Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Wie geradlinig sind Führungskarrieren wirklich? Katja Herzog (358)

Shownotes

„Wir sind hier nicht Dornröschen, dass der Prinz vorbeikommt und uns küsst.“

Wie viel Plan steckt eigentlich in einer Karriere? Auf dem Papier sieht der Weg von Katja Herzog aus wie mit dem Lineal gezogen: dreißig Jahre ein Unternehmen, heute in der Geschäftsführung. Wer genauer hinschaut, findet Zufälle, Umwege und einen Sonntag, an dem beinahe alles vorbei war. Für Katja gibt es keine Abkürzung, nur viele kleine Schritte.

Katja Herzog leitet das Deutschlandgeschäft von HPE Networking und gehört der Geschäftsführung von Hewlett Packard Enterprise in Deutschland an. 1996 kam die gelernte Steuerfachgehilfin und Wirtschaftswissenschaftlerin mit einem befristeten Vertrag zu Hewlett-Packard, zog der Liebe wegen nach Frankfurt und landete durch Zufall im Vertrieb. Heute verantwortet sie rund 120 Menschen und die Integration von Juniper Networks, der größten Übernahme in der Geschichte des Konzerns.

Herkunft prägt den Blick auf Menschen.
Katja wächst als Tochter eines Geflüchteten in einer der besten Gegenden Stuttgarts auf, ihre Eltern führen fast 40 Jahre einen Nachtclub in der Stadt. Zwischen Anwälten und Vorständen spürt sie früh einen zarten Vorhang. Daraus ist eine Haltung geworden, die sie bis heute trägt: Wer urteilt, soll den Menschen anschauen und sonst nichts.

Ein Rauswurf kann eine fällige Entscheidung sein.
Nach zwei Kindern landet Katja in einer Organisation, in der sie sich von Anfang an fremd fühlt. Sie zieht trotzdem durch, bis ihr der damalige Chef an einem Sonntag im Museum nahelegt zu gehen. Heute nennt sie diesen Moment den wichtigsten ihrer Karriere.

Führung beginnt mit innerer Freiheit.
Seit diesem Einschnitt arbeitet Katja mit einem Plan B im Kopf. Führungsrollen lehnt sie mehrfach ab, weil sie ihren Kindern beim Wachsen zuschauen will, und wird erst mit 49 Managerin. Führung versteht sie heute als Gärtnerarbeit: die richtigen Pflanzen im richtigen Topf, am richtigen Fenster.

Worüber wir noch gesprochen haben:

  • Keine Abkürzung: Warum Karriere aus kleinen Schritten besteht
  • Vertrieb mit Herzblut: Warum man dort so arbeiten kann, wie man ist
  • Never explain, never complain: Was Katja von ihrer Mutter gelernt hat
  • Plan B: Wie ein bescheidener Lebensstandard unabhängig macht
  • Better Together Lunch: Wie Präsenz nach Corona wieder entsteht

Katja Herzog erzählt ihre Geschichte mit großer Leichtigkeit und spart die Härten trotzdem nicht aus. Sie lacht über die eigenen Umwege, benennt Abwertung klar und bleibt dabei bemerkenswert unsentimental. Ihr Kompass ist schlicht: Respekt muss sich niemand verdienen, und für sich aufstehen muss jeder selbst. Ein Must-Hear für alle, die ihren eigenen Weg gehen wollen, auch wenn er nicht geradeaus führt.

Interview: Jule Jankowski

Weiterführende Links:
➡️ Hewlett Packard Enterprise
➡️ Drei Fragen an Katja Herzog bei ChannelPartner

GOOD WORK live erleben: Der GOOD WORK Frühstückssalon
Am 29. Oktober 2026 findet unser erster GOOD WORK Führungssalon in Kooperation mit Statista statt. Thema: Beziehungsgestaltung in der Arbeitswelt mit der wunderbaren Dr. Johanna Degen. Für die HörerIhnnen von GOOD WORK haben wir ein kleines Kontingent an Freitickets. Code: goodwork-friends. Alle Infos zum Event und Tickets unter: https://www.eventbrite.de/e/1997339493191?aff=oddtdtcreator

Werbehinweis:
Melde dich jetzt für Season 6 des Zertifikatskurses an, der im Februar 2027 in Berlin plus Remote-Sessions startet.
➡️ Hier findest du mehr Infos dazu: https://become-better.org/wp-content/uploads/2026/09/becomebetter_OffenesProgramm_Season6_2027.pdf
➡️ Direkt zur becomebetter Academy: https://become-better.org/zertifikatskurs/ Wenn du Fragen zur Fortbildung hast oder dich anmelden möchtest, dann wende dich gerne per Mail an: akademie@become-better.org
➡️ Christina Grubendorfer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christina-grubendorfer/
GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins

Werbung in GOOD WORK platzieren
Du möchtest Werbung für Deine Produkte, Deine Services, Weiterbildungen, Dein Unternehmen in einem journalistisch anspruchsvollen Umfeld wirkungsvoll platzieren? Gute Idee. GOOD WORK erreicht jeden Monat mehr als 25.000 EntscheiderInnen, UnternehmerInnen und Menschen, die wirklich etwas voranbringen. Melde Dich bei uns zu den Konditionen: mailto:info@goodwork-salon.de


Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Transkript anzeigen

00:00:01: Aber sicherlich dann, als ich Führungskraft wurde vor zwölf Jahren.

00:00:08: Habe ich öfter darüber gesprochen weil Menschen auch Rat gesucht haben über ihren Weg ihre Karriere und habe gesagt du das Leben ist bunt.

00:00:18: Und dann hab' ich mir geschworen dass sich für den Rest meines Lebens alles in eine Balance bringen.

00:00:23: in Anführungszeichen Das heißt Ich gebe für die Firma alles aber ich nehme ja auch alles Also keine hundert Stundenwochen fünf Uhr Flieger.

00:00:33: Einfach, das war mir total wichtig und ich glaube es gibt einem auf so eine wunderbare Unabhängigkeit dass man so arbeitet, dass man weiß kann morgen auch vorbei sein.

00:00:42: aber bis dahin ist super!

00:00:51: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.

00:00:55: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!

00:00:58: Mein Name ist Julie Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen Runde in unserem Audiosalon im Brandeins-Podcast Netzwerk.

00:01:05: Wir sind noch mittendrin in unserer kleinen Ministaffel zum Thema Leadership – ich weiß zwischen durch gab's ein paar Folgen oder gab es zwei Folgen zum Thema zu spektakulären Buchveröffentlichungen, die gerade rund um die Buchmesse beachtenswert sind.

00:01:20: Aber wir bleiben beim Thema Leadership heute in dieser Folge und auch wieder aus einer etwas ungewöhnlichen Perspektive.

00:01:26: Denn oftmals geht die Erzählung dahin.

00:01:29: das ist den ganz besonders grade Lebensweg, Lebenslauf braucht, um ganz an die Spitze zu kommen.

00:01:36: Und genau danach sieht es auch aus bei Katja Herzog, unserem heutigen Gast.

00:01:39: Sie ist Mitglied der deutschen Geschäftsführung von HPE von Jullit Packard Enterprise, Deutschlandchefin der Geschäfseinheit, HPE Networking – doch wenn man genau hinschaut, ist das nicht so!

00:01:50: Denn Katja kommt erst mal aus einem familiären Umfeld was ungewöhnlich ist und sie ist auch erst spät in die Spitze des Unternehmens, indem sie sehr viele Jahre jahrzehntel schon aktiv und sehr engagiert unterwegs ist.

00:02:03: Und inwieweit biografische Besonderheiten vielleicht die allerbeste Voraussetzungen sind, um eine wirklich herausragende Leadership-Karriere hinzulegen.

00:02:12: Genau darüber werde ich mit ihr heute reden und ich bin sehr froh dass sie heute hier ist.

00:02:16: Sie ist in Wiesbaden und wir sitzen uns direkt gegenüber und deswegen freue mich ganz besonders die Tür auf zu machen im übertragenen Sinne und zu sagen Hallo liebe Katja schön, dass du hier bist bei Good Work!

00:02:29: Liebe Jule, auch von mir ein ganz großes Dankeschön, dass ich heute hier bei dir sein darf.

00:02:34: Vielen, vielen Dank!

00:02:35: Ich freue mich sehr auf unser Gespräch.

00:02:37: Ich freu'

00:02:37: mich auch sehr und Katja, wir verraten mal ein bisschen... Es ist ja jetzt schon nicht mehr so ganz früh am Tag und trotzdem will ich gerne mit dir etwas verhandeln was bei Good Work immer verhandelt wird nämlich der Tagesstart.

00:02:48: Wir sind schon um die Mittagszeit aber wir spulen mal ein bißchen zurück.

00:02:51: wie bist du denn gestartet heut in diesem Mittwoch?

00:02:54: Also ich bin ja immer sehr viel unterwegs, aber egal wo ich bin für mich das Wichtigste, mein Frühstück.

00:03:01: Das heißt egal in welchem Hotel ich bin, egal welche Termine ich habe, ich hab genügend Zeit gemütlich zu frühstücken und ich sehe da auch super casual aus.

00:03:11: Und nach dem Frühstuck sozusagen ziehe ich mich schön an in meinen Business Outfit und dann startet der Tag und das ist mir immer ganz wichtig.

00:03:18: Gibt es denn quasi so vor Frühstücks oder bis Frühstückt einschließlich die private Katja?

00:03:22: Und danach gibt's die Formelle kann man das vielleicht so sagen...

00:03:25: Also es gibt bis einschliesslich Frühstücke Gibt's mich?

00:03:29: Und es auch egal, wenn wir mit Kolleginnen und Kollegen unterwegs sind.

