiel ... Ich bin auch bei uns noch Handballtrainerin hier im Loss.
00:08:49: Das
00:08:49: sind natürlich Dinge, wo ich immer sage, wenn's keiner macht, mach ich das natürlich
00:08:53: nicht.
00:08:53: Genau, das meinte ich.
00:08:55: Das ist natürlich schon so ... Ich muss auch sagen, da hab' ich ein hohes Verantwortungsbewusstsein oder dass sich auch ... Ich bin ja auch die Vorsitzende vom Verband der Unternehmerin.
00:09:06: Also was Ehrenämter angeht wird mir nicht langweilig und das finde ich total wichtig.
00:09:16: Ja super!
00:09:17: Ich bin jemand, der immer denkt also wenn wir alle nichts mehr machen als wir müssten, dann funktioniert so eine Gesellschaft halt auch nicht.
00:09:26: Naja das stimmt siehst du.
00:09:28: und deswegen wenn jeder an sich selbst denkt es an alle gedacht wie dumm wie blöd wie gut findest du diesen Spruch?
00:09:36: Ja ist irgendwie schade.
00:09:39: Das Miteinander ist also auch beispielsweise jetzt mit dem Handballverein.
00:09:44: Wir haben, wenn ich meine Mädels hier trainiere und das gibt mir ja auch so viel.
00:09:51: Und ich glaube eben diese egoistische Welt in der wir leben und die auch irgendwie voller Härte gefühlt und voller Einsamkeit ist, können wir nur durchbrechen indem wir uns wieder engagieren und letztendlich gucken okay was kann nicht gut?
00:10:07: Der eine kann gut mit einem Hund Block gehen, der kann vielleicht im Tierheim helfen.
00:10:10: Der nächste kann diskutiert, der dritte kann das gut.
00:10:12: Ich kann zufällig Handball spielen also spiele ich Handball und ich glaube so hat jeder irgendwas was sehr gut kann und wo er etwas weitergeben kann und so.
00:10:21: Und das ist ja zum Beispiel wo wir mal zu den zu diesem Start-up Thema auch kommen.
00:10:27: wenn man sieht wie sich in Amerika eigentlich dieses Start up Ökosystem entwickelt hat um Silicon Valley und so da sind wir in Deutschland lange Jahre wirklich hinterhergehängt weil wir einfach dieses Ökosystem nicht geschaffen haben, dass einfach erfolgreiche Menschen das gar nicht so weitergegeben haben.
00:10:44: Sondern die sind dann super erfolgreich und alle sagen oh der Messias aber... dieses Wissen weiterzugeben.
00:10:51: Deswegen gehe ich auch in die Unis als Gastdozentin und gebe es an Studierende weiter, weil mir das einfach wichtig ist nicht zu sagen super jetzt bin ich erfolgreich und ich habe es geschafft.
00:11:02: Es ist doch schön kann ich mich freuen haben dickes Konto
00:11:05: etc.,
00:11:06: sondern mir ist es viel wichtiger zu sagen okay wie was brauchen denn junge Generationen um vielleicht so einen Weg auch gehen zu können?
00:11:14: Ich mache nochmal ein bisschen den Cliffhanger.
00:11:16: Willkommen gleich zu Peaches.
00:11:18: und was ihr ganz konkrete macht für das Thema Female Empowerment oder auch überhaupt für Arbeitskultur in dem Zusammenhang, ich bleibe noch mal ein bisschen bei dir denn ich glaube wir haben jetzt alle schon guten Eindruck gekriegt.
00:11:30: du scheinst irgendwie einen zweiten einen dritten Energie Tank irgendwo zu Hause versteckt zu haben.
00:11:36: Wir haben gehört, du spielst Handball oder hast glaube ich sogar mal richtig hochklassig Handball gespielt.
00:11:42: also bekommst wirklich aus einem fast schon Profisport.
00:11:44: als Mindsleistungssport nennen wir es mal bleiben wir mal ein bisschen am Teppich auf an der Stelle kannst du vielleicht selbst gleich rahmen.
00:11:51: Du hast schon mehrere Unternehmen gegründet aber du warst ja erstmal und hier.
00:11:55: das ist vielleicht überraschend für.
00:11:57: Wir haben eine gemeinsame Station, zwar mit unterschiedlichen Rollen.
00:12:01: Ich war nämlich auch viele Jahre bei der Lufthansa – genau wie du!
00:12:05: Du allerdings als Flugbegleiterin.
00:12:08: und was hatte ich dorthin bewogen und nicht direkt ins Unternehmertum?
00:12:13: Weil meine Vermutung wäre, dass du schon sehr früh auch ein Mensch warst, der wie wir eben besprochen haben Verantwortung übernehmen will, Dinge gestalten will.
00:12:22: Vielleicht nimmst du uns mal an diese kleine Entscheidungsstelle mit.
00:12:27: Ja, also ich komme aus einem einfachen Elternhaus und aus einem Elternhaus wo keine Unternehmer sozusagen... Also meine Eltern sind ganz normale Angestellte gewesen.
00:12:41: Und das Thema Unternehmertum war bei uns eigentlich familiär oder auch im Freundeskreis sogar nicht so vorhanden.
00:12:47: Das heißt,
00:12:48: ich hatte eigentlich keine Vorbilder.
00:12:53: Darüber hinaus waren meine Eltern damals, als ich mit dem Abi fertig war.
00:12:58: Ich muss sagen das ist sowieso ein großes Glück, dass ich noch einen Abitur bekommen habe.
00:13:02: Also ich war die beste Schülerin und das System ist wie soll ich sagen nicht mein Freund.
00:13:08: Das Problem für so einen kreativen Freigeist wie mich ist einfach so ein Schulsystem mit Mathe, Chemie, Physik und sonstigen Fächern.
00:13:15: einfach nur das pure Gift... Wobei ich eigentlich ... Also, man ist ja nicht doof.
00:13:22: Aber es hat mir einfach keinen Spaß gemacht für diese ... War
00:13:25: nicht dein Kraftfeld?
00:13:27: Ich wusste
00:13:27: auch gar nicht, wo ich da lerne!
00:13:30: Ich hatte auch nicht so richtig diese Perspektive oder so wie das viele vielleicht schon von zu Hause aushalten und so.
00:13:36: Und dann kam damals noch dazu, dass meine Eltern sich damals getrennt haben.
00:13:40: Da war ein großes Chaos.
00:13:42: Und ich hätte gar nicht Studium gehen können.
00:13:45: also... Weil einfach familiär so ein großes Chaos da war, dass ich ... Das war klar.
00:13:49: Ich muss Kohle verdienen!
00:13:51: Also nix mit Studium.
00:13:53: Also verdient Kohle.
00:13:55: und da war damals für mich ... Ich komm ja aus Bremen oder in der Nähe von Bremen und hab damals mein Abitur im Bremen gemacht.
00:14:02: Und vielleicht weißt du es noch?
00:14:04: Damals die ganzen Piloten ...
00:14:06: Ja, die wurden ja da ausgebildet ganz genau.
00:14:08: So
00:14:09: neblich.
00:14:09: Die wurden nämlich hin.
00:14:11: Große Weite Welt in Bremen.
00:14:12: Ja, natürlich!
00:14:13: Alles
00:14:13: Bremen war voller Piloten, ne?
00:14:16: Da hat man natürlich ... War ich auch mit einem zusammen damals zu meinen jungen Jahren und der hat natürlich zu mir gesagt, oh ja dann geh doch jetzt zur Lufthansa.
00:14:24: also ich meine das ist doch... Und es war für mich auch ganz klar warum er nicht... Na
00:14:28: liegend auch irgendwo.
00:14:30: Ich war ein junges, hübsches blondes Mädchen.
00:14:33: Also die weite Welt, gutes Geld verdienen, Lufthansa-Uniformen, andere Kulturen kennenlernen... Das ganze Bild hat sich für mich gut angeglichen.
00:14:43: Sagen wir es mal so mit, war klar?
00:14:47: Ich bewerbe mich bei der Lufthaansa und das ist natürlich Gott sei Dank geglückt!
00:14:52: Und damit habe ich viele Jahre bei der Lyfthansa gearbeitet und möchte diese Zeit auch überhaupt nicht miss...
00:14:58: Also wie gesagt, ich war nicht Flugbeklaterin.
00:15:02: Ich war an einer anderen Stelle aber das tut jetzt nichts zur Sache.
00:15:05: Aber ich hab natürlich da so ein bisschen näheren Einblick.
00:15:07: und was sich immer so faszinierend fand, war dass viele Flugbeklarterinnen zu mir gesagt haben wenn die Tür zugehen dann ist es unsere Party!
00:15:17: Man kann das reduzieren auf, das gibt es ja auch ganz böse Worte für Chicken oder Beef und nur Tomatensaft austeilen.
00:15:26: Aber es geht hier um viel mehr.
00:15:28: Vielleicht kannst du mal diesen Vibe so ein bisschen mit uns teilen?
00:15:32: Was macht den Beruf jetzt abgesehen von ferner Länder vielleicht auch wirklich hochgradig spannend an der Schnittstelle Mensch?
00:15:40: Ja, also es ist tatsächlich ein bisschen mehr als Tomatensaft.
00:15:44: Aber ehrlicherweise selbst wenn man darauf reduziert wird kann ich damit leben.
00:15:49: Ich muss sagen was du gerade angesprochen hast musst ja mit wahnsinnig... unterschiedlichen Menschen mit sehr unterschiedlichen Kulturen in ihren unterschiedlichsten emotionalsten Momenten eigentlich klar kommen.
00:16:02: So, dann bist du da oben an Bord?
00:16:04: Du kannst ja keinen rausschmeißen!
00:16:05: Kannst ja nicht sagen sie gehen mir auf den Kekse ich mach mal ins Fenster auf und sie sitzen jetzt auf der Terrasse.
00:16:10: Das kannst du ja nicht machen!
00:16:11: Du kannst
00:16:12: genauso wenig wenn jemand da ausflippt in der First... Also du bist natürlich mit den Leuten auch auf sehr engem Raum im Zweifel für sehr lange Zeit.
00:16:23: Und du lernst, finde ich sehr klar bei der Lufthansa und das wirst du auch bestätigen können.
00:16:29: Du bist ja auf alle Dinge vorbereitet.
00:16:31: also es ist ja so du hast eine wahnsinnig hohe Kommunikationsschulung und die Eskalation wenn mal was ist oder so ne?
00:16:38: Oder auch die Sicherheitsthemen werden natürlich wahnsinnlich viel bespielt.
00:16:42: aber dieses Miteinander was du gerade angesprochen hast in der Kabine.
00:16:46: Und ich meine, ich hab ja auch noch die Zeiten vorm Elften September erlebt als sozusagen die Türen offen waren im Flug und wo auch noch ... Ich sag mal, wo es auch noch ein bisschen anders war.
00:16:55: Aber dieses wie wir miteinander in der Kabine umgegangen sind?
