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Was, wenn Female Finance keine Grenzen kennt? Anna Kaiser und Elly Oldenbourg (361)

Shownotes

„Wir müssen unser Verhalten gar nicht ändern.“

Frauen treffen den Großteil aller alltäglichen Kaufentscheidungen. Welche Unternehmen eigentlich Frauen gehören, weiß trotzdem kaum jemand, nicht einmal eine KI. Anna Kaiser hat 2013 mit Jana Tepe Tandemploy gegründet und 2022 an das US-Unternehmen Phenom verkauft. Elly Oldenbourg war mehr als zwölf Jahre Managerin bei Google und hat mit „Workshift“ ein Buch über die Arbeitswelt von morgen geschrieben. Gemeinsam mit Cathy Lieberei haben die beiden WHERA gegründet, eine Plattform für Unternehmen in Frauenhand, die dem größten Geldstrom der Welt eine Richtung geben will.

Aus einer Beobachtung wird ein Unternehmen.
Am Anfang stand eine Finanzierungsrunde, an der nur Investorinnen beteiligt waren, und das Echo darauf. Konkret wurde die Idee, als Anna Cathy Lieberei kennenlernte. Seitdem wächst die WHERA List, gespeist aus Registerdaten, Selbstanmeldungen und Nominierungen aus der Community.

Kein Zeigefinger, sondern eine Wahl.
Niemand soll anders einkaufen, nur mit mehr Transparenz. Was das mit Bio-Siegeln, einem Blush im Drogerieregal und einem Laptop-Kauf zu tun hat, erzählen Anna und Elly sehr anschaulich. Und warum ausdrücklich niemand ausgeschlossen wird, auch die Männer nicht.

Ein Kreislauf von Frau zu Frau.
Das Geschäftsmodell verbindet Listing-Gebühren, Affiliate-Logik und einen Fintech-Gedanken. Ein Teil des Cashbacks soll künftig automatisch investiert werden, genau dort, wo der Gender Gap besonders groß ist. Elly nennt das F2F, Female to Female.

Worüber wir noch gesprochen haben:
Die durchschnittliche Sabine: Warum Konsum ein gesellschaftliches Thema ist
Nothing below 10x: Warum WHERA von Anfang an groß gedacht ist
NGO oder Unternehmen: Warum erst Größe kommt und dann die Stiftung
Tandems statt Einzelhelden: Wie die Gründerinnen ihr Team aufbauen
Taschenlampen-Momente: Wann bei Menschen der Groschen fällt

Anna Kaiser und Elly Oldenbourg sprühen vor Energie, und man spürt in jeder Minute, wie lange diese Idee schon in ihnen gearbeitet hat. Sie verbinden Unternehmergeist mit gesellschaftlicher Haltung, ohne je belehrend zu werden. Ein Must-Hear für alle, die wissen wollen, was ihr Einkauf mit Gleichberechtigung zu tun hat.

Interview: Jule Jankowski

Weiterführende Links:
➡️ WHERA
➡️ Die WHERA List
➡️ Elly Oldenbourg auf LinkedIn

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Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists

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Transkript anzeigen

00:00:00: Achtzig, neunzig Prozent aller alltäglichen Ausgaben werden von Frauen getätigt.

00:00:04: Das ist überall in jedem Einzelrand der Welt so.

00:00:06: Es sind jeder Gesellschaftsschicht so ... das ist seit Jahrhunderten so!

00:00:08: Dass es bekannt diese Zahl wie viel Kaufkraft und Kaufmacht damit einhergeht machen wir uns aber gar nicht so gewusst.

00:00:15: Und gleichzeitig sind aber Unternehmen die in Frauenhand oder von Frauen mehrheitlich geführt sind Sind und jetzt kommt auch mein bisschen meiner Google Hintergrund als Datenpunkt nicht existent.

00:00:26: Es kann dir keine KI heute beantworten.

00:00:28: Wenn wir jetzt die Frau aus der Gleichung rauskürzen, dann schaffen wir nicht die Grundlage, die Basis, die gesellschaftliche Struktur.

00:00:39: Die Ruhe im System, den wir brauchen um überhaupt den großen Herausforderungen vor denen wir stehen begegnen zu können.

00:00:46: Weil wir haben keine Angst vor Geld und Macht weil Geld ist erstmal neutral.

00:00:50: Die Frage ist nur was machen wir damit?

00:00:58: Hallo und herzlich willkommen bei Good Work, dem Podcast für gute Zusammenarbeit.

00:01:02: Und für zukunftsfähige Arbeitskultur!

00:01:05: Mein Name ist Julia Jankowski und ich begrüße euch hier zu einer neuen... Zu einer schwungvollen, zu einer sehr mächtigen Grunde denn wir unterhalten uns heute hier bei Good Rock natürlich auch über Arbeitskultur wie schon in den anderen mehr als dreihundertfünfzig Folgen aber vor allen Dingen auch um die Frage was regiert die Welt?

00:01:23: Viele würden von euch sagen ja Geld regiert die Welt.

00:01:28: Die Frage ist, wer regiert das Geld?

00:01:30: Auch da ist die Antwort etwas differenzierter als vielleicht nur die Tech Bros und die oberen Zehntausend.

00:01:39: Tatsächlich werden wir feststellen heute in der Folge dass ganz viel darüber was mit dem Geld passiert in Frauenhänden liegt und dort auch entschieden wird.

00:01:48: Das heißt also wie die Frauen sind es Tatsächlich faktisch über sehr viele Konsumentscheidungen bestimmen und das bildet sich aber nicht so ganz im Wirtschaftssystem ab.

00:01:59: Genau das werden wir heute besprechen mit zwei Damen, die Teil des Unternehmensgründungsteams sind von Vera.

00:02:07: und was die beiden alles so vorantreiben, was ihre große, große Vision ist – das erfahrt ihr in der Folge!

00:02:13: Und ich kann schon mal so viel versprechen was Anna Kaiser und Ellie Oldenburg heute mit uns teilen, ist auf jeden Fall inspirierend.

00:02:21: Sie haben nicht vor ein kleines Start-up an die Rampe zu stellen?

00:02:24: Nein!

00:02:25: Sie haben eine weltumspannende Vision.

00:02:27: Und es hat etwas mit Geld zu tun, es hat was mit der eben beschriebenen Zusammenhänge zu tun wie das Geld nämlich wirklich in den Wirtschaftskreislauf kommt – und da wollen sie doch mal ganz tüchtig am feministischen Schräubchen drehen.

00:02:44: darauf vorbereitet, dass es wirklich große Bilder gibt.

00:02:46: Wir springen hin und her zwischen den Bezügen in der Wirtschaft was das auch für gesellschaftliche Implikation hat.

00:02:53: Es wird ein bisschen gedenklich, auch so viel sei schon mal vorweg gewarnt verraten Und es wird vor allen Dingen aber ganz viel von der Passion der beiden rüber kommen wirklich eine Arbeitswelt und eine Gesellschaft zu bauen die im sesten Sinne des Wortes gleichberechtigt ist.

00:03:10: faire Chancen auf beiden Seiten.

00:03:12: also Genug der Vorrede, ich mach die Tür auf für die beiden.

00:03:15: Für Ellie und für Anna!

00:03:18: Hallo Jule, danke für die Einladung.

00:03:20: Vielen Dank.

00:03:20: am Montagmorgen ganz schön mit dir zu starten.

00:03:24: Die erste Stimme gehörte Anna und die zweite Ellie.

00:03:27: also ihr habt wunderbar schon das Alphabet eingehalten.

00:03:29: Und Anna du kennst das Spiel vielleicht noch nicht?

00:03:32: Du bist sozusagen den ersten Mal neu zugang.

00:03:36: Deswegen fangen wir mal mit dir an nämlich wie bist du in den Tag gestartet liebe Anna?

00:03:40: heute an diesem Montag

00:03:42: Super, nee wirklich super.

00:03:44: Es war ein schöner Montagmorgen, Ellie und ich hatten gleich schon ein paar Themen und wir starten aber montagmorgens auch immer mit unserem gemeinsamen Weekly in die Woche.

00:03:52: und von dem her super!

00:03:55: Man muss ja ergänzen ihr seid hier eigentlich zu dritt am Start, gerade die Lieberei.

00:03:59: das hätte dann aber unser... Podcast-Format wahrscheinlich ein bisschen gesprengt, wenn wir zu viert quatschen.

00:04:05: Das kann schon manchmal ein bisschen schwierig sein.

00:04:08: Sie sei lieb gegrüßt und gut vertreten von euch.

00:04:11: Weekly wie dürfen wir uns das vorstellen?

00:04:13: Lieber Anna also ihr seid remote.

00:04:16: Genau, wir sind remote und haben natürlich immer in unterschiedlichsten Konstellationen im Team unsere Meetings über die Woche verteilt.

00:04:24: Und weil ein paar Themen anstanden, die jetzt gerade auf der Agenda sind und wichtig für uns, haben Ellie und ich heute morgen gleich ein gemeinsames Meeting dazu gehabt.

00:04:37: Gut organisiert.

00:04:38: Und du bist so ein Typ, früh aufstehen?

00:04:41: Oder bist du ihr gar nicht?

00:04:43: Ellie

00:04:43: lacht!

00:04:45: Weil wir uns mit unserem Biorhythmen super ergänzen.

00:04:48: Da kommt auch gleich wieder unser Chop-Shang-Modell ins Spiel.

00:04:51: also wird Deckengefühlt zwanzig Stunden am Tag ab.

00:04:54: Einmal die Uhr erzählt wer sitzt wo auf der Linie?

00:04:59: Ja, Ellie ist Frühaufsteherin.

00:05:01: Gezwungenermaßen?

00:05:04: Genau und ich kann wirklich bis tief nachts gut und produktiv arbeiten.

00:05:08: Sehr gut!

00:05:08: Manchmal

00:05:09: können wir beides zur Allnurzeit, weil es manchmal nötig ist aber ja... Wir sind gut abgeschwunden.

00:05:15: Ja, cool.

00:05:16: Dann gehen wir doch mal rüber!

00:05:17: Was war heute Morgen schon alles los?

00:05:18: Liebe Ellie du könntest wahrscheinlich schon einen ganzen Rattenschwanz an Aufgaben erzählen die du schon hinter dich gebracht hast.

00:05:24: Also ich weiß nicht... als Eltern hat man manchmal um neun Uhr das Gefühl wenn so der Arbeitstag losgeht dass man schon drei Tage wach ist.

00:05:30: also so schlimm ist es jetzt heute nicht gewesen.

00:05:34: aber nö halt der übliche Wahnsinn in der Früh ein kleines ein großes Kind irgendwie fertig zu machen und sich selber dabei nicht zu vergessen.

00:05:42: und dann will man auch noch ein bisschen Sport unterbringen.

00:05:45: Ich bin gefühlt schon durch die halbe Stadt gegurkt.

00:05:49: Insofern ... Nein, also der ist übliche aber es war entspannt.

00:05:52: heute hat niemand geschrien.

00:05:55: Auch keine Tür hat geschlagen und eigentlich sind alle wirklich in den Tag gestartet.

00:06:03: Bist

00:06:03: du so ein Morgensportmensch?

00:06:04: Wusste ich gar nicht erliebt!

00:06:06: Ich bin ein Sportmensch und mittlerweile da wo ich's unterkriege krieg' ichs unter Punkt.

00:06:12: Es ist dann wirklich auch mitten im Tag.

00:06:15: Und gerade in der Rush-Out des Lebens, in der wir jetzt sind plus nicht nur Familie und Gründung und alles sondern man muss das so verteidigen.

00:06:24: oder ich möchte die so verteiden wie Zeiten dass es mir oft von der Prioliste runter fällt.

00:06:30: aber heute früh hat's geklappt für fünfundvierzig.

00:06:33: Heute nicht.

00:06:33: also das heißt ein bisschen selbst... Kerl gehört auch mit dazu unbedingt.

00:06:38: Sind wir ja alle zu aufgefordert?

00:06:41: Ich räuspe mich an der Stelle mal, würde mir nicht schlecht zur Gesicht stehen!

00:06:46: Ich versuche mal so ein bisschen damit zu starten, dass bevor ihr genau erklärt was Vera macht im Ganz-Genau welche Annahme und Beobachtungen Wir reden heute über ein Start-up, dass man sagt so viel nehmen wir schon mal vorweg.

00:07:02: Also ihr seid noch in der Gründungsphase bzw.

00:07:06: seid noch nicht wirklich go live wenn ich das verstanden habe.

