Bist du noch führbar? Alexandra Götze (354)
Shownotes
„Ich bin da die Praktikantin. Da wird mir jeder sagen, was ich zu tun habe.“
Wer jahrelang geführt hat, weiß, wie Führung von oben aussieht. Wie sie sich von unten anfühlt, gerät schnell in Vergessenheit. Alexandra Götze hat daraus eine Methode gemacht: Sie geht als Praktikantin dorthin, wo sie niemand kennt, und lässt sich führen.
Alex ist Business Coach und begleitet seit vielen Jahren Führungskräfte bis ins obere Management. Ihr Weg dorthin verlief alles andere als lehrbuchmässig. Als gelernte Industriekauffrau stieg sie als Projektsekretärin in eine internationale Unternehmensberatung ein, blieb 18 Jahre und führte zuletzt eine Abteilung mit 45 Mitarbeitenden. Zwischendurch war sie neun Monate Animateurin auf Mallorca und jobbte nebenbei zwei Jahre lang beim Morgenradio, bevor um neun der Bürotag begann. Mit 40 machte sie sich selbstständig, später studierte sie Philosophie und Religionswissenschaft.
Humor ist eine Ressource. Humor ist für Alex eine essentielle Ressource, auch oder gerade in der Führung. Vor allem dann, wenn sie mit der Fähigkeit einhergeht, sich selbst nicht so ernst zu nehmen und wenn man sich die Fähigkeit bewahrt, über sich selbst lachen zu können. Dabei hat ihre eigene Humorbegabung Alex in ihrer Karriere - beinah - ein Bein gestellt, denn nicht alle Vorgesetzten haben ihren Sinn für Humor als Stärke interpretiert. Was sie daraus über Feedback gelernt hat, gibt sie heute an ihre Klientinnen und Klienten weiter.
Wer geführt wird, sieht Führung anders. Altenheim, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ein Haus für schwerst mehrfach behinderte Kinder, eine alte Abtei bei Oxford, der Frankfurter Zoo. Überall war Alex Praktikantin. Sie war plötzlich wieder diejenige, der man sagt, was zu tun ist. Selbstgewählt. Sie hat gezielt die Herausforderung gesucht, sich in die Rolle der Anfängerin, der Weisungsgebundenen zu begeben, um am eigenen Leib wieder zu erfahren, was Führung auch mit einem machen kann. Ein Konflikt mit einer gestressten Chefin in England hat ihren Blick aufs Coaching verändert und sie, wie sie sagt, demütiger gemacht.
Fragen zu dürfen ist eine Führungsaufgabe. Ein Jahr lang hat Alex sich bei Bestattern beworben, bis sich eine Tür öffnete. Dort lernte sie, die Peinlichkeit des Fragens über Bord zu werfen. Ihre Frage an Führungskräfte lautet seitdem: Wie sorgst du dafür, dass das nicht zu Fragende gefragt werden darf?
Worüber wir noch gesprochen haben:
- Leave of Absence: Wie eine Beraterin als Animateurin nach Mallorca ging und zurückkam
- Unführbar: Was den Ausstieg nach 18 Jahren Beratung ausgelöst hat
- Systemisch: Was passiert, wenn man darauf nur eine schnelle Antwort parat hat
- Rollenspiele: Warum sie im Coaching zu den stärksten Methoden gehören
- Alltagsbegleiterin: Wann man aufhören darf, wenn es keine Freude mehr macht
Alexandra Götze erzählt ihren Weg mit einer Leichtigkeit, die man sich erst einmal erarbeiten muss, und mit einer Selbstironie, die nie zur Pose wird. Hinter ihren Erfahrungenl, Erkenntnissen und den Anekdoten steht eine ernste Haltung: Wer andere begleitet, muss bereit sein, selbst wieder Anfängerin zu sein. Ihr Fazit nach all den Stationen klingt bescheiden und ist für eine Beraterin ziemlich radikal. Sie weiß jetzt noch mehr, dass sie nicht weiß. Ein Gespräch unter Freundinnen, offen, witzig und erstaunlich tief. Ein Must-Hear für alle, die führen und dabei neugierig bleiben wollen.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links:
➡️ Alexandra Götze, Website
➡️ Alexandra Götze auf LinkedIn
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich glaube schon, dass die Leute dachten, die Alex hat eine gewisse Art von
00:00:04: Humor.
00:00:05: Großes Thema, was ich früh festgestellt habe ist die Selbstironie – das schadet gar nicht!
00:00:10: Also da hatte ich auch noch nie ein Problem mit.
00:00:12: Ich schäme mich schnell aber kann auch schnell über mich lachen.
00:00:17: Nachdem ich eben raus bin aus der Beratung war ehrlicherweise die Uni wieder das erste Mal, als es geführt wurde von den Profs oder den Tutoren zu dem, was sich zu tun haben und das hat mir echt gut gefallen.
00:00:27: uns hat mich wahnsinnig genervt.
00:00:34: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.
00:00:38: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!
00:00:41: Mein Name ist Juli Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins-Podcast Netzwerk – nicht nur das!
00:00:49: Wir starten
00:00:50: eine kleine Mini-Staffel, und zwar geht es um das Thema Führung ganz explizit.
00:00:55: Natürlich beschäftigt uns das in nahezu jeder Folge.
00:00:59: Jetzt schreiben wir es mal als Überschrift darüber, für die nächsten drei Folgen habe ich mir besondere Gäste eingeladen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Führung zu schauen.
00:01:08: Den Anfang macht Alexandra Goetze und sie war selbst viele Jahre Führungskraft ist jetzt seit auch wieder einigen Jahren als Executive Coach unterwegs und hat sich die Frage gestellt, was passiert denn wenn wir das mal rumdrehen?
00:01:20: Also wenn ich mich mal wieder in die Rolle der geführten Begebe.
00:01:23: Das ist ihre Geschichte!
00:01:25: Darüber reden wir und ihr werdet sehen nicht nur dass Alexandra ein Zutiefstumor begabter Mensch ist sondern sie ist auch schonungslos in der Reflektion mit sich wie sie das erlebt hat, wie sie mit ihren Konstruktionen von Macht, von Wirksamkeit umgeht was sie auch an Demut gelernt hat in dieser neuen Perspektive.
00:01:44: Ich bin mir ganz sicher, das wird viele von euch erreichen.
00:01:47: eine hoch spannende Folge.
00:01:48: bleibt also unbedingt dran.
00:01:50: und noch ein Hinweis in eigener Sache!
00:01:53: Der Herbst ist da und damit für viele auch so ein Stück weit die Couchzeit.
00:01:57: und hier hätten wir einen Gegenvorschlag geht raus trifft euch mit Menschen und ich habe auch eine coole Idee wann und wo ihr das ganz besonders gut machen könnt.
00:02:05: am neunzwanzigsten Oktober kommt Good Work zu euch nach Hamburg, wenn ihr in der Nähe seid.
00:02:10: Merkt es euch gerne fort.
00:02:12: zum Good Work Frühstück Salon!
00:02:14: Also ein neues Format geht an die Rampe in Kooperation mit unserem Partner Statista.
00:02:20: dort werden wir nämlich einen Live-Podcast aufnehmen zum Thema Beziehungsgestaltung.
00:02:24: Es gibt Frühstücks, es gibt Austausch und es gibt vor allen Dingen auch die Möglichkeit die wunderbare Johanna Degen Doktor Johanna Die Frau, die sich in Deutschland wahrscheinlich besonders stark mit Beziehungsgestaltungen auseinandersetzt.
00:02:37: Romantischer?
00:02:38: Aber auch nicht romantischer Art und Weise!
00:02:40: Und sie kann auch sicherlich uns was erzählen.
00:02:42: wie sieht es denn mit den nicht ganz so schönen Seiten der Beziehungseite aus nämlich zum Beispiel mit dem Gegenteil mit der Einsamkeit in der Arbeitswelt?
00:02:50: ein mega wichtiges Thema.
00:02:52: Schaut euch unbedingt mal in den Show notes die Hinweise an.
00:02:55: Es geht um neun Uhr los am neunundzwanzigsten Oktober.
00:02:59: Ich freue mich wenn ich euch dort live und in Farbe begrüßen darf.
00:03:03: Aber jetzt erst mal geht es rein in unsere wunderbare Folge mit Alexandra Kötze, viel Spaß dabei!
00:03:11: Wir sitzen uns direkt gegenüber, mein Herz klopft.
00:03:14: Sie ist da, Alexandra gehört.
00:03:15: so wie schön du hier bist!
00:03:17: Herzlich willkommen bei Good Work!
00:03:19: Das hat mir schon mal gereicht.
00:03:20: Vielen Dank Jules, danke dir.
00:03:21: Besser wird's nicht.
00:03:23: Aber ich sag dir ganz ehrlich... So hart gerungen habe ich selten um Gast.
00:03:26: Jetzt war für dich nicht einfach, oder?
00:03:28: Nein,
00:03:28: es ist jetzt immer noch nicht.
00:03:29: Immer
00:03:29: noch nicht, genau.
00:03:31: Aber du weißt ja im Gegensatz zu vielen anderen Gästen die hier bei Good work sind ... wir sind ja nicht nur befreundet sondern du hörst den Podcast tatsächlich auch regelmäßig.
00:03:40: also Eine Sache weißt du, was jetzt kommt.
00:03:42: Ich
00:03:43: weiß, was kommt.
00:03:43: Also für diejenigen, die zum ersten Mal einschalten kannst du dir ja Frage und Antwort zugleich
00:03:48: geben.
00:03:48: Genau wie ich in den heutigen Tag gestartet
00:03:50: bin.
00:03:53: Das war ja auch so ziemlich das Einzige, auf dass ich mich richtig vorbereiten konnte.
00:03:57: Und hab ich heute Morgen gemerkt, dass ich mir dabei beobachte was ich selbst quasi an interessanten Sachen vielleicht erzählen könnte aber ehrlicherweise ist mir nichts aufgefallen.
00:04:07: also Ich bin wie immer in den Tag gestartet.
00:04:10: sechs Uhr morgens war ich im Fitnessstudio.
00:04:11: das macht Gott sei Dank zu früh auf.
00:04:13: dann war ich noch schnell einkaufen Dann habe ich mir Kaffee gemacht und schon das Mittagessen vorbereitet.
00:04:18: sonst noch frei.
00:04:20: So liebe Leute jetzt habt ihr schon mal einen ersten kleinen Appetit-Happen von Alex, die so eben mal sagt.
00:04:26: Ich war am sechs Uhr im Fitnessstudio ganz normal und jetzt weiß ich, sitzen uns ganz viele gegenüber und sagen okay alles klar was ist daran normal?
00:04:34: Was ist daran durchschnittlich?
00:04:35: wie viele Menschen außer dir waren noch auf der treadmill?
00:04:38: Viele da viele ja dass ich glaube das ist wirklich nur eine Frage bis zum Frühaufsteher oder nicht?
00:04:43: und ich bin es halt!
00:04:44: Ich habe wirklich kein Problem damit aber frag mich halt ob ich um ein zwanzig Uhr mit denen Weinchen trinken gehe.
00:04:49: auf gar keinen Fall.
00:04:51: dann liege ich im Bett.
00:04:51: Oh, okay.
00:04:53: Also, irgendwoher muss das kommen?
00:04:55: Okay, also um sechs Uhr.
00:04:58: Ich frage aus Gründen Gab es schon mal Zeiten in deinem Leben wo dir das sehr zu passe gekommen ist dass du so früh aufstehrend bist.
00:05:05: Ja!
00:05:05: In verschiedenen Situationen ich weiß nicht auf welche Du genau anspielst die Zeit beim Radio
00:05:10: Egal, fang gern beim Video an!
00:05:13: Also es hat angefangen dass ich gemerkt habe das ich ein Frühaufsteher bin weil ich als ich angestellt war.
00:05:18: Das Gefühl hatte ich muss auch noch mal was anderes ausprobieren und war seinerzeit dann einmal animatörin.
00:05:24: da musste man normal aufstehen.
00:05:26: Und nach der Animation habe ich aber gemerkt, ich möchte irgendwie weiter in diese Richtung gehen und hab mich dann als Praktikantin beim Radio beworben.
00:05:32: Da kam ich dann in die Morningshow und da musste ich um vier aufsteigen!
00:05:35: Also ich habe Redaktion gemacht in der Morningshow, da musste sich um vier aussteigen.
00:05:39: Dann gehört es so zu dieser Gattung von denen unter anderem mein Idol und Freund Micky Beisenhardt sagt, der Mensch mit Tagesfreizeit... Ja, super Spiel.