00:03:32: Die wissen auch, wir reden über Gott und die Welt aber nicht übers Business, wenn die Herzhocken beim Frühstück sitzen.

00:03:39: Okay da kommen die Waren, die echten Themen des Lebens kommt dann mal auf den Tisch oder zusammen mit Müsli und Co..

00:03:45: sehr wichtig, finde ich.

00:03:47: Also das heißt du hast da auch schon so eine gewisse Routine in deinem Tag dran?

00:03:51: Das Frühstück ist ein zentrales Element und wir gehen mal rein was in dein Leben sonst so im Lebenslauf und den würde ich heute tatsächlich ganz gerne als Gerüst nehmen liebe Katja denn wie ich habe es in der Anmoderation schon gesagt man könnte auf deinen Weg schauen und sagen ja, dreißig Jahre bei HP, Juliet Packard soweit so gut, formidable Karriere gemacht.

00:04:14: Teil der Geschäftsführung verantwortlich für HPE-Networking also scheint zu laufen ja?

00:04:20: Also alles wunderbar!

00:04:22: Soweit keine Ausreißer.

00:04:24: wir werden heute vielleicht feststellen, Katja das ist ja ganz und gar nicht so ganz planbar absehbar war und dass es vielleicht ein paar bemerkenswerte Brüche oder nicht nur Brücher das vielleicht das falsche Wort aber sagen wir mal Wege Gabelung gab, die wir heute beleuchten müssen.

00:04:43: Und wenn ich mit dir dort einsteig, würde ich sagen... Was ist denn vielleicht das bemerkenswerteste Momentum in deinem Leben?

00:04:54: Dein Einstieg?

00:04:56: Deinen Fastausstieg oder deinen Aufstieg in deiner Karriere?

00:05:00: Ist es nicht so dass eine geht ohne dass andere nicht?

00:05:03: Also ich sage ja auch immer Wenn mich Menschen fragen Kannst du mir was raten oder sonst irgendwas auf meinem Karriereweg?

00:05:11: Dann sage ich immer, ich glaube es gibt keine Abkürzung.

00:05:15: Und für mich war der Einstieg auch schon sehr, wie soll ich sagen, sehr interessant weil ich hab ja nach meinem Studium hat hier eine, wir heißen ja jetzt HPE Jule Packard Enterprise, keine Absolventen genommen theoretiker und so.

00:05:28: dann habe ich halt mit einem begrenzten Arbeitsvertrag als Studentin angefangen, weil ich an diese Firma wollte, weil die ja so toll war das mir erzählt wurde Und dann habe ich da so vor mich hingepuzzelt und bin auch durch Glück-und-Zufall in Vertrieb gekommen.

00:05:41: Dann, wie du gesagt hast, gab es auch

00:05:44: andere Momente.

00:05:45: Aber das parken wir nochmal die anderen Momente!

00:05:51: fangen wir mal so an, wenn wir heute auf deinen aktuellen Arbeitsalltag gucken.

00:05:56: Macht doch mal ein bisschen eine Werksführung mit uns.

00:05:59: Also wirklich in Partys, dass wir so ein bisschen zähnisch begreifen wie viel Menschen arbeiten aktuell bei HPE und was ist sozusagen dein Verantwortungsbereich?

00:06:08: Dass wir da ein bisschen besseres Bild davon kriegen.

00:06:11: Genau also HPE Networking ist eine Geschäftseinheit der großen HPE.

00:06:15: Wir sind in Deutschland hundertzwanzig Menschen die in meiner Organisation arbeiten.

00:06:19: Wir sind eine hauptsächliche Vertriebsorganisation, sowohl SELTS als auch Presels.

00:06:24: Also ich kann nur Vertrieb aber das mit Herzblut und wir gucken einfach – wir sind verantwortlich für unsere Kunden e.g.

00:06:32: das öffentliche Kunden sind private riesige Kunden kleine Kunden und wir sagen einfach Gewinnen-und Umsatz machen.

00:06:41: Das ist so.

00:06:42: unsere Direktries und ich glaube alle die im Vertrieb sind kennen es.

00:06:46: Okay, also das ist eine ganz klare Loop.

00:06:48: noch eine Aufgabe.

00:06:50: Und was würdest du sagen?

00:06:52: Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du wirklich an einem Schreibtisch der in irgendeiner Art von Organisationen von HP steht?

00:07:00: Also wie viele Prozent der Zeit ist es wirklich?

00:07:02: Also ich sag jetzt mal so, wir sind alle sehr viel unterwegs.

00:07:06: Das soll ja auch so

00:07:07: sein beim Kunden?

00:07:08: Genau beim Kunden weil jemand der den ganzen Tag im Freibad liegt mag auch erfolgreich sein aber letztendlich bist du nur erfolgreich beim Kunden.

00:07:16: und ich sage jetzt malso Ich übernachte zwei Nächte drei Nächten im Schnitt bin ich in Deutschland unterwegs Und dann verbringe ich die Zeit beim Kunden oder in unseren Büros mit den Kolleginnen und Kollegen und Geschäftspartner zusammen

00:07:29: Okay.

00:07:30: Und wir parken das kleine Wörtchen für später.

00:07:33: nochmal, ich frage es noch schon einmal kurz ab und Homeoffice.

00:07:36: Welche Rolle spielt das in deinem Arbeitsalltag?

00:07:38: Montags- und Freitags immer!

00:07:43: Gefühlt, dreißig Jahren.

00:07:44: Ja genau und das ist nämlich bemerkensweit bei HP.

00:07:47: aber wir gehen jetzt noch mal zurück an den Anfang.

00:07:49: also das heißt dass was jetzt so nach einer ganz großen Liebesheirat aussieht und dreißzig Jahre treue weil ich glaube du feierst dieses Jahr dein Dreißigjähriges war vielleicht gar nicht so unmittelbar absehbar am Anfang oder?

00:08:01: Was waren eigentlich deine initialen Pläne?

00:08:03: Also... Ich war ganz stolz!

00:08:05: Ich meine es war nineteenhundert sechsund neunzig.

00:08:08: Ich war so stolz für ein amerikanisches Unternehmen zu arbeiten, hab ich gesagt.

00:08:12: Toll!

00:08:13: Und dann geh ich mal nach USA und abhörte ich mal vier Jahre in den USA.

00:08:17: Wenn ich Familie habe, wachsen die Kinder zweisprachig auf... Ich bin nie nach USA gegangen.

00:08:24: Die große weite Welt?

00:08:25: Ja

00:08:26: genau, die große weiten Welt.

00:08:27: Also für mich war das damals noch Deutschland- und die Deutschlands AG.

00:08:32: Okay, die älteren erinnern sich vielleicht.

00:08:34: Sorry.

00:08:34: Genau ja, ich kann noch sehr gut... werden sich einige ändern.

00:08:38: Aber das heißt so, dass war dieser Scope, ja?

00:08:42: Dieser Horizont den wir uns da irgendwie

00:08:44: besetzt hatten.

00:08:45: Genau

00:08:46: und ich wollte halt unbedingt in diese amerikanischen Firmen.

00:08:49: dann war ich so stolz.

00:08:51: Und dann bin ich der liebe wegen weil ich hatte mich in jemanden verliebt und er wohnt in Frankfurt und Ich habe aber einen Böbling angefangen.

00:08:57: Dann hab' ich in mein unserer Firma geguckt gibt's irgendwelche Jobs in Frankfurt?

00:09:01: dann Bin ich der Liebe wegen habe ich mich in Frankfurt beworben.

00:09:05: So bin ich auch durch Zufall in Vertrieb, also auch nix irgendwie geplant gewünscht.

00:09:09: Weil als du siehst, Vertrieb ja immer das ist ja auch nichts was du eigentlich so richtig gut an Universitäten hochschulen oder so ein gelehrt kriegst.

00:09:18: Das stimmt

00:09:18: Marketing.

00:09:19: Also absolut richtig hat er es gibt wenig theoretischen Überbau der vermittelt wird.

00:09:25: Es wird natürlich Marketingtheorie hoch und runter In allen Farben.

00:09:28: kannst du dir das erklären warum das so ist?

00:09:31: Also wie Du sagtest Marketing HR Finance, Industriebetriebslehre.

00:09:36: Ich hab vielleicht Vertrieb wenn man nicht weiß was Vertrieb ist so ein Touch von Drücker,

00:09:43: Mentalität?

00:09:44: Es schwingt immer etwas mit.

00:09:47: Jeder muss verkaufen.

00:09:48: logischerweise jeder Unternehmer, jeder gute Kaufman weiß anders funktioniert es.

00:09:52: nicht selten kommen Kunden einfach vorbeinahmen sagen ich habe gehört hier gibt es etwas was sich gebrauchen kann.

00:09:59: also da kommt natürlich auch wieder Marketing ins Spiel.

00:10:00: aber Vertrieb ist wichtig und für viele sehr lästig.

00:10:05: Ja, und dabei verkennt man absolut... Ich kann meinen Job so machen wie ich als Mensch bin!

00:10:10: Ist es nicht herrlich?

00:10:11: Also ich habe ja vorhin eine Lehre als Steuerfachgehilfen gemacht.

00:10:14: Das wäre auch noch eine Option gewesen Katja.

00:10:17: Soll einen haben den ganzen Tag aber seine Personen sein Ich einzubringen.

00:10:23: die ein sind mehr so die anderen sind mehr das ist so ganz wunderbar und man kann gut Geld verdienen war mir auch immer wichtig als Frau.

00:10:32: Ja, auch dazu kommen wir später beziehungsweise da bleiben weil man wissen denn dein Weg in die akademische Laufbahn war vielleicht alles nur nicht unbedingt zwingend vorgesehen oder sagen wir mal absehbar.

00:10:43: sag das besser so ausgedrückt denn du kommst aus einer Familie wo es nicht unbedingt eine blau Pause gab für akademischen Erfolg.

