Kann man Ziele ausrechnen? Marco Alberti (350)
Shownotes
„Die falschen auszusortieren ist keine Kunst."
Was ist eigentlich eine Strategie? Für Marco Alberti ist sie selten das, was in den PowerPoints der Geschäftsführung steht. Dort stehen ökonomische Wunschvorstellungen: Marktführer werden, zwanzig Prozent mehr Rendite, eine Milliarde Umsatz. Legitim, sagt er, jeder darf sich etwas wünschen. Nur hat ein Wunsch keine sortierende Wirkung. Eine Strategie erkennt man daran, dass sie beim Entscheiden hilft.
Marco Alberti nennt sich Unternehmensphilosoph. Mit Murakamy führt er seit rund fünfzehn Jahren OKRs in Unternehmen ein, vom Startup bis zum Konzern, in tausenden Stunden Workshop. Aus den immer gleichen Grenzen dieser Arbeit ist etwas Neues entstanden: der Evident Flow, ein Open-Source-Framework für die Steuerung von Unternehmen in komplexen Umfeldern.
Priorisieren heißt, einen Preis zu zahlen. Eis oder Schokolade, fragt Marco, und die Antwort lautet meistens beides. Bei Dreijährigen geht das in Ordnung. Im Management wird daraus die Weigerung, sich zwischen Dingen zu entscheiden, die um dieselben Ressourcen konkurrieren. Verfaulte Früchte aussortieren kann jeder. Anspruchsvoll wird es bei den guten.
Erst die Landkarte, dann die Ziele. Bevor ein Ziel formuliert wird, gehört geklärt, wer überhaupt auf der Landkarte steht: Kundinnen, Mitarbeitende, Lieferanten, Anwohner, Wettbewerber. Was ist diesen Gruppen wichtig, wo steht man gut, wo lässt sich etwas verbessern. Der Evident Flow bewertet jedes Ziel gegen diese Value Map und rechnet daraus einen Index. Aus dem Streit darüber, was wichtiger ist, wird eine sortierte Liste.
Die Realität hält sich nicht an Excel. Marco arbeitet mit einem geschlossenen Kreislauf: Optionen sichtbar machen, entscheiden, tun, hinterher schriftlich reflektieren. Ein Agent begleitet den Tag und hakt nach, wenn zu viele Baustellen offen sind. Dazu kommt eine Ebene, auf der digitale Zwillinge der eigenen Leute die Wirkung von Zielen schätzen und irgendwann selbst welche vorschlagen.
Worüber wir noch gesprochen haben: Wertschöpfung und Wertschätzung: Warum immer die anderen bestimmen, was Wert ist Zeit ausgeben statt investieren: Die einzige Ressource, die ohne Zinsen zurückkommt Verantwortungsdialog: Wollen, können, sollen oder dürfen Omakase: Warum ein Framework eine starke Meinung haben darf Open Source: Was Marco davon hat, sein Werk offenzulegen
Marco Alberti macht es einem angenehm schwer. Er verteidigt die Wunschvorstellungen der Geschäftsführung als legitim und nimmt ihnen im selben Atemzug jede Autorität. Er glaubt weder daran, dass man Menschen zur Veränderung überreden kann, noch daran, dass man sie einfach machen lassen sollte. Was bleibt, ist ein Rahmen, der die Komplexität dort aufnimmt, wo sie ohnehin verarbeitet werden muss, damit der Rest der Organisation morgens weiß, was heute dran ist. Ein Must-Hear für alle, die ihre Strategiearbeit einmal ehrlich anschauen wollen.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links:
➡️ Marco Alberti auf LinkedIn
➡️ Evident Flow, die offizielle Dokumentation
➡️ Murakamy
➡️ OKR, Die Kunst die richtigen Dinge nicht zu tun
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Transkript anzeigen
00:00:02: Wir haben so ein kleines Büchlein geschrieben und der Titel davon ist ja, die Kunst, die richtigen Dinge nicht zu tun.
00:00:07: Und dann fragen wir alle was das denn ist für einen Titel?
00:00:09: Das ist doch Quatsch!
00:00:11: Ich verteufe ja nicht dass jemand sagt ich bin Geld-Umsatzgewin.
00:00:14: Es ist alles eine legitime Größenordnung in dem Ganzen und macht total Sinn.
00:00:19: also mehr Geld einzunehmen als auszugeben ist
00:00:22: heilsam.
00:00:22: Wirtschaftliches Prinzip Lernen wir schon bis vor Kürze.
00:00:26: Da ist wenig gegen zu sagen so, aber wenn ich jetzt das Geld von Juli will, bin ich darin gut beraten die ganze Zeit zu sagen, ah!
00:00:32: Ich will noch zwanzig Prozent mehr von ihrem Geld.
00:00:35: oder bin ich gut beratend zu fragen, mit welchen Julien eigentlich?
00:00:46: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work dem Podcast für gute Zusammenarbeit und für zukunftsfähige Arbeitskultur.
00:00:53: Mein Name ist Dule Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins Podcast-Netzwerk.
00:01:00: Wir sind noch immer mitten im Sommer beim Aufzeichnen jetzt, zum Zeitpunkt der Aufzeichnung Und manche von euch denken vielleicht, da kann es doch ein bisschen locker, ein bisschen flockig.
00:01:10: Ein bisschen popkulturell zugehen und ich denke, es gibt Menschen die nehmen sehr dicke, sehr kluge, sehr anspruchsvolle Bücher mit in den Sommerurlaub weil sie da erst richtig zum Nachdenken über das kommen was sie das ganze Jahr über sowieso schon beschäftigt Und genauso ein Gast habe ich heute.
00:01:28: Also liebe Leute, wenn ihr tiefe Gespräche mögt, meine Vermutung ist es könnte so eins werden!
00:01:33: Ich freue mich sehr, er ist zum zweiten Mal hier, er nennt sich Unternehmensphilosoph auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere Philosoph sagt das.
00:01:40: Das darf der doch gar nicht.
00:01:42: Ich finde, er darf das unbedingt denn tief denken tut er über das was das Thema Strategien und Ziele und Kultur mit Unternehmen macht Und er bedient sich da auch bestimmter Frameworks.
00:01:52: Ihr kennt ihn vielleicht aus den Medien Vielleicht aus seinem Podcast Vielleicht sogar von Good Work.
00:01:58: ich freue mich dass ich ihn persönlich kennen und heute hier hab.
00:02:01: Marco Alberti ist da vom Murakami.
00:02:03: Ich freu mich ganz arg.
00:02:04: Lieber Marco herzlich willkommen bei Good Work.
00:02:06: Vielen
00:02:07: vielen Dank für die Einladung.
00:02:09: ein sauberes Ramp ab.
00:02:11: Da freue ich mich sehr auf das, was jetzt
00:02:14: kommt.".
00:02:15: Du weißt ja also... Ich teile das hier manchmal oder alle zehn Folgen ungefähr mal.
00:02:20: Ich kann mir das vorher nicht aufschreiben wie ich das Intro mache.
00:02:24: Also da kommt das rein, was mich gerade anspringt und wir haben so viel sei der Transparenz geschuldet im Vorfeld ganz kurz jetzt gesprochen und du hast mir deine beeindruckende Bücherliste gezeigt.
00:02:35: So, du darfst jetzt mal hier Time to show off.
00:02:38: also jetzt sag mal was nimmst du mit in den Sommerurlaub zu lesen?
00:02:41: Also ein paar kleine Masterpieces.
00:02:46: Es ist in der Tat mehr als eine Liste es ist ein Stapel.
00:02:49: Es
00:02:50: lohnt Verstehmtheit.
00:02:52: Das ist manifestiert und das ist auch mittlerweile schon wieder nicht mehr Kindl sondern Papier
00:03:00: So
00:03:00: Kleinigkeiten wie die Geschichte des Kapitalismus, also das irgendwie über tausend Seiten stark.
00:03:06: Das könnte fast ein bisschen Lesearbeit werden.
00:03:11: aber Markus Gabriel zum Beispiel moralische Tatsachen ist eins auf das ich mich sehr freue und der hat auch noch ein zweites geschrieben.
00:03:18: da freue ich mich auch irgendwie sehr drauf.
00:03:21: Und dann gibt es das ein oder andere, aber da bin ich nicht wirklich stark bellitristische, was ich auch mal so zwischendurch einstreue und...
00:03:28: Du musst dich dafür nicht entschuldigen Marco!
00:03:33: Auch bellitristig will gut geschrieben sein gerade die.
00:03:36: Absolut.
00:03:37: Aber mir macht das große Freude weil das sind so die Zeit in der ich da wirklich eintauchen kann und deswegen Ich nehme mich das auch teilweise so, dass ich gute Bücher mir dann auf diesen Sommerstapel lege und meine erste Amtshandlung ist wenn wir angekommen sind.
00:03:53: Habe ich da ein kleines Regal?
00:03:54: Das ist nämlich meine Sommerbibliothek.
00:03:57: die wird dann eingeräumt kurz mal sortiert und von links nach rechts durchgelesen solange ich komm soweit ich komme.
00:04:04: Also ich packe dich jetzt mal gerade bei dem Thema und ich könnte mir vorstellen, dass das Wort auch mit dir spielt Wie sehr magst du den Begriff der Sommerfrische?
00:04:11: Oh ja
00:04:12: Oh, oder?
00:04:13: Geht gleich eine ganze Fantasiewelt auf.
00:04:16: Total!
00:04:17: Ja ja das ist irgendwie so Wiener Umland sitzend und lesend in der... also wie du ja auch bin ich irgendwie großer gedanklicher Freund von einem Salon Gedanken und da in die Welt passt natürlich so ne Sommerfrische auch und das
00:04:32: ist total..
00:04:33: Ich halte mir das auch seit vielen Jahren irgendwie wirklich mehrere Wochen Urlaub zu machen Die passen nie und jetzt passen sie schon wieder überhaupt nicht.
00:04:44: Aber das Nie passt ist auch egal, deswegen
00:04:47: freue ich mich.
00:04:49: Genau!
00:04:50: Also mindestens kannst du dir später dann mal nicht vorwerfen.
00:04:52: Ich habe zu wenig Urlaub gemacht und das ist genau richtig so.
00:04:55: Ich muss noch einmal zu deinen Büchern und dem Strand.
00:04:58: und dann liebe Leute wir kommen ja gleich.
00:05:00: Haltet noch ein bisschen aus.
00:05:02: Mein Sohn schreibt gerade seine Bachelorarbeit und dieses wirklichen Brett, also ich durfte mal kurz reingucken.
00:05:06: Ich habe keine Ahnung um was es geht irgendwas mit Finance und KI und Treasury und das alles auf Englisch.
00:05:12: Und sein Cousin der sich auch in dem ähnlichen Feldumhalt hat mal reingeguckt und dann gesagt er hat sich das auf dem Sofa beim iPad mal so kurz angeguckt und da hat er gemerkt ah ok ist vielleicht doch eher eine Schreibtisch-Situation die es hierfür braucht Und das fand ich total gut.
00:05:29: Auch bei der Vorstellung, dass du dann mit Markus Gabriel am Strand liegst und ... Na ja, er geht wahrscheinlich noch die Geschichte des Kapitalismus und wahrscheinlich auch denkst, oh ist vielleicht doch eher eine Schreibtisch-Situation oder?
00:05:40: Nee, die finde ich gehen!
00:05:41: Also ich habe so ein paar Systemtheorie-, Grundlagenwerke und so Kibernetik, die hab' ich extra nicht mitgenommen weil die find ich nicht so Textmarker Style Und das mir im Urlaub auch so anstrengend.
00:05:55: Da ist deine persönliche Grenze erreicht, okay also genug der Angeberei der Hochstablei in dem Sinne der Bücherstablei.
00:06:03: wir wollen und das wäre mein Anspruch für heute ein vielleicht eher abstraktes Thema sehr konkret packen denn wir beschäftigen uns werden im Feld der Strategie uns aufhalten und wie wir das ein Stück weit auch anders aufstellen können.
00:06:17: Und da habt ihr was ganz Tolles entwickelt, ich möchte erst mal etwas anderes wissen nämlich Wie hast du heute Morgen Beginn den Tagesstaat entwickelt?
00:06:25: Wie bist du in dem Tag gestartet lieber Marco?
00:06:29: Der war leicht tropelig irgendwie weil die halbe Nacht schon ging der Tagesstart.
00:06:36: Einer unserer Hunde hat sich überlegt dass sie verdauern nicht so läuft.
00:06:40: Und das hat mehrere Ausflüge in den Garten geführt und dabei hat sie sich gedacht, es wäre noch ganz nett, wenn ich auch noch eine Runde spazieren gehen
00:06:48: würde.".
00:06:48: Also er hat den Gartenzon überwunden.
00:06:53: Demzufolge war der Tag schon früh, nichts winkt meinen Freund aber da und danach habe ich versucht mit Kaffee wieder in die Bahn zu lenken.
00:07:02: Stimmt!
00:07:02: Wir teilen ja auch so eine Kaffeeleidenschaft.
00:07:04: Wie war das nochmal?
00:07:05: Schwarz oder wie?
00:07:07: Diesmal war er mit Milch, aber ich bin auch Drip-Coffee-Schwarz.
00:07:10: Kann ich schon auch ganz gut
00:07:11: hin.
00:07:12: Und magst du auch diese relativ eher neueren Trend?
00:07:16: Das fruchtbetonten säureren Kaffees?
00:07:19: oder darf der auch durch bisschen nach Italiener schmecken?
00:07:21: also so mittag...
00:07:23: Kann schon Italienern sein.
00:07:24: Na sehr gut wunderbar!
00:07:26: Also doch im gleichen Team.
00:07:28: Lieber Marco Wenn man dich vorstellen würde, Unternehmensphilosoph, das ist jetzt nicht nur humoristisch.
00:07:34: Sondern du beschäftigst sich tatsächlich mit den tiefen Fragen des Unternehmer-Tooms und da kommen wir ganz schnell an sowas vorbei.
00:07:40: wie sieht denn eine strategische Ausrichtung aus?