00:17:00: Wie wir Dinge vorbereitet haben, Formflug, Dinge besprochen haben... Ich glaube wenn viele Unternehmen tatsächlich so kulturell aufgestellt werden oder auch ihre Prozesse so perfekt hätten dann hätten viele Unternehmen nicht so eine Probleme.
00:17:15: Und wir haben ja mit sehr, also ich meine du arbeitest daher mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen auch im Team und das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht!
00:17:25: Und das war natürlich total meins.
00:17:28: Also einfach so eng mit den Leuten und wie gesagt, so unterschiedliche Menschen aber gleichzeitig hast du ja auch die, die vor lauter Ego nicht durch die Füße gekommen sind also gerade in der Business Class also in der Firsts sind hier meist dadurch mit diesem Ego-Theme da haben
00:17:46: sie es geschafft.
00:17:46: Aber die davor in der business class Die ganzen Senatoren, die gedacht haben ich bin der wichtigste Mensch Und ich sage Ihnen, Frau Neuen die Sonne geht morgens wegen mir auf.
00:17:59: Die hast du ja auch zur Hauf sitzen.
00:18:01: Wie auch nicht?
00:18:02: Mit denen musst du dort auch klarkommen und die stecken dir vielleicht auch das zehnte mal eine Visitenkarte zu aber es macht's irgendwie lebendig.
00:18:12: Ja toll, also das heißt du hast einen Riesenseminar im Phänomen Mensch da gemacht an Bord der Lufthansa.
00:18:19: und wie war der Ausstieg?
00:18:20: Weil ich kenne auch wiederum diese Verstrickung dass dann viele den Absprungen.
00:18:23: Ich sag es jetzt mal bewusst so negativ geframed weil man kann das ja auch durchaus sein Leben lang machen oder sein Erwerbsleben lang aber viele vermissen oder verpassen noch ein bisschen den vielleicht für sie guten Zeitpunkt.
00:18:36: Was war für dich in einem Pult zu sagen, jetzt springe ich nicht aus dem Flugzeug sondern einfach in ein anderes Leben?
00:18:43: Was waren ein Pult für dich?
00:18:45: Also ich bin schwanger geworden das erste Mal und in derzeit hat sich das eigentlich so entwickelt dass ich gemerkt habe okay da ist noch ganz viel mehr was ich eigentlich kann und was ich ausprobieren möchte Und das war für mich eigentlich der perfekte Moment.
00:19:03: Ähm, und ich muss sagen im Nachhinein, ich hab nie was bereut also... Ich bin auch jemanden, ich bin ja so ein ganz oder gar nicht Typ!
00:19:11: Ich mach ja nie so dass ich noch, ich sag mal, ich wär jetzt nicht noch halbberuflich oder wäre nicht auf fünfzig Prozent weitergeflug.
00:19:19: Also ich bin schon so ein Ganz- oder Gar-Nicht-Typ und habe dann gesagt ne, und jetzt versuche ich das.
00:19:25: Auch wenn ich wirklich so null Ahnung hatte vom Gründen.
00:19:32: Ich hab ja auch nie an irgendeiner schlauen Uni studiert und hab mal irgendwas Gesteiles gelernt.
00:19:37: Und ich musste da jetzt irgendwie durch, und musste dann halt wirklich das Stück für Stück natürlich auch lernen.
00:19:44: Und musste mir aufgrund ... dass ich einfach nicht aus einer superreichen Familie komme und ich jetzt irgendwie auch nicht die Fetten ... wie soll ich sagen?
00:19:53: Ich hatte jetzt nicht die Grund.
00:19:55: Man verdient bei der Lufthansa gutes Geld aber... der sagt, schmeißt das Geld mit beiden Händen raus und dann kommt es auch wieder rein.
00:20:04: Aber ich bin niemand, der immer ... Also jetzt natürlich mit Female Finance ist natürlich mit Anlage und so, da ist man heute vernünftiger.
00:20:12: aber früher habe ich das Geld mir zwei Hände rausgeschmissen und war überall shoppen wo's ging.
00:20:16: Das macht man in die Zwanzigern so!
00:20:19: Dafür fahre
00:20:20: ich doch über die Wälder?
00:20:21: Ja
00:20:22: also ernsthaft, ich fliege doch nicht nach New York um da Tee zu trinken, das macht man nicht.
00:20:28: Und von daher kann ich nur sagen, das war eine schöne Zeit.
00:20:37: Es gab ja eine Beobachtung, die dich in eine Unternehmerrolle reingebracht hat.
00:20:41: Also es war nicht einfach aus der Laune raus oder jetzt vielleicht doch die neue ... Ich bin jetzt Mama und ist auch Vereinbarkeit ein Thema oder ganz sicherlich, sondern es gab hier auch eine Beabachtung im direkten Umfeld, die sich zu deiner ersten Unternehmensgründungen geführt
00:20:54: hat.".
00:20:55: Ja, ja.
00:20:56: Und das war eigentlich auch ... muss ich sagen... Das war für mich auch so.
00:21:01: der Moment also es geht konkret War's eine Freundin die nicht schwanger geworden ist und wir waren sehr eng oder sind sehr eng befreundet und Ich hab damals sozusagen war dann schon mit meiner ersten Tochter Schwanger mit Marie und Dann war ich quasi irgendwann nach zweieinhalb Jahr das zweite Mal schwanger mit Max Und sie war immer noch in diesem Prozess.
00:21:23: Das waren natürlich ganz furchtbar, und sie war damals letztendlich schon in einer Kinderwunschklinik ... Damals gab es davon auch nicht so viel.
00:21:32: Es gab quasi die klassische Gynäkologin.
00:21:36: Danach kam ganz lange nichts.
00:21:38: Dann kamen die Kinderwunscht-Klinik.
00:21:39: Die waren aber damals noch sehr maschinell aufgestellt.
00:21:42: Auch ganz anders als sie es heute sind.
00:21:46: Es hat aber alles nicht funktioniert.
00:21:48: Und ich hab damals irgendwann mit ihr gesprochen, habe gesagt okay so geht's nicht weiter.
00:21:52: also die war wirklich am Ende ihrer Kräfte.
00:21:55: Ich glaube jeder der sowas mal erlebt hat oder miterlebt hat Der weiß genau wovon ich jetzt rede.
00:22:01: Das kann einen absolut kaputt machen So eine zeit und ehrlicherweise hat es mir als Freundin auch das Herz aus weil ich konnte es gar nicht mehr mit ansehen.
00:22:12: Ich habe dann zu ihr gesagt, wir haben jetzt zwei Varianten entweder machen was vollkommen anderes oder du springst aus dem Fenster, weil irgendwie in die Richtung läuft's hier gerade und damals mir Studien angeguckt aus anderen Ländern, weil ich gedacht hab okay also grade was das ganze Gesundheitssystem angeht muss ich einfach sagen hängen wir in Deutschland einfach wahnsinnig hinterher Und bin damals auf eine Studie gestoßen von der Dr.
00:22:38: Alice Doma aus, von der Harvard Medical School die eben einen, die gezeigt hat das du deine Chance schwanger zu werden von zwanzig auf fünfundfünfzig Prozent steigern kannst wenn du XY machst.
00:22:52: so Und das habe ich quasi für meine Freundin so als Art Stundenplan angelegt.
00:22:58: Ich hab gesagt, okay heute ist die Ernährungsberaterin dran, morgen ist die die dran, die sich um deine Seele kümmert und alles wieder zusammenflickt.
00:23:06: Morgen ist das dran Naturerkunde!
00:23:08: Und habt ihr quasi so einen Stundenplan gebaut mit wirklich absoluten Topärzten und Experten?
00:23:15: In Deutschland gab es damals ganz wenig.
00:23:17: Zu diesem Zeitpunkt gab es da ganz wenig davon, weil das ja diese Spezialisierung auf den Kinderwunsch, was jetzt auch in den letzten Jahren explodiert ist, das gab es zu dem Zeitpunkt.
00:23:29: Das konntest du wirklich an eine Hand abzellen?
00:23:32: Und die habe ich sozusagen irgendwie versucht für sie zu clastern und... Damit ist sie gestartet und dann war sie tatsächlich drei Monate später schwanger.
00:23:42: Das war eine ganz bewegende, also vor uns alle ein ganz bewegener Moment und dann habe ich einfach für mich entschieden okay Ich hab in der Zeit auch begriffen wie viele Menschen das betrifft Wie viele Frauen betroffen sind.
00:23:52: jedes sechste Paar jede dritte fraude fehlgeburt.
00:23:56: Also da waren so Zahlen wo ich gedacht habe oh mein Gott.
00:24:00: Und wenn das jetzt funktioniert, dann möchte ich das doch den Menschen auch irgendwie zur Verfügung
00:24:05: stellen.
00:24:06: Ja und ich muss natürlich auch Geld verdienen!
00:24:08: Also irgendwie muss ich meine Brötchen schon auch bezahlen um meine Miete... Und so kam es dann, dass ich sozusagen gedacht habe okay wie kriege ich das denn in die Breite?
00:24:16: Dann hatten erst alle die ja super Masse, bringst du das in Kliniken in die Großstadt?
00:24:20: und hab gesagt nee, das finde ich jetzt blöd weil Menschen wie ich, die in Puse-Muckel wohnen Die würden da ja wieder keinen Zugriff drauf haben.
00:24:28: Und ich mein, es wohnt nicht jeder in Berlin und Hamburg Es wohnen auch ganz viele Menschen auf dem Land und die haben sowieso nicht die Zugänge auch zu Ärzten oder zur Expertinin oder oder.
00:24:37: oder kam der Gedanke, dass ich gesagt habe alles klar ehrlicherweise wir machen ein digitales Startup.
00:24:45: Wir bauen online Kurse für den Kinderwunsch nach also wirklich so auch sehr umfassend und eben natürlich medizinisch also alles wirklich zusammen damit man wirklich sagt okay man hat alles was man braucht wenn es um dieses Thema gehen.
00:24:59: das war der Grundgedanke das waren die sozusagen die Idee von Storchgeflüster.
00:25:04: Das hat am Anfang genau gar nicht funktioniert.
00:25:07: Es war halt Onlinekurs und dann noch für den Kinderwunsch wollte kein Mensch haben, da hab ich mir so viel Mühe gegeben und das wollte keiner haben.
00:25:15: und dann kam Corona!
00:25:17: Und dann ist das Ding über Nacht durch die Decke gegangen.
00:25:20: Was hat sich verändert?
00:25:22: Also einfach die Entdeckung der online Welt Plattformen oder Gedanken, weil ich sag mal der Bedarf war vorher da.
00:25:30: Der war nachher da.
00:25:31: wir sind ja nicht durch Corona plötzlich unfruchtbarer geworden Wir haben auch schon vorher Zeit im Netz verbracht.
00:25:37: also was war glaubst du der strukturelle klick der sich da verändert hat?
00:25:43: Also ich glaube es hatte zwei.
00:25:45: Also, es gab zwei Sachen, die einen großen Einfluss haben.
00:25:49: Das eine ist, dass die Leute in dem Moment zu Hause waren und wussten, okay das wird jetzt hier eine längere Geschichte.