00:10:51: um das mal so zu rahmen Magst du uns mal ein bisschen beschreiben, wie du groß geworden bist?

00:10:57: Weil das ist Teil deiner Geschichte und ich glaube es ist sehr spannend für unsere Hörerinnen und Hörern das hier mal zu erfahren.

00:11:02: Ja

00:11:03: also ich komme ursprünglich aus Stuttgart und habe mit meinen beiden Schwestern unseren Eltern eigentlich einer der besten Gegenden in Stuttgarz gewohnt.

00:11:13: aber die Sache hatte zwei Haken da.

00:11:15: eine Haken hieß Stamenkovic, das war nämlich unser Name.

00:11:19: Also unser Vater war ein Flüchtling nach dem Zweiten Weltkrieg während des Zweiten Welter Kriegs aus dem ehemaligen Jugoslawien und unsere Mutter aus der ehemalligen DDR damals.

00:11:29: Das heißt wir runden zwischen Lauter Müller-Meier Schulze aber hießen Stamencovic so.

00:11:33: Das war eine Haken, die andere Haken war dass unsere Eltern unten downtown in Stuttgart ne Nachtclub hatten fast vierzig Jahre lang und dann sitzt du da zwischen Rechtsanwälten Vorständen und allem, bis die Familie Stamenkovic mit dem Nachtclub.

00:11:48: Und das macht was mit einem?

00:11:50: Weil man wird ... Es ist immer für mich empfunden ein zarter Vorhang zwischen der Nachbarschaft in Hochwohlgeborenen und uns gewesen.

00:11:58: Wir haben zwar zusammengespielt aber wir waren nie eingeladen oder sonstiges.

00:12:03: Wir hatten eine wunderbare Kindheit also ganz toll Riesenspaß Aber Flüchtlingseltern.

00:12:10: Wir haben unser Abitur gemacht und wir waren aber auf der anderen Seite, vielleicht auch weil die Eltern keine Rechtsanwälte Ärzte oder sonstiges waren.

00:12:18: Hieß es nicht du musst rechtsanwalt werden Ärztin wären oder sonstige ist.

00:12:22: das heißt wir waren ganz frei Und ich glaube wenn wir unseren Eltern gesagt haben wir wollen die Bierbar übernehmen hätten sie gesagt ach komm muss so viel nachts arbeiten machs nicht.

00:12:31: Da sind schon so viele Dinge spannende Informationen jetzt gefallen.

00:12:35: Katja Denk und hoffe du bist damit einverstanden, dass wir da noch im Moment verweilen.

00:12:41: Erstmal ist es ja schon mal auch spannend, dass Du diese Abwertung erlebt hast.

00:12:45: aufgrund des Namens wahrscheinlich sehr subtil oder wie hat sich das geäußerten kleine Informationen schon einmal gegeben?

00:12:52: Aber würdest Du im Nachhinein sagen, es war vielleicht nur... Perception Beats Reality, also eine Wahrnehmung deinerseits oder würdest du sagen?

00:13:01: Nee da gab es schon auch ganz klare Verhalten die mir signalisiert haben.

00:13:05: Du gehörst hier nicht dazu.

00:13:07: Also ist das nicht so.

00:13:08: gerade bei solchen Dingen oder auch rückblickend auf die Kindheit war halt ist ja immer subjektiv Ja

00:13:13: auch ein Stück weit in Konstrukt.

00:13:15: Und wir mussten natürlich den Tennisverein.

00:13:17: Das war für unsere Eltern wichtig.

00:13:19: Dann waren wir als im Hochwohl geborenen Tennis-Verein.

00:13:21: Da standen immer das Schildchen Stamenkovic.

00:13:23: Wenn man so den Platz gebucht dann wurden dann immer weggesteckt Also immer ausgenommen, nach unten gesteckt.

00:13:28: Nicht im Ernst?

00:13:29: Ja sicher!

00:13:30: Es ist wie es ist.

00:13:32: Ich sag jetzt mal so mit den Kindern in der Nachbarschaft das war alles gut aber mehr fand einfach nicht statt.

00:13:39: War das wie so eine Art... Du hast es eben schon mal gesagt, wie so ne Art Grenze über die du nicht hinwegkamst.

00:13:44: also dass du sagst wir sind schon

00:13:47: akzeptiert und

00:13:48: alles wunderbar Aber Übernachtungen bei anderen Freunden zu Hause was ja durchaus auch

00:13:54: nicht in die Richtung.

00:13:55: Nein, ich muss aber auch sagen das sind ja auch Dinge.

00:13:58: oder wie hat es Kieke gar zu schön gesagt man lebt vorwärts und er kennt rückwärz.

00:14:02: also

00:14:03: du hast damals das nicht als Leid empfunden.

00:14:05: nur jetzt so mit Rückschauffalte das auf?

00:14:08: Ja und manchmal vielleicht schon das eine oder andere dass wir selten zu den anderen tagsüber auch mal rein konnten was zu trinken bekommen haben.

00:14:16: Ich will's nicht überbewerben Aber es macht natürlich schon etwas mit mir Oder vielleicht auch vielen dass man sagt Man kann doch nicht Nur weil der Mensch Stamenkovic heißt oder sonst irgendwie, von da her kommt über den Urteil.

00:14:29: Man muss doch den Menschen angucken und das hat mich im guten

00:14:33: Total geprägt.

00:14:34: Das hast du dir schon mal sozusagen verbeten so vorzugehen.

00:14:39: Spannend natürlich auch die Geschichte von deinen Eltern dass sie also einmal mit ihrer Flüchtlingsgeschichte dann natürlich einen wirtschaftlichen Aufstieg hingelegt haben.

00:14:48: Immerhin, also das ist jetzt eine Hypothese von mir war es ihnen ja sehr wichtig dann auch entsprechend sich zu platzieren.

00:14:54: Also auch in einer guten Gegend zu wohnen.

00:14:56: was hat das mit dem Nachklub aus sich?

00:14:57: Was müssen wir uns konkret vorstellen?

00:15:00: Wir können uns das so vorstellen.

00:15:02: da ist es ein kleine Barber Da waren dreizehn Damen angestellt und da waren immer Geschäftsführer bis meine Mutter als wir ungefähr sechzehn waren zu meinem Vater gesagt hat Schatz Hier bleibt mir genug Geld übrig, ich möchte dass unsere Töchter genug Geld haben wenn wir mal sterben.

00:15:18: Ich gehe jetzt in die Bar und schmeiß alle Geschäftsführer raus.

00:15:21: Und dann hat meine Mutter die Bärma ungefähr zwanzig Jahre aber hinreisend geführt mit ihren Damen und da gibt es ja auch ganz wunderbare Geschichten die mich auch geprägt haben und war eine tolle Frau.

00:15:36: Hört sich so an!

00:15:38: Wie würdest du sie, auch wenn wir jetzt ein bisschen von vielleicht Good Work mehr zu good life gehen?

00:15:44: Was hat Sie besonders gemacht.

00:15:46: Was hat sie ausgezeichnet?

00:15:47: Sie hat einmal ausgezeichnete dass egal welcher Gast kam und oft kam ja auch.

00:15:53: also es waren immer Männer, kamen dann Gäste die halt gemeint haben weil das jetzt ein Machtclub ist mit damals hießes Animier-Darm die man zum trinken sozusagen die Gäster animiert haben, dass die Geste die behandeln durften wie... Also nicht auf Augenhöhe.

00:16:08: Das hat meine Mutter sich immer, immer

00:16:11: verbeten.".

00:16:13: Würdest du heute sagen dass deine Mutter eine Feministin war?

00:16:17: Ich glaube also nach meinen Kriterien wie ich Feminismus sie absolut sehr der eigenes Geld verdient.

00:16:23: Sie hat sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen.

00:16:26: Sie hatte sich glaube ich auch nicht allzu viel Gedanken drum gemacht.

00:16:28: aber ich mein in der Nachtklubszene auch mit den Schutzgeld Erpressern in Stuttgart in dem neunziger-achtziger Jahren.

00:16:35: das musste auch

00:16:37: Das musst du, das ist eine gewisse Härte.

00:16:40: Wie weit bist du da eingetaucht?

00:16:41: Also inwieweit war für dich sehr schnell klar, okay, dass es überhaupt nicht ... also auch nur in die Nähe zu kommen und mein Erwerbsleben irgendwie so gestalten, dass vielleicht ein bisschen sagen wir mal das Schillernde auch einzurkehlt.

00:16:57: Inwieweit wär das für dich von Anfang an klar, dass das nicht der Weg ist?

00:17:00: oder könnte ja auch sein, dass sie sagt naja, es ist immerhin ne gute Möglichkeit auf einer Abwechslungsreiche Art und so weiter sich zu verwirklichen.

00:17:10: Ich glaube einfach, also warum rückblickend?

00:17:15: Wie habe ich es empfunden?

00:17:16: weil wir waren ab und zu auch dann im Nachtclub und damals sind ja noch bestimmte Filme in diesem Nachtclub gelaufen.

00:17:22: und wenn wir dann reingekommen sind hat meine Mutter von hinten geschrieben macht die Filme aus die Kinder sinnbar.

00:17:30: Und was ich gemerkt hatte, wenn ich das wirklich so sagen darf.

00:17:32: Da waren ja immer Männer da gut verdient.

00:17:34: Der Männer war ja jetzt kein Schnapper.

00:17:37: Die wollten immer reden mit den Damen.

00:17:40: Also man ist sicherlich auch mit der Flasche Champagne an meinen Separee gegangen aber dieses... Ich hab gedacht, da kommen Männer hin die haben ein Redebedürfnis und wollen, dass sie zugehört wird.