00:05:50: Weil du ja sehr früh aufgestanden wirst?
00:05:52: Okay, was hast du da beim Radio genau
00:05:53: gemacht?
00:05:54: Da habe ich die redaktionelle Arbeit gemacht und zwar hab' ich die, sag mal Moderation geschrieben.
00:06:01: für damals Köln und Marco, hießen sie bei Planet.
00:06:03: Cool!
00:06:04: Ach,
00:06:04: bei
00:06:04: Planet?!
00:06:05: Du selbst warst nie vor dem Mikrofon?
00:06:08: Doch,
00:06:08: ich war und zwar bei Radio Rheinwelle in einem Wiesbadener Sender.
00:06:11: Hätte
00:06:12: das nie ein Weg gewesen für dich eigentlich...
00:06:17: Beim Radio, also das Praktikum hab ich zwei Jahre gemacht und habe dann gemerkt dass es mich... dass es mich irgendwie ein bisschen davon abhält, weiterzumachen.
00:06:26: Weil ich dann doch immer nur für den Moment war was Interessant und am nächsten Tag galt das auch nicht mehr.
00:06:31: Und die Alte von Schnelllebigkeit hat mir nicht gefallen.
00:06:34: Wie alles, was wir wahrscheinlich heute noch besprechen ... hab ich reingeschnuppert?
00:06:37: Hab's gesehen!
00:06:38: Ich konnte auch weiterziehen.
00:06:39: Ben, der damsett.
00:06:42: Ich hab dich angekündigt und das ist, ich weiß nicht gerade bequem wenn man als Gast im Podcast ist und jetzt hat man quasi dieses Ticket außergewöhnlich um.
00:06:50: muss das jetzt einlösen.
00:06:53: Vielleicht fangen wir mal damit an.
00:06:54: Du bist also aus diesem Weg, der ja irgendwie auch ganz stark Dynamik und Spaß und Freude und All-in vielleicht irgendwie auch transportiert hat für dich in die Welt der Unternehmensberatung.
00:07:07: Du warst lange bei einer internationalen Unternehemsberatungen.
00:07:10: Wir werden da jetzt nicht stundenlang drüber reden, aber ich finde es spannend weil du bist ja warum ungewöhnlich eingestiegen?
00:07:17: Man hat hier so Vorstellungen, wie steigt man in eine internationale Unternehmensberatung ein?
00:07:21: BWL studiert am besten noch, promoviert und so weiter.
00:07:24: Und sofort Ivy League!
00:07:26: Dann geht's los – das war bei dir genau nicht so, sondern
00:07:30: ... Nee gar nicht.
00:07:30: Ich war gelernte Industriekaufrau, hab in einem kleinen Asien-Importexportunternehmen gearbeitet.
00:07:36: Das ging pleite.
00:07:38: Aber ich find es immer noch schwierig dass es beide gegangen ist weil wir haben aufblasdinos verkauft.
00:07:43: Wo war der Haken?
00:07:45: Bei wem hat es da nicht Klick gemacht.
00:07:47: Danke,
00:07:48: danke!
00:07:49: Also das versteh ich bis heute nicht und hab mich dann weiter beworben.
00:07:53: Und damals, das muss man wirklich sagen ... Ich bin ferne neunzig, habe ich dort angefangen in der Beratung, hab mich so auf drei Stellen beworfen unter anderem Goldman Sachs So, und das ging alles noch.
00:08:02: Und dann hab ich angefangen in der Beratung als Projektsekretärin.
00:08:06: so gings los.
00:08:06: Ein Projekt irgendwo unterstützt in Frankfurt als Projektsektärin.
00:08:10: Allerdings international?
00:08:11: Wäre das bei einem deutsch-deutschen Unternehmen auch schon so einfach gewesen oder war man da weniger kreativ?
00:08:17: Hast du da auch Erfahrung gemacht oder hat dich das gar nicht so gereizt?
00:08:20: Das hat mich daran nicht mehr gereizte.
00:08:22: Okay also du bist da als Assistentin eingeschrieben.
00:08:25: wie lang hat es gedauert bis sowohl die als auch du gemerkt hast ja Leute Das ist ja mal hier ein ganz kleiner
00:08:32: Anfang.
00:08:32: Drei Jahre hat es gedauert, dass ich das erste Mal gesagt habe, ich glaube, ich möchte was anderes machen.
00:08:37: Ich wusste da interessanterweise, dass sich ein Gefühl von hatte, ich würde gerne etwas anderes machen aber ich möchte hier nicht raus und hat mich dann gefragt wie kriege ich das wohl hin?
00:08:48: Ehrlicherweise möchte ich gerne Animatörin ausprobieren.
00:08:51: Ich will mal nach Mallorca, so!
00:08:54: Das war erst danach die Animatöre?
00:08:56: Genau das war während der Zeit in der Beratung.
00:08:59: Und dann bin ich hin und es war auch da.
00:09:01: vielleicht ist das auch ein bisschen der Weg.
00:09:03: Dann bin ich hier zu meiner Chefin und habe gesagt ihr Freundes ich würde gern den lief nehmen.
00:09:08: das ging damals schon lief auf epsens hieß dass.
00:09:11: und dann sagt ja was hast du vor?
00:09:13: und man muss exakt
00:09:16: sagen Wir haben ihr ein MBA gemacht in London zum Beispiel.
00:09:21: Eine Kollegin von mir war gerade einen Monat vorher, hat uns allen verkündet also ich geh'n lief und ich mache ein MBA in London und dann musste man... Also ich muss da eine gewisse Werbfarbe zu sagen Ich wollte an jemanden auf Mallorca machen Und ich hatte so Glück!
00:09:38: Ich habe Überführung da In dem Moment sehr viel gelernt weil meine Chefin konnte das gut aushalten.
00:09:43: Die konnte aushalten.
00:09:44: sie sagen Ja Versteh ich.
00:09:46: Und you've
00:09:47: got balls?
00:09:47: Ja, das machst du mal.
00:09:49: Geh mal.
00:09:49: neun Monate, bin ich in Lief und bin dann als Animatörin unterwegs gewesen auf Mallorca.
00:09:55: Hab da natürlich auch viel gelernt und bin zurückgekommen.
00:09:58: Dann kam dieses ... Darf ich übrigens, wer fragt wirklich kommt weiter?
00:10:02: Da bin ich zurückgekommen und hab gesagt, ich würde gern diese Art von Moderation weiter üben.
00:10:07: Da fällt mir jetzt Radio
00:10:08: ein.
00:10:09: Erlaubt ihr mehr, dass ich nebenberuflich von fünf bis neun beim Radio bin Und auch das haben sie mir erlaubt und dann habe ich das nochmal zwei Jahre gemacht.
00:10:19: Ja, Wahnsinn!
00:10:23: Ich frage jetzt so direkt und ich hoffe du siehst mir das nach.
00:10:26: Hattest du zu der Zeit irgendwie auch die Befürchtung oder Sorge dass man dir eine gewisse Ernsthaftigkeit absprechen könnte?
00:10:36: Wir müssen nicht so tun, als wären das nicht so.
00:10:37: Ich meine wir reden von Big Business in einer internationalen Unternehmensberatung wo es in der Regel ja sehr zugeknöpft zugeht und sehr zahlen getrieben und so ist jetzt nicht unbedingt die direkte Verbindung zum Rom in einem Club oder wo auch immer du warst... Althus!
00:10:52: Aber mitsonnt hat's nicht gereicht.
00:10:53: Es
00:10:53: war
00:10:55: Althuss!
00:10:57: Waren das Gedanken, die du hattest?
00:10:59: Oder warst du von einer gewissen jugendlichen Neivität noch getrieben und gesagt ... Ich will das einfach.
00:11:05: Ich hab da Bock
00:11:05: drauf!
00:11:06: Ja genau, ich habe mich überhaupt überlegt, ob mir das in der Reputation schaden könnte.
00:11:12: Es war sogar so, da hab ich jetzt Lust drauf, das mach' ich mal.
00:11:16: Der Grund, warum man es mir erlaubt hat, rückblicken, weil ich hab dann zwei-drei Mal noch versucht rauszugehen oder hab das auch gemacht, war glaube ich dass geleistet hab, so blöd das klingt jetzt nicht.
00:11:26: Extraordinary.
00:11:27: aber ich habe geleistelt und ich hab mein Job gemacht.
00:11:29: Und man hat wohl schon damals sich gedacht, na ja gut wenn sie wiederkommen können wir es auch wieder gebrauchen?
00:11:35: Ich hab keine Spirenzien gemacht!
00:11:36: Ich hab die Spielregeln gemacht, die galten in der Beratung... Und wenn ich nicht mehr mitspielen wollte, hab' ich zumindest kurz gefragt ob ich einen Exit nehmen darf.
00:11:43: Die kam dann wieder und hat mich dann wieder den Spielregel hingegeben.
00:11:46: Lange Zeit ja auch.
00:11:47: Spielregeln im Sinne von Karrieremachen, Leistungzeigen, extra Meile gehen... Das war mir schon klar dass sich das dann schon tun sollte.
00:11:54: Ja die
00:11:55: neunziger klopfen an.
00:11:57: Aber wie?
00:11:58: Und ähm, konntest du denn auch so eine Schippe, ich sag mal Altur in deinen Kontext einbringen?
00:12:02: also hast du, wir wissen es alle jeder Mensch prägt das Unternehmen mit.
00:12:08: Systemtheoretiker sagen wieder, nein.
00:12:11: Aber wir wissen natürlich auch, dass wir da Spuren hinterlassen.
00:12:14: Hast du so eine Ship Entertainment reinbringen können?
00:12:18: Wahrscheinlich in meine direkte Führungsarbeit könnte ich mir vorstellen... Ich glaube schon, dass die Leute dachten ... Die Alex hat eine gewisse Art von
00:12:27: Humor.
00:12:28: Großes Thema, was ich früh festgestellt hab ist die Selbstironie.
00:12:32: Das schadet gar nicht.
00:12:33: Da hatte ich auch noch nie ein Problem mit.
00:12:35: Ich schäme mich schnell, aber ich kann auch schnell über mich lachen und das war ne ganz gute Kombi.
00:12:40: Und das habe ich in der Führung versucht zu zeigen.
00:12:43: Ob ich da richtige Fußstapfen hinterlassen hab?
00:12:47: Also in der Führung denke ich schon, ich hatte jetzt gerade vor drei Wochen eine WhatsApp von einer Kollegin mit der ich eben seit fünfzehn Jahren nicht mehr zusammen arbeitete.
00:12:53: Die hörte ein Lied und sagte auch, Alex mußt an dich denken und an unsere Zeit.
00:12:57: wir hatten echt viel Spaß!
00:12:58: So daher...
00:13:00: Offensichtlich
00:13:00: war es.
00:13:00: Also Spaß und Leistung für dich alles nur kein Widerspruch?
00:13:03: Schon damals nicht?
00:13:04: Ja ja, im Gegenteil.
00:13:07: Wie gehen nur ans Weitereistellen vielleicht nochmal und dann gehen wir mal in das was heute ja vor allen Dingen besprechen wollen.
00:13:14: Was war der Moment, wo du quasi in Führungsverantwortung gekommen bist?
00:13:17: Also wie hat sich diese Situation ergeben?
00:13:19: oder die Chance?
00:13:20: Ja ich sag mal das ist eine schöne Anberatung.
00:13:22: Entweder du gehst in die Führung auch irgendwann damals.
00:13:24: Ich weiß nicht mehr ob es heute so ist.
00:13:26: Oder wie willst du denn sonst weiterkommen in deiner Karriere?
00:13:29: Es war ja schon im Brav.
00:13:30: Ich war Analyst, Senior Analyst Specialist, Senior Specialist.
00:13:33: Also es gab ... Absolut!
00:13:35: Und Ab-Sienier Analyst fängst du an zu führen eine kleine Gruppe.
00:13:38: Zwei Personen hab ich angefangen zu führen und so kam ich da rein wie die Mutter zum Kind.
00:13:43: Okay dann tue ich die jetzt mal.
00:13:45: Wurde dir irgendwie, weil so kenne ich's noch aus dem deutschen Konzern, da waren natürlich ganz klar Regularien.
00:13:50: Du musstest einen akademischen Werdegang nachweisen.
00:13:52: Anders war das gar nicht möglich tatsächlich.
00:13:56: im Nachhinein betrachtet auch an manchen Stellen bizarr.
00:13:59: Ich hatte auch durchaus Kollegen, die mussten dann formale Abschlüsse in irgendeiner Weise nachholen um das zu legitimieren.
