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Bekommt der Punk Bügelfalten? Christian Rickens und Holger Volland (353)

Shownotes

„Ein Medienhaus muss heute auch in irgendeiner Form eine Wärmequelle sein."

Was braucht ein Medienunternehmen heute mindestens? Für Christian Rickens zuerst eine Idee von sich selbst. Wer nur austauschbare Plattformen betreibt, gedruckt oder digital, erzeugt keine Wärme. Holger Volland nennt es ein Herdfeuer, um das sich Menschen scharen, die ähnlich denken. Die Kunst liegt darin, aus dieser Wärme eine Gemeinschaft zu bauen, in einer App ebenso wie auf Konferenzen.

Holger Volland ist CEO der brand eins Medien AG, davor war er rund zehn Jahre Vizepräsident der Frankfurter Buchmesse. Christian Rickens ist seit dem 1. Juli Chefredakteur, gemeinsam mit Gründerin Gabriele Fischer. Für ihn schließt sich ein Kreis: Seine erste große Magazingeschichte schrieb er als freier Autor für Econy, den Vorläufer von brand eins. Dazwischen lagen gut 26 Jahre mit Manager Magazin, Spiegel Online und dem Handelsblatt samt Morning Briefing. Zwei Monate nach seiner Rückkehr führen die beiden bei GOOD WORK so etwas wie ein erstes Feedbackgespräch.

Auch Punks werden älter.
Holger schätzt an Christian, dass er schon beim ersten Mittagessen anders urteilte als die Gründerin und er. Christian bringt einen Newsletter mit politischer Brille mit und die Einsicht, dass kein Journalist die eigene Relevanz überschätzen sollte. Beim Handelsblatt stand er in der zweiten Reihe, bei brand eins spürt er ein extremes Maß an Selbstwirksamkeit.

Zwischen Marke und Vermarktung liegt eine produktive Spannung. Die Marke lebt davon, vorn dran zu sein und gegen den Strich zu bürsten. Der Verleger in Holger hätte manchmal gern genau die Sau auf dem Titel, die gerade alle durchs Dorf treiben. Christian zeigt am Beispiel KI, wie man ein großes Thema trotzdem mit eigenem Dreh besetzt.

Geschichten brauchen Paten.
Ein Buch über Rückenschmerzen ist für den Verlag erledigt, sobald es in den Satz geht. Holger wünscht sich weniger Output und Themen, die eine Redakteurin lange begleitet, vom Artikel über den Podcast bis zur Konferenz. Dazu kommen Communities wie das Übernehmertum und eine neue App, die ab Anfang 2027 zum Hub für alles Weitere werden soll.

Worüber wir noch gesprochen haben:

  • Clownfisch oder Karpfen: Warum ein Dorfteich für Holger das Langweiligste wäre
  • New Work und das Dorfpunk-Schicksal: Wie brand eins Themen beschreibt, bevor sie einen Namen haben
  • Wachstum oder Degrowth: Warum Christian sich einen totalen Wachstumsfan nennt
  • Personenmarken im Journalismus: Flavour of the Month oder ganz normal?

- KI in der Redaktion: Warum das Ergebnis zählt und der Mensch in der Schleife bleibt

Holger Volland und Christian Rickens ergänzen sich hörbar gut. Der eine denkt in Communities und Geschäftsmodellen, der andere in Geschichten, Titeln und Thesen. Bei den Personenmarken sind sie sich uneins, und sie tragen das offen aus. Genau darin liegt der Reiz dieses Gesprächs: Man hört einem unabhängigen Medienhaus beim Nachdenken über sich selbst zu. Ein Must-Hear für alle, die Medien machen, lieben oder verstehen wollen.

Interview: Jule Jankowski

Weiterführende Links:
➡️ brand eins
➡️ Newsletter von Christian Rickens und Holger Volland
➡️ Holger Volland auf LinkedIn
➡️ Christian Rickens auf LinkedIn

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Am 26. November 2026 findet wieder die große brand Eins Konferenz Work Awesome in Berlin statt. Als GOOD WORK HörerIn erhältst Du mit dem Code awesome15 15% Nachlass auf den Ticketpreis. ➡️ Alle Infos zur Work Awesome und Tickets gibt es hier: https://www.brandeins.de/t/kategorie/konferenzen/work-awesome

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➡️ Alle Infos, Termine und die Bewerbung: www.karinlausch.de/egp

Brand Eins Podcast Netzwerk:
GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins

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GOOD WORK Links und Playlists
Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists

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Transkript anzeigen

00:00:01: Wir waren immer die Punks des Wirtschaftsjournalismus, aber auch die Panks des Wirtschaftssjournalismos werden halt älter im Laufe der Zeit.

00:00:10: Aus Sicht eines Verlegers ist natürlich das was gerade relevant ist und die Sau die grade alle durchs Dorf treiben Auch genau die Sau, die die meisten lesen wollen und sehen wollen

00:00:22: Diese Texte leben, die leben ja von den Menschen.

00:00:25: Die in den vorkommenden Menschen, die wir treffen und vorstellen, denen wir nahekommen mit langen Gesprächen führen, die sich vielleicht auch nur in Form von drei, vier Zitaten im Text wiederfinden.

00:00:37: Aber das kann dir keine KI einfangen!

00:00:46: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.

00:00:50: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!

00:00:53: Mein Name ist Julie Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins-Podcast Netzwerk und des Brandeinsthema – das nehmen wir heute sehr wörtlich denn wir sind dort direkt vor Ort in Hamburg.

00:01:06: Und wir reden heute über das Thema, wie man ein modernes Achtung Medienunternehmen aufbaut.

00:01:12: Also wir denken viel weiter als nur in Anführungszeichen dicke Gänsefüschen oben und unten ein!

00:01:19: Kluges Wirtschaftsmagazin zu bauen, sondern was gehört dann alles dazu?

00:01:22: Zu einer Medienmarke reicht vielleicht auch manchmal eine einzelne Person.

00:01:27: Auch da sehen wir als Phänomen genau darüber reden wie auch aber auf der anderen Seite das Flankieren von Events und Weiterbildungsangeboten und das glaube ich können wir uns bei Brandeins sehr genau anschauen.

00:01:39: ein Stichwort Veranstaltung.

00:01:41: es steht die große Work Awesome Vor den Türen, vor den Toren.

00:01:45: Sie findet im November statt.

00:01:47: Dazu haben wir heute ein besonderes Angebot.

00:01:49: Hört am Ende noch mal genau, welches Angebot wird da für euch als Good Work-Hörerin und Hörer haben?

00:01:56: Aber jetzt gehen wir rein in unser Gespräch, greifen den besonderen Zeitpunkt ab, dass Christian Rickens der Chefredakteur es seit wenigen Wochen am Start ist!

00:02:04: Und da hat man ja den berühmten frischen Blick noch – und den wollen wir doch einfangen genauso natürlich wie die holistische Sicht von Holger Volland.

00:02:12: Es ist, wie ich finde ein sehr launiges schönes Salongespräch geworden!

00:02:16: Ich hoffe ihr seht das genauso.

00:02:17: Ganz ganz viel spannende Medienphänomene greifen wir auf und am Ende bleibt dran gibt es noch mal ein kleines Gudi für euch als Good Work-Hörerinnen und Hörer.

00:02:27: jetzt aber erstmal viel Spaß bei der Folge!

00:02:31: Heute im Studio bei Good Work sind zwei Männer, zwei Herren.

00:02:36: Und wenn ich sage bei mir im Studio ist das schon die erste kleine Lüge im Podcast denn ehrlicherweise ich bin bei ihnen.

00:02:42: Wo genau werdet ihr gleich erfahren?

00:02:44: Der eine ist, ich sag mal so, schon immer in Sachen Papier und Beiz unterwegs.

00:02:50: Mal ist es die Zeitung, die betrugt wird.

00:02:52: Mal waren es Bücher, die bedruckt wurden.

00:02:54: mit denen hat er schon immer zu tun gehabt.

00:02:56: Er ist sehr kunstinteressiert zumindest wäre das meine Annahme Und vor allen Dingen auch die bildenden Könste, die Musik.

00:03:02: Er war selbst sogar schon mal als DJ unterwegs.

00:03:05: DJ Firs.

00:03:06: mit bürgerlichen Namen heißt er Holger Volland und ist heute CEO der Brandeins.

00:03:13: Und ihm gegenüber sitzt Christian Riggens.

00:03:18: Monaten kann man sagen wieder zurück bei Brandeins als Chefredakteur gemeinsam mit Gabriele Fischer.

00:03:25: Das ist so ein Art, naja mal gucken ob er das auch so bezeichnen wird Full Circle Moment.

00:03:29: und wenn man über ihn versucht was ähnlich knackiges rauszukriegen wie den DJ wird es ein bisschen schwieriger.

00:03:35: aber ich habe gefunden dass er sich sehr in der Nähe von Menschen mit sehr viel Geld schon aufgehalten hat einmal als Rechercheobjekt aber auch in seiner Zeit beim Handelsblatt wo er sehr lang Textchef war bis von twenty-fünfzehn bis eben jetzt.

00:03:49: Und man kennt ihn sehr wahrscheinlich mal in der Funktion unter anderem aber auch durch das Handelsblatt Morning Briefing, verschiedenste Stationen im Journalismus durchlaufen.

00:03:58: und heute werden wir uns einmal der Frage widmen wie baut man denn ein modernes Medienunternehmen auf?

00:04:04: Jetzt mache ich erstmal übertragen gesprochen die Tür auf zu unserem Audiosalon und sag' Wie schön dass ihr hier seid.

00:04:11: herzlich willkommen lieber Christian!

00:04:13: Herzlich willkommen lieber Holger.

00:04:15: Wie schön, dass wir bei dir sein können, liebe Julia.

00:04:17: Ganz meinerseits!

00:04:19: Das war also erst mal Christian die zweite Stimme.

00:04:22: Erstmal Holger, Entschuldigung, kommt schon selbst in einer mit zweiter Stimme.

00:04:26: Wir starten hier gemeinhin bei Good Work with der Eingangsfrage auch wenn es heute schon etwas vorangeschritten ist.

00:04:33: der Tag Nämlich fange ich mal mit dir an lieber Christian.

00:04:36: wie bist du denn heute?

00:04:37: An diesem Montag in den Tag gestartet?

00:04:40: Ja da Montagmorgen ist immer so ein bisschen spannenderer morgen als die anderen.

00:04:46: oder noch spann da weil ich am montag Oder am Sonntagabend über mein Newsletter schreibe, Kapitalismus und Freizeit heißt der.

00:04:54: Und den kann man auf der Brandeins-Webseite natürlich abonnieren, Werbeblockende!

00:04:59: Aber du hast danach gefragt genau den Schreib ich am Sonnendagabends und versendet wird er am Montag Mittag und dann ist am Montagsvormittag immer noch die Zeit wo mir Menschen Feedback geben mal wohl wollen, mal aber auch kritisch.

00:05:11: das gibt's bei Brandeinz nämlich auch gerne Wo wir dann noch gucken ob alle Faktenstimmen in dem Newsletter Motorvormittag immer so ein ganz klein bisschen aufregender als die anderen Vormittage.

00:05:23: Der macht schon an der Stelle mal meinen berühmten Knoten ins Taschentuch, weil das interessiert mich natürlich total wieder.

00:05:28: diese Feedbackes-Loops funktionieren bei euch beim Wand eins und ich glaube jedem Medienschaffenden ist es ja wie soll ich sagen gleichermaßen eine Hassliebe könnte man sagen.

00:05:39: also Feedback.

00:05:40: auf der einen Seite wünscht man sich dieses Jahr dass das was man nach außen sendet eine Wirkung erzielt.

00:05:45: Nicht immer ist das, was zurückkommt.

00:05:47: Das, was man sich wünscht oder?

00:05:49: Ja, in der Tat.

00:05:51: Man liebt ja Feedback so, wenn

00:05:53: es

00:05:54: positiv bis begeistert ist.

00:05:56: Sobald das kritisch wird, dann ist man meistens gar nicht mehr so begeistered.