00:17:49: Aber da habe ich eigentlich keine Meinung drauf also die Seelenklempnerinnen oder die weiß sich nicht.

00:17:57: und deswegen ich fand es zwar Natürlich irgendwann mal mit sechzehn, siebzehn.

00:18:01: Wenn wir dann in Stuttgart weg waren, durften wir immer mit unseren Freunden im Club kommen zu meiner Mama und da haben wir noch ein Absaker gekriegt ne Flasche Champagner

00:18:08: herrlich.

00:18:09: War das auf einmal gar kein Problem mehr oder?

00:18:11: Ja, das

00:18:11: war super!

00:18:13: Ist es nicht herrlig wie sich manche Dinge drehen?

00:18:15: Ja

00:18:15: verrückt...

00:18:16: Oder?

00:18:17: Ja in gewissen Weise natürlich auch wirklich erschütternd und gleichzeitig aber auch verrückt.

00:18:24: Und so heiter.

00:18:25: ich finde also dass vielleicht auch meine Mutter die hat Die hat never explained, ever complained gemacht.

00:18:32: Die hat sich nie beschwert oder nie irgendwas, die hat einfach ihr Ding gemacht.

00:18:36: Ich frage mich halt trotzdem auch... Oder was heißt trotzdem?

00:18:39: Ist ja gar kein Widerstand!

00:18:40: Ich fraue mich.

00:18:41: bist du vielleicht dann auch gerade aufgrund dieser Erfahrung mit einem bestimmten Bild von Männern in der Geschäftswelt in die eigene Erwerbstätigkeit gestartet, oder konntest du das ganz gut separieren für dich?

00:18:53: Also ich bin mit überhaupt kein Männerbild sozusagen in die Geschäftswelt gestartet.

00:18:58: Ich war ja immer verliebt und es waren dann die Männer, die mich geprägt haben.

00:19:06: Und dieses Zuhören ... also wie ich gemerkt hatte... die Männer möchten, dass ihnen zugehört wird.

00:19:12: Das ist aber was das möchte jeder Mensch.

00:19:14: Jeder Mensch?

00:19:15: Das ist kein männliches Privileg.

00:19:17: Genau und ich glaube jeder Mensch möchte, dass ihm zugehört wird, dass er angenommen wird.

00:19:24: nur ich glaube halt Frauenfeld leichter zu reden.

00:19:27: also das ist auch so meine Beobachtung.

00:19:29: und letztens hat auch ein ganz wunderbarer Mitarbeiter zu mir gesagt Mensch Katja kommunikation ist weiblich nicht so mag sein.

00:19:37: Aber es ist nicht immer so, dass wir zu viel kommunizieren wie Frauen sondern Männer einfach immer oder sehr oft zu wenig kommunizierend und weniger die Zwischentöne und wie's ihnen geht sonder mehr so die harten Fakten.

00:19:48: dabei ist aber das dazwischen doch das Wichtige auch als Führungskraft und Kollegen und Kolleginnen Das dazwischen

00:19:54: ist wichtig und da bleiben wir auch mal.

00:19:57: Bei dem also erst einmal vielen, vielen Dank.

00:19:58: hast du hier deine Geschichte die ja auch wirklich sehr besonders ist mit uns teils weil ich glaube dass da jetzt bei ganz vielen Hörerinnen und Hörern Fragen auch übrigbleiben das sie sagen wie fühlt sich das an?

00:20:09: Und Du hast noch eine ganz spannende kleine Bemerkung fallen lassen nämlich dass du sagst vielleicht waren wir deshalb wir Kinder auch ein bisschen freier weil wir eben nicht aus dem Elternhaus kamen was einen bestimmten Lebensweg schon vorgezeichnet hat.

00:20:25: Inwieweit würdest du sagen, was du freier?

00:20:28: Also ich hab einfach gemacht unsere Mutter also unser Vater war ja sowieso immer happy mit uns.

00:20:35: Der hat das Leben geliebt ist ganz großartig diese Mixtur gewesen und unsere Mutter hatte halt einfach gesagt ihr müsst eine Ausbildung machen ihr müsst euer Geld verdienen aber weder was wir werden sollen noch sonst irgendwas.

00:20:47: da waren wir total frei und ich wollte halt immer Warum auch immer genug Geld verdienen?

00:20:54: Deswegen war zum Beispiel für mich eine Promotion über venezianische Willen ausgeschlossen, weil kannst du ja kein Geld verdient.

00:21:00: Auch wenn

00:21:01: es dich vielleicht interessiert hätte aber hast sich danach gesteuert.

00:21:05: Ja also da war ich irgendwie warum auch immer?

00:21:08: wirklich so und ich merke halt auch... Ich habe ganz oft gemerkt dass viele Frauen auch gesagt haben der Vater war rechtsanwalt wollten auch Rechtsanwältin werden, um die Liebe des Vaters sich zu erarbeiten.

00:21:22: Also es gibt's oft... Die

00:21:25: Begegenleistung ist ein bekanntes Motiv.

00:21:27: Total ganz

00:21:29: schlimm.

00:21:29: und dann kenne ich auch.

00:21:31: Und nochmal das war ja vor vierzig, fünfzig Jahren als meine Mutter gearbeitet hat wie viele Mütter gab es denn?

00:21:38: Und ich weiß dass viele Frauen dann, als die Töchter waren das Haus verlassen hat von ihren Eltern und da standen die Mütter daran waren traurig.

00:21:46: Und haben gesagt jetzt bin ich allein.

00:21:49: Meine Mutter nie in den Kopf gekommen.

00:21:51: Also

00:21:51: in gewisser Weise könnte man ja sagen vielleicht nicht inhaltlich betrachtet aber die Art und Weise wie deine Mutter durchs Leben gegangen ist scheint hier schon ein gewisses Rollmodel für dich zu sein oder?

00:22:02: Ja wenn man sich überlegt dass meine ältere Schwester... bewertend den traditionellen Weg gegangen ist, weil die hat gesagt ich möchte einen Mann der genug Geld verdient.

00:22:11: Weil ich möchte ein Leben weiterhin so haben und die hat auch ganz toll die Familie zusammengehalten.

00:22:17: Hat da ihren Fokus drauf gelegen?

00:22:19: Absolut!

00:22:19: Und hat es wahnsinnig gut gemacht.

00:22:21: und unsere jüngere Schwester ist Schriftstellerin.

00:22:25: also jeder hat seinen Weg ganz anders gemacht.

00:22:28: auch schön oder

00:22:30: auf jeden Fall.

00:22:31: jetzt ist deine Geschichte besonders.

00:22:34: Seit wann redest du über diese Geschichte auch ganz unbeschwert hier öffentlich?

00:22:39: oder gab es vielleicht auch mal Zeiten, in denen du sie ein bisschen unter dem Deckel gehalten hast?

00:22:46: Also ich habe einfach ganz normal angefangen zu arbeiten bei Judith Packard Enterprise und die Kollegen und Kolleginnen, wenn du da mal so abends beim Bier gesessen bist dann hat man halt irgendwie so erzählt.

00:22:59: Ich hab das weder wie ein Schild vor mir getragen noch unter den Teppich gekehrt Aber sicherlich dann, als ich Führungskraft wurde vor zwölf Jahren.

00:23:09: Habe ich öfter darüber gesprochen weil Menschen auch Rat gesucht haben über ihren Weg ihre Karriere und habe gesagt du das Leben ist bunt.

00:23:21: Was glaubst Du?

00:23:21: was Deiner persönliche Geschichte?

00:23:25: Bei Menschen, die dich um Rat fragen.

00:23:27: Die dich als Mentorin vielleicht sehen... Also mit deiner Berufserfang was das auslösen kann?

00:23:33: Was erlebst du da?

00:23:34: also einfach dadurch dass du sagst naja ich bin vielleicht aus dem hab vielleicht ein Hintergrund der nicht nur lacht fünfzehn ist.

00:23:40: Ich habe bestimmte Dinge erfahren auch vielleicht bestimmte Abwertung.

00:23:44: Was macht es mit deinem Gegenüber wenn du dich dahingehend öffnest?

00:23:49: Es gibt Menschen Zuversicht Kraft Und Energie einfach ihren Weg zu gehen, so wie sie als Mensch sind und sich frei davonzumachen.

00:23:59: Wo kommen Sie her?

00:24:01: Was haben Sie erlebt?

00:24:03: Ich glaube das ist es!

00:24:05: Das Feedback bekomme ich auch ganz oft dass Menschen mir sagen mein Gott du bist bei dir und du bist so kraftvoll.

00:24:13: Wie wird man das?

00:24:14: Dann sage ich von Geburt an sonst würzt nix mit einem Lächeln natürlichen Spaß aber... einfach den Mut zu haben, seinen eigenen Weg zu gehen und in sich reinzuhören.

00:24:24: Was mag ich?

00:24:26: Was macht mir Spaß?

00:24:28: Was will ich

00:24:28: nicht?".

00:24:28: Und dem einfach zu folgen und auch sich auszuprobieren – es gibt nicht einen geraden Weg wie eine Autobahn!

00:24:35: Das ist ja einmal der Zukunftsfeil, dass man dem folgt.

00:24:39: Dass man das setzt voraus, dass auch so was hat wie eine Art innere Stimme oder eine Art von Gefühl, was man dann gerne machen würde.

00:24:47: Da fängt es bei vielen Menschen schon an, dass sie das für sich gar nicht ganz genau benennen könnten.

00:24:53: Das andere ist aber auch, wie gehen wir mit ihm um?

00:24:55: Wo wir herkommen, manche... ziehen sich ja vielleicht auch, ich will das jetzt gar nicht wieder bewerten.

00:25:00: Aber ziehen sie sich vielleicht doch darauf zurück?