00:14:05: wie war es dort?
00:14:06: Ja ich muss es nicht aber dass das passt gut zum einem Exitelefonat mit einem Partner den ich hatte nachdem ich nach achtzehn Jahren aus dieser Firma raus bin und mit dem Partner locker vielleicht davon vierzehn zusammengearbeitet habe oder so.
00:14:22: Und dann sag ich, naja, ich muss ja jetzt gehen.
00:14:26: Haben wir noch über irgendwas gesprochen?
00:14:27: und er sagt, das kennst du vom Studium?
00:14:30: Dann sage ich aber X Y, ich hab doch gar nicht studiert!
00:14:35: Was?!
00:14:35: Das hat mir dir gar nicht angemerkt... Das war genau so.
00:14:40: Ich hab immer gelernt, in der Beratung wer nicht studiert hat kann nicht analytisch denken und ich glaube daran habe mich entteilen.
00:14:47: also ohne dass ich mich jetzt ja die Couch legen will aber ich glaub daran habe ich mich abgearbeitet.
00:14:51: nach dem Modus werden wir schon sehen.
00:14:53: ihr Affen
00:14:54: Wir spoilern man ein bisschen.
00:14:55: denkst du heute Alex Analyptisch war, mit deinem nachgeholten Studium bist du ein neuer Mensch, Alex.
00:15:03: Ich kann so wahnsinnig analyptus
00:15:04: denken seitdem
00:15:05: ich Philosophie studiert hab!
00:15:06: Jetzt weiß ich überhaupt wie denken geht... Oh
00:15:08: mein Gott, wie konnte ich mir nur vorher anmaßen zu denken oder behaupten zu wollen?
00:15:13: Ja.
00:15:14: Ich würde denken, gut.
00:15:16: Wie gesagt, wir bleiben jetzt nicht so stundenlang bei dem.
00:15:19: Ich würde nur eine Sache noch interessieren wie groß war etwa die Führungsspanne, die du zum Schluss hattest?
00:15:24: Das waren um die fünfundvierzig.
00:15:27: Wow!
00:15:27: Also schon eine Abteilungsleitung oder was war
00:15:30: das?
00:15:30: Nee, das ist ne... Doch natürlich eine Abteilungsleitung.
00:15:36: Okay,
00:15:37: und inhaltlich war dein Thema was?
00:15:40: Also ich hatte ganz viele Themen... Das ist ja das schöne Wikianberatung!
00:15:43: Ich glaube an die acht verschiedenen Themen.
00:15:45: am Ende habe ich aufgehört mit das Hiestan-Leiterin Talentstrategien und Diversity.
00:15:50: Das hab' ich aber gar nicht mehr so lange
00:15:51: gemacht, da war
00:15:52: dann schon mein Exit im Vorbereitung.
00:15:53: Spannend, dass es da in der Anführungszeichen schon ein Thema war,
00:15:57: Diversity.
00:16:03: Wenn du heute auf die Alex von Zoo Zwölf schaust, vor allem auf die Führungskraft Alex.
00:16:08: Was würdest du sagen war damals der Führungskraft besonders wichtig?
00:16:17: Das habe ich gelernt über einen Mentor aus den USA, der mir in dieser Kampagne zugeteilt wurde.
00:16:24: Und er hat mir einen Satz gesagt relativ früh in der Führung und den sage ich heute noch meinen Kundinnen und Kunden.
00:16:29: Er meinte never underestimate your people.
00:16:31: Unterschätze nie deine eigenen Leute!
00:16:36: Hat mich geprägt.
00:16:37: Das fand ich sehr smart, sehr klug.
00:16:39: Die Abhängigkeit da drin so gut kommuniziert war, dass ich verstehe ... Du führst dir nicht weil, sondern du darfst führen und schau dir das mal an.
00:16:48: Das find ich schon gut.
00:16:50: Fand ich wichtig, nicht unterschätzen!
00:16:52: Was war für dich wirklich so ein Beweggrund?
00:16:55: War es mehr von weg, dass du sagst ich hab das hier zu Ende gespielt.
00:16:59: Ich habe jetzt alle Levels, die ich irgendwie spannend attraktiv fand erreicht oder was eher ... ist nervig das System?
00:17:08: oder war's auch eine große Lust am eigenen gestalten oder vielleicht auch näher mit den Menschen außerhalb deines eigenen Unternehmenskreises zusammenzuarbeiten?
00:17:16: Genau all drei.
00:17:17: Aber primär war es, der Meinung war, dass ich nicht mehr führbar bin.
00:17:22: Ah.
00:17:22: Ja, ich war so ... Ich hab das ja auch später noch mal für mich dann reflektiert.
00:17:27: Also, ich hätte mich jetzt nicht gerne mehr als Mitarbeiter gehabt.
00:17:31: Was für eine Diskussion!
00:17:33: Tatsächlich habe ich das auch sehr ähnlich.
00:17:35: Ich halte mich selbst für unführbar und ich glaube, dass ist ein
00:17:39: Stück weit...
00:17:40: Gibt's da auch eine Verbindungslinie bei Menschen die sich aus einem System kommen?
00:17:46: Selbstständig machen?
00:17:46: Fritz B. Simon, der auch gut bekannt nennt ... in anfänglichen Menschen wie uns dieses Systemflüchtlinge.
00:17:53: Ja,
00:17:55: jetzt kann ich so unfassend.
00:17:56: Ist fast dran!
00:17:57: Rückblicken würde ich schon mich gerne genau diesen System heute noch mal ausprobieren... aber dieses nicht geführt werden können lag vor allem daran dass ich natürlich im meinem Mikro-Mikrokosmos der Abteilungen Irgendwann wirst du von deinen Peers geführt.
00:18:15: Und zwar immer wieder, du machst ja gemeinsam Karriere und einer wird schneller befördert oder nicht so schnell ... Und irgendwann dachte ich die Chance, dass ich jetzt wieder von einem Kollegen geführt werde, die fand ich auch nicht mehr interessant dafür.
00:18:28: Man kannte sich fast zu gut als, das ist nicht mehr fürbar.
00:18:32: So ein bisschen ausgeladst auf diese Ausgetramme dieser Fahrt?
00:18:36: Du hast dich dann auch gleich ... vielleicht so benannt, als Coach selbstständiger macht und war es wie überrascht mit welchen Themen Menschen zu dir kam.
00:18:46: Also da vielleicht die... Überlegung Coach zu werden und weil ich mich auch gefragt habe, warum mache ich das?
00:18:53: Wie ich es jetzt gerade mache war auch wieder so eine Überraschung.
00:18:56: Denn ich hatte das gar nicht auf dem Radar.
00:18:58: Ich wusste nur, ich wollte jetzt nicht mehr dort arbeiten, hatte jetzt nicht wirklich ne Idee was ich machen kann.
00:19:02: Und ich war mit einem Kollegen essen und der war auch nicht mehr in der Beratung.
00:19:07: Ich war mit ihm Essen und dann erzählte mir er lebt jetzt in London und hat jetzt einen Coachin.
00:19:13: Mit der läuft da immer durch den Park und besprechen die Themen.
00:19:16: Dieses Bild Jule hat gereicht.
00:19:20: Das
00:19:21: ist
00:19:22: doch mein Job!
00:19:23: Die sprechen von
00:19:24: mir und das hat gereicht.
00:19:26: dass ich sage, alles klar.
00:19:28: Was muss ich machen?
00:19:28: Okay, ne Coachausbildung und
00:19:29: so weiter.
00:19:30: Klar!
00:19:30: Ja liebe Leute die ihr uns jetzt zuhört das ist wirklich so.
00:19:33: manchmal sind es diese einen Satz, dieses ein Bild was wirklich einen Unterschied machen kann.
00:19:40: Und dann geht die Maschine los.
00:19:42: in deinem Fall braucht's dafür nicht so viel Superbenzin.
00:19:45: Das haben wir jetzt schon verstanden.
00:19:47: also wenn du etwas willst dann willst du es und dann ging's los.
00:19:50: Dann gings
00:19:50: los, was muss ich da für machen?
00:19:51: Da waren wir schon klar.
00:19:52: so lange bleibst du auch noch in der Beratung.
00:19:54: Du brauchst dafür ein bisschen finanzielles Polster.
00:19:56: Aber mein Bild war, ich möchte mit Klienten durch den Wald laufen oder durch einen Park.
00:20:01: Das hat gereicht umzugehen!
00:20:03: Hast du dir selbst die Erlaubnis einfach geben können?
00:20:06: Mit Menschen so ins Barring zu gehen... Ich frage deshalb weil du ja relativ unbekümmert in die Unternehmensberatung reingegangen bist.
00:20:14: also wurde dieses Und diese Unbekümmertheit wurde die weniger im Laufe der Jahre?
00:20:19: Noch
00:20:20: nicht.
00:20:20: Die ist jetzt ein bisschen... Also ich bin jetzt bekümmeter als früher, aber damals war das dann mal ich vierzig.
00:20:25: Das war auch sowas.
00:20:26: Ich dachte, oh, das passt doch!
00:20:27: Jetzt bist du vierzig!
00:20:28: Auch hier einfach eine Zahl genommen hätte ich auch mit einviertig machen können oder mit neun dreißig.
00:20:32: Aber für mich war es vierzig.
00:20:33: und jetzt gehste.
00:20:34: und jetzt machst du jetzt wester
00:20:36: Coach.
00:20:38: Und der größte Schock, weil du das fragst ... Einer der größten Schocks war eigentlich erst mal gar nicht die Kundin oder der Kunde.
00:20:43: Sondern war, dass ich gemerkt hab, das kennst du vielleicht auch von dem Unternehmen, in dem du unterwegs warst.
00:20:48: vorher, wenn man auf Feiern-Partys kommt und man sagt, woher man kommt?
00:20:52: Ich hab die Beratung genannt, waren sehr viele dabei, die mir erzählen konnten, warum die so scheiße ist, was alles falsch machen
00:20:58: usw.,
00:20:59: also die Reputationen, ich konnte da gar nichts für.
00:21:01: die Geschichte hat sich schon immer mitgetragen.
00:21:04: Aber zu sagen, ich war in der Beratung und bin jetzt Coach.
00:21:06: Das ist das nächste Level von ... Alles klar, vielen Dank!
00:21:10: Die hat's ja gar nicht geschafft.
00:21:12: Also mit diesen Vorurteilen?
00:21:15: Ich fand das immer nervig.
00:21:16: Was sind
00:21:17: die Vorteile?
00:21:18: Weil es gibt bestimmt auch viele, die uns zur Neusagen haben.
00:21:20: Es ist doch eine Weiteentwicklung.
00:21:22: aber lass uns den Elefant im Raum benennen.
00:21:24: was sind die Vorurteilungen wenn du mit der Story kommst?
00:21:26: Ja
00:21:26: also ich geschast und jetzt muss er halt mal gucken weil sie mal Führungskraft waren.
00:21:30: macht sich jetzt einen auf Coach.
00:21:31: Du merkst nicht, ich falle ins hessische.
00:21:35: Das ist genau richtig.
00:21:37: Ja und so ist es?
00:21:39: Also mit diesen Klischeebildern vor, mit den Stereotypen, mit diesen Stanzen werden wir tatsächlich konfrontiert und seien sie nur in unserem Kopf.
00:21:48: Exakt!
00:21:49: Vielleicht hat das wirklich gar keiner gedacht und vielleicht war sehr viel dass ich so transportiert hatte.
00:21:53: Das kann schon sein.
00:21:54: aber dann dachte ich ach Gott jetzt musst du dich auch noch dagegen arbeiten für dich selbst.
00:21:58: also wie stellst du dich denn da?
00:22:00: und so weiter und sofort?
00:22:01: Und das war so ein bisschen... Es war jetzt nicht.
00:22:03: halt eben mich jetzt nicht total zurückgeschlagen, aber doch da hatte ich mir einfacher vorgestellt.
00:22:07: Ich hatte mir schwerer vorgestellten ersten Kunden zu bekommen.
00:22:10: das ging ganz gut weil ich schon viele meiner Teammitglieder hatten die Firma schon verlassen und die habe ich angemeldet und gesagt natürlich bin selbstständig, euch machen mich selbstständiger als Coach wenn ihr jemanden kennt der jemanden kent, dass ging ganz Und so ging für mich die ersten drei, vier Jahre der Selbstständigkeit eigentlich mit meiner Zufriedenheit ganz gut einher.
00:22:31: Dann fing auch wir beide an, spazieren zu gehen und dann wurde ich immer
00:22:34: ... So, liebe Hörerinnen und Hörern!