00:07:10: und ich sage an der Stelle ganz oft jede gute Idee fängt mit einer Beobachtung an.

00:07:17: Liebe Anna, welche Beobachtungen hattest du im Bezug auf Frauen und Finanzen?

00:07:24: Und Geldströme?

00:07:25: So sagen wir mal vor drei, vier Jahren schon.

00:07:31: Du hattest das ja vorher erwähnt, dass ich Tannenploy gegründet habe zusammen mit Jana vor vielen Jahren und unsere letzte Finanzierungshunde bei Tannenplay hatten wir bewusst damals nur mit Frauen besetzt.

00:07:43: Weil wir einfach fanden, dass es gut ist wenn wir in gesellschaft der Meetings nicht nur mit Männern sitzen sondern auch ein paar Frauen neben uns noch dabei haben weil wir wissen alle, Männer ein Großteil einnehmen.

00:08:00: Das heißt, gerade wenn man als Frau Pitcht um Geld einzusammeln, pitscht man oft vor mehrheitlich Männern.

00:08:07: Ja das ist einfach ein Fakt.

00:08:08: und gleichzeitig haben wir uns gedacht Mensch es gibt aber so viele Frauen die ja auch Geld haben Einfach, ja?

00:08:14: Ob die nicht Lust haben in uns zu investieren.

00:08:17: Für Jana und mich war das zu dem Zeitpunkt einfach weil wir schon großes Netzwerk hatten.

00:08:21: Das heißt, wir haben viele, viele Jahre schon ein Netzwerkaufbau betrieben und haben diese Dame gekannt so dass wir dann relativ gut und schnell eine All-Female Runde schließen konnten Ja!

00:08:36: Und dann war aber das Echo so groß.

00:08:38: also die Tanja Keves hat damals im Handelsbad drüber berichtet und dann haben uns wirklich die Damen aus beiden... lagern angerufen.

00:08:44: Also es haben Frauen angerufen mit so

00:08:45: Anna, Jana!

00:08:47: Wo habt ihr diese tollen Frauen gefunden?

00:08:49: Wir wollen unbedingt Investorinnen haben für unser Startup und auf der anderen Seite Frauen die gesagt haben können wir auch noch Geld geben.

00:08:56: Ja cool.

00:08:56: Und das war dann der Moment wo dann auch Ina Schlie eine der Investorin gesagt hat wir müssen uns zusammensetzen mit dem Thema uns mehr beschäftigen und auch irgendwie ein Ecosystem dafür bauen, weil anscheinend ja gibt es da Interesse.

00:09:12: Und daraus ist dann für einen entstanden der vielleicht einige kennen, der heißt in Kurt Schwenters wo's darum geht Frauen die Geld haben zu mobilisieren auch ins Startups mit mindestens eine Frau zu investieren.

00:09:21: Warum erzähle ich das?

00:09:23: Weil du nach einer Erkenntnis gefragt hast und die Erkenntnisse dich einfach zu der Zeit hatte... Und Eddie hat es eng mitbegleitet und auch mitverfolgt und mitbekommen, weil wir einfach schon so eng befreundet waren und so viel zusammen gemacht haben.

00:09:38: Dass es unglaublich ist was passiert wenn wir das Geld was in Frauen handen Anders kanalisieren.

00:09:45: Und es hat uns der Moment auch gezeigt, ja?

00:09:46: Es gibt die Frauen, da gibt es auch Geld.

00:09:50: aber wie können wir dafür sorgen dass es auch startups mit Frauen zugute kommt und nicht nur den startups mit ausschließlich Männern.

00:09:58: und das war für uns so eine Erkenntnis was wir gesagt haben Wir müssen auf dem Geldfluss

00:10:06: Das ist jetzt einmal die Unternehmersicht, die Investoren-Sicht.

00:10:10: Die ja sehr eindrücklich ist.

00:10:11: also ich glaube wir haben alle ein Bild vor Augen wie so diese Runden aussehen wenn man da vor so einem Venture Capital sitzt und sitzen alle Jürgen Thomas

00:10:19: usw.,

00:10:20: vielleicht noch ein paar Christianen dann wird es auch schon schwierig, vielleicht auch ein paar Svens aber viel jünger wird's dann wahrscheinlich auch oft nicht um vor allen Dingen nicht weiblicher.

00:10:30: Gehen wir mal vielleicht noch auf die andere Seite erleben, weil es gibt natürlich die Seite der Investoren.

00:10:37: Aber es gibt ja auch die Seite ganz normalen Konsumentscheidungen.

00:10:42: Wie werden denn die getroffen?

00:10:43: Weil das ist sozusagen auch eine Perspektive, die ihr uns so viel kommen wir jetzt schon sagen mit rein bringt.

00:10:51: Genau und da geht die Geschichte auch weiter von Anna, weil wir haben viel damals drüber gesprochen.

00:10:55: Anna auf Unternehmer, auf Investorenebene wie fließt das Geld?

00:10:58: Was passiert wenn Geld bewusst kanalisiert wird?

00:11:02: Haben gesagt Wie sieht es eigentlich auf Konsumenten Ebene aus?

00:11:06: Und in der Zeit hatte dann Anna Carti unsere dritte im Bunde kennengelernt.

00:11:11: Die hatte mal in frauenhand.de gegründet, wo es eine kleine Affiliate-Plattform, sage ich mal die ganz schönes Thema und für uns auch einer der wenigen weltweit, die wir gefunden hatten, die das Thema aufgemacht haben so sagen warte mal welche Unternehmen sind eigentlich in Frauenhand?

00:11:25: Und können wir nicht bewusster dort einkaufen und dass überhaupt mal sichtbar zu machen.

00:11:30: Und daraus hat Anna dann und Anna vielleicht vervollständigst du den Satz, weil das war ein schöner Moment für uns auch.

00:11:37: Ein wichtiger Meilenstein?

00:11:40: Ach so!

00:11:40: Du meinst also ich Kati kennengelernt hab oder wie?

00:11:42: Weil du mich da ja

00:11:43: anriefst?!

00:11:44: Ja, jetzt weiß ich auch was du rauf... Ich war damals in der Bahn zwischen, ich weiß noch.

00:11:50: Ich bin von Zürich nach München gefahren in unsere Heimat.

00:11:54: Nachdem du Kathi kennengelernt

00:11:55: hast?

00:11:56: Ja und mich hat es total berührt weil Kathi war ja lange in Afrika Ja, und hat dort mit der World Bank und KfW für female equal financial participation of women gekämpft.

00:12:07: Also dass auch Frauen mit dem was sie tun Geld verdienen damit sie zu Hause mehr Mitsprache recht haben.

00:12:12: Und es habe mich total berührt und auch Katis Visionen und Ideen in frauenhand.de.

00:12:18: und als ich sie kennengelernt hab, habe ich danach sofort Ellie angerufen und habe ihr dann im Telefon auf schön bayerisch gesagt, Ellie mir ham's!

00:12:26: Ich weiß was wir jetzt tun!

00:12:28: Sehr

00:12:29: gut sehr gut.

00:12:30: Und da

00:12:31: hat das fast so schön zusammen, weil als sie mir davon erzählte, dass Kathi, Anna und ich uns kennengelernt haben.

00:12:37: Jetzt kommen wir auch wieder zur Erkenntnis auf Konsumenten-Ebene.

00:12:41: Es ist einfach so, dass wir geben achtzig, neunzig Prozent aller alltäglichen Ausgaben werden von Frauen getätigt.

00:12:48: Dass es überall in jedem einzelnen Land der Welt so ist, in jeder Gesellschaftsschicht so.

00:12:51: Das ist seit Jahrhunderten so.

00:12:53: Bekannt diese Zahl!

00:12:55: Wie viel Kaufkraft und Kaufmacht damit einhergeht machen wir uns aber gar nicht bewusst?

00:12:59: Und gleichzeitig sind aber Unternehmen, die in Frauenhand sind oder von Frauen mehrheitlich geführt sind und jetzt kommt auch mein bisschen meiner Google-Hintergrund als Datenpunkt nicht existent.

00:13:10: Es kann keine KI heute beantworten.

00:13:12: Das heißt es ist eine Wahlfreiheit, die dir eigentlich als Konsument in also bewusst jetzt gegendert.

00:13:17: beide Kaufkraft ist ja erstmal neutral.

00:13:19: Beide Seiten erst mal gar nicht existiert.

00:13:22: und da sehen wir schon einen riesen Diskrepanz zwischen.

00:13:24: Momentmal wenn so viel Kaufkraft im Frauenhand liegt Können wir es nicht einfach gestalten und auch at scale gestalten, dass jemand weiß.

00:13:33: Ach ich könnte diesen Schuh diese Blume dieses Lawyer Angebot oder dieser Architekt Architekten angeboten könnte Ich auch von einer Frau beziehen wenn ich denn wüsste wo sie sind.

00:13:45: Und was wir dann ein ganz viel research Einfach ausgefunden haben ist natürlich in den In den Kiezen in den Freundeskreisen Ist natürlich bekannt durch kann die eine ganz tolle x y empfehlen Oder ich kann den ganz tolles Produkt das auch noch von der frau empfehle.

00:13:58: Aber diese Informationen, diese Datenpunkte sind

00:14:01: nicht

00:14:03: im Eta.

00:14:03: Sie sind nur

00:14:04: informell quasi so ... Also du musst es im Üsamen quasi hands-on oder über wie auch immer Recherche herleiten aber nicht unbedingt so abgebildet als Strukturinformation fähig und ... Informal

00:14:16: ist übrigens ein wichtiges Stichwort weil in afrikanischen Ländern oder überhaupt den Global South wie das Know How Kenby von Kathi da wird es auch die informal economy genannt Und die sind geowned von Frauen.

00:14:30: They have their informal circles und das ist ganz interessant, also es ist nicht nur als Datenpunkt informell sondern es is an actual economy.

00:14:39: Spannend!

00:14:40: Und Annan da kommt jetzt noch was dazu?

00:14:43: Also es gibt auf der einen Seite wir haben wenig weibliche Investoren oder wenig kanalisierte weiblichen Investoren.

00:14:50: Wir haben zwar Frauen die überhebliche Kapitalströme verfügen Und da gibt es aber zu wenig Kanalisierung und auch zu wenig Sichtbarkeit dafür auf der Unternehmensseite, auf der Investorenseite.

00:15:03: Ellie, du sagst wir haben viel, viel Kapitalzugang.

00:15:07: Nennen wir's mal so wie wem's wirklich am Ende gehört?

00:15:09: Aber die Entscheidungsmacht liegt dann faktisch sehr oft bei den Damen, bei den Frauen.

00:15:15: Wenn wir das jetzt zusammenbringen sind wir schon fast bei Vera.

00:15:19: noch eine Frage habe ich inwieweit Anna Habt ihr eure Hypothese auch gestützt, dass das auch den Menschen da draußen, die dann konsumieren wirklich wesentlich und relevant ist?

00:15:32: Wo die Kapitalströme herkommen.

00:15:34: Also wer der Absender ist oder die Absenderin eines bestimmten Unternehmens ... Weil es ist ja gar nicht so trivial, das rauszufinden.

00:15:42: Ist das der durchschnittlichen Sabine relevant?

00:15:45: Ich sag jetzt mal bewusst ganz neutral,

00:15:47: ob

00:15:48: das Unternehmen wo sie einkauft Einer Silke, einer Natja oder eben einem Peter gehört?

00:15:54: Nee es ist nicht.

00:15:56: Das ist ihr erst mal egal ja aber der durchschnittlichen Sabine.

00:16:00: für sie ist es total wichtig dass wir in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben und drum ist es ein ganz ganz wichtiges gesellschaftliches Thema.

00:16:09: ich bin letztens wieder gefragt worden im Gespräch Anna wieso machst du denn jetzt was mit Frauen Thema ist nächstes Start-up ausgesucht, ja.

00:16:18: Also wir haben so große Probleme wie den Klimawandel und Kriege... Und dann haben wir nicht schon so viel jetzt für Frauen gemacht!

00:16:25: Ja?

00:16:25: Und dann sagen wir immer ganz klar es ist die falsche Reihenfolge, wie wir gerade denken.

00:16:30: Wenn wir jetzt die Frau aus der Gleichung rauskürzen, schaffen wir nicht die Grundlage, die Basis, die gesellschaftliche Struktur.

00:16:40: Die Ruhe im System, die wir brauchen um überhaupt den großen Herausforderungen vor denen wir stehen begegnen zu können.