00:25:02: Das kann ja auch mal eine Entschuldigung sein oder sagen naja es ist mir auch nicht möglich das und dass zu machen weil ich hatte nicht die Unterstützung in welcher Form auch immer jetzt mal losgelöst von deiner individuellen Geschichte.

00:25:13: also manchmal kann das ja auch das kann ja in beide Richtungen gehen.

00:25:18: was sagst du dann Menschen... Also Mut kann man ja schlecht befehlen.

00:25:22: was sagste wenn Menschen mit vielleicht einer ähnlichen Geschichte kommen und sich eben nicht trauen, damit rauszugehen.

00:25:30: Oder sich das immer wieder vielleicht auch als ein Stück weit eine Erklärung dafür zu handnehmen, warum Dinge noch nicht sich ereignet haben?

00:25:37: Also diese... in Anführungszeichen Entschuldigung, warum sich Dinge nicht ereignete haben, da gibt es ja manikfaltekröne.

00:25:45: Das muss gar nicht... Man kann sich auf irgendwas zurückziehen.

00:25:48: Es gibt einen ganzen Blumenstraußer.

00:25:50: Genau!

00:25:50: Warum

00:25:51: nicht?!

00:25:51: Und dann sage ich, es gibt einfach zwei Möglichkeiten.

00:25:53: Du kannst jetzt den Rest deines Lebens traurig sein, passiv sein.

00:25:58: Und warum nicht?

00:25:59: Oder du machst... Traust dir mal so einen kleinen Schritt nach dem anderen zu gehen und ich glaube die Kunst sind die kleinen Schritte.

00:26:07: Dass man auch manchmal so ein ganz klein Schritt dass man das erste Mal nein sagt.

00:26:11: Das man das erst einmal die Hand hebt um sich draut was zu sagen

00:26:16: oder ich möchte.

00:26:17: Ich will!

00:26:18: Ja

00:26:19: und das ist auch etwas was ich sage es ich also ich habe einen ganz wunderbaren Chef Aber ich renne seit achtzehn Jahren immer hinter meinen Gehaltserhöhungen her.

00:26:28: Also, ich könnte jetzt auch da sein und sagen, ich bin jetzt traurig weil der sieht mich nicht.

00:26:32: und dann sage ich mir wir sind hier in Dornröschen dass der Prinz vorbeikommt um uns küsst.

00:26:36: Wir müssen für uns aufstehen.

00:26:37: also jeder Mensch

00:26:39: Also das kämpferische schon Ja

00:26:41: voll.

00:26:42: Das haben wir jetzt schon mal so ein bisschen mit bekommen Und da bleiben wir auch mal Du hast dich dann bei sind so ein bisschen chronologisch jetzt unterwegs bei Juliet Packard.

00:26:50: Dann weggemacht noch nicht gleich die Riesenkarriere, dann kamen auch noch relativ rasch hintereinander zwei Kinder.

00:26:56: Auch nochmal eine Besonderheit weil bei Juliet packard das ja auch schon anders war als dass vielleicht um zweitausend rum in anderen Unternehmen üblich war.

00:27:05: Genau also bei Julietpackard Enterprise... Also wir sind HPE, Juliet Packart Enterprise da.

00:27:10: es gab schon immer Homeoffice.

00:27:12: Also schon immer und weil wir eine amerikanische Firma waren War das auch nie ein Thema.

00:27:18: oder wenn es ein Thema war durfte keiner das sagen, arbeitende Mütter.

00:27:23: Also da gab's... Das war völlig normal in diesem großen amerikanischen Konzert nicht so normal in Deutschland aber so.

00:27:32: Das heißt durch dieses Homeoffice ist einfach schon eine Erleichterung.

00:27:37: Transferzeiten etc.

00:27:41: und dann gibt es halt bei uns in der Firma Das so genannte Paternity-Lief.

00:27:46: Also die Firma zahlt, egal ob jemand Vater oder Mutter wird, eine halbe Jahr.

00:27:52: Außzeit?

00:27:52: Ja

00:27:53: also quasi Firmeneltern Zeit nochmal extra.

00:27:56: Das ist natürlich sehr großzügig und natürlich eine große... Gab es das damals schon als du deine Kinder bekamst?

00:28:02: Damals gab es das noch nicht aber damals war's möglich.

00:28:05: alle Urlaubstage hat man jetzt auch geändert, die du nicht genommen hast sind auf dein Lebensarbeitszeitkonto gekommen.

00:28:10: Ich saß neun Monate bei vollem Gehalt zu Hause, weil ich so viel Urlaub hatte.

00:28:14: Weil ich war ja immer am Arbeiten.

00:28:16: Wenn man so jung ist, da bist du immer on fire und dann hab ich ... Ich glaub, zwanzig Tage mussten wir neben wegen Betriebsrat Berufsgenossenschaften und den Rest die restlichen zwölf Tage oder das waren sogar zweiundvierzig Tage im Jahr sind aufgelaufen.

00:28:31: Dann saß ich neun Monate beim ersten Kind zu Hause.

00:28:34: Das ist natürlich toll!

00:28:35: Das ist super.

00:28:36: Also da können uns bestimmte Menschen zu und sagen, naja gut dann könnte ich auch.

00:28:41: Und dann sind wir wieder.

00:28:42: ja also inwieweit?

00:28:44: natürlich sind die Rahmenbedingungen sehr wichtig und da scheint ja auch einiges wirklich gut zu laufen.

00:28:51: und trotzdem ist es hier einmal ein Miteinander.

00:28:53: das ist immer ein Wechselspiel zwischen den Struktur- und Rahmenbedienung Und das, was ich als Mensch daraus mache oder eben nicht mache.

00:29:00: Also da kann sich weder die eine noch die andere Instanz voneinander so richtig frei sein.

00:29:05: Ich habe am Anfang gesagt es gibt ein paar bemerkenswerte Punkte in deinem Lebenslauf und im Karriereweg.

00:29:12: der einen war natürlich der Einstieg Der Nächste war der Fast-Ausstieg.

00:29:16: Also es gab da nämlich auch einen Moment, das klingt jetzt alles so wunderbar und glatt!

00:29:20: Nicht immer war das so.

00:29:21: Es gab mal auch eine Zeit wo du plötzlich ganz schön schlucken musstest weil du nämlich kurz davor warst dein Job zu verlieren.

00:29:28: Genau ich war.

00:29:30: nach der Geburt des ersten Kindes habe ich dann... Das ist ja auch so schön.

00:29:34: wir können immer zwischen verschiedenen Units wechseln in einer anderen Unit angefangen.

00:29:39: Ich wurde... Oh Gott, dann hab' ich da vier Wochen angefangen zu arbeiten.

00:29:41: Dann dachte die mir so passt mit der Rock nicht mehr Na zack, mach ich schwanger mit Kind Nummer zwei.

00:29:49: Egal so Kind Nummer Zwei kam große Freude.

00:29:52: dann hatte ich auch nur ein halbes Jahr ausgesetzt und dann habe ich in der Organisation angefangen gehabt wo ich dachte wir passen nicht ist doch auch interessant.

00:30:01: bisschen einer Firma mit der einen Organisation super miteinander passt nicht und das hab ich eigentlich schon ziemlich von Anfang an gemerkt gehabt.

00:30:11: aber Ich hab ja so gefühlt ne preußische Mutter gehabt und der Motto hier wird nicht aufgegeben.

00:30:15: Und es zieht man durch, wo ich auch denke wie lang muss man denn Dinge durchziehen?

00:30:20: Wenn das Signal so einteutig ist.

00:30:22: Lass uns da nochmal ganz kurz bleiben.

00:30:24: also zwei Sachen widerspannen würdest du sagen Es gibt auch bei euch im Unternehmen sowie in vielen größeren Unternehmen auch wirklich distinkte Unternehmenskulturen.

00:30:34: dass du sagst Ist es wirklich ein Riesenunterschied ob ich in dem Geschäftsbereich bin oder dem?

00:30:40: Ja Also, wir merken halt das gerade wie in der Netzwerk-Unit.

00:30:45: Ich weiß nicht wieso?

00:30:46: Wir sind Agile und vielleicht auch weil so viele handelnden Personen einfach schon dabei sind und weil wir auch... Vielleicht auch mal da Markt einfach so gut für uns spielt.

00:30:58: Du brauchst ja wegen AI und einem du brauchst der Infrastruktur bis der Arzt kommt und irgendwie ich weiß es auch nicht aber Manchmal liegt es auch wirklich nur am direkten Vorgesetzten, also es muss gar nicht teilweise auch eine ganze Organisation sein.

00:31:10: Sondern manchmal ist jetzt auch einfach das Team, ne?

00:31:12: Tone from the top!

00:31:13: Ja

00:31:14: und ich habe das dann echt so durchgezogen, wirklich auch ein paar Jahre.

00:31:19: und dann kam der damalige Deutschlandchef auf mich zu.

00:31:23: Ich war sonntags mit unserer sechsjährigen Tochter im Museum Und er war auch zufällig im Museum.

00:31:28: Er sagt, ah ja gut dass ich dich treff.

00:31:30: Ähm, ich möchte dass du die Organisation also sein Team seine Organisation das sich die verlassen und am besten auch noch Jule Packard Enterprise.

00:31:39: Da stand ich da mit meiner Tochter an der Hand und dachte so okay Sonntag toll es hat mir den Boden weggezogen absolut

00:31:47: ja.

00:31:47: also ist auf so vielen Ebenen jenseits von gut und böse.

00:31:51: was war die Bekondung?

00:31:53: Ja mangelnder Erfolg und wahrscheinlich ist es aber immer so eine ganze Menge weil Wenn ich ehrlich gewesen wäre, hätte ich eigentlich schon viel früher wechseln sollen.

00:32:04: Weil ich war da nicht glücklich.