00:05:59: Das merke ich natürlich auch selber, wenn ich anderen Menschen Feedback

00:06:01: gebe.

00:06:01: und

00:06:01: genauso war's auch heute Morgen.

00:06:03: Natürlich hatte unser stellvertretender Chefredakteur viele Anmerkungen zu meinem Newsletter und da hab' ich einen Teil dieser Anmerkung übernommen und dann gab's nochmal Feedback, warum mich denn so wenig von seinen Anmerkommen übernammen haben.

00:06:17: Aber im Ernst... natürlich genau das, was einen Text besser macht und genau diese Auseinandersetzung.

00:06:22: Und dass man dann eben auch nicht sagen kann, ach ich fand aber mein Schöner!

00:06:25: Das ist total wichtig.

00:06:28: so entsteht Qualität und es ist natürlich auch total wichtig, dass man sich das auch beim Chefredakteur traut, auch dessen Texte durch Feedback besser zu machen.

00:06:37: Ja absolut, sich daher heranzuräumen.

00:06:38: Naja da kommen wir ganz sicherlich, kann ich versprechen jetzt schon mal nochmal dran vorbei weil jetzt will ich natürlich erst einmal wissen Holger wie du denn in den Tag gestartet bist.

00:06:47: Ja, ich frame es mal gar nicht.

00:06:49: Ich bin einfach auf deine Antwort gespannt!

00:06:52: Jetzt würde mich wirklich interessieren was du glaubst, wie ich in den Tag gestartet bin?

00:06:56: Ich hätte dich jetzt beinahe gefragt welche Musik gelaufen ist oder ob überhaupt jemand bis der mit viel Musik startet weil schon die Annahme hätte dass das eine große Rolle spielt in deinem Leben.

00:07:04: Nein, ich starte eigentlich eher still in dem Tag.

00:07:08: Heute morgen war allerdings ein wirklich... Ungewöhnlicher Montag und auch ein bisschen doof ehrlicherweise.

00:07:15: Ich habe nämlich am Wochenende einen Projekt gestartet, von dem ich nicht gedacht hätte dass es solche Ausmaße annimmt!

00:07:22: Ich habe angefangen damit mein Keller aufzuräumen und habe dann eine Kiste entdeckt und in dieser Kiste waren alte Tagebücher und Fotos usw.. Und dann dachte ich mir am Samstag das wäre doch vielleicht ne gute Idee die alten Tage Bücher zu digitalisieren Klod-Abonnement angeworfen und habe angefangen mit Klod meine Tagebücher zu digitalisieren.

00:07:45: Ich habe, glaube ich erst mal den halben Samstag damit verbracht ein ordentliches Promt zu erzeugen.

00:07:51: Und dann waren wir soweit im Kloden.

00:07:53: Ich hab den Sonntag über zusammengearbeitet und am Sonntagsabend noch eine ordentliche Portion, also irgendwie vierzig Seiten gegeben Und bin dann am Montagmorgen geweckt worden mit einer Alarm-Mähdung, das hat gesagt.

00:08:06: Dass es leider sein Kontingent, selbst als Nutzungsvolumen aufgebaut hätte und dass jetzt Schluss ist mit Lustig.

00:08:14: Das war mein Start in den Tag und dann war ich ein bisschen schlecht gelaunt, dass das Nutzungvolumen zu Ende ist... war dann froh, als ich meine Sachen packen und zu Brandeins gründete.

00:08:22: Herrlich!

00:08:23: Könnte ich jetzt schon einen ganzen Podcast mit dir drüber machen?

00:08:25: Ich finde schon das kennt ihr bestimmt auch so diese... du kramst so eine Erinnerungskist, dann findest du noch irgendeine Mütze, setzt dir die Mützel auf den Laufs den ganzen Tag mit dieser blöden Mützer rum und kuschelt es in den Kisten rum.

00:08:36: Aber eine Frage vielleicht an der Stelle, konnte das deine Handschrift in Ziffern?

00:08:40: Also ein paar Fotos oder wie heißt du das?

00:08:42: Ja, das Tolle ist wirklich... Das war der Samstag Prompting.

00:08:47: Ich habe ihm gesagt, in Ziffere die Handschriften.

00:08:49: Wenn Du Fragen hast zu Handschrifts dann frag mich wenn Du was nicht lesen kannst!

00:08:53: Wenn Du eine Idee hast was es sein könnte, dann gib mir Vorschläge dich mit einem einfachen Eins zwei oder drei annehmen kann um diesen Freigabeprozess ein bisschen zu beschleunigen.

00:09:03: und wenn Du Bilder findest oder Zeichnungen Dann übernimm die als Bilder ins Tagebuch.

00:09:09: Und es funktioniert ganz gut, also auch die Handschuhe zu erkennen.

00:09:11: ich bin wirklich begeistert.

00:09:13: Also hat jetzt nicht deine Lebensgeschichte neu geschrieben?

00:09:15: Das wäre ja auch mal spannend!

00:09:16: Nee so ein paar Lehrernamen wurden verändert aber das ist auch marginal

00:09:21: okay.

00:09:22: Also Vergangenheit ist ein wunderbares Stichwort.

00:09:25: Ich guck mal rüber zu Christian, Christian bei dir hat sich mutmaßig oder vielleicht auch nicht so eine Art Full Circle geschlossen?

00:09:32: Du bist seit zwei Monaten wieder bei der Brandeins.

00:09:35: man muss sagen das war schonmal deine Station einer deiner ersten journalistischen Stationen oder sogar die erste

00:09:42: Ja ziemlich die Erste genau.

00:09:44: Ziemlich die

00:09:44: erste ernstzunehmende sozusagen.

00:09:46: Die ersten die mich mal so richtig an so einen Magazin Journalismus ran gelassen haben.

00:09:51: und Ich weiß noch, das war sogar noch bei Econy dem Vorläufer-Magazin von Brandeins.

00:09:57: Und ich habe das im Zeitschriftenregal gesehen am Kiosk und hab gedacht was ist das denn?

00:10:03: Und ich war wirklich so von Moment eins an begeistert weil dieses Magazin ja so gegen alle Regeln verstoßen hat wie man gemeinhin Magazinschanismus machen sollte.

00:10:14: Das macht Brandeinstell heute noch ganz gerne.

00:10:16: Also Regeln sind erst mal zum Durchbrechen da Und das hat mich so fasziniert, dass ich dann mir einen Themenvorschlag überlegt habe.

00:10:23: Den an Gabriele Fischer geschickt habe und eine Antwort bekam und diese Geschichte machen sollte und es dann auch gemacht habe und fortan als freier Autor bei Brandeins, erst bei Econy und dann bei brandeins dabei war.

00:10:35: So wie wir heute ja auch noch mit vielen Freien Autoren zusammenarbeiten.

00:10:40: Ich hab mich schon damals ganz toll behandelt gefühlt von von Gabriele und aber auch von den Kolleginnen und Kollegen hier.

00:10:48: Es war immer so ein Magazin, dass du einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hatte und deswegen war es tatsächlich etwas von einem Full Circle Moment.

00:10:56: Auch wenn ich nicht glaubhaft behaupten kann das ich jetzt so jede einzelne Ausgabe der letzten sechsundzwanzig Jahre gelesen habe.

00:11:02: aber jedes mal Wenn ich's in die Hand bekommen habe dann hab' ich gedacht Mensch!

00:11:07: Das ist toll.

00:11:08: zwischen deinem Ausstieg dazwischen wir hatten schon angesprochen was beim Spiegel unter anderem bei dem Handelsblatt und deinem Wiedereinstieg wie viele Jahre lagen dazWischen?

00:11:17: Na, ich bin im April zweitausend weg und bin jetzt am ersten siebten zwei tausend sechsund zwanzig wiedergekommen also gut sechsundzwanzig Jahre.

00:11:26: Also

00:11:26: eine eine eine satte silberne Hochzeit lag dazwischen der Trennung sozusagen.

00:11:32: Und Hand aus Herz hast du damals gedacht als du weg bist?

00:11:36: Ich komme ja sowieso wieder.

00:11:37: nein Nein,

00:11:41: ehrlich nicht.

00:11:44: Nein es war überhaupt nicht auf der Bucketlist.

00:11:45: und auch jetzt.

00:11:46: ich hatte nicht damit gerechnet dass Gabriela auf mich zukommt mit diesem Angebot.

00:11:51: Ich habe mich wahnsinnig gefreut.

00:11:53: Ich hatte eigentlich damit gerechnet das sich meinen Berufsleben beim Handelsblatt verbringe weil da ist ja auch schön und gab auch da wenig Grund für Beschwerden.

00:12:02: und so von ist wirklich eine ganz tolle Wendung gewesen, eine sehr überraschende Wendung für mich und ich musste aber auch als Kaprile mich dann gefragt hat.

00:12:11: Ich musste wirklich nicht lange

00:12:12: überlegen.".

00:12:13: Okay, kann ich mir vorstellen?

00:12:15: Wir haben ja jetzt ne ganz spannende Doppelbesetzung hier in dem Interview nämlich einmal die unternehmerische Sichtweise durch dich vertreten Holger und dann die journalistische.

00:12:27: Inwieweit das... genau bei einem Platt, bei einem Magazin.

00:12:31: Bei einem Medienunternehmen wie Brandeins besonders gut zusammengeht oder eben genau nicht.

00:12:36: das finde ich natürlich hochgradig spannend.

00:12:39: was sich noch spannende aktuell ist die Frage wir waren die ersten zwei Monate.

00:12:43: ihr kennt ja dieses Spiel.

00:12:44: normalerweise sagt man so die ersten hundert Tage die sind so entscheidend und dann gibt es auch oft mal schon ein erstes dezidiertes Feedback.

00:12:51: Und ich dachte mir, wir machen heute mal so ein Feedbackgespräch, assistiert von unserem Publikum und unserer Hörerschaft.

00:12:58: Deswegen geht meine Frage auch erst einmal an dich lieber Holger!

00:13:01: Was sind deine ersten Beobachtungen jetzt in Bezug auf den Wiedereinstieg?

00:13:05: Für dich war es ja nicht aus deiner Wahrnehmung nicht Wieder-Einstieg.

00:13:08: du warst damals noch nicht bei Brandeins aber hast jetzt erstmalig Christian hier erlebt welche Annahme hattest Du und wie hat sie sich erfüllt oder nicht erfüllt?

00:13:19: Ich konnte Christian ja auch relativ früh in diesem Prozess schon kennenlernen.

00:13:23: Wir waren gemeinsam Mittagessen und haben uns ausgetauscht, und ich fand ihn da schon ein sehr klugen und gleichzeitig witzigen und

00:13:34: also

00:13:35: wahrgemotigem Gesprächspartner.

00:13:38: Warum war gemotig?

00:13:39: Weil Christian es wirklich auch schon in diesem ersten Gespräch gewagt hat Dinge anders zu beurteilen oder zu empfinden, als zum Beispiel Gabriele und ich.

00:13:51: Und wenn man in so einer Situation ist und Gabriele ihn einlädt dann gibt es ganz viele Leute die da erst mal ja erstmal zuhören und erstmal so ein bisschen still werden.

00:14:05: Vielleicht

00:14:05: doch sagen wir wie's ist vielleicht auch ein bisschen eingeschüchtert.

00:14:08: Vielleicht

00:14:08: auch ein wenig eingeschüchtet.

00:14:10: Genau das ist mir damals aufgefallen dass du halt null bist Durch diese zwei Monate durch und ich genieße es wirklich sehr, dass wir eine so tolle Erweiterung in unserem Team haben.

00:14:23: Mit jemandem der neue Ideen von draußen reinbringt.

00:14:25: Jemand, der eben die letzten sechsundzwanzig Jahre nicht bei Brandeins war.

00:14:30: Weil sind wir mal ehrlich auch der innovativste Laden?

00:14:33: Und wie waren immer die Punks des Wirtschaftsjournalismus aber auch die Panks das Wirtschafts-Journalismus werden halt älter im Laufe der Zeit.