00:07:42: Was ist eine Vision?
00:07:43: Was sind Ziele?
00:07:46: Und dabei bedient du dich mit Murakami oder ihr euch eines... ich will das Wort Framework gar nicht verwenden aber eines sagen wir mal Werkzeug ist, was ich da nennt OKA.
00:07:58: Wir hätten viele von meinen Hörerinnen und Hörern kennen aber nicht alle.
00:08:02: deswegen die ganz große Aufgabe für dich ohne Englisch, ohne Framework oder anders ausgedrückt für den Produktionsleiter von Schraubenhuber & Kokagi erklär doch mal bitte mit einfachen Worten!
00:08:18: Was is denn OKA?
00:08:20: Also im Prinzip ist es, erst mal Framework darf ich nicht sagen.
00:08:23: Ein Rahmenwerk mit dem man... Ein
00:08:28: Rahmen- und Regelwerk oder kann man sagen?
00:08:30: Ja genau!
00:08:31: Mit dem man Ziele setzt und dann auch erreicht.
00:08:35: Das heißt man hat idealerweise eine Vision, eine Strategie und überlegt sich dann um das umzusetzen was sind denn jetzt Ziele und so konkrete zu erreichende Ziele Also ein Zielzustand in der Zukunft.
00:08:51: Und dann sagt man, damit wir das erreichen, brauchen wir so paar Key Results unterwegs also Kernergebnisse oder Schlüsselergebnisse, was wahrscheinlich auf Deutsch sagen.
00:09:01: Das sind die, die wir erreichen müssen, damit wird das Ziel gut hinkriegen.
00:09:05: und das überlegt man sich und sagt, es ist ja limitiert alles und deswegen im Zeitraum von drei Monaten ist so der Regelfall habe ich eine Hand voll, also fünf von diesen Zielen und da definiere ich so ein paar Schlüsselergebnisse dazu und das versuche ich dann zusammen mit Kolleginnen Kollegen, mit den anderen Abteilungen so als Gesamtheit zu erreichen.
00:09:25: Und dafür braucht es natürlich eine Menge Abstimmung, Kooperationen und all diese Sachen.
00:09:29: Das hat quasi dieses Rahmenwerk- und Regelwerk so orchestriert dass man da idealerweise an allen Sachen vorbeikommt die man braucht damit diese Ziele auch das Licht der Wirklichkeit erblicken.
00:09:43: Wir können jetzt hier keinen OKA Seminar geben, wollen wir nicht.
00:09:46: Es gibt unendlich viel Material dazu auch gerade von euch im Netz also auf YouTube.
00:09:51: Können wir gerne in die Achtung Show Notes packen damit wenn Menschen sich damit auseinandersetzen wollen das gern auch nochmal in der Tiefe nachvollziehen können.
00:10:00: aber ich glaube so zwei drei Fragen sollte es uns doch noch wert sein damit wir verstehen wo du oder wo ihr euch aufhaltet.
00:10:08: Das ist ja jetzt nur, weil er keine Erfindung von euch hat.
00:10:11: Es kommt aus welchem Umfeld ganz genau?
00:10:14: Das ist so eine Intel der Ursprung dann über John Dörr berühmt geworden und zu Google gekommen.
00:10:22: Und da hat es dann angefangen im Silicon Valley Kreise zu ziehen.
00:10:25: Ich habe es vor around the pot, sagen wir mal, fünfzehn Jahren irgendwie aufgeschnappt, weil ich in so einem Beirat von einem Start-up war haben die gesagt, ja im selten valley machen die alle das und dann war ich so in berlin unterwegs.
00:10:37: Wenn die das da alle machen, dann müssen wir das hier auch machen und dann gab es genau ein video mit fünf vierzehn Minuten.
00:10:45: Und wie man dann so in den early early days in berlien war wusste man ja dann wieder.
00:10:50: also wenn das bei google läuft, dann machen wir das auch muss das gut sein.
00:10:55: Also let's go.
00:10:56: und so haben wir angefangen unternehmen mit okay erst zu steuern und haben dann rausgefunden.
00:11:01: forty fünf Minuten vielleicht doch bisschen kurz also unser kurs geht mittlerweile vieren halb stunden und erklärt so die rahmen Bedingungen und regelchen.
00:11:15: aber damit man es dann in der tiefe versteht anwenden kann brauchen wir vielleicht doch ein ticken länger.
00:11:21: Ja, wahrscheinlich.
00:11:22: Und das ist ja bei allem so easy to understand manchmal zumindest hard-to-master.
00:11:27: damit strafe ich jetzt schon meine eigenen Regeln-Dügel in dem ich Englisch spreche.
00:11:32: Ich glaube das kriegen wir gerade noch hin vielleicht nochmal Und dann gehen wir wirklich auch weiter.
00:11:38: Was ist denn so die Grundüberzeugung von OKR, weil ich sage mal Strategien sich setzen entwickeln daraus Ziele ableiten?
00:11:46: Die irgendwie nachzuhalten is ja bei Leibe nichts was man erst in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren gemacht hat.
00:11:51: Was es vielleicht der fundamentale Unterschied zu herkömmlicher Strategie erweitert.
00:11:57: Da muss man vielleicht ein Disclaimer machen, wenn ich von OKRs rede, rede ich von unserem OKR Framework was entteilen diametral anders ist als du sonst im Netz findest.
00:12:07: Also deswegen das wie Yoga also eine Million Unterarten davon.
00:12:13: Ich bin mehr so traditional hatter quasi zurück zur Basis und da würde ich sagen es die die Essenz aus meiner aus meiner Perspektive Das ist ja gar nicht so einfach ist strategien zu entwickeln und auch gar nicht, so einfach es wenn das irgendwie schon verkehrt rum im steil steht wie ich das oft bezeichne.
00:12:35: Nämlich wenn das unternehmen immer auf sich selbst schaut statt auf dass wo es hinschauen sollte nämlich die unterschiedlichen interessensgruppen und deren wünsche ziele und bedürfnisse so da fängt in meinen augen schon die ursache an Und das versuchen wir natürlich in so einer OKA-Interpretation umzusetzen, dass du sagst, lass uns doch mal verstehen.
00:12:57: Was brauchen die denn damit die happy werden?
00:12:58: Die, die wir dann mal unsere Kunden nennen wollen?
00:13:01: und wie kriegen wir das hin?
00:13:03: so?
00:13:03: und dann sich die Frage zu stellen naja Das wäre alles ganz schön aber kriegt es alles in drei Monaten hin?
00:13:10: und dann ist die Antwort so nie krieg ich natürlich nicht alle sind drei Monate.
00:13:14: Aber du kennst das Spiel, wenn Leute fragen, du hast ein Euro und ich will lieber Eis.
00:13:18: Also willst du lieber Eis oder Schokolade?
00:13:21: Dann ist die Antwort in der Regel beides.
00:13:23: So,
00:13:24: dann nehme ich halt ein bisschen Eis, ein bisschen Schokolad.
00:13:27: Das würde ich aber sagen für einen dreijährigen eine okaye Antwort.
00:13:31: Für jemanden in einer Managementposition wird es dann schwierig weil die Entscheidung von Sachen, die zueinander im Wettbewerb stehen, dass sie ja priorisieren.
00:13:42: Das heißt, ich muss immer einen Preis zahlen und dieses Preis zahl'n ist das was halt so wahnsinnig schwer fällt.
00:13:49: Weil's sich ja viel besser anfühlt wenn ich mir irgendwie noch einredes Krieg schon noch hin.
00:13:53: Jetzt haben wir aber über tausende von Stunden OKR Workshops.
00:14:00: Wie wie sind es immer schwierig?
00:14:01: Aber zumindest mal sehr regelmäßig beobachtet kriegt ihr nicht hin.
00:14:06: Es wird nicht klappen.
00:14:07: also lass mal aufhören in die Tasche zu lügen.
00:14:10: lasst mal anfangen zu sagen... Eis oder Schokolade.
00:14:14: und wenn ich dann feststelle, das Quartal ist ja übrig.
00:14:19: Jetzt kann ich mir nur überlegen was mache ich denn damit?
00:14:22: Ja dann kaufste halt dann das andere.
00:14:24: aber wenn du feststellst war schon unterwegs schwierig Dann muss man sich halt entscheiden und zwar zwischen den guten Sachen.
00:14:31: und deswegen Wir haben so ein kleines Büchlein geschrieben und der Titel davon ist ja, die Kunst, die richtigen Dinge nicht zu tun.
00:14:37: Und dann fragen wir mal alle was das denn für einen Titel?
00:14:40: Das doch quatschen muss doch die falschen Dinge nicht tun.
00:14:43: Die falschen Dingen nicht tun keine Kunst sondern die richtungen Dinge nicht zutun.
00:14:47: also sich zwischen denen zu entscheiden, die gut und wichtig sind dass sie kunst weil die Falsche auszusortieren ist kein... Das
00:14:57: kann jeder!
00:14:58: Also die verfaulten Früchte aussortieren das kriegen wir hin Aber zwischen denen, die vielleicht schön aussehen und uns aber nicht gut näheren um in dem Bild zu bleiben.
00:15:07: Das ist dann schon ein bisschen anspruchsvoller.
00:15:09: also das heißt ich glaube wir haben eine Idee davon bekommen wo du dich bewegst.
00:15:13: Vielleicht noch der Satz inwieweit würde es so sagen geht okay davon aus dass Strategien etwas ist, was nur an der Unternehmensspitze entwickelt und auch verantwortlich gehalten wird?
00:15:25: Oder ist es nicht auch die Überlegung zu sagen das gehört auch in die Unternehmsbreite rein.
00:15:30: Also d. h., letzten Endes kontribuiert ja jeder, der in dem Unternehmen oder dem System mit auf diese Strategie-Erreichungen.
00:15:39: Das kommt glaube ich stark von der Konnotation.
00:15:42: Hängt das ab?
00:15:43: also wir glauben schon immer dass Strategien Teil dieses ramen bergs irgendwie ist also dass das was ist was das eine spiel des andere und dann wieder zurück.
00:15:53: also was so ein rückkomplokation effekt so ne schleife gibt aber auch genug leute die da drauf schauen sondern sagen na ja wir haben ja unsere strategien.
00:16:01: Und diese strategien die müssen wir jetzt runterbrechen.
00:16:05: genau das ist ein ganz typischer typischer satz
00:16:08: in der regel für großen käse und die wahrscheinlichkeit ist hoch dass das war es als strategie bezeichnet wird taugt nicht als strategin, Das sind irgendwie ökonomische Wunschvorstellungen, die durchaus ja also nachvollziehbar sind.
00:16:23: Aber sie haben keine sortierende Wirkung.
00:16:25: deswegen sind sie nicht strategisch aussagekräftig.
00:16:28: und wenn ich dann das auch noch sage, dass müssen wir jetzt nur noch runterbrechen Dann wird es halt irgendwie so trivial Dass es der Realität nicht gerecht wird und damit auch kein hilft.
00:16:39: weil wenn Ich sage naja also meine Strategie ist welch wert der größte in europa oder ich erreiche irgendwie zwanzig millionen gewinnen.
00:16:50: Und dann sage ich in die julien diese jetzt total schlaue ich sag dir jetzt einfach, die muss einfach zwanzi prozent davon machen.
00:16:57: und dann sage ihr wir sind agil du kannst auch noch rausfinden selber wie du das machen kannst.
00:17:02: und ich red dir da gar nicht rein ich bin total cool erschärft weil ich lasse dir jetzt die freiheit dieses total absurde unrealistische zusammengewürfelte ziel da lass ich dir jetzt die totalen Freiheiten hinzugehen und das zu erreichen.
00:17:17: Und damit ist schon alles irgendwie im Argen, weil jemand versucht es dann.
00:17:23: Das ist schädlich!
00:17:25: Weil darunter sind zehnzehntausend hunderttausend Leute, die versuchen, surreale Wunschvorstellungen umzusetzen.
00:17:36: Und das ist irgendwas zwischen naja warum sollte ich?
00:17:39: Und das macht Leute
00:17:41: krank.".
00:17:42: Ich wollte gerade sagen, das ist nicht nur surreal.
00:17:46: Die Wünsche sind zum Teil surreal.
00:17:48: Das ist ja wirklich Zynismus pur und leider, leider tatsächlich das was wir ganz oft in Unternehmen erleben oder?
00:17:55: Voll!
00:17:57: Der Wunsch ist legitim.
00:17:59: Jeder von uns kann sich irgendwie... Wünschen
00:18:01: darf ich mir alles.
00:18:02: Genau,
00:18:03: ich kann mir viel an Hause infrage gleich wünschen.
00:18:05: Also der Wunsche ist legitim und er ist niemandem abzusprechen.
00:18:08: aber so zu tun als ob der Wunscht das zu realisierende Ziel wäre und dann auch noch so sagen, wir müssen unsere Ziele erreichen.
00:18:16: Da fängt es halt an recht schräg in die Kurve zu fliegen.
00:18:19: und das macht was mit Leuten und deswegen bin ich durchaus auch Freund von Renitent dagegenhalten.
00:18:26: weil nur weil mein Gesellschafter sich ausgedacht hat dass zwanzig Prozent mehr Rendite jetzt schön ist wenn in der dritten Generation mehr Kinder sind weiß ich immer noch nicht wie ich's machen soll.
00:18:37: uns dem Kunden auch herzlich egal Und es hat mit Strategie auch genau gar nichts zu tun.
00:18:43: Sondern was wäre ein Gegenentwurf?
00:18:46: Der Gegenentwurfe ist, zu verstehen wie funktioniert diese Welt überhaupt.
00:18:50: und da kommen wir so ein bisschen daraus und das war vielleicht der Punkt... Das hat mich so stark frustriert, dass ich gedacht habe, das können wir nicht lassen und solange wir es in dieser OKA-Welt lassen uns genug Leute gibt die auch irgendwie behaupten wie's da gehen könnte und sagen ja das ist doch super Diese miese Strategie, die in diesem Powerpoint klemmt.
00:19:10: Die kannst du ja mit OKA's versuchen, agil umzusetzen.