00:22:37: In dem Moment wo Alexandra anfing mit Juli spazierend zu gehen wird es schwierig.
00:22:41: Das ist ja eine Kausalität.
00:22:44: Ich hab halt euch gehadert.
00:22:46: in meiner Beobachtung, und wir tröseln das hier deshalb auf oder ich trösele es deshalb so gern mit dir auffällig.
00:22:51: Ich glaube an diesen Schleifen kommen ganz viele vorbei.
00:22:53: also ich kann mich erinnern bei dir dass dann auch so ein starker Wunsch war nach Tiefe, Nachwahrhaftigkeit, die Themen wirklich zu durchdringen.
00:23:03: du hast dich mit Købernetik beschäftigt, mit komplexem Zusammenhängen in denen wir uns ja alle befinden mit Paradoxien.
00:23:11: heute drauf schauen was war so dieses Gefühl da hingetrieben hat.
00:23:17: War es eher so, dass du sagst das ist notwendig um wirklich sinnhaft und wirksam mit meinen Kunden zu arbeiten oder ist es eher wirklich ein Wissensdurst
00:23:24: gewesen?
00:23:25: Auch hier beides!
00:23:26: Da muss ich tatsächlich sagen, da bin ich ganz dankbar.
00:23:28: was mir passiert ist relativ schnell bei in Konzernen wenn du dich für einen Coachpool vorstelltest.
00:23:34: damals im Konzern.
00:23:36: Ich hatte eine Ausbildung das war Business Coach Business and personal coach IHK, das hatte ich.
00:23:41: Und damit bin ich in die Welt und hatte dann bei einem großen Konzern meine ersten Mende so willst, Pitch als Coach für deren Coachpool.
00:23:49: Ich weiß noch genau ... In dem Meetingraum saßen vier Frauen mir gegenüber und ich.
00:23:53: Ich sollte einfach meine ...
00:23:55: Erzählen Sie
00:23:56: mal!
00:23:58: Dann hat sie gesagt ja, und sie sind ja systemischer Coach.
00:24:02: Was ist denn für sie systemisch?
00:24:04: Und ich dachte fuck...
00:24:07: Und dann wirklich so.
00:24:09: Es ist natürlich, wenn alles mit allen zusammenhängt... Das hab ich gesagt, Julien!
00:24:15: Wenn alles mit allem zusammenhinkt, das für mich systemisch und alles so aufgeschrieben.
00:24:21: Da merkt ich, das reicht ja nicht annähernd um irgendwie zu arbeiten richtig, um wahrscheinlich auch zu verstehen was hast du eigentlich für eine Ausbildung gemacht?
00:24:31: Die Ausbildung als Coach war wahrscheinlich erst mal, dass ich lerne was reflektieren
00:24:35: heißt.
00:24:37: Was Wirklichkeitskonstruktionen das mochte ich alles sehr aber so systemisch zu denken dann später.
00:24:42: Das kam da und ich gemerkt habe nein du musst viel mehr machen und dann ging dieser ganze Bunch auf fortbildungslos
00:24:47: usw.,
00:24:48: was ich auch immer noch gern mag.
00:24:51: Wie geht das?
00:24:51: wie denkt man systemisch?
00:24:53: Also so all die Sachen.
00:24:56: Gab's zwischendrin, ich bleib noch mal bei dem Wort Erlaubnis.
00:24:59: Wo du dir fast nicht mehr die Erlaubnisse gegeben hast über bestimmte Dinge mit deinen Kunden zu reden?
00:25:03: Weil du sagst, ich muss viel mehr wissen und tiefer einsteigen.
00:25:08: Ja ... ja.
00:25:09: Ich will grad sagen, ob das immer noch so ist.
00:25:12: Es ist gut, dass du es sagst.
00:25:13: Jetzt stell ich fest, aber das war die Anfänge sicherlich.
00:25:18: Darf ich überhaupt mit so einem Thema arbeiten?
00:25:21: Bin ich richtig mit der Inhalten, die ich mitgebe und so weiter und sofort.
00:25:25: Und immer dieses No, du darfst nicht beraten!
00:25:28: Du darfst als Coach ... Der Kunde muss sie selbst finden.
00:25:32: Spoiler alert, das ist nicht richtig.
00:25:36: Ich habe mich viel abgearbeitet an der Idee wie ein Coach sein soll.
00:25:39: An dem perfekten Coach.
00:25:40: Genau.
00:25:42: Und gleichzeitig von Wirklichkeitskonstruktionen zu reden oder zu denken.
00:25:47: Ich finde den Fehler, aber sind wir alle gefahren in diesen Widersprüchlichkeiten.
00:25:53: Es wird unsere Hörerinnen und Hörern nicht überraschen dass es dabei nicht blieb.
00:25:56: also das war die alles nicht genug wenn sich jemand wirklich für dein Lebenslauf ganz dezidiert interessiert.
00:26:02: ich glaube man kann alles wunderbar auch auf deiner Seite nachlesen oder wie wir Podcast so sagen Wir packen's in die
00:26:08: Show notes.
00:26:12: Du hast dich dann nochmal für das entschlossen was du vorher warum auch immer ausgelassen hast, nämlich für ein Studium.
00:26:19: Und nicht irgendein, sondern...
00:26:20: Genau, Philosophie!
00:26:22: Das war aber auch hier wieder.
00:26:23: es ist mir fast unangenehm wie ich eigentlich überhaupt gar kein Konzept habe was mein Leben betrifft
00:26:29: sozusagen
00:26:30: das war mein bester Freund den ich beim Radio in Wiesbaden kennengelernt hab arbeitete beim HR und meinte du wir haben jetzt so einen Funk-Kolleg.
00:26:38: Kennst du das noch?
00:26:39: Ja, Funkkolleg.
00:26:40: Das war
00:26:41: mega!
00:26:42: Es gab Telekollegen.
00:26:43: Genau und es war Funkkulleg.
00:26:45: Und du hast jede Woche eine Vorlesung gehabt und hast am Ende auch eine Prüfung geschrieben zur Vorlesungen und eine Prüfung und das war Funk-Kolleg-Philosophie.
00:26:53: Und warum ich jetzt, ja so ließ dir das doch mal durch.
00:26:56: Da sind so Fragen die du dir auch immer irgendwie stellst oder sowas D. Ich will nicht sagen was die Welt im Innern zusammenhält.
00:27:02: wir wollen es jetzt nicht übertreiben aber er meint vielleicht gefällt dir das und das sprach mich an.
00:27:06: und dann habe ich das gemacht und dann hab' ich auch hier in der IHK äh in der Volkshochschule dann bin ich zur Prüfung angetreten und hab' dann meinen Funk-Kolleg Philosophie gemacht und hab dann gemerkt ja sag mal als Coach musst du dich ja war meine Idee ist auch schon noch heute so.
00:27:19: Ich finde, wir müssen uns weiterbilden auf die Themen, die uns interessieren.
00:27:23: und dann dachte ich das ist doch praktisch wenn du studierst weil es ja sehr sehr teuer die Weiterbildungsmöglichkeiten für uns oder was wir machen als Coach sind Teilen sehr sehr Teuer.
00:27:32: und da habe ich gedacht das ist ja eigentlich ein ganz guter preisliches Thema.
00:27:35: also du gehst Studieren Philosophie das interessiert dich Das geht von den Semesterbeiträgen Und dann machst Du das Und dann habe ich mich eingeschrieben und dann hieß es, du musst aber auch noch ein Nebenstudium.
00:27:46: Das war sehr lustig!
00:27:47: Magst du das mit uns
00:27:48: teilen?
00:27:48: Es ist sehr peinlich, aber wie gesagt kann gut über mich selbst lachen.
00:27:51: Ich dachte ja neben Studium gucke ich nochmal durch, gucke mal rein... ...und dann stand da eben Synologie.
00:27:57: Dann hab' ich gesagt, oh Sinn das macht wirklich Sinn, dass sich das
00:28:00: kombiniere!
00:28:01: Und zwar wirklich!
00:28:02: Es
00:28:05: war
00:28:06: kurz vor Abschicken
00:28:08: der Bewerbungsunterlagen, da googelste noch mal Synunuki.
00:28:12: Und ich bin ... Ich hab wirklich ... Ich glaub, ich hab ein Schrei aus.
00:28:15: Ist das die chinesische Sprache?
00:28:17: Nee.
00:28:18: Ist es das oder?
00:28:19: Ich dachte nur, warum?
00:28:22: Na ja!
00:28:22: Dann habe ich gesucht und mich heute auch Gott sei Dank für Religionswissenschaft entschieden.
00:28:28: Also Philosophie, Religions- wissenschaft studiert Und es war sehr lustig auch da.
00:28:33: Ich musste ein bisschen einen Hut von meinem Mann ziehen, weil das war einem Montag, ich weiß es noch genau und dann hatten wir telefoniert am Nachmittag und dann sagt er irgendwas haben wir besprochen hab ich gesagt, also übrigens!
00:28:42: Ich habe mich eingeschrieben in die Goethe-Uni in Frankfurt, ich studiere jetzt Philosophie und Religion.
00:28:46: Was ist
00:28:48: deine Reaktion?
00:28:51: Das sagst du mir so wie ein Kartoffel kaufen.
00:28:53: Du musst mir das doch vorher sagen.
00:28:54: für mich war das aber... Ja, wieso?
00:28:57: Ist doch macht man jetzt.
00:28:59: Ja und vor allem ging ja so viel voraus dass das für dich dieser Entschluss wahrscheinlich nur noch der folgerichtige Schritt war.
00:29:05: Das war jetzt
00:29:08: nicht mehr irgendwie eine
00:29:10: gute Zeit.
00:29:13: Wie hast du diese Zwischenwelten erlebt?
00:29:15: also hier die studenten weil das ist natürlich auch den papier erst mal eine coole lösung zu sagen da kriege ich relativ easy-peasy auf so klein zum schmalthaler.
00:29:26: Ermöglicht.
00:29:26: aber wie hast du dieses zwischen den welten jungen erlebt?
00:29:30: also welche welt?
00:29:33: Ja, lassen wir es mal erst von da.
00:29:34: Genau!
00:29:36: Ich glaube, da fing das an ehrlicherweise diese Zündung für das was ich jetzt mache in den Hospitationen weil ich ja auch dort schon geführt wurde Nachdem ich eben raus bin aus der Beratung war ehrlicherweise die Uni wieder das erste Mal, dass es geführt wurde von den Profs oder den Tutoren zu dem was sich zutun habe.
00:29:54: Und das hat mir echt gut gefallen und es hat mich wahnsinnig genervt.
00:29:57: Hat dich da nicht wahnsinnigt?
00:29:59: Ja weil ich sage mal im Schnitt waren die wahrscheinlich auch noch eine Schippe jünger als du.
00:30:02: Also
00:30:02: die Tutoren waren alle super!
00:30:03: Die Profs haben mich genervt Weil, also ein weiß ich genau.
00:30:08: Es war erst vor Lesung Philosophie, vierhundert Studenten im Hörsaal.
00:30:14: Der Prof kommt rein später.
00:30:16: Erst kam seine wissenschaftliche Mitarbeiterin und hat ihm das Mikro aufgebaut.
00:30:20: Dann habe ich schon ein bisschen Schaffatmung
00:30:21: gekriegt.
00:30:21: Das ist schon Puls!
00:30:23: Eine ganze Vorspannung.
00:30:24: Ich dachte wirklich... Und er kam und las, das ist vielleicht natürlich auch die Beraterhistorie.
00:30:31: Und las alles was er zu sagen hatte von den Slides ab.
00:30:33: Er drehte sich also ständig um.
00:30:36: Es ist ja so eine der ersten Schulungen in Beratungshäusern.
00:30:38: Wie präsentiere ich richtig?
00:30:40: Ich hatte fast das Gefühl ... Von dem las ich mir wahrscheinlich gar nichts sagen im Bezug auf Kant.
00:30:44: Der sollte mal eh mich anschauen.
00:30:47: Das war sowas.
00:30:48: Dann war es natürlich so lustig weil ich auch da die Spielregeln nicht kannte.
00:30:52: Wir hatten unser erstes Tutorium.
00:30:54: Ich sitze gerne am Präsentator oder ich sag's immer vorne, wo der Tutor nah ist.
00:31:00: Frag mich nicht warum?
00:31:01: Ich weiß nicht, ich sitz auf alle Fälle gerne!
00:31:04: Und wir waren in einem U und ich saß am nächsten an dem Tutor und sorgte mein erstes Tutorium ever.