00:16:47: ja weil wir wissen alle dass wenn Und Studien der letzten Jahrzehnte zeigen das rauf und runter, wenn wir gleichberechtigten Zugang zu Kapital, zu Finanzen und auch zur Wirtschaft haben also von Mann und Frau.

00:17:01: Dann haben wir gesündere Gesellschaften, gesunde Familien stabile Gesellschaften und es brauchen wir für die Demokratien dieser Welt.

00:17:08: Und solange wir das nicht haben führen wir Kriege und können uns überhaupt nicht um die Themen kümmern, die wir gerade auf der Agenda haben sollten Stichwort KI Regulierung Klimawandel etc.. Wir als Gesellschaft haben es halt auch noch nie erlebt, wie es sich anfühlt in einer richtig gleichberechtigten Welt zu leben.

00:17:26: Ja?

00:17:26: Das heißt auch wir Frauen wissen gar nicht was wir da eigentlich brauchen oder was sich gut anfühlen und für uns ist es einfach so wichtig hinzugucken wo wir gerade Hebel bewegen können die wir noch gar nicht angefasst haben.

00:17:40: ja weil wir haben jetzt keine Zeit irgendwie eine frauenpartei weltweit zu gründen oder auch mal so einen Karb, so ein Trump und so eine Frau zur Seite zu stellen und sagen, könnt ihr bitte im Tandem gleich berätigen?

00:17:52: Die Welt regieren.

00:17:53: Dafür haben wir einfach jetzt gerade nicht die Zeit.

00:17:56: Das fühlen wir alle.

00:17:58: Und das was Ellie gerade so vorhin so schön beschrieben hat aber wir haben einen Finanzstrom also wir haben Geld dass jeden Tag mobilisiert wird Aber wir das noch nicht nutzen auf eine Art und Weise so zu kanalisieren, dass es uns allen zugutekommt.

00:18:13: Und auch der Durchschnittsabine, die es im Moment noch gar nicht auf dem Schirm hat – genau dafür bauen wir nämlich mit Verra die Infrastruktur.

00:18:21: Was ich super spannend finde ist, weil ganz oft ja auch ... Viele Start-ups, ich glaube bei euch kann man das Wort, was ja fast schon manchmal ein bisschen abgegriffen wirkt.

00:18:30: Nämlich Purpose Driven, das ist es definitiv für euch und viele Start-Ups ringen ja so darum die Bedürfnisse des einzelnen Konsumenten.

00:18:42: Und da würden wir aber euch vielleicht noch gar nicht so furchtbar viel weiterkommen.

00:18:45: Das heißt ihr guckt ja wirklich wie's den Anschein hat aus einer sehr gesellschaftlichen Brille auf die Zusammenhänge.

00:18:53: Beides!

00:18:55: Okay, Ellie.

00:18:55: Dann

00:18:56: rückst

00:18:57: du das gerne mal ein!

00:18:58: Weil ich finde es ist ein ganz wichtiger Punkt dass hier differenzieren was ist der gesellschaftliche Layer?

00:19:03: Was sind Konsumentinnenentscheidungen an dieser Stelle?

00:19:07: und wie verhält sich da Vera genau in diesem Straßungsfeld?

00:19:11: Und KonsumentInnen konsumieren ja bei Unternehmen und jetzt habe ich gerade gesagt auch der Datenpunkt von Unternehmen mit Frauenhand oder mehrheitlich Frauen geführt kaum abgebildet ist oder vor allem nicht at scale, auffindbar und damit auch für Maschinen nicht.

00:19:27: Für Menschen nicht etc.. So, jetzt haben diese Unternehmen und diesen Research haben wir ja schon über tausendfach gemacht.

00:19:34: Können wir gleich sagen wo wir stehen?

00:19:35: Und auch Investoren seitig bestätigt bekommen.

00:19:39: die haben ein großes Interesse daran sich genau als solches zu differenzieren.

00:19:43: das ist also einen Wettbewerbsvorteil für sich zu nutzen sagen ich bin ein Unternehmen in Frauenhand und übrigens wird definierendes Also sehr lax könnte man sagen ab fünfzig Prozent nicht mal Einen fünftig prozent.

00:19:53: was all we want is equality Und das beinhaltet sehr viele Unternehmen.

00:19:58: Es gibt Hochrechnungen, es gibt keine Details weil niemand es gezählt hat dass es bis zu sechshundert siebenhunderttausend Unternehmen in Frauenhand nur in Deutschland wir schauen uns den Dachmark im Moment an und über Europa natürlich noch viel mehr gibt und diese werden aber als solches nicht gefunden haben aber ein Interesse daran als solche sich zu positionieren.

00:20:18: Wenn wir das auf fünfzig Prozent der Weltbevölkerung oder Deutschlands Bevölkerungen eben runderechnen, die eben achtzig-neinzig Prozent aller Kaufentscheidungen treffen, triffst du quasi.

00:20:26: die Konsumentin findet nicht nur auf der BtoC Seite statt sondern ja auch auf der btb Seite.

00:20:32: Und das... sehen wir jetzt schon über tausendfach bestätigt, dass die selbstverständlichen Interesse daran haben sich zu differenzieren.

00:20:39: Auch sozusagen selbstverständlich möchte ich besondere Angebote machen Stichwort Loyality-Programme, Affiliatesysteme

00:20:44: etc.,

00:20:45: damit bei mir gezielt Kaufkraft auch landet.

00:20:49: Genau, also aus Unternehmenssicht total.

00:20:51: Ich war jetzt immer noch mal auf der Brille die Konsumentin, was sie für Bedürfnisse hat.

00:20:55: Das wird vielleicht nicht mehr ... das ist nicht der Anfang, den ihr nehmt, sondern ihr guckt wirklich auf das System der Investoren und der Unternehmerinnen aber auch der Gesellschaft.

00:21:05: Und auch Jule, auch der KonsumentInnen?

00:21:07: Also wir haben auch ... es gibt... Viele Frauen, man darf es nicht unterschätzen.

00:21:13: Die so ticken wie Ellie und ich ja?

00:21:15: Die seit Jahren versuchen... Und ich habe das immer gemacht.

00:21:19: Versuchen Frau auch zu verstehen wo geht denn mein Geld hin, wem ich mein Geld gebe?

00:21:25: also es gibt wirklich auch Menschen die sich Gedanken machen und sagen hey Ich würde ja so gern irgendwie eine frau unterstützen.

00:21:32: Ja aber genau sind die denn?

00:21:35: Wir hatten so ein Schlüsselmoment als wir zum Beispiel Laptops für unsere Team Ich bestellt hab irgendwann mal abends und wollte schon ab... ich habe schon alles im Einkaufswagen gehabt, ne?

00:21:45: Also da hat man dann ja gleich ein paar tausend Euro drin.

00:21:48: Und dann wollte ich abschicken bei Apple und denke mir, nee!

00:21:51: Da kann ich ja nicht!

00:21:53: Oh Gott, wo kann ich denn diesen Computer beinahe Frau

00:21:57: kaufen?!

00:21:58: Dann habe ich recherchiert und am nächsten Tag mit Ellie White und so.

00:22:01: Dann haben wir natürlich eine Frau gefunden nach langer Recherche die einen Apple Service Provider ist und auch ein Laden und diese Laptops hat.

00:22:12: Und natürlich haben wir dort bestellt, dann kam nur die Frage Frau Kaiser wie so bestellen sie denn aus Hamburg?

00:22:18: Ich sitze doch hier in Düsseldorf und dann haben wir gesagt weil wir herausgefunden haben dass ihnen der Laden gehört richtig und sie sich ja das stimmt.

00:22:26: und da hat man gemerkt wenn man so einer Unternehmerin nur tausend Laptop Bestellungen im Jahr mehr irgendwie beschert, dann spielt diese freune an einen leger und dann kann sie gleich einfach unternehmerisch anders dabei sein.

00:22:41: Und für uns ist es so stufenweise jetzt wie wir das angehen auch bei den konsumenten weil erst mal gibt's wirklich einige die sagen hey cool wenn es sichtbar gemacht wird weil dann kann ich jetzt auch mein mantel meine jeans mein computer mein koffer wie auch immer auch mal woanders kaufen andere brand auszuprobieren.

00:22:57: und ganz ganz viele kommen gerade jeden tag auf uns zu und sagen Das war

00:23:02: nicht gar nicht bewusst.

00:23:04: Genau, das war der Punkt... Also ich glaube dass was ihr so beschreibt da geht es ja sehr stark um das um das Virtuen Awareness erstmal zu schaffen Ja?

00:23:12: Es gibt sicherlich eine vielleicht auch ne kleinere Gruppe Ich könnte jetzt quantitativ gar nicht bewerten die das schon selbstbewusst gerne tun würde.

00:23:22: Es wird eher dann nicht so leicht gemacht Da helft ihr.

00:23:25: Aber es gibt sicher auch eine sehr große Gruppe von Konsumentinnen.

00:23:28: sagen wir uns mal an dieser Stelle nicht getrennt oder vielleicht auch doch, wie auch immer, die das sehr gerne machen würden.

00:23:36: Das vielleicht noch nicht so unbedingt auf dem Schirm haben und wo ihr mit eurem Ansatz ja wirklich eine Erwärme schafft.

00:23:43: Und vielleicht gehen wir nochmal bevor wir da reingehen... dann auch aussieht eure Plattform.

00:23:49: Wie recherchiert ihr?

00:23:51: Also wie findet ihr diese ganze Zusammenhänge, weil das sieht so aus auf den ersten Blick dass es gar nicht so trivial ist die Zusammenhange wirklich auseinander zu finden Ellie.

00:23:59: Wie geht dir da simpel gesprochen einfach vor?

00:24:03: Also Awareness ist schon mal ein gutes Stichwort.

00:24:05: wir haben Ende Mai sind wir überhaupt erstmal mit der Message rausgegangen dass wir dies tun wollen was unsere Vorhaben ist und seitdem haben wir natürlich auch offen proaktiv sich bei uns gemeldet werden kann.

00:24:17: Und wir haben seitdem über tausend Anmeldungen, ohne dass wir ein Euro-Marketing ausgegeben haben sondern nur weil wir darüber posten über das Thema sagen guck mal hier sind Unternehmen oder Wir wollen Unternehmen in Frauenhand eben sichtbar machen und dann gezielt Kaufkraft zu ihnen lenken.

00:24:32: Und wie wir das tun, können wir gleich noch mal drauf eingehen.

00:24:35: Und die zu finden ist also zweierlei einmal schauen wir uns natürlich bauen wird an Technologie damit wir sie finden.

00:24:40: also stichwort scraping es gibt könnte man denken auch die könne ja alle im Handelsregister finden ist natürlich mit nichten so weil nicht jedes Unternehmen ist.

00:24:51: Stichwort Scraping für dich so selbstverständlich.

00:24:53: ich glaube wir dürfen ganz kurz hier fassen nochmal

00:24:56: Genau, dass man quasi mit KI guckt welche Register gibt es und die durchforstet man.

00:25:02: Im wahrsten Sinne um versucht anhand von Signalen herauszufinden was wäre es weiblich oder nicht?

00:25:09: Die Signale sind meistens also nicht das Ellie und Anna erfinden was ist eine Frau überhaupt nichts sondern was wurde selbst angegeben.

00:25:15: also wurde hier Frau Mann angegeben oder nicht?

00:25:19: Wenn du ein Unternehmen angibst, oder wenn du das gründest, gibts dann oben halt Herfrauen, Vornamen an etc.

00:25:26: Also es gibt einige Signale die man da auslesen kann plus Impressum und das Internet.

00:25:31: also welche Signale kann man noch so auslese?

00:25:34: Und aber was kommt proaktiv auf uns zu?

00:25:37: Und dann haben wir jetzt mittlerweile auch ein Art Nominierungstool und das wird deutlich mehr genutzt, als wir dachten.

00:25:43: Was uns mega freut, dass man quasi die Jule, die Anna, die Claudia draußen rumgekehrt und sagt ach, es wusste ich gar nicht!

00:25:49: Das Unternehmen ist im Frauenhasten, nominiere ich mal und diese Information landet zum Beladen dieses Unternehmens dazu ein.

00:25:56: Also das wäre jetzt erstmal ...

00:25:59: wie ihr überhaupt die Informationen zusammen tragt.

00:26:02: Und dann, glaube ich, springen wir mal rein Anna.

00:26:04: also wir gehen auf die Plattform Vera.