00:19:14: Das ist in sich schon widersprüchlich aber so lange es das sozusagen gelebte Realität ist, komme ich dagegen nicht an und deswegen habe mich der Sache entzogen und gesagt okay grüne Wiese.
00:19:26: Jetzt malen wir mal einen Felt drum rum und sagen, ein strategies Teil von dem also müssen wir uns darauf verständigen.
00:19:34: wie denken wir denn Strategie?
00:19:37: So und jetzt das finde ich relativ banal.
00:19:39: Ich verteufe ja nicht, dass jemand sagt, ich will Geld umsatzgewinnt alles legitime Größenordnung in dem Ganzen und macht total Sinn.
00:19:47: also mehr Geld einzunehmen als auszugeben ist
00:19:50: heißer wirtschaftliches Prinzip.
00:19:51: Ja
00:19:54: da ist wenig gegen zu sagen.
00:19:56: aber wenn ich jetzt das geld von jule welten bin ich darin gut beraten die ganze zeit so sagen ich will noch zwanzig prozent mehr von ihrem geld Oder bin ich gut beraten zu fragen, mit welchen Julien
00:20:06: eigentlich.
00:20:07: Womit könnt ihr hier helfen?
00:20:09: Genau!
00:20:10: Das ist ja der einzige Unternehmenszweck, der legitim ist, dass du ein hinreichend relevantes Problem löst.
00:20:17: Ja also wenn du dringendes Problem was viele Leute haben, gut löst hast ein Business, wenn nicht nicht so.
00:20:22: Punkt stopp den lassen wir mal sitzen, das klingt so für dich doch sind schon Millionen Mal gesagt und es ist so wahr.
00:20:29: Es gibt nur den einen Zweck die eine Legitimation für ein Unternehmen.
00:20:34: Das darf man sich immer wieder und es gibt das Wünschen, Und es gibt noch was, bevor wir jetzt hier schon spoilern und das, was ihr euch ersonnen oder was du dir auch ersonnen hast.
00:20:44: Um darauf zu antworten, dass ... Lass uns mal ein bisschen in der Luft hängen!
00:20:49: Nämlich nochmal einen Wort im Mund, was hier auch öfter fällt bei Good Work.
00:20:54: Ich spreche gerne davon, weil Good Work das ist ja immer um Wertschöpfung und Wohlergehen muss also nicht das eine gegen das andere auszuspielen Beide Ehren erlebt, wo das eine oder das andere Wahlweise überbetont wurde.
00:21:11: Einmal das Wohlergehen.
00:21:13: Ich bin versucht dahinter in Newark zu schreiben einmal die Wertschöpfung.
00:21:16: ich bin versucht in die Oldwork reinzugehen.
00:21:21: Du sprichst von Wertschüpfung und Wertschätzung und deswegen müssen wir doch mal ganz kurz hier an der Stelle festhalten.
00:21:26: haben dich jetzt schon erlebt als Mensch des gesetzten Wortes was du unter einer Wertschöffung denn siehst was du darunter verstehst?
00:21:34: ja Also ich habe mir die Frage gestellt, wenn man so ganz zurücktritt.
00:21:37: Was ist ein Unternehmen eigentlich?
00:21:39: So eine Gruppe von Leuten, die sich zu Kooperation verabredet hat?
00:21:45: und dann wäre ja ganz gut, wenn bei dieser Kooperation, zu der sie sich verabreitet hat auch irgendwas raus käme also was irgendjemand wert schätzt.
00:21:54: Auch so ein Zitat hier, genau.
00:21:56: Wir haben uns ja immer noch zur Wertschöpfung verabredet, genau!
00:21:59: Und dann ist ja die Frage wie kreiere ich denn Wert?
00:22:02: Das habe ich immer so ein leichtes Twinkern, weil der BWLer, der auch bin hat natürlich bei Wertschöffungen schnell das Abschöpfen im Sinn aber es ist eher das Göttliche also die Schöpfungen.
00:22:18: da entsteht was.
00:22:20: Da muss etwas sein von Wert, was vorher nicht da war Und das von Wert, dass die Terminiene ich nicht ich sondern die anderen.
00:22:30: Also wenn es dir nichts wert ist was ich erschaffen habe dann hab' ich nix gekonnt.
00:22:37: also muss ja rausfinden wie jetzt mit der Gruppe mit der kooperiere ich die knappen Ressourcen die ich habe weil Zeit ist ein endliches Gut wie ich die sozusagen einsetze.
00:22:48: Ich finde auch, man muss sich vor Augen, das ist ja so ein persönliches Ding.
00:22:52: Man redet immer seine Zeit investieren.
00:22:54: Ich glaube, man kann Zeit nicht investieren, kannst Zeit ausgeben.
00:22:59: Weil Zeit kommt nicht verzinnst zurück, Zeit ist weg!
00:23:02: Also ist die Frage, wie kann ich meine Zeit ausgeben?
00:23:06: Ich kann sie allokieren.
00:23:07: Das wäre vielleicht eher das Bild ja verteilen.
00:23:09: Genau!
00:23:10: Ich kann Sie nicht investieren weil sie wird nicht wiederkommen.
00:23:14: Die ist einfach weg und ihr kommt nicht mit Freunden wieder wie Geld sondern die ist einfach Weg so.
00:23:18: Und jetzt, das ist limitierende Gut.
00:23:21: wenn ich dann die Frage stelle jetzt habe ich zehn zwanzig fünfzig von den Leuten die so ein limitiertes Gut haben Wie verwenden wir das denn?
00:23:29: also wir geben mir das aus?
00:23:30: und wie kriegen wir es hin dass da größte Wertschöpfung bei rauskommt?
00:23:35: und wie machen wir das?
00:23:36: Und da sind wir bei dem, was du eben gesagt hast.
00:23:39: Ich nenne das Wertschätzung.
00:23:41: Wohlergehen kannst du es auch irgendwie so dass der gleiche Top für dich sagen ohne dass wir uns selbst ein anderer dabei über den Haufen schießen.
00:23:49: Jetzt kannst du natürlich ganz vorne bei dieser Wertschöffung drauf schauen.
00:23:53: also A muss jemand anders als wir selbst ist als wertvoll erachten weil sonst ist es nicht wert.
00:24:01: So, das ist der Teil wert und dann ist der Teilschöpfung.
00:24:04: Und der Schöpfungs-Teil kommt aus dem was die BWL'er so gerne Effektivität und Effizienz nennen.
00:24:10: muss man also die richtigen Dinge zu tun und die Dinge richtig zu tun.
00:24:15: Leider sind wir sehr stark darauf konnotiert und getrainiert alles mal effizient zu machen.
00:24:20: wie kriege ich es denn irgendwie schneller hin?
00:24:22: aber wenn nicht die falsche Sache schnell mache immer noch die falschen Sachen.
00:24:27: Die Wertschöpfung kommt eben daher, dass ich raus finde.
00:24:32: Was schätzt mein Gegenüber denn?
00:24:34: Und wenn ich mehr von diesen richtigen Dingen tue, habe ich mit der Zeit die größtmögliche Wertschüpfung ab und wenn ich das nicht total ineffizient mache dann ist natürlich auch gar nicht so schlecht und idealerweise hab' ich dann sogar ein bisschen Ressourcen übrig und das würde man dann als sowas wie Gewinn bezeichnen.
00:24:53: Jetzt hast du eben schon sehr eindrucksvoll geschildert, wir kommen jetzt mal so langsam in euer praktisches Tun was ihr denn konkret erlebt.
00:25:01: Du hast wenn ich das Bild mal hier bleibe, wenn ich oben ein Dreck einmal auskippe um das jetzt mal ganz böse zu framing die Strategie die nichts taugt und einfach nur die Treppe runter kehren Ja, wird es nicht vielleicht einfach nur dabei rauskommen dass man den Schmutz ein bisschen verteilt aber nicht wirklich sauber ist.
00:25:20: Was sind andere Beobachtungen die du gemacht hast oder die ihr gemacht habt wenn das um Strategiearbeit geht?
00:25:26: also ich habe festgehalten Strategien sind oft nicht das was sie behaupten zu sein eben keine Strategien.
00:25:32: das mit dem Ziele runterbrechen ist auch eine schwierige Vorgehensweise.
00:25:35: was noch?
00:25:37: Ich glaube mal muss da so mit ein bisschen Abstand drauf gucken weil Das ist natürlich eine schwierige Haltung und die ist auch nicht auf Volksversprechen.
00:25:45: den Leuten zu sagen, ja das was ihr in eurem PowerPoint habt.
00:25:48: Ist
00:25:48: Quatsch!
00:25:50: Auch wenn es quasi aus der Tiefe meines Herzens oftmals so empfunden wird.
00:25:58: aber du musst dir ja die Frage stellen wie kommt das dahin?
00:26:01: Und da kommen wir mit einem zweiten Layer an die Antwort.
00:26:05: also so ne zweite Ebene die wir betrachten müssen.
00:26:08: dass is ganz menschlich Wenn du anfängst dich auf der Strategie Ebene in meinen Augen zumindest mal so zu bewegen, dass es Orientierung schafft.
00:26:19: Dann muss ich erstmal meine Landkarte verstehen.
00:26:21: also ich muss mal kartografieren wo bin ich?
00:26:23: wo sind die anderen?
00:26:25: wir sind überhaupt die andern.
00:26:26: was ist den wichtig?
00:26:27: was ist denn nicht wichtig?
00:26:28: also andere sind Kunden potenzielle mit erweitende Lieferanten Die Gemeinschaft, in der ich liebe.
00:26:37: Also möglicherweise so habe ich eine Fabrik und dann wohnt jemand an dem Fluss, die haben auch Interessen dass der Fluss so bleibt wie er ist und so weiter und sofort.
00:26:45: Auch andere
00:26:46: Marktteilnehmer oder?
00:26:47: Also mitbewerbert hat sich das ja auch... Genau!
00:26:50: Die sind auch Teil meiner Landkarte.
00:26:53: Und dann muss ich natürlich verstehen was es dir wichtig.
00:26:56: wo stehe ich gut, wo stehen die anderen besser, wo steht die anderen nicht so gut, Wo hab ich Potenzial mich zu verbessern, wo nicht?
00:27:04: Und daraus ergibt sich ja so ein Weg, den kann ich irgendwie verfolgen und sagen wenn ich nur begrenzte
00:27:11: Kraft
00:27:12: habe dann wäre es ja gut dass ich mich in den Sachen die meinem Gegenüber wichtig sind.
00:27:17: Wo ich heute noch nicht so gut stehe und wo ich besser werden kann und idealerweise wo die anderen auch nicht so Gut sind oder nicht besser werden können da stelle ich doch meine Energie rein.
00:27:28: das muss aber erstmal Analysieren.
00:27:30: also ich muss erstmal meine landkarte malen und das ist mir beschreibt es immer wie so ein kaufs hier so neuen elektrischen staubsaugroboter.
00:27:39: Er hat ja auch nix.
00:27:40: man stellt sie in die wohnung und sagst du viel grüße und viel spaß dass meine wohnungen.
00:27:45: dann sagt er mach jetzt, dann fährt der mal los eine ferde mal dreimal gegen die lampe zweimal ging tisch einmal gegen die bar tür.
00:27:55: Dann stellt sie fest an, wenn ich die Barthöhe aufgemacht hätte dann wüsste der jetzt auch das dann.
00:27:59: Bart ist habe ich aber nicht.
00:28:01: Und so ist es ja mit der gleichen.
00:28:02: also so versuchen wir uns ja auch in unserer Realität erstmal zu arbeiten.
00:28:08: wie könnte diese Umwelt in der wir uns bewegen denn eigentlich funktionieren?
00:28:12: weil Der Kunde der Mitarbeiter der was auch immer der sagt uns nicht genau Wie er funktioniert denn der weiß auch nicht genau wie er funktioniert.
00:28:22: müssen wir also ein bisschen Ertasten erfühlen sensorisch irgendwie uns der Sache nähern und über die Zeit unsere Landkarte bauen.
00:28:30: Wenn wir die mal haben, dann haben wir eine Chance das zu machen was was wir Strategie nennen würden vielleicht noch Einsatz um den Gedanken zu Ende zu bringen.
00:28:43: es ist nicht schlecht wie Strategie gemacht wird Es ist nur nicht hilfreich.
00:28:50: Das ist so nicht immer so, das kann man schon machen.
00:28:53: Aber wenn es keinem hilft dann ist es ja Zeitverschwendung und es ist aber so trainiert.
00:28:59: also Es ist ja nicht dass jemand sagt das ist falsch weil das wird anders gelehrt nie es wird ja so gelehrd.
00:29:06: Aber wenn sich hat mal anguckt wo das herkommt dieses ganze kpi Driven Management ist halt eine auszeit in Analyse gewesen.
00:29:13: Also ums andersrum zu sagen das wurde erfunden Die frage zu beantworten sollte ich teile dieses unternehmens kaufen und von außen.
00:29:23: Sehe ich ja nicht so viel da sehe ein paar sachen die berichtet werden aber ich seh nicht, wie sind die?
00:29:30: wir sind die kollegen am empfangen.
00:29:31: wie ist es da wenn ich rein gehe sind in der tun freundlich oder sind hier alle bisschen kriscreme usw.
00:29:37: Also ich habe gar nicht so viele datenpunkte und soll jetzt die entscheidung treffen kaufe ich den laden oder nicht also aktien.
00:29:45: Daraus hat man dann entwickelt, so ah damit ich dann weiß wie sich das entwickelt.
00:29:49: Guck ich ein bisschen früher auf die Kennzahlen aber die sind immer noch nicht kausal sondern sie sind quasi nur weiter vorne auf der gleichen Ebene.
00:29:59: was wir versuchen ist kausal zu verstehen Damit der euro von der johle aus ihrem portmony in meins wandert.
00:30:07: Was steigert die denn die wahrscheinlichkeit?
00:30:10: Was muss ich denn adressieren damit dass passiert Und das ist so, was wir ein kausales Modell nennen.