00:31:09: Also zwölf Leute im Raum die wahrscheinlich schon mal alles studiert hatten, ich halt nicht.
00:31:13: Natürlich war ich die älteste, das war aber sowieso egal so... und dann hat er, ich glaube er ist Robert oder so, sehr stellen uns doch mal kurz vor ... und dann sagt sie ja du bitte So, jetzt hab ich natürlich Vorstellung gelernt aus Corporate-Zeiten.
00:31:27: Hallo!
00:31:28: Mein Name ist Alexandra Götzsich und ich habe zwei Kinder.
00:31:31: Ich bin dreieinwitter, war ich ein Vierzig.
00:31:34: Ich studiere Philosophie weil ich denke so... Hab das aber gar nicht lesen können?
00:31:39: Habt den Raum nicht lesengönnen?
00:31:40: Hab auch nicht hingeguckt.
00:31:41: Ich dachte, ich sag dem Tutor,
00:31:42: was ich mache.
00:31:43: Und nach mir
00:31:44: kommt meine Kommilitonen und sagt hallo, ich bin DPR, ich studiere Pädagogik im Haupt und Philosophien ebenfach.
00:31:51: Und das war es.
00:31:54: Ich dachte, oh mein Gott!
00:31:56: Es war mir so unangenehm und alle danach natürlich auch nur kurz.
00:32:00: Und ich habe beinahe die Slides rausgeholt.
00:32:03: Wenn ihr kurz mal Zeit habt... Was vorbereitet?
00:32:08: Aber wie haben die reagiert auf dich?
00:32:10: Das ist der Vorteil, wenn du älter bist.
00:32:12: Meines Erachtens ... Du
00:32:13: heißt sowieso den Ortwirt?
00:32:14: Dass man denkt, ach guck mal
00:32:15: die alte, dass es überall noch nicht ganz wie's geht!
00:32:18: Es ist eh
00:32:19: so, sagen wir mal einen gewissen Schutzraum.
00:32:21: Genau,
00:32:22: genau.
00:32:23: Wie gesagt, das ich dann über mich lachen konnte, kann dich auch später, wenn ich Fehler gemacht hab oder wenn ich die Spielregeln nicht beherrscht habe, das hab' ich immer in den Raum gebracht.
00:32:31: Ist auch heute etwas wo ich im Coaching oft sage, brings ihr in den Raum, da hab ich's nicht.
00:32:37: aber so was gesagt.
00:32:39: Gut, so stellt man sich offensichtlich nicht vor.
00:32:41: Aber schön, dass ihr jetzt viel über
00:32:42: mich wisst!
00:32:44: Ein bisschen oversharing aber gut.
00:32:48: Noch mal ganz kurzen Side Step wie oft oder wie gerne empfiehlt es du?
00:32:52: Oder eigentlich empfielts ja nicht.
00:32:54: Aber ermutigst du Menschen dazu wenn sie das denn wollen Humor als Ressource auch in ihre Führungspraxis einzubringen?
00:33:02: Tatsächlich habe ich das glaube
00:33:05: ermutigt.
00:33:06: Also
00:33:06: nicht
00:33:06: im Sinne von Empfehlungen, sondern
00:33:08: wenn du
00:33:09: spürst da ist jemand der das gerne leben würde sich aber irgendwie wieder Achtung!
00:33:13: Nicht die Erlaubnis dafür gibt.
00:33:15: Genau dann sage ich schon könnten Sie sich vorstellen dass mit einem zwingenden Auge zu sagen in Ihrer in Ihrem Team und wir üben ja Ich hab mal her viel Rollenspiele Klientchen und Klienten jetzt nicht besonders mögen.
00:33:26: Es ist für mich immer noch eine der stärksten Methodiken, dann üben wir das zum Beispiel zu sagen hier wirst ich mag dass und das nicht zum beispiel wie sage ich etwas wenn ich es nicht mag aber du musst diese finde ich schon des gespür für humor haben.
00:33:40: also
00:33:40: absolut
00:33:41: absolut.
00:33:42: also das ist ja nicht so funny
00:33:44: at work darum geht's ja nicht sondern es geht wirklich darum zu sein.
00:33:47: wenn jemand diese Ressource doch im Zugriff hat.
00:33:51: Warum nutzt er sie nicht?
00:33:52: Du hattest sie immer im Zuggriff, ich glaube das haben auch unsere Hörer jetzt schon mitbekommen und die wurde aber auch mal ... Keine Sorge, wir kommen gleich wieder zum Studium.
00:34:01: Aber die wurde diesbezüglich auch mal das Stopp schön vorgehalten.
00:34:04: was das Thema Humor betrifft?
00:34:05: Ja genau.
00:34:06: Magst du das materialen?
00:34:07: Genau.
00:34:08: Das war in der Beratung dass ich reingerufen wurde zu meiner damaligen Chefin die mir im Feedbackgespräch sagte dass sie mich bittet dass sich ein bisschen weniger humorvoll in Meetings bin Vor allen Dingen mit Partnern weil man mich sonst nicht ernst nehmen würde.
00:34:24: Und ich weiß, das war, glaub ich eins der Feedbacks, dass mich am meisten getroffen hat.
00:34:31: Ich hatte das Gefühl nicht ... Ich hab den Raum nicht so gelesen, wenn ich da bin und ab und zu einen Spruch mache, dass man mich weniger ernst
00:34:39: nimmt.
00:34:40: Ich hab später erst verstanden, dass es ihr Scham war.
00:34:43: Nicht
00:34:43: deiner?
00:34:44: Genau meiner gar nicht!
00:34:45: Aber ich regte mich wahnsinnig auf.
00:34:47: Ich traf abends meine Freundin zum Weihnachtsmarkt Und wie war dein Tage?
00:34:51: Es darf nicht wahr sein, ihr glaubt nicht.
00:34:53: Was meine Chefin zu mir gesagt hat, die hat gesagt hier Alex vielleicht mal ein bisschen weniger Humor.
00:34:57: Hat diese noch alle was sollen?
00:34:59: das ist ja Eingriffe so ne und meine Freundin sagte ganz platt Ja du könntest ja ohne ohne Humor könntest du doch.
00:35:06: Ich habe geklackelt.
00:35:07: sie sagt macht doch einfach!
00:35:10: Das war sehr hilfreich weil ich dachte ja dass bringt mich irgendwie mehr ins handeln als die Empörung darüber Dass jemand sowas zu mir sagen könnte ich kann mich ausprobieren.
00:35:19: Genau, danke.
00:35:20: Ich hätte jetzt auch gesagt, dass ausprobieren ist wahrscheinlich das Richtige.
00:35:23: die Selbstverleugnung wiederum weil es nun mal Teil deiner Person, deiner Persönlichkeit ist.
00:35:29: ein anderes Thema, weil die Geschichte ging ja noch einmal weiter.
00:35:32: Genau und ich habe es dann auch gemacht, ich hab mir dann später, manche Hörerinnen werden das noch kennen mache ich heute noch diese Bang-und-Olufsen CD Player, da banden die CDs untereinander an wenn ich in dieses Meeting bin, mit ihr vor allen Dingen auch.
00:35:44: Dann hab' ich mir gemerkt, dass die ernsthafte CD nach oben holen.
00:35:48: Ja?
00:35:48: Dass die Alex die ernsthafteste CD im Kopf abspielt.
00:35:51: Habe ich ja auch gemacht, immer ein bisschen serious und der Talk.
00:35:54: Man kennt ja die Vokabeln, die du nutzen musst usw.
00:35:57: Und dann drei Monate später hat sie mich in ihr Büro gerufen um mich zu fragen ob's mir gut geht.
00:36:02: Ich wär gar nicht mehr so lustig und so spontan.
00:36:04: Das ist
00:36:05: zynisch!
00:36:06: Ja... Und dann war das vielleicht auch so einen Punkt wo du gesagt hast okay
00:36:12: Die Willkür in ihrer ... Ich hab viel über Feedback verstanden.
00:36:15: Ich find's wichtig, dass man drüber nachdenkt, die Sollgröße von anderen ist nicht meine und ich mich entscheiden kann, ob ich darauf reagiere oder nicht.
00:36:22: Und ehrlicherweise ... Nee, das hat mich gut vor ... Ich weiß, ich kann es dir nicht mehr genau sagen.
00:36:28: Aber ich fahrt mich jetzt nicht tief nach dem Motto, du blöde Kuh, gedanklich gar nix.
00:36:34: Ich dachte nur, schluster bleibt bei deinen Leisten.
00:36:37: Wenn das nächstes Mal so was kommt, Alex, dann verstehst du, Der Person, ihr Thema ist doch nicht deins.
00:36:43: Noch mal zurückwürdest du heute dich noch mal runterregulieren auf so ein Feedback hin?
00:36:47: Wie du das damals getan
00:36:48: hast ... Ja, zum Ausprobieren immer!
00:36:50: Zum
00:36:50: Ausprobierend?!
00:36:51: Ah, spannend!
00:36:52: Um dann was
00:36:53: zu
00:36:53: tun?
00:36:53: Um zu checken ob es vielleicht in Teilen leichter für mich wird.
00:36:56: Denn sie könnte ja recht haben... Sie könnte
00:36:58: recht haben!
00:36:59: Genau, genau.
00:37:00: Aaah, spannend.
00:37:01: Deswegen würde das nicht einfach
00:37:03: wegstumpfen.
00:37:04: Also, nicht in sofort was natürlich naheliegend ist und auch als Reaktion absolut nachvollziehbar eine Abwehr gehen sondern zu sagen wie könnte denken in Möglichkeiten?
00:37:12: Wie könnte es auch gehen?
00:37:13: Genau!
00:37:14: Und auch anerkennen dass das ihr soll ist.
00:37:16: sie hätte es gerne so und mal probieren was es mit mir macht Und
00:37:22: ob sie das sagt, weil sich selbst was vermisst.
00:37:25: Das darf sie gerne als Problem für sich behalten!
00:37:27: Noch
00:37:27: schöner wär's wenn man es artikulieren kann.
00:37:30: Sie sagen mir ist es so wahnsinnig unangenehm.
00:37:32: Wenn du so Witze machst, kannst du das verstehen?
00:37:34: Wusstest du die vielleicht
00:37:35: noch nicht machen?
00:37:35: Also gut wir kommen zurück zum Studium.
00:37:39: Wir kommen beziehungsweise da Spunen mal ein bisschen vor.
00:37:41: Du hast das abgeschlossene Hut ab.
00:37:44: Wahnsinn, wieviel Schmerz tränen.
00:37:47: Das hat dein Mann vor allen Dingen auch interessanterweise gesagt.
00:37:51: Er sagte, du sagst es hier wie Kartoffel holen und ...
00:37:54: Ja, aber das war Tränen nur bei der Logiklausur.
00:37:57: da hab ich richtig heulend auf der Badewanne den Abend davor gesessen.
00:38:00: Du bist jetzt mit einem glänzenanalytischen Verstand.
00:38:04: Absolut logisch!
00:38:05: Du bist wieder zurück an deinen Schreibtisch, an deinen ausglesentlichen Code-Schreibtisch dann für dich aber eine neue Entscheidung getroffen, nämlich das worüber wir heute auch nochmal unbedingt reden wollen.
00:38:19: Nämlich Führung auch noch mal aus einer anderen Perspektive zu erleben.
00:38:23: weil es so die kommen maßgebliche Führungskräfte des oberen Management oder mittleren bis oberer Unternehmer.
00:38:30: und
00:38:31: Dann kam bei dir eine Entscheidung.
00:38:32: Genau, die kam dadurch, dass ich im Studio Praktika machen musste und es gehörte dazu.
00:38:41: Ich hatte meinen Prof gebeten, dass sich nicht in Unternehmen gehen muss.
00:38:44: Die hätte ich jetzt gekannt, ob ich mehr Unternehmen ausrunden dürfte, die ich gar nicht kenne.
00:38:50: Und er sagt der Hauptsatz, du machst ein Praktikum.
00:38:52: Wo ist mir ehrlicherweise?
00:38:53: Wumpe mach einfach!
00:38:55: So kam es dann sich anfingen zu sagen ich möchte in Jobs.
00:38:58: Jetzt hab' ich die Chance mit einem Schautmal Ich muss Praktikum machen.
00:39:01: das war für mich ein ganz wichtiges Intro.
00:39:03: heute habe ich das ja nicht mehr.
00:39:04: aber damals hatte ich einen Grund warum ich mich melde bei den Unternehmen und der Grund war dann dass ich mich hier ins Vergnasehaus so eine Vereinigung für schwerspendete Kinder im Altenheim usw.