00:14:43: bestimmte Entwicklung, bestimmte Fügungen die sind dann einfach nach sechsundzwanzig Jahren einfach so gegeben und die mal in Frage zu stellen allesamt.

00:14:53: Und auch ganz offen zu sein für die Antworten, die da kommen das machst du Christian jetzt schon und es finde ich echt toll und darauf freue mich sehr.

00:15:03: wenn wir das die nächsten fünfund zwanzig Jahre so weitermachen dann sind wir beide hundertfünfzig Dank der Longivity-Bewegung noch total fit.

00:15:15: Also, der Punk bekommt Bügelfalten wenn man das so mal übersetzen darf und ich weiß dass jetzt Menschen uns zuhören und sich denken was war denn also ein Beispiel wo er anders drauf geblickt hat?

00:15:25: Das wollen jetzt bestimmt viele die uns zu hören genau wissen.

00:15:29: Hast du einen Beispiel?

00:15:30: Na ja, der Newsletter von dem Christian schon gesprochen hat, der wirklich so spannend ist jeden Montag Werbeblockende dieser Newsletter bricht schon mit einer Brandeins-Einstellung.

00:15:44: Denn dieser Newsletter beschäftigt sich anders als viele Geschichten im Brandeines, mit mehreren Themen gleichzeitig.

00:15:52: Er ist immer aktuell weil er sich auf die aktuelle Zeit bezieht und hat auch immer eine politische Komponente.

00:16:00: Und das ist etwas was bei uns im Heft tatsächlich ... viele Geschichten um es gelingen und auch das Gelingen von einzelnen Menschen.

00:16:09: Dafür ist ja Brandeins auch bekannt geworden.

00:16:12: Ich freue mich aber, wenn wir diesen Blick ab und zu mal wieder weiten und schweifen lassen und deswegen so etwas wie eine politische Brille aufzusetzen und sich zu erlauben, mehrere Themen gleichzeitig anzusprengen und zu gucken was die Verbindung zwischen diesem Thema ist.

00:16:29: Auch Themen, die noch nicht fertig diskutiert sind also Fragen aufzuwerfen Das finde ich ziemlich gut.

00:16:36: Das war zum Beispiel eine dieser ersten Dinge, die du, ich glaube in der ersten Woche hast du schon gesagt, jetzt mache ich diesen Newsletter oder?

00:16:43: War nicht so lange erwartet Zeit!

00:16:45: Ja das war für mich eigentlich von Anfang an klar dass ich irgendwie diese Newslettergewerbe bleiben wollte, dass ich beim Handelsblatt mit dem Morning Briefing gepflegt habe und es hat mir einfach auch immer viel zu viel Spaß gemacht um es plötzlich sein zu lassen.

00:16:57: Ja, danke für das Feedback Holger.

00:16:59: Ich muss dazusagen dass es bei mir zwischen selbst und fremdbild schon seit meines lebens eine gewisse Diskrepanz gibt.

00:17:04: also ich halte mich ja immer für ein menschen der immer erstmal wahnsinnig vorsichtig ist und erst mal waren zuhört harmoniebedürftig ausgleichend.

00:17:16: Das ist so.

00:17:16: das bild des ich von mir habe und das wird mehr als seit naja also seit mittlerweile etwa forty fünf jahren wird mir eigentlich dauerhaft gespiegelt das ist überhaupt nicht der realität entspricht und dass ich leider eine sehr große, sehr vorlaute Klappe habe die ich auch schlecht halten kann.

00:17:32: Und ja... Ich hatte ganz ganz früher hatte ich mal gedacht, ich wäre gerne im diplomatischen Dienst weil ich das alles so glamourös fand.

00:17:41: und da mir vorgestellt habe dann reist man durch die Welt und kann sich elegante kleiden und bin inzwischen überzeugt, dass der diplomatische Dienst das schlimmste Berufsfeld für mich gewesen wäre indem ich hätte landen können.

00:17:56: Ja, weil ich halt nichts von dem entspreche was man da sein muss.

00:18:01: Sondern nur denke dass sich so wehne!

00:18:04: Und das ist ja in vielerlei Hinsicht spannend?

00:18:06: Weil was hat dich an den Bild so angezogen?

00:18:08: Also ich sag mal dieser Lifestyle und das Umfeld in dem man sich bewegt?

00:18:13: Ich bin in Niedersachsen auf einem relativ kleinen Dorf groß geworden und bin nicht relativ klein sehr klein.

00:18:21: Alles was Großstadt, große weite Welt, eleganz versprach war für mich immer irgendwas Begehrenswertes.

00:18:29: Man glaubt es heute nicht mehr aber die Medienbranche verspracht das damals auch.

00:18:33: Ja auf jeden

00:18:34: Fall!

00:18:35: Also das war kosmopolitisch per Definitionem oder?

00:18:38: Da war diese Weit- und Weltläufigkeit, die war da auf jeden fall eingewoben oder eingewebt.

00:18:44: Und kommen wir mal zurück mit Erwartungen und Vorstellungen.

00:18:48: Welche Vorstellung hattest du, als du wieder zurückkamst zu Brandeins?

00:18:51: Also was war so vielleicht die größte Verheißung, die du dir innerlich und die du hiermit uns marteilen willst vorgestellt hast?

00:19:00: Ja selbstwirksamkeit wäre glaube ich das Fachwort dafür.

00:19:04: Beim Handelsblatt ist ein ganz tolles Unternehmen.

00:19:06: Ich habe mich da extrem wohl gefühlt aber muss auch ganz klar sagen, da war ich in der Redaktion In der zweiten Reihe, nicht in der ersten.

00:19:15: Gleichzeitig ist die Redaktion ungleich größer, etwa zehnmal so groß wie die von Brande Eins.

00:19:21: Der Erscheinungsrhythmus ist natürlich viel schneller bei einer Handelsblattwarne Tageszeitung als ich dahin kam und als ich wegging war es eine Medien App komplett durchdigitalisiert und natürlich mit extrem arbeitsteiligen Prozessen und extrem definierten Prozesse.

00:19:38: Und da war auch ganz klar, was ein Textchef entscheidet, was er nicht entscheidet oder was ein Chefredakteur entscheidet?

00:19:42: Was er nicht entscheiden.

00:19:44: Hier hatte ich die Erwartung – das scheint sich bisher zu erfüllen -, dass man in so einer kleineren Redaktion und als Chefredaktör viel breiteres Spielfeld hat von Dingen, die man machen kann.

00:19:57: Die man manchmal auch nicht machen kann weil es an Ressourcen scheitert und auch an Widerständen scheiterte sie natürlich auch gibt.

00:20:03: das ist auch völlig normal aber dass man eben eine extremes Maß an Selbstwirksamkeit spürt.

00:20:09: Wie schwer ist es dir gefallen deine Community zurückzulassen?

00:20:13: Weil ich weiß du so ne Fanbase hast oder hattest von deinem Handelsblatt Morning Briefing denn da sind ja alles Dinge die man sich leichtfertig aufgibt.

00:20:20: oder

00:20:21: Ja, das ist mir tatsächlich schon schwer gefallen.

00:20:26: Den Preis musste ich dann bezahlen und ich glaube auch dass jeder Journalist sehr gut daran tut seine eigene Relevanz nicht zu überschätzen.

00:20:35: Das Handelsblatt Morning Briefing ist auch zu neunzig Prozent eine Medienmarke Und es ist vielleicht zu zehn Prozent einer Personenmarke die mit dem Menschen verbunden ist der es schreibt und Ich finde mein Nachfolger Sven Prange macht das auch ganz prima

00:20:48: Prima und sicherlich anders.

00:20:50: Also ich glaube beides gilt, also es ist einerseits sicher eine Medienmarke und das gilt ja auch genauso für Brandeins oder Caprile Fischer genau so.

00:20:58: auf der anderen Seite prägt das einzelne Gesicht des Produkt natürlich schon ganz stark.

00:21:04: Es gibt so ne Frage, ich nenne die immer die Clownfish-Frage.

00:21:07: ein Stück weit hast du's schon beantwortet?

00:21:09: Ich bin auch mal gespannt was Holger dazu sagt.

00:21:12: Christian würdest Du lieber der kleine Clownfisch im großen Ozean sein?

00:21:17: oder der dickste Karpfen im Dorfteich.

00:21:20: Ich weiß, du hast deine Affinität zu Wasser.

00:21:23: deswegen finde ich die passt ganz gut bei dir.

00:21:25: Kann man auch nicht!

00:21:26: großer Clownfisch in einem großen Ozean

00:21:30: sein.

00:21:32: Ach so, ganz unbescheiden!

00:21:34: Der größte so ein Wahlfisch gleich oder

00:21:36: so?

00:21:36: Ja aber schon gerne mit den Attributen eines Clownfishs weil die finde ich nur nicht sehr sympathisch.

00:21:39: also sie selber vielleicht nicht ganz zu ernst nehmen und vielleicht ein bisschen bunter sein und... Vielleicht

00:21:44: so einen Delfin oder?

00:21:46: Ja ja vielleicht noch so einen Delphin Genau.

00:21:51: So ein

00:21:51: Tümmler mit vielleicht noch so ein paar Applikationen, dass er noch ein bisschen farbiger ist.

00:21:56: Was würdest du tippen?

00:21:57: Was wird Holger sagen?

00:21:59: Da tippe ich jetzt mal lieber gar nichts.

00:22:02: Genau!

00:22:02: Jetzt sind wir gespannt, Holger.

00:22:03: Deine Antwort also Clownfish im Ozean...

00:22:06: Ja auf jeden Fall Clown Fish im Ocean.

00:22:09: Du kannst mir nichts Langweiligeres geben als so'n kleinen

00:22:12: Dorfkreich

00:22:13: wo sich gar nix ändert.

00:22:15: Ich bin einen extrem neugierigen Mensch und mir macht es Spaß andere Fische, andere Arten, andere Welten zu entdecken.

00:22:23: und um Himmels willen bitte kein Dorfteich.

00:22:26: Über den Clownfisch selber habe mich ehrlich gesagt noch gar nicht so richtig informiert ob das jetzt so eine Gattung ist, die man gerne sein möchte.

00:22:33: Ich weiß zum Beispiel nicht wie viele Fressfeinde der hat.

00:22:37: Vielleicht möchte ich dann doch eher ein anderer Fisch sein.

00:22:39: aber jetzt erst mal lasse ich es beim Klarenfisch.

00:22:41: Ja das ist natürlich also mein Wissen ist ungefähr genährt von Finded Nemo und dann endet's auch schon und da hatte er ja andere Betroh... Also andere Feinde als jetzt.

00:22:50: andere Fische im Wesentlichen Und von daher kann ich dir da auch nichts Profundes, Biologisches zu beitragen.

00:22:56: Aber grundsätzlich das die Metapher glaube ich ist ganz gut verstanden.

00:23:00: wie versteht ihr zwar euch denn zueinander?

00:23:02: seid ihr Einführungsteam bist du der Vorgesetzte von ihm?

00:23:05: spielt er diese Führungsthematik miteinander überhaupt?

00:23:09: oder sagt ihr dass es für uns nicht das relevante?

00:23:12: also Ich finde gar nicht so relevant weil wir ein größeres Führungs Team hier bei Brandeins sind.

00:23:16: dazu gehören ja noch mehr Kolleginnen und Kollegen als jetzt wir beide Und in diesem Team hat jede und jeder seine Rolle, ihre Rolle.

00:23:26: Wir verhandeln immer wieder neu wie wir zusammenarbeiten.

00:23:30: So wie sich unser Geschäft verändert, verändern sich natürlich auch die Aufgabenbereiche und die Ziele und die Arten der Zusammenarbeit bekommen aus einer Zeit, in der es sehr wichtig war dass ich einzelne Bereiche Bei Brandeins, jetzt zum Beispiel der Event-Bereich oder auch der Bereich des Corporate Publishing sehr gut für sich entwickeln mussten.

00:23:54: Die mussten sich auch beweisen gegenüber der Mutterredaktion, wenn man so möchte, die diesem Verlag ja auch den Namen gegeben hat.