00:26:06: was genau bietet ihr für wen an oder so?

00:26:09: beziehungsweise es ist ja noch Ein bisschen Zukunftsmusik, aber was genau beinhaltet.

00:26:15: Was ist das Versprechen von Vera?

00:26:17: Ja also wie wir gerade schon beschrieben haben geht es im ersten Schritt erstmal darum Sichtbarkeit zu schaffen ja überhaupt mal sicher werden zu lassen wer steckt denn hinter welchem Laden?

00:26:28: weil wir kennen alle auch wirklich das phänomen wir gehen durch die städte wir kaufen ein die frauen stehen in den läden und verkaufen Wo geht denn mein Euro hin, den ich dann dort lasse und ausgebe?

00:26:37: Also dass wir da auch so ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

00:26:40: Schaffen wie gerade schon mit der Vera List zu nennen wir sie also das ist im Grunde die Datenbank, die aufzeigt welche Brand welches Unternehmen welche Marke gehört nach Frau oder ist von einer Frau gegründet oder von eine Frau geleitet.

00:26:53: Auch das muss sich noch kurz ergänzen.

00:26:54: zur Alice Beschreibung vorhin entweder fünfzig Prozent in Frauenhand mindestens oder als Startup.

00:27:00: wenn man oft wächst ist man es nicht mehr und drum sage ich ganz bewusst als Frau gegründet oder geleitet und dann wird es sichtbar.

00:27:08: Das heißt, dann kann man im Moment ist es noch nicht verbiet zu sie... Sichtbar, aber ab Oktober wird es das sein.

00:27:14: Im Moment finden sich die ganzen Women on Businesses da drauf und können sich gegenseitig sehen.

00:27:19: Aber in dem Moment wo es dann auch für die Konsumenten sichtbar wird, wird's auch einfacher darauf zu gehen ja?

00:27:25: Die Brands zu entdecken ja auch mal irgendwie auf den Online Shop zu klicken dort einzukaufen etc.

00:27:32: Und das wollen wir im ersten Schritt mobilisieren.

00:27:34: ja dass sich die Datenbank füllt und die Konsummenten merken hey cool!

00:27:39: Also die gibt's da draußen da sogar dieselben Produkte, die ich normalerweise woanders einkaufe.

00:27:44: ... und dann im nächsten Schritt werden wir.

00:27:47: Und ich glaube, das ist für dich wichtig auf die Frage bezogen... ...die du vorhin hattest mit wie profitiert denn da die Sabine auch davon?

00:27:56: Man muss dazu sagen, wir in Deutschland sind auch Weltmeister... ...in Punkte sammeln mit Paybackpunkten und Code.

00:28:02: Das heißt ganz viele Menschen in unserem Land haben großes Interesse... ...und auch Freude daran zu sagen ja gut wenn ich aber ein paar Prozent irgendwo einspannen kann... ...dann auch was günstiger bekommen gehe ich da gerne mal hin.

00:28:15: sind, aber unsere Unternehmerinnen absolut bereit.

00:28:19: Die haben schon gesagt natürlich sind wir dabei dass wenn wir durch euch Sichtbarkeit bekommen und auch Konsumenten zu uns kommen auch den was zurückzugeben ja?

00:28:28: Und da ist dann der erste Schritt der Inzentivierung da denen jeder auch kennt zu sagen hey cool das eine ist die Sichtbarheit interessiert mich eigentlich nicht.

00:28:36: man oder frau vielleicht gibt es die Aber wenn man dann da noch ein paar prozent bekommt geht man da gerne hin.

00:28:42: also wir schaffen wirklich für alle was attraktiv ist.

00:28:46: Also das ist dann ein Stück weit, ich sag mal bisschen die Payback-Logik ja, die da auch mit integriert ist aber die ihr ja quasi als Vehikelnustst um sagen wir mal die größere Mission nach vorne zu bringen und das ist ja vollkommen okay der Anreize zu schaffen.

00:29:03: Wo steht ihr aktuell, Ellie ungefähr?

00:29:05: Damit man das so einsortieren kann.

00:29:07: Anna hat schon gesagt es gibt die Liste wo man sich eintragen kann und da habt ihr mittlerweile auch schon ganz schön viel gesammelt.

00:29:14: Wo bewegt ihr euch jetzt gerade in Eurer noch Gründungsphase?

00:29:18: Also wer heute auf vera.io geht, findet schon ganz viele Unternehmerinnen und Women Own Businesses die man durchforsten kann.

00:29:28: Es ist die Vera List wie eine Art Directory ein Verzeichnis wo man eben findet wo du nach Kategorien suchen kannst, nach Orten suchen kannst oder online offline Produkten oder Dienstleistungen selbstverständlich.

00:29:41: Und die wächst jeden Tag, seit wir gelaunched haben natürlich noch mehr weil es einfach sichtbar ist für beide Seiten.

00:29:48: und genau und wir haben jetzt wo stehen wir gerade?

00:29:50: Wir sind verhandeln und etablieren von ganz vielen Angeboten eben also Stichwort Loyality Programm was du auch grade sagtest Bald kommt die konsumstreichste Jahreszeit, stichwort Black Friday.

00:30:07: Stichwort Weihnachtsgeschäft wo wir sehr viele Angebote gerade aufgleisen to make them female.

00:30:14: und das passt vielleicht auch noch zu der Frage die du vorhin hattest the awareness wenn Du Dich erinnerst und ich erinnere mich nur dunkel aber wenn wir über Fairtrade über nachhaltig über vegan über bio Das war mitnichten Mainstream eine lange Genau, das ist jetzt der Mainstream angekommen.

00:30:35: Also maximal fünf Jahren.

00:30:36: Und davor war ein dreißig Jahre Aufbauzeit, dass das irgendwann Mainstream wird.

00:30:40: und es startete mal mit hoch die Spinner, die denken wir könnten hier Bio in den Edeka bringen oder einen Tengelmann wie es damals hieß und jetzt ist sie nicht mehr wegzudenken.

00:30:50: Und im Grunde ist es so auch also die Aha-Erlebnisse, die wir erleben in den vielen, vielen Gesprächen und jetzt auch Events die wir haben wenn man sich... Wenn man irgendwie ein Blush von einer Firma, die ich jetzt nicht nenne aber eine Firma hinlegt und da unseren Aufkleber drauf machen sagt stell dir mal vor, du würdest durch einen DM oder ein Rossmann gehen und würdest erkennen dass das Einzige unter den vielen Blasches die Frauen kaufen von einer Frau gemacht ist.

00:31:14: Ja wenn ich das wüsste dann würde dich ja ganz an... Ja genau!

00:31:17: Und diesen Aha-Moment hast du erst wenn du es dir quasi vorstellen kannst und eine Option hast und wenn das dann noch gekoppelt ist mit der Inzentivierung macht natürlich wahnsinnig Sinn.

00:31:30: Das Bild hatte ich sofort vor Augen, dass ihr so was wie eine Kennzeichnung anstrebt.

00:31:36: Es ist ja eine Sache in eurer schönen Liste zu stehen und es ist viel einfacher, wenn nicht am Point-of-Sale

00:31:42: C.A.,

00:31:43: female owned, run by female, wie auch immer ... Ich bin mal ein bisschen kritisch nicht, weil sich die Idee schlecht findet, sondern im Gegenteil, also ich bin ja selbst.

00:31:55: absolut hundert Prozent davon überzeugt, dass wir das brauchen.

00:31:58: Nur die Frage ist ja... Das ist natürlich ein Ansinn was Menschen, die sich für irgendeine Art von Purpose einsetzen sehr schnell auf dem Schirm haben.

00:32:08: also Wir haben natürlich das ganze Thema wie CO-II intensiv war die Produktion dieses oder jenen Gutes?

00:32:17: Wir haben Natürlich das was wir jetzt schon haben Die Bio Zertifizierung etc.

00:32:25: Wie superschwierig ist es so etwas in Gang zu setzen, lieber Anna?

00:32:29: Oder beziehungsweise wie schätzt du das ein.

00:32:33: Also was sind so Hebel die ihr bewegen müsst um so eine Lizenzierung, die ich ja wirklich glaube als sehr mächtig einschätze nach vorne zu bringen?

00:32:41: Alle werden wir in Bewegung setzen nulli alle weil es zu wichtig ist es nicht zu tun.

00:32:46: Ja also Es gibt gar keine andere Option für uns, von dem her natürlich wird es vielleicht manchmal schwer und man muss da auch irgendwie ein bisschen kämpfen.

00:32:57: Und es braucht Überzeugungsarbeit.

00:32:59: aber wir merken jetzt schon in den ersten Monaten, es geht gar nicht darum mit dem erhobenen Zeigefinger raus zu gehen und den Leuten irgendwie zur Null, du konsumierst nicht richtig nein!

00:33:08: Es geht nur darum noch mal mehr Freiheit in die Konsument- Entscheidungen zu bringen, auch ein bisschen Transparenz.

00:33:15: ich finde wir haben so viel Undurchsichtigkeit und wenig Transparenz in bestimmten Systemen, wir haben auch ganz viel Komplexität.

00:33:22: Und das einfach mal ein bisschen aufzubrechen und zu sagen Mensch es lebt sich so wie besser und für die Zukunft absolut wichtig in gleichberechtigteren Gesellschaften.

00:33:33: Und drum ist der Konsum einfach ein ganz ganz wichtiger Baustein dass wir den jetzt angucken.

00:33:38: und ich bin mir sicher dass wenn wir die nächsten Schritte gehen und es braucht manchmal einfach bei Veränderungen und dann wird es leichter.

00:33:48: Und dann kommen so Tipping-Points, die würd's auch bei uns geben oder mit Vera geben.

00:33:52: Aber man darf nicht vergessen, bei all dem was wir da tun, wir müssen unser Verhalten gar nicht ändern!

00:33:57: Wir können alle weiterhin shoppen und das tun, was wir eh die ganze Zeit tun.

00:34:02: Sondern wir haben einfach die Möglichkeit an manchen Stellen des Geld einfach ein bisschen anders zu kanalisieren und damit auch ein System Change herbeizuführen.

00:34:10: Das ist aber kein großer politischer Akt sondern es ist einfach ein ganz... natürlicher Prozess auf dem Weg hin zu einer besseren Economy, zu einer besseren Gesellschaft.

00:34:22: Und weil du vorher noch gesagt hast mit... Purpose-driven startups oder Unternehmen.

00:34:30: Katja und ich sagen immer ganz ehrlich, welche Unternehmen brauchen wir überhaupt noch auf diesem Planeten?

00:34:35: Im Grunde würde ich als Staat verbieten auch Unternehmen zu gründen die nicht der Welt dienen.

00:34:40: ja und der Gesellschaft weil wir leben in uns eigentlich so guten Zeiten wenn wir jetzt alles nutzen was wir haben!

00:34:49: Und so ist es auch ein bisschen mit Vera mit dem was wir tun.

00:34:51: Es gibt so großartige Unternehmen da draußen, die auch von Frauen gegründet geführt oder Frauen gehören.

00:34:59: Aber die oft einfach nicht so sichtbar sind weil sie nicht wie bei... in monopolistischen großen Strukturen auch irgendwie finanziert sind und dann auch gleich so einen großen Marktanteil haben.

00:35:11: Und diese Wirtschaft einfach wieder mehr zu stärken, und dann werden wir auch wieder resilienter wenn nicht alles bei den ganz großen Brands- und Marken konzentriert ist sondern wie wir die Wirtschaft da ein bisschen gleichberechtigt ... so verteilen und mobilisieren.

00:35:27: Und jetzt habe ich aber so ausge-, bin nicht so rausge-, äh, du siehst es wieder, Jule!

00:35:31: Das ist doch mein

00:35:32: Herzsystem,

00:35:33: ne?

00:35:33: Nein das

00:35:34: ist ja auch zugestanden

00:35:35: lieber

00:35:35: anders.

00:35:36: Deine Frage

00:35:36: war genau so wie, wie gehen wir davor?

00:35:38: und was ich eigentlich nur sagen wollte uns im Strich... Ach gut, es wird vielleicht mal hier oder da schwierig, aber im Grunde machen wir nur das, was längst überfällig ist und weil wir im Moment mit Werra eigentlich die Punkte zusammenbringen, die im Moment sonst noch keiner zusammengefallen hat.

00:35:54: Ich

00:35:55: guck mal in zu dir rüber, liebe Ellie und ich kann das total verstehen, dass du ja Herz davon galoppiert.