00:39:16: bewahrt und gesagt habe hier ich möchte ein Praktor bei euch
00:39:19: machen.
00:39:19: Was ist dir daran so schwergefallen früher?
00:39:21: Also ohne diese Rahmung, ich brauche es für mein Studium.
00:39:25: Was wäre dir daran sehr schwer gefangen?
00:39:26: Ich wäre
00:39:27: nicht auf die Idee gekommen, ein Bestatter anzumelnen und zu sagen, gut, ich würde mal kommen!
00:39:33: Ist okay für
00:39:33: dich?
00:39:33: War schon einmal so'n kleiner Spoiler?
00:39:35: also es wird spannend, wenn du dich alles beworben hast.
00:39:37: Du hast sich dann mit dieser Rahmungen in sozialen Einrichtungen verschiedenster Kohleur geworben
00:39:43: war in drei verschiedenen.
00:39:44: Ich war in einem Altenheim, ich war im Behindertenwerkstätten und dem Verein für schwerst mehrfach behinderte Kinder.
00:39:51: Und da habe ich gelernt A – wie es ist, dass ich knallhart geführt werde?
00:39:57: Ich bin da die Praktikantin.
00:39:59: Da wird mir jeder sagen was ich zu tun hab und wie das so ist weil ich weiß ja auch als Coach was!
00:40:04: Möchte nicht jemand wissen, was ich gerade beobachtet habe?
00:40:07: Würdest du mal bitte den Müll lernen.
00:40:09: Weißt du so?
00:40:10: Das war super und ich hatte mich noch einmal anders kennengelernt und hab auch gemerkt wie.
00:40:19: ich konnte mich daran messen, was sich hier und da vielleicht mit Kunden besprechen.
00:40:22: machen sie es doch mal so und so, wo.
00:40:23: ich dachte ja dann macht euch jetzt mal so Alex sag doch mal finde ich jetzt grad hier eine schwierige Situation.
00:40:28: mach doch mal.
00:40:29: Und das hab' ich alles
00:40:31: gut.
00:40:31: Kannst
00:40:33: du dich an eine konkrete Situation erinnern?
00:40:36: Ich hab noch so was in der Erinnerung.
00:40:37: Das war in England dann,
00:40:39: genau.
00:40:40: In England das habe ich später gemacht.
00:40:41: Das muss man vielleicht nur noch eine Kurve dazu.
00:40:44: Nachdem ich das toll fand gemerkt, ich möchte es kombinieren.
00:40:48: Ich bleib einmal in Deutschland und einmal gehe ich ins Ausland.
00:40:52: Dann mach' ich immer eine Hospitation pro Jahr in Deutschland.
00:40:55: Diesmal auch sogar zwei.
00:40:56: Und einen im Ausland!
00:40:57: Meine erste Hospitation war dann in den Nähe von Oxford.
00:41:03: Das ist so eine Webseite.
00:41:05: Da kannst du dich bewerben und sagen, ich würde gern für euch arbeiten pro Bono.
00:41:09: Und dann lebst du in dieser Städte und dann arbeitest du auch
00:41:12: da.".
00:41:13: Die hat gesagt ja, du kannst zu mir kommen wir machen hier ... Wir sind ne Uralter Abteil, wir machen so Retreat-Meetings und so Workshop-Meeting für Leute die das mieten.
00:41:25: aber wir haben auch ein Airbnb.
00:41:26: Wir brauchen immer Unterstützung.
00:41:28: kommst einen Monat.
00:41:29: Im Monat war hab' ich mich immer so ausgehört.
00:41:32: Ich bin angereist und fast an dem zweiten Tag, als ich da war, hatten wir schon sehr viele Gäste im Workshop.
00:41:40: Und mussten in Kaffee bringen usw.
00:41:42: Meine Chefin sagte mir vorher, du wundert dich nicht?
00:41:46: Ich kann sehr schnell gestresst sein!
00:41:49: Das
00:41:50: krieg ich ja rausgekocht!
00:41:55: Für mich gar kein Problem.
00:41:58: Und dann hat die uns in der Küche zusammengestaucht, fragte ich nach Sonnenschein.
00:42:02: Weil irgendwas ... Ich weiß nicht, der Kaffee-Löffel war nicht an der richtigen Stelle oder so was.
00:42:07: Meine anderen mit Voluntiers waren aus verschiedenen Ländern, wir waren zu dritt und waren eher ruhig und natürlich auch jünger.
00:42:14: Und dann, ne?
00:42:14: Und in mir!
00:42:17: Zwischen Tiefdurchatmen und so weiter.
00:42:19: Und dann dachte ich, das kann nicht.
00:42:23: Das geht so nicht.
00:42:24: Jetzt muss ich für mich selbst.
00:42:25: Ich muss Integer, ich muss das Gespräch
00:42:27: suchen.".
00:42:28: Dann habe ich schon angefangen und zumindest versucht ... da rein zu coachen.
00:42:32: Aber ich habe zumindest versucht, zu antizipieren was Möglichkeiten sein könnte und wie ich damit reagiere.
00:42:39: Nix anderes machst du ja auch im Coaching.
00:42:40: Lass mal überlegen was könnte sein?
00:42:41: Was ist denn gegenüber wichtig?
00:42:43: und so also mit allen Paketen und Informationen die ich für mich hatte bin ich... Also hab' ich das Gespräch gesagt und hab' gesagt du war für mich Schwierig, du kannst mir alles sagen.
00:42:52: Du hast ja auch gesagt, wenn im Stress dann wärst du ein bisschen anders.
00:42:54: aber ich fand das ganz schwer danach noch irgendwas zu tun weil ich auch sehr erschrocken war über die Art und Weise wie du sprichst dachte also es waren eins mit Sternchenkommunikationen.
00:43:05: Ich
00:43:06: hatte nicht Anti-PS dass sie so abgezabelt ist um ihr zu mir gesagt hat you can leave if u want to go just leave.
00:43:15: Ich hab
00:43:17: doch nur
00:43:18: mal kurz gespiegelt.
00:43:20: Und dann saß ich da oben auf meinem Zimmer und dachte, okay, jetzt?
00:43:26: Also, ich blieb!
00:43:27: Ich hab mir sofort Plan B, ich find's ganz wichtig.
00:43:29: Ich hab mich sofort auf Work-over-andere Familien gesucht.
00:43:32: Da gibt es natürlich viele Oper jobs.
00:43:34: Da habe ich jetzt aber als Mutter von der Erwachsene nicht so Bock drauf.
00:43:38: Aber ich hätte auch das gemacht.
00:43:39: Ich hatte sofort, bin ich hoch und hab gesagt okay, hab angeschrieben, hab dir Plätze ... Weil ich wollte nicht weg vom Oxford.
00:43:46: Ich wollte da war auch nicht weg!
00:43:49: Wie konntest du dich selbst da wieder reinsteuern?
00:43:51: Oder hat sie auch was dafür getan, also das ist ja ganz spannend.
00:43:55: Weil ich dann das Verhältnis setzen konnte.
00:43:57: Ich bin eine lange Spazierin gegangen und mache heute noch für mich viel alleine und habe dann gemerkt... Jetzt gehen wir mal ein bisschen von allem rund.
00:44:03: Das ist hier in einem Monatsjob, Alexandra!
00:44:06: Also jetzt reist du mal zusammen und so weiter...
00:44:07: Die wird nie mehr eine Rolle in deinem Leben spielen?
00:44:09: Vielleicht ja.
00:44:10: Heute sind meine beste Freunde aber... Nein, und dann bin ich... Normalerweise essen wir immer, essen wir alle zusammen Und diesmal entschied sie sich in der Küche zu bleiben.
00:44:20: Dann habe ich ihnen gesagt das es ich schön finde wenn wir wieder zusammenessen würden.
00:44:25: Ich glaube dass wir das auch alles wieder gut hinkriegen könnten und so.
00:44:28: also ich hab mich nochmal angeboten und da war sie senet Sagt er, das findet sie sehr nett.
00:44:33: Aber sie würde jetzt hier alleine bleiben wollen aber wir könnten dann wieder ...
00:44:37: Inwieweit hat das dein Blick auf Führung revidiert?
00:44:40: Dieses Erlebnis und das ist ja nur ein sehr markantes Erlebniss oder es reiht sich ja ein in verschiedene Episoden oder verschiedene Anekdoten wie du da erlebt hast einfach.
00:44:53: Ich würde sogar sagen dass ich in meinen Gesprächen mit meinen Kunden noch mal mehr mitdenke dass es nicht damit getan ist, ein Gespräch zu üben und auch zu antizipieren.
00:45:04: Sondern ich sage noch lauter dazu, dass alles andere passieren könnte und das dann im Sinn machen könnte, nochmal rauszugehen und einfach das Gespräch zum Beispiel sein zu lassen.
00:45:14: Ich bin so ein bisschen noch mal demütiger geworden über die Art und Weise wie man glaubt einen Thema verstanden zu haben, was der Kunde oder die Kunde mit reinbringt.
00:45:23: Man muss sagen, das könnte auch komplexer sein?
00:45:25: Also ich weiß, da ist es komplexes.
00:45:28: Was diese wirklich zutiefste persönliche Betroffenheit ändert, in Sinne von der Steuerungsfähigkeit.
00:45:34: Also dass man wirklich auch noch Zugriff hat auf die verschiedenen Möglichkeiten also das was uns so schlau als Coach von außen so völlig naheliegend und logisch da muss man doch mal unter macht man nach Folgen im Prinzipien und spiegelt.
00:45:47: Diese Möglichkeiten hast du, wenn du betroffen bist auf gar nicht oder?
00:45:51: Genau also für mich war es tatsächlich dass ich mich fragte wie kriege ich die Möglichkeit ja und das war zum Beispiel durch den Spaziergang zum beispiel auch relativieren zu sagen um zu lernen zu sagen jetzt warten noch mal in welcher Relation was ist denn da passiert?
00:46:06: warum hat sie dann vielleicht gesagt dann geht doch war sie vielleicht wahnsinnig verletzt schon durch mich ohne dass ich geschrieben habe, hab' ich sie vielleicht schon vielleicht so.
00:46:14: Jetzt will ich sagen in einem klassischen Business-Kontext wo du auch nicht nur einen Monat angestellt und so weiter bist ist das natürlich noch mal ein anderes Kaliber!
00:46:22: Und trotzdem habe ich gelernt es ist eben...
00:46:24: Ja und nein, ja und nein anyway also diese wenn man das mal auf Prinzipien runterdarmt zu sein erstmal wieder Abstand kriegen, Demut kriegen, ah so schlau wie ich denke bin ich dann offensichtlich im Sinne eines Antizipierends doch nicht.
00:46:39: Wie sollte es sein?
00:46:40: Hyperkomplex, worüber reden wir.
00:46:44: Ein Stück aus der Situation rausgehen, spazieren mindestens einmal drüber schlafen und dann aber auch wieder zu sagen diese groß Herzigkeit zu haben, den ersten Schritt zu machen.
00:46:56: Das ist doch eine große Überwindung.
00:46:57: oder war das eine große überwindung für dich?
00:47:00: Das stelle ich mir schon nicht einfach vor.
00:47:03: Nee, das war keine große Überwendung da.
00:47:06: Ich glaube, ich hatte es für mich ganz gut durchgedacht und war auch ... Ich wollte auch eine andere Alex sein.
00:47:14: Das ist vielleicht auch das, in dem Business-Kontext wäre ich länger eingeschnappt gewesen.
00:47:19: Das kann ich gar nicht.
00:47:20: genauso ... Und mich
00:47:21: hatte doch Recht!
00:47:22: Auf der Seite des
00:47:23: Rechts?
00:47:24: Es sollte auch funktionieren, auch spannend.
00:47:27: Kann ja manchmal reichen damit man sich selbst auch noch mal verändert.
00:47:33: Spannend
00:47:33: auf.
00:47:33: was ist das höhere Ziel in der Situation?
00:47:35: Könntest du es mir umrecht
00:47:36: haben
00:47:36: oder recht bekommen?
00:47:38: Ja, also ich guck mal so in meine Richtung.
00:47:40: Ich hätte da glaube ich schon ganz schön den Stachel sitzen gehabt und gedacht wie kann die was?
00:47:47: Was erlauben Strunz ja!
00:47:49: Und
00:47:50: auf der anderen Seite bei dir aber du wolltest es auch durchziehen.
00:47:53: Das stimmt genau.