00:25:57: Ich sage immer gerne Haustier oder Kind war die Frage was ich viele
00:26:03: stellte.
00:26:03: Genau!
00:26:03: Hier Abteilung Hund.
00:26:06: Da sind ganz viele Menschen, da haben sich dann doch auch für Kinder entschieden.
00:26:13: Und das nächste war, dass ich aber auch so gemerkt habe, dieses ganzheitliche Ding, was ich da aufgebaut habe.
00:26:21: Das wollten die Leute nicht.
00:26:24: Ich hab es dann quasi seiziert und hab
00:26:26: immer ein Kurs
00:26:27: einzeln gemacht.
00:26:29: Dann gab's einen Ernährungskurs, dann gab's eine Nährstoffkurs, also Mikronährstoff-Kurs, einen Yoga-Kurse... Also alles wirklich speziell für den Kind.
00:26:36: Und das lief!
00:26:38: Die Leute haben diese Kurse gekauft wie blöd und haben viel mehr bezahlt als damals, was ich für das Ganze haben wollte.
00:26:44: Aber gut ist es ja.
00:26:45: nebenbei war gut
00:26:47: für mich
00:26:47: in dem Fall aber das war eine irre Story.
00:26:52: also weil jetzt auch immer Corona hat natürlich auch ein paar Gewinner wie mich gehabt
00:26:57: Und
00:26:57: die eben von sowas.
00:26:58: Ja, und dann ist es auch schon wieder ... Dann ist das total explodiert.
00:27:02: Wir haben ganz viele Paare natürlich begleitet und haben sie zu glücklichen Eltern machen dürfen.
00:27:08: Und dann kam immer mehr dieses Jahrjuja also jetzt, wo ich gedacht hab, na ja, jetzt hat's doch geklappt!
00:27:13: Das war super, freuen wir uns alle!
00:27:14: Und dann war's aber so nee, kannst du auch Schwangerschaftskurse machen?
00:27:17: Wir wollen nicht dass das aufhört.
00:27:19: So habe ich angefangen Schwangerschaftkursen zu entwickeln.
00:27:23: Ich hab ja so ganz große Seminare mit den Frauen gemacht, wo ich wirklich mit sechstausend Frauen damals in so Online-Seminaren drinne war.
00:27:31: Und wir online Retreats gemacht haben und da sind uns damals noch die Systeme immer regelmäßig abgestimmt.
00:27:35: Zu Schamm
00:27:36: gebrochen!
00:27:37: Das konnte... Also im halben Stundentakt mussten wir die reinlassen damit nicht alle gleichzeitig kommen.
00:27:45: Da haben sie dann so Slots bekommen.
00:27:47: also die lustige Geschichten
00:27:50: Ja, Wahnsinn.
00:27:51: Und jetzt mal nebenbei bemerkt du hast ja schon immer mal das so fallen lassen wie lief die Finanzierung?
00:27:56: also ich meine es ist ja eine Sache zu sagen das Konzept kann man sich vorstellen vielleicht hast du das auch am Anfang noch mit ich sage mein mehr oder weniger Haus und Bordmitteln gemacht.
00:28:06: aber irgendwann kam da bestimmt auch ne Professionalisierung.
00:28:09: Wie hast Du das finanziert?
00:28:12: Du hast ja selbst gesagt, also da war jetzt nicht Erkleckliches an Rücklagen, worauf du zurückgreifen konntest.
00:28:18: Sondern das war alles glaube ich bootstrapped oder?
00:28:21: Ja, und es ist bis heute alles bootstrapped.
00:28:23: Also ich habe nie Geld von... Damals hätte mir kein Mensch Geld gegeben.
00:28:29: Heute würde ich sagen, könnte ich wahrscheinlich so ein... ...könnte ich sagen Ich nehme es!
00:28:33: Also heute wäre es was anderes.
00:28:36: Aber damals hätte mir keine Sau irgendein Euro gegeben mit meiner Vita Und ja auch irgendwie.
00:28:43: Also, ich wüsste gar nicht.
00:28:44: Wie schön eine
00:28:44: Powerpoint war das für viele aus der Sicht damals jetzt mal
00:28:47: hart gesprochen?
00:28:48: Absolut!
00:28:49: Und zu sowas war ich ja gar nicht... also ich musste das auch erstmal alles lernen.
00:28:55: Das war hier alles ne Welt in die ich überhaupt erst einmal reinwachsen musste und während wenn ich das teilweise auch mit anderen Gründern dann mal verglichen habe waren die natürlich ganz anders.
00:29:06: Also während ich das einfach immer alles gemacht habe mit einfachen Methoden, also zum Beispiel die ersten Videos, die damals auf unserer Plattform waren.
00:29:13: Die hab' ich damals alle mit dem Handy selber gedreht und ehrlicherweise, Juli, die laufen heute noch auf der Plattform.
00:29:19: Die werden nicht schlechter geklickt als die anderen, die jetzt super professionell gemacht worden sind!
00:29:24: Ich will nur sagen... Ich glaube es ist die Art und Weise wie man sich teilweise auch verrückt macht und das habe ich ja gar nicht.
00:29:31: Also komme schon vom Land und bin eher so Patent Und es war immer klar, wenn Ernte es muss halt anpacken.
00:29:38: Kannst du halt nicht sagen, die können wir erst mal drüber nachdenken?
00:29:44: Also dieses Anpacken und einfach Dinge zu machen das glaube ich habe schon immer ganz gut hinbekommen und somit hab ich alles was ich verdient habe mit meinem Erfolg immer wieder investiert und viele Jahre mit diesem System einfach wahnsinnig gut gefahren bin.
00:30:03: Dann gehen wir mal, wir könnten jetzt eine ganze Folge nur über Storchgeflüster sprechen.
00:30:07: Weil hattest du da auch schon Angestellte bei Storche Geflüste?
00:30:10: Da hast du das alles... Wie viele Personen wart ihr dann?
00:30:14: Oder es waren so zehn Personen.
00:30:17: Okay, und dann kam ja irgendwann der Punkt dass du gesagt hast ne also es gibt jetzt ein Thema was mich vielleicht noch mehr umtreibt oder was vielleicht auch nimm was ruhig mal pathetisch gesellschaftlich auch wichtig ist dem ich mich zuwenden will nämlich den Empowering von Frauen im Arbeitsumfeld.
00:30:35: Also wie kriegen wir das berühmte Thema Vereinbarkeit gut gewuppt?
00:30:39: Und was passiert eigentlich so mit unserer Frauengesundheit, wie spielt die mit unserer Arbeitsweise zusammen?
00:30:46: Und was war so an der Stelle?
00:30:48: also bist du richtig raus aus Storchgeflüster hast das hinter dir gelassen oder gibt es das immer noch.
00:30:53: Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht.
00:30:55: Es gibt es immer noch und ehrlicherweise habe das nachher alles verbunden.
00:30:59: Also ich versuch das mal...
00:31:02: Versuch mal die Brücke zu schlagen.
00:31:03: Genau!
00:31:04: Das war so.
00:31:04: bei Storche Flüster lief das dann alles super.
00:31:06: Dann hieß es noch könntest du noch ein Kinderwunschklinik Vergleichsportal gründen.
00:31:10: Dann habe ich das noch gegründet.
00:31:12: Das funktioniert auch alles wunderbar so.
00:31:16: und dann habe ich ja gesehen, was diese Frauen für Themen hatten wo sie arbeiten, die Unternehmen, die wir alle kennen.
00:31:23: und irgendwann habe ich gedacht es ist schon ein Wahnsinn dass wir eigentlich versuchen Frauen so massiv in so Karrierewege zu drücken.
00:31:32: Und wir wollen das ja gesellschaftlich auch, dass Frauen und Männer wirklich Chancen gleich, sage ich mal, Karrieren machen können.
00:31:39: Und gleichermaßen ignorieren wir die echte Biologie der Frau komplett!
00:31:46: Also ... und machen wirklich viel kaputt.
00:31:50: Das fand ich so furchtbar, dass ich gesagt hab, zu meinem Mann, es tut mir leid, ich weiß eventuell... wird es hier jetzt zuhause noch ein bisschen turbulenter, aber ich würde gerne noch einen Unternehmengrück.
00:32:06: Jetzt dreht sie vollkommen ab!
00:32:08: Aber ich habe natürlich auch mit vielen Geschäftsführern immer gesprochen die immer gesagt haben ja die Frauen wollen nicht.
00:32:12: wo ich immer gedacht hab ne Moment mal also dass wir Frauen nicht wollen, ist hier nicht das Problem.
00:32:19: Und da ist mir natürlich aufgefallen was wir einfach in was war im toxischen Arbeitssystem wir leben und ich hatte das ja nie so richtig.
00:32:26: wie soll ich sagen?
00:32:26: Ich habe ja nie im Corporate richtig gearbeitet außer Also außer, dass ich halt selber letztendlich bei der Lufthansa war.
00:32:36: Das ist ein
00:32:37: anderes Umfeld, das ist eine andere Arbeitsweise.
00:32:39: Es
00:32:40: ist was völlig anderes!
00:32:42: Ich habe dann erst mal erfahren wie es überhaupt abgeht in den Corporates und in den Unternehmen und was die Frauen da alles so über sich ergehen lassen müssen auch manchmal gar nicht aus böse Absicht aber sozusagen du musst funktionieren ansonsten bist du raus.
00:32:58: Das waren alles so Momente, wo ich gedacht habe, okay Moment mal.
00:33:00: Also es muss doch möglich sein, das anders aufzugleisen, Strukturen zu verändern, Prozesse zu ver ändern, Unternehmen zu verändernden, sodass wir Frauengesundheit in Personalstrategien mitdenken und nicht rausdenken.
00:33:13: Und da war die Geburtsstunde von Peaches!
00:33:16: Und ich hab damals angefangen, ich habe erst mal sozusagen auch diesen ganzen Content den ich bei Storchgeflüster damit schon aufgebaut hatte mit über tausend Fünfhundert Videotutorials.
00:33:26: Mit einem vierzigköpfigen Ärzte und Experten-Team.
00:33:28: Das hab ich quasi mitgenommen und habe erst mal eine Benefits-Plattform gegründet, weil ich gedacht hab also das ist doch ne super Idee.
00:33:35: Dass wir ne Benefitsplattform für Unternehmen haben, für Frauengesundheit, für Vereinbarkeit so.
00:33:40: Hab' ich das Ding auf dem Markt geworfen?
00:33:42: Wollt ihr wieder keine haben!
00:33:43: Also in der gleiche
00:33:44: Spiel,
00:33:45: ja?!
00:33:45: Ich war dann auch so auf den ersten Bühnen und da haben die glaub ich gedacht...
00:33:49: HÄÄH?!
00:33:50: Also was ist denn so ein
00:33:51: Motto?
00:33:51: Jobreder und so, das is ja alles total verständlich.
00:33:54: aber jetzt drehen sie vollkommen durch.
00:33:56: So und es war so wo du wirklich gemerkt hast, okay Moment.