00:36:01: Du kommst hier aus einer Welt, die sagen wir mal nicht unbedingt run by female ist, ja?

00:36:07: Aus der Tech-Welt.

00:36:08: also wenn es gibt ja nicht umsonst den Begriff der tech bros Inwieweit braucht's denn da vor allen Dingen schon fast rhetorisch die Frage eine Sicht Die Sichtbarmachung von Frauen beziehungsweise wirklich noch mehr Empowerment, weil ich würde mal tippen.

00:36:24: Da gibt es ja tatsächlich nach Nachholbedarf.

00:36:26: also nicht nur in der Sichtbar-Machung sondern auch wirklich wie kommen denn Frauen?

00:36:30: Denn da mer'n die Macht mehr an die Kapitalströme ran wenn wir in die Techbranche gucken grad Stichwort KI und so weiter.

00:36:38: Du meinst die Broliga

00:36:39: hier

00:36:40: oder die Manus Vier?

00:36:41: Wir haben ja genügend

00:36:42: Ott

00:36:42: dafür.

00:36:43: genau

00:36:44: Und das kommt nicht von ungefähr

00:36:48: Ja, wie wir sie da reinbringen... also du, wie es um Umführungspositionen in den Unternehmen aussieht.

00:36:54: Das ist weder im Silicon Valley noch in Deutschland irgendwie gut gelöst und wir kennen die Problematiken, wir können die Gläsern entdecken, wir haben die Impliciten und Explicitum-Hürden dagegen.

00:37:07: Ich meine ja, wie können wir das machen?

00:37:09: In dem wir was...?

00:37:12: Also Anders gesagt, ich nehme wahr, dass wir schon viel geschafft haben.

00:37:17: Es gab aber auch ein Progress auf Dinge die nicht so viel handfeste Wirkung erzeugen.

00:37:25: Was meine ich damit?

00:37:26: Und da inkludiere ich mich!

00:37:29: Wir feiern ganz viel auf Instagram und Co, auf LinkedIn natürlich ohne Ende.

00:37:33: also es wird viel gepostet, geliked geschrieben Bücher Podcast-Konferenzen sehr gerne, wir klatschen sehr viel etc.

00:37:40: Wir machen das alles!

00:37:41: Wir haben die Themen...wähnen wir feiern?

00:37:43: Wir wissen was die wichtigen Themen

00:37:45: ist?!

00:37:46: Und jetzt komme ich natürlich mit Varian sagen, aber wir wissen nicht wo unser Geld hingeht.

00:37:50: Das ist genau die Diskrepanz, die wir eigentlich lösen wollen zu sagen das was eigentlich die größte wirtschaftliche Wirkung für Frauen hat.

00:37:56: denn wenn Frauen ökonomisch gleichberechtigter Teilnehmen in einer Gesellschaft stellen sie anders ein, sie investieren anders, sie geben andere Aufträge etc.

00:38:06: also der Halo Effekt ist deutlich größer.

00:38:09: dann Den haben wir nicht gelöst und da würde ich ansetzen.

00:38:12: Und wenn du mich jetzt direkt auf die Tech-Branche ansprichst, ja also man sieht ja...

00:38:18: Woher ist das führt?

00:38:21: Weil was Kaufkraften da ist es dann wieder um Investitionen, die gekämpft werden dass die weniger Investoren oder Investitionsgelder bekommen wie Sie Gelder und wie sie selber sind ja auch meistens von Männern geführt ganz oft von denenjenigen, die noch nie gegründet haben, die dann aber Frauen nochmal anders betrachtet.

00:38:41: Kein Trivieles

00:38:42: unterfangen.

00:38:44: Stichwort wie sie, ihr seid nicht bootstrapped wenn ich das richtig verstanden habe.

00:38:48: Das heißt ihr braucht Geld von außen um eure Mission nach vorne zu bringen.

00:38:53: Wie seid ihr da vorgegangen Anna?

00:38:55: Du hast ja Erfahrung als Gründerin von Tandembleu du kennst das Spiel zur Genüge.

00:39:00: Wie seit ihr jetzt hier mit Vera vorgegang?

00:39:03: Wir sind, in den ersten Monaten haben wir uns natürlich gebootstrapped.

00:39:07: Also wir drei haben uns eingeschlossen und ganz viel Research gemacht vorbereitet

00:39:11: etc.,

00:39:12: wir hatten in den Ersten Monaten auch großartige Menschen die uns teilweise pro Bohnen unterstützt haben und so.

00:39:17: also es gibt da auch ganz viele große Hilfsbereitschaft.

00:39:21: Und dann haben wir aber ziemlich schnell großartig Investoren gefunden das muss man einfach auch sagen Die an die Idee geglaubt haben die zu einem Zeitpunkt wo wir Elinore noch kaum das Pitch Deck fertig hatten, unser erstes.

00:39:35: Einfach die Idee und gesagt haben, dass ist das was die Welt braucht und dafür sind wir sehr dankbar.

00:39:41: da werden wir auch in nächster Zeit dazu nochmal ein bisschen mehr berichten wer dahinter steckt und wer unsere Investoren sind.

00:39:47: aber das ist großartig und da konnten wir auch schon gut Geld einsammeln um die ersten Schritte zu gehen.

00:39:53: also eine gute Summe

00:39:56: Kannst du da schon oder könnt ihr, wollt ihr da irgendwie mal grüßenordnung?

00:40:00: Ihr müsst nicht den Betrag absolut.

00:40:02: Aber damit wir mal so eine Vorstellung davon haben, weil das ist ja schon auch enormes was ihr vorhabt.

00:40:06: Nee auf jeden Fall nee und deswegen haben wir auch schon dreieinhalb Millionen eingesammelt zum jetzigen Zeitpunkt und es geht auch noch weiter.

00:40:12: aber Das ist Wie ich vorhin beschrieben habe Es ist ein ganz ganz wichtiger Schritt für uns jetzt und der is sehr wichtig Und natürlich müssen wir dafür auch ein bisschen Geld mobilisieren.

00:40:23: aber julia wenn wir sehen, wie viel Geld gerade in KI und andere Themen gesteckt werden ist es eigentlich überhaupt nicht viel.

00:40:30: Wenn's darum geht im Vergleich zu dem was wir erreichen müssen ja und wollen aber es ist der erste Schritt in die richtige Richtung und wir tun grade alles dafür dass wir die richtigen Leute zusammen sammeln das wir ein großartiges Team Wir haben gesagt einen Winning-Team of Investors auch Und gehen von da jetzt einen Schritt nach dem anderen und sind da ganz optimistisch.

00:40:52: Und wenn ich da vielleicht noch adden darf, ist wir sind auch sehr bold direkt reingegangen.

00:40:57: Also das hat Anna durch ihre ersten Unternehmen und auch den Exit in die USA gelernt und ich natürlich auch sozialisiert durch Google sehr klar... nothing below ten x. also und diese boldness hat uns einfach auch dazu geführt dass wir eben nicht die story gekauft haben die natürlich die erst mal so first time founders oder jüngere die sagen ja ne du mach mal ein bisschen bootstrap bis hin hunderttausend hier in family and friends und dann zeig erstmal und so weiter sondern nee das ist wir sprechen über fünfzig prozent der weltbevölkerung über den besagten größtengeldstrom der welt der durch frauenhände geht um wenn davon nur einen bruchteil Prozent zu Unternehmen in Frauenhand gehen, die kombiniert mit Affiliate fees.

00:41:41: Mit der Fintech-Logik, da können wir auch gleich noch drüber sprechen ist das nicht nur was die Welt braucht sondern es ein geschnitten Brot Business Case auch.

00:41:50: und diese Kombination ich glaube die gibt's auch nicht so oft.

00:41:57: Team, also nicht nur wir als Founder sondern auch die Menschen, die wir jetzt gewinnen konnten.

00:42:00: Die das mit uns tragen plus und das ist auch ein Timing spielt ja auch eine Rolle.

00:42:05: Wir haben begründeten unter.

00:42:06: also schon vor einem Jahr kann ich feststellen was wir innerhalb Was wir jetzt können konnten wir vor einem jahr nicht Was durch KI möglich ist und dass aber auch auf sicheren Beinen zu bauen eben mit den richtigen Leuten.

00:42:18: Das ist einfach auch eine wahnsinnig spannende Phase Daran Unternehmen aufzubauen Und das auch gleich bold zu denken.

00:42:26: Das passt ganz gut noch zu deiner Frage vorhin, als du Elli gefragt hast mit der Tech-Welt.

00:42:30: Was musstest du sich da auch ändern?

00:42:32: Und auch so ein bisschen Mindset, dass wir Frauen uns auch trauen an diese Themen rantrauen.

00:42:38: An

00:42:38: die großen Themen!

00:42:39: Die nicht

00:42:39: nur Männern überlassen weil wir haben in der Tech Welt viel zu lange, viel zu langen Bogentrum gemacht.

00:42:45: und Frauen das lassen wir mal die Männer und das ist ja jetzt doch KI mehr möglich für uns.

00:42:52: man muss nicht mehr jahrelang an der Uni sein und IT studieren um dann mit dabei zu sein, also dass wir uns auch trauen da heranzugehend großzudenken.

00:43:00: Ich die Melanie Perkins von Kenber hat es großartig vorgemacht.

00:43:02: Die hat gerade Milliarden gespendet.

00:43:04: das sieht man auch.

00:43:05: was passiert wenn die Milliarden dann meinen Frauen hände gehen?

00:43:08: Von einer gründeren Schaff schafft was groß ist verändert die Welt und ich meine sie war die jüngste female CEO mit der größten Spende bisher in der Geschichte.

00:43:16: Und das sind dann so Zeichen die wir einfach setzen müssen und die Geschichten die wir uns erzählen müssen und auch Trauen großzudenken.

00:43:22: natürlich haben Investoren wieder gesagt was braucht ihr denn so viel Geld?

00:43:25: doch erst mal kleiner und so, aber die blenden wir jetzt mal aus.

00:43:28: Sondern wir müssen uns auch mal trauen wie die Masks dieser Welt wenn uns was wichtig genug ist großzudenken und durch alle Wände hin durchzugehen und dafür sind wir definitiv bereit.

00:43:41: Okay, also ich sehe schon sehr viel Power am Start.

00:43:43: Es gefällt mir total gut!

00:43:45: Ich glaube wir haben jetzt alle verstanden wie die Gesellschaft von eurer Lösung profitieren würde dass wir eine klare Entscheidungs Grundlage haben unsere Kapitalströme und unsere Konsumentscheidung zu lenken.

00:43:57: vollkommen Haken dran.

00:43:59: Wir haben ein bisschen angetickt, wie die einzelne Konsumentin der einzelnen Konsument profitieren kann beispielsweise durch Payback-Modelle in der Form.

00:44:08: Was sich jetzt bestimmt der eine oder andere Zuhörer-Zuhörerin fragt inklusive meiner Person?

00:44:13: Wie profitiert ihr also?

00:44:14: mit anderen Worten was ist euer Geschäftsmodell?

00:44:17: Da kommen wir ja auch noch mal zu.

00:44:18: Anna vielleicht magst du kurz etwas dazu sagen so dass wir es also auch Menschen die vielleicht nicht in der Startupwelt Zuhause sind nachvollziehen können.

00:44:25: Ja was Eddie gerade auch schon erwähnt hat.

00:44:30: Also stufenweise werden wir jetzt vorgehen und die ganzen Sachen rausbringen, so auch wann wird es öffentlich für die Endkonsumenten?

00:44:37: Und dann gehts weiter mit Loyalty, Paypack-Modelle

00:44:41: etc.,

00:44:42: und dann ist das natürlich die Logik je mehr... Bei Unternehmen eingekauft werden die bei Werra gelistet sind, also die bei uns dabei sind.

00:44:50: Und dann was zurückgeht in Form von Affiliate.

00:44:53: das heißt die Unternehmen sind bereit auch einen kleinen Teil des Umsatzes den die Generieren zurückzugeben.

00:45:01: den teilen wir uns dann.

00:45:02: das heißt kleiner teil geht an Werra zurück damit wir uns als Company weiter wachsen können damit wir eine bessere Infrastruktur für alle bauen können und der andere Teil geht zurück an die Konsumenten den Konsument darüber einkaufen und mit dem Geld, was da zurückgeht können dann unterschiedliche Dinge passieren.

00:45:19: Ellie das kannst du gleich noch mehr im Detail beschreiben.

00:45:23: aber so ist die Logik relativ einfach d.h.