00:47:54: Und ich hab, ich zitiere nicht viele Menschen im Coachings Aber Heinz von Förster immer wieder gerne wirklich und ich sag mal wenn er schon sagt Erhörer nicht der Sprecher bestimmt den Inhalt einer Botschaft sage das zu meinen Kunden.
00:48:07: Alex, dann machst du halt klar!
00:48:08: Sie hat entschieden was sie hört egal wie nett du ihr das gesagt hast.
00:48:12: Sie hat offensichtlich etwas ganz anderes gehört dass sie so reagiert.
00:48:15: So wie
00:48:15: du vielleicht auch was anders gehört hast als die Intentie.
00:48:19: Kommunikation.
00:48:20: Ich habe gehört es schwer.
00:48:23: Man hört davon.
00:48:24: Es wird kolportiert.
00:48:27: Airbnb können wir uns vorstellen.
00:48:30: Altenheim
00:48:30: ist schon nochmal vom Umfeld eine andere Sache oder?
00:48:35: Was würdest du sagen?
00:48:37: Da war vielleicht dieses Gefühl von, ich bin einer in der Reihe.
00:48:42: In dem Glied hier ... Vielleicht nicht die größte Herausforderung, sondern eher das Arbeitsumfeld.
00:48:47: oder irre ich mich da?
00:48:48: Also
00:48:48: Altenheim habe ich ja danach nach dem Praktikum entschieden einen Alltagsbegleiter zu machen.
00:48:52: Da muss ich aber dazusagen den musst du alle elf Monate neu machen.
00:48:55: Ich hab ihn nur einmal gemacht und arbeite ja jetzt auch noch als Voluntär einmal die Woche alle zehn Tage in einem Altenheim.
00:49:03: also das hat mich richtig geflasht!
00:49:04: Das war gar nicht schlimm für mich, sondern im Gegenteil das war reinste Freude aus Tausend Gründen.
00:49:10: Einmal weil ich weiß ich komme dahin Ich weiß nicht, ob ich ins Altenheim komme.
00:49:14: Aber ich werd alt im Bestfall und mich interessiert einfach was geht da noch?
00:49:20: Was passiert
00:49:20: da?
00:49:22: Wie kann man alt sein erleben?
00:49:24: Das finde ich auch immer noch extrem spannend.
00:49:27: Mich hat die Arbeitsweise interessiert in Altenheim.
00:49:31: Mich interessiert sowieso immer mit hohen Idealen ... Jobs, die hohe Idealvorstellung eigentlich haben wie sind sie in der Life-Umgebung, sei es auch in dem Heim oder in der ... im Verein für schwerstbehinderte Kinder.
00:49:43: Das ist etwas, was mich ... was mich immer noch interessiert und wo ich gerne dabei bleibe.
00:49:48: Und übrigens, was ein guter Tipp ist für meine Eltern über Achtzig aber sehr fit also wenn die anfangen zu sagen oh ja ich kann da nicht mehr dass ich sofort kommen gerne mit
00:49:56: Mama das gerne mal sein
00:50:00: und da und das ist ganz wichtig da habe ich auch gelernt dass ich stoppen muss wenn es mir keine Freude macht und das muss man sich eingestehen denn ich war in einem Seniorenheim jetzt als freiwillige Helferin zwei Jahre lang mit schwerstementen Bewohnerinnen und Bewohnern zum singen und das ist schon toll.
00:50:17: Das ist super, weil ich weiß ein paar hören das.
00:50:20: Für die super, für mich
00:50:20: war aber super!
00:50:21: Ich kann jeden Schlager.
00:50:26: Aber es waren viele so weg sediert oder am schlafen.
00:50:32: Ich fand das nicht mehr schön.
00:50:33: Ich hatte Bock, dass ich Feedback kriege.
00:50:34: So plötzlich ist eine Rückmeldung im Sinne von Lächeln oder ... Irgendwas durch Beregungen?
00:50:40: Es war für mich schwer nach zwei Jahren in die Gruppe zu schauen und nicht wissen, ob jemand reagent.
00:50:46: Aber da hab ich mich echt schwer getan.
00:50:47: Von wegen auch darf man das sagen.
00:50:50: Das ist mal ganz schlimm, es ist nicht das Klientel.
00:50:54: Und da hab' ich mit mir gehadert.
00:50:55: Und habe jetzt einen alten Heim, wo ich dahin geschrieben hab gesagt, noch relativ fitten Menschen arbeiten, wenn es geht.
00:51:04: Ich treffe dort eine Frau, die hatte fünf Schlaganfälle und ist erst Pan-Sechzig, Lebt aber in dem Heimweiß für dieses Alter.
00:51:13: noch keine Städten gibt der Fürsorge Und das ist nicht schön, weil sie sehr fit im Kopf wäre.
00:51:20: Sie mit nur Demenz erkrankten Menschen.
00:51:24: Das kann sehr anstrengend sein.
00:51:26: Sie geht morgens frühstücken wenn alles ruhig ist und das interessiert mich auch sehr.
00:51:30: Dann habe ich einen Tandemführerschein gemacht und jetzt fahre ich mit ihr ratt!
00:51:34: Sie sitzt rechts neben Brammer, ich fand ihr grad super.
00:51:37: Dann quatschen wir so über ihre Vergangenheit.
00:51:40: Wir gehen mal inhaltlich noch einen Schritt weiter, weil du bist wirklich die Journey bis ganz zum Ende gegangen, oder?
00:51:46: Nämlich bei der Bestattung.
00:51:47: Ja, das war super!
00:51:49: Super, super.
00:51:50: Weil ich habe eine Idee, wo ich hin will?
00:51:53: Ich hab ne Idee, wohin ich hospitieren will und der Grund ist immer zweierlei A., was mich interessiert inhaltlich und B., wo werde ich geführt?
00:52:01: Dass ich gefört werde, dass man mir sagt das habe ich zu tun, ich möchte mich in diese Situation begeben.
00:52:06: Und dann ist meine Idee, dass das Rollensinn, wo man schwer reinkommt oder die man so nicht kennt.
00:52:13: Das war ein ganz wichtiges Praktikum.
00:52:15: der Frankfurter Zoo für mich extrem interessant und jetzt alle wirklich extrem.
00:52:22: Jetzt eben beim Bestatter.
00:52:23: Beim Bestatter wollte ich unbedingt ... Das war der Schwerste Job.
00:52:25: Da habe ich einen jahrlang Bewerbung geschrieben
00:52:28: bis ich endlich ... Das wäre es im Sinne von überhaupten Zucker zu finden?
00:52:32: Ich glaube, dass man sich das nicht vorstellen kann.
00:52:34: Die Ernsthaftigkeit ist interessant.
00:52:37: Wir haben die Strukturen nicht beauft.
00:52:40: Dann hab ich mich bei einer Firma oder einem Institut doppelt beworben und dann sag ich noch mal ... Wenn sie so dahinterher sind, komm sie halt mal!
00:52:50: Genau.
00:52:50: Und dann konnte ich da hin.
00:52:52: Das ist auch toll, weil ich will jedes Mal erfahren, was sind meine Überzeugungen, die über Bord geworfen werden?
00:52:57: Oder wo lehne ich mich zu sehr aus dem Fenster?
00:53:00: alles?
00:53:00: Es
00:53:02: ist ja das, dass die Themen mit denen ich mich als Führungskraft immer auseinandersetzen.
00:53:07: Gehen wir mal ganz kurz von der Prozessebene auf die Inhaltebene.
00:53:10: Was waren deine Vorannahmen in Bezug auf Bestattung?
00:53:13: Auf Bestattungen war
00:53:14: ... Oder im Umgang, ich sag mal,
00:53:17: das Geschäft mit dem Tod!
00:53:18: Ja, also ich hatte die Erwartung, dass ich mir schon klar war dabei.
00:53:22: Ich hab dir auf Insta gesehen, die Firma.
00:53:25: Die sind jetzt kein klassischer Bestatter lila und die Ohne steht im Schaufenster.
00:53:29: Also so waren sie nicht.
00:53:31: Aber ich habe mich interessiert, wie man tatsächlich aufrechterhalten kann.
00:53:35: Das interessiert mich immer mit dem Kunden und in diesem Fall nicht den Verstorbenen sondern den Hinterbliebenen umzugehen.
00:53:42: Darf man sich eine Generftheit eingestehen?
00:53:45: Das hat mich interessierend.
00:53:46: Da
00:53:47: kann ... Den so einem PIT-Sumfeld!
00:53:52: Also, dass man lachen darf in einem Leichenschau ist mir schon klar gewesen.
00:53:55: Aber wie findet das tatsächlich statt?
00:53:57: Wie viel auch da wieder Humor... Spannend!
00:53:58: Guck
00:53:58: mal, ein altes Humor-Thema vielleicht nochmal.
00:54:01: Wir schwünschen mir.
00:54:03: Kommt
00:54:03: mal zum Arzt.
00:54:05: Alex Dossi, genau.
00:54:06: Sie können nicht hartgenommen
00:54:09: werden.
00:54:11: Genau, das waren so meine Annahmen und so ... Das war Grüne Wald-Baumbestattung in Mainz.
00:54:18: Und die waren supertoll weil die Chefin dort hat sich komplett überlegt wie ich betreut werden soll und den ersten Tag hab ich mit ihr verbracht.
00:54:28: Es ging los, ich kam an wir wollten uns gerade unterhalten.
00:54:31: dann kamen die Kollegin rein und sagten wir haben einen Anruf als ein Verstorbener.
00:54:35: Dann hat sie gesagt ist es für sie okay?
00:54:37: wenn sie gerade bei dem Telefonat hier dabei bleiben, während ich mit dem Hinterblieben entspreche.
00:54:41: Und ich dachte also dass ich das allein darf?
00:54:43: Also das ist ja schon Gold wert weil mich das interessiert einfach wie geht's dir vor und sagt Sie Beileid oder sagt man es gar nicht mehr?
00:54:50: auch regeln wieder so was.
00:54:51: Wenn
00:54:51: wir da mal ganz kurz einmal kurz deep dive machen du warst bei den Gesprächen Mit Hinterbliebenen warst du dabei, Telefon.
00:55:00: Warst du auch selbst
00:55:02: wirklich
00:55:03: bei den Leichen mit dabei?
00:55:05: Ja genau ich war eben... Das ist gar nicht der technische Begriff!
00:55:08: Das
00:55:09: Transport
00:55:09: ... Nein, also was man mit denen dann macht im Prinzip.
00:55:13: Im Transport
00:55:14: klingt so unmenschlich aber... Ja,
00:55:17: ist auch sehr spannend.
00:55:19: das von wegen Unmenschlichkeit.
00:55:20: Was ich genau ... Ich hab' das gesehen!
00:55:21: Dann war ich den zweiten Tag komplett Bewerbungsbeerdigung dabei weil die das ganz besonders machen und ganz besonders ausstatten.
00:55:29: Das war auch wahnsinnig.
00:55:31: wirklich so viel gelernt über.
00:55:33: übrigens falls du noch nicht entschieden hast Wie deine Beerdigung aussehen soll, bitte schreib's unter.
00:55:37: Weil das ist tatsächlich eines der
00:55:39: schwierigsten für Intervenen.
00:55:41: Und wie?
00:55:44: Da hab ich Geschichten gehört von zwei Schwestern die ... Also da kann richtig viel passieren und am dritten Tag durfte ich bei den Bestattern.
00:55:55: mit dabei sein, im Autofahren und so weiter.
00:55:57: Und da war noch mal spannend weil man mir sagte es auch so nett, ich kam rein und habe gesagt hallo ja hallo das hier ist unser Kühlraum.
00:56:04: wir haben einen eigenen Kühlrahmen.
00:56:06: willst du mal sehen?
00:56:08: oder ist es für dich komisch?
00:56:09: weiß ich nicht?
00:56:10: Ich weiß es nicht!
00:56:11: Keine Ahnung!
00:56:12: Ja ich sag Nö Mama!
00:56:13: Stab
00:56:14: jetzt nicht!
00:56:15: Genau!
00:56:15: Mal gucken was die in zehn Minuten sagen.
00:56:17: Macht er den Kühlrabbe auf und dann siehst Du die Verstorbenen die natürlich im Kühlbaum liegen auch natürlich alle angezogen Und es ist wahrscheinlich ... Es soll jetzt nicht falsch gehen, aber mir ging's Herz auf.
00:56:32: Ich hatte das Bedürfnis, dass man ... Das ist schön, dass die hier ... Ich kann das nicht sagen!
00:56:37: Ich fand das alles gut.
00:56:38: Weil es sortiert ist?