00:33:59: also ich bin jetzt glaube ich too early und ich muss es irgendwie anders frame so.
00:34:05: Und dann habe
00:34:05: ich angefangen
00:34:07: mich mit Leuten die ich sehr mag und wo ich auch weiß die würden mir auch ganz... Also sie sind auch sehr ehrlich zu mir.
00:34:14: So und die haben dann auch immer wir haben ein paar Tipps gegeben und so.
00:34:18: und dann hab ich irgendwann gesagt ok was war's?
00:34:20: Wir machen das jetzt anders!
00:34:22: Wir machen eine Unternehmensberatung.
00:34:23: mein Mann muss man dazu sagen ... ist Partner in vielen Unternehmensberatungen gewesen, also der ist was das angeht.
00:34:30: Ehrlicherweise fit!
00:34:32: Genau und der konnte mir sehr helfen, weil das ist natürlich auch wieder was ganz Neues für mich gewesen.
00:34:40: Und ich habe wirklich dann mich lange hingesetzt und ein Konzept entwickelt, was eben Female Lifecycle Management heißt.
00:34:48: Es ist quasi ein Datenbasiert, ein messbares Konzept vor Unternehmen um das Thema Frauenkarrieren wirklich messbar zu gestalten mit all diesen Themen wie Frauengesundheit Integriert.
00:35:02: So, dafür haben wir mehrere Awards gewonnen.
00:35:05: das freut mich natürlich total.
00:35:07: aber was viel wichtiger ist ich habe es in wahnsinnig viele große Unternehmen bringen dürfen uns funktioniert und das war natürlich dann.
00:35:13: also wir sind wirklich willkommen als Unternehmensberatung.
00:35:15: wir machen eine Analyse wir wissen da nach alle blinden Flecken die das eigene Unternehmen gar nicht jemals gesehen hat oder du dürftest diese Fragen die wir stellen auch gar nicht selber stellen bist du direkt im Knast.
00:35:29: Wir dürfen halt auch ganz anders agieren und werden dann diese Daten anonym aus, wir bringen sehr viel skandinavischen Wind rein und wir bauen dann quasi einen ganz individuellen Maßnahmenplan wie dieses Unternehmen sich quasi verändern muss.
00:35:42: und das ist wirklich die Strukturen und Prozesse wie die verändert werden müssen damit es funktioniert.
00:35:49: Und dann haben wir die Benefitsplattform quasi als Gesundheitsdienstleistung mit dran geschlossen.
00:35:54: Das funktioniert
00:35:55: so... Also, ich kam durch eine quasi dann durch ne ganz andere Tür.
00:35:59: Durch ne Consulting-Tür und nicht durch die sich hier ... Wir bauen in einer Plattform von der erst mal ehrlicherweise die meisten wahrscheinlich sich am Kopf gekratzt haben und gesagt haben, was will die?
00:36:08: Genau!
00:36:09: Und dann haben sie es aber verstanden.
00:36:11: okay verstehen wir zu eurem Vorgehen kommen wir gleich auch noch.
00:36:13: da bin ich.
00:36:14: natürlich will ich natürlich ein bisschen genauer wissen was ihr da macht.
00:36:17: das kannst du dir vielleicht schon vorstellen.
00:36:20: Aber vielleicht erst nochmal die Frage vorab Du hast ja erstmal einen.
00:36:25: Eine gute Idee fängt immer mit einer guten Beobachtung an.
00:36:28: Du hast ja beobachtet, da ist ein Leid der Frauen auf der Frauenseite.
00:36:33: Die kriegen das Thema Vereinbarkeit nicht gewuppt.
00:36:37: Sie haben mit Themen, mit Frauen spezifischen Gesundheitsproblemen zu tun, das kriegen sie nicht gewappt.
00:36:42: Nicht weil sie zu doof sind, sondern weil es einfach strukturell schwierig ist.
00:36:48: Vollkommen klar!
00:36:51: Wie konntest du den Unternehmen klarmachen, dass auch sie ein Problem haben?
00:36:56: Weil das ist ja... Ja also die Perspektive der Frauen verstehen wir glaube ich alle.
00:37:01: Also mindestens mal alle Frauen.
00:37:03: Was konntesst du dem Unternehmen als Argument an dir handgeben zu sagen hier schaut da mal hin Das is nicht nur deren individuelles Thema sondern es ist auch euer Problem Da müsst ihr auch ran.
00:37:15: Du hast natürlich zwei große Hebeln.
00:37:17: Du hast einmal das ganze Thema Fachkräftemangel Dass du einfach sagst in Zukunft ist klar, dass wir immer weniger Erwerbstätige haben auf dem Markt.
00:37:27: Das heißt also wenn du es nicht schaffst die größte Personengruppe Deutschlands oder überhaupt die größten Personengruppen unserer Gesellschaft anzusprechen und ich sage mal wirklich zu halten und zu entwickeln und immer wieder in ihr Potenzial zu bringen dann hast du sowieso in Zukunft ein Riesenproblem so.
00:37:46: das zweite is ja Unser Wettbewerb ja nicht mehr nur regional ist, das heißt der Arbeitsmarkt hat sich ja unglaublich verändert.
00:37:56: Ich kann ja sowohl in einem Unternehmen in Hamburg arbeiten als auch in Amerika und wenn andere Länder mir bessere Umstände, bessere Möglichkeiten, bessre Themen anbieten dann bin ich doch weg gerade als junger Mensch dem irgendwie alle Türen offen stehen.
00:38:12: Und das war natürlich so wo man den Unternehmens schon sagen kann hey ihr steht unter einem gewissen Druck euch auch zu verändern, weil ansonsten sieht es einfach schlecht aus.
00:38:22: Selbst KI und solche Themen werden gewisse Dinge nicht lösen können.
00:38:27: Und das ist natürlich ein großer Punkt.
00:38:29: aber das zweite womit die Unternehmen das halt sehr stark sehen ist tatsächlich unsere Analyse dass man... Dass die Unternehmen, die das gemacht haben und sind ja auch wirklich namhafte Unternehmen gewesen oder sind wahnsinnig viele namhaften Unternehmen, wie wir alle kennen, die wirklich danach buffs sind Weil es natürlich Themen, wir analysieren Themen an die sie niemals rangekommen werden.
00:38:54: Und das gibt ihnen eigentlich eine komplett neue Sicht auf ihre Personalstrategien und Planungen, auf Themen!
00:39:03: Wie gesagt... Es ist auch das erste Mal, dass eigentlich klar wird.
00:39:06: Was hat das für ein Impact auf den Unternehmenserfolg?
00:39:09: Es geht nicht mehr darum, ein bisschen soft darüber zu
00:39:12: sprechen
00:39:14: und ein bisschen ... Ich sag mal wir machen mal ein bisschen Chichi hier und was für die Frauen Chichi da?
00:39:18: sondern es geht darum eine Strategie zu entwickeln damit Frauen wirklich letztendlich vom Junior Level gleich hochlaufen wie Männer zuletzt endlich den Senioren leveln.
00:39:30: Und das schaffst du wenn du dir die jetzt siehst.
00:39:34: Statistiken und so anguckst, wie viel Frauen gibt es in Deutschland?
00:39:37: In Führungspositionen.
00:39:38: Wie viele Frauen sind wirklich in Boards oben verteilt?
00:39:42: Aufsichtsrätevorstände
00:39:43: etc.?
00:39:44: Du siehst ja das wir in Deutschland natürlich da absolute Defizite haben Und gleichermaßen haben große Konzernen auch Quoten die Sie erfüllen wollen, die Sie erfühlen müssen und Sie merken natürlich auch dass es schade ist Soviel Geld in junge Talente zu investieren wenn sie sich dann am Ende verlieren die es dann vielleicht besser macht oder auch einfach an den internationalen Markt.
00:40:07: Und ich glaube, da kommen wir langsam und der Mittelstand kann sich sowieso nicht mehr leisten.
00:40:11: also gerade die müssen eigentlich sofort aufwachen bei diesen Themen.
00:40:16: Und es hat natürlich am Ende auch viel mit der Kultur zu tun, weil die neuen Generationen haben ja ein völlig anderes Verständnis.
00:40:24: Das ist ganz witzig!
00:40:24: Ich hab jetzt letztens Dominic Wirt telefoniert und er hat gesagt für unsere Generation ist das total normal, dass das so geteilt wird und nicht der Mann macht alles um die Frau zu Hause... Also für den ist mein Geschäftsmodell sowas von sinnvoller
00:40:42: zu sein,
00:40:43: ne?
00:40:43: Weil er gesagt hat für die Gensette oder für die Jüngeren einfach so klar, dass sich da was verändern muss und das du auf solche Werte in Unternehmen tatsächlich achtest.
00:40:53: Und ich glaube diese kulturellen Faktoren haben auch am Ende wieder etwas mit der kompletten Performance von Teams zu tun.
00:41:00: Das ist natürlich dann ein Spiel ... Am Ende ist es ein großes Zahnrad mit ganz, ganz vielen
00:41:05: ... Was ineinander spielen?
00:41:06: Ja genau!
00:41:07: Also das macht ganz
00:41:10: viel.
00:41:10: Kommen wir doch mal jetzt und ich habe mich hier auch schon wieder, ich sage immer Knuten ins Taschentuch gemacht.
00:41:14: Wir kommen gleich nochmal ein bisschen zu den kritischen Fragen.
00:41:16: aber jetzt erstmal würde ich noch besser gerne oder noch gerne noch besser verstehen wie ihr vorgeht.
00:41:21: du hast ja es jetzt schon so ein bisschen einen kleinen Cliffhanger eingebaut mit euren Analysen.
00:41:26: Wie dürfen uns das ganz genau vorstellen?
00:41:28: Jetzt kommt eine Firma mittelstand Ich sag dann hier immer Schraubenhuber und Kokakie Und die sagen Frau Neuen bitte Wir möchten da auch ein bisschen mehr lernen, was unsere Frauen umtreiben.
00:41:40: Welche Sorgennöte?
00:41:41: Ängste?
00:41:41: wie wird das irgendwie vielleicht strukturell auch besser machen können im Sinne unserer Wertschöpfung?
00:41:46: Auch weil sind wir ehrlich am Ende geht es den Unternehmen auch darum, was ja vollkommen logisch ist Wie geht dir vor Was macht ihr ganz konkret in diesen Interviews in eurer Analyse?
00:41:56: Also wir gucken uns, wir ziehen eine gewisse Stichprobe an Frauen raus.
00:42:01: Das heißt also je nach Größe des Unternehmens brauchen wir eine gewissen Größe an Stichproben und dann sind es quasi eins zu eins Interviews die wir führen mit Frauen aus allen Altersstufen und aus allen Hierarchiestufen plus auch einige Männer dabei.
00:42:16: so Damit haben wir wirklich eins zu eins Interviews, die dauern eine Stunde und die drehen sich um sehr private Themen.