00:32:05: also warum auch immer spielt auch keine Rolle ne?

00:32:07: Es ist Wumpe auf der anderen Seite.

00:32:10: das vielleicht auch was was ich gelernt habe.

00:32:12: es war wirklich dann eine ganz ganz schlimme schwere Zeit aber eigentlich war's klar dass es eines Tages gekommen muss wenn man mal so ganz ehrlich zu sich ist.

00:32:21: Ich

00:32:22: hab jetzt nicht gerade bequem.

00:32:23: inwieweit hat er die eine Entscheidung abgenommen die du schon längst hättest treffen müssen?

00:32:29: zu hundert Prozent.

00:32:31: Es ist es nicht schön, man lernt ja nie aus, ne?

00:32:33: Also das war wirklich bitter aber hatte dann halt das Glück dass ich dann praktisch vor achtzehn Jahren in die Unit gekommen bin, in der ich seit achtzehnten Jahren bin.

00:32:43: also vielleicht habe ich von meiner Mutter auch dieses Gehen, dass man sagt okay irgendwie geht's immer weiter und Fensterchen ist vielleicht schon offen nur du siehst es nicht.

00:32:53: und auch so dieses Nicht-Verzagen wenn es einfach mal in die Krütze geht.

00:32:58: Ja, ganz, ganz wichtiger Punkt.

00:33:01: Würdest du sagen es war ein wichtiger Turning Point?

00:33:04: Das glaube ich war für mich das Wichtigste in meiner Karriere.

00:33:08: Also das eine ist was ich gelernt habe Es kann immer passieren Egal ob's gerecht ungerechtes oder nicht Dass jemand dir den Stuhlverdieter setzt.

00:33:17: also damit muss man immer...das is so.

00:33:20: Und dann hab' ich mir geschworen dass sich für den Rest meines Lebens alles in eine Balance bringen, in Anführungszeichen.

00:33:26: Das heißt ich gebe für die Firma alles aber ich nehme mir auch alles.

00:33:29: Also keine hundert Stundenwochen, keine fünf Uhr Flieger einfach das war mir total wichtig und ich glaube es gibt einem auf so ne wunderbare Unabhängigkeit dass man so arbeitet, dass man weiß kann morgen auch vorbei sein aber bis dahin ist super.

00:33:45: also das glaube ich hat mich einfach am meisten geprägt für mich ein Plan B immer hatte, dass ich sage und wenn sie mich rausschmeißen da gehe ich in eine Pizzeria anstelle auf den Tisch.

00:33:56: Ich glaube das ist wichtig... Das

00:33:57: ist wieder diese innere Freiheit weil dann spüren ja auch die Menschen außen rum so richtig können wir ihr nix?

00:34:04: Weil ganz am Ende der Kette ist dir ein Mensch der Souverän sagt dann halt nicht nochmal zu dieser weil ich glaube das ein ganz ganz wichtiger Punkt an dem wir gerade sind wenn du sagst es kann grundsätzlich und das ist ja einfach geliebte Erfahrung Grundsätzlich kann das jederzeit treffen.

00:34:23: Mehr oder weniger wahrscheinlich sind wir uns... Wir nehmen jetzt mal öffentlichen Dienst mit einem Beamtenverhältnis aus, aber auch da gibt es Veränderungen.

00:34:31: vielleicht keine Entlassung oder Veränderung gibt's auch da so.

00:34:35: Was ist eine gute Haltung sich einzustellen?

00:34:37: Also ich könnte ja dann da rein verfallen in das Muster und sagen Ich liege auf der Lauer damit wenn es soweit kommt ich sofort klug agieren kann.

00:34:47: Ist vielleicht aber auch so ein Leben mit angezogene Handbremse, oder?

00:34:51: Finde ich ja auch.

00:34:51: Das macht doch keinen Spaß!

00:34:52: Also ich sage einfach... Vielleicht weil ich auch so eine energiegeladene Mensch bin Ich gehe raus und will gewinnen alle mir nach.

00:34:59: Wir machen das also einfach dieses Leben und dann sagen heute war ein guter Tag oder es war ne gute Woche.

00:35:05: dazwischen gibt's natürlich auch Katastrophen.

00:35:07: Ja also nochmal.

00:35:09: Und dann hat dazu gesagt falls irgendwann mal der tag kommt und da mache ich mir kein kopf drüber Dann finde ich eine Alternative.

00:35:16: Also das ist auch irgendwas, was so ganz weit

00:35:19: geparkt ist.

00:35:20: Auf die innere Ressourcen zurückgreifen ja und es ist... Ich sage dass wir auch ganz oft an der Stelle wie oft ist es mir in der Vergangenheit schon gelungen mich aus irgendwelchen größeren kleineren Krisen raus zu befreien?

00:35:32: Und ist das nicht ein ganz toller Ressursenanker zu sagen Es wird mir wiedergelingen

00:35:37: Absolut.

00:35:38: Kann man das so ein bisschen an woanders hin überweisen?

00:35:41: Also nicht naiv durch die Welt gehen, aber sagen okay wenn es soweit ist...

00:35:45: Dann finde ich einen Weg dann plan eine Brücke und auch mal wenn ich das auch noch so sagen darf was für mich auch immer wichtig war dass wir also das klingt jetzt vielleicht ein bisschen sehr pragmatisch aber dass wir auch ein Lebenstandard fahren wo man nicht also wo du nie jeden Monat dreißig tausend Euro Ist ja sowieso nicht.

00:36:08: Aber wie viele Familien sehe ich, die sich oder Männer, die allein Verdiener sind?

00:36:12: Oder waren ein Haus schulden Urlaube Kinder auf schottische Privatschulen?

00:36:19: Ich meine da ist ja auch so einen wirtschaftlichen Druck

00:36:21: drauf.

00:36:22: Die

00:36:23: Fußfessel da natürlich.

00:36:25: und wenn ich aber sage diese Fußfessel legen wir uns nicht an das macht auch was

00:36:31: Macht natürlich auch ein Stück weit frei.

00:36:34: Wir sind da nicht ganz durch und ich mit deiner spannenden Erfahrung in deinem Lebensweg, wo wir ja auch sehr viel über die Art der Zusammenarbeit und der Führung was du erlebst erfahren.

00:36:49: Du bist dann sehr spät erst wirklich in dem Sinne richtig aufgestiegen.

00:36:53: wenn man das jetzt mal so in dieser klassischen Nomenklatur betrachten wollen erst mit Ende vierzig eine größere Führungsaufgabe dann mit fast sechszig.

00:37:01: dann in die Geschäftsleitung würdest du sagen, dich hat später Hafer noch mal gestochen oder hat die Organisation einfach ein bisschen gebraucht zu kapieren?

00:37:10: Wenn sie da vor sich haben.

00:37:13: Also die Organisation war natürlich schon ganz viel länger schlauer als ich weil ich wurde schon mit Ende dreißig gefragt Mensch komm du machst so einen tollen Vertriebsjob geht auch in die Führung vielleicht jetzt aus den kleinen Seiten und wenn man denkt dass jemand der ein total super individuellen Job macht, vielleicht auch ein guter Manager-Managerin wird.

00:37:32: Das ist ja manchmal auch fraglich.

00:37:33: Ja,

00:37:34: aber das ist auch schon mal spannend!

00:37:36: Aber das gehen wir nicht drauf ein.

00:37:38: und ich habe aber damals gesagt, euch will mein Kindern beim Wachsen zu schauen unseren Kindern.

00:37:42: und es war mir einen Herzenswunsch.

00:37:45: Und dann hieß es ja, wenn du das jetzt nicht machst, dann wirst du nie wieder Managerin?

00:37:49: Dann sage ich, dann werde ich halt nie wieder managerin so.

00:37:51: Dann bin ich halt mit neunundvierzig erst Managerin geworden nachdem ich drei oder vier Mal abgesagt hatte.

00:37:56: Ich liebe es, und ich hätte's nicht anders gemacht.

00:38:01: Aber ich hätt gern noch ein paar Jährchen mehr, weil das echt so viel Freude

00:38:04: macht.".

00:38:05: Und was ist der Unterschied?

00:38:06: Also, was is' der Unterschied für dich?

00:38:08: Wo erlebst du dich in der Kraft als Führungskraft... also wo ist da dir Kraft dreimal unterschrieben, was dich auch so erfüllt?

00:38:16: Weil bis jetzt hast du sehr glaubwürdig und selberzeugend mir hier die Vertrieblerin präsentiert, was ich auch glaube!

00:38:24: Was kickt dich daran...?

00:38:26: diese Rolle auch einzunehmen.

00:38:28: Ich weiß jetzt nicht, wie es in anderen Firmen ist aber... In unserer riesen Firma als es dann hieß ja Managerin, da heißt er, kannst du sowieso nix machen?

00:38:36: Kriegst du Druck von oben?

00:38:38: Frust vom unten?

00:38:40: Echt?

00:38:42: Es wird so viel erzählt.

00:38:44: Gut ich mach das jetzt!

00:38:46: Was ist mir aufgefallen?

00:38:48: man kann Menschen sowieso als Führungskraft Wind unter die Flügel geben.

00:38:55: Man hat die Aufgabe, finde ich, zu schauen.

00:38:58: Ich sage immer jeder Mitarbeiter ist eine wertvolle Pflanze, die in einem Töpfchen auf dem Fensterbank steht also zur dritten im Töpchen oder zur fünft oder alleine.

00:39:08: Die Aufgabe von der Führungskraft sind die richtigen Pflänzen im richtigen Töppchen stehen die Blumentöpfe am richtigen Fenster und dann muss man gucken stelle ich die Töepfe um pflanze ich dir anders was auch dieses Formen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihnen das Wind unter die Flügel zu geben, dass es das eine und das andere ist.