00:24:05: und jetzt gehen wir über in eine Zeit, in der Zusammenarbeit viel wichtiger ist und darauf ankommt dass diese Silos Wenn man so möchte eben nicht mehr als sie los arbeiten, sondern dass das einfach Wissensbereiche sind und besondere Fähigkeitsbereiche die er zusammenarbeiten.

00:24:24: Und die er schauen.

00:24:25: wie schaffen wir es denn gemeinsam diese Marke nach vorn zu bringen?

00:24:28: Denn Brandeins ist eine der Sachen die ich hier gelernt habe in den letzten Jahren.

00:24:32: Brandeinz isst so viel mehr als ein Monatsmagazin oder soviel mehr als einen Podcast-Netzwerk oder so.

00:24:42: sehr viele Menschen gerne scharren, weil diese Marke schon immer mitschwingender lassen.

00:24:48: Dass es eine Community gibt von Leuten die ähnlich denken wie Brandeins denkt und diese Community zu bedienen dafür zu sorgen dass das Herdfeuerweiter erleuchtet und Leute gerne sich mit uns umgeben und gerne mit uns gemeinsam diskutieren in den unterschiedlichen Formaten.

00:25:06: Das ist unser aller Aufgabe.

00:25:08: Und Christian, in dem Bild sprechend ist es eher das kleine Gallische Dorf.

00:25:12: Die Community die sich ein Stück weit gegen den Mainstream da auch aufstellt jetzt nicht hinsichtlich der schieren Größe sondern auch von der Haltung her.

00:25:22: würdest du sagen Da ist hier schon so wie eine Insel des Anti-Mainstream.

00:25:25: oder würdest Du sagen Auch da gucken wir wieder ganz anders drauf weil manchmal kann Es ja nichts mainstreamiger sein als unbedingt Nicht Mainstream zu sein Keine verdammt anstrengend sein.

00:25:36: Genau, dass das Dorfpunk schickt sein.

00:25:39: Ja ja total!

00:25:39: Man ist der Dorfpunk und in Wirklichkeit ist man so wie hunderttausend andere Dorf-Punks in einem möglichen anderen Dörfern.

00:25:45: So ein Beispiel?

00:25:46: Ich glaube es war eine Entwicklung.

00:25:48: als Brandeins startete waren die Gedanken für die brandeins steht in vielen sich noch sehr avantgardistisch.

00:25:58: ich sage nun mal dieses ganze Stichwort New Work.

00:26:02: Hattest

00:26:03: du noch nicht mal einen Namen?

00:26:04: Es hatte noch nicht einmal einen Namen, aber es wurde bei Brandeins schon beschrieben bevor er seinen Namen hatte.

00:26:09: Dann bekam ich seinen Namen dann wurde es Mainstream und dann hat plötzlich jedes Unternehmen eine New Work Initiative und alles wurde plötzlich ganz konstruktiv und positiv und flauschig.

00:26:22: Und dann war brandeins vielleicht da ein Stück weit Mainstream wobei ich gemerkt habe das Brandeinstich dann auch schon wieder dagegen gewährt.

00:26:29: also als dann Ich bleibe jetzt bei diesem Stich Ich glaube, man könnte das noch an einigen anderen Kern-Inhalten von Brandeins festmachen.

00:26:38: Aber als der New Work wirklich zu einem so inhaltsleeren aller Weltbegriff geworden war, den jeder irgendwie unterschreiben konnte und gut fand, da hat Brandein sich auch schon das Störes dagegen gestellt.

00:26:48: Und jetzt sind wir gerade in der Zeit eines gewissen Backlashes wo wir merken es ist wieder mehr Kommand und Control angesagt in der Arbeitswelt.

00:26:58: Jetzt wird diese Community Eher wieder zu einem kleinen gallischen Dorf, weil wir sagen so naja also nur weil sich da irgendeine Business-Mode geändert hat sind ja die Ideen dahinter nicht plötzlich schlechter geworden sondern es ist einfach nur ein Zeitgeist der in eine andere Richtung geht.

00:27:14: und ich glaube da wäre brandeins das Magazin dass diesen zeitgeist jetzt nicht unbedingt mitgeht.

00:27:20: Ist das vielleicht Holger des verbindende Element?

00:27:24: per se skeptisch und kritisch zu sein, wenn Monen daherkommen, dass die sich erstmal bei euch bewerben müssen.

00:27:30: Und erst mal wirklich auf dem Prüfstand gestellt werden ob sie das denn sich verstetigen?

00:27:35: Ob Sie irgendwie auf einer Prinzipienebene etwas haben, dass man sagen kann wir reden hier nicht von einem kleinen Bass sondern wir reden von etwas was wahrscheinlich den Diskurs sehr lange bringen wird und auch verändern wird.

00:27:46: Das ist eigentlich eher so ein ganz tiefsitzender Schmerz, den

00:27:49: ich gerade ansprichst bei mir.

00:27:51: Entschuldigung!

00:27:52: Nein,

00:27:52: nein, das darfste damit muss ich leben.

00:27:55: Denn aus Sicht eines Verleers ist natürlich das was gerade relevant ist und die Sau, die grade alle durchs Dorf treiben auch genau diese Sau, wie die meisten lesen wollen und sehen wollen.

00:28:09: Das heißt Ich wünsche mir dann schon auch wenn alle Welt darüber redet sagen wir mal Wie lange es überhaupt noch Arbeit gibt für Menschen oder wie sich Mensch und Maschine die Arbeit aufteilen.

00:28:20: Das ist so ein Thema, was momentan in der Wirtschaftspresse eine große Rolle spielt.

00:28:25: Dann wünsche ich mir natürlich dass wir sowas auf dem Titel haben und das das ein Thema ist.

00:28:32: Dann leide ich immer ein bisschen drunter, wenn die Redaktion sagt.

00:28:34: Das ist ein total alter Hut, Heuger!

00:28:36: Das diskutieren wir jetzt seit zweieinhalb Jahren rauf und runter... Und wir sind diejenigen, die nach vorne schauen.

00:28:42: Ich denke mir ja Gott aber die Leute da draußen, die an diesem Thema dran sind, die jedenfalls vielleicht noch kaufen, ne?

00:28:49: Das ist das der eine Teil meiner Seele, der so ein bisschen leidet, wenn wir immer vorn dran sein müssen weil wir damit natürlich auch den Ja, das war es auf der auf der Straße ein Thema ist gerade, womöglich hinter uns lassen.

00:29:04: Weil wir zu avantgardistisch sind.

00:29:06: Auf der anderen Seite ist natürlich die Stärke der Marke etwas was mir extrem wichtig ist.

00:29:11: Deswegen bin ich ja auch zu Brandeins gekommen weil ich diese Marke so grandios fand und zu dieser Marke gehört das ja vorn dran zu sein und avantgard zu sein Und es eben gegen den Strich zu bürsten.

00:29:21: also Marke und Vermarktung sind so die beiden Kräfte, die da in mir

00:29:29: eine Ambivalenz

00:29:30: haben.

00:29:30: Und die ich beide gleich wichtig finde.

00:29:33: Ich find's aber auch wichtig dass wir gemeinsam darum streiten die ganze Zeit

00:29:37: Und manchmal, also wir eben fast schon wieder bei dem Punk kann das ja auch eine Verstrickung sein wenn man sich dieser Avangardgedanken sehr stark unterwirft.

00:29:45: Weil man nämlich dann immer gezwungen ist auch per se gegen etwas zu sein.

00:29:49: aber eine gewisse Grundskepsis gegenüber solchen neuen Moden finde ich jetzt erstmal hochgradig vernünftig auch oder?

00:29:56: Noch nicht mal unbedingt avantgardistisch sondern einfach vielleicht was es in unserem Diskurs ganz besonders braucht oder

00:30:05: Also es muss ja nicht um eine Grundskepsis sein gegenüber neuen Moden.

00:30:08: Es kann ja auch eine extreme Begeisterung sein für neue Moden, die wir dann aber tunlich so früh entdecken sollten bevor sie nicht schon komplett durch sind.

00:30:18: und das ist glaube ich ein bisschen die Herausforderung, die natürlich auch jede Marke hat.

00:30:22: also Holger hat das sehr schön beschrieben dieser Gegensatz zwischen irgendwie... Aber ein Gart sein, in dem wann man Themen entdeckt wie man sie besetzt.

00:30:30: Das will ich auch.

00:30:31: also ich will auch nicht dass wir einfach nur in der Nische vor uns hin vegetieren und eigentlich viel zu uns immer für zu cool halten als dass wir mal auf den Thema gehen das gerade relevant ist.

00:30:42: aber dann muss man es halt auch früh besetzen und muss eben auch mit einem intelligenten take besetzen.

00:30:47: Und jetzt doch mal den titel zu machen nimmt uns die k i die arbeit weg fände ich tatsächlich ein bisschen lame und vor allen Dingen, ein bisschen spät.

00:30:57: Ich finde es zum Beispiel ganz intelligent mal einen Titel zu machen.

00:31:00: die KI nimmt uns die Arbeit weg ja Gott sei Dank und endlich.

00:31:04: also wir träumen doch eigentlich davon dass uns Arbeit abgenommen wird.

00:31:07: warum finden wir das denn jetzt auf einmal schlimm wenn's passiert?

00:31:10: Das wäre so glaube ich dann eher der Brand eins.

00:31:12: Dreh da drauf.

00:31:13: Ja ist es sicherlich wie du sagst und gespürt zu kriegen wann ist man vielleicht ein bisschen zu früh mit Themen dran, wann ist man sehr früh dran?

00:31:20: Wann läuft man den Themen ein Stück weit auch hinterher.

00:31:23: Weil dann kriegt es natürlich auch diesen Twist zu sagen, das geht hier offensichtlich nur um Vermarktung und dann ist ja immer die Frage wo ist denn dann die eigene wirkliche Haltung verankert?

00:31:31: weil dir sich irgendwo dazu auch verhalten muss?

00:31:34: Und da sind wir bei einem Thema was mich jetzt gerade von euch beiden auch stark interessiert Ich fange noch mal bei dir an Lieber Christian nämlich wie Dein Blick, mit welchem Blick auf Wirtschaften bist du hier angetreten?

00:31:47: Also Stichwort Kapitalismuskritik, Decros und so weiter.

00:31:51: Wo bewegst Du Dich

00:31:52: da?".

00:31:55: Okay das war eine sehr kleine Frage!

00:31:59: Das wird noch ganz interessant werden denn das habe ich jetzt auch schon in den ersten Monaten gemerkt dass ich glaube ich für Brand... also beim Handelsblatt war ich tendenziell Der Chefredakteur.

00:32:12: beim Handelsblatt hat mich manchmal liebevoll meinen Salon-Kommunisten gehört.

00:32:15: Ja, ich wollte gerade sagen...

00:32:18: Und ich glaube hier könnte ich eher den Ruf des Salons lieber Tären geraten!

00:32:24: Was denn jetzt entscheidet euch?

00:32:27: Das zeigt ja nicht schön, dass alles im Leben ist relativ und bei dem einen Medium ist man der links außen, bei dem anderen Medium ist mal der rechts außen.

00:32:35: Ich bin mal gespannt ob das so kommen wird.

00:32:37: bisher sind wir noch aneinander vorbei gekommen bei all diesen Positionskonflikten, die es da geben könnte.

00:32:44: Aber nein jetzt im Ernst ich liebe es mit Wirtschaftsteorien zu diskutieren und nachzudenken und zu lesen und das ist einer meiner ganz großen Leidenschaften.

00:32:52: deswegen finde ich's auch ganz toll über Degros zu diskutiert nachzedenken zu lesern Und ich selber bin aber ein totaler Wachstumsfan.

00:33:01: also ich gehöre wirklich zu den Leuten die sagen wirtschaftswachstum Wir können gerne darüber reden ob es in anderer Form und muss, ob es qualitativer werden muss.

00:33:11: Ob ist natürlich ökologisch verträglicher sein muss.