00:42:26: Also wirklich um alle Frauengesundheitsthemen, um Karriereentwicklung, um Kultur – also ehrlicherweise nach dieser Stunde wissen wir alles über die Person Unternehmen, da ist nicht mehr viel was wir nicht wissen ehrlicherweise.
00:42:42: Und das sind dementsprechend und die Beraterinnen sind auch wirklich wahnsinnig darauf geschult, sie sind super empathisch.
00:42:49: Diese eins zu eins.
00:42:50: Gespräche sind auch nicht wie ein Fragebogenes eher wie ein Gespräch zwischen zwei Frauen.
00:42:54: kann man
00:42:54: sagen
00:42:56: zu diesen Interviews, wir hatten auch alle HR-Daten aus die es gibt.
00:43:01: Das heißt also alles was das Unternehmen irgendwann zur Verfügung hat an HR Daten rund um Female egal ob es Recruiting ist oder sozusagen die Entwicklungsperformance ist, egal was es ist!
00:43:13: Wir werden es aus.
00:43:15: Und wir gucken uns natürlich auch den Markt an, also in welchem wo ist die Konkurrenz?
00:43:19: Wer ist die Concurrence?
00:43:20: Wie sind die Benchmarks?
00:43:22: Das heißt und dann legen wir noch den Fachkräftemangel da oben drauf.
00:43:25: Also wie wird das sich verändern?
00:43:27: jetzt auch in Zukunft in den nächsten Jahren?
00:43:29: und aus diesem ganzen Konstrukt entsteht quasi eine Analyse, wo wir dem Unternehmen genau aufzeigen okay das ist euer Status quo und daran könnt ihr ja auch... Das ist das, was wie es euren Frauen geht.
00:43:42: Wie was sie sagen und so.
00:43:44: Und das ist dann wirklich auch in Zahlen natürlich anonymisiert.
00:43:47: also da steht dann nicht Frau Müller.
00:43:51: Natürlich nicht.
00:43:52: Also das ist wirklich so dass nachher auf niemanden zurückzuführen ist und das ist ganz wichtig weil sonst würde uns auch niemand ehrlich.
00:43:59: Ganz genau!
00:44:01: Das wäre nämlich jetzt auch eine Frage, ich komme mir selbst aus der Sozialforschung und weiß genau mit welchen Hürden solche Art von Informationen zu bekommen sind.
00:44:09: Nämlich mit enormen Hürdern.
00:44:11: das heißt also ihr habt ja einmal sowas wie was sagt ein Betriebsrat?
00:44:14: Also dass sie überhaupt mit den Menschen darüber sprechen soll.
00:44:17: wie wählt ihr Aussagen die Frauen denn auch bereitwillig warum?
00:44:20: Ich muss da jetzt aussage Wie offen sind die wirklich?
00:44:24: also es sind ja mehrere Layer die sich da übereinander stapeln.
00:44:29: fangen wir mal an mit dem Thema Mitbestimmung und auch so.
00:44:33: Wie gelingt es euch da, durch die Tür überhaupt zu kommen?
00:44:37: Also die Betriebsräte sind ehrlicherweise große Freunde von uns, weil wir natürlich eigentlich auf der Seite der Betriebesräte.
00:44:43: Wir machen ja was für die Menschen und was Gutes für den Menschen.
00:44:47: Und wir hatten noch nie Ärger mit den Betriebensräten ganz im Gegenteil.
00:44:50: Spätestens wenn sie den Fragebogen sehen werden, denen das erklären will, dass auch nochmal individualisieren beispielsweise dann auf die Betrieb oder was dann auch deren Fragestellungen sind, die Sie seit Jahren interessieren wo Sie aber irgendwie noch keine Antworten haben.
00:45:02: Das heißt wir individualisierend wirklich alles.
00:45:05: Darüber hinaus haben wir auch... Wir haben auch kein Problem, die Frauen zu finden.
00:45:11: Also wenn das dann rausgegeben wird und dann gucken die Leute natürlich wer ist peaches kann man den vertrauen?
00:45:17: ich mache vorher oft auch interviews Dann was dann im internet vielleicht auch gezeigt wird oder so.
00:45:22: also gibt es auch verschiedene Möglichkeiten.
00:45:24: aber in den allermeisten Unternehmen Haben wir überhaupt keine probleme dass die frauen sich freiwillig melden sagen ja wohl da möchte Ich gerne dabei sein.
00:45:32: also wir hatten sogar unternehmen oder einige unternehmen wo frauen uns danach noch angerufen haben und gesagt habe ich hab gehört von der Kollegen, dass das hier gerade läuft und ich wurde nicht ausgewählt.
00:45:42: Darf ich trotzdem mitmachen?
00:45:43: Ich habe was zu sagen!
00:45:45: Also die Frauen, die in den Unternehmen arbeiten haben ein großes Bedürfnis, die Dinge ja auch besser zu machen und natürlich auch die Strukturen und Prozesse zu verändern.
00:45:55: Und wer weiß es denn besser als die eigenen Mitarbeitenden?
00:46:00: Das ist für uns so wertvoll weil wir bekommen Informationen.
00:46:03: auf die werden wir alleine niemals gekommen.
00:46:05: Weil das sind teilweise hoch, ja wie soll ich sagen so detailreiche Dinge die du auch nur weißt wenn du selber in diesem Konstrukt arbeitest und oder wie man es auch lösen könnte.
00:46:19: Also da ist natürlich auch das Thema Hierarchie dass du einfach merkst Leute die eine niedrige Hierarchier haben Die werden oft in Konzernen natürlich gar nicht gehört weil sie gibt es ja quasi gar nicht.
00:46:29: aber durch uns bekommen Sie quasi ne Stimme die auch oftmals total wichtig ist Und das in der Gänze muss man sagen Ist nachher für alle auch gerade in dem Moment, wo die Unternehmen rausgehen und sagen wir machen sowas.
00:46:43: Wir wollen ehrlich verstehen was braucht ihr?
00:46:46: das ist natürlich macht auch kulturell etwas mit so einem unternehmen Und löst natürlich auch eine Welle aus dass man sagt oh Man will sich ehrlich auf einmal mit solchen Themen beschäftigen und jeder der pitches dann auch googlet weiß ja auch dass wir jetzt keinen.
00:46:58: wir sind Ja auch kein.
00:46:59: wie soll ich sagen wir sind kein wohlfahrtsunternehmen also gar nicht.
00:47:02: ne wir kommen wirklich mit diesem klaren.
00:47:06: Unser USP ist ja auch, dass es wirklich nachher Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben soll.
00:47:11: Also es geht nicht nur darum sozusagen wie gesagt so ein bisschen alle netter zu machen damit wir irgendwie alle im Kreis tanzen können.
00:47:17: Damit sich alle wohler fühlen sondern es geht schon um Wertschöpfung!
00:47:20: Es geht uns
00:47:21: wirklich um Wertchöpfungen und Firmwettbewerbsfähig aufzustellen und das natürlich.
00:47:26: Es geht immer darum wie kriegst du die Leute in ihre Leistungsfähigkeit?
00:47:29: Wie kriegste sie in ihrer Performance, in ihrem Potenzialen Fall?
00:47:33: Das ist natürlich der Grundgedanke.
00:47:35: Und das aber damit zu verbinden, ist für viele halt vollkommen neu!
00:47:39: Aber ehrlicherweise ist es bei uns Frauen, da
00:47:43: liegen so Gedanke eigentlich.
00:47:44: Es ist
00:47:44: die Base!
00:47:45: Also nicht so und Frauen braucht das natürlich nicht erklären aber auch da.
00:47:52: Das merke ich halt auch wenn ich in Unternehmen oft vor einen männlichen Führungskräften spreche und denen das erkläre was ist viel mehr Lifecyclemanagement?
00:47:59: Warum braucht ihr das?
00:48:01: Dann haben sie das nach einer Stunde auch begriffen.
00:48:03: also das ist dann nicht mehr so dass die sagen wir haben nicht verstanden die sind ja schlaue Kerlchen Die sind alles sozialisiert, das ist eine andere Generation.
00:48:13: Die haben mit diesen Themen nie was zu tun gehabt und die sagen
00:48:16: vieles.
00:48:16: Es ging auch so.
00:48:18: Julia es ging auch jahrelang so.
00:48:19: da kommen wir ja gleich auch noch zu den wie sich Demografien und so weiter verändern.
00:48:24: aber vielleicht jetzt nochmal ich mein Haken dran.
00:48:27: Ich kann verstehen ihr macht da ganz viel Vertrauensarbeit damit die Frauen euch Ihre Sorgennöte, Ängste, Schildern.
00:48:34: Es ist klar, dass die Informationen nicht weitergegeben werden.
00:48:38: Aber ich kann mir vorstellen, wenn ihr dann durch seid mit eurer Analyse das sofort eure Auftrag überkommt und sagt ... Und was haben sie gesagt?
00:48:46: Sagt doch mal!
00:48:47: Ich sag mal, der ist Interesse daran, ist bestimmt wahnsinnig groß
00:48:50: oder?!
00:48:52: Das ist riesig!
00:48:53: Wir würden nie Daten rausgeben, das kann ich an der Stelle sagen.
00:48:56: Vorher müssen sie mir alle meine Gliedmaßnahmen und sonstiges abstellen.
00:48:58: Nein bei uns geht nichts raus.
00:49:00: Das Schöne ist aber dass wir in der Analyse quasi nicht nur Zahlen-Datenfakten haben sondern auch O-Töne und daran bekommt man schon sehr stark als Unternehmen ein Gefühl was hier los ist.
00:49:12: Und das ist schon für viele Unternehmen wahnsinnig wachrottelnd und gleichermaßen Unternehmen, die mit uns arbeiten.
00:49:22: Die sagen wirklich nein wir wollen was ändern und dann ist ja sozusagen auch der zweite Schritt dieser Maßnahmenplan den wir eben am Ende diese Analyse erstellen und sagen okay das sind die nächsten fünf Steps die ihr machen müsst ne?
00:49:34: Und dann geht es eben wirklich daran so zu sagen neue Strukturen, neue Prozesse zu schaffen gewisse Dinge auch zu verändern und wir helfen natürlich viele Dinge können die Unternehmen aber zum Teil auch selber machen.
00:49:46: Aber wir sagen dann nicht danke tschüss!
00:49:49: Es war nett bei euch sondern ganz, ganz viele Unternehmen sagen auch nee könnt ihr zum Beispiel wir wollen jetzt Top-Job Sharing einführen.
00:49:55: Aber wie gleist man das richtig auf so dass es auch wirklich fliegt?
00:50:01: Also was braucht es dafür?
00:50:03: oder wir machen dann Workshops dazu oder egal was ist also es ja von bis neuern Reboarding Prozess.
00:50:11: Egal was ich irgendwie um diese Themen dreht Wir machen es in Form des Unternehmens Genau.
00:50:19: Und
00:50:19: dann aber auch bei der sozusagen, wenn wir nach zwei Jahren gucken wie läuft's denn?
00:50:24: Dass wir dann wieder reinkommen und sagen Wie sieht es denn jetzt aus?