00:39:33: Wie muss eine Organisation aussehen?

00:39:35: Also der Mensch macht mir einfach unglaublich Freude und das Andere ist ich kann eine Organisation gestalten so da sie Sinn macht wie der Markt aufgestellt ist was von außen kommt.

00:39:48: und dieses Das Richtige tun mache ich aber nicht, weil ich jetzt nur morgens aufwache und eine tolle Idee habe.

00:39:53: Habe ich natürlich auch.

00:39:55: Aber wie hat Hannah Arendt gesagt?

00:39:58: Denken ohne Geländer mit meinem Führungsteam.

00:40:00: Dann sage ich, ey!

00:40:01: Ich hab die Idee blablabla.

00:40:02: Dann sagen sie vielleicht so oder anders oder sagen kann es machen das ist aber doof.

00:40:06: Dann sag ich gut dann machen wir's nicht.

00:40:08: Und genauso von meinen Führungsgreifen dieser Austausch und das finde ich toll.

00:40:14: Man kann gestalten und man kann Menschen erfolgreich machen, und man können Menschen zum Wachsen bringen innerhalb einer Organisation wie sie nun mal ist.

00:40:23: Mit allem was dazugehört mit allen Limitationen die da auch sind.

00:40:29: Du bist ja sehr verfechterin von du hast es ja jetzt schon ein paar Mal auf dem Thema innere Freiheit anerkennen und nutzen.

00:40:36: inwieweit würdest du sagen Es sind auch Restriktionen da nach wie vor.

00:40:41: Vielleicht in eurer Organisation nicht so stark, aber wo würdest du sagen... Wo erlebst du es dennoch als auch wirklich schwer für Menschen sich zu entwickeln?

00:40:52: Was sind vielleicht auch so Verwände auf das Wort Marker?

00:40:55: Was ist ein Marker die wir jetzt hier marteilen könnten?

00:40:58: oder sagst wenn ihr das erlebt dann seid ihr vielleicht auf der falschen Fensterbank in der falsche Erde.

00:41:04: also ich glaube dass eine ist.

00:41:07: Wie gesagt, ich kann ja nur über Vertrieb reden.

00:41:10: Du musst wenn du im Vertrieb arbeitest, musst du gewinnen wollen?

00:41:14: Du musst fleißig sein!

00:41:16: Du musst diszipliniert sein und brauchst eine gewisse Widerstandsfähigkeit weil oft auch die Türen zugehen.

00:41:23: also das erfährt man, man lernt es, man weiß es ja auch teilweise nicht vorher.

00:41:26: Wenn man das erstmal mitbringt dann geht es drum für sich selber zu erkennen okay Das kann ich, das macht mir Spaß.

00:41:34: Und dann haben wir zum Beispiel auch erlebt ... Wir haben Kollegen gehabt die waren auf ganz großen riesigen Accounts und da waren die totunglücklich so.

00:41:42: wenn jemand totun glücklicher ist aber vertrieb liebt das muss man als Führungskraft sehen und dann sagen du bist doch eigentlich jemand der am liebsten montags vierzig Kunden anruf dreißig Kundentermine macht und die Woche drauf so und dann haben wieder auch umgeschiftet sozusagen glücklicher Mensch.

00:41:58: Also ich glaube, man muss für sich selber und jeder hat selber für sich die Verantwortung das kann einem auch keine Führungskraft ablähmen.

00:42:04: Das

00:42:04: wollte ich gerade sagen weil dieses da ist ja immer so eine gewisse, das meine ich voller Wertschätzung, Kraniositätsvermutung wenn Menschen und das höre ich sehr oft in Gesprächen sagen Ich liebe es auch Menschen zu mitzugestalten zu prägen Da ist ja ne gewisse Kranositäts vermutungen drin Weil am Ende machen dass ja die menschen selbst Ja also ich kann ja nur von außen

00:42:25: Wind geben unter die Flügel.

00:42:27: Ich kann was an den Strukturen mitgestalten, ich kann es wahrnehmen.

00:42:31: Ja, ja!

00:42:32: Ich kann darauf achten dass kein Micro-Management passiert und ich kann drauf achten das wenn manchmal Dinge kommen die wir tun sollen dass sich da nochmal Rückfrage halt ob das jetzt wirklich sinnhaftig ist und manchmal müssen wir's trotzdem tun aber auch nicht immer.

00:42:46: Und auch meine Managerin und Managerin dass wir da Dinge von den Schultern nehmen aber machen wir uns mal nichts vor Die Arbeit hat sich in den letzten dreißig Jahren auch echt verdichtet.

00:42:57: Und die Prozesse sind teilweise auch nicht immer effizienter geworden und wir haben ja jetzt gerade eine Riesenakquisition, das heißt doppelte Prozese, doppelten Programme.

00:43:06: Das ist viel für die Menschen und ich habe dann gesagt lasst uns einfach weiter schwimmen!

00:43:10: Wir müssen irgendwie dieses Geschäftsjahr mastern und dann wird es Stück für Stück besser.

00:43:15: aber es ist hart und es ist schwer.

00:43:17: Welche Klage wird dir immer wieder angetragen?

00:43:20: Einmal im Bezug auf Die Arbeit allgemein, aber vor allen Dingen auch vielleicht das so ein bisschen mit einem versteckten Mensch katja.

00:43:28: Also jetzt sei doch mal ein bisschen mehr.

00:43:29: oder was würdest du sagen?

00:43:31: Was sind Dinge die deine Mitarbeitenden, vielleicht auch deine Kollegen, Kolleginnen sagen?

00:43:38: also bezüglich meiner Person als Führungskraft so nach hast ich mal wieder selber überholt.

00:43:42: dass habe ich also sowohl auf der einen Seite wenn man sagt mega energie Siehst uns, treibst uns aber im Guten halt auf der anderen Seite auch zu sagen nimm mal Fuß vorm Gas.

00:43:58: Und ich meine die Kolleginnen und Kollegen, die eng mit mir zusammen arbeiten oder dem ich lange kenne, die wissen auch dass sie sagen können war es da aber ein bisschen schnell mit der Meinung kannst jetzt nochmal Schublade aufmachen kann man noch einmal

00:44:08: drüber nachdenken ob das wirklich so ist?

00:44:10: Und dann sage ja machen wir und das finde ich auch toll.

00:44:15: Das heißt, du erlebst bei deinen Mitarbeitern und bei deinen Mitarbeiterinnen auch das logischerweise.

00:44:21: Dass was alle im Moment erleben, dass sich die Arbeit verdichtet, dass dich auch etwas vielleicht entkoppelt.

00:44:28: Ich komme jetzt noch mal so zum Ende unseres Gesprächs auf das, was du ganz am Anfang gesagt hast, ihr habt dir das Thema Homeoffice schon sehr lang also keine Verprobung mehr sondern es ist ja wirklich schon gelebte Praxis seit Jahrzehnten.

00:44:41: und dennoch würde ich fragen... Siehst du da im Moment eine bestimmte Entwicklungsrichtung?

00:44:47: Also viele Tech-Unternehmen sagen, wieder Return to Office.

00:44:51: Ich weiß nicht, wie steht der HPE zu?

00:44:54: Es war ja vor Covid so jeder konnte vom Homeoffice arbeiten, dann wurde nicht groß.

00:44:58: Aber es war ne andere Kultur.

00:45:00: Inwiefern anders?

00:45:02: Man ist ins Büro gegangen.

00:45:03: Homeofficing oder her man war einfach im Büro.

00:45:07: das war eine völlige Selbstverständ... Also, es war eine Selbstverständlichkeit.

00:45:12: Ja, egal ob man vorher auch Homeoffice machen durfte oder nicht und dann kam's halt zu Covid, dann wurden alle nach Hause geschickt ja.

00:45:20: Büroräume wurden abgemietet weil also... Wofür?

00:45:23: Nicht nur bei uns aber wo dann auch?

00:45:25: jeder dachte ihr wisst aber schon dass das irgendwann mal vorbei ist und ich glaube das hat einen ganz brutalen Bruch mit der Bürokultur gegeben und ich finde Es gut wenn für Menschen als wir die wir im Vertrieb sind Wir haben nicht diese Regelung, wir müssen drei Tage im Office sein.

00:45:41: Würde jetzt

00:45:41: keinen Sinn machen ja?

00:45:42: Aber entweder wir sind zwei-drei Tage unterwegs oder dann im office.

00:45:45: aber was ich sehe wie wichtig die Präsenz ist für neue Mitarbeiterinnen und neuen Mitarbeiter und für junge Mitarbeiterinnen Und du kriegst ja keine Unternehmenskultur zum Leben kein Miteinander wenn alle im Homeoffice hocken oder zum Kunden sind.

00:46:03: Es ist ja, also gemeinhin wird das genauso gesagt.

00:46:06: Junge Kolleginnen und Kollegen die sich erstmal einarbeiten müssen, die sich erst mal diese Netzwerke aufbauen müssten.

00:46:12: Das ist ja glaube ich auch sofort augenfällig nachvollziehbar.

00:46:16: Die Frage ist aber auch inwieweit unterliegt man der Illusion dass die schon sehr lang beim Unternehmen dabei sind nicht auch so eine Erosion unterliegen?

00:46:25: Ich bin mir da nämlich nicht ganz sicher und jetzt möchte ich nicht auf die Seite springen von denjenigen, die sagen Homeoffice ist blöd.

00:46:31: Sondern einfach zu sagen eine differenzierte Betrachtung.

00:46:35: Da bin ich auch absolut bei dir!

00:46:37: Und ich mache es zum Beispiel so wenn ich in Deutschland unterwegs bin – und ich weiß, ich bin jetzt am Mittwoch im Büro in Ratingen dann schreibe ich – ich weiß das ja schon ein paar Tage vorher – Kalendereintrag für unseren Standort Rating für alle meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Better Together Lunch Weil wir merken, durch dieses Covid bleiben die Menschen zu Hause und dann trifft man sich.