00:33:14: aber ich glaube diese fantasien man könnte ohne wirtschaftswachstum auskommen sind spannende fantasien.

00:33:21: aber sie sind fantasien

00:33:23: sind utopien

00:33:24: ja aber noch nicht mal positive utopie.

00:33:26: also was ist denn positiv von einer welt in der unser wohlstand nicht mehr wächst?

00:33:33: Also wobei Wohlstand eben bewusst weit gedacht, also in dem unsere vielleicht auch unsere Gesundheit nicht mehr besser wird.

00:33:39: Weil auch Gesundheit ist eine Form von Wohl Stand.

00:33:41: Bildung

00:33:42: und Gesundheit, Sicherheit alles.

00:33:44: Das ist doch das Ziel der Menschheit, dass Dinge besser werden.

00:33:47: Wie man das freiwillig aufgeben kann, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

00:33:50: Und ich glaube, das ist tatsächlich ja auch ganz wichtiger Punkt an welchen Kennzerfern, an welchem Eck-Kennzerfern wollen wir das überhaupt festmachen?

00:33:57: Wohlständig glaube diese Diskussion... darf tatsächlich noch mal ein bisschen differenzierter geführt werden.

00:34:02: Also wir können gerne darüber reden, ob man den, dass das Bruttoinlandsprodukt als alleinige Messgröße für Wohlstand ersetzt durch Entwicklungsindikatoren die es natürlich aber auch schon längst gibt.

00:34:14: Das macht sicherlich sehr viel Sinn, aber auch da gilt ohne Steigerungsbruttoinlandsprodukte wirst du auch die anderen Indikatoren wie Bildungsstand Gesundheit nicht verbessern?

00:34:26: Und jenseits der persönlichen Positionierung, Holger würdest du denn überhaupt sagen Brandeins?

00:34:31: Mal ganz kritisch drauf geschaut.

00:34:33: Ist Stand heute oder sagen wir bis vor zwei Monaten ein Wirtschaftsmagazin?

00:34:38: das ist zumindest der Titel.

00:34:40: oder würdest Du sagen es ist schon auch sehr stark ein Arbeitsmagazine?

00:34:44: Ja darüber streiten wir uns seit Anfang an.

00:34:46: ob wir einen Wirtschaftsmagazin, ein ArbeitsMagazin oder manche haben auch schon gesagt Wir sind eigentlich für Jethon sind und Wir begreifen uns schon als Wirtschaftsmagazin.

00:34:56: deshalb, weil im Kern bei uns die Frage steht.

00:35:01: Wie schaffen wir es mit gutem Wirtschaften die Welt zu einem besseren Ort zu machen?

00:35:06: Das ist so die Mission, die allem immer zugrunde legt.

00:35:11: und die Geschichten, die wir dazu erzählen sind meistens Geschichten von Menschen.

00:35:15: und da kommen dann zur Arbeit.

00:35:17: denn wie wird Wirtschaft wirksam Und wie wird sie auch erfahrbar und wie wird die auch erzählbar?

00:35:25: Nicht durch Zahlen, in der Regel auch nicht durch abstrakte Konzepte sondern indem man darauf guckt, wie Menschen arbeiten.

00:35:33: Wie Menschen das umsetzen was man sich so überlegt.

00:35:36: Gleichzeitig ist es aber natürlich wichtig dass wir uns überlegen in welchem Kontext befindet sich diese Arbeit denn?

00:35:45: und da sind wir dann wieder bei der Wirtschaft.

00:35:47: Und der Kontext ist dann zum Beispiel auch ein internationaler Kontext, wo selbst wenn wir in Deutschland wollten wie nicht die einzigen sein könnten, die zb auf die Growth setzen oder der Kontex ist dass wir momentan erleben das vielen Menschen die Utopien fehlen, dass viele Menschen das Gefühl haben die Zukunft ist grundsätzlich eine schlechte und deswegen macht man am besten nichts oder man versucht verzweifelt in die Vergangenheit zurück zu schwimmen.

00:36:13: sich dazu überlegen, welche Rolle können wir in einer Welt spielen, in der die Utopien verloren gegangen sind?

00:36:19: Find ich eine extrem spannende und wichtige Frage.

00:36:22: können wir gar nicht bei der Arbeit stehen bleiben, sondern müssen das Ganze in größere Kontexte passen.

00:36:28: Ja diese Nostalgie ist eine süß, wie sagt man?

00:36:32: Eine bittersüße Melodie, in die man sich so einlullen kann, die aber wirklich gegen Zukunftsgestaltung und stückweit auch immunisiert.

00:36:40: In Teilen sei es oder in Kleindosen sei es uns herzugestanden.

00:36:43: Wir schauen mal jenseits von Nostalgie auf das, was euer Unternehmen ausmacht.

00:36:48: Das heißt also wenn wir heute von Brandeins reden, reden wir von einem Medienunternehmen.

00:36:53: Christian, was würdest du sagen?

00:36:56: Was braucht deinem Medienunternehm?

00:36:58: ein modernes Medienunternehmen heute mindestens?

00:37:02: Also ist es damit getan dass man sowas wie eine Publikation hat, eine Schriftenreihe ein Printmagazin oder ist es immer dieses plus eins?

00:37:13: Oder muss man ganz anders in der Format denke da herangehen.

00:37:18: Also ich glaube Medienunternehmen heute braucht zuerst mal ne Idee von sich selber also was man sein will.

00:37:24: gerade Medien Unternehmen die das nicht haben und eben mehr oder weniger austauschbare Plattformen haben digital oder gedruckt dass dann auch egal die erzeugen Das ist keine Wärmequelle.

00:37:36: Ein Medienhaus muss heute auch in irgendeiner Form eine Wärmekwelle sein, um die sich Menschen gerne versammeln.

00:37:42: Ich glaube das ist Brandeins mit einem ganz ausgeprägten Maße.

00:37:45: Also diese Marke... Menschen lieben diese Marcke!

00:37:48: Das ist wirklich eindrucksvoll das zu sehen.

00:37:49: also sie lieben sie in einem Ausmaß, die ich so noch nicht erlebt habe.

00:37:55: Wir würden uns immer wünschen, dass es noch mehr Menschen gibt die die Marke lieben und das vor allem auch noch mehr.

00:38:00: Dass wir etwas dafür bezahlen.

00:38:02: Ich wollte

00:38:02: sagen, Ihre Liebe auch irgendwie aufdrücken in einer

00:38:05: Art von... Genau!

00:38:06: Liebe ist käuflich im Medienbereich absolut.

00:38:09: Also wir lieben jeden zurück der uns abonniert.

00:38:12: Und die Kunst besteht glaube ich darin aus solch einer Marker als Wärmequelle eine Gemeinschaft zu bauen, über eine digitale Plattform funktioniert.

00:38:26: Das in den meisten Fällen ist das ne App, wenn man sich mal so umschaut wie ihr das andere Medienhäuser machen und dann aber diese Plattform eben auch erweitert in irgendeine Form von Community die auch offline stattfindet sowie Brandeins es ja auch schon macht mit Konferenzen, mit Masterclasses, mit Leadership-Programmen.

00:38:46: Das ist jetzt auch keine besonders exklusive Erkenntnis.

00:38:49: Das machen viele erfolgreiche Medienhäuser so Und die Medienhörser, denen nicht erfolgreich sind, den fehlt halt irgendwas in diesem Prozess.

00:38:57: Jetzt kommt wahrscheinlich die nächste Frage ja aber was ist denn mit dem gedruckten Magazin?

00:39:01: Da muss man natürlich ganz klar sagen wir sind... Was unsere Medienprodukte angeht immer noch in erster Linie ein gedrucktes Magazin.

00:39:08: also unsere Leserinnen und Lesern lesen uns zum überwiegenden Teil gedruckt und das wird auch noch sehr lange so bleiben.

00:39:16: trotzdem wird es unsere Aufgabe sein die digitale Plattform daneben aufzubauen.

00:39:21: Wir arbeiten gerade an einer neuen App, es wird unsere Aufgabe sein diese Community zum Leben zu erwecken.

00:39:27: Ich wollte gerade sagen zu stärken aber zu stärkern müssen wir sie gar nicht weil Sie sind ja da diese Menschen und sie mögen ja brand eins wir müssen sie aber zum leben erweckten.

00:39:37: und das dritte vielleicht Auf den einen Gedanken, was wir dazu auch brauchen ist Sichtbarkeit für die Marke.

00:39:43: Und das ist so dass das dritte neben, dass wir eben ein bisschen digitaler werden müssen und ein bisschen interaktiver finde ich Wir müssen auch ganz klein bisschen lauter werden.

00:39:52: damit meine ich jetzt nicht marktschreierischer, dass wer jetzt irgendwie oder auch damit meine Ich auch nicht dass wir jetzt auch noch alle Geschichten über Rückenschmerzen machen wie so gefühlt jedes deutsche Medienhaus.

00:40:02: Damit meine ich, dass wir einfach wenn wir gute Geschichten haben sie ruhig noch mal ein bisschen offensiver nach draußen verkaufen können und das man brand eins auch dann wahrnimmt.

00:40:10: wenn man nicht aktiv danach sucht.

00:40:12: Also sich mutig und selbstbewusst mit den Themen, die auch relevant sind hinzustellen auf dem Marktplatz?

00:40:17: Und ich frage mich Holger und den Punkt möchte ich gerne mit dir nochmal kurz aufmachen weil du warst ja lange in der Buchbranche unterwegs.

00:40:26: Du warst Vizepräsident der Frankfurter Buchmesse das heißt du bist auch in dieser Art deswegen ja eingangs auch mein Papier in verschiedenster Form relevant bewandert hat dich Vielleicht ähnlich wie mich auch überrascht, dass vor allen Dingen Printmedienhäuser also von Zeitung Zeitschriften sehr schnell oder früh auf den Zug aufgesprungen sind Academies zu gründen.

00:40:48: Akademien wären Buchverlage das ja in der Form viel weniger tun, obwohl doch dort eigentlich viel mehr das Wissen kumuliert wird noch oder viel breiter zum Teil.

00:40:57: Ich meine klar es gibt natürlich den Haufen Verlag, das ist jetzt genau das Gegenbeispiel aber wenn ich ehrlich bin dann wird's ja schon fast dünn.

00:41:04: Es gibt ganz hervorragende Wirtschaftsverlage die aber genau diesen Schritt nicht gemacht haben.

00:41:09: kannst du dir das erklären?

00:41:10: Ich glaube man darf da nicht den Verlag und den Inhalt miteinander verwechseln.

00:41:15: Die meisten Buchverlage haben mit den Inhalten ihrer Bücher relativ wenig am Hut.

00:41:20: Selbstverständlich gibt es ein Programmschema, es gibt eine Farbe die so einen Buchverlag für seinen Programm hat.

00:41:28: aber wenn da jetzt so ein Buch rauskommt über sagen wir mal Rückenschmerzen um beim Thema zu bleiben dann ist in dem Moment in dem dieses Buch im Satz geht große Teile des Verlags getan.

00:41:41: Dann kommt noch die Vermarktungsarbeit, diese aber an der Stelle eigentlich auch schon erledigt.

00:41:45: Das heißt das Team im Verlag beschäftigt sich schon längst mit den nächsten zwanzig Titeln, die daraus kommen und hat die Rückenschmerzen komplett vergessen.

00:41:52: Deswegen kommen sie auch gar nicht auf die Idee jetzt noch einen Rückschmerzenschurs dazu zu machen.

00:41:58: Ein bisschen ähnlich ist es beim Magazinverlagen natürlich auch.

00:42:02: Also

00:42:02: wir

00:42:04: machen eine Geschichte und dann erscheint diese Geschichte.

00:42:08: Ganz oft ist diese Geschichte, obwohl sie eigentlich weitergeführt werden möchte.

00:42:13: Sie lebt noch, ne?

00:42:14: Also da gibt es noch was... also dann möchte man überlegen okay dieser Protagonist ist so interessant den möchte ich gerne zur Konferenz einladen.

00:42:21: oder diese Frau die wir da interviewt haben als Expertin.