00:45:26: je mehr eingekauft wird darüber desto

00:45:29: mehr profitiert ihr auch.

00:45:30: Desto mehr Ja, ja.

00:45:33: Aber ich finde das total

00:45:35: wüstig und redlich.

00:45:37: Noch mal, da kommen wir vielleicht gleich auch noch mal zu...

00:45:40: Ich

00:45:40: mach mir mal einen Knoten ins Taschentuch zum Stichwort NGO.

00:45:43: aber es ist ja wichtig zu verstehen was sind die unterschiedlichen Wertströme?

00:45:48: Und wer profitiert wie?

00:45:49: Das ist absolut redlich!

00:45:50: Aber Ellie du bist der Ball liegt bei dir, du darfst ihn doch gerne

00:45:53: ergänzen.

00:45:53: Genau Anna sagt Affiliate-Logik dann Listing fees zu einem kleinen Betrag im Moment neunundneinzig Euro im Jahr.

00:46:01: Manche Unternehmen und ich meine damit nicht nur Start-ups in einer Woche auf Instagram verhauen, die nehmen wir im Jahr.

00:46:08: Also dadurch ist auch ein planbarer Umsatz für uns um.

00:46:12: wie gesagt Wir sind deutlich über dem was wir geplant hatten ohne dass wir überhaupt Werbung geschaltet hatten bis jetzt weil es eben so ein Thema ist Was nicht so viele haben was noch niemand angegangen ist.

00:46:23: Und dann im dritten Schritt und das ist vielleicht eben dieser diese FinTech Layer der uns einfach.

00:46:29: Das unterscheidet sich von jeglichen Initiativen.

00:46:31: Es gibt sehr wenige dazu weltweit, aber manche gibt es wo es eben so Bi-Women Bild oder sowas gibt es.

00:46:37: Aber das sind alles Initiative und alles NGOs dass wir sagen nee Wir denken einen Schritt weiter.

00:46:42: das was zurück fließt an die Konsumenten also beispielsweise ein Cashback der sich eben geteilt wird Dass wir den Hucken mit einem mit der Möglichkeit dass das automatisiert investiert wird

00:46:52: Warum?

00:46:53: Also nicht nur einfach, wie das kommt ins Portemonnaie zurück und du kannst es verkonsumieren.

00:46:57: Sondern tatsächlich auch

00:47:00: weil... Weil hier wird ein Full Circle draus.

00:47:02: wenn Frau bei Frau einkauft hat die BtoB Seite der Frau quasi profitiert und wir sagen Moment!

00:47:07: Wie kann die B to Caesar also die Konsumentin viel profitieren und zwar da profitieren wo einer der größten Gender Gaps Auch der Welt es gibt und das ist zum Thema Investment also für die eigene Zukunft vorzusorgen, drei Viertel aller Frauen in Deutschland.

00:47:23: Und in Europa haben noch nie einen Euro investiert in ihre Zukunft.

00:47:27: Also es mag die Sabine wie auch immer sie heißen sein und dieses noch nie Einen Euro zeigt eben dass es nicht nur Sabine, du musst doch nur dieses Education-Programm machen und dann weißt Du wie man ein ATF investiert.

00:47:40: oder du musst auch nur diese Kampagne lesen wo Frauenworte mit Depots zusammengebracht werden.

00:47:47: Und dann hast Du es verstanden sondern es geht um die Aktivierung.

00:47:50: Die Schwelle ist die Aktiverung weil unsere Mental Load Liste so lange ist im Kopf Weil es meistens in einer Heterobeziehung ... Was ich auch noch muss

00:47:58: und verstehen muss.

00:47:59: Und was ich noch tun muss.

00:48:00: Genau!

00:48:01: Dieses Gefühl, das ist ein Gemischung wahrscheinlich aus Überforderungen, aus Keine Lust... Auch diese Branche redet sowieso immer gleich.

00:48:08: Also es ist nicht für Frau gemacht.

00:48:09: Das hat auch etwas mit Kommunikation sicher zu tun.

00:48:12: Und da zu sagen warte mal du gibst doch so wie wir verknüpfen dass in deiner Lebensrealität mit dem was Du sowieso im Alltag mehr tust als deine männlichen Mitbürger Auch wenn das erst mal kleine Beträge sind, es aktiviert etwas.

00:48:28: Es könnte eine Schwelle überwinden, die noch niemand über Educationprogramme oder Werbekampagnen überwunden hat und dann ist wirklich ein Full Circle auch passiert.

00:48:37: Dann ist immer, wenn Frau Geld bewegt zu Frau und zurück... Dann

00:48:43: fließt ein Strom.

00:48:44: Ein kleiner Wertstrom und auch in Richtung Nachhaltekern, klar.

00:48:48: Female to female so ein bisschen.

00:48:50: Und wir sind gar nicht so... Also natürlich kann der Klaus, der Peter uns so auch mitmachen und dann könnten die zum Beispiel ihre Töchter oder Patenkinder oder so dann Investment Portfolio reinschieben.

00:49:02: aber natürlich weil wir fünfzig Prozent der Weltbevölkerung sind.

00:49:05: wie gesagt wenn nur einen Bruchteil davon sich schon verschiebt dann hast du etwas was man F-to-F nennt könnte und es, finde ich gehört sich auch so representation matters.

00:49:14: We can be to see, be to be

00:49:16: etc.,

00:49:17: Es muss auch ein F-tof

00:49:18: geben.".

00:49:20: Sehr gut!

00:49:20: F-TOF wunderbar.

00:49:21: also female to female Und ich löst mal den Knoten aus dem Taschentuch wieder auf.

00:49:26: Ich hatte gesagt NGO Gab es in euch so was, wie?

00:49:30: man hätte sich ja das ganze Thema auch durchaus als ein NGO-Ansatz vorstellen können?

00:49:36: Würde dann wieder ganz anders aussehen von den Wertströmen.

00:49:38: Anna war das in euch drin oder von Anfang an ausgeschlossen?

00:49:43: Also wir werden dieses Thema überhaupt nicht rausstreichen aus unseren Köpfen sondern wir denken einfach nach bisschen einer anderen Reihenfolge.

00:49:49: also mach erst mal was zu großes für die Masse dieser Welt Dann kannst du haben die NGOs, die wir unterstützen wollen sowieso kein Problem.

00:49:55: Das heißt uns geht's darum dass wenn der jetzigen Wirtschaftslogan Einfach nun.

00:49:59: Ganz großes funktionierendes Unternehmen aufbauen, was ganz viel Mitsprache recht hat.

00:50:04: Weil das ist einfach so und es auch okay?

00:50:08: Wir haben keine Angst vor Geld und Macht weil Geld erst mal neutral.

00:50:11: Die Frage ist nur, was machen wir damit?

00:50:13: Und dass wenn wir als Unternehmer so groß sind wie die großen Big Boys ja über die wir gerade gesprochen haben dann ist auch klar, dass kein Frauenhaus in Deutschland mehr zumachen muss weiß dafür keine Gelder mehr gibt, weil wir das aus unserem NGO Stiftungsarm finanzieren.

00:50:29: Wir müssen nur die Hebel sehen, die wir haben.

00:50:31: Also einfach jetzt gut funktionieren das Wirtschaftsunternehmen aufzubauen was aber natürlich einen tollen Impact kreiert gleichzeitig neben der Möglichkeit groß zu werden.

00:50:42: und dann haben wir auch die Macht Dinge zu finanzieren, die uns als Frauen sehr wichtig sind.

00:50:49: mich erinnert, dass was ihr macht auch ein Stück weit anders Konzept.

00:50:53: Vielleicht renne ich jetzt hier gerade auf ne Türen einen von Nutschers.

00:50:57: Das sagt euch wahrscheinlich was?

00:50:58: Diese kleinen Anstupser ist ja eine Theorie.

00:51:00: das du sagst eben nicht geht den Leuten nicht auf den Nerven mit immer großen Changes sondern versucht doch mein alter kleine Nutsches kleine Anschubser zu implementieren oder die so einfach zu machen dass man sagt man hat nicht das Gefühl Ich muss jetzt noch ein To-do, noch eine Riesenstufe nehmen.

00:51:17: Noch einen Riesenchange am besten noch Transformation machen, damit ich dann auch mal in dieses Denken

00:51:22: komme.".

00:51:22: Also diese Logik springt mich hier gerade so an, Ellie?

00:51:26: Absolut!

00:51:26: Wir sind ja auch so und wie gesagt das was du sowieso mehr tust als auch dem Fall als Hauptzieggruppe das zu verbinden mit etwas wo viele Frauen profitieren.

00:51:36: und selbst wenn mich das Frauenthema nicht interessiert aber ich merke Ach cool, da kriege ich eben ein besonderes Angebot oder ich sehe einfach bestbewerteste Anwältin zum Thema XYZ.

00:51:46: Ja why not?

00:51:47: Ich muss ja nicht aktiv aus dem Weg gehen!

00:51:50: Genau,

00:51:50: genau muss ich auch nicht und das ist schon etwas... Und da kommt wieder die Lebensrealität, die nicht nur wir uns jetzt vorgaukeln und in vielen Researchs gemacht haben sondern die wir jetzt ja schon aus der Community um wenn es nur Die Women Own Business sind, die ja auch Frauen sind.

00:52:03: Wir haben zwar eine Double-sided Target Group aber One Audience sozusagen, die uns schon auch sagen, krass wenn ich die Auswahl einer Handwerkerin hätte.

00:52:14: oder kann ich dann bitte nur noch mit Notarinnen zusammen?

00:52:17: Aber ich find' die nie!

00:52:18: Ich hör dann von irgendeiner, die so ausgebucht ist, gibt's so einen in Berlin, der wird rumgereicht und du denkst ne natürlich gibts mehr... ein paar mehr.

00:52:27: Oder bis hin eben zum Make-up, also das zieht sich so schön durch die Branchen durch und jeder kommt mit so einem Use Case.

00:52:33: es gab kein einziges Gespräch wo kein einzig ist für Mann und Frau.

00:52:36: Wo jemand zu uns sagte nicht Checks überhaupt?

00:52:39: Nein!

00:52:40: Also würde ich mich nie interessieren sondern jeder zieht so einen anderen Hut raus und merkt sehr stücklich.

00:52:45: Und wenn's der Adidas Schuh ist er mir dann in meinem?

00:52:47: wir träumen ja von Browser Addons und in dem Moment wo du bei den großen Retailern ausklickst sagst übrigens den gleichen Schuh kannst du auch.

00:52:56: Es sind so viele Momente, wo es eine Relevanz spielen kann.

00:53:01: Das ganz schön ist!

00:53:03: Und ganz wichtig wirklich.

00:53:04: aber was wir immer wieder sagen... Wir lieben euch Männer, ja?

00:53:08: Also so.

00:53:09: Weil natürlich sind ein paar manchmal die sagen oh nee und jetzt ist es wieder nur für Frauen und ihr schließt die Männer aus.

00:53:15: Oh mein Gott!

00:53:16: Ohne die Männer würden wir gar nicht groß werden und wir brauchen alle und das ist wirklich für uns als Gesellschaft und wir schließen wirklich niemanden aus sondern es geht nur darum dass wir da bisschen Licht ins Dunkel bringen und dann einfach bei dem was wir jeden Tag tun ein bisschen das Geld anders kanalisieren.

00:53:34: das ist gleichberechtigt der verteilt ist.

00:53:36: Punkt,

00:53:37: ja und das ich glaube... Das ist eigentlich der Clou.

00:53:41: also aus meiner Beobachtung dass es das ist was eben man sowieso jeden Tag tut und eben nicht ausschließt.

00:53:47: Anna du kennst das Spiel?

00:53:49: Du weißt was es heißt investorengeld einzusammeln.

00:53:53: wenn du das jetzt mal vielleicht vergleist handen ploi.

00:53:59: Was war, das ist vielleicht ein bisschen sehr platt gefragt.

00:54:02: War es schwerer?

00:54:03: War es einfacher?

00:54:04: Es war sicherlich anders.

00:54:06: oder was ist dir da aufgefallen?

00:54:07: Es ist immer anders weil wir merkte sich verschieben und was ähnlich war.

00:54:16: aber und wo wir uns auch treu geblieben sind dass wir es bei Menschen eingesammelt haben, die hinter der Idee stehen.

00:54:24: Die uns als Team vertrauen und die die Idee toll finden ja?

00:54:28: Und das war bei Tannenpleu schon auch so.

00:54:31: also das hatten wir zu dem Zeitpunkt schon auch gemacht.