00:30:17: Also wir versuchen eben diese Landkarte auf die Bedürfnisse und Interessen der Leute mal zu mapen um dann hinzugehen zu sagen, wenn das so und so ist wo kann ich denn jetzt irgendwie meine Energie, die ich habe am besten investieren um nach vorne zu kommen?
00:30:32: Jetzt kann ich mir vorstellen... Ich bin ja auch selbst in der Organisationsberatung unterwegs und kann mir vorstellen ihr kommt jetzt mit dieser Botschaft in die Unternehmen rein.
00:30:41: Die sorgt ja nicht mehr Nicht nur für helle Freude direkt, weil ihr werdet wahrscheinlich aufgerufen.
00:30:46: Ja wir wollen hier so ein Visions-Missionsworkshop machen oder wir wollen eine Strategie nochmal herunterbrechen.
00:30:53: Lieber Herr Alberti können Sie uns bisschen helfen?
00:30:55: und dann sagst du jetzt lass mal erstmal ne Landkarte machen.
00:30:58: Lass uns erst einmal das gesamte System betrachten.
00:31:01: Dann wird ja nicht einen Heureka Moment da die Reaktion sein.
00:31:04: auf der anderen Seite wie reagieren die Kundenorganisationen darauf?
00:31:08: Wie offen sind sie sich auf ich sage jetzt mal bewusst provokant vielleicht auf dieses Spiel einzulassen?
00:31:14: Das ist natürlich selection wise.
00:31:16: Die Frage ist, die, die sozusagen mit mir so darüber reden sind schon ausreichend bereit.
00:31:23: Ist durch
00:31:23: den Filter gelaufen!
00:31:27: Sonst
00:31:27: würden sie sich das nicht antun.
00:31:30: D.h.,
00:31:30: aber die Grundbereitschaft ist nicht sonderlich hoch würde ich sagen.
00:31:36: Also wenn man jetzt mal die Grundgesamtheit der Unternehmen anguckt... Warum ist es so, weil's anstrengend ist.
00:31:42: Es ist ja viel einfacher, die ganze Zeit schnell irgendwas zu machen.
00:31:47: Also diesem Effizienzgedanken hinterherzuhechten und das was wir ohnehin schon machen mit weniger Aufwand zu machen... ...ist einfacher weil da ist das Fehlerrisiko nicht so hoch.
00:31:59: also wenn ich mehr von dem mache was sie schon kennen nur schneller kann ich mich nicht irren in dem Was ich tue?
00:32:07: Weil ich wusste ja schon dass das okay ist was ich mache.
00:32:09: Ich mach es jetzt ja nur schneller.
00:32:10: oder besser Wenn ich was ganz anderes mache, dann könnte das ja auch das falsche gewesen sein.
00:32:15: Und deswegen musst du immer diese Menschkomponente und da kommen wir so ein bisschen zu dem Wohl-Ergehen mitdenken.
00:32:25: Man hat natürlich nicht Lust sich zu irren und man fühlt sich nicht gut wenn man in dieser Unsicherheit Entscheidungen treffen muss.
00:32:32: Das Blöde ist... Management ist nichts anderes als Entscheidungen treffen in Unsicherheit, weil sonst bräuchte man es nicht zu Managen.
00:32:40: Sonst wäre das schon entschieden...
00:32:43: Das ist wie mit die falschen Sachen aussortieren.
00:32:46: Die sind augenfällig.
00:32:47: dafür brauche ich jetzt keine Vorbedingung.
00:32:49: Das erkenne ich mit bloßem Auge!
00:32:51: Bleiben wir nochmal bei den Themen, was dir an Widerständen oder an Problem-Herausforderungen begegnet.
00:32:57: Wenn wir nehmen wird das Wort noch mal in den Mund wenn Kundenorganisation mit OKA arbeiten?
00:33:03: also wo stolpern die Regelhaft rüber?
00:33:05: Also was ist besonders anspruchsvoll, wo du auch dachtest da braucht es vielleicht dann doch noch einmal ein Schritt mehr.
00:33:11: Ja im Prinzip fängt's auf diesen Ebenen Vision und da fängts an zu sagen Meine Vision ist, nicht Marktführer werden.
00:33:19: Das steht schon verkehrt rum im Stall und meine Vision ist auch nicht eine Milliarde Umsatz sondern ich muss irgendwie dieses Problem von dem wir vorhin gesprochen haben irgendwie greifen und sagen okay was habe ich dann nach weg?
00:33:33: Was hab' ich ein gut besser gemacht?
00:33:35: in Anführungszeichen also gut im Sinne von Prozess und besserem Sinn von Ergebnis.
00:33:40: Dann Strategien, also hab ich rausgefunden was ist Leuten wichtig.
00:33:43: Was ist weniger wichtig?
00:33:44: Wo steh' ich gut und wo sind die anderen gut?
00:33:46: Wo kann ich irgendwie besser
00:33:47: werden?".
00:33:48: Und dann ... Ziele!
00:33:50: Also klar zu machen... Was is denn der Zielzustand in der Zukunft?
00:33:54: Das macht mal die Augen zu und sagt mir was du siehst und bei einem Großteil von dem was man an Zielen sieht das klingt immer super, das klingt auch gerade für Baby Ella super, aber abstrakt.
00:34:07: Stell dir mal eine Million Euro vor.
00:34:11: Ich glaube, dass viele Menschen – um das jetzt mal wirklich auf den Tisch des Hauses zu bringen.
00:34:16: Du kennst ja bestimmt auch so Szenen aus irgendwelchen Krimis, wenn so Lösegeld übergeben wird und ich weiß, Das soll jetzt so viel Geld sein, also schon allein sich das Physik vorzustellen.
00:34:27: Absolut total falsche Vorstellung.
00:34:29: Genau!
00:34:29: Also entweder denkst du da kommt jetzt mit dem Koffer voll Geld und denkst okay die drei Scheine sind in Millionen ist ja lehm oder andersrum?
00:34:35: Oder andersrum
00:34:36: genau.
00:34:36: Die
00:34:37: Vorstellung ist schon schräg.
00:34:39: wenn du es dir nicht im Koffa vorstellst sondern auf so einem Ding dann stellts hier so ein Konturauszug mit sechs Nullen vor aber du fühlst es nicht Du hast keine Ahnung was das sein soll wieviel wie wenig.
00:34:50: Dann denkst halt so nach Für ein Haus reicht es nicht, aber für einen Urlaub schon irgendwo dazwischen.
00:34:56: Und deswegen ist es so abstrakt, dass du dann auch nichts passiert, wohingegen wenn du wirklich Ziele formulierst die Leute sich bildhaft vorstellen können weil andere Menschen damit was machen und das sind ja die Leute die wir dann Kunden nennen Dann passiert was.
00:35:17: Also wenn ich es klar umrissen habe, wenn ich ein Bild im Kopf habe und sage ach so sieht's am Ende aus, wenn nicht fertig bin dann haben du und ich das gleiche Bild im kopf und dann gelingt auch Kooperation deutlich besser ohne sich dauernd nitty gritty über Das kleinste und das noch kleinere Auszutauschen.
00:35:36: Hast du vielleicht mal so ein paar Beispiel-Ziele oder damit wird das jetzt... Dann werde
00:35:40: ich mich seit fünfzehn Jahren.
00:35:42: Ich weiß, ich
00:35:43: weiß!
00:35:43: Weil die Leute dann immer sagen okay, stimmt das?
00:35:45: Ich werd auf meine alten Tage nicht anfangen.
00:35:48: Weil sie dann auch Suchersätze machen?
00:35:51: Genau.
00:35:51: Also es ist so, ich habe Sonatmal gesagt und in jedem Workshop ja kann jemand ein Beispiel haben uns führt immer dazu dass dann sage ich das ich kann dir dann sagen wie das Ziel was Du in drei Stunden formuliert aussehen wird weil's wird genau so sein, wie das Beispiel nur während zwei Wörter ausgetauscht.
00:36:09: Es hilft also es hilft einfach nicht.
00:36:11: man muss sich vorstellen ist dieser Zustand der vor meinem inneren Auge erscheint erstrebenswert oder nicht?
00:36:17: und kriege ich ihn in dem gegebenen Zeitrahmen mit den Ressourcen die habe hin oder nicht?
00:36:21: So und da hast du was ganz wichtiges gesagt und ich ergänze dass vielleicht nochmal um ersträbenswert für wen?
00:36:29: Nicht nur für mich sondern für alle die wir am Anfang auf der Landkarte mitgemalt haben oder
00:36:35: Ja, also ich bin auch nicht Freund davon nur zu sagen das ist immer nur der Kunde im Mittelpunkt sondern es ist eine Balance.
00:36:45: Also ein Unternehmen ist eine Plattform.
00:36:49: Es ist sozusagen das Auswiegen von Interessen unterschiedlicher Interessensgemeinschaften wie wir früher gesagt haben Kundinnen und Kunden mitarbeitende Lieferanten und eine Lieferkette besteht auch aus Menschen.
00:37:03: Also in diesen Unternehmen sind auch Menschen, die auch irgendwas wollen für ihr Unternehmen so und das muss ich irgendwie gegeneinander abwägen um dann zu sagen okay so und so könnte ne gute Verteilung sein.
00:37:17: hier kriegen wir ein bisschen da kriegen die anderen ein bisschen.
00:37:20: was bleibt in der Mitte übrig?
00:37:21: dass nehmen wir als Gewinn und selbst da bin ich ja frei den zu verteilen.
00:37:26: also da sind so bwl Grundkonzepte.
00:37:28: die nennen ja das konsumentenrente, also wenn du bisschen weniger bezahlst als bereit gewesen wärst klingt für dich nach einem guten deal.
00:37:37: Wenn du genau dass auf den tisch legen musst wo du sagst ein cent mehr und ich gehe ist es schon zehn knirschend dann habe ich zwar meinen gewinn optimiert aber das werde ich nicht lange durchhalten weil es führt nicht dazu dass Konsumentinnen und Konsumenten da an der Stelle happy sind.
00:37:54: Dauerhaft glücklich!
00:37:56: Muss ich irgendwie sehen, wie kriege ich das in eine gute Balance?
00:37:59: Ja deswegen also erstrebenswerter Zustand ja aber bitte immer auch mitdenken für wen nicht nur für mich alleine.
00:38:05: das war an der stelle nochmal idealerweise
00:38:07: das was wir BWL so gerne externalisierte Effekte nennen Das was wir dann der Umwelt quasi zur Lasten liegen und denken.
00:38:16: zum Glück steht es hier nicht auf irgendeiner Art von Abrechnung.
00:38:20: Das gehört auch mitgedacht.
00:38:23: Wenn alle nur das ignorieren, sitzen wir in einem Brennboot.
00:38:27: So sehen wir ja!
00:38:29: Absolut, absolut so.
00:38:31: jetzt rennt man irgendwie über Jahre Bildlich gesprochen, immer wieder mit dem Fuß gegen diesen Türrahmen.
00:38:37: Man hat da schon echt so lange kleine Deformationen am See!
00:38:41: Dann kann man dann weiter gegen den Türrahm rennen.
00:38:43: Man kann aber auch sagen vielleicht sollte ich es mal anders probieren oder den Türramen ausbauen.
00:38:47: und genau das schräge Metapher ist ja bei dir im Kopf wahrscheinlich passiert.
00:38:52: Jetzt renne ich da seit Jahren in die Unternehmen, versuche das nach bestem Wissen zur Seite zu stehen möglich zu machen, habe aber strukturell einfach bestimmte Schwierigkeiten, die immer wieder auftauchen.
00:39:04: und du hast sich dafür entschieden eben nicht weiter da gegen den Türrahmen zu rennen sondern etwas zu bauen.
00:39:09: Ein neuen Türrahm um das mal sozusagen vielleicht einen aus Gummi oder wie auch immer.
00:39:14: auf jeden Fall ein der das mitdenkt.
00:39:16: Und diese dieser Rahmen trägt den schönen Namen Evidence Flow.
00:39:22: Da musst du was sagen.
00:39:23: woher kommt dieser Name?
00:39:25: Der Name ist wenn man ihn übersetzt der Fluss des offensichtlichen Und natürlich so ein bisschen Evidenz, also quasi die belegte.
00:39:36: Wahrheit ist ja immer so eine Frage was das überhaupt sein soll.
00:39:40: Aber so das offensichtliche und das Belegte nennen wir es mal so.
00:39:47: Das Eine ist der Fluss, also es ist ohnehin alles im Fluss.
00:39:50: Wir haben festgestellt, wir machen Pläne und erfüllen sie dann, dass hat nicht so doll funktioniert.
00:39:56: Dann hat irgendjemand dieses ganze Agilethema Erkannt.
00:40:00: so und deswegen ist ja vor dem ziel ist nach dem zielen nach dem zehnt es vor dem zehl.
00:40:05: du bist immer in einer.
00:40:08: Ständigen Verkettung von zielerreichungsversuchen und deswegen is das ein dauerhafter fluss und jedes erreicht oder nicht erreichte ergebnis hat einen auswirkungen auf dass was danach passiert mit dem was du so machst oder nicht machst,
00:40:23: Moving targets an der Stelle, ja die Ziele bewegen sich oder sind Wechselwirkungen sagen wir mal das zumindest.
00:40:30: Also wir versuchen schon das Ziel als solches so zu isolieren dass es für ein Zeitraum stabil bleibt aber es hat wechselwirkung.
00:40:37: also wenn du das eine machst Passiert das an und gleichzeitig machst du auch das andere nicht.
00:40:44: also auch durch das Nichtmachen des anderen triffst Du ja ne Selektionsentscheidung die was mit dem Unternehmen macht weil du hättest ja auch immer das andere machen Und das muss man natürlich erstmal in seiner Komplexität sehen und anerkennen.
00:41:00: Da fängt, glaube ich so mein ausgebauter Türrahmen an anders zu sein.
00:41:05: Also das eine ist sicher – wie du sagst sehr richtig – sehr viele Jahre versucht zu erkämpfen, dass Leute mir glauben.
00:41:16: Das hat nicht funktioniert!