00:42:25: Es wäre doch grandios wenn wir mit der noch einen Podcast machen würden und ich glaube das ist etwas wo wir alle Verlage besser werden können dass wir vielleicht gar nicht mal mehr mehr Output erzeugen, weil sind wir ehrlich.

00:42:39: Wir assaufen ja alle in Inhalten medialen Inhalten.

00:42:43: das wird jetzt auch nicht besser wenn Inhalte schneller und leichter generiert werden können dass wir eher versuchen uns auf weniger Inhalter die dafür aber qualitativ wirklich sehr hochwertig zu konzentrieren Und diese weniger Inhalt dann aber auch über unterschied also über längere zeiträume Begleiten.

00:43:00: und so eine geschichte dann eben als ich da gucke ich jetzt Christian an und frage ihn, meinst du es ist vorstellbar dass so eine Journalistin oder eine Redakteurin bei uns dann sich eher wie so ne Partin fühlt für ein Thema.

00:43:15: Und dieses Thema dann weiter begleitet und dann auch in die Zukunft führt und sagt okay diese an dieser Bienenzüchtergeschichte ist so viel dran.

00:43:22: daraus möchte ich gerne noch zwei drei andere Sachen machen.

00:43:26: Ist sowas überhaupt vorstellba?

00:43:27: Oder ist das ein ganz anderer Job?

00:43:29: Also ich glaube das ist absolut vorstellbaar In anderen Medienhäusern auch vielleicht sogar leichter.

00:43:34: Ich komme jetzt nochmal ganz kurz aus Handelsblatt, da hatten wir ja eine relativ klare Branchenzuständigkeit die durch die größte Redaktion extrem feinmaschig war nicht?

00:43:45: Wir hatten ne Sparkassenreporterin, die hat nur über Sparkassen berichtet und die kannte natürlich jeden Sparkassenvorstand in ganz Deutschland genau das immer gemacht.

00:43:56: Weil sie immer gedacht hat, ah guck mal hier bei der Sparkasse hast du nicht gesehen?

00:44:01: Da gibt es jetzt auch wieder was und da ist jetzt der Steffen Effenberg und dann ist er aber auch schon wieder rausgeflogen.

00:44:06: Also die denken pausenlos darin solche Themen immer weiter zu drehen.

00:44:11: Es ist bei uns ein bisschen schwieriger weil wir eben nicht diese klare Branche zur Ordnung haben.

00:44:15: also unsere Redakteuren und Redakteure sind in diesem Gebiet großen Gebiet Wirtschaftsjournalismus sind die Generalisten.

00:44:23: Die Texte kommen meist von freien Autoren und Autoren.

00:44:28: Da ist natürlich dann schwieriger, so eine Regelhaftigkeit dieses Prozesses da reinzubringen.

00:44:33: Dass man sagt guck einfach immer wenn ein Protagonist von dir wieder was Interessantes macht und dann machen wir mal mit dem wieder irgendwas.

00:44:39: Es gibt ja einmal das Thema innerliches Ownershop.

00:44:43: also wer jetzt quasi für welche Themen zuständig?

00:44:45: Jetzt hast du das sehr eindrücklich da am Beispiel vom Handelsblatt Man mit den Sparkassen durchdekliniert Das wäre bei der Brandeins nicht vorstellbar.

00:44:53: Die Frage ist aber auch immer Was ist denn die verhandelbare Sinneinheit um es geht.

00:44:57: Also wie weit kann man das denken?

00:45:00: Denkt man in der Einheit Artikel oder, wie wir es vorher schon mal gezeichnet haben in die Einheit wenn man sich mit dem Thema beschäftigt?

00:45:07: warum denkt man nicht weiter Großmedial in Richtung Podcasts, in Richtung was auch immer bis hin in den Akademie rein?

00:45:16: Das sind ja nochmal zwei.

00:45:17: also auf einer Strukturebene weiterdenken

00:45:20: Ja war auch da überhaupt kein Widerspruch zu Holger dass sehe ich genauso Dass man immer mitdenken sollte Wenn wir einen prominenten Interviewpartner haben oder eine Partnerin, das ist doch auch noch ein Podcast machen.

00:45:31: Und wenn wir denken wow die Person würde ja super auf diese Konferenz passen dass wir dann natürlich immer gleich denken können wir da einen Slot verschaffen?

00:45:41: also das heißt Community Building.

00:45:43: ganz wichtiger Punkt die Systemgrenzen ein Stück weit verlassen also die System Grenze einzelnen Medienformen größer Denken miteinander verweben.

00:45:54: Inhaltlich haben wir jetzt schon beleuchtet.

00:45:56: Das ist natürlich auch immer eine Frage, wie groß und diversifiziert das einzelne Medienhaus ist.

00:46:03: Jetzt gibt's aber auch die gegenteilige Bewegung.

00:46:05: Also wir sehen ja jetzt ganz berühmt gerade im Podcastbereich Menschen, Medienvertreter, berühmte Medienverträter Die sich wirklich als Personenmarke installieren.

00:46:16: was sagt ihr zu dem Phänomen ob es eine Melanie Arman oder Robin Alexander Dagmar Rosenfeld und so weiter und sofort Paul Ronsheimer?

00:46:25: das sind hier alles Beispiele die quasi genau in die Kontraere Richtung gehen wo man sagt da werden bewusst Einzelne Personenmarken installiert oder die lassen sich installieren, oder installieren sich selbst.

00:46:37: Fast eine gegenläufige Tendenz, oder?

00:46:39: Ich finde das Phänomen auch sehr interessant und es gibt tatsächlich solche Personemarken.

00:46:44: Und Robin Alexander ist für mich zweifellos einer ich liebe lieber aus seinen Podcasts macht wechseln, Susanne Ammann versucht es jetzt gerade und ich finde auch ihren Podcast ganz toll.

00:46:56: Wahrscheinlich ist das auch noch eine Person, die es schaffen kann.

00:46:59: Ich glaube aber tatsächlich dass die Zahl der Leute wirklich werden kann.

00:47:02: Dass die Person irgendwann bekannter ist als das Medium.

00:47:07: Die Zahl dieser Menschen... glaube ich, in Deutschland begrenzt.

00:47:10: Es ist so ein bisschen so ein Flavor of the Months.

00:47:14: Jetzt wollen sie alle Personenmarken haben und vor fünf Jahren wollten Sie alle Academies haben.

00:47:19: Ja

00:47:19: genau!

00:47:20: Ein

00:47:20: bisschen ist das so.

00:47:21: Deswegen gucke ich nämlich auch mal rüber.

00:47:23: Holger könntest du dir das vorstellen?

00:47:25: Dass ihr bei Brandeins auf so einem Pferd aufspringt, auf so einen Zug aufsprinkt und sagt wir finden es spannend.

00:47:33: Jetzt mal Fern-Update Diskussion ob das jetzt schon konkret in der Denke ist.

00:47:37: Aber sozusagen, das ist interessant!

00:47:39: Das ist etwas wo dran sich auch was Achtung kristallisiert, was vielleicht auch noch mal ein bisschen Wärme erzeugen kann weil Menschen vertrauen Menschen.

00:47:46: Das ist natürlich ein starkes Argument dafür.

00:47:50: Ich vielleicht bin da jetzt ein bisschen dumm, aber ich verstehe die Diskussion ehrlich gesagt gar nicht.

00:47:54: Vielleicht ist der Grund für mein Unverständnis auch eben dass sie mich lange in der Buchbranche aufgehalten haben und da ist die Autorin eines Buches immer wichtiger als der Verlag weil Leserinnen und Leser selbstverständlich einen Buch von einer Autorin kaufen.

00:48:09: Und die ganz wenigen Menschen gehen in Buchhandel oder zu Amazon und sagen jetzt gucke ich mal, was denn der Haufen Verlag so als neues Buch ausgebrattert hat?

00:48:18: Das wünscht man sich immer so im Verlag aber so ist es leider nicht!

00:48:21: Für Brandeins spielen Menschen, die als ProtagonistInnen ihre Nase in den Wind halten und auch als solche für uns und von uns mit uns vermarktet werden natürlich eine große Rolle.

00:48:34: Das können Leute sein, die bei uns ein Projekt leiten oder eine Community leiten wie unser Kollege Daniel Ramm der die Community Übernehmertum gerade aufbaut.

00:48:44: Da ist es ganz wichtig das ist eine Figur wollte ich grad sagen aber er ist keine Figur sondern er heißt ein Absender.

00:48:51: Dass es einen Absender gibt der Botschaften und dieser Absender auch sichtbar wird dass da ein echter Mensch ist mit dem man in diese Diskussion gehen kann.

00:48:59: Das ist genau das, was Christian vorher erzählte mit der Sparkassenreporterin – ich war ein bisschen neidisch ehrlich gesagt, ich hatte auch keine Sparkassen-Reporterin aus!

00:49:07: Aber das Nächste, was wir an Sparkassen Reporterinnen haben sind dann eben Leute wie Daniel die für eine Community stehen oder Leute wie Patrizia Döhle, die bei uns die Leadershipkonferenz aufgebaut hat.

00:49:22: Wir haben selbstverständlich auch Menschen, mit denen bisschen anders als noch vor fünf, sechs, sieben, acht, neun Jahren.

00:49:30: Dass wir ganz aktiv versuchen diese Menschen und diesen Namen in die Öffentlichkeit zu bringen.

00:49:35: Wir haben insgesamt sieben Newsletter, die man bei uns abonnieren kann.

00:49:40: Selbstverständlich ist jeder Newsletter von einem Menschen geschrieben Und dieser Mensch steht in der Vermarktung auch im Mittelpunkt.

00:49:48: Das ist also gar kein Flavor of the Month, sondern das finde ich ganz normal und dann selbstverständlich.

00:49:52: Menschen sind interessiert an Menschen.

00:49:55: Und wenn ich die Möglichkeit habe einen Menschen als Absender für ein Thema zu nutzen jetzt als Verlag aus Verlagsicht, dann sollte ich das unbedingt tun.

00:50:03: Das gab es glaube schon immer!

00:50:04: Ich glaube dass ist jetzt nochmal ein Schritt weiter und noch mal eine andere Qualität.

00:50:08: und ich sehe auch gerade den... das ist Christian hier schon gehörig unter dem

00:50:13: Ja, ein bisschen schon tatsächlich.

00:50:14: In den Fingern

00:50:14: die

00:50:14: Uhr!

00:50:15: Ich würde sagen doch einmal was zu sagen ist es... Also natürlich haben wir Menschen als Absehender Holger ganz das völlig recht.

00:50:22: aber es ist auch ein bisschen komisch dass man jetzt sagt nur weil im Newsletter der drunter irgendwo steht herzlich ihr Holger Volland oder ihr Christian Rickens oder ihr Mischer Tolbner um nochmal einen weiteren Namen vom Brandeins zu nennen zu sagen, ah ok also bisher habe ich immer mein Name unter dem Newsletter.

00:50:41: Aber jetzt bin ich eine Person Marke.

00:50:44: Das ist schon glaube ich nochmal ein Unterschied mit einer richtig krassen Fanbase und wirklich ganz klaren Identifikationsleistung?

00:50:52: Natürlich

00:50:52: sind wir auch alle Stück weit Opportunisten in der Medienbranche.

00:50:55: und hätten wir jetzt hier eine Person die sehr gerne eine Personenmarke sein möchte und das Zeug dazu hat, der die Herzen des Publikums zufliegen.

00:51:05: Dann würden wir garantiert nicht sagen nein du musst jetzt aber einen Sack über den Kopf gestülpt kriegen weil dich da auf keiner erkennen, weil wir wollen ja keine Personen marken also ganz und gar nicht.

00:51:14: Naja!

00:51:15: Aber es

00:51:15: kommt halt immer ein bisschen was zusammenkommen damit das wirklich gelingt.

00:51:18: und alles was ich sage ist dass die Zahl der Menschen die das wirklich können und schaffen werden begrenzt ist.

00:51:27: Denn die kleine Down-Zeit von Personenmarken ist natürlich, dass wenn diese Person dann auch mal beschließt ich verlasse die Marke.