00:54:34: Also wir waren ja auch... Wir wollten ja die Arbeitswelt verändern und haben wir bestimmt auch zu einem Stück weit.

00:54:40: aber das war ja auch wichtig.

00:54:41: was verändern wir in der Welt mit dem mit dem Tool was wir entwickeln?

00:54:45: und dass ist schon ähnlich.

00:54:47: da bleiben wir uns gerade Träu, würde ich sagen bei dem Weg.

00:54:52: Was schwerer was anders.

00:54:53: es ist natürlich immer leichter mit jedem Jahr Erfahrung natürlich.

00:54:59: Also wenn man zum ersten Mal ein Unternehmen gründet, es ist anders Geld einzusammeln als später.

00:55:04: ganz viele der Investoren die also auch einige, die beim Ersten dabei waren kommen jetzt auch im Zweiten wieder rein.

00:55:10: Das ist auch ganz schön selbst auch mit dem Team.

00:55:13: Die besten Leute holen wir natürlich zurück.

00:55:15: Ellie, die wir einfach aus unseren vorherigen Chops und Unternehmen kennen.

00:55:21: das macht so viel einfacher natürlich und man hat auch ein Stück weit bisschen mehr Ruhe und Gelassenheit natürlich, man hat alles schon mal gesehen.

00:55:32: Was

00:55:32: ist so die typische, so die Top-Trei-Fragen, die euch gestellt werden wenn ihr patcht?

00:55:37: Was sind so die Typischen wie Klassiker, wenn man das so sagen kann?

00:55:41: Gut was jeden interessiert, wie verdient der Geld?

00:55:44: Wie verdiente Geld wäre es im Team oder Ellie?

00:55:47: Das wären also die Klassika Und wo wollt ihr hin?

00:55:53: Also was wir oft gefragt wurden, wäre in zehn Jahren oder auch wie seht ihr euch?

00:55:59: also das werden wir auch oft gefragt.

00:56:01: Wie seht Ihr Euch auf dem Weg dahin?

00:56:03: ja als Gründerinnen und so.

00:56:07: Das sind wichtige Fragen finde ich aber tolle Fragen.

00:56:09: Das finde ich eine tolle Frage!

00:56:12: Und die leichen mir mal, Ellie.

00:56:14: Wie seht ihr euch als Gründerin?

00:56:16: Find ich hat das gemacht und die Avenger Captain Leute ziemlich glücklich.

00:56:19: Die anderen haben wir ja hier schon ein bisschen beantwortet.

00:56:21: aber wie seht Ihr euch als gründerin so auf dem Zeitstrahl?

00:56:27: Also eine Antwort ... auf die Frage ist für uns immer ganz klar, we are all in.

00:56:34: Mit allem was wir haben mit Haut und Haaren.

00:56:36: also wir drei Gründerinnen Wir haben ja wirklich alles gestoppt.

00:56:39: ich habe auch viele meine ganzen Projekte die man so nebenher hatte abgegeben weil dann wirklich voller Fokus war.

00:56:46: jetzt aufs gründen.

00:56:47: Ich hab natürlich viele Startups in den letzten Jahren begleitet ... von der anderen Seite her und auch bei Anchorage Ventures oder auch Elinne, wir haben unsere Ehrenämter etc.

00:56:56: Wir haben nur gesagt jetzt völliger Fokus auf Vera weil es uns als Gründerin den jetzt so sehr braucht in den ersten Jahren ja um das Unternehmen auf stabile Beine zu stellen... ...um alles anzuschieben, um das beste Team zu bauen, um Investoren zu gewinnen, um einfach es wachsen zu lassen Ja?

00:57:13: Und die Frage die Investoren da immer oder warum die die Stellen finde ich total wichtig, wie offen sind Unternehmerinnen und Unternehmer sich in den quasi für die Sache einzusetzen.

00:57:26: Also nicht fürs eigene Ego und nicht für die eigene Karriere, nicht für den eigenen Geldbeutel sondern für die Sachen an sich.

00:57:32: und da sagen wir immer hundert Prozent!

00:57:34: Wir werden immer alles tun was Vera braucht um genau diesen Impact zu kreieren, den wir kreiren wollen weil wenn wir den Impact kreiern ist es natürlich auch der schönste Business Case der Welt und da stehen wir alle drei gleichermaßen dahinter.

00:57:50: Und das ist schön!

00:57:52: Manchmal ist es ja vielleicht auch so, dass Venture-Captainleute dann schon sehr früh abtesten wollen.

00:57:56: Wollen die jedes Startup aufbauen und skalieren?

00:57:58: Und dann sofort haben wir den Exit vor Augen oder sind hier Menschen am Werk wirklich sehr nachhaltig denken?

00:58:06: Dann wieder ist das Unternehmen sehr um die Figuren der Gründerinnen gebaut.

00:58:11: Auch das ist ein Thema.

00:58:13: Ihr seht schon da ist eine gewisse Spannung drin.

00:58:15: Ist das eine Spannungslage, die an euch adressiert wird sozusagen wo ihr da steht?

00:58:21: Adressiert nicht, aber ich würde sagen wir haben eine klare oder nicht so sehr offensichtlich adressiert.

00:58:26: Aber wir haben da schon ne klare Haltung.

00:58:28: also Wir wissen um den Trend Building in super public und Let's put it like that we have bigger fish to fry.

00:58:35: Also wir können weder Anna, Kathi noch Ich noch auch unsere Können jetzt die Kamera auf alles halten was wir gerade tun Weil es einfach so viel und so intensiv viel zu tun gibt.

00:58:46: Unsere Tage könnten nicht länger sein Wenn ich da jetzt noch jedes Mal drei Aufnahmen machen müsste, was gerade Code oder wie ich was gerade mit wem erstelle – no chance.

00:58:59: Und gleichzeitig verstehe ich die Strategie für viele.

00:59:01: also das zu der Frage dann?

00:59:03: Was war der andere Teil der Frage?

00:59:04: Entschuldige bitte!

00:59:05: Nee,

00:59:06: was glaube ich wichtig ist zu sagen, dass die Investoren, die jetzt mit uns die Reise angetreten sind, die glauben an die Größe an das Potenzial.

00:59:17: Das heißt, wir haben keine Investoren die jetzt drauf warten in den nächsten zwei drei Jahren für ein paar Millionen zu verkaufen sondern die sehen das große Potenziale was dahinter steckt und natürlich kennt man das vom Unternehmensaufbau dass es bestimmte Phasen gibt wo vielleicht die einen Investoren wieder rausgehen die anderen reinkommen

00:59:32: etc.,

00:59:33: das werden wir ganz phasenorientiert angehen ja aber für den jetzigen Moment haben wir ganz ganz großartige Investoren.

00:59:40: sie sagen hey da ist so viel Musik drin ja und drum all-in lasst uns groß denken, weil wenn uns das gelingt dann sind wir erstmal alle happy.

00:59:51: Genau.

00:59:51: Und wir halten dich einfach, Julia auf dem Laufenden, die letztens einfach regelmäßig in seinem Podcast ein.

00:59:56: Dann können wir dir da immer wieder berichten.

00:59:58: aber für den Moment

00:59:59: sind wir alle

01:00:00: allein.

01:00:00: Bildung

01:00:02: im Public!

01:00:03: Genau!

01:00:03: Und da ist noch was... Ja

01:00:05: natürlich und Gott

01:00:06: sei Dank.

01:00:06: ... viel über Investoren gesprochen wird.

01:00:08: also es liegt ja wirklich auch an einem Team.

01:00:10: wie verstehen uns?

01:00:11: Das hat Anna ganz toll reingebracht durch ihre Erfahrung auch.

01:00:14: Es gibt nicht nur die Investoren und das Team und die Cratern mit denen man jetzt arbeitet sondern Wir verstehen uns da wirklich als Team.

01:00:21: Und zum Beispiel unser internes Team, aber auch jetzt es kommen einfach immer mehr so... Also ich mag dieses Wort gar nicht!

01:00:27: Aber das ist ja Menschen die Influenzen auf uns zu und es ist ganz interessant auch dazu spüren Die, die auf uns zukommen gerade und selbst ungefragt Dinge einfach teilen zu Vera.

01:00:39: Because they love the idea!

01:00:40: They see potential.

01:00:42: Darum geht es ... Sie sehen das Potenzial.

01:00:44: Die sagen nicht Na ja zeig mir erst mal also naja wie viele sind da jetzt rauf?

01:00:48: Warum sind dann noch nicht von den sixentausend sechzigtausend sondern wow dass stimmt da ist ein Riesenpotenzial und das ist eigentlich für uns auch ein schöner Gradmesser grade.

01:00:57: sowohl Egal wer im Team, sagen ja ich sehe das Potenzial wo das hingehen kann.

01:01:02: Wir sprechen mit einigen Tech-Personen gerade auch und da trennt sich die Spreu vom Weizen so rum ganz schnell.

01:01:12: Und wenn wer einmal das Potential sieht und fast schon Endlosigkeit der Größe, die es noch in alle Richtungen wachsen kann... Das geiste Limit sozusagen und da daran orientiert sich das nicht nur bei Investoren, so ist mir ganz wichtig.

01:01:26: Die natürlich eine wichtige Rolle spielen.

01:01:28: aber genauso spielt das Team, genauso spielen alle unsere Partnerinnen und die ersten Women Own Businesses, die sich anmelden etc.

01:01:35: Ich würde gerne zum Ende weil wir sind ja hier bei Gutwerk auch Arbeitskultur nochmal ein bisschen im Blick auf das innere Team sozusagen lenken.

01:01:43: Ihr seid jetzt momentan die drei Gründeren.

01:01:45: habt ihr schon Mitarbeitende?

01:01:47: Ja, ja.

01:01:48: Wir sind schon über zehn Leute sogar.

01:01:52: Wow!

01:01:52: Drei und festgemischt?

01:01:53: Genau.

01:01:54: Okay... Und inwieweit ist das eine Aufgabe die dich mit Respekt oder ganz viel Lust erfüllt Anna wenn du aufbautest im Team?

01:02:05: Lust, lust, lust.

01:02:08: Was vielleicht magst du da bevor du darauf Konkret eingest, man ein bisschen die Erfahrungen mitbringen.

01:02:16: Die du aus deinem Tannen-Employ-Zeiten vielleicht mitbringst?

01:02:19: Was sind so Dinge, wenn es dann diesen Schritt macht hinweg von nur Gründung zu einem Unternehmensaufbau was würdest du sagen ist so?

01:02:27: das sind die wichtigsten Dinge die es zu beherzigen gilt gerade beim Teamaufbau

01:02:31: ganz nah am Team dran zu sein ja also immer im Überblick zu haben wer macht was wann warum wozu und welche Leute wer sitzt.

01:02:41: Also, dass wir die Potenziale perfekt orchestrieren.

01:02:44: Es ist somit das Wichtigste.

01:02:46: also man unterschätzt ja Team immer wieder.

01:02:49: Ja?

01:02:49: Also selbst zu Zeiten von KI kann ich nur sagen es braucht trotzdem ein perfekt orchestriertes Team und da ist einfach ein gewisses Mindset.

01:02:57: Da is aber auch... Total wichtig, dass man guckt, haben wir die richtigen Leute für jede Phase.

01:03:02: In dieser Anfangsphase braucht man ja im Co-Team ganz viel entrepreneurial mindset also man braucht Leute mit ganz viel Flexibilität durch den Alltag manövrieren.

01:03:13: Also das ist unglaublich wichtig und da gucken wir natürlich sehr genau hin damit wir von da aus wiederum die einzelnen Departments danach aufbauen können.

01:03:22: Das heißt dem ersten Schritt beim Co-team ist es uns jetzt Sehr, sehr wichtig dass wir da ein Winning-Team haben wie Alice gerade beschrieben hat.

01:03:31: Die ist lieben gerade diese ersten Schritte mit uns zu gehen, zu bauen ganz nah am Chor.

01:03:37: alle machen sich die Hände schmutzig und gehen einen Schritt nach dem anderen.

01:03:42: Und darum ganz große Lust weil das macht ja auch un... Unhaublich viel Spaß und ich meine, da bringen wir ja schon sehr viel Erfahrung mit Elinne aus unserer Zeit auch.

01:03:52: Wir haben es vorhin angesprochen, wir teilen uns bestimmte Bereiche auf weil wir da einfach merken das in Tandems viel besser als Einzelhelden an der Spitze.