00:41:18: Zumindest mal nicht so, dass es für mich energetisch haltbar.
00:41:21: So, also kann ich es so nicht weitermachen, will ich es nicht weitemachen, habe ich beschlossen machen können.
00:41:26: Also Leute zur Veränderung zu überreden, zwingend tragen... Zwangsbeglücken!
00:41:32: Ja,
00:41:34: nicht so zu sein.
00:41:35: Also versuche ich eher in so einer therapeutischen Grundhaltung zu sehen.
00:41:38: Naja sie haben mir angerufen weil Sie wollen was ändern?
00:41:41: Nicht ich.
00:41:43: Da gucke schon relativ lange drauf.
00:41:45: aber ist das schwer das zu halten?
00:41:47: und das ist natürlich dann schon die Frage Gibt's ein Problem?
00:41:51: bewusst sein?
00:41:52: Also sind sich die Leute bewusst, dass diese Komplexität vorhanden ist und das sie nicht steuerbar ist.
00:42:00: Und das sage ich nicht weil ich im Sinne von... Du kennst meine Allergien gegen diesen ganzen New Work.
00:42:06: man muss hier nur machen lassen dann wird schon was Gutes rauskommen.
00:42:08: da glaube ich ja keinen Meter dran.
00:42:10: Nee!
00:42:10: Da geben wir uns sehr die Hand an der Stelle.
00:42:13: Aber ich muss die Komplexitäten Sehen und versuchen zu verstehen, weil genau zu verstehen ist schwierig.
00:42:22: Weil man kann sie auch nicht so richtig beweisen, sondern man kann sich ihnen annähern.
00:42:26: Deswegen dieses Bild von dem Saugroboter immer mal wieder triffst du irgendwo gegen wo du sagst ach hier ist ja ein Tisch den kann ich noch gar nicht.
00:42:33: viel anders ist es in der Realität nicht, weil das kein begrenztes Spielfeld.
00:42:39: Der Realität dein Echsel herzlich egal Ob da drin steht, dass du das oder das machst interessiert die Realität nicht.
00:42:49: Die macht was sie will.
00:42:50: so jetzt können wir natürlich mit unserer Hübris darauf gucken und sagen das muss aber die Zahlen müssen erreicht werden Das bleibt der Realität trotzdem egal.
00:43:00: so dann können wir noch das Theater im Unternehmen spielen dass wir es irgendwie hinkriegen.
00:43:06: Das geht aber immer zu Lasten von irgendetwas.
00:43:09: Zufriedenen Kunden, profitablen Kunden und Mitarbeitern.
00:43:13: Also irgendwo muss das entweichen dass die Grundannahmen in einem starren System nicht stimmen.
00:43:20: Irgendwo ist der Preis zu zahlen ob man ihn sieht oder nicht.
00:43:24: Und was wir versuchen sind uns zur Sache zu nähern und zu sagen der Preis ist real.
00:43:29: Wir versuchen den sichtbar zu machen.
00:43:32: richtet sich leider nicht nach dem, was wir gerne hätten.
00:43:34: Sondern wir müssen uns sozusagen iteriert nach vorne irren aber das möglichst strukturiert und sinnvoll.
00:43:42: Und deswegen eben zum einen der Fluss und zum anderen des offensichtliche.
00:43:46: also am Ende ist es Das dauernde Verfolgen von Zielen ist Treffen von Entscheidungen und dass treffend von Entscheidung aus Bauchgefühl heraus Da ist gar nichts gegen zu sagen muss nun bestimmte Sachen mal explizit machen nämlich Wie treffen wir die Entscheidung?
00:44:02: also was sind die Determinanten dieser Entscheidung?
00:44:05: wann ist etwas wichtig.
00:44:07: Und dann es ist nicht wichtig und wir würden sagen naja wichtig ist es wenn du, Die Sachen die den anderen Leuten die wir vorhin beschrieben haben wenn die das hoch wert schätzen und wenn du mit den Ressourcen die Du hast viel davon besser machen kannst in dem gegebenen Zeitraum dann scheint es wichtig zu sein wenn du von den guten Sachen weniger besser machen kannst, dann ist nicht so wichtig.
00:44:30: Wenn du von den irrelevanten Sachen viel besser machen kannst, auch nicht so richtig und wenn man von den irrelevanten Sachen auch noch wenig Sachen besser machen Kann es gar nicht wichtig?
00:44:40: Wenn wir es darüber geeinigt haben Dann ist gar nicht mehr so schwierig zu sagen Ist jetzt das wichtig oder dass?
00:44:48: wir müssen uns nur fragen macht's viel von den Guten Sachen besser Und mehr als die anderen Optionen die ich habe?
00:44:56: was wir gar nicht versuchen müssen ist, den das ultimative richtige Ziel zu finden.
00:45:04: Weil da sind ja auch dann Ziele dabei die wer gar nicht kennen.
00:45:06: also theoretisch wäre es verfolgen eines ziels x dass viel schlauere gewesen.
00:45:10: nur wenn du und ich es nicht kennen kann ich's auch nicht verfolge
00:45:15: in Absolutheit gesehen.
00:45:17: Also haben wir ja erkenntnistheoretische Grenzen, Wir können nur das als Ziel auch ins Kalkül sehen was wir sehen.
00:45:22: Was wir kennen?
00:45:23: Genau!
00:45:24: So jetzt
00:45:24: würde jeden unbeteiligter Dritter sagt ihr zwei seid ja schöne blende Hühner da drüben.
00:45:29: Das wäre das richtige Ding gewesen.
00:45:30: aber den sitzen wir zwar in dem Boot denken wir machen gar nicht.
00:45:35: also können wir nur ab oder c machen.
00:45:37: und deswegen ist die einzige Aufgabe die wir hier haben zwischen a b und c Die so auf die Determinanten der Entscheidung zu mapen, zu sagen was ist denn jetzt hier wichtiger oder unwichtiger im Sinne von was bringt uns mehr von den guten Dingen.
00:45:52: Und wenn wir das der Reihe nach sortieren dann machen wir einfach immer das was ganz oben auf dem Stapel liegt solange wir eben Ressourcen haben und irgendwann sind die ressourcen weg weil Zeit rum und dann kam ihm raus was rauskommt.
00:46:05: Jetzt hören uns bestimmt einige Menschen zu, die sagen das ist mir jetzt ein bisschen zu abstrakt.
00:46:09: Ich möchte es jetzt mal ganz konkret wissen wie.
00:46:11: ich möchte wissen lieber Herr Alberti was kriege ich denn da so im Karton im Koffer verpackt wenn nicht dieses Evidenz flow ist dass jetzt immer eben wieder bei der einen Million zu bleiben?
00:46:22: muss ich mir das dann vorstellen?
00:46:24: also wir halten vielleicht mal fest bis hierhin.
00:46:27: Es geht um sowas wie ich habe einmal eine Landschaft, eine Kartografie die da irgendwie mit drin ist.
00:46:33: Ich brauche ja logischerweise Determinanten und es gibt mir eine Handreichung anhand dieser Strukturinformationen wie ich in bestimmten Entscheidungssituationen entscheiden kann.
00:46:45: Vielleicht machst du's mal ganz konkret damit man wirklich so sich vorstellen kann als Nutzer, als Anwender von Evidence Flow was wir da konkret vor uns sehen?
00:46:56: Also wenn man den Koffer aufmacht und mal in deinem Bild zu bleiben, springe einem drei Sachen an.
00:47:01: So ich habe mich als Unternehmer gefragt was sind die großen Fragen die ich beantworten muss?
00:47:06: Und die eine Frage ist Was sollte ich als nächstes tun?
00:47:09: also wie treffe ich die Entscheidung über den Einsatz meiner Ressourcen?
00:47:12: das so das Feld indem wir gerade war?
00:47:14: Das zweite Feld ist Wie schaffe ich es dass ne Gruppe von Leuten über einen längeren Zeitraum diesen ausgewählten Dingen auch hinterher quasi strebt, ohne sich unterwegs irgendwie mit den eigenen Schnürsenkeln zu verheddern oder sich dabei sich und andere auszubrennen und Körperzumachen.
00:47:37: Und die dritte Box ist jetzt für uns nicht mehr ganz neu aber auf jeden Fall auch da ist die Frage dieses EI was macht das mit dem ganzen Management?
00:47:49: Und dafür brauchen wir Antworten.
00:47:50: und diese antworten versucht er über den flow zu geben unter der ersten.
00:47:54: In der ersten abteilung von dem koffer ist eben die antwort auf die frage was soll ich als nächstes tun?
00:48:00: also guck meine landkarte an sag was ist was ist der den unterschiedlichen gruppen besonders wichtig.
00:48:06: wenn ich ein produkt habe dann versuche das zu sagen okay wo stehe ich denn heute um mich nur eine sache machen könnte und verbessern könnte, Welche Sache wäre jetzt der juli am wichtigsten wenn ich diese Eigenschaft hinkriegen würde?
00:48:20: Also guck dir an, wenn du beispielsweise auf den tesla guckst.
00:48:25: Die deutsche autoindustrie hat immer belächelt ja dem als spaltmaß Verstanden haben die aus meiner perspektive was den leuten wichtig ist ist Unabhängigkeit Reichweite.
00:48:37: also war die frage wie krieg ich jetzt Den nächsten kilometer mehr aus diesem Auto raus, darauf optimieren.
00:48:47: Also hinzugehen und zu sagen ok CO-Zwei, näher diesen CW Wert runterkriegen.
00:48:51: also wie kriege ich der Windwiderstand runter?
00:48:53: Wie krieg' ich die Batterie größer?
00:48:55: Wie krege ich eine andere Batterie rein, die irgendwie leichter ist damit es irgendwie nicht so viel Strom verbraucht in allen die Batterien durch die Gegend zu fahren usw.
00:49:03: Aber auf dem quasi gelieferten Eigenschaften Reichweite weil Die Jule will halt den Urlaub fahren, die will da ankommen und nicht
00:49:14: fünfmal anhalten.
00:49:17: Und wenn ihr dann sagt ja bei zwei Kommand drei Millimeter Spaltenmaß.
00:49:24: Also das eine zuerst, das andere lösen wir später.
00:49:27: also lasst mal das mit der Reichweite machen und bis heute ungeschlagen.
00:49:31: Also klar kann man jetzt sagen andere Technologien und so.
00:49:34: aber wenn du mal siehst so die Vergleiche von die sind ja die Technologie ist uralt uns immer noch gut.
00:49:43: Und das ist so ein bisschen die Power Dessen zu verstehen, ah wenn ich mehr davon will worauf optimiere und was sind jetzt die unterschiedlichen Schritte?
00:49:53: Und daran siehst du auch zum Beispiel dass sowas wie wir bauen in Ladennetz was quasi ohne große Verstrubbelung funktioniert auf den gleichen Treiber eins halt weil auf der einen Seite kann ich die Batterie größer machen und die Reichweite erhöhen auf der anderen Seite muss sich dafür sorgen dass alle X-hundert Meter, Kilometer so ein Ding steht.
00:50:15: Und dann habe ich das was der Kunde
00:50:17: will.".
00:50:18: Da begegnen sich die Welten und die Bedürfnisse.
00:50:20: vor allen Dingen ja unbedingt ganz konkret gesprochen... Was ist es denn?
00:50:25: Ist eine Software Evidence Flow, es ist eine Oberfläche.
00:50:29: Ist das eine Beratungsdienstleistung?
00:50:32: Weil viele denken jetzt vielleicht noch, dass es irgendwie so ne Art von Heuristik, die ich abstrakterweise über den Zaun geworfen kriege... Was sehe ich ganz konkret als Kunde und Nutzer anwender?
00:50:43: Also das ist ein Denkmodell.
00:50:45: Das heißt also der Evidence flow ist als Open Source Framework gedacht und
00:50:49: jetzt doch Framework.
00:50:51: Nee erstmal nur erst mal das Gedankenwerk.
00:50:53: Du kannst das mit dem Zettel und einem Stift kannst du dir deine Landkarte aufbauen, kannst dir deine Ziele aufschreiben und kannst sagen so dieses Ziel hat einen positiven Impact jetzt sagen wir mal auf das was wir gerade gesagt haben Reichweite.
00:51:07: Uns hätte vielleicht negativen Impact auf CO² und vielleicht hätte es noch ein negativer Impact auf Gewicht.
00:51:15: oder weiß der Gerber.
00:51:16: Liefert mir ganz kurz mit der Evidence Flow dazu schon die Leitfragen?
00:51:21: oder muss ich mir die vorher schon überlegen?
00:51:23: also dieses was ist jetzt sich mehr ziel und was wirkt wird darauf ein.
00:51:27: Also das ist die vorbedingung, dass ich das überhaupt benutzen kann?
00:51:30: Oder würde mich der Evidenzflow da schon bisschen durch navigieren?
00:51:33: Der leitet dich dadurch diese Landkarte zu machen.
00:51:36: So erstellen.
00:51:37: Genau!
00:51:38: Und dann zu sagen okay jetzt haben wir diese Landcard und jetzt mapen wir mal die Ziele auf diese Land Card und sagen hier haben wir den positiven Effekt und damit den positifen Effekten ja vielleicht negativen.
00:51:49: Also kannst du dir vorstellen, wenn du sagst, du würdest gerne auch dein Auto nachts um zwei waschen lassen.
00:51:57: Dann wäre das vielleicht aus deiner Perspektive einer Kundin irgendwie legitim.
00:52:02: gleichzeitig müsste ich wahrscheinlich fairerweise in meinem Unternehmen dann quasi meine Aufgabe wäre es zu tun schon mapen dass auf der Mitarbeiter Ebene jemand sagt Nach zum zwei ist jetzt nicht so mein Traum-Szenario, also hier habe ich irgendwie gegenläufige Faktoren.
00:52:21: Also was, wo jemand sagt?
00:52:23: Mega gut aber gleichzeitig andere Dimensionen läuft irgendwie in die falsche Richtung
00:52:28: und den Anwohner um das mal wieder eine ganze Langzeit.
00:52:31: Genau!