00:51:36: Wo geht denn die Community hin?

00:51:39: Also das ist schon ein Riesenthema was man auf dem Schirm haben muss.

00:51:42: also ja dann balt sich alles um die Person.

00:51:45: also von daher kann nicht die Zurückhaltung in einer gewissen Weise auch verstehen und gespannt.

00:51:49: Holger zuckt auch schon.

00:51:51: Ja es scheint ein interessantes Thema bei uns beiden zu sein.

00:51:54: da sollte man noch einmal drüber unterhalten.

00:51:56: Was ich als Phänomen fast noch spannender finde, sind Personen die sich von ihren Medien los sagen und eine echte Personennmarke aufbauen.

00:52:08: Indem sie dann selbst auch zum Verleger oder zur Verlegerin werden und sich selbst vermarkten indem Sie ein Newsletter einen paid newsletter Angebot haben oder auch dann auf Tour gehen mit Lesungen auf Tour geht mit Workshops was es dann an Erlösmodellen gibt.

00:52:26: Das finde ich aus einer wirtschaftlichen Perspektive ganz interessant zu beobachten.

00:52:31: Wie sehr oder was es an Zutaten braucht, um ja Mikromedienunternehmen die sich um eine Person drehen zu gründen?

00:52:41: Was

00:52:41: die Erfolgsfaktoren sind wie lange es braucht um so ein Volk herzustellen?

00:52:46: Was vielleicht auch Faktoren ist diese Unternehmen dann schnell wieder scheitern lassen oder dann auch wieder in eine größere Marke.

00:52:54: Das finde ich eine wirklich spannende Diskussion, weil das natürlich ganz viel beinhaltet auch von der Frage was ist unsere Rolle als Verlag.

00:53:02: Wie sind wir als Vermittler zwischen dem Inhalt und dem Publikum?

00:53:08: Was welche Funktionen braucht es von uns da und was braucht das eigentlich gar nicht mehr, weil das Publikum direkt mit der Autorenschaft in Kontakt treten möchte zum Beispiel.

00:53:19: Und gibt es in eurem Portfolio auch Dinge wenn wir damals so drauf schauen?

00:53:23: also ich glaube das Magazin haben wir verstanden.

00:53:25: dass ist Kern bleibt doch Kern.

00:53:28: Ganz ganz viel ist drum herum oder nebendran.

00:53:32: Gibt es vielleicht etwas, was du hier mit uns mal teilen wollen würdest?

00:53:35: Was ihr stärker in den Fokus noch rücken wollt?

00:53:38: Oder wo er vielleicht sagt, da sehen wir uns jetzt vielleicht nicht als das besonders starke Spielfeld von Brandeins gibt es Medienformen, wo du sagst, von denen du jetzt sagst die werden wir weiter pushen.

00:53:49: Die werden wir noch weiter in den fokus nehmen.

00:53:51: welche sind das und mit welcher Begründung?

00:53:54: Wir werden definitiv mehr machen für bestimmte Teilzielgruppen, nennen wir sie Communities.

00:54:02: Die wir mit unterschiedlichen Medienformaten bedienen oder denen wir mit verschiedenen Medienformatendienlich sein wollen.

00:54:09: Denn wir merken das es zwar eine große Brandeins-Community da draußen gibt diese Brandein-Community aber aus vielen Menschen besteht die ganz unterschiedliche Probleme, Sorgen Herausforderungen und Freuden im Alltag haben und mehr darüber zu erfahren, was denn diese Probleme, Herausforderungen und Sorgen sind.

00:54:28: Um dann zu schauen kann man da etwas bündeln?

00:54:32: Und kann man Gruppen vielleicht helfen einander zu finden und miteinander in Kontakt zu bringen.

00:54:39: Das ist der Eventteil.

00:54:40: Und kann man Gruppen, die eine bestimmte Herausforderung haben?

00:54:43: Ich hatte Übernehmertum schon genannt.

00:54:45: Das sind Leute, die ein Unternehmen übernehmen als Enkel, als Tochter eines Gründers, als von draußen reingekommener Investor in das Unternehmen, als draußen reingekommene Geschäftsführerin – das sind Leute ,die teilen ganz spezifische Probleme, eben mit anderen Rollen nicht haben.

00:55:08: und diese Gruppe dann zusammenzubringen.

00:55:09: Und dafür zu sagen, dass diese Gruppen miteinander ein Kontakt gerät und das sie das Wissen bekommt was die auch braucht um durch diese Phase ich habe gerade einen Laden übernommen gut durchzumanövrieren.

00:55:19: Das sind Aufgaben die wir in Zukunft sehr viel mehr angehen werden.

00:55:24: Das sind gar nicht mal so klassische Verlagsaufgaben.

00:55:30: jetzt Auf den ersten

00:55:32: Blick.

00:55:34: Es kommt eigentlich, der Impuls kommt eigentlich eher aus dem Marketing und aus dem Vertrieb wenn man so möchte weil da guckt man sich genau an was sind denn die... Was ist denn das Leben in dem die Menschen gerade sind?

00:55:44: Aber daraus folgt dann natürlich die Entwicklung von klugen Produkten und das sind selbstverständlich auch kluge mediale Produkte die damit zusammenhängen.

00:55:53: Das können Newsletter sein es können eigene Magazine sein, es können eigene Bücher sein was auch immer da sinnvoll ist.

00:56:00: Da ist natürlich auch dazu gehört ein Matchmaking also die entsprechenden Communities auch klug aufzusetzen und zu bündeln auch die Menschen zusammenzubringen so kuratieren die dann vielleicht ähnliche Interessen haben.

00:56:11: das sind wir bei einem Thema jetzt ein bisschen schräge moderative Brücke.

00:56:14: vielleicht in einem ganz anderen Themenfeld nämlich in der algorithmischen Steuerung.

00:56:19: jetzt auf einer eher Community Ebene.

00:56:21: inwieweit beherrscht das ja schon eine Vermarktung, euer täglich Brot?

00:56:27: Eure Arbeit jeden Tag letzten Endes.

00:56:30: Gut

00:56:30: also auf der einen Seite setzen wir in der Vermarktuung natürlich an den Stellen wo wir keine Google Paid Ads nutzen oder in unserem CEO oder im Social Media setzen wir selbstverständlich darauf dass wir algorithmisch mehr über die Passgenauigkeit von Informationen und Zielgruppenbedürfnis verwenden.

00:56:50: In unserem inhaltlichen Wirken noch gar nicht.

00:56:53: Wir diskutieren es rauf und runter.

00:56:56: Aber die Frage, was interessiert die Menschen da draußen von Brandeins?

00:57:02: Was wollen sie von BrandEins haben?

00:57:05: auch welche anderen Menschen wollen sie zum Beispiel vorgestellt bekommen?

00:57:09: möchten Sie dass wir einen Algorithmus haben der sagt zu Juli Jankowski passt Claudia Müller ganz gut und euch beiden dann einen automatisierten ping per e-mail schickt oder möchten wir eher ein event schaffen bei dem du kommst jule und ich dann mit claudia bei dir vorbeikommen sag hey ihr beide sollt euch dringend kennenlernen denn ihr teilt eine idee.

00:57:32: das eine ist natürlich ein skalierbares geschäftsmodell des erste das zweites ein freundliches und personenbasiertes geschäftsmodell.

00:57:40: brand eins ist aber glaube ich eher wir haben es jetzt schon ein paar mal herzfeuer genannt.

00:57:45: Wir sind eher eine marke die sehr auch mit menschlicher nähe.

00:57:48: Es würde sich fremd

00:57:50: anfühlen in eurer Community, wenn das gefühlt sehr algorithmisch gesteuert ist um die Ecke.

00:57:57: Und trotzdem würde ich das Thema jetzt noch mal weiterreichen auch an dich Christian.

00:58:01: du hast gesagt Holger dass ihr Auf der innerlichen Seite dann auch Gelinde gesagt von dem Zurückhalten seid.

00:58:07: Ihr arbeitet auf der anderen Seite sehr viel mit externen Autoren, also das ist natürlich ein Thema... Jetzt sind das zum Teil ja Redakteure oder Journalisten, mit denen ihr schon seit Jahren Jahrzehnten zusammenarbeitet, mit einem großen Qualitätsverständnis und einem großen Vertrauensweise.

00:58:22: trotzdem steht dieser Elefant ja im Raum?

00:58:25: Wie geht ihr mit dem Thema KI-generierte Texte um, also wie könnt ihr euch dagegen schützen?

00:58:30: oder vielleicht gibt es ja auch Überlegungen zu sagen.

00:58:33: Es wird vielleicht auch eine dedizierten Bereich geben wo wir damit fein sind deklarierterweise wenn die Texte irgendwie mit Unterstützung von KI produziert werden.

00:58:43: Wo steht ihr da in der Diskussion?

00:58:45: Ich bin gar nicht sicher ob wir uns schützen müssen.

00:58:47: ehrlich gesagt Wenn ein Autor uns einen Autoren uns einen Text vorlegt Alle unsere Qualitätsanforderungen erfüllt hinterhinsichtlich Faktentreue, hinsichtlich Originalität, hingsichtlich Recherche Tiefe.

00:59:01: Und wenn dann in diesem Text einzelne Abschnitte mit einer KI erstellt wurden und der Autor dann alles hinterher nochmal gecheckt hat und sich angeschaut hat das alles wirklich stimmt?

00:59:12: Händisch hinzu recherchiert hat die Gesprächspartner, bei denen er dann selber noch gesprochen hat.

00:59:17: Selber vor Ort gefahren ist um die Szenen einzufangen, die man braucht für eine wirklich farbige Geschichte.

00:59:24: Also da habe ich damit überhaupt kein Problem.

00:59:26: Da bin ich glaube ich anders als Chefredakteure in anderen Medienhäusern, die da eine sehr viel konservative Linie fahren.

00:59:32: Das Ergebnis zählt und das Ergebnis kann auch mit Hilfe von KI sehr gut sein.

00:59:37: Was ich glaube, dass wir Brandeins nicht haben werden sind Texten die von einer KI erstellt werden und dann ohne den Human in the Loop eins zu eins veröffentlicht werden.

00:59:48: Das kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen.

00:59:51: aber ich habe auch gesehen, dass die Entwicklung dem Bereich so schnell geht, dass sich das jetzt auch nicht für alle Ewigkeit ausschließen möchte.

00:59:57: wenn wir dann irgendwann merken ja es ist Es ist einfach qualitativ so gut und die Fehlerhäufigkeit ist so gering.

01:00:05: Wer weiß, was in fünf Jahren

01:00:07: ist?

01:00:07: Natürlich!

01:00:08: Also Fakten treue und Fakton checkt das ist sozusagen die Hygiene in der Rechnung.

01:00:12: also das muss klar gegeben sein.

01:00:15: Anspruchsholler wird schon wenn um sowas geht wie Tonalität, wie abwechslungsreich.

01:00:19: Wie ist es geschrieben von den sprachlichen Mustern her?

01:00:22: Wie greifen die Bilder?

01:00:23: Wie spürt man das menschliche Sentiment dadurch?

01:00:26: und da hast du jetzt schon gesagt ich will das gar nicht ausschließen dass das irgendwann mal dahin kommt wo würdest du sagen isst man da jetzt also nicht bei Brandeins sondern generell was du beim Medienprodukten siehst?

01:00:35: wie gut sind wir in der Qualität was geliefert wird aus diesem System?

01:00:40: Also man bei denen Texten für die brandeins bekannt ist ist die KI noch am schlechtesten.

01:00:46: Also diese Texte leben, das hat Holger ja schon hier ganz richtig gesagt, sie leben ja von den Menschen, die in den vorkommenden Menschen, wie wir treffen, die wir vorstellen, denen wir irgendwie nahekommen mit dem wir lange Gespräche führen, die dann sich vielleicht auch nur in Form von drei vier Zitaten und Zehnen im Text wiederfinden.

01:01:03: aber das kann dir halt keine KI einfangen.