01:04:00: also ich würde unser Team sehr hybride, fluider beschreiben, ineinander greifen.

01:04:07: Wahrscheinlich gibt's manche Definition gar nicht wie wir arbeiten, weil wir die jeden Tag neu entwickeln und definieren und brauchen wir auch gar nicht!

01:04:15: Definition, sondern wir gehen auch ganz viel nach Gefühl.

01:04:18: Mit dem

01:04:19: Flow?

01:04:19: In einem Flow und wir sind teils Remote Team.

01:04:23: Wir haben unsere Werkstatt, unser Office – wir nennen es unsere Garage in Hamburg und kommen da immer wieder als Team zusammen aber haben von Anfang an das Remote aufgebaut damit wir möglichst absolut die besten Leute egal wo sie wohnen auch im Team gut integrieren können.

01:04:40: Wie ist für dich das jetzt noch mal?

01:04:42: Ellie, du kommst ja aus einem großen Unternehmen auch.

01:04:45: Also wo würdest du sagen, ist für Dich jetzt nochmal so dieser ganz besonders vielleicht doch lustvolle Unterschied, sowas aufzubauen gegenüber Strukturen in denen Du Dich ja doch vielleicht auch mal hier und da frei mit Gestaltungskraft usw.

01:04:57: bewegen konntest?

01:04:58: aber Jetzt hier ist ja schon grüne Wiese im Verkehr.

01:05:01: Was ist der größte Unterschied für DICH persönlich?

01:05:05: Gerade was du das Thema Zusammenarbeit- und Teamaufbau betrifft?

01:05:09: Also ich glaube, ich merke, dass sich vielleicht schon lange Unternehmerinnen und Herzen war.

01:05:14: Und ich einfach sehr lange bei einem Unternehmen war, das auch sehr gefördert hat.

01:05:18: Also Unternehmertum im Unternehmen ist ja auch was.

01:05:21: Ich war so relativ früh bei Google-ZweißenElf, wo schon ein großes Unternehmen schon war aber noch nicht der Konzern, dass es vielleicht heute ist.

01:05:31: Dadurch habe ich die ersten Jahre damit bekommen, Ich erkenne da durchaus ein paar Parallelen, wo einfach die Selbstverantwortung extrem hoch war.

01:05:41: Dann ist es natürlich auch eine Präferenzsache also wie mein Charakter gestrickt etc.

01:05:46: und ich würde sogar ne philosophische Antwort ein bisschen darauf geben Leben will ja auch lebendig gelebt werden und ich hab das auch in mir diese wahnsinnige Gestaltungskraft.

01:05:58: Und gerade wenn Doomsday um einen herum ist, und das Gefühl ist, nee oh Gott wie geht das weiter?

01:06:05: Dann ist dieses Festhalten an Oh aber dann brauche ich eine sichere Struktur um mich.

01:06:10: Natürlich ist es vielleicht im Intuiti oder ersten Schritt so sicher is besser.

01:06:16: Auf der anderen Seite merkt ihr, dass diese Kraft die dadurch entfaltet wird in der Zusammenarbeit an einem Thema wo man merkt das ist so wichtig.

01:06:24: Es muss rauskommen es muss geboren werden und auch erfolgreich sein.

01:06:29: Auch dadurch eine Klarheit und eine Wahrheit zu folgen wie die Koherenz mit dem was im Innen ist nowhere else to be found, würde ich fast sogar sagen.

01:06:41: Also Anna sagt immer ganz lieblich du hast es in einem Interview gesagt Gründen macht süchtig!

01:06:46: Ich weiß jetzt nicht ob ich das unterschreiben würde.

01:06:48: und das Interessante ist ich persönlich mag das Wort gründen gar nicht so sehr oder Gründerin sondern Es ist ein Unternehmertum und die das zu behalten.

01:06:55: und immer wieder selbst wir haben ja Mini-Krisen jeden Tag wo man da denkt okay We'll figure it out.

01:07:02: Was können wir tun?

01:07:03: Wen brauchen wir von KI bis Mensch was zu tun?

01:07:07: und immer wieder in diese Bewegung gekommen ist unglaublich, macht Spaß, ist natürlich auch anstrengend aber hält ein wahnsinnig manövrierfähig.

01:07:16: das lässt mich auch leichter durch the outside world sozusagen manöverieren wie man Kinder großzieht mit Schwierigkeiten im Alltag von Gesundheit bis sonst was umgeht.

01:07:27: so Ein Schritt nach dem nächsten, nächster Schritt und dann wird uns der nächste Schritt sein.

01:07:31: Also irgendwie wächst man an das... Ich liebe es sehr!

01:07:36: Anna was habt ihr euch konkret?

01:07:39: Das ist Jahr zwanzig sechsundzwanzig.

01:07:41: ich will nicht sagen neigt sich dem Ende zu aber nur wir sind im Herbst angekommen.

01:07:45: schon.

01:07:46: Was habt ihr Euch ganz konkret für dieses Jahr vorgenommen?

01:07:48: also welche Box muss wirklich physisch getickt sein dass sie sagt wow Das haben wir uns vorgenommen, für sechsundzwanzig hat geklappt.

01:07:57: Sind wir echt glücklich!

01:07:58: Ja das was Eli Freund beschrieben hatte auch... dass wir die BtoC-Seite öffnen, ja?

01:08:05: Die Konsumenten das auch sehen was wir da im Hintergrund schon mobilisiert haben etc.

01:08:10: Und dann gehen natürlich ein paar Mechanismen los mit Spread the World.

01:08:13: Auch dank dir Juli... Dank Menschen, die auch darüber berichten obwohl das Unternehmen noch nicht schon riesig und jeder auf dem Schirm hat.

01:08:21: Das ist so schön!

01:08:22: Also das wird dieses Jahr mobilisiert.

01:08:25: Wir all spread the world, wir fangen an drüber zu erzählen, zu berichten weiter nominieren fleißig Unternehmen, die wir nicht finden können.

01:08:34: Die unsere Algorithmen nicht finden kann weil man sie irgendwie nur anders kennt und so das ist absolut wichtig bis zum Jahresende.

01:08:41: Und da haben wir ein paar interne Ziele die wir einfach für uns haben um da einfach immer wieder messen zu können.

01:08:47: Man guckt ja auch in welche Richtung es ist gut und wo muss man vielleicht anpassen.

01:08:53: aber im Moment sind wir voll im Plan wie er gesagt hat er übertroffen und drum freuen bei uns da jetzt auf den Jahresendspurt Phase, wenn viel Geld ausgegeben wird um die Weihnachtszeit rum.

01:09:05: Dass wir uns alle daran erinnern und werden ein bisschen Bass erzeugen.

01:09:13: Und dann für dich vielleicht noch so die abschließende Frage liebe Ellie welche Frage wird auf deinem ihr macht?

01:09:19: sicherlich sowas wie ein Jahrescheck in oder sowas und einen Ausblick auf das Jahr?

01:09:23: Welche Frage wird da wahrscheinlich ganz groß auf einem Postage stehen?

01:09:27: hast du dir schon überlegt für siebenundzwanzig ja genau?

01:09:37: Und welche Frage?

01:09:39: Welche Frage, genau.

01:09:44: Anna, wenn die was auf der Zunge liegt, sagt du zuerst?

01:09:47: Ja.

01:09:47: Was wir eigentlich dafür brauchen, wir keine Jahresanalysen das machen Ellie und ich fast wöchentlich

01:09:54: auch nicht sagen

01:09:55: also es ist für uns als Unternehmerinnen gar nicht man geht einen Schritt nach dem anderen weil die kleinen Schritte verändern die Welt im Großen und das haben wir wirklich schon über dich fast sagen für uns kultiviert Ellie und was wir uns ja schon immer fragen is okay cool.

01:10:09: Was haben wir erreicht von dem, was wir uns vorgenommen haben?

01:10:13: Dass wir auch messen können den Impact.

01:10:15: Wo wir heute viel in Meta-Ebene drüber gesprochen haben.

01:10:18: Was sind die kleinen Dinge, die wir messen und multiplizieren können?

01:10:22: Das wird im Ausblick auf ein Jahr eine große Frage sein.

01:10:26: Was haben weh letztes Jahr erreicht?

01:10:27: Was wird das große Ziel für dieses Jahr?

01:10:29: Und da aber ganz im Startup Vibe.

01:10:32: Letzi wo wir Ende des Jahres stehen.

01:10:34: Dementsprechend wird sich unsere Frage vielleicht ein bisschen verändern.

01:10:38: Wir stellen uns jeden Tag.

01:10:41: Und das ist total wichtig und vielleicht auch noch mal ein Appell an uns alle einfach da draußen, wir können so viel unternehmen auf so vielen Ebenen ja und lasst uns einfach Spaß dabei haben und dazu muss man gar nicht Unternehmerin sein!

01:10:56: Wir sind ja alle Unternehmer.

01:10:57: letztens hat und Unternehmern letztens halt jemand in einem Gespräch zu mir gesagt Anna ja natürlich alle sind wir Unternehmer sonst wären wir ja Unterlasser.

01:11:05: Also so,

01:11:06: wir tun

01:11:06: ja alle jeden Tag irgendwas und das ist auch ein Stück weit wo für Vera steht.

01:11:10: Ja?

01:11:10: Weil wir haben bei den allerersten Umfragen von Frauen die Rückmeldung bekommen.

01:11:15: Das finde ich großartig!

01:11:16: Das würde ich gerne unterstützen.

01:11:17: aber was kann ich mit meinem bisschen Geld, was ich habe schon groß bewegen?

01:11:22: Und ich glaube diese Welt und in Zeiten in denen wir leben brauchen wir in möglichst vielen Situationen des Alltags wieder mehr Selbstwirksamkeit.

01:11:30: Und wenn wir uns da jeden Tag ermutigen, wenn wir so ein bisschen mobilisieren, dann werden wir auch für eine andere Stimmung in der Gesellschaft sorgen die wir jetzt brauchen um uns wieder mehr ins positive Auszurichtung.

01:11:42: und mit dem würde ich gerne abschließen.

01:11:47: Wenn es für dich okay ist Elif sage ich mal kurz an dieser Stelle würde ich das auch ganz gern stehen lassen weil alles danach würde Was für ein tolles Schlusswort ihr beiden.

01:12:02: Also man merkt schon, Power ist da!

01:12:04: Ambitionen überzeugend, Großdenken unternehmerisches Denken auf jeden Fall denken in Möglichkeiten Und trotzdem nicht den Blick für die kleinen Schritte verlieren.

01:12:14: Ich finde eure Mission großartig, ich freu mich wenn ich hier ein bisschen was zu unterstützen kann denn ich glaube das brauchen wir tatsächlich Ein bisschen mehr female to female in unserer Ökonomie.

01:12:24: Das steht uns allen gut zur Gesicht Nicht nur uns Frauen sondern allen.

01:12:28: In diesem Sinne vielen Dank für eure Zeit Die sicherlich knapp bemessen ist und ich freue mich euch weiter zu beobachten.

01:12:40: Ich hoffe und denke, ihr habt genau gespürt wie ich auch was für eine Power hinter den beiden steckt.

01:12:46: Und ich bin mir ganz sicher die dritte im Bunde steht dem in nichts nach.

01:12:50: also wir haben hier Ellie schon mehrfach erlebt bei Good Work.

01:12:53: sie ist einfach ein Energiebündel einen Wirbelwind eine Frau die große große Gedanken nach vorne trägt.

01:13:00: Sie tut das mindestens genauso, sie hat es mit Hand emploi schon bewiesen und von daher bin ich sehr froh dass wir so früh in diesem Entwicklungszyklus von Vera sie hier vor dem Mikrofon holen konnten.

01:13:11: Denn ich bin mir ganz sicher die Chancen werden geringer denn sie werden sich wahrscheinlich ver... Dammt noch mal in dieses Business reinstürzen und überall aus Paket gezogen werden.

01:13:22: Ich bleibe auf jeden Fall mit am Ball, ich hoffe ja auch genauso wie ihr hoffentlich am Ball bleibt bei Good Work!

01:13:27: Denn wir freuen uns jede Woche über so viele Hörerinnen und Hörern über eure Rückschriften.

01:13:32: Vergesst bitte nicht die Sternchen zu hinterlassen bei Spotify oder auch einen Kommentar.

01:13:38: Und wenn Ihr Anregungen habt meldet Euch sehr gerne – ich freue mich wenn Ihr wieder einschaltet nächste Woche wenn es heißt herzlich willkommen bei Good work.

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