00:46:55: Dann kommen sie ja doch weil ich komme, weil wie gesagt immer der, der nicht kommt hat eine Karrierelimitierung.

00:47:01: mit einem Augenzwinkern ist natürlich völliger Quatsch.

00:47:04: Also da kommen ganz viele und wie viele auch langgediente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen schön dass wir uns mal alle gesehen haben.

00:47:11: Da hab ich gesagt aber braucht es da mich dazu könnt ihr nicht einfach sagen lasst uns allen Montags oder Dienstag im Office treffen.

00:47:17: Manche machen's aber vielleicht nicht so oft wie es schön wäre.

00:47:21: Was hält uns zurück?

00:47:22: Also, ich frag mich das wirklich ganz ernsthaft.

00:47:24: Natürlich kein Mensch pendelt gerne oder die Allerwenigsten.

00:47:28: Vielleicht die treuen Podcast-Hörerinnen und Hörerschein hier an der Stelle auch.

00:47:31: Gegrüßt nur Flachs beiseite!

00:47:34: Also niemand pendelt gern.

00:47:36: Die Vorteile sind auf der Hand ist es bequem Und trotzdem wissen wir, erleben's ja, dass uns über die Zeit nicht sofort von Woche eins auf Woche zwei vielleicht noch nicht mehr innerhalb von ein paar Monaten aber über Jahre erodiert da was.

00:47:51: Ja und das können wir sehen, dass können wir merken wenn wir uns komplett zurückziehen.

00:47:56: Was hält uns davon ab?

00:47:58: Weil die Einsicht ist ja da oder?

00:48:00: Die Nütlichkeit...

00:48:02: Ist es das Komfortecken?

00:48:04: Ja klingt brutal.

00:48:05: aber dann ich muss nicht mich duschen also schminken hübsch machen ins Büro fahren halbe Stunde dreiviertel stunde manchmal stunde.

00:48:15: ich verliere am tag ein zwei Stunden und ich merke auch Nicht schwarz-weiß, aber wir haben eine Verdichtung der Arbeit.

00:48:22: Und dann nochmal ein-, zwei Stunden...

00:48:25: On top!

00:48:25: ...on top ist keine Entschuldigung.

00:48:28: Es ist einfach ein Teil der Erklärung.

00:48:30: ja und ich glaube es ist einfach das man gemerkt hat, bei euch stehe auf, ich sitze da um acht am Schreibtisch und mache mich nicht auf dem Weg ins Büro.

00:48:38: Ich glaube es sind beides Ja und es ist wahrscheinlich eine Kombination aus Verdichtung Bequemlichkeit, aber nicht im Bösen.

00:48:50: Wir sind ja alle letzten Endes ist das ja auch was zutiefst menschliches sich das Leben ökonomisch zu gestalten und da auch Energien und es ist auch nachvollziehbar.

00:48:58: ich meine wir haben jetzt auch schon die Fälle aufgezählt oder die Situation Was in unserem arbeitsleben alles auf uns einprasselt beziehungsweise aus unserem gesamten leben Wie wir Dinge vereinbaren müssen?

00:49:10: Da ist natürlich eine wichtige Rahmenbedingung.

00:49:13: und gleichzeitig auf wie kann eine Einladung aussehen.

00:49:17: Also wie müssten wir ein Stück weit auch Strukturen bauen, dass uns begreiflich wird, wie wichtig das ist die Verbindung aufrecht zu erhalten und dies auch wahrscheinlicher macht?

00:49:26: Dass es passiert

00:49:28: also vor allen Dingen wenn noch erschwerend dazu kommt, dass wenn man Führungskraft ist aber das Team jetzt nicht nur an einem Standort ist sondern deutschlandweit.

00:49:36: Aber ich glaube da liegt viel an den Führungskräften wirklich die Kolleginnen und Kollegen zu motivieren.

00:49:42: hey Ich bin im Büro komm auch Und einfach mühsam das Rad wieder zurück drin in dem Fall.

00:49:49: Ich mache jetzt mal eine ganz weirdo Verbindung, was könnten wir aus einer Zusammenarbeitsperspektive?

00:49:58: Aus dem, was vielleicht du im Nachtlokal gelernt hast!

00:50:03: Was könnten wir übertragen auf einer ganz abstrakten

00:50:05: Ebene?!

00:50:06: Was könntest du daraus mitnehmen?

00:50:09: Gibt es irgendwas wo du sagst... Dieser Spirit, den wünsche ich mir manchmal oder den kann ich mir gut vorstellen.

00:50:15: Oder das habe ich vielleicht auch sogar inkorporiert?

00:50:18: Also ich glaube, dass eine ist, was Menschen angenommen werden wollen.

00:50:23: Das ist für mich das, was über allem schwebt und das andere ist jeder der aufsteht und sein Geld verdient hat – also auch jemand, der jetzt nicht seinen Geld verdiente.

00:50:33: Aber jeder Mensch hat Respekt und zwar muss er sich nicht verdienen!

00:50:38: Das finde ich auch einen sehr wichtigen Punkt.

00:50:40: Also, ich dachte auch so, dass ... und spannend, dass du darauf kommst auf diese Vorurteilsfreiheit, die ja da irgendwie im Raum stand?

00:50:47: Immer!

00:50:48: Zumindest mal eine gewisse Offenheit und wie

00:50:50: dann

00:50:51: das Thema innere Freiheit wahrscheinlich macht.

00:50:55: Ja.

00:50:56: Sehr schön.

00:50:57: Schöne Schlussbetrachtung liebe Katja.

00:50:59: Und ich freue mich, dass Du die Geschichte mit uns hier geteilt hast.

00:51:03: Du bist vielleicht... an einer Stelle, wo du sagst, du kannst ganz viel gestalten und gleichzeitig wirst du jetzt nicht noch zwanzig Jahre bei HPE bleiben.

00:51:13: Also das heißt es sind noch ein paar Jahre aber jetzt nicht viele.

00:51:17: Keine dreißig

00:51:18: mehr!

00:51:19: Du bist jetzt definitiv eher im letzten Teil deiner Karriere.

00:51:24: was hast du dir noch als ... ich hab dich hier als ambitionierte Frau erlebt?

00:51:28: Was hast du Dir noch sozusagen in Dein persönliches To-Do-Heft geschrieben in Sachen Führung?

00:51:35: Wir haben ja letztes Jahr in unserer Unternehmensgeschichte die größte Akquisition ever getätigt.

00:51:40: Und zwar gerade auch in meiner Geschäftseinheit.

00:51:43: und meine größte Aufgabe im Guten, dass sich Menschen zueinander finden, dass sie sich gehört fühlen – da sind immer noch Unsicherheiten, weil bekannte Gesichter in der Organisation weltweit das Unternehmen verlassen haben.

00:51:59: Also für mich ist die ganz große Aufgabe aus ehemaligen Konkurrenten die wir jetzt alle Kolleginnen und Kollegen sind, dass Vertrauen über die Zeit, Vertrauen kann über die zeit wachsen.

00:52:11: Dass ich das so lange begleiten darf, dass man miteinander umgeht und des anderes, dass wir Marktführer werden.

00:52:20: Also ganz schlank noch hinterher, da kam sie dir.

00:52:22: Der Vertrieb

00:52:23: geht nicht anders!

00:52:24: So muss es sein.

00:52:25: ich danke dir ganz herzlich liebe Katja für das schöne Gespräch, für deine Geschichte, für deinen spannenden sagen wir mal Stationen auf deinem Lebensweg.

00:52:34: Wir konnten natürlich nicht alles beleuchten aber die wichtigsten Station und vor allen Dingen deine tiefen Einsichten in Führung und Zusammenarbeit.

00:52:40: Ich danke dir ganze herzlich

00:52:41: Liebe Jule.

00:52:42: vielen Dank dass ich da sein durfte.

00:52:44: Es war mir wirklich eine Freude.

00:52:45: Danke viel.

00:52:47: Jeder Mensch hat Respekt verdient, den muss er sich nicht aktiv verdienen.

00:52:51: Diesen Gedanken nehme ich auf jeden Fall mit aus unserem Gespräch und ich bin mir ganz sicher dass Katjas besondere biografische Konstellation ihr ganz besonderer Lebens- und Karriereweg sie auch zu dieser Erkenntnis befördert haben.

00:53:05: von daher Ich fand das

00:53:06: Gespräch

00:53:07: wahnsinnig authentisch sehr nahbar sehr sympathisch Und ich wünsche mir einfach, dass solch ein Verständnis von Lidership wie es Katja hier gezeigt hat viel mehr verbreiten würde.

00:53:18: Also von daher, ich hoffe ihr habt die Folge so genossen wie ich und hinterlasst gerne ein paar Sterne!

00:53:23: Ihr wisst schon bei Spotify oder Apple.

00:53:26: schreibt mir gerne auch eure Kommentare zu der Folge.

00:53:29: auf Spotify könntet das ganz einfach tun.

00:53:31: Schaut doch mal wir werden demnächst wieder auf Tour sein mit Good Work nämlich in Wiesbaden zur Good Work Night Am vierentzwanzigsten November, hier in Wiesbaden bei der Cybert-Coup.

00:53:43: dort wird Vera Starker zu Gast sein und wir werden ein Live-Podcast aufzeichnen.

00:53:48: Also merkt euch diesen Termin unbedingt schon mal vor!

00:53:51: Und ich freue mich wenn ich euch dort sehe mindestens aber hier mal am Mikrofon bei der nächsten Folge Wenn es wieder heißt.

00:53:58: herzlich willkommen bei Good Work.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.