01:01:06: Das funktioniert nicht.

01:01:08: Aber ich sehe es bei anderen Medienhäusern, was eine KI wirklich auf Knopfdruck kann.

01:01:13: Sind zum Beispiel Kommentare zum Tagesgeschehen.

01:01:16: Also Landtagswahl in Sachsen-Anhalt...

01:01:19: Die

01:01:19: liegen schon in der Schublade oder?

01:01:21: In jeder Konstellation?

01:01:22: Die müssen gar nicht in der schublade liegen weil die erstellt ihr jede KI innerhalb von drei vier Minuten.

01:01:28: Drei vier Minuten ist auch nicht die Zeit, die die KI braucht.

01:01:30: Das ist die Zeit die der Mensch braucht mit dem Prom zu schreiben und sie sind von einer Qualität her auf dem oberen Durchschnittslevel eines Regionalzeitungsredakteurs.

01:01:43: Sie sind in der Regel nicht brillant, also es ist nicht die Kommentare wo man denkt so Boah Donnerwetter das habe ich ja noch nie so gelesen.

01:01:48: und was für eine witzige Formulierung.

01:01:51: und was ein originelles Bild?

01:01:52: Das nicht.

01:01:53: aber sie sind auf dem was man in deutschen Regionalzeitungen tagtäglich Dutzendfach liest.

01:01:59: Ja gut das ist dieselbe Diskussion wie wenn wir über Kreativität reden und kreative Produkte.

01:02:06: Dann sage ich auch nicht jedes Prospekt, was sich vom Supermarkt bekommen.

01:02:10: Erfüllt unbedingt das Kriterium ist hat mich wahnsinnig inspiriert und meine künstlerische Leistung.

01:02:14: Das sind einfach, sagen wir mal Gebrauchskreativitätsprodukte die jetzt nicht diesen Anspruch erfüllen müssen, künstlärische Höchstleistungen darzustellen oder abzubilden.

01:02:25: Gleichzeitig ist da natürlich ein kleines Unwohlsein vielleicht im Raum.

01:02:30: Ich gucke nochmal zu dir Holger Wie schätzt ihr das unternehmerisch ein, also auf was eure Geschäftsmodelle betrifft?

01:02:38: Das Thema KI ist natürlich auch eine riesengroße Frage.

01:02:41: Aber was sind da im Moment so die Bälle, die ihr im Moment in der Luft jongliert?

01:02:46: Ich denke wir haben großes Glück dass wir nicht im News Journalismus unterwegs sind.

01:02:50: Da hätte ich jetzt mehr Angst, dass KI eben Nachrichten sehr schnell auch sehr pointiert und vor allem auch zielgruppengerecht aufbereiten kann weil wenn ich weiß welches Wissen die Zielgruppe hat, dann kann ich ihr eine Nachricht entweder lang kurz mit viel Hintergrund und wenig Hintergrund leicht erklärt, schwer erklärt usw.

01:03:10: bieten.".

01:03:11: Das haben wir nicht!

01:03:12: Unsere inhaltlichen Formate leben ja vom Storytelling, sie leben davon dass man sie gerne liest weil man Lust auch auf den Blick der Autorin oder des Autoraus hat wie Christian schon gesagt hat.

01:03:25: das ist momentan noch schwer zu erzeugen durch KI.

01:03:30: Wir machen uns natürlich Gedanken, was das Umfeld angeht.

01:03:32: Denn selbstverständlich sind wir kein kleines gallisches Dorf sondern wir sind ein Teil einer Medienlandschaft die dadurch geprägt ist dass Menschen immer weniger Geld ausgeben möchten für einzelne Medienformate und immer häufiger man auf Leute trifft die sagen ja ich zahle ja schon meine vierzehn Euro an OpenAI dann kann ich mir doch von OpenAI auch alle Inhalte liefern lassen ist selbstverständlich viel zu kurz gedacht, ich glaube in die Diskussion müssen wir jetzt hier gar nicht mehr einsteigen.

01:04:04: Also wir gucken mit Interesse Neugierde auf den Markt und schauen wie der sich gerade entwickelt?

01:04:11: Wir sehen bei unseren eigenen Formaten gerade noch wenig Gefahr dass sie von KI übernommen werden können Und wir sehen aber auch viele Chancen In dieser Entwicklung was die Vermarktung angeht die Übersetzung angeht von Inhalten in andere Sprachen.

01:04:32: Wir machen bei Compreno mit ein fantastisches Modell um europäischen Journalismus, europäische Qualitätsjournalismus innerhalb von Europa zu verbreiten und bei Comprino ist eine, ich glaube, ninety-fünfprozentige maschinelle Übersetzung der Texte die Basis.

01:04:48: und dann gibt es nochmal einen Qualitetscheck durch Menschen.

01:04:51: Es wäre gar nicht möglich dass du einen spanischsprachigen Qualitätsartikel in ganz Europa, in allen Sprachen innerhalb eines Tages vorhältst und das in der guten Qualität wenn du nicht auf KI setzen würdest.

01:05:04: Also das sind so Beispiele die zeigen es da schon spannende Dinge in der Zukunft noch möglich sein werden und wir wären doof, wenn wir uns das nicht ganz genau angucken.

01:05:15: Zum Ende unseres Gesprächs vor fünf Jahren hätten wir wahrscheinlich darüber geredet, so zum Ausgang.

01:05:21: Wo werden wir in fünf Jahren stehen und so weiter?

01:05:23: Ich glaube das macht jetzt vielleicht gar nicht mehr so wahnsinnig viel Sinn.

01:05:26: deswegen würde mich mal von euch beiden interessieren was ist denn die nächste größere Challenge, die ihr für Brandeins seht ihr persönlich auch richtig mit voller Lust angeht und gestalten wollt?

01:05:37: also

01:05:37: mich beschäftigt gerade die Entwicklung unserer neuen App mit der wir anfangen, siebenundzwanzig starten wollen.

01:05:46: Falls es das nicht gelingt dann hoffe ich dass nie mehr jemand sich an diesen Podcast erinnert und das Datum jetzt nachhalten kann.

01:05:53: Christian Ricken ist Doppelpunkt am!

01:05:56: Genau.

01:05:57: aber das ist für mich ein ganz zentrales Projekt weil's glaube ich der erste richtig ernsthafte Versuch ist Brandeins Journalismus in einem digitales Format zu übersetzen, dass nicht nur eine Verlängerung letztlich des gedruckten Magazins in online Form ist.

01:06:16: Und diese App wird relativ viel von dem entscheiden was wir im digitalen Bereich schaffen können oder nicht schaffen können und sie ist natürlich dann hoffentlich auch der Hub für alles weitere was wir vorhaben.

01:06:29: also wenn Wenn wir Nutzer in einer App haben, das sind ja schon mal die, die uns mögen.

01:06:34: Die haben sich schon bei uns registriert und vielleicht noch nicht meinen Abo.

01:06:38: Das ist ja schon die Menschen, die schon ganz nah an diese Wärmequelle brandeins rangerückt.

01:06:45: Und mit denen möchten wir dann schöne Dinge tun, die aus allen gefallen.

01:06:50: Und die App ist glaube ich dafür die Basis.

01:06:53: Und das beschäftigt mich gerade relativ viel.

01:06:57: Cool!

01:06:58: Spannendes Projekt.

01:06:59: jetzt bin ich gespannter Holger, was ist ... teilt ihr diese Challenge oder?

01:07:04: Ja.

01:07:04: Wir teilen ja alle Challenges.

01:07:06: Aber es wäre ja doof, wenn wir uns auf das Gleiche stürzen würden.

01:07:11: Deswegen stürze ich mich mal auf das Event bis und das hatte ich gerade schon genannt.

01:07:15: Aber für mich wird in den nächsten zwölf Monaten sicherlich auch ein ganz wichtiger Bereich sein wie wir mit unseren Corporate-Angeboten umgehen also mit den Angeboten die Brandeins zusammen mit Unternehmen entwickelt, um einen Unternehmen im Brand I Stil auch für die Brand I Community scheinen zu lassen.

01:07:35: Und da gibt es noch ganz viel, in das wir einsteigen können.

01:07:39: digitale Formate aber auch ganz klassische Magazine oder so was wie Zahlen und Faktenreports, die dann natürlich eine digitale Basis haben können.

01:07:50: also Da ist gerade so viel möglich in der Produktentwicklung, dass ich da wirklich voller Begeisterung auf die Vielfalt an Möglichkeiten gucke, die wir mit Unternehmen noch gemeinsam entwickeln können.

01:08:03: Nächstes Mal einchecken Podcasts, welches Thema werden wir besprechen?

01:08:07: Wenn wir uns das nächste Mal sehen, nehmen wir mal an nächstes Jahr im Sommer!

01:08:12: Was wäre das Thema was du glaubst?

01:08:14: Christian wird dich dann am meisten umtremmen.

01:08:16: Wird sie App

01:08:17: sein?!

01:08:17: Ich glaube, dann wirst du mit uns unbedingt über diese eine sensationelle Titelgeschichte sprechen

01:08:22: wollen.

01:08:23: Die wir dann in Brandeins hatten und über die ganze Republik reden.

01:08:26: Aber nur du darfst mit uns sprechen, obwohl sie alle da draußen Schlange stehen!

01:08:31: Weil

01:08:31: bei mir fängt die Party an.

01:08:33: Wunderbar das ist ein sehr schönes Bild.

01:08:35: Das nehme ich sehr gerne.

01:08:36: Holger was meinst du?

01:08:39: Im nächsten Sommer werden wir natürlich darüber reden, was wir auf der Work Awesome gemeinsam starten werden.

01:08:45: Also eine Konferenz die immer im Herbst stattfindet.

01:08:47: insofern ist Sommer ein guter Termin um darüber nachzudenken was wir da gemeinsam veranstalten können.

01:08:53: also da denke ich auf jeden Fall sehr gerne mit euch drüber nach und die Titelgeschichte nehme ich natürlich auch sehr sehr gerne jetzt schon mal an.

01:08:59: jetzt müssen wir sie nur noch finden und schreiben oder schreiben lassen.

01:09:03: Ihr beiden, vielen herzlichen Dank für das tolle Gespräch für eure Zeit.

01:09:06: Und für den Blick ein bisschen auch für mich hinter die Kulissen in dem Maschinenraum von Brandein.

01:09:11: sehr spannend und ich freue mich sozusagen auf nächstes Jahr im Sommer und alles was dazwischen liegt.

01:09:17: Vielen dank ihr beiden!

01:09:19: Was macht eine Medienmarke zur Marke?

01:09:22: Ist es die einzelne Person oder ist der ganze Kosmos?

01:09:25: Sehr spannende Diskussion und auch prima dass wir uns da an der Stelle nicht in allen Bezügen komplett einig waren.

01:09:31: So muss es ja sein.

01:09:32: Eine Multi-Perspektivität, das bieten wir hier euch bei Good Work an ist sowieso das Markenzeichen von Brandeins.

01:09:38: und damit komme ich nochmal zurück auf mein Eingangs erwähntes Angebot denn ihr als Good Work Hörerinnen und Hörern habt die Chance fünfzehn Prozent Nachlass zu bekommen auf den Ticketpreis zur Work Awesome!

01:09:50: Ihr findet das alles.

01:09:52: alle Informationen wie immer die ihr braucht dafür in den Show Notes ist doch klar als Ticket Code gibt dir bitte ein Also awesome Englisch geschrieben, A-W-E S-O M E eins fünf in einem durch.

01:10:07: Dann werden automatisch fünfzehn Prozent vom Ticketpreis für die Work Awesome im November abgezogen.

01:10:14: Alle Informationen dazu erhaltet ihr in den Show Notes und bis dahin sage ich erstmal wir sehen uns dort!

01:10:20: Ich werde selbst auch vor Ort sein und freue mich ganz viele Hörerinnen und Hörern persönlich dort zu treffen.

01:10:26: Und ansonsten schaltet ihr bitte unbedingt nächste Woche wieder ein, wenn das heißt.

01:10:31: Herzlich willkommen bei Good Work!

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