00:50:27: Vivalidierung
00:50:28: oder Evaluation?
00:50:31: Wenn du mal so die drei, vier, fünf Top-Schmerzpunkte nennen solltest, die ihr so findet, die immer wieder kommen im Bezug auf Female Life Cycle.
00:50:41: was sind das... Was sind die Hauptthemen?
00:50:45: Also die Haupt Themen ist tatsächlich Das Ignorieren der Frauen-Gesundheit?
00:50:51: Es gibt keine Frau, die nichts hat.
00:50:53: Ganz wenige!
00:50:55: Auch Frauen.
00:50:56: spezifische Themen nicht Gesundheit sondern wirklich Frauen.
00:50:59: Also was wäre da zu nähen?
00:51:01: Das wäre so etwas wie Minstrationsbeschwerden... Was
00:51:04: noch?!
00:51:05: Also eher Wechseljahre,
00:51:09: Riesenthema.
00:51:11: Das ganze Thema Kind und Karriere.
00:51:15: Die Frauen versuchen alle ihren Kindern und sparen sie nicht lange nach hinten zu schieben damit sie irgendwie möglichst ... damit sie möglichst senior, also dieser ganze Weg Familienplanung.
00:51:28: Wann ist der richtige Moment?
00:51:30: Und dann klappt es nicht.
00:51:32: Dann sind die in Prozessen wo alles ganz furchtbar ist.
00:51:36: Also dieses ganze Thema rund um Familienplanungen ist ein Riesending.
00:51:40: Da hast du das ganze Thema Wechseljahre.
00:51:42: Du hast es davor schon angesprochen.
00:51:43: Das Thema Zyklus wird immer... weil du einfach durch die Veränderung der Umwelt, dadurch dass wir immer schlechter ernähren und mehr Plastik in unserem Körper haben.
00:51:55: Dadurch das sich Dinge auch verändern, haben wir auch mehr Themen.
00:52:01: Und gerade unser weibliches Hormonsystem reagiert halt unglaublich empfindlich auf viele Dinge.
00:52:07: Es gibt mittlerweile viel mehr Nahrungsmittel unter Verträglichkeiten viel mehr, solche Themen wie Endometriose.
00:52:16: Alles geht durch die Decke und auf einmal kommt alles ploppt alles auf und du denkst Mensch war das denn früher noch nicht da?
00:52:22: doch es war da aber es hat niemand drüber gesprochen und musste es alleine dadurch.
00:52:26: was aber gleichermaßen nicht kommt ist dass es es kommt zwar immer mehr gute Ärzte in vielen Bereichen nichts, wo die Frauen schnell an Hilfe kommen.
00:52:37: Und Zeit ist der wichtigste Faktor, wenn es um das weibliche Hormonsystem geht.
00:52:41: Weil das weihbliche Hromonsystem ... Wenn es erst mal aus der Balance gerät, dann ist es quasi ein Abwärtsspirale.
00:52:49: Es wird nie besser und nur schlechter!
00:52:52: Wenn man nichts dagegen tut?
00:52:54: Genau.
00:52:54: Und wenn du aber nicht weißt, was du tun sollst, weil du drei Jahre nicht weisst, warum das die Wechseljahre sind und ich als beispielsweise schönes Beispiel sind Gelenkschmerzen.
00:53:03: Frauen haben unglaubliche Gelenkschmerzen und gerade im Handel.
00:53:07: oder nehmen wir mal die Pflege wo Frauen wirklich auch ganz darauf für Beine sind oder so und viel auch körperlich arbeiten dann hast du unglaublichen Gelenkmärzen.
00:53:15: Puh, ich muss meinen Job reduzieren.
00:53:17: Ich schaff das nicht mehr!
00:53:19: Mein Körper schafft es nicht mehr.
00:53:20: Hätte man diesen Frauen gesagt, dass das einfach nur ein Oestrogenmangel ist?
00:53:23: Dass das ein hormonelles Defizit ist was man hätte auffüllen können?
00:53:28: Es wusste halt leider der Orthopäde nicht.
00:53:30: Dann hätte man den Frauen helfen können.
00:53:32: Und da sieht man halt auch, dass wir medizinisch an einem Punkt sind wo man sagen müsste diese Aufklärung aller Mediziner müsste eigentlich das ganze Hormonsystem integriert haben hat es aber nicht.
00:53:44: also das heißt das sind viele Faktoren die einfach strukturell im Leben zieht sind und die wir natürlich eben dann auffangen
00:53:52: Und die dann wiederum das Thema der Arbeit beeinträchtigen, also damit auch eine Wertschöpfung irgendwie mindern können.
00:53:59: Jetzt könnte sich ein Unternehmen auf die Position setzen und sagen ja ist alles schön und gut aber warum sind wir denn dafür verantwortlich dagegen was zu tun?
00:54:07: Das soll doch bitte schön unser Gesundheitssystem machen.
00:54:10: Warum sollen wir denn das jetzt auch noch machen?
00:54:12: Also das wäre einmal die Positionen und die andere Frage auch erwarten dass Erwarten oder wünschen das doch auch Frauen, dass das Unternehmen darauf eine Antwort hat.
00:54:22: Oder sagen die ... Das wäre mir sogar eher unangenehm im Unternehmenskontext darüber zu reden.
00:54:28: Weil es ist ja auch stigmatisiert und scharmbahaftig.
00:54:31: Man spricht ebenso mal mit seiner Führungskraft.
00:54:36: Ich bin in Wechseljahren oder keine Ahnung.
00:54:39: Das ist nicht selbstverständlich diese Verlinkung!
00:54:43: Nee, genau.
00:54:43: Das wäre auch.
00:54:45: der zweite große Punkt sind Führungskräfte.
00:54:47: Also ob eine weibliche Karriere gelingt, hängt massiv an den Führungskräften und das übrigens hat auch ne Studie gezeigt die wir jetzt zusammen mit Mercer gemacht haben.
00:54:57: also wenn man was haben möchte was man in seiner Firma mal schwarz auf weiß hinlegt sollte man sich nur diese neue Studie das ist ne HR-Studie von Mercer und uns die es jetzt gerade erschien und dir hat es eben auch noch einmal gezeigt.
00:55:08: was sind die großen Faktoren so?
00:55:10: und dass was du grade angesprochen Das ist eigentlich ganz, ganz wichtig.
00:55:13: Weil wann sind wir eigentlich?
00:55:17: Also wann Frauen, die erwarten das ... Man hat das ja die Jahre nicht gekannt, also deswegen ist da noch gar nicht so eine hohe Erwartungshaltung.
00:55:27: Aber in dem Moment wo die Frauen merken, da gibt es was und man merkt bei Jüngeren ist eine ganz andere Erwartungshaltung da dass sich natürlich Arbeitgeber darum kümmern.
00:55:37: aber ich sehe gerade wahnsinnige Veränderungen.
00:55:40: wir enttabuisieren diese Themen Wir reden darüber in Unternehmen wo wir sind wo wir Vorträge machen Die Frauen sitzen da wirklich in großen, mittelständischen ... Großer
00:55:51: Zahlen.
00:55:52: Diese Vorträge, die boomen und da sitzen Frauen drin, da sitzen dann auch männliche Führungskräfte drin, die sagen nicht, ich will mir das mal anhören.
00:56:00: Auch was ist denn überhaupt los mit Frauen in den Wechseljahren?
00:56:03: Damit ich das überhaupt auch mal verstehe!
00:56:05: Wir machen viel so, dass wir eben mit Führungskräften auch in die Schulungen gehen, weil es ist das erst einmal zu verstehen Also dieses Konstrukt in den Wechseljahren mal zu verstehen, was das alles macht.
00:56:20: Auch mit dem Gehirn und neurologisch und so... Das ist schon wahnsinnig spannend!
00:56:24: Und ich glaube wer das auch als Führungskraft versteht der weiß ganz anders wie muss er weibliche Karrieren fördern wenn er das wirklich will?
00:56:33: Hier kommen wir natürlich an einen Punkt was eben dann letztendlich ausschlaggebend für die Kultur ist.
00:56:41: Wie ein Unternehmen am Ende auch am Tag performt gemeinsam
00:56:45: Okay, also das heißt ich habe verstanden.
00:56:47: Da geht es auch ganz viel darum überhaupt meine Erwärmnis zu schaffen eine Aufklärungsarbeit zu leisten und damit auch den Frauen oder auch den Unternehmen logischerweise etwas an die Hand zu geben um da wirklich gut mit umzugehen.
00:56:59: wenn du in einem Satz überhaupt diesen female life cycle definieren müsstest weil die Frage kommt ja bestimmt auf was würdest du sagen Was würdest du sagen, was ist denn female life cycle?
00:57:12: Für dich ist der Begriff so selbstverständlich.
00:57:15: Wie würdest Du das fassen?
00:57:17: Wie jemand kommt und sagt, habe ich noch nie gehört!
00:57:23: Die weiblichen Lebensphasen im Bezug auf Karriere.
00:57:27: Also ich glaube halt, dass wir Frauen sind in verschiedenen Lebensphasen.
00:57:35: Immer drinnen so und jede Lebensphase hat leider das Potenzial uns aus der Karriere zu hebeln.
00:57:42: Das funktioniert nicht wie bei Männern linear nach oben sondern wir haben aufgrund unserer Hormonellen
00:57:50: Grundstruktur
00:57:52: oder eine Evolutionsbeding haben wir einfach diese Gaps, die man ja letztendlich in Zahlen auch überall sehen kann.
00:58:00: Und die gilt es ja letztendlich zu überwinden und als Unternehmen sozusagen hier die Brücken zu bauen, um zu sagen okay ich schaffe eigentlich für jede weibliche Zielgruppe eine perfekte Employee-Experience.
00:58:12: Damit ich am Ende letztendling meine Quoten und natürlich auch dieses Chancen gleich wirklich erfülle und nicht nur darüber rede
00:58:20: Ich komme jetzt mal ein bisschen fies von der Seite Julia und setz mir mal den Kritikerhut auf Denn im Moment erleben wir ja Fachkräftemangel.
00:58:30: Ja, gibt es in bestimmten Branchen.
00:58:32: Wir haben aber auch das andere Extrem.
00:58:35: Ich höre von sehr vielen Menschen die Statistiken sagen es auch dass gerade Frauen in einem vorangeschrittenen Alter nicht nur Frauen, Auch Angst haben ihn Arbeitsplatz zu erhalten oder überhaupt, wenn sie jenseits der Fünfzig sind noch was neu zu finden ist sehr schwierig.
00:58:51: Jetzt kommt ihr und sagt liebe Unternehmen, ihr müsst noch mehr für die Menschen tun also für die Zielgruppe der Frauen.
00:58:58: Ihr müsst denen entgegenkommen, wenn Sie Probleme haben mit den Wechseln lernen.
00:59:01: und es gibt ganz viele Frauen, die sagen ich wäre froh, wenn ich überhaupt einen Job kriege oder wenn ich meinen behalte weil so viele Unternehmen schicken die Mitarbeiter mit Ende fünfzig schon nach Hause.