00:56:40: Weil es aufgeräumt ist und dadurch eine Würde
00:56:43: hat?
00:56:44: Genau, genau.
00:56:45: Also dieser ganze Abschnitt davor möglicherweise... Was uns ja dann ein Bild oft präsentiert oder präsendieren kann, was vielleicht nicht mehr stimmig ist zu dem, was wir unter einem würdevollen Stern verstehen und was ein ganz eigenes Thema ist.
00:57:00: Aber in dem Moment kommt es wieder zusammen.
00:57:02: der Mensch ist angezogen liegt in ihm
00:57:05: Aber zum Beispiel jetzt, wenn es Zoff gibt im... Also weil die Kollegen sich nicht verstehen.
00:57:11: Das war jetzt nicht da der Fall.
00:57:12: aber wir haben darüber gesprochen.
00:57:14: wie ist das denn?
00:57:15: Hier hast du gerade einen Leichnamen vielleicht auch gewaschen und so weiter Und dann nervt dich deine Chefin weil du solltest doch schon lange den Leichname XY abholen.
00:57:25: Wie funktioniert das und mit welchen Widersprüchen arbeitet man da auch?
00:57:30: Das hat wahnsinnig spannend zu beobachten.
00:57:32: Also war wirklich ganz viele lustige Momente natürlich.
00:57:36: Ich
00:57:37: kann nicht anders als dich das jetzt fragen, inwieweit hat dein Blick auf deine eigene Endlichkeit verändert?
00:57:43: Ja also nur positiv im Sinne von kümmer dich Alex!
00:57:46: Das ist ja ich bin immer dankbar... Der
00:57:48: Aufforderungsgeräte...
00:57:48: Ja da ich bin mir dankbar wenn ich weiß.
00:57:50: ach so jetzt wie mit dem Seniorenheim.
00:57:52: also kümmere dich ich weiß wie ich beerdigt werden wollte.
00:57:54: ich weiß zum Beispiel dass ich halt mal sagte auch Gibt es nicht andere Möglichkeiten?
00:57:58: In Rheinland-Pfalz kann's eine Urne in Teile mit heimnehmen und so weiter.
00:58:02: Und wir waren auch im Kramatorium, aber wie könnt man den Körper jetzt vielleicht ... In der Medizinstiftung haben sie, wenn du das willst, dein Sklett
00:58:12: usw.,
00:58:13: dann musst du das anmelden.
00:58:14: Du musst auch wahnsinnig gesund sein und so ... Ich beschäftige mich damit jetzt.
00:58:18: Aber jedem, der es nicht hören will, sag ich, du musst eine Beerdigung planen, sonst gibt's Software nach.
00:58:22: Das ist anstrengend!
00:58:23: Weil wenn deine Kinder überleben im Bestfall und dann sagt der Junge ja die Mama hat das Lied geliebt und die Tochter sagt ne, da kann schon richtig Stimmung entstehen.
00:58:31: Das muss
00:58:31: doch gar nicht sein.
00:58:32: auf jeden Fall so.
00:58:33: Kenne ich aus einer Erfahrung auch dass das ... Auf jeden Fall sagen wir mal Diskussionsbetracht und vielleicht
00:58:38: das eine noch Jule, was ich da vor allem gelernt habe war die Peinlichkeit des Fragen komplett über Bord zu werfen.
00:58:45: Also darf ich das fragen in so einem Moment?
00:58:47: Darf ich fragen, findest du das ekelhaft?
00:58:50: Darfe ich fragen... Was ist denn mit dem Auge da?
00:58:54: So zum Beispiel, darf ich dass?
00:58:56: Und das hab' ich gemerkt, Alex, wenn du das jetzt hier nicht fragst dann brauchst du es auch nicht machen.
00:59:00: Also raus damit, raus und frag auch peinliche Sachen die für mich sich peinlich anfühlen.
00:59:04: Und das wäre jetzt tatsächlich ... Baust du mir da schon grad eine kleine Brücke?
00:59:08: Was nimmst du aus dieser Station in Bezug auf die Arbeit mit Führungskräften mit?
00:59:14: Also gerade aus dem, weil wir haben ja einmal den Ehre auch da gibt es ein Team.
00:59:18: Auch da gibt das einen miteinander und so.
00:59:20: Das ist, sagen wir mal bestimmt aufspannend, auch da nochmal diese Perspektive.
00:59:25: ich werde geführt in einem Team.
00:59:26: Ich bin Praktikantin aber speziell auch in diesem innerlichen Umfeld.
00:59:30: hast du vielleicht noch mal übertragen eine ganz andere Blickaufführung oder?
00:59:34: Ja, ich finde dass sich Führungskräfte fragen sollen wie sorge ich eigentlich dafür, dass das nicht zufragende gefragt werden darf.
00:59:41: Wie kriegst du das hin?
00:59:42: Wie kriegst du das hin, dass jemand in der Meeting sagt, ist das xy?
00:59:48: Und dann die Leute sagen hier da nichts.
00:59:50: Wenn man mal zusammensitzt und schon fixt, die sagen ja nie was so dieses gern hat ich aber auch keiner beschwert.
00:59:56: wie sorgst du denn dafür?
00:59:58: Wie sorgste strukturell dafür, dass du vielleicht etwas hörst, was du vorher noch nicht gehört hast?
01:00:03: Jetzt kann man sagen, das ist eine andere Abhängigkeitsbeziehung.
01:00:05: Was sag ich schon in meinem Geschäft?
01:00:06: Das hast du jetzt im aktuellen Podcast auch.
01:00:09: In Abhängigkeiten fragt man und sagt man anders.
01:00:12: Natürlich,
01:00:12: du steuerst
01:00:13: dich dann ab!
01:00:14: Na klar, also muss auch niemand so tun als wäre das irgendwie im luftlären
01:00:17: Raum.
01:00:17: Und
01:00:18: es doch ganz einfach... Ich bin mir ganz sicher Alex dass die Gehörerinnen und Zuhörer von Good Work.
01:00:29: Ich würde mich sehr freuen, wenn du noch mal kommst und deine anderen Station näher beleuchtest.
01:00:34: Wir könnten jetzt drei Stunden drehen.
01:00:36: Aber zum Ende vielleicht bleibt ja eine Frage unbedingt noch zu klären?
01:00:41: Was wird die nächste Station, was wird das nächste Praktikum?
01:00:44: Das Nächste geht jetzt nach Rom.
01:00:45: Dreißigste Achte gehe ich nach Rom und da helfe ich San Degidio so heißen die.
01:00:49: Das ist eine religiöse Gemeinschaft, da helf ich Obdachlosen.
01:00:53: Und dann, darf ich das als Aufruf nutzen, weil ... Ich komme nicht in der Justizvollzugsanstalt, das würde ich gerne begleiten.
01:01:00: Es ist halt sehr schwer zu sein.
01:01:02: Ich würde gerne in einem geschlossenen psychiatrischen Bereich mal hospitieren Und ich würde auch gerne noch mal so was wie Black Forest Labs.
01:01:14: Ich würde gern in die aufstrebenden Startups gerade reingucken und gucken, wie sich Führung da findet und gründet sowas zum Beispiel.
01:01:20: Dann machen wir dicken Strich drunter und gucken mal wo es dann wirklich im Sinne des Wortes am verrücktesten ist von unseren Vorstellungen.
01:01:29: Was bringst du an?
01:01:31: Du hast schon ein paar, wir haben schon ein Paar eingesammelt aber was würdest du sagen sind tatsächlich neue ... sag mir mal Grundüberzeugen.
01:01:41: Quatsch ist, weil die können ja morgen schon wieder über Bord geworfen werden.
01:01:44: Aber mit welchem neuen Überzeugung liest du heute in die Arbeit mit Führungskräften ein nach dieser Erfahrung?
01:01:49: Nach meiner Hospitation noch mehr das Marketz nicht befriedigend klingt.
01:01:57: aber ich weiß noch mehr dass sich nicht weiß so blöd sich das anhört.
01:02:01: Das heißt ich frage den Kontext noch und nücher ab, dieses Schnellglauben zu verstanden haben.
01:02:08: Weil ich auch aus einem Corporate-Unfeld oder Berufsumfeld komme, dass ... Ich weiß wie das tickt!
01:02:13: Das ist etwas, das habe ich mir abgewöhnt durch die Frage rein in der Hospitation und auch dieses gelernt zu haben.
01:02:19: Es könnte auch nochmal ganz anders sein.
01:02:20: Das hat mir die Hospitation wirklich gezeigt.
01:02:26: diese Überzeugung von, welche Art von Kommunikation will ich eigentlich wie aufbauen und kann ich es überhaupt?
01:02:32: Auch das finde ich spannend.
01:02:34: Aber es ist für mich ehrlicherweise hauptächtig.
01:02:36: die Übung dass sich nicht weiß was isst Das mag jetzt der wenig klinge ist Für mich aber ganz viel weil mich das in meiner Arbeit glaube ich noch mal verändert hat.
01:02:45: malst du dir manchmal aus oder vielleicht auch gar nicht, dass so als krasseste Herausforderung also die absurdeste, die abwegegigste Praktikumstation am Ende noch einmal sein könnte in der Unternehmensberatung zu sein?
01:02:57: Ich... Also nur mal für alle Hörenden, die wissen das ich bei ihnen gearbeitet habe.
01:03:01: Das ist überhaupt nicht krass!
01:03:02: Das würde ich mir sehr wünschen.
01:03:04: Ja, aber das war Full Circle,
01:03:05: oder?!
01:03:05: Ja, das wäre Full Circle.
01:03:06: Das wäre wirklich ein Wunsch von mir dort nochmal zu arbeiten und zu sehen auch wo ich komplett Ja, wie ist heute?
01:03:13: Also ich weiß jetzt ja so viel.
01:03:14: Jetzt macht er mal Alex!
01:03:17: Wenn mir da die Chefin in der Meeting irgendwas sagt, dann hätte ich schon Lust drauf auf alle Fälle.
01:03:21: Ich sage mal so.
01:03:22: wir senden es nach draußen.
01:03:23: Challenge accepted.
01:03:25: Liebe Alex, ich bin ein bisschen traurig weil unser Gespräch zu Ende ist.
01:03:29: Ich bin sehr, sehr glücklich, dass du hier warst und das geteilt hast mit uns oder mir vor allen Dingen jetzt erst mal.
01:03:35: Und wir es nach draußen senden.
01:03:37: eine wunderbare ...
01:03:38: Ja gar nicht.
01:03:39: Ich bin mir ganz sicher!
01:03:40: Du kommst wieder versprochen.
01:03:42: Alles klar, danke Jule.
01:03:44: Danke dir.
01:03:46: Ich denke und ich hoffe, ich habe euch nicht zu viel versprochen oder?
01:03:49: Also Alexandra Götze ist einfach ein Alexier-Einmensch der einen maximal inspirieren kann mit ihrem Humor.
01:03:57: Mit ihrer wirklich schonungslosen Art sich selbst doch sehr hart zu reflektieren und da gar nicht schonungsvoll zu sein!
01:04:05: Und ja... Bin gespannt, ich weiß sie ist jetzt schon wieder auf einer neuen Tour diesmal in Italien und so vieles.
01:04:12: gewiss.
01:04:12: es wird auf jeden Fall eine spannende Geschichte im Gepäck sein.
01:04:15: Und sie ist sicherlich hier nochmal gerne zu Gast bei Good Work!
01:04:19: Schreibt mir gerne mal wie euch die Folge gefallen hat ob euch das Thema abholt Insgesamt Führung und vielleicht gibt es ja sonst noch Schwerpunktthemen, die ihr gerne hier bei Good Work sehen würdet.
01:04:29: Ihr könnt das auch auf Spotify hinterlassen als Kommentar oder gerne eben unter infoatgoodwork-salon.de Mit Gästevorschlagen, das muss ich einfach jetzt an der Stelle auch mal ganz klar sagen sind wir im Moment landunter bis weit in das Jahr.
01:04:47: Wenn ihr inhaltliche Anregungen habt, sehr gerne.
01:04:50: Gäste-Liste ist im Moment leider mehr als voll aber das soll euch nicht davon abhalten hier doch mal wieder reinzuschalten.
01:04:57: Im Gegenteil es warten echte Knaller auf euch und schaut unbedingt man die Show Notes.
01:05:02: meldet euch an für den neunundzwanzigsten Oktober in Hamburg bei Statista mit der wunderbaren Johanna Degen.
01:05:10: nächste Woche geht es wieder weiter hier an gewohnter Stelle wenn es heißt herzlich willkommen bei Good Work.
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