00:52:32: Und wenn wir es
00:52:32: hinkriegen dass wir eine Lösung finden, wo wir sagen ah wir schaffen's aber dann muss man nur auf einen Knopf drücken.
00:52:38: Dann kann man in vierundzwanzig Stunden Auto sauber und so, das vielleicht auch noch leise.
00:52:44: Dann haben die einen Vortrieb, die anderen keinen negativen Effekt und es ist auch nicht laut.
00:52:50: Dann würde das eine über dem anderen priorisiert werden weil man sagt hier kriege ich mehr von dem was uns wichtig ist und weniger von dem, was sozusagen ein negativer Seiteneffekt ist.
00:53:02: Uns hat möglicherweise weniger Aufwand.
00:53:04: also wir setzen immer im Verhältnis zum Aufwand den wir also die Anstrengung die Bemühungen, die du brauchst um das eben hinzukriegen so und damit kannst du einfach ausrechnen.
00:53:14: Das nennt es dann evident flow index so eine Zahl und bewertest deine ziele gegen all diese faktoren und dann siehst du der seine ist siebzehn des anderes fünf.
00:53:24: was mache ich da wohl?
00:53:24: zuerst die siebzen.
00:53:27: jetzt müssen du und ich gar nicht mehr über ja aber das doch wichtig und das doch richtig und nein das müssen wir machen sondern wir haben's ja jetzt ganz sauber ausgerechnet sortiert.
00:53:37: und jetzt ist nur die frage, haben wir noch genug ressourcen um die fünf auch zu machen oder ist bei der zwölf schluss.
00:53:46: Ich bleibe nochmal bei der praxis.
00:53:47: wie sieht konkret die oberfläche aus?
00:53:49: ist es dann also?
00:53:50: ich sage jetzt mal ganz banal ist das dann eher so was wie eine anwendung in echsel?
00:53:53: ist es eher sowas wie ein öi ober flächel?
00:53:56: also was genau kann ich mir darunter vorstellen?
00:53:59: weil es gibt ja menschen die uns zuhören die sagen sowas genau brauchen wir?
00:54:03: Ja, nur da muss ich mich wieder in so ein ganz neues Ding, in so einem neues Framework.
00:54:07: In so einen Tool rein denken.
00:54:09: Da müssen wir wieder wochenlang Schulung machen und so weiter.
00:54:13: Diese Fragen tauchen auf bei den Menschen?
00:54:15: Absolut!
00:54:16: Also wo wir eben waren das war nur das Gedankenwerk.
00:54:19: Das heißt dass kannst du mit dem Zettel und im Stift machen aber all deine Ziele gegen all diese Landkarten zu mapen und das dann auszurechnen.
00:54:27: das wird oft auch ein bisschen anstrengend beim Zetteln.
00:54:30: Das ist mit Excel theoretisch vielleicht auch möglich, aber auch anstrengend.
00:54:34: Deswegen haben wir eine Software gebaut die genau das kann.
00:54:36: also kann man sich vorstellen wie so ein klassisches Kannbahn-Bord gibt es mehrere Spalten darin reifen die Ziele über die Zeit.
00:54:44: also erstmal sage ich meine grobe Idee schmeiß ich mal hier rein dann sag ich mal was müssten dafür passiert sein dass wir es erreicht haben und wie sieht dieses Zielbild eigentlich genau aus?
00:54:54: Dann sage ich wie viel Aufwand hatten das?
00:54:55: Was sind die Effekte auf der Landkarte?
00:54:58: Dann kriege ich da meinen evident flow index und dann habe ich so ein Stapel sortierter Ziele.
00:55:03: Und das rechnet das System dann aus, also kann man sich vorstellen wie so einen Trello Assana.
00:55:10: irgendwie so sieht's aus.
00:55:11: aber im Hintergrund ist das Datenmodell ein bisschen komplexer weil es natürlich die ganzen Ziele im Verhältnis zueinander betrachtet also sowohl zur Landkarte als auch die Abhängigkeiten.
00:55:23: ja wenn ich das mache die Juli aber nicht dass Dann bringt uns das alles nix und dann sollte ich lieber nicht das machen sondern vielleicht das andere weil ich weiß ja mein Ziel wird nur was wenn julia ihr ziel verfolgt und auch erreicht.
00:55:36: Wenn wir aber schon ausrechnen können wie wir eben gesagt haben dass nach der zwölf schluss ist, dann sehe ich ja schon das mein ziel.
00:55:42: das fünfer ziel von der juli ist die witz aber nicht machen und dann war ich mein siehe auch gar nichts zu machen.
00:55:46: am ende wird es nix bringen und das kann ich alles in der software total gut sehen und die hilft mir auch sowohl Das Ziel überhaupt erst mal zu beschreiben, sauber zu formulieren.
00:55:58: Was sollen das sein rauszufinden?
00:56:01: Was sind die Impacts auf die unterschiedlichen Treiber in dieser Landkarte.
00:56:07: und damit kommen wir zum dritten Läher in deinem Körferchen der AI-Layer.
00:56:14: weil wir uns natürlich die Frage gestellt haben was macht das mit Management?
00:56:17: und wenn du dann hingehst und sagst ja Co-Work da kann ich schon tolle Sachen mitmachen Dann ist das meiner Meinung nach zu kurz gesprungen, weil es ist nicht die Frage.
00:56:28: Wie kann ich da irgendwie wieder in leichte Effizienzgewinne heben?
00:56:32: Sondern...
00:56:34: Co-Work jetzt das
00:56:36: Tool!
00:56:36: Also dass ihr Co-Pilot also all diese Sachen womit ich irgendwie dann effizient Gewinne in meine Arbeit heben kann.
00:56:44: Sondern die Frage ist ja wie wird AI managen?
00:56:48: Das Management beeinflussen und auch selber übernehmen?
00:56:52: Da sind wir schon der Meinung, dass man natürlich die Frage beantworten muss.
00:56:58: Was glauben wir wo das hingeht?
00:56:59: und wir haben zumindest mal eine Idee, wo wir glauben, dass es hingeht?
00:57:03: Und wie machen wir das dann auch nutzbar?
00:57:06: also sie haben ganz hilfreich zu sagen was alles kann.
00:57:10: Wenn du die Leute fragst, was kannst denn in deinem Unternehmen ganz konkret.
00:57:17: Was kommt dabei rum?
00:57:18: Dann muss man doch schon zugeben bei YouTube sieht es mal so einfach aus aber in der Anwendung fehlen halt dann die Details.
00:57:27: und deswegen bauen wir diese virtuelle Landkarte und dann auch noch deine... Nehmen wir mal so digitalen zwilligen also, wir kopieren mal die leute in das in diese landkarte mit rein die in deinem unternehmen so arbeiten.
00:57:42: Die rollen die verantwortlichkeiten die fähigkeiten und die vorlieben.
00:57:47: Und dann haben wir schon eine ganze menge kontext die so ein team dann plötzlich hat.
00:57:53: und dann kannst du halt anfangen zu sagen hey überlegt ihr doch mal was ist der was ist denn der effekt von diesem ziel auf unsere landkarten?
00:58:02: und jetzt haben die Die virtuelle Juli hat jetzt der echten Juli, sagen wir mal zwei oder drei Quartale über die Schulter geguckt und gesagt immer das wenn wir so was machen dann hat es den Effekt.
00:58:11: Wenn wir sowas machen hattest du einen Effekt?
00:58:13: Jetzt gucke ich mir mal die Ziele an, die wir haben und schätzt mal so die Effekte.
00:58:18: Und unsere These ist dass du relativ gut herausfinden wirst, dass die virtuellen Kopien relativ nahe an der Schätzung der Effekten von den Echten sind.
00:58:27: Und wenn wir das hingekriegt haben, weil wir das schon gut trainiert haben Dann können wir eine andere frage stellen so wie ule zwei sagen mal wenn du mal drüber nachdenkst statt mir über die ziele kennste jetzt die land carden kennst division du kennst die strategien.
00:58:42: Du weißt was den leuten so wichtig ist und du weiß was für die letzten drei kwartale so gemacht haben.
00:58:46: denkt aber danach wenn wir die hebel bewegen wollen, also quasi die frage invertieren welche ziehe sollten wir denn da verfolgen?
00:58:55: und du wirst feststellen sodass es dann so ein bisschen der alpha go moment das modell wird dann selber anfangen das mal zu spielen und würd sagen ich habe mir folgende ziele ausgedacht.
00:59:07: Und natürlich würde man sagen also ein teil wird davon unbrauchbar.
00:59:12: sein enteil wird so dass sein was die echten menschen auch finden und breif hier fünf sachen werden sein.
00:59:17: so warte da bin ich
00:59:20: doch gar nicht bekommen genau.
00:59:22: Also was engineering an der stelle ja schon fast.
00:59:26: Und dann haben wir neue Ziele in der Pipeline, wo wir sagen hey gut das da mal nachgedacht hat das können wir jetzt immer noch machen oder verwerfen.
00:59:34: Aber dass ist dieses Ziel wo wir vorhin in unserem Brot saßen uns gar nicht gesehen.
00:59:39: und jetzt hat es uns einer von Zaun geworfen.
00:59:40: und jetzt können wir ja sagen so ein Quatsch wäre ich wieder zurück?
00:59:44: Oder warte mal gar nicht so schlecht lasst einmal drüber nachdenken ob wir das nicht doch machen sollten.
00:59:51: Was ich jetzt noch in meinem Kopf gedanklich auseinanderhalten möchte, ist geht es im Wesentlichen darum zu simulieren.
00:59:58: In einer Landkarte was passiert wenn ich mich so oder so entscheide beziehungsweise was wäre die bessere Entscheidung?
01:00:05: Oder geht es auch darum dann wirklich festzuhalten wie ich mich denn faktisch entschieden habe weil das System will ja auch lernen.
01:00:13: Also das heißt, da sind ja zwei paar Schuhe.
01:00:15: Das eine ist ein reines Konsulting-Tool wenn du so willst um bestimmte Simulationen voranzutreiben.
01:00:23: aber in dem anderen Fall würde ich auch wirklich den gesamten strategischen Prozess begleiten.
01:00:28: damit und wo bewegen wir uns?
01:00:31: Auf jeden Fall im anderen Fall.
01:00:33: also es ist ein kümmernetisches System also einen in sich geschlossener Kreislauf wo man hingeht und sagt Das war unsere Option.
01:00:42: Wir kannten vorher drei, jetzt hat uns noch einer zwei über den Zaun geworfen und jetzt kannten wir fünf.
01:00:47: Das waren die Argumente für die fünf.
01:00:49: So haben wir uns diesortiert und am Ende haben wir es für die drei entschieden und zwar aus folgenden Gründen.
01:00:55: Und dann haben wir das auch gemacht und da haben wir nochmal drauf geguckt.
01:00:59: was hat's denn dann wirklich gebracht?
01:01:02: Aber dann braucht natürlich auch in dem System von Evidence Flow wieder... Menschen, Einheiten, Institutionen, Regelwerke die das eben nachhalten wie dann auch faktisch entschieden wurde.
01:01:12: Weil es ja eine Sache zu sagen... Nach denen den Heuristing würden wir empfehlen A oder ob man sagt Wir haben auch a gemacht
01:01:21: Genau du sagst dann aber wir haben uns auch A vorgenommen ist der erste Datenpunkt.
01:01:25: Dann wir haben auch A gemacht und nachdem wir A machte müssen wir nochmal drauf gucken und sagen was brachte denn?
01:01:33: Und war's wirklich Eine Kleinigkeit, also ist nicht so wild.
01:01:40: oder haben wir doch festgestellt dass alle Kleinigkeiten in Summe.
01:01:43: Schon so viel Ressourcen verbraucht?
01:01:46: haben das die großen Sachen die man es eigentlich vorgenommen schon gar keine Aufmerksamkeit mehr kriegen konnten weil die ganze ressourcen schon weg waren?
01:01:54: also fragen wir hinten raus auch ja wie aufwendig war es?
01:01:58: was hat wirklich gebracht?
01:01:59: was haben wir daraus gelernt?
01:02:01: und alles mit schriftlicher reflektion.
01:02:02: ich bin großer freund von Aufschreiben.
01:02:05: und zwar dann wenn es ist so und damit das passiert haben wir so einen kleinen agent mit dem machst du halt täglich deinen checken.
01:02:13: also ich hab heute morgen meinen check in da gemacht.
01:02:15: dann fragt er so was steht dort an.
01:02:18: Dann sagt der eich also er hat paar sachen auf der liste für mich, und ich sage nicht davon zu julien podcast dann habe ich noch das und dann habe i noch das.
01:02:26: Und dann sagt ja fünf zwölf zwölft noch dass man das wird als bisschen viel.
01:02:30: also wie machen wir's heute?
01:02:32: Dann diskutierst du das aus, dann hast du so deinen Tagesplan.
01:02:36: Am Ende vom Tag sagst du was passiert ist, was nicht.
01:02:39: Was noch dazu kam, was irgendwie dich bewegt gelernt so weiterhast und am Ende der Woche machst du eine wöchentliche
01:02:45: Reflektion.".
01:02:46: Und würdet ihr an dieser Stelle auch Evidence Flow sagen?
01:02:49: Also im Bezug auf unser strategisches Ziel XY würde ich dir empfehlen, dass wir de-priorisieren.
01:02:56: Ja weil der sagt ja schon... Du hast jetzt aber vier Sachen vorgenommen.
01:03:02: Wir haben gesagt, naja wir können nur an drei gleichzeitig großen Themen arbeiten und gleichzeitig ist es aber noch das und das vom letzten mal offen.
01:03:11: du zettelst zu viele Baustellen an.
01:03:13: lass mal das und dass zur Ende machen oder du machst heute lauter klein Kram was aber nichts was die Nadel wirklich bewegt.
01:03:22: also wisst du das wirklich so machen?
01:03:24: Oder willst du nicht doch eine Sache machen, die an den Zielen arbeitet, die du dir eigentlich vorgenommen hast?
01:03:30: Weil sonst kommen die nicht voran.