00:59:12: Ich bin ja total auf deiner Seite, dass es wichtig und richtig ist.
00:59:16: Nur im Moment haben wir auch eine harte Realität.
00:59:19: was begegnet euch da?
00:59:20: An Argumenten an Gegenwind ist jetzt vielleicht nicht gerade der vielgut Ecke wo wir uns auffallen aber gehört zur Realität dazu
00:59:28: gehört zur Realität dazu, das müssen wir auch ganz ehrlich ansprechen.
00:59:34: Das Interessante ist dass die Wechseljahre tatsächlich mit Ende-Dreißig beginnen.
00:59:37: also das heißt also wir haben ganz viele Frauen die mit Ende da sind die einen noch sozusagen in der Endphase sagen oh jetzt muss ich aber schnell.
00:59:45: ja bei denen herrscht ein anderes Thema und die anderen gehen tatsächlich in Richtung wechseljahr.
00:59:51: so.
00:59:51: das bedeutet also auch da wir reden eigentlich gar nicht von von.
00:59:56: also es sind keine alten.
01:00:00: Also wer mich kennt, weiß ja auch dass ich mich wahnsinnig für ihr Fünfzig einsetze.
01:00:04: Auch auf LinkedIn bin ich dafür ja sehr bekannt weil ich eben der Meinung bin das wir viel zu viel wissen über Bord werfen und dass wir ja auch in den Unternehmen wirklich ein Problem haben damit dass wir sozusagen die älteren die Älterinnen viel zu schnell gehen lassen.
01:00:21: und ich meine auch das wird uns gesellschaftlich noch Wahnsinnig auf die Füße fallen.
01:00:25: stichwort Gesundheitssystem weil die Leute sitzen zu Hause, finden keine neuen Jobs und werden irgendwann krank.
01:00:33: Wenn du keine Aufgabe mehr hast wenn du nicht richtig gebraucht wirst dann wirst du schneller krank.
01:00:38: auch da gibt es Studien zu.
01:00:39: also das wird uns eh noch gesellschaftlich auf die Füße fallen.
01:00:41: Geschweige denn dass ich glaube jetzt haben wir gerade ein Gap aber irgendwann werden wir die Leute wieder brauchen.
01:00:46: Ich glaube das ist viel wichtiger als Unternehmen zu verstehen.
01:00:51: Also gerade, und das merken wir immer.
01:00:53: Wenn es natürlich darum geht Leute zu entlassen ist es ja oft weil man eben vorher es nicht geschafft hat eine gewisse Performance herzustellen.
01:01:00: also wenn da wenn's dem Unternehmen besser gegangen wäre dann hätte man die Leute jetzt vielleicht auch nicht entlassen müssen weil dann hättet man viel mehr Aufträge gehabt oder eine bessere Auslastung oder whatever.
01:01:09: Das heißt also im Vorhinein ist schon was schief gelaufen so und viele Unternehmen die mit uns arbeiten die sagen halt Es geht ja wirklich jetzt darum in Zukunft sich Anders aufzustellen damit man eben letztendlich auch gerade die weibliche zielgruppe wo man, wo viele vielleicht oft sagen ja nach der eltern zeit hat die sowieso kein drive mehr kommt wieder ja die macht noch ihren teilzeitjob aber ich sage mal so die diskarriere tier ist nicht mehr.
01:01:38: also da gibt es ja viele wo ich merke was du schon gesagt hast da kommt auch sehr viel negativ ist.
01:01:44: Du wirst die in Zukunft... Also wenn du willst, dass du als Unternehmen wieder richtig aufgleist.
01:01:49: Dann wirst du es nicht ohne Frauen schaffen und dann brauchst du halt ... voll in ihrer Karriere aber halten und das wirst du nicht schaffen mit ein paar warmen Worten.
01:01:59: Also dafür sind wir ja auch alle viel zu gebildet mittlerweile, viel zu schlau und ich glaube einfach dass die Unternehmen, die das erstmal begriffen haben wie dieser Kreislauf funktioniert und es ist sehr schnell eigentlich zu begreifen wenn man sich die Zahlen und alles dahinter anguckt dann stellt sich diese Frage nicht mehr warum müssen wir das machen?
01:02:19: Und wir sehen eben hier auch dass die Performance sich tatsächlich verändert.
01:02:22: also einmal diese Unternehmen, diese Wege gehen.
01:02:25: Dass auf einmal das doch einen hohen Impact auf den Unternehmenserfolg hat was sie vorher gar nicht gedacht haben und das ist natürlich dann der Schlüssel zu allem dass du merkst okay das was du machst hat auch wie man so schön sagt ein Return.
01:02:42: Ja ein
01:02:43: Return genau.
01:02:46: Da kommt es auch finanziell dann oben mehr rein weil die einfach Die sind einfach auf einmal ganz anders auf.
01:02:52: Und jemand, der nicht ... Ich mein das weiß man einfach.
01:02:56: Jemand, der in seinem Potenzial ist und bei uns Frauen spielen da viele Themen mit rein die Männer gar nie und immer haben werden.
01:03:06: Da können wir auch nichts dafür, dass es nicht weil wir schwächer sind oder weil wir ... Weiß ich nicht, weil wir mir jammern ganz im Gegenteil.
01:03:13: Ich möchte mal Männer sehen die vier Kinder bekommen haben ob sie überhaupt noch aufstehen würden morgens.
01:03:18: Also ich glaube einfach dass das dieses wenn man sich dieses Konstrukt endlich bewusst macht und sagt okay Wir bauen endlich Strukturen Man sieht es ja auch in anderen Ländern in Skandinavien und so da funktioniert's Ja.
01:03:30: also ist.
01:03:31: Es geht natürlich auch schon darum, zu sagen wie können wir letztendlich hier in Deutschland jetzt auch nachhaltige Strukturen aufstellen gerade wo der Staat eben auch noch hinterherhängt.
01:03:42: Also auch
01:03:43: da
01:03:44: war im Moment die Regierung ist auch nicht so dass sie die Dinge erfüllt ich mir wünschen würde also auch diese hängen natürlich wahnsinnig hinterher um eben Strukture und Prozesse zu schaffen die die letztendlichen Unternehmen auch noch entlasten würden in diesen Bereichen.
01:04:01: Also wenn man ganzheitlich denkt, weil man langfristig denkt, strategisch denkt dann macht das alles total Sinn.
01:04:06: Ich beobachte halt nur im Moment haben wir ja in Teilen zumindestens eine wirtschaftlich angespannte Situation Wir haben eher nicht einen Arbeitnehmermarkt und das bringt Unternehmen manchmal vielleicht auf Gedanken die strategisch betrachtet nicht schlau sind dass sie also versuchen, genau an solchen Dingen zu sparen oder überhaupt nicht erst darauf einzugehen.
01:04:26: Also von daher kann ich mir vorstellen das ist schon auch mindestens mal so Menschen braucht wie dich die dann das Wurthum hochhalten dafür und da wirklich sich auch... Einbringen.
01:04:39: Und du hast jetzt schon mal gesagt, also gibt es denn irgendwie so ein bisschen was an Zahlen oder was man auch so aus Schweden lernen kann?
01:04:45: Es ist ja immer die Skandinavier werden uns ja immer als leuchtendes Vorbild hochgehalten dass sie insgesamt in dem Thema sehr weit sind.
01:04:54: Was kannst Du denn da berichten?
01:04:56: Naja, sie sind uns insofern... Also dieses ganze Thema Diversity so wie wir das hier so krass spielen haben die gar nicht weil es einfach alles total normal ist.
01:05:04: Also diese Integration von solchen Themen oder Familie ist einfach viel besser geglückt während wir das ja versuchen irgendwie totzuschweigen.
01:05:13: Wir versuchen das wahnsinnig zu trennen beruf und privat.
01:05:17: dabei lässt sich das ja gar nicht so richtig trennen.
01:05:20: also eine gehört zum anderen das andere bedingt das andere.
01:05:23: Und ich glaube dass zu verstehen das tut uns gut und tut auch den Männern gut.
01:05:30: Also ich sehe ja immer mehr, die auch sagen nein ehrlicherweise.
01:05:35: Das sind also auch ältere, die sagen hey weiß was das jetzt mal früher vor zwanzig Jahren geben sollen?
01:05:40: Das hätte uns so geholfen.
01:05:42: und ich auch da noch einmal zum Thema Personal abbauen.
01:05:48: Ich sehe Angenommen, es sind ja immer dieselben die rausfallen.
01:05:52: Also wenn Personal abgebaut wird jetzt beispielsweise wieder zurück ins Home ins Office gerufen wird.
01:05:58: ich sage mal ist Kündigen dann dieselben Leute und am Ende hast du dann Thomas eins zwei drei da sitzen im Unternehmen Die letztendlich noch da bleiben.
01:06:05: so dann hast Du eigentlich ein sehr.
01:06:08: Du hast, was deine Belegschaft angeht, triffst du ja eine sehr klare Wahl.
01:06:12: Wer da bleibt unfair nicht und auch das ist spannend zu sehen weil wenn du dann wieder auf die Studien gehst letztendlich... Thomas ein zwei drei zwar alle netz sind und wir mögen die tomasse darum geht es nicht aber dass die sicherlich nicht das beste ergebnis hervorbringen werden für den für des unternehmen weil sie einfach alle dreigleichs sind dann wissen wir einfach, dass diese diese das funktioniert kurzzeitig um Geld zu sparen.
01:06:38: Aber langfristig willst du halt Braust du halt irgendwie ein Unternehmen, was mehrere Lebensrealitäten präsentiert oder repräsentiert um am Ende gute Entscheidungen zu treffen?
01:06:51: Ich glaube, das ist das was viele schon begriffen haben.
01:06:54: Was man aber noch versucht ... Moment ich glaube die in den letzten Jahrzehnten und dass es das wo wir dann so so neidisch glaub ich auf andere Kulturen schauen wie beispielsweise die Skandinavia die einfach viel natürlicher leben wo auch das Thema Familie viel mehr integriert tatsächlich auch bei hohen Managern im Terminkalender stattfindet.
01:07:17: Es ist da alles viel natürlicher und Familie ist kein Defizit, sondern es ist klar diese Gesellschaft die Unternehmen.
01:07:26: Und all das was wir Zukunft nennen kann doch auch nur funktionieren wenn wir es Frauen und Paaren ermöglichen eine Familie zu gründen.
01:07:35: also die CEOs von morgen können nur geboren werden wenn wir Frauen erlauben Kinder zu bekommen.
01:07:43: an dem Punkt sind wir aber nicht
01:07:45: Gesellschaftlich.
01:07:46: kommen wir gleich noch zu, jetzt noch eine letzte Frage so direkt aus dem Unternehmensumfeld.
01:07:52: Wie gut seid ihr beraten dieses Thema sehr eng an Diversity zu koppeln oder eben genau nicht?
01:07:59: Weil da besteht ja eben genau auch ein bisschen die Gefahr dass man sich in eine gewisse Ecke stellt das man vielleicht doch wieder mit dem Thema marginalisiert wird.
01:08:08: also wie sehr habt ihr das auf dem Schirm?
01:08:11: Also wir sind relativ Ich will sagen entkoppelt, aber es ist tatsächlich so.
01:08:16: Unser ganzes Branding geht spitze Richtung Female und das war für mich auch ganz wichtig weil das sind meine Fokussthemen.
01:08:25: Das ist das was ich kann und da würde ich auch sagen ich kenne in Deutschland niemanden der Der diese ganzen Themen, glaube ich so umrissen hat mittlerweile wie ich es gemacht habe.
01:08:38: Das heißt also... Ich könnte das aber nicht beispielsweise für den gesamten Diversity-Bereich behaupten.
01:08:44: Nie und nie!
01:08:45: Und deswegen kann definitiv von mir sagen, dass female Thema, das kann ich wie keine zweite und zwar in allen Lebensphasen.
01:08:56: was mein Fokus ist und wo ich auch nicht von weg gehe.
01:08:59: Also es wurde ganz oft gefragt, ja aber Diversity ist doch super, wo ich gesagt habe, ich finde alles super!
01:09:05: Es geht mir gar nicht darum irgendwas abzuwerten oder so, aber ich möchte einfach den Unternehmen klar sagen wenn sie mit mir arbeiten ... Dann geht's darum... Frauen.
01:09:16: Also dann geht es wirklich darum, weil für mich ist das die größte Zielgruppe gesamtgesellschaftlich und da möchte ich gerne viel mehr und spitzer draufgehen als wir das je vorher getan haben und das hat sich ehrlicherweise als gute Positionierung ergeben
01:09:34: Für dich, für das Thema auf jeden Fall.
01:09:36: Und ich glaube wir haben und das würde ich zum Ende ganz kurz noch mal wenigstens erwähnt haben... Ich glaub' wir haben einen guten Eindruck davon bekommen dass du nicht nur einfach dich damit auseinandersetzt wie geht's der einzelnen Frau besser?
01:09:49: Ganz sicherlich!
01:09:50: Sondern es ist ja ein gesellschaftlicher Auftrag den du da irgendwie in dir offensichtlich spürst.
01:09:55: Also man kann dich auch erleben als Frau mit viel Energie Mit einer gewissen Frechen schnauze.
01:10:00: Du schreibst toll finde ich.
01:10:01: also ich lese sehr gern auch deine Beine.
01:10:04: Das ist dir selbst auch nicht verborgen geblieben, dass du mit deinen Worten Wirkung erzielt.
01:10:08: Deswegen hast du gerade ein Buch geschrieben.
01:10:10: Ich atme ein und raste aus!
01:10:12: Es ist noch nicht draußen.
01:10:14: Wann erscheint dieses Baby das Licht der Welt?
01:10:17: Am siebenundzwanzigsten
01:10:20: September wird es das Lichterfeld erblicken.
01:10:24: Und es war eine spannende
01:10:26: Erfahrung.
01:10:27: Genau.
01:10:28: Ich lese mal einen Satz hier aus, der steht... Ich raste aus.
01:10:59: Der Untertitel ist ja, warum wir in einer gereizten Republik den Verstand verlieren.
01:11:04: und
01:11:05: ich konnte mich gar nicht so eingrenzen weil auf Link entschreibe ich ja sehr politisch und sehr wirtschaftlich da habe ich ja gar nicht also diese da ist witzigerweise das frauen thema natürlich
01:11:15: eines davon
01:11:16: verbunden.
01:11:17: aber es ist
01:11:18: gar nicht dass was sich da sehr was ich da sehr publiziere und damit bin ich auch so viral gegangen eigentlich dass ich mich eigentlich zu ganz normal Themen rund um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft äußer.
01:11:30: Ich habe eine sehr klare Meinung und das darf ich auch als Unternehmerin haben weil ich ja sozusagen von keinem Corporate einen politischen Maulkorb aufhabe.
01:11:39: Das heißt also ich sage auch sehr deutlich wie ich Dinge sehe die in der Regierung passieren Und das hat wahnsinnig Radius bekommen und so sind Verlage auf mich zugekommen.
01:11:50: Wir haben gesagt, wir würden gerne mit Ihnen sprechen.
01:11:53: Das ist so großartig!
01:11:55: So ist dieses Buch entstanden und es geht wirklich darum... Also es hat mehrere Teile Politik, Wirtschaft, Gesellschaft.
01:12:02: Einen Ü-fünfzig Teil gibt es auch und dann gibt es aber am Ende diesen großen oder es gibt einen Female-Teil.
01:12:09: Und das Witzige ist, dass ich das Buch vielen Männern zum Proberlesen gegeben habe.
01:12:15: Die gesagt haben ... Das ist das beste Buch, was sie seit fünfzehn Jahren gelesen haben.
01:12:18: weil sie gesagt haben Julia ganz ehrlich du hast mich vorher mit den ganzen Themen rund um Politik, wirtschaft und so hattest Du mich so abgeholt, dass sich beim Female-Kapitel nicht aufgehört habe zu leben!
01:12:30: Weil auch die Art und Weise, wie ich schreibe dann lustig oder unterhaltsam fand.
01:12:36: Du legst ja ein Buch bei drei Vierteln nicht weg wenn du es super findest.
01:12:39: Und die haben das tatsächlich zu Ende gelesen.
01:12:41: Die haben gesagt, Julia, ich bin das erste Mal sensibilisiert worden für diese Themen aber auf eine so wahnsinnig humorvolle Art und Weise dass sie auch jetzt teilweise Dinge in ihren Unternehmen verändern oder so.
01:12:55: Das freut mich natürlich wahnsinnigt zu.
01:12:58: Sehr, also das kann ich mir sehr gut vorstellen.
01:13:00: Du bist da echt ein Riesenhuck, kann man sagen?
01:13:02: Ja, da bist du echt eine Meisterin wirklich die Dinge mit Humor aber auch mit pointiertem Fingerzeug auf einen Punkt zu bringen.
01:13:10: und deswegen... Also ich wünsche dir ganz viel Erfolg liebe Julia!
01:13:13: Was wird dein nächstes Unternehmen sein was du
01:13:15: gründest?!
01:13:18: Jule, ich hoffe erst mal gar keins.
01:13:22: Kein
01:13:22: Mann hört mich zu!
01:13:23: Du kannst auf den Reden.
01:13:26: Nein, genau.
01:13:27: Ich habe mir wirklich vorgenommen, weil ich ja echt unmenschlich viel gearbeitet die letzten Jahre.
01:13:35: Und ich muss sagen, ich wachse ja grad als meine persönliche Brand die Julia Neumbrand mal neben Pitches.
01:13:42: Die wächst einfach gerade so unglaublich stark und da entstehen so viele Dinge grade, die ich wahnsinnig spannend finde, die quasi eher in die Richtung gehen, dass ich ganz viel auf Bühnen stehe, ganz viel solche Sachen, Moderation TV oder eine Säu in diese Richtung.
01:13:59: aber weil ich auch nicht dieses Unterhaltsame.
01:14:02: also ich unterhalte gerne Menschen wie gesagt gerne mit Humor.
01:14:06: Und das merke ich gerade, da geht grad so die Richtung hin und mal gucken.
01:14:11: also Ich bin für alles offen Mal schauen!
01:14:14: Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut von dir informiert und auch unterhalten gefühlt.
01:14:18: Ich danke dir ganz herzlich für deinen
01:14:20: Dasein
01:14:21: Für dein Besuch und für unser schönes Gespräch.
01:14:23: vielen Dank liebe Julia und Alles Gute für dich.
01:14:25: und bist du mal wieder hier eincheckst bei Good Work
01:14:28: Vielen Dank.
01:14:33: Was für ein Energiebündel, liebe Julia.
01:14:35: Also sehr beeindruckend und wie sie wirklich da ein Unternehmen nach dem anderen hochzieht.
01:14:40: Und wenn man vielleicht so was wie einen Prinzip erkennen kann... ...und das wiederholt sich jetzt ja in den vielen, vielen Folgen die ich hier schon mit Gründerinnen und UnternehmerInnen gemacht habe dann ist es dass, dass sie wirklich einen Bedarf erkannt hat und dass sie sich nicht hat abschütteln lassen und immer wieder versucht halt irgendwelche Ansatzpunkte zu finden und auch zu ihren Naja scheitern, aber ihr wisst schon.
01:15:03: Also auch von Niederlagen sich nicht hat niederstrecken lassen.
01:15:07: denn das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt.
01:15:09: Denn eins ist klar egal was wir vorantreiben wollen ob das eigene Unternehmen vielleicht aber auch in Anforderungszeichen nur ein Projekt im eigenen oder im Unternehmen indem ich angestellt bin wenn ich mich vom ersten Windstoß umpusten lasse wird es niemals erfolgreich durch die Tür gehen weil sonst weiß nicht ein Projekt kein Herzensprojekt keinen großes Vorhaben sondern einfach nur einen To-do.
01:15:31: Und das ist bekanntermaßen leicht zu bezwingen, mehr oder weniger.
01:15:36: Aber in allen anderen Fällen brauche ich sowas wie eine gewisse Resilienz.
01:15:40: Ich brauche ein gewisses Dominar da durchzugehen und darf mich nicht so sehr irritieren lassen von den Gedanken die ich meistens nur im Außen vermute, die da gar nicht so laut sind wie sie in meinem Kopf trönen.
01:15:53: Da scheint Julia wirklich ein Rollmodel zu sein.
01:15:58: Sicherlich ein Erfolg sein, also alles andere kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
01:16:02: Denn sie wird wahrscheinlich die richtigen Hebel zu bedienen wissen.
01:16:06: auch Ich versuche und da bin ich ganz ehrlich hebel zu Bedienen.
01:16:09: Ein Hebel zum Beispiel ist dass ich mich freue wenn ihr Über Spotify vor allen Dingen, aber auch über Apple einfach ein paar Sterne da lasst wenn ihr eine Rezension da lasten.
01:16:21: Wenn ihr das Gefühl habt dass Thema Good Work ist bei euch in eurem Umfeld genau richtig platziert sei es als ein Impulsvortrag oder sei es vielleicht auch als dass sie einen Gast vorschlagen möchte dann muss ich ein bisschen wie sagt man so schön Erwartungsmanagement betreiben denn meine Liste ist für dieses Jahr komplett dicht.
01:16:40: Aber dennoch, wenn ihr das Gefühl habt, ihr wollt hier was an Themen einbringen.
01:16:45: Dann sagt das gerne aber vor allen Dingen auch Wenn es andersrum Good Work in eurem Unternehmen zu platzieren gilt.
01:16:51: Ihr wisst wo ihr mich findet unter info at goodwork-salon.de.
01:16:57: Ich freue mich über Austausch mit euch denn der Austausche Das ist das was mich vor allem vorantreibt und antreibt.
01:17:04: In diesem Sinne ich freu mich wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet Wenn es heißt herzlich willkommen bei Good work!
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