01:03:33: Na Gott, das Glück dass er uns dem Podcast nicht rausgekegelt hat und sagt Du machst nur Sachen, die dir Spaß machen lieber Marco bei die nix bringen hätte
01:03:45: sein können.
01:03:47: Also du hast sozusagen so einen kleinen Coach an der Seite, mit dem du halt auch deine eigenen Limitationen im Form von Grenzen was Ressourcen angeht diskutierst.
01:03:57: Dann zum schriftlichen Reflektieren auf einer wöchentlichen Ebene eingeladen wirst und auf einer Quartalsebene unter eine Zielebene.
01:04:05: das heißt wenn du sagst Haar des Ziele habe ich erledigt dann kannst du gleich noch sagen ja wie aufhängig war es was hat's gebracht was nicht gemacht?
01:04:11: was machen wir uns nächstes mal anders?
01:04:14: Weil meine tese ist schon frag mal die leute was sie vorgestern gegessen haben.
01:04:17: Ja genau ich wollte gerade sagen es ist eben nicht das vaten buch, was sich dann einmal im kwartal so prosa dichtung wie war das noch mal irgendwie lästig ausfülle und natürlich nichts mehr mit der tatsächlich gefahrenen kilometerleistung zu tun hat.
01:04:32: ja also sondern du weißt halt genau wann bin ich wo abgebogen?
01:04:36: warum war da eine baustelle?
01:04:37: was war denn nicht?
01:04:38: wie viel sprit habe ich verbraucht?
01:04:39: und so weiter.
01:04:40: Und aus diesen ganzen kleinen Datenpunkten kannst du dir so einen roten Faden für dich selber rausziehen, also wenn am Ende des Quartals dann hingehst und sagst oh jetzt muss ich aber mal den Strich drunter ziehen.
01:04:51: Dann findest du einen rotem Faden weil du Punkte hast an denen du dich orientieren kannst.
01:04:57: Den Mittelteil im Koffer haben wir noch ein bisschen außen vorgelassen das nämlich dieser Wenn in den human layer also da wo die menschen irgendwie reinkommen, also dieses wie schaffen wir es das die über längeren zeit prompt kooperativ sind.
01:05:11: Und natürlich kommen wir dann nicht ganz an der systemtheorie vorbei und ich habe quasi rückwärts rumgemacht ja erst mal überlegten wie will ich mein framework bauen und dann gucken wie kann ich sozusagen theoretisch fundamental untermauern und stellte dann fest super unser entscheidendes kriterium ist die entscheidung.
01:05:31: Und nun ans entscheidendes Kriterium ist der Unterschied und die Aneinanderreihung von Entscheidungskommunikationen.
01:05:39: Deswegen haben wir ganz viel Kommunikation auch mit drin im Framework.
01:05:44: also das heißt, Wir müssen uns mal über unsere Ziele unterhalten.
01:05:49: Dann müssen wir uns aber auch über Nichtziele unterhalten sondern über die Beziehungsebene.
01:05:54: Also wie geht es dir?
01:05:56: Warum willst du an den zielen irgendwie nicht mitmachen?
01:05:59: Und das ist eine der Erkenntnisse, die ich in diesem ganzen OKR-Kontext sehr viel gesammelt habe.
01:06:04: Leute machen wahnsinnig viel auf der Detaillebene und managen sich quasi einen ab.
01:06:12: Aber die Frage, die sich oft stellt, ist gar nicht die Management-Ebene sondern es ist das was wir Verantwortungsdialog nennen nämlich die Frage willst du das?
01:06:23: Kannst du das?
01:06:24: solltest du das?
01:06:25: darfst du dass?
01:06:28: Und meistens finde ich die Antworten auf einer dieser Ebene und gar nicht auf der Detail-Ebene.
01:06:33: Ja, warum hast du das nicht so gemacht?
01:06:36: Sondern wenn ich gar nicht sagen will... Ich weiß gar nicht wie das Detail jetzt wäre.
01:06:40: also ich weiß es vielleicht schon aber ist ja deine Verantwortung nicht mein?
01:06:45: Jetzt kann ich dir das Deteil sagen.
01:06:47: Aber wenn ich dir dieses Detail sagen möchte aus nächster Detail und dann ist nächste und dann mache ich eigentlich irgendwie ein Teil deines Jobs Zumindest immer den Entscheidungsteil deines Job.
01:06:55: Den will ich ja gar nicht machen Und du willst auch nicht, dass ich ihn mache.
01:07:01: Also müssen wir einen Weg finden daraus zu kommen und der funktioniert unserer Meinung nach eben über diesen Verantwortungs-Dialog halt dann immer zu erkennen habe ich ein Problem im Wollen, hab ich ein problemem Können, hab' ich einproblemem dürfen?
01:07:14: oder im Sollen?
01:07:16: War dir vielleicht gar nicht klar das du das sollst!
01:07:19: Da sage ich mal kleinen Reminder an der Stelle oder kleinen Querstep.
01:07:23: Das erinnert mich natürlich sehr an meine professionelle Heimat, meine Lehrheimheit den ISB in Wiesloch.
01:07:30: da wird das ja intensiv hoch und runter gepredigt.
01:07:33: der Verantwortungsdialog Ich glaube Bernd Schmidt war auch schon bei dir zu Gast oder?
01:07:37: Habt
01:07:38: ihr vermutlich auch drüber gesprochen?
01:07:39: auf jeden Fall
01:07:41: Ja okay also sehr spannend.
01:07:42: das heißt aber und da kommen wir mal so langsam Richtung Ende des Gesprächs, auch mal in die kritische Würdigung.
01:07:51: Was ist mit sachlogischen Entscheidungen haben wir jetzt schon gesehen.
01:07:56: und was ist aber mit vielleicht unlogischen oder sagen wir mal nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, die ja ständig und überall in Unternehmen stattfinden?
01:08:09: Nicht alles, was da passiert um es freundlich auszudrücken folgt eben einer gewissen Sachlogik.
01:08:16: trennen wir nicht diese ebenen sondern wir sagen diesen co existent.
01:08:20: also, das sind zwei unterschiedliche blickrichtungen auf die gleiche sache und deswegen ja auch evident flow.
01:08:27: also du müsstest eigentlich wenn du es den argument nach machst müsstest du eigentlich a machen.
01:08:36: Du und ich sehen dass in die argumente der für sprechen das sind die dagegen sprechenden.
01:08:40: jetzt machst aber b. Und wenn alles für arsprechtur war be macht ist es doch mal spannend auf der anderen Ebene zu gucken, was spricht denn für B?
01:08:53: Also entweder das oder du hast wieder auf diesem Verantwortungsdialog irgendwas im... Du willst etwas ganz anderes.
01:09:01: So und vielleicht müssen wir das mal diskutieren.
01:09:03: also vielleicht willst du gar nicht das was du sollst oder vielleicht darfst du gar nichts was du so sollst.
01:09:08: Und deswegen ist natürlich immer ein spannender Indikator wenn wer quasi Abweichung von dem offensichtlichen nächsten Schritt haben, dann habe ich ja erstmal eine Sache gewonnen nämlich einen Datenpunkt.
01:09:23: Ich hab es erst mal explizit gemacht, guck mal eigentlich spricht die Sachebene für A aber irgendwie die Beziehungsebene macht B. was sprichten dafür?
01:09:32: und ich dachte auch immer das ist total irrational!
01:09:38: Wenn es irrational ist, dann ist das in der Regel emotional und deswegen kann man ja von der Ecke mal drauf gucken.
01:09:46: Warum fühlt sich das besser an wenn man so macht oder was spricht dafür?
01:09:49: Und da kann man das ja auch besprechbar machen und all diese Sachen führen ja dazu dass man's dann auch in die Lösung kriegt und nicht nur sagt sie haben Sie wieder haben sie wieder quatsch entschieden sondern warum haben wir so entschieden?
01:10:07: Wie sind die Argumente dafür und was spricht auf der Beziehungsebene dafür?
01:10:11: Was müssen wir vielleicht da ändern, dass es beim nächsten Mal besser wird.
01:10:15: Und Paradoxomuster sind ja nun mal das Wesen von Systemen, von sozialen Systemen.
01:10:20: Die werden wir überall sehen.
01:10:21: Eine andere Frage inwieweit habt ihr auch ethische Fragestellungen da als Lehr mit eingebracht?
01:10:27: Also ist das notwendig?
01:10:28: Ist das wichtig?
01:10:29: Ist überhaupt möglich?
01:10:31: Das ist nicht ganz trivial für mich zu beantworten.
01:10:34: Weil dem Ganzen irgendwie so einen normativen Charakter zugeben, habe ich natürlich einen Hang zu.
01:10:39: Keine Frage.
01:10:41: Du hast schon die Frage gerochen?
01:10:43: Genau daher komme ich!
01:10:45: Es klingt nämlich wie die Schweizer würden sagen ist tönt ein wenig so.
01:10:48: Ist tönt
01:10:49: eine wenig?
01:10:49: ja natürlich also Wie sage ich das jetzt ohne Englisch?
01:10:53: Also Ich fliege es mal so an Die.
01:10:56: in Japan gibt's so'n Omakase Konzept Das heißt der Chef entscheidet also der Koch entscheidet was du isst weil er weiß genau was heute fang frisch ist was irgendwie gerade reinkam und du gehst ins restaurant und sagst ich lasse es zu deinen.
01:11:12: Händen du entscheidest über das minu und dann kriegst du wahnsinnige sachen so.
01:11:18: dazu brauchst eine starke meinung von sachen.
01:11:21: also und so würden wir den evident flow sehen.
01:11:24: erst ein meinungs starkes, ramen und regelwerk wo man schon sagt, da steckt ne Philosophie dahinter und die ist natürlich ein Stück normativ.
01:11:33: Also wenn du sagst das mit dem Mitarbeiter wohl und so, das ist mir alles total egal.
01:11:38: ich will irgendwie auf Effizienz und irgendwie den Gewinn optimieren und dann soll die Bude auch in Rauch- und Schallaufgehens mir egal?
01:11:46: Dann is halt nicht das richtige Ding!
01:11:48: Ist es jetzt schlecht dass sich damit irgendwie dann auch einen Rahmen geschaffen hat, wo man sagt nee das ist dann dafür nicht das Richtige?
01:11:56: Nee finde ich nicht.
01:11:57: Also wenn du keinen sushi magst, dann gehst halt nicht in ein sushi Restaurant.
01:12:00: Wenn da bei einem sushi Restaurant gehst und da ist einer der sagt hey ich bin der Chef, also vertraue mir das wird schon gut, dann wirst du möglicherweise den Abend deines Lebens haben.
01:12:10: Das ist die Logik hier!
01:12:11: Also alles ist so open source, du kannst alles nachverfolgen, du könntest alles hinterfragen, du kannst auch alles anpassen.
01:12:17: Trotzdem gibt es eine Haltung dazu, die sagt Ich glaube sie macht so Sinn.
01:12:22: Warum?
01:12:23: Weil sonst gibts ja kein Chefkoch der weiß, wie man gute Sushi macht.
01:12:28: Sondern sonst würden alle irgendwie an dem Fisch rumbohren und denken keine Ahnung was hier gut ist aber ich schnipps immer ein bisschen drin rum.
01:12:35: Das ist glaube ich so... Wie man da drauf gucken muss?
01:12:38: Ja es gibt eine starke Meinung und ja es hat irgendwie einen ethisch-moralischen Rahmen, der aber versucht nicht irgendwie mit dem erhobenen Finger durch die Gegend zu gehen wobei's immer schwierig ist wenn man so einen Rahmen hat.
01:12:52: Klar!
01:12:53: Aber das ist ein Stück weit Teil der Philosophie zu sagen.
01:12:57: Leute wollen was bewegen, aber schon so dass die anderen Leute, die mitmachen für die sie es machen, dass das für alle gut und okay ist?
01:13:09: Und dass jeder in seiner Rolle irgendwie das gerne machen kann, was er also machen will, was man machen kann und was da machen darf.
01:13:18: Und dann wird's ja für alles ganz gut sein.
01:13:21: Das ist die Grundüberlegung.
01:13:23: Also ein, ich vertrag's mal wieder in Bild.
01:13:26: In einen nachdrücklichen Serviervorschlag.
01:13:29: Ja also du kannst hingehen und kannst sagen... Willig nicht!
01:13:31: Ich mach das aus dem Koffer und dann hat es eine starke Meinung unfunktioniert auch weil dieses vom Chefkoch ausgewählte Menü ideal aufeinander abgestimmt ist.
01:13:43: Kannst natürlich auch sagen, ah ich hab ne Allergie gegen weiß da nicht?
01:13:47: Dann wird das aus den Menü rausgemacht auch super Aber dann halt so sagen, ja aber könnten sie irgendwie das was hab ich.
01:13:54: Ich mag das immer wenn es ein bisschen mehr so ist.
01:13:57: Dann wird's natürlich wieder mit dem Chefkochmenü schwierig.
01:14:01: Aber
01:14:04: die Rezepte liegen offen und du kannst es umbauen wie du willst!
01:14:08: Aber die Frage macht das Sinn, sollte
01:14:10: man das tun?
01:14:11: Ja also wenn ich zähme hintereinander im Restaurant immer alles auf links drehe, sollt euch vielleicht noch mal über meine Restaurantwahl nachdenken.
01:14:19: Ja, genau.
01:14:21: Warum Open Source?
01:14:24: Es ist eine gute Frage.
01:14:27: Die Grundfrage ist glaube ich daran das es hilft was besser zu machen?
01:14:32: und die Antwort ist ja sonst würde ich nicht machen.
01:14:35: Habe ich fünfzehn Jahre jetzt Sachen gesehen wo ich denke so Puh wenn ich so arbeiten wüsste würde ich durchdrehen dass der Grund warum mich so nicht arbeiten will und kann also Ich bin in der Regel für Unternehmen nicht einsetzbar weil ich das nicht ertragen würde.
01:14:49: Bestes kann jetzt mein persönliches Problem sein und die frage es wollen die anderen das gelöst haben weiß ich nicht.
01:14:53: aber die idee wäre schon zu sagen wenn wir glauben dass wir so ein rezept haben was ansatzweise funktionieren könnte in diesem.
01:15:02: Chefkoch artigen ansatz macht das irgendwie die arbeit besser dann wär's ja schöner wenn das mehr leute machen würden statt weniger.
01:15:12: Und jetzt habe ich ja von okay als profitiert und das war ja auch kein geschlossenes framework sondern zwar so eine idee die irgendeinen raum geworfen hat.
01:15:19: So mit zwölf ich meine idee in den raum und hab natürlich durchaus die fantasie des leute sagen ok, jetzt hat er da irgendwie so ne meinung eingebaut.
01:15:28: aber wenn man es an der stelle anders macht dann wird's besser.
01:15:31: und dann ändern wir es.
01:15:33: also dass ja die idee von open source dann hinzugehen und zu sagen ach wenn jetzt mehr leute damit machen können von mehr leuten was lernen Und dann kann man es auch ändern.
01:15:43: Gibt's ja nicht bedenken hinsichtlich Datenschutz, wie das wieder zurückfließt?
01:15:47: Also in welcher Form kann das System lernen, dass ist aber trotzdem safe ist.
01:15:51: Es gibt ja zwei Ebenen.
01:15:53: Das eine ist erstmal das quasi Gedankenmodell als solch ist.
01:15:56: also wenn du sagst hey ich habe meinen Workshop jetzt aber nicht so rum sondern so herum gemacht.
01:16:02: Ist das erst mal Datenschutzenutral.
01:16:04: Da können
01:16:05: wir jetzt erstmal was von lernen.
01:16:06: und jetzt können wir auf der Software Ebene Natürlich irgendwie die frage stellen ja aber wenn du den button von links nach rechts, schiebst und sagt er ist besser aufgehoben und wir glauben das auch dann nehmen wir halt deinen button.
01:16:19: Dann ist es auch erstmal neutral.
01:16:22: dieser datenschutzpunkt der vor allem das anwenden der software als solch ist der wird spannend.
01:16:26: weil also was wir schon machen ist und dass so beobachter im system in mehreren ebenden Gedanken.
01:16:35: dieses model beobachtet die kommunikation und es führt auch kommunikations also, ist kommuniziert selbstständig.
01:16:44: Und da fängt natürlich an dass es mit Leuten in dem unternehmen kommuniziert über leute mitleuten übersachen im unternehmen.
01:16:53: das muss man natürlich sauber managen.
01:16:55: und deswegen natürlich auch der open source gedanke oder der gehostet.
01:16:59: also kannst du dann überlegen fühlst du dich besser und sicherer, wenn du versuchst das selber zu hausten.
01:17:05: Und dann dafür Sorge zu tragen dass das alles sicher ist gut eingestellt ist?
01:17:10: oder sagst du naja vielleicht lässt es auch jemand machen der sich damit auskennt?
01:17:13: Dann ist halt der andere Weg eine Option aber die Möglichkeiten gibt's.
01:17:18: Bei der Software Seite war die Entscheidung für mich recht klar.
01:17:21: Die Alternative ist so ein wie sie getriebenes Unternehmen zu haben also mit Investoren und so um Software bauen zu können Und das verstehe ich, weil ich da auf der anderen Seite des Tisches sitze.
01:17:33: Das ist aber nicht meine präferierte Form mein Unternehmen zu führen und deswegen dachte ich gut dann lass doch mal gucken was passiert wenn man es öffnet und vielleicht finden sich ja Leute die es gut finden und dann mit dranjageln und so kann man's gemeinsam besser
01:17:48: machen.
01:17:50: Gemeinsam besser?
01:17:51: Was sind die ersten Rückmeldungen?
01:17:52: Ihr habt die ersten Kunden ihr habt die erste Nutzeranwender.
01:17:55: seit wann ist Evidence Flow im Markt überhaupt nutzbar?
01:18:00: Also entwickeln tue ich seit sieben Jahren.
01:18:01: mittlerweile nutzbar ist es jetzt seit einem Jahr, also vor gut über einem Jahr haben wir die ersten Kunden da drauf gezogen und haben das ganze angefangen zu testen.
01:18:16: Jetzt mit der Software und die Rückmeldungen sind gut.
01:18:19: Es sind viele natürlich von OKRs kommen weil das Gedankenmodell relativ ähnlich ist aber es ist sozusagen kompatibel.
01:18:27: du kannst relativ schnell Upgraden wenn du das eine hast gedanklich auf das andere und es hebt viel der sagen wir mal.
01:18:36: Ungereimt halten kleinere Natur auf der ok a eben auf und löst es und unterstützt natürlich dann auch mit software mit so einem agent die ja zur seite steht, und ein bisschen Hilfestellung nestelt.
01:18:48: Ist es eher so, ich beschreibe mal jetzt einen Art.
01:18:51: meine Tochter würde sagen, ein Vibe ist es eher der Vibe wo ganz schön anspruchsvoll und intellektuell huf aber dann in der Anwendungen eine riesen Erleichterung.
01:19:00: oder ist es von Anfang an eine ganz niedrige Barriere zu euren Kunden hin zu ihren Anwärmern?
01:19:06: Erstes.
01:19:08: So hätte ich es mir auch gedacht, oh mein Gott!
01:19:13: Ich glaube in der Realität gibt's ja nur zwei Möglichkeiten mit dieser Komplexität umzugehen.
01:19:19: Also ich mach sie für den Einsicht bei und für den anderen unsichtbar oder andersrum.
01:19:25: Und meine These ist.
01:19:27: wir müssen auf der Management Ebene der Komplexkeit ins Auge sehen so dass an der Anwenderebene dieses Was soll ich denn jetzt eigentlich heute machen?
01:19:37: Da wird es ganz einfach, weil die Komplexität in der Landkarte abgebildet ist.
01:19:42: Wir können priorisieren und so weiter und sofort.
01:19:45: Der Sache muss mich aber nähern, weil wenn das ja das wie meiner Meinung nach sonst gemacht wird, Puh!
01:19:51: Das ist alles so kompliziert und anstrengend und auch komplex.
01:19:54: Ich mache das mit den Zielen.
01:19:55: Ich sage denen einfach was rauskommen soll.
01:19:57: dann habe ich natürlich einen komplexen Sachverhalt versucht einfach darzustellen Aber das hat hier an der Sache nichts geändert.
01:20:04: Ich habe nur meinen Modus der Komplexitätsbewältigung geändert und deswegen versuchen wir da die Komplexität aufzunehmen, um zu greifen wo sie erfahrungsgemäß verarbeitet werden müsste.
01:20:19: Um es dann für alle anderen im Day to day einfach zu machen!
01:20:24: Wenn du Evidence Flow gefragt hättest und ich geh mal fast davon aus, dass du es getan hast.
01:20:29: Baue mir ein Geschäftsmodell das Wertschätzung und Wertschöpfung zusammen denkt.
01:20:36: Wäre dann die Antwort Open Source gewesen?
01:20:40: Könnte wahrscheinlich schon einen Teil bei sein weil ein großer Teil davon natürlich darauf basiert, dass Du sowas wie Durchdringungen hast.
01:20:49: Und wenn Du sagst naja Wenn das Ziel ist wirklich zu wirken, dann sind ja tausend User die es benutzen oder Tausend Unternehmen die es benutzen besser als drei Unternehmen die sie benutzen.
01:21:01: und wenn du sagst Ja also hier ist die Webseite evidentflow.org da ist komplett beschrieben ließ es dir durch ganz morgen anfangen kost auch nix ist die Wahrscheinlichkeit höher dass es mehr Leute machen.
01:21:14: also wahrscheinlich kämen man zu dem Schluss ja
01:21:17: okay und für alles andere Kommst du, kommt ihr ins Spiel und helft und steht zur Seite.
01:21:25: Was ist die Frage, die du in einem Jahr in Evidence Flow eingeben wirst im Bezug auf deine persönlichen Ziele?
01:21:37: So lange Ziele kennt er ja gar nicht.
01:21:39: Okay, sagen wir nach dem Sommerurlaub?
01:21:42: Nach dem Sommer-Urlaub frage ich ihn so was machen wir denn jetzt die nächsten drei Monate?
01:21:46: weil jetzt haben wir mal den Schreibtisch komplett gekliert und haben gesagt alles mal den Staub von den Dokumenten geblasen.
01:21:56: also ich finde eine große Fragestellung ist schon durchaus die Frage Sollten wir so viel Effizienz streben in Unternehmen verfolgen?
01:22:05: und das dann schon wieder fast eine normative Frage.
01:22:08: Und die kannst du mit einer Value Map eines Unternehmens nicht beantworten, aber wenn du es eins größer denken würdest, könntest du ja in der Gesellschaft auch sowas wie so ne Landkarte bauen und dann würdest du vielleicht dich der Frage nähern können?
01:22:21: Das finde ich eine spannende Frage.
01:22:25: ob der die beantwortet kann weiß ich nicht.
01:22:27: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Marco Alberti und jetzt gehe ich mal weit nach vorne in drei Jahren sich vornehmlich gesellschaftlichen Fragestellungen widmet?
01:22:35: Und nicht mehr nur unternehmerischen Fragesteller.
01:22:39: Also das ist ja so ein bisschen.
01:22:40: du hast in der Anmoderation gut angeflogen Die reine Unternehmensberater-Brille, die habe ich ja schon einige Jahre irgendwie nicht mehr auf.
01:22:52: Ich glaube sie bringt uns als Gesamtgesellschaft nicht weiter und sie bringt mich als Individuum nicht weiter.
01:22:59: Gesellschaftliche Fragestellungen klingt immer so schwierig.
01:23:01: also ich bin nicht politisch, zumindest mal nicht aktiv... Nicht
01:23:06: parteipolitisch das nicht!
01:23:09: Aber ich habe durchaus Spaß daran, über diese Fragen nachzudenken und zu versuchen Orientierung zu liefern.
01:23:15: Also ja wir können alle noch mehr Effizienz machen nur wenn danach gar keine mehr einen Job hat.
01:23:19: Können wir das dann gewollt haben?
01:23:22: Das ist eine Ebene die wir mitdenken müssten glaube ich in dieser Technologie-Revolution... also jetzt kommen ja strukturelle Krisen zu konjunkturellen Zyklen und Ich hab die Befürchtung dass wir da Sachen miteinander verwechseln Und da darauf hinzuweisen, dass das ein und das andere möglicherweise gleichzeitig Eintritt aber unterschiedliche Dinge sind.
01:23:44: Hat ja einfach einen größeren Rahmen als sich nur um das fortentwickeln des Unternehmen dieses Einunternehmen in den nächsten sechs zwölf achtzehn vierundzwanzig Monaten zu beschäftigen.
01:23:56: Das so einzusortieren ist die Wahrscheinlichkeit hoch
01:24:00: Ich hab das dich hören schon insgeheim, dass Wort gesellschaftlich durch größere Fragestellungen ausgetauscht.
01:24:08: Und ich glaub', es trifft den Punkt!
01:24:10: Größere Fragestellung, ich glaube das haben wir heute eindrucksvoll gesehen.
01:24:13: Das ist dein Thema, dass es dein Spielfeld ist.
01:24:15: Ist das wo du mit beiden Spielbeinen unterwegs bist und auch wirklich wahnsinnig performst?
01:24:21: Ich danke dir ganz herzlich.
01:24:22: über.
01:24:22: Markus war ein wunderbare Tour d'horizon durch Evidence Flow und alles was rund um das thema strategische visionäres arbeiten und nicht nur das rein effizient betonte Arbeiten betrifft.
01:24:35: jederzeit wieder gerne!
01:24:36: Ich wünsche dir und evidence low alles Gute.
01:24:39: Vielen, vielen Dank für die Einladung.
01:24:47: Kluge, was für ein tiefer Gedanke der mich natürlich auch wieder an das Gespräch mit dem Zeitforscher erinnert hat.
01:24:56: Mit Jonas Geißler Anfang des Jahres unbedingt auch nochmal dort reinschauen.
01:25:01: aber zurück zu Marco Alberti.
01:25:02: ich glaube er trägt diesen Titel den selbstverlieenen Titel Unternehmensphilosoph zurecht denn er gibt sich auf gar keinen Fall mit Oberflächlichkeiten zufrieden.
01:25:12: Er schaut genau hin, er dreht die Steinchen rum und denkt tief weit nach rechts nach links nach oben nach unten und vor allen Dingen ist er wie so ein Art unruhiger Geist der immer noch mal die Dinge einschrittchen weiterentwickeln will und da auch mit sich sehr glaube ich hart ins Gericht geht.
01:25:30: und deswegen bin ich ganz besonders gespannt wie dieses Evidence Flow sich entwickeln wird und ich persönlich finde es hoch spannend das Projekt das Ansinnen und auch sehr zielführend, inwieweit der ethische Layer in das Konstrukt mit einfließen wird.
01:25:49: Das können wir dann alle Open Source sei Dank nachverfolgen und nachvollziehen.
01:25:54: Und dazu werde ich Ihnen ganz sicherlich auch nochmal hier auf die Good Work Couch legen um mal in dieser Sprache zu bleiben!
01:26:01: So oder so immer ein Gewinn sich mit Marco Alberti zu unterhalten.
01:26:06: Und ich freue mich, dass auch das wieder eine Folge ist die ihr euch nicht nur anhören sondern auch anschauen könnt und zwar auf YouTube.
01:26:13: hier nochmal der Hinweis bitte schaut unbedingt mal auf youtube nach.
01:26:16: da gibt es einiges zusehen nicht nur zu hören zu hören auch und hinterlasst doch gerne dort auch einen abonnement da genauso wie auf spotify am besten überall dort wo ihr euch aufhaltet und wo ich auch zu finden bin beziehungsweise good work double check dann verpasst er keine einzige Folge, kein Snippet.
01:26:35: Und seid immer gut mit Good Work versorgt!
01:26:37: Bis ihr nächste Woche wieder einschaltet wenn es heißt Herzlich Willkommen bei Good Work.
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